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Alles möglich - nix is fix!
Der FK Moskau konnte sich dank guter Leistungen in den drei Spielen um einige Plätze nach oben arbeiten. Coach Alfred Riedl dazu: "Wir sind auf einem sechsten Platz in der Tabelle, noch ist der Abstand zur Spitze nicht zu gross. Deswegen ist noch alles möglich. Aber es wird verdammt schwierig werden, denn das Niveau ist sehr hoch. Wenn man sich nur einen kleinen Patzer erlaubt, fällt man gleich wieder ein paar Plätze zurück." Die letzten Spiele in der Hinrunde waren für Riedl zufriedenstellend: "So paradox es auch klingen mag, aber unser bestes Spiel zeigten wir auswärts gegen Dynamo." Dass es dann aber doch nicht klappte, wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, schreibt der Coach

der mangelnden Chancenauswertung zu. "Obwohl wir auswärts 4 Tore erzielten, ging das Spiel verloren. Wir hätten mindestes noch einmal 4 Tore machen müssen bei den grossen Chancen, die wir hatten. Ich denke aber, dass wir in diesem Spiel perfekte Werbung für den russischen Fussball machten." Auch die Fans hätten noch stundenlang nach dem Matchende ihr Team angefeuert (siehe Foto), was den Coach am meisten freute. Jetzt geht es in die Rückrunde. Für Alfred Riedl ist noch alles möglich, aber: "nix is fix!"
30.03.2006 14:49 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)
Jetzt volle Konzentration auf Meisterschaft!
Nach dem Ausscheiden des FK Moskau aus der Championsleague heisst es jetzt wieder kleinere Brötchen zu backen und wieder zu versuchen, in der heimischen Premier Liga den Abstand zur Spitze zu vermindern. Für Trainerfuchs Alfred Riedl ist das ein sehr schweres Unterfangen: "Die Championsleague hat sehr viel Kraft und Substanz gekostet. Vor allem im mentalen Bereich sind meine Spieler sehr müde und ausgelaugt. Die nächsten Spiele werden sehr schwer werden. Ich hoffe, wir können uns

frei spielen und etwas aufholen. Leider befürchte ich aber, dass es für meine Jungs sehr schwierig werden wird. Die Gegner im nächsetn ZAT sind sehr gefährlich und natürlich ist jeder extra motiviert, wenn es gegen den regierenden Meister geht." Beim nächsten ZAT muss Riedl auf zwei verletzte Spieler verzichten. "Ich hoffe, wir können die beiden ersetzen. Aber jammern hilft nichts. Wir müssen jetzt alles geben und uns auf die laufende Meisterschaft konzentrieren!
23.03.2006 17:50 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)
Mittelmaß
Man kann es drehen und wenden wie man will. Aber beim FK Moskau scheint der Wurm drinnen zu sein. Im letzten ZAT rutschte man auch gleich auf Platz 8 ab. Traurig aber wahr: Der FK Moskau, der regierende Meister ist nur mehr MITTELMASS. Was ist der Grund dafür, dass man derzeit nicht an die hervorragenden Leistungen der letzten Saison anschliessen kann? Ein Grund ist sicherlich die Doppelbelastung mit der Championsleague bei der man ja im Grunde schon ausgeschieden ist. Alfred Riedl sieht den Grund eher darin, dass man vor Saisonbeginn zu viele Leistungsträger abgeben

musste. Gleichwertiger Ersatz wurde keiner verpflichtet. "Wir müssen mit dem vorhandenen Spielermaterial auskommen. Ich muss eine völlig neue Mannschaft aufbauen und das dauert seine Zeit. Wir dürfen nur nicht nervös werden und weiter hart arbeiten. Dann können wir uns auch wieder nach oben orientieren," übt sich Riedl in Zweckoptimismus. Man müsse aber beachten, dass mit jedem schlechten Spiel das Selbstvertrauen der Spieler weiter angeknackst werde. "Jetzt heisst es locker bleiben und sich nicht verrückt machen lassen!"
16.03.2006 20:34 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)
Winterfrust
Der FK Moskau steht an zweiter Steller der Tabelle und doch herrscht Frust im Team von Alfred Riedl. Das liegt wohl daran, dass der Winter heuer gar sehr hartnäckig ist und sich nicht verabschieden möchte. "Das ist wirklich schrecklich. Wir haben seit Ewigkeiten kein Training unter halbwegs normalen Bedingungen abhalten können. Zur Zeit könnten wir bei den Schneemannbauweltmeisterschaften mitspielen und würden eine ganz

