Einem knappen 0:1 beim FC Liverpool folgte ein ungefährdeter 4:0-Sieg gegen West Ham United.
St. Andrew’s Stadium zur besten Uhrzeit und es stand der Klassiker Birmingham City gegen West Ham United an. Reporter Fritz von Thurn und Taxis, der auch schon das letzte Spiel von Birmingham City begleitete, war heute bei center.tv wieder dabei. Tona Luci (italienischer
Altinternationaler) äußerte sich nach der Begegnung: "Es tut mir leid, aber ich muss mich jetzt auf meine Niederlande-Reise vorbereiten…" Im weiteren Verlauf sprach der Gästetrainer lediglich davon, dass er nicht sprechen wolle. Ein Presseboykott? Für die nächsten zwei Tage wolle der Trainer von City hingegen seinen Schützlingen trainingsfrei geben, so war zu vernehmen.
Nachdem Stan_Libuda die Brocken hingeworfen hatte (Warum eigentlich?) mussten die Verantwortlichen schnell einen Nachfolger präsentieren, der die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben vorbereitet und das schlingernde Schiff wieder auf Kurs bringt bzw. bringen soll. Dabei sind sie offenbar in der Premier League fündig geworden, das seinen Trainer allerdings kurz zuvor aufgrund mangelnden Engagements entlassen hatte. Eine nicht für alle nachvollziehbare Entscheidung.
Bologna FC, Real Sociedad San Sebastián, Hannover 96 und eben Birmingham City sind die vorherigen Stationen des Hoffnungsträgers, der nun ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein Hannover 96 sein Debut auf der Knappenbank feiern wird...
Nach einer 0:3-Klatsche bei Newcastle United war Wiedergutmachung angesagt. Das Dumme: Sie hat nicht funktioniert, denn Leeds United spuckte den Hausherren gehörig in die Suppe. Dadurch war den Spielern von Birmingham City der Appetit auf Interviews nach dem Spiel vergangen. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass niemand Stellung nehmen wollte. Hinter vorgehaltener Hand tuschelte man. Es waren lediglich Wort- bzw. Satzfetzen zu vernehmen. "Wohlstand", "Zügel anziehen" oder "Lohnkürzung" konnte man heraushören.
Nottingham Forest gab sein Stelldichein bei Birmingham City. Hunderte Unterstützer wollten ihre Elf bei sehr guten äußeren Bedingungen pushen. Etabliert sich Birmingham City gegen Nottingham Forest als neuer Classico der Premier League?
Birmingham City siegt gegen Nottingham Forest
Zunächst plätscherte das Spiel so vor sich hin. Am Ende gab es einen nicht ganz unverdienten Heimsieg von Birmingham City über Nottingham Forest. Wer hat sich noch geäußert? Yamine Lamal (Fußballer): "Hat Nottingham Forest das gehalten, was man sich vorher von ihnen versprochen hat? Ich denke schon." Während des Auslaufens der Mannschaften war man sich einig, dass man schon bessere Spiele gesehen
hatte - aber eben auch schon schlechtere. Das weite Runde leerte sich relativ schnell und die Zuschauer waren in den Straßenbahnen und Autos verschwunden, die sie wieder nach Hause brachten. Im ÖPNV ausgemacht wurde Alexander Platz (Berliner Original). Mit gleich zwei Koryphäen ging NBC Europe ins Rennen: Günter-Peter Ploog als Kommentator und Werner Hansch als Reporter.
Spielnote: 5 Ausblick
Und wieder einmal spricht Hans-Gundel Jürgenach (Ex-Torwart) zur Situation der Stars des Coaches von Birmignham. "Was sagt denn die KI dazu? Kleiner Spaß! Meine Meinung ist eindeutig: Birmingham City sollte Respekt haben, aber keine Angst."
(Diese Nachlese wird Ihnen präsentiert von Zündapp.)
Der Experte Gerhard Müller-Nebenfelder (ehem. Verbandspräsident) war sich im Vorfeld sicher, dass die Partie Birmingham City gegen Queens Park Rangers die wohl spannendste des Spieltags werden könnte. Die Hooligans von Birmingham City unterstützten ihre Elf bei sehr guten äußeren Bedingungen zu Hause im Stadion. Im Vorfeld der Partie kamen außerdem Gerüchte auf, dass der Übungsleiter von Birmingham City seinen nächsten Jahresurlaub in Portugal verbringen will.
