AA Anapolina grüßt von der Spitze der Tabelle!... Ach ne, wir sind hier ja beim Corinthenschnacker... Platz 18... soso... Ja, da fällt einem auch nicht mehr viel ein - Hautpsache der SPFC steht noch schlechter dar. Und da kommt uns das Derby im Morumbi gerade recht um ein wenig Widergutmachung zu betreiben und die Tabellensituation etwas aufzugrünen, kurz gesagt: Um etwas blumiger darzustehen und sich mit schöneren Dingen beschäftigen, als sich abends um Halb 11 schlaf(ange)trunken einen Artikel aus den Fingern zu saugen... Ob die 500 Zeichen schon voll sind... Oder waren es 550...*gähn* keine Ahnung... 0,1 TK hin oder her... ist jetzt auch schnuppe. So, jetzt sollte es aber reichen :)
Die Corinthians verfolgen ihren ärgsten Erzrivalen, den Sao Paulo FC, derzeit ungewollt auf Schritt und Tritt. Nicht nur in der Liga ist man - wie schon zum Ende der letzten Saison - im Windschatten der Truppe von Trainer Chris unterwegs, nein auch international ist man sich momentan so nah wie nur irgend möglich.
Denn beide Vereine treten derzeit in der CA-Quali gegen den Ball. Und beide Clubs müssen gegen Argentinier spielen. Und diese argentienischen Gegner kommen auch noch beide aus der selben Stadt - Cordoba. Und wie es der Spielplan so will müssen beide Teams auch noch zur selben Uhrzeit ihre Auswärtsspiele bestreiten.
Das nennt man wohl in (Hass-)Liebe unzertrennlich vereint... Wenn's dadurch bis ins Finale geht - why not ;)
Ein längeres Glückwunschschreiben lag leider nicht im Budget - aber klar freut man sich auch bei der Timao riesig über die Rückkehr des Don. Diesmal hat es ihn nach Natal verschlagen. Dort wird er Nachfolger des glücklosen Flemme. Warum Natal fragen wir uns (und hoffen auf ne amüsante Story :P) ?!
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Zurück zur Timao: Die Männes von Trainer Dugarry bereiten sich gerade intensiv in den Tiefen des
Amazonas-Dschungels auf die Saison vor. Immerhin konnte man sich wieder fürs internationale Gechäft qualifizieren und dafür braucht es ein bisschen mehr an Fitness. So kaufte sich der Verein kurzerhand von Greenpeace 1 Hektar Regenwald, ließ alles platt machen und setzte dort dann die Mannschaft aus. Jeder bekam einen Rucksack mit einer Taschenlampe, einem Giftpfeil-Spuckrohr und ein paar Sojabohnen... Eventuell to be continued...
Nun ist man tatsächlich noch an die Spitze der Série A gestoßen - zumindest für einen ZAT. Leider nicht den finalen, aber was soll's.
Auch für den 2.Platz wird es am Ende nicht mehr reichen, zu schwach agierte man vor allem daheim in der Abwehrarbeit.
Zuletzt gab's schon das zweite Mal 6 Buden zu Hause, diesmal vom CR Flamengo. Dessen Trainer R.Carlos war wohl noch sauer über die 1-5 Heimpleite in der Hinrunde - verspielte allerdings durch diese Punkteteilung seine guten Chancen auf
einen internationalen Startplatz.
40% aller A6er wurden diese Saison gegen die Corinthians gesetzt. Hinzu kommen noch zwei A4er - mit insgesamt 25 Heimgegentoren rangiert man auf dem sechstletzten Platz in dieser Statistik. Und am nächsten ZAT wird's wohl wieder - zwangsläufig - ne A6 geben, diesmal von Santos.
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Ein internationaler Startplatz wäre da ein schönes Happy End dieser provokanten Saison, aber auch mit einem einstelligen Tabellenplatz können die Corinthians mehr als zufrieden sein.
Welch ein fulminantes Comeback des Altmeisters. Gleich in seiner ersten Saison mit Ribeirao in der Andre-Ära wird Brasiliens Rekord-Meister Alex aller Wahrscheinlichkeit nach zum nun schon 6. Mal Meister der Série A. 6 Spieltage vor Schluss übernimt Ribeirao die Tabellenspitze und wird dort aller Voraussicht nach auch bis zum Schluss verbleiben. Doch wie kam dieses Meisterstück zustande? Eine Faktor-Rechnung.
~ Faktor 1: Das heimliche Gespür
Eine waghalsige Heim-Strategie mit der goldrichtigen Mischung aus Risiko und Respektverschaffung führte zu einer relativ komfortablen 2-Punkte-Führung in der Heimtabelle. Mit nur 48 Heimtoren ein überaus fuchsiges Resultat.
