Der VfB Stuttgart atmet auf. Nach einer gefühlt halben Ewigkeit auf dem letzten Tabellenplatz, konnte man nun endlich die rote Laterne an den HSV weitergeben. Jetzt gilt es für die Schwaben jedoch, noch weiter in der Tabelle zu klettern und auch die Nichtabstiegsränge in Bälde zu erreichen. Zuletzt gab es ein 0:5 im Derby beim SC Freiburg, gefolgt von einem 5:0 Heimsieg gegen den amtierenden Meister aus Dortmund. Konstanz ist also weiterhin ein Fremdwort. Die nächsten Aufgaben heißen der 1. FC Köln sowie der Abstiegskampf-Showdown gegen den HSV.
Ein weiterer Spieltag geht zu Ende, und der VfB Stuttgart steht mit den meisten Niederlagen (12) nach 21 Spielen unverändert am Tabellenende. Dennoch ist der Trainer sowie die Vereinsbosse erstaunlich gelassen. "Wir sehen aktuell, dass die Mannschaften vor uns über ihren Verhältnissen spielen und punkten. Wenn wir weiterhin besonnen und geduldig unsere Heimspiele gewinnen und auswärts gelegentlich punkten können, sollten wir die gefährliche Abstiegszone bald verlassen können", so die Theorie des Trainers. Die Liga ist eng beieinander, der Abstand auf Platz 2 beträgt lediglich 7 Punkte.
Zum Start der Rückrunde hat der VfB Stuttgart beim Tabellenführer Arminia Bielefeld mit 0:6 verloren. Schlimmer hätte man nicht aus der Winterpause kommen können. Immerhin gelang im darauffolgenden Heimspiel gegen Hannover 96 ein 3:0-Heimsieg, sodass noch Tuchfühlung zu den anderen Mannschaften im Tabellenkeller hat. Erstaunlich ist dennoch nach nun 19 Spieltagen, dass der Tabellenführer und der Tabellenletzte nur 9 Punkte auseinander sind. Somit kann eine gute Serie oder ein schlechter Lauf die Tabelle noch gehörig durcheinanderwirbeln.
Der VfB Stuttgart konnte zuletzt stark verbessert auftreten und nach einer knappen Niederlage 2 überzeugende, wenn auch ebenfalls knappe, Siege einfahren. Mit 6 Punkten aus 3 Spielen möchte man eigentlich denken, dass man in der Tabelle etwas Boden gut macht. Tatsächlich aber hat der VfB einen Tabellenplatz verloren und überwintert nun auf dem 18. Tabellenplatz. Trainer Asmus ist aufgrund der zuletzt gezeigt Leistungen dennoch optimistisch für die Rückrunde. "So haben wir noch mehr Luft nach oben", war sein kurzer Kommentar, ehe er in das Oddset-Wettbüro verschwand.
Der VfB Stuttgart konnte am vergangenen Spieltag die rote Laterne an den SV Werder Bremen abgeben. Obwohl man zuvor bei der trainerlosen SpVgg Unterhaching knapp mit 0:1 verlor und beim VfL Bochum gar 5 Kisten kassiert hat, stieg man gegen die Fortuna aus Düsseldorf auf wie der Phönix aus der Asche. Mit 5:0 konnte sich der VfB Stuttgart jeglichen angesammelten Frust aus der bisherigen Hinrunde von der Seele schießen und seinerseits mit 5:0 gewinnen. Als nächstes stehen Partien gegen den FCK, zuhause gegen S04 und gegen 1860 München an, ehe es in die kurze Winterpause geht.
Man muss der Realität ungeschönt ins Auge schauen: Der VfB Stuttgart hat wieder die rote Laterne und ist auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg fiel das 1:2 herzzerreißend in der 91. Minute. Beim 1:5 bei Borussia Mönchengladbach war man komplett abgemeldet und konnte lediglich einen mickrigen Ehrentreffer erzielen. Komplett verunsichert trat die Mannschaft dann beim Heimspiel gegen RB Leipzig auf. Zum Glück gelang in der 81. Minute der Siegtreffer und so konnte der VfB nochmal den Kopf aus der Schlinge ziehen und nicht komplett abstürzen. Der Trainerstuhl wackelt dennoch immens.
Nach 3 Niederlagen in Folge konnte der VfB Stuttgart zuletzt wieder ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis einfahren, einen 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln. Dadurch konnte man zwar einen Tabellenplatz gutmachen, ist jedoch immer noch Drittletzter und punktgleich mit Bochum und Bremen auf den letzten Plätzen.
Beim HSV verlor man dann wieder chancenlos mit 0:3.
Der Abstiegskampf ist somit für diese Saison ausgerufen. Auch wenn erst 8 von 34 Spieltagen gespielt sind, muss der Klassenerhalt nun oberste Priorität haben. Weiche Saisonziele wie Spielerentwicklung oder "schön spielen" kann man ad acta legen.
Der VfB Stuttgart steht nach 2 weiteren Niederlagen nun mehr auf dem vorletzten Tabellenplatz, in dieser zum Glück noch jungen Bundesliga-Saison. Magere 6 Punkte bzw. 2 Siege hat man nach 6 Spielen vorzuweisen. Das die Niederlagen zuletzt knapper wurden, ist nur ein schwacher Trost, da man am Ende trotzdem punktlos in der Tabelle abstürzt. Gegen den SC Freiburg im BaWü-Derby hat man nach der 1:0 Führung zur Halbzeit ein 1:2 kassiert, gegen den amtierenden Meister aus Dortmund hat man mit 0:1 verloren. So langsam aber sicher sollte man das Ruder rumreißen, wenn man diese Saison nicht gegen den Abstieg spielen will.
Nach 4 Spieltagen ist beim VfB Stuttgart ein erschreckendes Muster erkennbar. Man konnte jeweils knapp mit 1:0 die beiden ersten Heimspiele gewinnen. Beides Mal folgte darauf jedoch eine herbe Auswärtsklatsche mit 5 Gegentoren, diesmal hieß es 2:5 gegen Energie Cottbus am Ende. Da man nach 30 Minuten noch 2:1 führte und dann komplett einbrach, muss der Trainer sich fragen, ob in der Saisonvorbereitung
eventuell zu wenig Kondition "gebolzt" wurde und der Fokus mehr spielerisch lag? Immerhin kam man in den 2 Auswärtsspielen zusammen genommen auf 6 eigene Tore, aber die desolate Abwehr lässt darauf schließen, dass auf fremden Plätzen die Team-Balance komplett fehlt. Stuttgart muss sich in den kommenden Aufgaben eindeutig steigern, um nicht früh in der Saison in den Tabellenkeller abzurutschen.
Der VfB Stuttgart konnte mit einem 1:0-Heimsieg gegen Bielefeld in die neue Saison starten. Das Tor des Tages fiel in der 80. Minute.
Im darauffolgenden Auswärtsmatch bei Hannover 96 musste man eine schmerzhafte 4:5-Niederlage hinnehmen. Trotz offensiver Ausrichtung und hohem Einsatz auf fremden Platz ging man mit leeren Händen nach Hause. Diese Niederlage gilt es nun abzuschütteln, und den Blick auf die nächsten beiden Partien gegen Werder Bremen und Energie Cottbus zu richten. Altgesottene VfB-Fans erinnern sich noch an die Fanfreundschaft mit den Lausitzern aus den 90er Jahren, die allerdings 2008 erloschen ist. Wie gastfreundlich der FCE auftreten wird, bleibt abzuwarten.