Birmingham City siegt gegen Queens Park Rangers
Birmingham City erwischte den etwas besseren Start. Der Chefcoach von Birmingham City schien seine Mannschaft heute gut eingestellt zu haben. Nach seiner Meinung gefragt, antwortete Gerhard
Müller-Nebenfelder (ehem. Verbandspräsident): "Ich habe nichts gesehen, was mich überrascht hätte." Im Kabinengang nahm der Manager von Queens Park Rangers den Trainer und die Mannschaft in die Pflicht: "Jetzt gilt unsere volle Konzentration den restlichen Spielen…". Im VIP-Raum ausgemacht wurde Nils Beckerschlott (Spieler). Wer das Spiel in Gänze verfolgen wollte, brauchte ein Abo von 1Plus.
Spielnote: 5 Ausblick
Heute erklärt Arnold Warzenlecker zum Zustand der ersten Mannschaft von Birmingham. "Was sagt denn die KI dazu? Kleiner Spaß! Meine Meinung ist eindeutig: Wenn sie nicht gewinnen, dann treten sie wenigstens den Rasen kaputt."
(Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von Interhotel.)
Der Experte Hans-Gundel Jürgenach (Ex-Torwart) war sich im Vorfeld sicher, dass die Partie Birmingham City gegen Tottenham Hotspur die wohl brisanteste des Spieltags werden könnte. Die Sympathisanten von Birmingham City wollten ihre Farben bei wechselhaftem Wetter pushen. Würde der Referee heute Einfluss auf das Spiel haben?
Birmingham City bezwingt Tottenham Hotspur
Von Beginn an waren beide Mannschaften hochkonzentriert. Der Cheftrainer von Birmingham City schien die Elf gut vorbereitet zu haben. Wir haben Balimir Krassakow gefragt, ob wir einen O-Ton haben könnten. Konnten wir: "Was? Ein Fußballspiel hat hier auch noch stattgefunden?" Noch vor Spielende drängelten sich die Fotografen um den Torhüter der Gäste.
Die kommenden Spiele werden zeigen, wohin der Weg von Birmingham City führen wird… Unter den Zuschauern erspähte man Materino Pellegrazzo (Trainer). Der vereinseigene Sender von Birmingham City engagierte Field-Sprecher Werner Hansch für seine Übertragung.
Spielnote: 3 Ausblick
In dieser Woche analysiert Franz Wannenbauer (Fußballkaiser) zur Faktenlage der Elf von Birmingham City. "Darf ich eine Gegenfrage stellen, bevor ich antworte? Wer wird denn Meister in der Premier League? Das ist nicht einfach zu beantworten. Genauso wie Ihre Frage, die ich aber so beantworten will: Die Mannschaft von Birmingham scheint körperlich und physisch topfit zu sein."
(Diese Spielanalyse wird Ihnen präsentiert von AOL.)
Charlton Athletic hat Birmingham City in einem umkämpften Duell mit 1:0 niedergerungen. Von Beginn an drängten die Gäste auf die Führung, scheiterten jedoch immer wieder an der starken Defensive der Hausherren. Charlton lauerte geduldig auf Umschaltmomente und schlug letzten Endes eiskalt zu: Nach einem mustergültigen Konter versenkte der Stürmer den Ball unhaltbar im Tor. Birmingham war danach um eine Antwort bemüht, biss sich aber an der leidenschaftlichen Abwehr die Zähne aus. Beide Trainer sprachen nachher von einem guten Spiel.
Nach Platz 7 will das Team hoch hinaus. Der Coach setzte im Training aber auf kuriose Methoden: Statt Taktikschulung an der Tafel gab es Gummistiefel-Weitwurf und statt Viererkettentraining den ein oder anderen Disco-Abend. Der Schlussmann blieb im Reifenstapel-Labyrinth stecken, aber die Fans sind dennoch begeistert, weil das Team zeigt, dass man Fußball auch mit ordentlich Humor nehmen kann. So viel Spaß gab es im Verein selten. Nun blicken alle gespannt auf den ersten Spieltag, um zu sehen, ob diese unorthodoxen Methoden am Ende tatsächlich den langersehnten Erfolg bringen werden...