~ Faktor 2: Der Fuchs im Schafspelz
Getoppt wird die Heimlichkeit aber noch von der auswärtigen Strategie. 3 seiner 4 Auswärts-Siege gewann Alex mit nur einem Tor Differenz. Daneben vergeudete er nur insgesamt 5 Tore ohne Punktgewinn. Damit ist Ribeirao Oberschaf und Oberfuchs zugleich. Altmeister Alex weiß eben, wo der Hase läuft.
~ Faktor 3: Die Weitsichtigkeit
Nein, über die Sehstärken bzw. -schwächen des Meistermachers können wir nur spekulieren. Aber die Tatsache, dass Alex schon zu Beginn der Rückrunde - zu einem Zeitpunkt, wo sein Ribeirao noch im Mittelfeld herumdümpelte und ihm kaum Chancen auf den Titel eingeräumt wurden (nur 2,7% der Oddsetter wussten es damals besser) - schon genau wusste, wer am Ende sein ärgster Rivale um den Titel sein würde, und diesen treffsicher und mit hohem Aufwand (der sich am Ende bezahlt machen wird) letztlich wohl entscheidend schwächte, dies zeugt wahrlich von meisterhafter Weitsichtigkeit. Eine Weitsichtigkeit, die sein Gegenüber damals bei Weitem nicht hatte. Ein unberechenbar genialer Schachzug. Alle Ehre.
~ Faktor 4: Die Eier-Abgabestelle vorm Santa Cruz
Oder wie soll man es sonst beschreiben? Bislang traute sich mit Ex-Spitzenreiter Figueirense nur ein einziger
Club, mehr als 2 Tore auswärts gegen Ribeirao zu setzen. Zum Vergleich: Die Corinthians (2.) bekamen schon 3x die Bude voll, wodurch ihnen 5 Punkte fehlen, und auch der SPFC (3./3x/-3 Pt.) und Figueirense (4./3x/-8 Pt.) waren häufiger fällig. Selbst die TK-Dinos Prudente und Flamengo mussten schon öfter leiden. Tatsächlich bekam kein anderer Série A-Club weniger 3er, 4er, 5er und 6er eingeschänkt, als Ribeirao.
Nun fragt man sich: Woran kann das liegen? Warum gaben bislang alle Trainer ihr Eier vorm Stadion ab - nur Figu-Trainerin Ute Rus nicht, mit Erfolg wohlgemerkt. Man kann, muss es vielleicht, mit dem in Faktor 1 angesprochenen Respekt, der Unbesiegbarkeitsaura, die den Rekordmeister scheinbar umgibt, umschreiben. Oder man nennt es schlichtweg Glück.
~ Faktor 5: Wer Geschenke liegen läßt...
Wo wir gerade beim Thema Glück sind: Betrachtet man die auf Platz 2 liegenden Corinthians als Botafogos ärgsten Konkurrenten, bleibt hier nur zu sagen: Selber Schuld. Rekordverdächtige 9x erdreisteten sich die Gegner zu einer H1 gegen die Timao - und diese konnte daraus kaum Profit schlagen. Nur zwei dieser Spiele konnte man für sich entscheiden. Hinzu kommen sogar noch zwei Oxos. Auch bemerkenswert: Ribeirao wurde mit keiner einzigen Pennmütze als Gegner bedacht, was Faktor 4 fast schon wieder ausgleicht.
Wie dem auch sei: Wer Geschenke liegen läßt, wer einem geschenkten Gaul ins Maul schaut, wer zu selten ohne Eier und trotzdem mit vollen Hosen in die Ferne fährt, der darf auch nicht Meister werden.
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Timao-Coach Dugarry dazu: "Nach dem 5:6 im Jogo do Destino machten wir uns eigentlich keine Hoffnungen mehr, in dieser Saison überhaupt noch in den Titelkampf mit einsteigen zu können. Wir sind ehrlich total perplex. Und es wäre meines Erachtens auch vermessen, in dieser Situation nun vom Titel zu sprechen. Wir wären sehr froh, wenn wir am Ende noch immer auf dem zweiten Platz liegen."
Keine Eier eben.
Hallo und herzlich Willkommen zur 50. Ausgabe des berühmt-berüchtigten Corinthenschnackers *dadadadammm*!
Die ultimative Jubiläumsausgabe! *tusch*
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Aus diesem Anlass haben wir unsere Ärsche resp. unseren Redaktionssitz vorübergehend auf die Paradiesinsel Florianopolis verlegt. Just an den Ort, wo die Timao am letzten ZAT dem Spitzenreiter Figueirense ein Pünktchen abklemmen
konnte. Und hier wird immer noch ausgelassen gefeiert - Fans, Mannschaft, Trainerstab: Alle machen mit und begießen unsere 50. Ausgabe!
