Die Verwirrung von Doc Octopus, zunächst ein lokales Phänomen, stürzt mittlerweile das gesamte Castle Premiership ins Chaos: Der promovierte Tintenfisch war der erste, der aus unerfindlichen Gründen begann, Auswärts- und Heimspiele zu verwechseln. Zunächst als harmloser Einzelfall betrachtet, breitete sich das Phänomen erschreckend schnell aus. Als nächstes verwechselte der Doc
sein Alter, und mittlerweile ist offensichtlich die gesamte Premiership-Tabelle von dieser Verwechslungsmanie betroffen. Wie wäre es anders zu erklären, dass das Tableau an der Spitze den letztjährigen Fast-Absteiger Arcadia Shepherds zeigt? Im Hintergrund laufen jedenfals fieberhafte Bemühungen, diesen Patzer schnellstmöglichst zu beheben- sei er nun technischer, medizinischer oder sportlicher Natur.
"Es muss endlich ein Sieg her gegen diese verpissten Schäferhunde" so Mamelodi-Coach Clooney entnervt in der Teambesprechung. "Aber ich weiss einfach nicht wie.. Moment mal, hab ich gerade <i>verpisst</i> gesagt?.. Da hab ich eine Idee. Bringt mir mal den Platzwart, ich hätte da was mit ihm zu besprechen."
Und so traute Shepherds-Coach Mandelator morgens mal wieder seinen Augen nicht: "Ich sollte wirklich mal meinen Jägermeisterkonsum Vormittags reduzieren. Oder steht da wirklich ein Baum auf dem Spielfeld?"
In der Tat- das hat sich Clooney fein ausgedacht:
Nachts heimlich einen Baum im Caledonian Ground gepflanzt, in der Hoffnung, die Schäferhunde würden zielgerichtet draufstürzen um ihn zu markieren und seiner Gurkentruppe so freies Geläuf bieten. "Eigentlich gar keine schlechte Idee" so Mandelator anerkennend. "Aber was Clooney vergessen hat, ist, dass er jetzt auch ein paar Spieler bräuchte, die in der Lage sind, den Baum auszuspielen. Daran dürfte das Ganze wohl scheitern!"
Nagelstudio-Epidemie weitet sich aus - auch Shepherds unter den Opfern!
Die skandalösen Vorgänge im Nagelstudio 10 weiten sich aus: In ganz Südafrika sind mittlerweile Opfer der "Arschleck-Krankheit", wie sie von den Spezialisten im Emergency Room des Pretoria Hospital, passenderweise der Ex-Arbeitsstation Clooneys, genannt wurde, bekannt geworden. Auch der Blindenhund von Arcadia Shepherds-Coach Mandelator, der Rasse-Schäferhund "Barcadia", ist unter den beklagenswerten Opfern: Arglos mit einem Scotch an der Bar des Nagelstudio 10 lehnend, wurde er von der Heftigkeit der Clooney/Eigenrauch-Performance überrascht und ist seither blind (s. Foto), da sich seine Sehnerven angesichts des schauerlichen dargebotenen Bildes seither konsequent weigern,
ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Ein blinder Blindenhund - für Mandelator verheißt das nichts Gutes, <i>"naja, mal abgesehen von der derzeit durch amerikanische Anwälte vorbereiteten Schadenersatzklage gegen die beiden Exhibitionisten!"</i> (Mandelator).
Einzig und allein Mr. Clooney scheint sich in unnachahmlicher Weise des Ernsts der Lage noch nicht bewußt zu sein, wie sein einziger Kommentar zu der von ihm ausgelösten Epidemie (<i>"Ach leckts mich doch am Arsch!</i>) beweist.