Wer heute den Weg in das St. Andrew’s Stadium gefunden hat, wird diesen Tag so schnell nicht vergessen. In einem Fußballspiel, das jedes taktische Lehrbuch beim ersten Kontakt pulverisierte, trennten sich Birmingham City und der FC Liverpool in einem atemberaubenden Unentschieden 5:5. Es war ein Abend, an dem die Defensivreihen wohl geschlossen Urlaub machten und der Fußball pur in seiner chaotischsten, aber herrlichsten Form zelebriert wurde.
Schon nach 15 Minuten stand es 2:2. Liverpool startete wie die Feuerwehr und führte durch zwei eiskalte Abschlüsse schnell mit 2:0, doch Birmingham zeigte keine Anzeichen von Resignation. Mit einer unglaublichen Energieleistung kamen die "Blues" durch zwei Standardsituationen noch vor der Pause zum 3:3-Ausgleich – nachdem Liverpool zwischenzeitlich erneut in Führung gegangen war.
Das Publikum war außer sich: Kaum hatte man einen Treffer bejubelt, schlug es auf der Gegenseite wieder ein. Wer dachte, die Mannschaften würden nach der Pause das Tempo drosseln, sah sich getäuscht. Birmingham ging zum ersten Mal an diesem Abend in
Führung. Das Stadion bebte, die Fans konnten es kaum fassen. Doch Liverpool antwortet prompt. Ein Distanzschuss, der unhaltbar in den Winkel einschlug – 4:4. Dann erneut Birmingham! Ein Konter aus dem Lehrbuch brachte die erneute Führung zum 5:4. Die Sensation gegen den haushohen Favoriten aus Liverpool schien greifbar nah.
Doch die Reds gaben sich nicht geschlagen. In einer hektischen Schlussphase warf Liverpool alles nach vorne. In der vierten Minute der Nachspielzeit war es schließlich eine abgefälschte Flanke, die den Weg durch Freund und Feind hindurch zum 5:5-Endstand ins Netz fand. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab – wohl auch, weil er selbst völlig erschöpft vom ständigen Mitlaufen war.
Dieses 5:5 war kein Spiel für Taktik-Analysten, sondern eine Liebeserklärung an den Sport. Dass beide Mannschaften heute defensiv anfällig waren, rückte angesichts der Offensiv-Power, der Leidenschaft und der schieren Anzahl an Treffern vollkommen in den Hintergrund. Ein Abend, an dem es keine Verlierer gab – außer vielleicht die Nerven der Trainer beider Teams.
Das "Theatre of Dreams" wurde am heutigen Nachmittag für Manchester United zum Schauplatz eines Albtraums. In einer packenden Begegnung, die alles bot, was den Fußball so unberechenbar macht, unterlagen die Hausherren dem mutig aufspielenden Birmingham City mit 3:4. Es war ein Spiel zweier völlig unterschiedlicher Halbzeiten, an dessen Ende die Gäste als die strahlenden Sieger vom Platz gingen.
Zu Beginn deutete alles auf einen souveränen Heimsieg hin. Manchester United trat von der ersten Minute an dominant auf und schnürte die Gäste in deren Hälfte ein. Bereits in der Anfangsphase zappelte der Ball das erste Mal im Netz, als ein präziser Schuss aus der Distanz die Führung markierte. United blieb am Drücker, ließ den Ball flüssig laufen und erhöhte noch vor der Pause durch einen Doppelschlag auf eine komfortable 3:0-Führung. Die Fans im Old Trafford feierten bereits, während Birmingham City völlig
überfordert schien.