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Apropos Fans: Das saisonale Fanprojekt steht noch aus... Aber wie wir hörten, wird in Sao Paulo schon heftig gewerkelt. Wir lassen uns überraschen, wenn's heute Abend nach Hause geht - eine brandheiße Auflage des Clássico Majestoso steht auf dem Programm.
Man schaue auf den aktuellen Spielplan der Copa Americana: 1x ARG, 1x PER, 1x URU und 1x USA.
Man schaue auf den aktuellen Spielplan der Copa Libertadores: 1x PER,1x URU, 2x USA.
Es fehlen: CHL, MEX, COL - und BRA. Mal wieder. Wie die letzten 2 Saisons auch.
Als letzter Vertreter verabschiedete sich Londrina aus der CL. Auch wenn es diesmal ganz knapp war und auch wenn die 2. Gruppenphase für Londrina verheißungsvoll begann, meisterhaft im normalen Sinne
war das nicht.
Für brasilianische Verhältnisse hingegen mittlerweile schon eher. Londrinas Vorgänger SPFC und SCCP machten es ja meisterhaft vor.
Meisterhaft auch das 4-4 der Mannschaft von Trainer Costa Ricanabis. Schon der dritte Ausärts-Viererpack am Stück. Ein letztes Aufbäumen vor dem großen - meisterhaften - Fall? Corinthians packte letzte Saison noch mit Ach und Krach Platz 10. Zuvor wurde Ex-Ex-Meister Sao Paulo FC 7.
Conclusio?
Sao Paulo Ja wo ständen wir, hätten wir das Jogo do Destino gegen Ribeirao gewonnen? Mit 3 Punkten mehr auf dem Konto wären... Was soll's!
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Widmen wir uns lieber der schon fast in Vergessenheit geratenen Staatsmeisterschaft von Sao Paulo (SMvSP)!
Hier führt aktuell der Provinzklub aus Prudente die Tabelle mit 18 Punkten aus 11 Spielen an. Bemerkenswert: Vor 3 ZATs stand Grémio noch ganz hinten.
Punktgleich postiert sich auf Platz 2 der andere Provinzer, Botafogo Ribeirao, mit ebenfalls 11 Spielen. Die Mannen von Trainer-Legende Alex sind diese Saison bei einer Tordifferenz von -8 in ihrer Effektivität kaum zu überbieten. Dahinter gesellt sich der Sao Paulo FC mit 16 Punkten
aus nur 9 Spielen. Die meisten geschossenen Tore (28), die beste Tordifferenz (+11) - die Tricolor Paulista wusste bisher zu überzeugen und ein Sieg aus zwei Spielen würde der Truppe von Chris reichen, um sich an die Spitze zu setzen. Der SMvSP der 29. Saison und Vize-SMvSP der 30. Saison gilt daher als aktueller Top-Favorit.
Auf den Plätzen folgen:
4. Guarani FC, 15 Pt., 21-10
5. SE Palmeiras, 15 Pt., 25-28
6. Santos FC, 12 Pt., 17-24
7. Corinthians, 10 Pt., 20-18
...und ganz am Ende finden wir Vorjahres- und Vorvorjahres-Sieger Portuguesa de Desportos mit bis dato nur 8 Punkten. Allerdings hat der aktuelle CA-Viertelfinalist auch erst 8 Spiele absolviert. Zur erneuten Titelverteidigung sollte dies allerdings nicht mehr reichen...
Sao Paulo "O novo clássico Alvi-negro!" titelte Lance!, "Botafogo abata lo Timao!" schrieb Jornal dos Sports. Ja, einen wahrlich spektakulären, stimmungsgeladenen Kampf lieferten sich Corinthians Paulista und Botafogo Ribeirao zum Auftakt der Rückrunde der Serie A im Pacaembu.
~ Schon in der ersten Halbzeit fielen ganze 7 Tore, wobei sich die Corinthians durch einen Doppelpack in der 37. Minute eine 4:3-Pausen-Führung sichern konnten. Von Beginn an gingen vor allem die Spieler aus Ribeirao sehr giftig in die Zweikämpfe, zogen selten zurück, schubsten und zupften bei jeder Gelegenheit. Auch auf den Rängen wurde es immer unruhiger, bald erschallten jedes Mal gellende Pfeifkonzerte, wenn einer der Panteras an den Ball kam. Doch noch ließ sich die Heimmanschaft nicht auf das brutale Spielniveau der Gäste herab, ging den Zweikämpfen eher aus dem Weg und versuchte spielerisch zu überzeugen. Einem sehr zurückhaltend agierenden Schiedsrichter war es zu verdanken, dass zum Anpfiff der zweiten Hälfte immer noch alle 22 Spieler unverwarnt auf dem Platz standen.