hervorrangende Figur abgeben", beklagt sich Riedl. Derzeit sei es nur möglich, Training in der Kraftkammer zu absolvieren. Für Balltraining liessen die tiefwinterlichen Verhältnisse einfach nicht zu. "Wir müssen uns was überlegen. Vielleicht werden wir ein paar Wochen nach Spanien oder Israel übersiedeln um zu trainieren und nur zu den Spielen werden wir zurückkommen." Ob sich das rentiert, wird sich noch weisen.
09.03.2006 18:10 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)
Riedl nur mit einem Minikader!
Der FC Moskau steht nach dem letzten ZAT wieder auf dem 2. Tabellenplatz in der russischen Premier Liga. Zufrieden zeigte er sich damit aber nicht. "Meine Spieler haben brav gespielt und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Leider wurden aber einige Spieler leicht verletzt.Und jetzt sind auch noch einige Spieler an Grippe erkrankt. Jetzt heisst es, alles richtig zu dosieren." Der Kader sei weiterhin viel zu klein und wenn es einige

ernsthaften Verletzungen geben sollte, dann muesse mal wohl eher damit rechnen, an einem Tabellenplatz 10 zu stehen und nicht in den Top4. "Wenn das Management nicht bald etwas unternimmt und einen oder zwei Spieler kauft, werden wir groebste Probleme bekommen." Die Spieler seien das Megaprogramm nicht gewohnt und sie seien auch keine Maschinen. "An Training ist zur Zeit nicht zu denken. Wir muessen versuchen, so gut es geht ueber die Runden zu kommen!"
01.03.2006 12:30 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)
Der Motor stottert noch
Im letzten ZAT zeigte sich die Meistermannschaft von Trainer Alfred Riedl schon verbessert. Trotzdem waren noch einige Schwächen zu bemerken. Vor allem zeigte man sich im Abwehrverhalten noch nicht sattelfest, was auch der Trainer zugab: "Wir sind noch nicht in dieser Form von der letzten Saison. Da standen wir sehr gut in der Defensive. Durch die Abgänge aber mussten wir die ganze Defensive umstellen. Leider hatten wir dafür aber noch nicht so viel Zeit." Es sei also kein Wunder, wenn es noch Abstimmungsschwierigkeiten

gebe. Im nächsten ZAT wird das Team nicht von Trainer Alfred Riedl betreut werden. Dieser wurde nämlich von der Uefa eingeladen, am Freitag einen Vortrag in einem Trainerausbildungskurs zu halten. "Ich werde diesen Ausflug gleich für einen Kurzurlaub nützen um Kraft und Energie für die kommende Championsleague zu tanken." Die Mannschaft von FK Moskau wird im nächsten ZAT vom Co-Trainer gecoacht. Alfred Riedl meinte, dass er ihm voll und ganz vertraue und sein Team bestimmt eine gute Leistung bringen werde.
20.02.2006 16:00 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)
"Noch nicht Championsleaguereif!"
Der erste ZAT gestaltete sich für die Meisterkicker um Trainer Alfred Riedl etwas durchwachsen. Zwar konnten man im Spitzenspiel der Runde den Vizemeister Lokomotiv Moskau mit 2:0 besiegeh, auswärts gab es aber eine verdiente 0:2 Niederlage. Trainer Riedl meinte danach auch gleich, dass er zwar mit den Ergbnissen zufrieden sei, nicht aber mit der Art, wie sich die Mannschaft präsentierte. "Wenn die Spieler glauben, sie brauchten nicht mehr zu laufen und zu kämpfen, nur weil sie aktueller Meister sind, haben sie sich getäuscht. Dann werden sie einmal blöd schauen, wenn sie irgendwo am Ende der Tabelle festsitzen." Auffällig war, dass es