Was in der Kabine von Birmingham City zur Pause besprochen wurde, wird in die Vereinsgeschichte eingehen. Die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine. Manchester United schaltete einen Gang zurück, wohl in der Gewissheit, das Spiel bereits entschieden zu haben – ein fataler Fehler. Birmingham konterte zunächst zum 1:3, köpfte nach einer Standardsituation das 2:3 und glich kurz vor Schluss aus, als ein Verteidiger leichtfertig den Ball am eigenen Strafraum vertändelte. Manchester United wirkte daraufhin in der Schlussphase mental angeschlagen und versuchte verkrampft, die Führung wieder an sich zu reißen, doch das Glück war auf Seiten der Gäste. In der Nachspielzeit, als das Old Trafford bereits mit einer Punkteteilung rechnete, schlug Birmingham City ein letztes Mal zu. Nach einem langen Befreiungsschlag lief der Stürmer der Gäste allein auf das Tor zu, umkurvte den Torhüter und schob zum umjubelten 4:3-Siegtreffer ein.
Wer hätte gedacht, dass der Tabellenzweite, die Tottenham Hotspur, heute gegen den Außenseiter aus Birmingham City nicht etwa Fußball spielt, sondern eine Masterclass in "Wie verschenke ich drei Punkte in 90 Minuten?" abliefert? Das 3:4 war kein normales Spiel – es war eine Einladung zum kollektiven Kopfschütteln, garniert mit einer Prise defensiver Anarchie.
Tottenham begann, als müssten sie bis zur Pause den Meistertitel bereits rechnerisch sicher haben. 2:0 nach einer halben Stunde – die Welt war in Ordnung, die Fans in Feierlaune, und die Birmingham-Abwehr sah aus wie ein Haufen Verkehrshütchen bei einem Slalom-Training. Doch dann passierte, was bei den Spurs immer passiert: Die Arroganz übernahm das Steuer.
Birmingham, das bis dahin eher durch die Abwesenheit ihrer eigenen Offensive glänzte, traf kurz vor der Pause zum 2:1. Ein Tor,
das so unnötig war, dass man den Spurs eigentlich ein Ordnungsgeld für Spielverderberei hätte ausstellen müssen.
Nach der Halbzeit verwandelte Tottenham das Spielfeld in eine offene Galerie für moderne Kunst. Das Thema der Ausstellung? "Löchrige Verteidigung". Birmingham City, das vermutlich selbst überrascht war, plötzlich so viel Platz zu haben wie ein einsamer Wanderer in der Sahara, traf zum Ausgleich (2:2).
Was dann folgte, war pures Entertainment für den neutralen Zuschauer und ein Grund für eine sofortige Therapie für jeden Spurs-Fan. Birmingham konterte, traf zum 2:3, und als Tottenham mit der Brechstange den Ausgleich erzwang, konterte Birmingham eiskalt zum 2:4. Dass Tottenham in der Nachspielzeit noch auf 3:4 verkürzte, war lediglich das i-Tüpfelchen auf einem Abend, der an Absurdität kaum zu überbieten war.
Es gibt Tage, da verliert man gegen den Erzrivalen. Und dann gibt es Tage, da präsentiert man sich auf dem Platz wie eine Gruppe von Touristen, die zum ersten Mal eine Sportart namens "Fußball" im Fernsehen gesehen hat und nun versucht, die Regeln durch bloßes Ausprobieren zu verstehen.
Schon nach fünf Minuten war klar, dass Aston Villa heute keine Lust auf Gegenwehr hatte. Die Defensivreihe der Gäste wirkte phasenweise so orientierungslos wie ein Navigationsgerät im Funkloch. Birmingham City musste sich kaum anstrengen; sie mussten den Ball lediglich in Richtung des Villa-Tores schubsen, und die Gäste öffneten ihre Reihen bereitwillig wie eine automatische Schiebetür im Supermarkt.
Beim 1:0 war der Torschütze so frei, dass er noch Zeit gehabt hätte, eine Postkarte an seine Großmutter zu schreiben und sie vor dem Abschluss persönlich einzuwerfen. Das 2:0 kurz vor der Pause war dann die logische Konsequenz einer Taktik, die man am besten als "Wir schauen mal, was passiert" beschreiben könnte – Spoiler: Es passierte der Ball im Netz.