Nach dem in (fast) ganz Südafrika gefeierten Verbleib des Nagelstudio-Paten <i>Clooney</i> im Castle Premiership macht sich nach dem 1. Spieltag der neuen Saison bereits Ernüchterung breit: hatte Erfolgscoach <i>Eigenrauch</i> die Sicherung seiner gewohnten Feierabendgestaltung für ein weiteres Jahr zunächst mit der Ankündigung <b>"Clooney, wenn du den Klassenerhalt schaffst, leck ich dir auch deinen rasierten Arsch!</b> unterstützt, will er nun scheinbar nichts mehr davon wissen: Während sich die gesamte Yellow Press der Republik sowie sämtliche Trainerkollegen anläßlich der After-Match-Party der Dynamos bei Mamelodi in Erwratung des Spektakels im Nagelstudio einfand, gab es zur großen Enttäuschung nur
wieder das übliche Standardprogramm mit den Mädels des Etablissements. Wer sich nicht blicken ließ, war Clooney, geschweige denn sein Allerwertester, was natürlich zu wilden Spekulationen über die Gründe Anlaß gab: Hatte Eigenrauchs Zunge was besseres zu tun? Haben die beiden was verwechselt - schließlich wurde Eigenrauch enthaart und nicht der Gastgeber?
Die Gründe liegen vermutlich woanders. Man vermutet, dass Clooneys Körperbehaarung zu stark für einen Rasierer ist und es zudem, da sein Hintern auf keinen Bildschirm passt, noch Probleme mit der Vermarktung der Fernsehrechte gibt. "Da müssen wir vermutlich warten, bis genügend Südafrikaner einen 16:9-Breitbildfernseher haben oder das ganze im Kino übertragen" so ein Experte.
Es musste sich was ändern bei den Arcadia Shepherds nach der letzten "Dreckssaison" (<i>Coach Mandelator</i>): Nur Platz 11, grauenhafte Auswärtsbilanz, international nicht dabei (was für Südafrikas, mittlerweile auch von den Algeriern anerkannten Vormachtstellung allerdings positiv ist), und grauenhafter Rumpelfußball. "Da musste einfach was passieren".
Somit wurde zum erstenmal in der Geschichte reinrassigen Schäferhundtruppe des Arcadia FC ein Schwein verpflichtet (s. Foto) -
"und zwar ein Kampfschwein" so Mandelator. "Genau was meine Schönspielertruppe brauchte" so der Trainer. "Von den Spielen gegen die Gyrosbrater vielleicht mal abgesehen. Da sollte unser <i>Fighting Pig</i> wohl besser in der Kabine bleiben. Etwaige Ähnlichkeiten mit Ligakollegen waren bei der Verpflichtung übrigens nicht ausschlaggebend und sind rein zufällig."
Der letzte ZAT führte den Shepherds noch einmal die ganze Armseligkeit der vergangenen Saison vor Augen: Das Heimspiel zu hoch gewonnen, sinnlos Kräfte verschleudert, und dann im Auswärtsmatch mit 5:6 den Kürzeren gezogen: Viel Aufwand, hirnlose Taktik, wenig Ertrag. Coach Mandelators Saisonfazit fällt also eher negativ aus, oder?
- "Naja, das würde ich nicht sagen. Vergessen Sie nicht das internationale Geschäft: Dort haben wir im Confed Cup durch unser frühes Ausscheiden immerhin dafür gesorgt, dass Südafrika den Kontinent nicht komplett dominiert und die anderen Nationen aufgrund ihrer Chancenlosigkeit keine Lust mehr verspüren, mitzuspielen."
- Aber sowohl taktisch und spielerisch als auch vom Tabellenplatz war die 3. CP-Saison der Shepherds doch eine
Katastrophe..
"Ja, zugegeben damit kann man nicht zufrieden sein. Aber wer ist schon noch zufrieden in unserer heutigen Welt? Wir haben die Klasse gehalten, das war nach der Rückrunde oberste Priorität. Da war kein Raum für Schönspielereien. Da hiess es: Heimspiele gewinnen und Punkte sammeln, egal wie. Neue taktische Konzepte haben wir in der Hinrunde ausprobiert, mit welchem Erfolg haben Sie ja gesehen. Wir sind immer noch abstiegsgefährdet!"
- Haben Sie zuviel Kraft auf Nebenschauplätzen gelassen? Das Nagelstudio 10..
".. ist kein Nebenschauplatz. Es ist mein Lebensmittelpunkt. Daher bin ich extrem stolz, dass unsere Kampagne "DN10MICPB" so schnell Früchte getragen hat. Jetzt müssen wir auch noch den Klassenerhalt sichern, dann flutscht nächste Saison alles wieder wie von selbst!"