~ Die Schlacht ging weiter. Mittlerweile hatte sich der Himmel über Sao Paulo zugezogen. Tiefgraue Wolken.
Und die Panteras setzten ihre aggressive Spielweise fort, während sich die Timao um Konstruktivität bemühte. Als Botafogo dann in der 52. Minute der Ausgleich - in Folge eines nicht geahndeten Foulspiels - gelang, verloren zunächst die Fans, dann auch die Akteure der Heimmannschaft die Nerven. Massenweise Klopapierrollen flogen auf das Feld; minutenlange Schmähgesänge, die sonst nur den Teams der Erzrivalen Palmeiras und SPFC vergönnt sind, schallten durch das Stadion. Zugleich rannten mit Wiederanpfiff die Corinthians wie wild gegen den Ball, wollten so schnell wie möglich wieder in Führung gehen, das Tor erzwingen - und passten dabei ihr Fair-Play-Niveau an das des Gegners an.
Doch es kam wie es kommen musste, nur 6 Minuten nach dem Ausgleichstreffer spielte Botafogo einen Konter eiskalt zu Ende und ging mit 5:4 in Führung. Für Sekunden wurde es geisterhaft still im Pacaembu. Wie eingefroren standen die Corinthians-Spieler auf dem Platz. Auch an der Seitenlinie versteinerte Mienen, Trainer Dugarry blickte wie paralysiert irgendwo in die Ferne, richtete die Augen dann - kaum merklich - gen Himmel.
Es donnerte. Gewaltig. Erschütternd in die Stille hinein. Und plötzlich brachen sie auf, die tiefgrauen Wolken, entluden sich. Zunächst nur ein leichtes Nieseln. Und doch fühlten sich die wenigen, kleinen Tropfen unglaublich schwer an, wie Metallstifte prallten sie auf die Köpfe und Schultern der Spieler.
~ Die Mannschaften bewegten sich langsam wieder in ihre Hälften zurück. Die Einen niedergeschlagen, frustriert; die Anderen abwartend, zurückhaltend. Mit einem ängstlich gen Himmel gewandten Blick pfiff der Schiedsrichter die Partie wieder an. Einem Weckton gleich schallte die Pfeife durch das Stadion, manch einer zuckte kurz zusammen, aus seiner Schockstarre erwacht.
Nun wurde das Spiel sehr zerfahren, destruktiv. Viel Mittelfeld-Gemetzel, kaum Torszenen. Nach einem weiteren, unter normalen Umständen rotwürdigem Foul diesmal an Ribeirao-Spieler João Henrique kam es zum ersten Mal zur längst überfälligen Rudelbildung. Die üblichen Nettigkeiten wurden ausgetauscht, Hand- und Bodyshakes, filmreife Theatralik. Begleitet wurde das Schauspiel von schwarz-weißem Bengalfeuer auf den Rängen. Am Ende mussten zwei Spieler mit Platzwunden am Spielfeldrand behandelt werden; dreimal zog der Schiri die Arschkarte.
~ Durch die plötzliche Raumfreiheit wurde das Spiel offener. Beide Teams kamen nun wieder zu richtigen Torchancen, wobei die Brutalität nicht abnahm. Als der Rudelbildner João Henrique in der
75. Minute kurz vor der Strafraumgrenze selbst Hand bzw. Fuß anlegte und die 7. oder 8. tiefgelbe Karte der Partie zu sehen bekam, ergab sich eine gute Freistoß-Möglichkeit für Corinthians. Capitano Chicão - noch nicht des Feldes verwiesen - trat an, blieb zunächst in der Mauer - ja, es gab noch eine - hängen, verwandelte dann aber im Nachschuss zum 5-5-Ausgleich. Ohrenbetäubender Jubel brandete auf. Im Rausch der Gefühle sprang Chicão auf den Zaun - jenen Zaun, an dem einst Ronaldo folgenreich hängen blieb -, zog sich das Trikot vom Leibe und warf es in die Menge. Als sich der bereits tiefgelb verwarnte Kapitän - neu angekleidet - wieder zurück aufs Spielfeld begab, bildete sich erneut ein Rudel. Die Panteras forderten zurecht den roten Karton. Die zweite Spielfeld-Schlägerei des Abends endete wieder sehr farbenfroh. Erneut mussten drei Spieler, darunter auch Chicão und João Henrique, vorzeitig duschen gehen; die übrigen 16 Akteure waren nun allesamt gelb verwarnt.