Nach der Halbzeit wurde es fast
schon tragisch. Dass der Trainer von Aston Villa nicht bereits in der 46. Minute die weiße Flagge schwenkte und das Team eigenhändig in den Bus zurückbegleitete, grenzt an ein Wunder der Geduld. Birmingham nutzte die allgemeine Apathie der Gäste für zwei weitere Treffer, die so unspektakulär waren, dass selbst die Anzeigetafel vor Mitleid kaum zuckte.
Das 4:0 war schließlich die Vollendung eines Nachmittags, an dem Aston Villa den Begriff "Statistenrolle" auf ein völlig neues Level hob. Man hatte fast den Eindruck, die Spieler in den violetten Trikots seien nur anwesend gewesen, um zu prüfen, ob der Rasen im Stadion von Birmingham City auch wirklich ordnungsgemäß kurz gehalten wird.
Für den neutralen Zuschauer war es das perfekte Spiel, wenn man Schadenfreude als Hobby pflegt. Für jeden Fan von Aston Villa hingegen war es ein 90-minütiges Argument dafür, vielleicht doch lieber mit dem Stricken oder dem Briefmarkensammeln anzufangen. Fußball ist manchmal ein grausames Spiel – aber heute war es einfach nur eine Hinrichtung, bei der der Henker vergaß, die Maske aufzusetzen.
Da half am Ende nicht mal mehr beten: Birmingham City erlebte im St. James' Park ein sportliches Waterloo und ging gegen entfesselte Magpies mit 0:5 unter. Schon nach zehn Minuten war der Matchplan der Gäste Makulatur, als Newcastles Sturmreihe die Birmingham-Abwehr im Slalomkurs umkurvte, als stünden dort bloß nett dekorierte Slalomstangen.
Zur Halbzeit stand es bereits 3:0 – und das war für die Blues noch schmeichelhaft. Birminghams Keeper tat einem fast schon leid: Er war heute der einzige Akteur seines Teams, der messbare Kilometer zurücklegte, und zwar primär beim deprimierten
Ball-aus-dem-Netz-Holen. Nach dem Seitenwechsel schaltete Newcastle spürbar zwei Gänge zurück, was Birmingham jedoch nicht davon abhielt, noch zwei weitere Gegentreffer murmelartig zu kassieren.
Mit dieser Fünf-Tore-Abreibung übernimmt Birmingham City nun hochverdient die Rote Laterne des Tabellenletzten. Wenn die Verteidigung in den nächsten Wochen nicht schleunigst den Unterschied zwischen „Gegenspieler decken“ und „höflich Geleitschutz bieten“ versteht, wird die Reise im Fahrstuhl nach unten wohl eine Dauereinrichtung. Ein Nachmittag zum Vergessen für die Blues!
Was für ein vogelwilder Nachmittag in Birmingham! Wer vor dem Anpfiff zwischen Birmingham City und dem FC Middlesbrough auf ein taktisch geprägtes, defensiv stabiles Match gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht – oder von einem absoluten Torspektakel bestens unterhalten. Am Ende leuchtete ein 3:4 von der Anzeigetafel, das vor allem eine Erkenntnis hinterließ: Beide Abwehrreihen hatten an diesem Tag offenbar spontan unbezahlten Sonderurlaub eingereicht.
Das Spiel startete im absoluten Chaos-Modus. Birmingham City ging früh in Führung, weil Middlesbroughs Innenverteidigung beim ersten langen Ball der Hausherren so sortiert wirkte wie ein Haufen Socken nach dem Schleudergang. Der Ball rutschte durch, der Stürmer sagte artig „Thank you“ und schob locker ein. Doch die Freude im St. Andrew’s währte nur kurz. Quasi im Gegenzug bewiesen die Blues, dass sie in Sachen Slapstick-Defensive absolut konkurrenzfähig sind. Ein verunglückter Klärungsversuch mutierte zur perfekten Vorlage für den Boro-Angreifer, der die Kugel humorlos in die Maschen drosch.