Die Arcadia Shepherds sind trotz einer Eindrucksvollen Heimbilanz - seit 5 Spielen kassierte man im Caledonian Ground noch kein einziges Gegentor - mit nur 6 Punkten Vorsprung immer noch akut vom Abstieg bedroht, und auch Coach Mandelator scheint sich große Sorgen um die Zukunft zu machen: "Mir tränen die Augen, wenn ich an den Abstieg denke. Nicht auszudenken, wie schlimm das wäre. Eine Welt würde für mich zusammenbrechen. Nie mehr sehen, wie sich im Castle Premiership dieses Netz durch diese erstklassigen Bälle wölbt! Keinen Schuss mehr abgeben können in der ersten Liga!.. Das muss unbedingt verhindert werden! Auch für Pretoria, die ganze Region wäre das ein entsetzlicher Verust! Die Sundowns müssen unbedingt im Castle Premiership
bleiben!"
Moment mal, Herr Mandelator. Arbeiten sie nicht bei den Shepherds und nicht bei Mamelodi?
"Ja glauben Sie Trottel, ich interessiere mich jetzt noch für Fußball? Wenn die Katastrophe schlechthin droht - das Verschwinden des Nagelstudio '10' in den Niederungen der Mvela Golden League? Na Sie haben Nerven! Was soll ich denn dann jeden abend machen? Jedenfalls haben usere Ultras bereits die passende Antwort auf die drohende Katastrophe gefunden: Wir starten die Aktion <b>DN10MICPB</b> (<i>Das Nagelstudio 10 muss im Castle Premiership bleiben</i> ), da werden wir all unsere Kraft reinlegen. Und wenns nicht klappt, steigen wir halt mit ab. Die Voraussetzungen dazu haben wir ja jederzeit. So ich muss jetzt los, Lagebesprechung im Nagelstudio. Sie entschuldigen mich."
Die abstiegsbedrohten Schäferhunde steigern ihren Torwahn von Spiel zu Spiel- Wurden Hellenic noch mit einem verhältnismäßig schlappen 4:0 zurück an den Gyrosspieß geschickt, mussten sich die Kellerkinderkollegen Mamelodi und City Sharks bereits 5 und 6 Tore einschenken lassen. Und jetzt, Herr Mandelator? Droht dem Lokalrivalen SSU jetzt eine 7? "Wir haben beim Copa-Präsidenten Sepp 'El Blatter' Grande bereits eine Ausnahmeregelung für bis zu 9 Heimtore beantragt. Mal sehen, ob wir das gegen SSU bereits ausreizen müssen. Das dumme im Fußball ist ja bekanntlich, dass alles immer auch vom gegner abhängt." Das Dumme für Arcadia ist allerdings eher auf der Trainerbank zu finden, meint die Sportpresse angesichts der hemmungslosen Konditionsverschwendung der Shepherds. Ob es trotzdem für den Klassenerhalt
reicht?
"Das hoffe ich doch sehr" so Mandelator. "Ich möchte an dieser Stelle, aber nicht.. naja, sagen wir mal nicht nur, um mich bei unseren verbleibenden Gegnern einzuschleimen, mal ein sehr großes Lob an alle Kollegen loswerden. Es ist das erstemal, dass ich in einer Liga spiele, wo es -bis jetzt, hoffentlich aber bis zum letzten Spieltag- <b>keinen einzigen Trainerwechsel</b> gab und durchgehend <b>100 Prozent</b> der Coaches an jedem Spieltag anwesend waren! Noch dazu ziehe ich meinen Hut vor den beiden Kollegen <i>Yves und Sir </i> , die Südafrikas Fahne international hoffentlich noch bis ins Finale tragen. Bei soviel Klasse nimmt man es gern in Kauf, auch mal eine miese Saison zu spielen- da kann man einfach nicht immer oben stehen. Wir hoffen also sehr, auch nächste Saison in dieser geilen Liga mitspielen zu können."