~ Inzwischen hingen die Rauchschwaden der Bengalfeuer tief über dem Spielfeld. Die Sichtweite reduzierte sich auf wenige Meter, bald richteten sich die Blicke des Publikums nur noch auf das Flimmern der LED-Leuchten auf der Anzeigetafel. 5:5, 76. Minute, 77. Minute... mehr war nicht zu erkennen.
Das Donnern hielt an, der Regen nahm zu, wurde nun zu einem richtigen Platzregen. Die Ersatzspieler und Co-Trainer hatten sich schon längst auf die schützende Ersatzbank verkrochen. Dugarry und Alex hingegen, die beiden Chef-Coaches, standen weiterhin dort im Regen, mit verbissener Miene, hilflos das Gemetzel auf dem Rasen betrachtend.
~ Und so flimmerte die Anzeigetafel vor sich hin. Stolz hing sie dort, ein unverhoffter Blickfang, im Mittelpunkt, den Moment genießend.
Dann, die 88. Minute. Neue Leuchtdioden tauchten auf, irgendwo im Nebel. Aber weiter unten, am Spielfeldrand: "06" - die Nachspielzeit.
Die 93. Minute, noch etwas mehr als drei Minuten waren zu spielen. Plötzlich ertönte in einer Ecke des Stadions ein Pfeifkonzert. Einer der verbliebenen 7 Feldspieler von Ribeirao trat aus dem Nebel hervor, legte sich den Ball zurecht, schoß die Ecke, wartete, riss dann die Arme hoch und rannte zurück ins Nichts.
Die Anzeigetafel reagierte langsamer, scheinbar widerwillig:
Corinthians 5-6 Ribeirao, 92. Minute.
Das Publikum reagierte promt. Die Mehrzahl drängte bestürzt, abgefertigt, niedergeschlagen, mit Tränen in den Augen zu den Ausgängen. Einige Ultras hingegen krallten sich an die Zäune, skandierten Hasstiraden, Schmähgesänge. Warfen Schuhe und Mützen in den Nebel. Dann der Abpfiff.
~ Botafogo-Coach Alex huschte ein teuflisches Grinsen übers Gesicht. Ansonsten keine Gefühlsregung.
Sein Gegenüber Dugarry schüttelte nur den Kopf, zuckte dann die Schultern, inhalierte den grau-weißen Nebel in tiefen Zügen, nahm die einzigartige Atmosphäre, den Moment in sich auf. Schien es beinahe zu geniessen, den Regen, die schwüle Nässe, untermalt vom markerschütternden Donnern, die Rufe, Gesänge im Nebel.
~ ~ ~ Botafogo Ribeirao gewann dieses Spiel mit 6:5. Ein erstaunlicher Kraftakt. Noch bemerkenswerter vor der Hintergrund, dass es dem Rekordmeister Botafogo Ribeirao in 19 Saisons noch nie gelungen ist, so früh in der Saison 6 Tore zu erzielen - und, dass Trainer Alex bereits letzte Saison mit seinem damaligen Club CA Bragantino 6 Tore im Pacaembu erzielte...
~ Die anschließende PK eröffnete ein Reporter mit der Frage, ob hier und heute eine neue Erzfeindschaft im brasilianischen Fußball entstanden sei. Timao-Coach Dugarry antwortete mit einem Sprichwort: "De pequenino e que torce o pepino.", stand dann auf, schaltete sein Micro aus und verließ den Pressesaal.
Sao Paulo Hoch spannend gehts derzeit her in Brasiliens Serie A. Der Vorsprung vom SE Palmeiras ist auf nur noch 2 Punkte geschrumpft. Gleich dahinter tummeln sich die Spätstarter und Stadtrivalen SCCP und SPFC. Punktgleich mit den beiden Ex-Meistern lauern auch die Paradiesvögel vom Figueirense FC auf ihre Chance. Dahinter hat sich Vizemeister Gremio Porto Alegre nach einem miserablen Saisonstart wieder an die Spitze herangekämpft. Punktgleich warten auf Rang 6 die Putschisten, die sich schon die gesamte Hinrunde über konstant im Verfolgerfeld aufhalten.
Genug der monotonen
Lageberichterstattung.
Schauen wir auf "unsere" Corinthians, der neue Herbst-Vizemeister! Tada! Mehrfach wurde der Timao die Favoritenrolle zugeschoben. Auch Rubio Deus sprach das Thema beim gemeinsamen Festmahl mit Timao-Coach Dugarry an. Aber der hält sich bedeckt: "Wir haben in den letzten Jahren gesehen, wie viel sich im Laufe der Rückrunde noch ändern kann. Und tendenziell landen am Ende immer die Teams mit den größten Kraftreserven auch auf den vordersten Rängen. Von daher sehe ich den CR Flamengo diese Saison als ganz heißen Kandidaten auf den Meistertitel!"