Es entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, bei dem Taktiktafeln nur noch als dekoratives Element an der Seitenlinie dienten. Middlesbrough drehte das Spiel komplett, weil Birminghams Keeper bei einer Ecke so entschlossen am Ball vorbeisegelte, als wollte er den herbeieilenden Möwen über dem Stadion High-Five geben. Doch kurz vor dem Pausentee schlugen die Blues erneut zurück und glichen aus – diesmal profitierte man von einem kapitalen Torwartfehler auf der Gegenseite. Mit einem vogelwilden Unentschieden
ging es in die Kabinen.
Wer verteidigt, verliert!
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Drehbuch überhaupt nichts. Wer dachte, die Defensivabteilungen hätten sich in der Pause ein paar Tipps abgeholt, sah sich getäuscht. Middlesbrough kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und nutzte eine erneute Tiefschlafphase der Blues-Hintermannschaft zur erneuten Führung. Birminghams Abwehrspieler schauten dabei so gebannt zu, als liefe auf der Videoleinwand die neueste Folge ihrer Lieblingsserie.
Doch die Blues gaben sich nicht auf. Mit purer Willenskraft und einer gehörigen Portion Billard-Glück segelte eine abgefälschte Flanke über den verdutzten Boro-Keeper hinweg zum vielumjubelten erneuten Ausgleich ins Netz. Die Fans lagen sich in den Armen, die Stadionwurst schmeckte wieder – bis zum ultimativen Knockout.
Middlesbrough setzte den Schlusspunkt in einer Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte, weil beide Teams den Defensiv-Dienst verweigerten. Ein strammer Distanzschuss, der vermutlich von drei verschiedenen Schienbeinen abgefälscht wurde, trudelte unhaltbar ins lange Eck. Birmingham warf in den Schlussminuten sogar den eigenen Torwart mit nach vorne, doch es half alles nichts mehr.
Ein Spiel, das keinen Taktikfuchs glücklich macht, aber jeden neutralen Zuschauer mit einem breiten Grinsen entlässt. Middlesbrough entführt drei Punkte aus dem St. Andrew’s, während sich die Verteidiger beider Teams in der kommenden Trainingswoche vermutlich auf eine Extra-Schicht „Richtiges Stellungsspiel für Anfänger“ freuen dürfen.
Liverpool FC gegen Birmingham City - mehr Fussball geht nicht!
Birmingham City kommt unter die Räder gegen Liverpool FC
Birmingham City erwischte den etwas besseren Start. Hochmotiviert traten die Gäste bei Birmingham City an. Die Spielbeobachter notierten dabei einen mühelosen Heimsieg. Birmingham City ging das Spiel mit einer extrem jungen Mannschaft an. Könnte das ein Modell für die Zukunft sein? Dafür müssten dann jedoch über einen längeren Zeitraum die Ergebnisse stimmen. Auf dem VIP-Parkplatz erwischte man Herbert Seppberger (ehem. Weltmeistertrainer). Der
vereinseigene Sender von Birmingham City engagierte Top-Sprecher Ulli Potofski für seine Übertragung.
Spielnote: 5 (Für Birmingham City wohl eher: 7 😉)
Ausblick
Zur kommenden Aufgabe erklärt Lars Beilkling (Politiker) zur Faktenlage des Teams von Lehrmeister Cobra11. "Im Grunde genommen steht mir ein Urteil ja eigentlich nicht zu. Aber wenn ich schon gefragt werde: Wenn sie nicht wollen, laufen sie im Spiel nicht mehr als einen Kilometer, und da ist der Weg von und zur Kabine schon drin.“
(Diese eingehende Spielanalyse wird Ihnen präsentiert von plus.)
Birmingham City zeigte an den vergangenen zwei Spieltagen zwei völlig verschiedene Gesichter. Zunächst erlebten die "Blues" ein bitteres Debakel: Beim Auswärtsspiel gegen West Ham City ging die Mannschaft chancenlos mit 0:4 unter. Die Defensive wirkte dabei phasenweise desolat und ließ sich regelrecht überrennen.
Doch die Reaktion vor heimischem Publikum ließ nicht lange auf sich warten. Gegen Charlton Athletic präsentierte sich das Team wie ausgewechselt. Mit einer couragierten Leistung dominierten sie die Partie und sicherten sich am Ende einen hochverdienten 3:0-Sieg. Ein eindrucksvolles Comeback, das den Fans wieder Hoffnung macht!