Die Arcadia Shepherds fallen diese Saison von einem Extrem ins andere: War die Hinrunde im Caledonian Ground geprägt von reihenweise hingewürgten Heimpleiten und knappen Auswärtsniederlagen, verbeißt sich die Hundestaffel mittlerweile hemmungslos in jeden Gegner, der in ihren Zwinger kommt, nicht merkend, dass sie damit ihr Pulver sinnlos verschießt. Letze Opfer waren die Lokalrivalen Mamelodi Sundowns sowie die Gyrosspieße von Hellenic, die mit 5:0 bzw. 4:0 abgewatscht wurden. Coach Mandelator ist demzufolge trotz augenscheinlich
beruhigender 9 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge unzufrieden: "Und zwar besonders wegen dieses schimmligen Gyrosfleisches, das uns da angedreht wurde, weit über dem Verfallsdatum. Meine Köter mussten sich bereits zehnmal übergeben. Aber alles schlechte hat ja auch was gutes: Die nächsten Gegner können sich demzufolge schonmal auf einen frisch gedüngten, wenn auch etwas glitschigen Rasen freuen."
.. stellt Arcadia-Shepherds - Coach Mandelator seit Beginn der Rückrunde sein Team auf - eine Reaktion auf die desaströse Vorrunde. "Da wollten wir mit einer jungen Truppe 'modern' spielen, Pressing, Viererkette, Offensivfussball, Gegner permanent unter Druck setzen, Mitteldfeldraute, Torwartrotation und dieser ganze moderne Schwachsinn, Sie kennen das. Im Gegensatz zu anderen Mannschaften haben wir aber gemerkt, dass es so <i>nicht</i> funktioniert - hoffentlich noch rechtzeitig. Den Klassenerhalt werden wir jetzt auf klassische Weise zu sichern versuchen: Erfahrener Keeper, Ausputzer, Fünf Manndecker, vier defensive Mittelfeldspieler und vorne hilft der liebe Gott."
Gegen den offensichtlich über
keinen guten Draht zum Himmel verfügenden, erschreckend schwach auftretenden Meister Dynamos half der Fußballgott überraschenderweise vorne gleich fünf mal, und die Abwehr hielt teuflisch gut stand. Trotzdem klebt man weiterhin auf Platz 13, am Rande des Abgrundes, fest, da man auswärts bei den Silver Stars mal wieder kein Land, sondern nur Sterne sah. "Das wird bis zum letzten Spieltag ein Tanz auf der Rasierklinge" so Mandelator. "Aber die werde ich dann kaum mehr brauchen, da ich mir sowieso jeden Spieltag schon alle Haare ausreißen könnte."
Im Heimspiel gegen die mit ihrem mobilen Nagelstudio anreisenden Lokalrivalen Mamelodi Sundowns muss Mandelator zudem auch noch auf seine Schamhaare aufpassen.
Die Shepherds hecheln wieder vorwärts- mit einem 4:2 gegen Abstiegskonkurrenten Tembisa Classic und einem atemberaubenden Satz von 14 auf 13 bewegt man sich vorübergehend weg von der ganz kritischen Abstiegszone. Andererseits kommt ausgerechnet jetzt der Meister zu Besuch - da ist sehr fraglich, ob der Aufwärtstrend fortgesetzt werden kann. "Ach wissen Sie, der Eigenrauch hat doch mit seiner 'Karriere' schon abgeschlossen und kümmert sich mehr um seine so genannten Memoiren als um seine Mannschaft. Das wird wie immer
ein lockerer Spaziergang, die Dynamos auszuschalten."
Wenn nicht, hat man alledings gute Chancen, die überaus skurrile Arcadia-Statistik zu zementieren, die bis zum letzten ZAT Platz 1 in der Auswärts- und Platz 16 in der Heimbilanz anzeigte. "Sie wissen doch wie das ist" so Mandelator zu dieser so seltsam wie uneffektiv anmutenden Taktik. "Seit es dieses Nagelstudio gubt, läufts auswärts einfach viel besser und zuhause ist tote Hose. Alles ganz normal." Und wie immer ist natürlich Kollege Clooney schuld.
Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab in Pretoria- Erst wurde das Caledinian Ground - Stadion der heimischen Shepherds wegen angeblicher Baumängel (siehe Foto) nicht als WM-Stadion ausgewählt, und dann beendeten die Arcadia Shepherds die Hinrunde als 14. - dem mit Abstand schlechteste Ergebnis der Vereinsgeschichte. "Da hilft jetzt nur noch eins: Wir müssen zur Aufholjagd blasen" so Coach Mandelator wie üblich taktisch ausgefuchst. ". bzw. eher blasen lassen, um genau zu sein. Wie jedes moderne Unternehmen haben wir diese Dinge natürlich outgesourct und lassen sie von echten und billigen Spezialistinnen erledigen, den eingeschleu. äh, versierten Sachbearbeiterinnen des Nagelstudio
'10'."
Pikant an dieser Angelegenheit natürlich, dass die Motivationshilfe im Abstiegskampf an einen Hauptkonkurrenten in eben diesem, den Nagelstudio- Paten <i<Clooney</i> ausgelagert wurde. Südafrika wartet gespannt, ob Clooney die von den Shepherds in Aussicht gestellten Erfolgsrämien oder aber der sportliche Klassenerhalt wichtiger sein werden. Da er seinen "Fußballverein" Mamelodi Sundowns ohnehin nur als Geldwäscheinstrument unterhält, dürfte es noch Hoffnung für die Shepherds geben.
Die Schäferhunde sinken immer weiter ab im Castle Premiership - mittlerweile heißt die Parole "Abstiegskampf". "Alles was am Ende über Platz 15 rauskommt, ist angesichts der aktuellen Situation ein Erfolg", versucht Coach 'Heulsuse' Mandelator schonmal seinen Allerwertesten zu retten. Es ist dem Präsidium natürlich nicht verborgen geblieben, dass die schlechte Performance des letztjährigen Tabellenvierten weniger "den schlechten Platzverhältnissen, dem Wetter, dem Wind, gemeinen Gegnern, dem Flutlicht, Tsatsikigestank und dem miesen Service im Nagelstudio '10'" geschuldet ist, wie der Trainer Glauben machen möchte, sondern ausschließlich an der seltsamen Taktik und nicht vorhandenen Trainingsarbeit
des Trainers liegt, der statt vor der Taktiktafel lieber vor bzw. hinter Elise Neal und Evangeline Lily steht.
"Wir stehen zu 100% zu unserem Trainer" kommen bereits stark verdächtige Treueschwüre aus der Vorstandsetage. "Aber wenn er aus den nächsten drei Spielen nicht mindestens 12 Punkte holt, ist er weg." Als Nachfolger soll bereits Trainerguru Udo Lattek mit den zwei Neuzugängen "Underberg" und "Warstein-Krombach" bereit stehen (s. Foto).
Glück für Mandelator, dass er 3, 3 und 3 nicht zusammenzählen kann.
. unter diesem Titel scheint die 3. Castle Premiership-Saison der Arcadia Shepherds zu stehen. "Vvvon wegen Nüchterung *hicks*- sso ein Schachnsi. Schwachniss. na Schmarrn. Ich bin wie üblich morgens schon voll wie ne Haubitze!" widerspricht da zwar der Trainer Mandelator vehement. "Dieses Schlampen-Frühfick. äh Schampus- Frühstücksbuffet im Nagelstudio 10 hats sowas von in sich, wie soll ich da Ernüchterung bekommen? Prost!"
Nunja. Mandelator hat allen Grund, sich das Leben
schönzusaufen. Seine lahmende Schäferhundcombo hat, auch wenn das biologisch schwer nachvollziehbar sein mag, schon reichlich Federn gelassen und dümpelt auf Platz 9 am Rande der Abstiegszone vor sich hin. Zwei Überraschnungssiegen am letzten Spieltag folgte gleich wieder ein 2:3 im Lokalderby bei SSU und ein bitteres 3:3-Unentschieden gegen die Manning Rangers. Nun gehts gegen Tabellenführer Pirates und die wieder erstarkten Bush-Dollarnoten. Kollege Clooney kann also schon mal die Alkoholvorräte seines Etablissements aufstocken.