Sao Paulo In Sao Paulo nichts Neues. So könnte man die Pressemitteilungen von O-MAis Querido der letzten Wochen zusammenfassen: Die "jungen, ekelhaften" Corinthians sind wieder mal direkt vor dem SPFC. Doch scheint die gegenseitige Konkurrenz die beiden Clubs diese Saison wieder zu Höchstleistungen zu animieren - zusammen mit den göttlichen Guaranisten im paulistanischen
Verfolger-Dreigestirn sind es "nur noch" 5 Punkte auf Spitzenreiter Palmeiras. Palmeiras, der eigentliche Erzfeind der Corinthians. Aber viel zu still. Was ist ein Derby wert, wenn man nur auf dem Platz Paroli bieten kann, nicht jedoch mit der Feder, unfähig zu schreiben?
Auch über das Schattenleben des Trainers Chris läßt sich nichts Neues berichten - war alles nur erfunden, eine Sensations-Blase?
Sao Paulo
Portuguesa mit NMR, Figueirense verschenkt TK, SPFC vergisst 2 Punkte, Vizemeister läßt sich auch von Gaucho veräppeln, kein Brasilianer übersteht CA-Gruppenphase, Brasilien nun endgültig schlechtestes Land Südamerikas.
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Ein Paradies an peinlichen Überschriften. Die Tiefstandmarkierung unserer Analyse wurde also nochmals
unterboten. Respekt. Aber schmerzen wird's am ehesten die Protagonisten selbst - insofern gibts Schulternklopfen und aufbauende Worte in der Heimat. Kopf hoch, der Weg ist nicht mehr weit bis zu dem Punkt, an dem es einfach nur noch besser werden kann!
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Und dazu noch SPFC-Coach Chris mit seinem ominösen Schattenleben, aus dem (noch) keine weiteren Details bekannt wurden... In Zeiten leben wir :)
Sao Paulo Wenig sickerte aus dem Privatleben des SPFC-Trainers Chris bislang durch die Presse in die Öffentlichkeit. Als mustergültiger Vorbild-Trainer galt der Deutsche. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in Brasilien avancierte er zum Nationalhelden durch seinen Kampf gegen die Drogen-Fußball-Mafia A Mao und seine internationalen Erfolge mit O Mais Querido - den Herzallerliebsten, wie sich sein Team nennt.
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Doch nun brökelt die Fassade. Erste Lichtstrahlen dringen durch den Deckmantel; beleuchten die Kehrseite, die dunkle Seite seiner Persönlichkeit.
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Alles begann mit einem merkwürdigen Zufall:
Ein aufmerksamer Reporter der Rand-Klatsche "O Mais Querido" wurde auf seinem Nachhauseweg in einem der vielen Favelas von Sao Paulo auf einen für diese Gegenden ungewöhnlich gut gekleideten, jungen Mann aufmerksam. Der Mann saß auf einem umgekippten Ölfass und war von einer Meute Kleinkinder umgeben, die mit bettelnden Händen vor ihm knieten. Dabei warfen sie gierige Blicke auf die vollgepackten Hosentaschen seines Seidenanzugs.
Der Mann begann laut aus einer Zeitung vorzulesen: "Der Sao Paulo FC wird erneut Weltpokalsieger! Durch einen fulminanten 3:0-Sieg über Zweitligist Corinthians Sao Paulo, das nur über eine Wildcard an dem Wettbewerb teilnehmen durfte und durch miese Tricksereien bis ins Finale vorstoßen konnte..."
An der hohen, leicht fiepsigen Stimme erkannte der Reporter den Mann sofort. Und ihm wurde kreidebleich im Gesicht: "Das ist... dadadas ist F*** MICH! Chris! Unser Trainer! Aarschloch! Aber was macht der denn hier? Was macht DÄR DENN HIER?!"
Wie immer konnte der unterklassige Reporter mit Tourette-Syndrom seine Gedanken nicht bei sich behalten und posaunte sie lauthals in die Umgebung.
Chris drehte sich augenblicklich zu dem Reporter um und versuchte reflexartig, seinen Kopf in der Zeitung zu verstecken. Nach ca. 2 Minuten fing Chris hinter
der Zeitung an zu röcheln. Nach weiteren 2 Minuten kam ein hochblauer Schädel zum Vorschein. Souverän und erhobenen Hauptes ging Chris mit seinen vollbepackten Taschen und der zerknüllten Zeitung unterm Arm zu dem noch immer völlig verdatterten Reporter.
~
Der Trainer schoß sofort los, anscheinend hatte er sich seine Worte gut überlegt:
C: "Also das war so: Ein kleiner Junge kam zu mir her und fragte ob ich Ihm etwas Latex..ääh Klartext ... aus der Zeitung ... vorlesen könnte, ..."
