Nach längerer Abwesenheit aus Schweden ist Trainer Nowak nun wieder voll für seinen Verein da. Wir fingen ihn am Flughafen ab, in der Hoffnung ein erstes Interview zu ergattern:
R: Herr Nowak, wo waren Sie eigentlich die ganze Zeit, Sie sind ja quasi in einer Nacht - und Nebelaktion aus Schweden abgereist, niemand hat davon etwas mitbekommen.
Nowak: Nun, wo ich genau war geht niemanden etwas an, ich hatte jedenfalls alle Hände voll zu tun.
R: Sind Sie froh wieder in Schweden zu sein?
Nowak: Ehrlich gesagt bin ich total geschockt. Was hier in
der Zeitung vor sich geht ist echt unglaublich. Was der Nightwalker sich bei dieser Falkenaktion gedacht hat wird wohl nie jemand erfahren. Wenn er wirklich Sexschulden hat, hätte er sich doch ruhig vertrauensvoll an mich wenden können, wir hätten dann gemeinsam einen Ausweg gefunden. Ich möchte hiermit meinen Kollegen Markert für die Aufdeckung dieses Skandals danken, und ich hoffe dass er uns auf dem laufenden hält.
R: Wie ist ihr Plan für den kommenden Spieltag?
Nowak: Keine Fragen jetzt mehr bitte, ich muss erstmal den schweren Schock verdauen.
Es ist soweit, die Superettan startet in ihre erste Runde, und für Trainer Nowak und seiner Mannschaft Väsby United geht es gegen kein geringeren als Nightwalker mit seiner Falkentruppe.
Schade nur, dass ein Diebstahl bei Degerfors und nicht der Fußball für erste Schlagzeilen in der Presse gesorgt hat. Nach den neuesten Entwicklungen scheint es zwei Hauptverdächtige zu geben:
Einmal Florian Markert, bekannt für seinen pompösen Lebensstil, der für dessen Aufrechterhaltung enorme Summen an Geld benötigt.
Oder aber Nightwalker.
Er war der erste der Markert beschuldigte. Warum tat er das? Trainer Nowak ist sich sicher er tat es nur um von sich selbst ab zu lenken. "Wenn man andere beschuldigt gerät man selbst natürlich erstmal aus der Schusslinie, ist doch klar. Ich bin nur froh dass Florian Markert dieses heimtückische Täuschungsmanöver durchschaut hat, und ich bin mir sicher dass das noch Konsequenzen für Nightwalker haben wird".
Nun steht aber der erste Spieltag vor der Tür, der dann hoffentlich für mehr Schlagzeilen sorgen wird als diese Diebesgeschichte.
6:2, so lautete das amtliche Endergebnis der Partie FC Väsby United gegen Falkenbergs FF am vergangenen Spieltag. Jetzt steht der Verein auf dem fünften Platz, und der Druck von unten ist groß.
"Wie es aussieht werden wohl noch einige an uns vorbei ziehen", so Trainer Nowak. "Aber nach diesem großen Sieg gegen das Nachtmännchen ist uns das egal. Sie hatten nicht die geringste Chance. Nur leider ist das Licht im Stadion zweimal ausgefallen, was das Nachtmännchen eiskalt ausgenutzt hat. Alle Proteste beim Schiedsrichter waren nutzlos. Er hatte warscheinlich zu viel Mitleid, deswegen ließ er die Tore gelten."