noch zu vielen Missverständnissen zwischen den "alten" und den "neuen" Spielern gekommen ist. Es scheint als ob der Trainerfuchs die richtige Mischung noch nicht gefunden hätte. Er gibt dies auch offen zu: "Wir sind noch nicht diese Einheit, die uns im letzten Jahr so stark machte. Die Integration der neuen Spieler ist nocht schwieriger als ich mir ohnehin vorgestellt hatte." Er hoffe aber, dass sich die Mannschaft von Runde zu Runde steigern wird können um in der Championsleague nicht als Prügelknabe dazustehen. "Zum Glück haben wir noch ein wenig Zeit um uns zu verbessern. Denn noch sind wir noch nicht Championsleaguereif!"
16.02.2006 20:37 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)
Alfred Riedl: "Wir sind die Gejagten!"
Die neue Saison steht vor der Tür und deswegen baten wir den Meistertrainer Alfred Riedl zu einem Interview. Lesen Sie hier, was er zu sagen hat, welche Ziele sein Team verfolgt und mit welchen Problemen er zu kämpfen hat. F: Herr Riedl, zuerst noch einmal Gratulation zum Meistertitel. Haben Sie das alles schon realisiert, was Sie und Ihr Team in der letzten Saison geleistet haben? R: Vielen Dank. Also, es dauerte einige Tage bis mir die Tragweite unseres Triumphes bewusst wurde. Niemand hatte uns auf der Rechnung - und ehrlich gesagt glaubte zu Saisonbeginn auch niemand vom Verein daran. In der Vorbereitung ist nicht alles so gelaufen, wie ich mir erwartete. Aber vielleicht haben gerade diese Probleme zu Beginn der Saison die Mannschaft zusammenwachsen lassen. F: Sie habe immer betont, dass beim FC Moskau ein 3 Jahresplan vorliege, nach dem Sie sich richten. War der Meistertitel schon für die zweite Saison geplant? R: Ehrlich gesagt war unser Plan, dass wir in der ersten Saison einen Platz in den Top 10 erreichen. In der zweiten Saison wollten wir um einen internationalen Startplatz mitspielen und uns in der 3. Saison in diesem Tabellenbereich etablieren. Jetzt sind wir schon im ersten Jahr 4. geworden und durften im Uefa-cup teilnehmen. Und bereits im 2. Jahr wurden wir Meister und spielen in der Championsleague. Da gibt es eigentlich nichts mehr zu toppen. F: Was kann jetzt Ihr Ziel für diese Saison sein? R: Das wird die schwierigste Saison überhaupt. Wir sind jetzt die grossen Gejagten. Jedes Team wird gegen uns 110% geben um gegen uns gut auszusehen. Eigentlich war mir die Rolle als Underdog viel lieber. Wir sind trotz Gewinnes der

Meisterschaft ein kleiner Verein mit beschränkten finanziellen Mitteln. Andere Moskauer Vereine und Zenit haben das vielfache an Budget, das uns zur Verfügung steht. Wir müssen weiterhin kleinere Brötchen backen. F: In Ihrem Team gab es ja einige Veränderungen. Wie beurteilen Sie die Situation des Kaders? R: Uns haben 5 Spieler (4 davon waren Stammspieler), deren Verträge ausliefen verlassen. Sie haben trotz der Perspektive, in der Championsleague spielen zu dürfen bessere Angebote anderer Vereine bevorzugt. Da kann man nichts machen. So ist das Fussballgeschäft. Das Geld regiert die Fussballwelt. Wir müssen eben versuchen, das so gut wie möglich zu kompensieren. F: Auf welche Weise wollen Sie das machen? R: Wir werden weiterhin den Weg der Jugend gehen und junge Spieler unserer Amateurmannschaft einbauen. Das Management versprach mir aber auch den einen oder anderen Neuzugang. Ich will aber nicht irgendjemanden in meinem Team haben. Der Spieler, der in meiner Mannschaft spielt muss auch charakterlich dazu passen. F: Aber mit den Einnahmen aus der Championsleague könnte man doch ein paar gute Spieler verpflichten, oder etwa nicht? R: Ja, das könnte man. Aber wir sind übereingekommen, dass wir damit besser in unsere eigene Jugend investieren und den Rest auf die hohe Kante legen. Man weiss ja nie, wie es in einem oder zwei Jahre aussehen wird. F: Herr Riedl, vielen Dank für das ausführliche Interview und alles Gute für die neue Saison! R: Vielen Dank und ich möchte auch meinen Konkurrenten und allen anderen Trainern viel Glück und Erfolg für die neue Saison wünschen!
09.02.2006 10:40 - alfred riedl - FK Moskau (Archiv)


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