<B>Paule hat nur eine Sorge:</B> Durch die steigenden Spritpreise wird der Import der Cohiba aus Kuba immer teurer. Ansonsten geniesst er Sommer, Sonne, Strand, Meer und seinen Harem.
Neuerdings ist der Dubaier Trainer sehr umtriebig auch außerhalb des Vereins tätig. Nicht wie fälschlicherweise gemeldet als Talentscout für den FC Bayern München, sondern für ein Großprojekt, das der Emir von Dubai und er ins Leben gerufen haben. Außer Sichtweite der großen Städte sollen in den Emiraten hunderte von Aufwindkraftwerken gebaut werden. Die VAE sollen damit der weltgrößte
Produzent für umweltfreundliche Energiegewinnung werden. Es ist sogar geplant, den Strom bis ins ferne Europa zu liefern und EON und RWE einen heißen Preiskampf zu liefern. Aufwindkraftwerke haben den Vorteil, dass sie nur etwa ein Siebtel der Fläche von Solarkraftwerken brauchen, länger halten und Tag und Nacht Strom liefern.
Spötter unken bereits, dass Paule grüner als die Künast sei, was dieser vehement dementiert.
Gründung der Paul Breitner Energy Industries steht unmittelbar bevor
Der Dubaier Trainer hat seine Portokasse geplündert und investuert derzeit mächtig viel Geld in seine in Gründung befindliche Firma. Paules Portokasse ist ungefähr so gut gefüllt, wie die Kriegskasse eines nicht genannten amerikanischen Software-Konzerns. Die Paul Breitner Energy Industries planen Europa, Afrika und Vorderasien mit Ihrem umweltfreundlichen Strom zu beliefern. Natürlich erhält auch der Emir von Dubai einen Anteil. Mit dem Bau der ersten "Power-Pipelines" wurde bereits begonnen und die ersten zwei Aufwindkraftwerke sind ans Netz gegangen. Paule selbst ist derzeit für ein Statement nicht zu haben, da er sich ausgiebig um die neuen Jungfrauen in seinem Harem kümmert.
Paul Breitner ist nun vorübergehend aus seinem Palast ausgezogen, da er das Geheule und Gejammere von Fatima nicht mehr ertragen kann. Sie hatte gehofft, dass Emil Estars nach einer Erholungspause, in der er wieder zu Kräften kommen sollte, in den Harem zurückkehrt und ist nun schwer enttäuscht von ihm. Um dem Trainer den Rücken freizuhalten, haben die Club-Verantwortlichen nun ein Kopfgeld von umgerechnet € 100.000.- ausgesetzt für den, der Emil in den Harem zurückschleift. Fatima erwartungsfroh zur Presse:
"Wenn er erst einmal hier ist, geht er mir nicht noch einmal stiften."
Immer wieder musste der Duabier Trainer schmunzeln, als er die poetischen Ergüsse von Emil Estars las. Er fragte sich dabei, welche Frau Emil meint. Eine aus dem Harem? Oder eine der zwölf, die Paule in den VAE gehelicht hat. Er hat genug Frauen übrig, falls bei Al-Shabab Notstand herrscht. Und Paule will sich im Moment gar nicht ausmalen, mit wem oder was sich Emil bisher vergnügt hat, da er doch erst recht spät auf den Geschmack
zu kommen scheint. O-Ton Breitner:
"Er kann mich gerne mal besuchen. Ich habe ein paar superbremsige Mädels im Harem. Wenn die mit Ihm fertig sind, dürfte er erst einmal genug haben von der holden Weiblichkeit. Auf jeden Fall schadet es nicht, dass man ein Lebenszeichen von Ihm mitbekommt. Vom Gedicht des Kalifen war ich jedenfalls auch sehr angetan. Vielleicht werden die VAE bald das Mekka für die dichtende Kunst sein."
So sieht es nun nach dem CL-Aus bei Dubai fast aus. Paule gibt sich keinen großen Illusionen mehr hin und denkt darüber nach, wie wohl die nächste Saison werden wird.
"Es wäre nicht schlecht, wenn nächste Saison unsere internationalen Vertrteter wieder etwas Boden gut machen würden. Dieses Jahr ist es einfach nicht für uns gelaufen. Ich werde nun meine Jungs in der Rückrunde an der langen Leine lassen und bin gespannt, ob wir nun in der Grauzone hängen bleiben oder doch noch in den AFC-Cup einziehen werden."
..so zumindest sieht der Trainer des Dubai Club, Paul Breitner den derzeitigen Tabellenstand.
"Es lag sicherlich nicht in unserer Absicht uns an die Spitze der Tabelle zu stellen und schon gleich gar nicht zu dem Zeitpunkt. Scheinbar sind hier lauter Pokerspieler unterwegs und niemand will sein Blatt zu früh ausspielen."
Für Paule geht es nun erstmal gegen Al-Dhaid und das dürfte sehr spannend werden. Schwierig und absolut schlecht einzuschätzen ist hingegen Al Uroobah, die nach wie vor ohne Trainer sind.
So zumindest sieht es im Moment aus. Der Dubai Club hüpft die Tabelle rauf und runter wie ein tollwütiges Känguruh. Doch der passionierte Cohiba-Geniesser freut sich schon auf die nächsten beiden Spiele.
"Erst bekommt der Tor-Ben ein paar eingeschenkt von meiner Mannschaft und danach bedienen wir meinen 6-hungrigen Freund Emil. Wird sicher ein spaßiges Wochenende. Gut für Emil vielleicht nicht, da für den dann Long-Face-Day angesagt ist. Aber der ist ja Kummer gewohnt. Außerdem freue ich mich nach langer Zeit mal wieder in der Champions League antreten zu können."
Viel gerissen hat der Meister ja noch nicht und Platz 10 ist die Quittung dafür, wenn man auch mit mit dem Dritten punktgleich ist. Paule kratzt dies aber herzlich wenig. Er meint dazu:
"Gönnen wir doch auch mal anderen vorne zu stehen. Ist gut für das Selbstbewusstsein. Außerdem laufen bei uns die Vorbereitungen für die CL auf Hochtouren. Die ist uns in diesem Jahr wichtiger."
Gerüchten zufolge soll David Beckham evtl. doch nicht in die USA wechseln. Der Emir von Dubai will das Angebot toppen. Außerdem könnte sich Becks dann wieder mehr ums Fussballspielen kümmern, da seine Frau den Harem nicht verlassen dürfte und ihn so nicht andauernd ablenken und auf dumme Ideen bringen kann.
Mit einem mageren 1:0 ist der Meister in die Saison gestartet. Aber die Fans des Dubai Club sind noch viel zu sehr am Feiern über die letzte Meisterschaft und die nun folgende CL-Teilnahme, als dass sie das groß stören würde. Unterdessen blickt Breitner auf seine Karriere in den VAE zurück und da ist ihm eines aufgefallen.
"Einst war Al-Wasl ein großer Club hier und sogar Rekordmeister. Ich hoffe, dass uns so ein Schicksal erspart bleibt. Blocker geht nur noch unter und kann selbst mit
den Zweitligisten nicht mehr mithalten. Er war einst Nationaltrainer hier und nun ist er nur noch ein Schatten seiner selbst."
Doch nun geht es gegen Al Ain. Paule wiegelt schon mal ab.
"Es ist noch nie einer Mannschaft in den VAE eine erfolgreiche Titelverteidigung gelungen. Deshalb heisst unser Hauptziel diese Saison möglichst weit in der CL zu kommen."
Es wäre ein Segen für die VAE, wenn Breitner sein Kuststück aus Saison 16 nochmals wiederholen würde.