R: "Aber woher hatten Sie denn die Zeitung? Und wieeee ACH SCHEIß DIE WAND AN!... kommen Sie hier her? Und warum liegt da Stroh in der... ach ne, das war was anderes..."
C: "Ähm... der Junge pflastert nebenberuflich Toilettengänge mit Zeitungen zu... genau. So war das."
R: "Und **RENSOHN, DU **RENSOHN... *räusper* Entschuldigen Sie, Chris. F*** MICH!... was wollte er vorgelesen bekommen?"
C: "Öhm... Tja... Jetzt haben wir wohl den Tiefpunkt erreicht... Höhö... Öhm..."
R: "Ach, 'Tiefpunkt erreicht', den Artikel der Woche von Corinthians-Coach Dugarry! Alle SCHEIßE, SCHEIIIIIIIIIIßE!... ich verstehe... Scheint ja ein großer Corinthians-Fan zu sein der Junge... Aber warum sind da jetzt auf einmal soviele Jungens?"
C: "Ja Ne!... öh... hehe! Der Junge wollte den Artikel gar nicht ganz zu Ende hören, war wohl doch nicht so gut. Da hab ich ihm dann das Latex gegeben... Ouuu... *ditsch*... ehm... für die Fugen... die macht er immer aus Latex... Und dann kamen noch mehr Jungs und die wollen jetzt auch alle was von mir habeeee... hören! Und jetzt lese ich denen mal eine richtige Story vor! Ha! So ist das. So und jetzt muss ich wieder an die Arbeit! Ha! Schreiben Sie das, schreiben Sie das!"
~
Gesagt, getan.
Doch was wollte Chris wirklich dort, in der Favela?
Nicht mehr Letzter! Das ist die guteste Nachricht des letzten ZAT. Dank letztlich doch noch überzeugender Quali-Auftritte vom SPFC und GPA - unter denen erfreulicherweise zwei Gauchos zu leiden hatten - schob sich Brasilien in der CONMEBOL-4-Jahres-Wertung an Kolumbien vorbei auf den vorletzten Platz!
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Lachhaft hingegen der Versuch der paulistanischen Yellow Press aka Lo nunca mais Querido, mit qualifizierten, fundierten Beiträgen (1. Widerspruch) an dem komplexen, tiefgründigem (2. Widerspruch) Thema "Tiefpunkt-Analyse" mitzuwirken.
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Kommen wir aber nun zu unserem2. Teil der Tiefpunkt-Schilderung: Im Gegensatz zu den Clubs auf internationaler Ebene nahm in Brasilien das Trainer-Karussel gehörig an Fahrt auf. Don Hansen fiel in einen Donhösschenvollschlaf, Yeffrey Yamamoto startete eine unbefristete AntiStress-Kur, piquenique ging einfach mal, Pudding Lutscher wollte lieber in Peru absteigen, als in Brasilien wieder nicht Meister werden (wofür wir natürlich vollstes Verständnis haben), L00-Sir hatte nach einer Saison keinen Bock mehr auf Liga-Schießbude Guarani (im Schnitt 103 (!) Gegentore pro Saison) - auch
verständlich.
Ein besonders wehmütiger Nachruf geht an die Werderprinzessin. Das Fräulein, das vor allem durch seine Nächstenliebe überzeugen konnte, beendete nach 5 mehr oder weniger erfolgreichen Jahren (vorerst) ihr Dasein als Copa-Trainerin. Schade um die sicheren Punkte!
And last but not least unser Karussel-Betreiber von der Paradiesinsel, der Avaí FC: 4 Trainer gaben hier innerhalb von weniger als 1 Saison ihren Einstand - Avaí wurde trotzdem (oder gerade deshalb) abgeschlagen Letzter. Respekt.
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Insgesamt mussten oder durften sich also 8 Vereine auf die Trainersuche begeben. Fündig wurden sie allesammt, aber den großen Qualitätsschwund von insgesamt 690 HOF-Punkten konnten die neuen Trainer bei Weitem nicht kompensieren. Zumindest widerlegten die Neulinge Azuka, Mastermind falscher Kontinent, C.Deus und das neue Liga-Fräulein Ute-Rus, dass sie entgegen dem Trend keine Analphabeten sind! Dan-ke-schööön und wei-ter-so![/opti]
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[pessi]Aber damit sind wir noch lange nicht am Ende unserer Tiefpunkt-Analyse! In der nächsten Folge: Sao Paulo am Boden - Ribeirao: Fluch oder Segen?
Schwarze Wolken über Brasilien - speziell über Sao Paulo - und ganz genau epizentrisch betrachtet über dem Bom Retiro, Heimatviertel von Ex-Meister Corinthians.