Turbulente Wochen liegen hinter den Arcadia Shepherds – war man zu Anfang der Saison gleich übel abgestürzt, läuft es seit dem spektakulären 4:4 bei Meister Dynamos langsam besser. Besonders erfreulich war das letzte Wochenende mit 6 Punkten aus zwei Spielen, und das mit nur 3 Toren. Klar, dass sowas Neider auf den Plan ruft ("Arcadia-Dusel!") – allen voran den Kollegen Octopussy, der Heimniederlagen seiner im Swimmingpool eingepferchten Haie als Majestätsbeleidigung ansieht. Durchaus zum Amusement von Shepherds-Coach Mandelaugenventilator, der sich zudem über wöchentlich mehr werdende Spitznamen freuen kann: „Wenn schon Majestätsbeleidigung, dann hätten zu sowas allerhöchstens die Kaizer Chiefs, schon ihrem Namen nach ja als sogar doppelte Majestäten ausgewiesen, eine Berechtigung. Die aber haben keine solchen Anwandlungen, ganz im Gegenteil. Aber warum der Kollege mit den Tintenfischringen so zetert, ist mir schleierhaft – vielleicht sollte er es einfach mal mit ein paar mehr Toren versuchen, wenn er partout gewinnen will?“
Immerhin lenkt der so entstandene, „geradezu capoeske“ (Mandelator) Zirkus etwas von der großen
Enttäuschung im Confederation Cup ab, wo die Shepherds bereits in Runde 1 nach zwei Unentschieden und trotz 10 (!) erzielter Tore gegen Al-Merreikh Port Sudan mal wieder frühzeitig die Segel streichen mußten. „Das war eine ganz bittere Pille“ so Mandelator, „lieber hätte ich die 6 Punkte in der Liga abgegeben und hätte dafür international endlich mal was gerissen. Aber wenn ich mir jetzt andererseits die lustigen Reaktionen in der Sportpresse anschaue – ists mir sorum eigentlich auch recht, auch wenn wir jetzt keine Algerier mehr aus dem Wettbewerb schmeißen können. Aber genau dafür wünschen wir den City Sharks trotz allem viel Glück - gegen diese Mohammadianer drückt euch für die nächste Runde ganz Pretoria, ganz Südafrika, ach was, die ganze südliche Hemisphäre die Daumen! Gegeh diese Grurkentruppe sollte ja ein Tor auf jeden Fall drin sein und reichen!“
Sprachs und verschwand in seinem Trainerkabuff, um 100 mal an die Taktiktafel zu schreiben „Im Rückspiel gegen die Sharks 7 Tore schießen“, „Im Rückspiel gegen die Sharks 7 Tore schießen“, „Im Rücks….“ usw.
.steht offensichtlich auf dem Programm der Arcadia Shepherds. Konnte man in den ersten beiden Premiership-Saisons über seine Verhältnisse überraschend weit oben mitspielen, scheint die Mannschaft nun auf ihre normale Leistungsstärke zurückzufallen: Platz 12, nur 1 mageres Pünktchen von den Abstiegsrängen entfernt. Da ist es für Coach Mandelator auch kein großer Trost, "dass wir uns im Tabellenkeller in 'guter' Gesellschaft diverser anderer Spitzenteams wie den Fahrradgeneratoren, Silbermondsternen, den Moroka Bordsteinschwalben und Mamelodi - ok,
letzteres war jetzt nur ein Scherz- befinden." Dass man den Lokalrivalen mal Mamelodi einen ordentlichen Sundowner eingeschenkt hat, ist nämlich durchaus ein Trost für Mandelator - "Was gibt es schöneres, als die Sundowns auf dem letzten Platz zu sehen!?" so Mandelator euphorisch. "Wenn die nämlich ordentlich Gegentore eingeschenkt bekommen, gibts ja traditionell auch im Nagelstudio 10 einen Tag der offenen 'Tore', sie verstehen was ich meine. Also entschuldigen Sie mich jetzt bitte, ich muss mit Yelena die Spielwiese für die nächste Begegnung präparieren."