Für Brasilien - eine Saison zum Abhaken. Bei der WM schied die Selecao, trotz meisterhaftestem Trainer-Trio, schon in der Vorrunde aus. Über die Hintergründe dieser Peinlichkeit wurde bereits ausführlich berichtet.
Dann wäre da noch die Conmebol-4-Jahres-Wertung. Nahtlos wird hier auch in der noch jungen 32. Saison an
die grandiosen Ergebnisse der letzten Spielzeiten angeknüpft.
Die Chronologie des Schreckens: Saison 30: Schlechtester Punkt-Durchschnittswert, Abrutsch auf den drittletzten Rang. Saison 31: Schlechtester Punkt-Durchschnittswert, Abrutsch auf den vorletzten Rang. Saison 32 (vorläufig): Zweit-Schlechtester Punkt-Durchschnittswert, Abrutsch auf den letzten Rang.
Brasilien - das Aserbaidschan Südamerikas?
Wenigstens eines ist gewiss: Es kann nur besser werden.
São Paulo Angesichts dieser Meldung bewegt die Corinthenschnacker-Redaktion dann doch nochmal ihre Ärsche auf die Gummibälle: Pudding Lutscher verläßt Vasco da Gama.
Wir möchten die Angelgenheit nüchtern, aber auch verärgert betrachten. So nüchtern, wie den abgenuckelten Stil eines total überzuckerten Lutschers. So verärgert, wie es die Mutter wäre, wenn ihr Zögling seine dritte Schüssel Pudding nicht mehr aufessen konnte - aus Erschöpfung, aus Ungeduld.
~ 1. Warum kam der Lutscher nach Brasilien?
Das läßt sich einfach beantworten: Maßlose Selbstüberschätzung und Titel um Titel einheimsen, ohne sich den Buckel krumm zu schuften Nur die harten kommen in den Soja-Garten, sprich: in die Série A. Wer hier aufkreuzt, der kommt eigentlich nicht mit dem Ziel, in kürzester Zeit so viele Stars und HOF-Titel wie möglich einzuheimsen, sondern sich mit einer Auswahl der Besten zu messen. Alex, Roberto Carlos, Yamamoto, Chris, jolebeau, Dr. Doom, Costa Ricanabis und wie sie alle heißen - Kanonenfutter gibts woanders. Dazu noch ehrgezige, aufstrebende Neulinge, wie Udo, schnippel und Dixie. Selbst die Copa-Legende Thomas Wagner hielt es hier bis zuletzt, obwohl er in 4 Saisons kein Mal unter die Top10 kam.
Erfolge holen sich die Trainer auf anderen Kontinenten mit anderen Accounts, hier wird gefightet und gepokert. Hier ist es eine Ehre, wenn man Brasilien international vertreten darf. Vom Meistertitel ganz zu schweigen.
~ 2. Wie schlug sich der
Lutscher in Brasilien?
Respektabel. Sehr respektabel sogar. Aus dem Absteiger Vasco da Gama formte er innerhalb einer Saison eine Spitzenmannschaft. Mit Platz 3 und Platz 2 war Vasco da Gama Brasiliens beste Mannschaft der jüngsten Vergangenheit. Und auch diese Saison spielt sein (Ex-)Team wieder oben mit.
Zeitungstechnisch gesehen pegelte er sich jedoch bald schon im Mittelmaß ein.
Vom anfänglichen Hype um seine Person und dem örtlichen Zuckervorkommen aufgeputscht schrieb der Lutscher einen Knaller nach dem anderen. Allein die Story rund um Hotte wird noch lange für lutschige Situationen sorgen. Doch irgendwann schien sein Ghostwriter er die Lust am Schreiben verloren zu haben. Denn während seine "Brüder" in Sambia und Australien weiter stusselten, wurde es in Rio sehr ruhig, leider.
~ 3. Die Trennung Zu groß, zu unfamiliär und unter dem Strich alles in allem einfach zu erfolglos.
In gewisser Weise gerechtfertigt.
22 Vereine, 44 Spiele, Geschmackssache. Probieren geht über studieren.
Keine Kolumne, verhältnismäßig wenige Schreiberlinge, keine WG, kein gemeinsamer National-Feind. Die Dominanz Sao Paulos. Zwei Staatsmeisterschaften. Genügend Story-Potential? Anspruchssache.
Perú wird anders sein. Doch besser?
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Mit Lutscher geht jemand, der noch gar nicht richtig angekommen ist. War er, ist er noch nicht bereit für die Herausforderung Brasilien? Oder ist Brasilien noch nicht reif genug für Lutscher? Vielleicht etwas von Beidem. Sodenn warten wir geduldig.