Jetzt kann ich's ja sagen: Ich bin der Trauzeuge vom Bananenbieger. Unter einem Vorwand habe ich die Emirate infiltriert, um dem Ayurveda-Experten eins auszuwischen und mich dabei selber zu verschonen. Was ich dabei vergessen habe: Dem Hatta Club zu schaden, denn Mr. Rheeti spielt fast überall eine tolle Saison, was wir hier mal lobend erwähnen möchten. Aufgrund des leichteren Restprogramms, der TK-Reserve und der Ausgangsposition des Hatta Clubs sehen wir den Alm Oehi der Emirate als Favoriten auf die goldene Palme, die am Ende der Saison von der rechten Hand verliehen wird.
Nicht ganz so harmonisch dürfte die Saison in Al-Shabab zu Ende gehen. Gerüchten zufolge hat der Bananenbieger bereits die Scheidung von UniBärSum eingereicht, der als sein taubstummer Trauzeuge seit Saisonbeginn quasi ebenfalls mit ihm verheiratet war. In den VAE ist Polygamie schließlich üblich. Doch wenn ein Ehepartner untreu wird und seinen Partner betrügt, so wie es UniBärSum getan hat, muss mit bitteren folgen rechnen.
Der Dubai Club blickt durchaus
skeptisch auf die finalen Wochen der First Division: Die wohl beiden schwersten Heimspiele stehen an: Gegen Palm City's rechte Hand und gegen Tor-Stan's Ahli Al Fujairah. Wenn Herbie's Team hier auch nur in einem Spiel einen Punkt abgeben sollte, dürfte der Hatta Club zur Stelle sein und Dubai überholen. Daher wird der aktuelle Tabellenführer der VAE ohne Frage alles mögliche in die Waagschale werfen, um diese beiden Heimspiele zu schützen, so gut es geht.
Der Bananenbieger und sein Al Shibidi Doo Whap sind indes aktuell keine Bedrohung für den Dubai Club. Er unterstellte Herbie kürzlich "kafkaeske Züge" und verglich ihn mit Gregor Samsa, nur weil er die exakten Mengenangaben für seinen Diarrhö-Smoothie erfahren wollte. "Die Verwandlung" hat der Bananenbieger selber hingelegt: Vom Titelkandidaten zum Außenseiter. Vielleicht sollte er mal darüber nachdenken, einen Ungeziefer-Smoothie zu entwickeln, mit dem er sich einer Rückverwandlung unterziehen kann.
Tu es, bevor es zu spät ist, Du Weichflöte!
So lauten die geistreichen Überschriften der rechten Hand in jeder verdammten Woche, seitdem sie in den VAE angeheuert hat. Aus Sambia wegen Erfolglosigkeit geflohen, erschien es wohl eine gute Möglichkeit, sich hier ungesehen eine zeitlich begrenzte Bleibe zu verschaffen, um immer wieder darauf hinzuweisen, dass man sich ja jederzeit aus dem Wüstenstaub machen könnte. Schließlich befindet man sich im Exil, wo man so lange bleiben kann, wie man eben mag, bis es wieder unangenehm wird. Ob die jüngsten Erfolge die rechte Hand zum Umdenken gebracht haben könnte, alles auf links zu drehen, ist bislang noch nicht bekannt. Schließlich fehlt in dieser Woche bislang jegliche Stellungnahme. In Dubai hofft man jedenfalls auf ihren Verbleib, auch weil man die rechte Hand als sehr guten Konkurrenten hier sehr schätzt - und gute Konkurrenten brauchen wir hier, um die Liga attraktiv zu halten.
Apropos Attraktivität: Der Bananenbieger hat mal wieder auf sich aufmerksam
gemacht. Der ayurvedische Naturheilkundler hat am letzten Spieltag ordentlich Druck abgelassen und mischt wieder ganz vorne mit. Da kann man mal sehen, was ein Rosenkohl-Kichererbsen-Linsen-Lebertran-Smoothie so alles bewirken kann. Klingt zwar wahrlich nicht lecker, aber Herbie möchte sich beim Trainer von Al Shibidi Doo Whap nochmal genau nach dem Rezept erkundigen. Der Smoothie scheint voll eingeschlagen und magische Kräfte freigesetzt zu haben. Die könnte man gerade jetzt gut gebrauchen, wo dessen Trauzeuge und seines Zeichens Tabellenführer, der taubstumme UniBärSum nach Dubai kommt, um den Platz an der emiratischen Sonne zu verteidigen:
"Ein Sieg im Topspiel ist absolute Pflicht. Und wenn wir dann auch noch das andere Heimspiel gewinnen können, setzen wir Al Dhafra mächtig unter Druck und halten zudem Alm Oehi Mr. Reethi auf Distanz. Der hohe Sieg gegen den Hatta Club war nicht nur wegen der 3 Punkte, sondern auf wegen dem Torverhältnis extrem wichtig."
Wir leben in Zeiten großer Gefühle in den VAE. Zum Einen ist da das Mitgefühl von Al Sharjah's torsTibORSTI, der seinen eigenen Erfolg hinten anstellt, nur um UniBärSum den größtmöglichen zu gönnen: Der Trainer-Novize soll Meister werden, weil er mit einem Handicap unterwegs ist. Die Trainingseinheiten leitet er mit PowerPoint-Präsentationen und von SuperIntelligenz gesprochenen Anweisungen sowie Gebährdensprache auf dem Feld. Der Erfolg gibt ihm recht, auch wenn er nicht anders kann. Doch ist da tatsächlich Unterstützung von außen notwendig? Die Antwort bleibt jedem selbst überlassen.
Auf der anderen Seite ist das Gefühl der Scham, Angst und Erfolglosigkeit sehr präsent. Allen voran bei der rechten Hand, die versucht, ihre eigene Erfolglosigkeit mit einer angeblich politisch angespannten Situation zu überzeichnen, in der sie anderen die Schuld für ihre eigene Unfähigkeit gibt.
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Diagnose: Schlappschwanz! Wer schon eine rechte Hand hat, aber dann nicht die nötigen Eier, um sich der Konkurrenz zu stellen, den wollen wir auch nicht aufhalten. In den Emiraten wird man nun mal nicht im Vorübergehen Meister, so wie in Schweden. Die Fluchtreaktion aufgrund von Misserfolg und Unfähigkeit haben wir ja bereits in Sambia eindrucksvoll präsentiert bekommen - Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.
Als mögliche Ziele werden u.a. die USA und Mexiko in den Raum geworfen. Gerade das
verrückte Mexiko könnte die rechte Hand mit seiner wilden Presselandschaft schnell überfordern. Aber da dort sogar trainerlose Teams eine Chance auf den Titel haben, könnte dies eine angemessene Station für einen Wechsel sein.
Herbie persönlich ist schwer enttäuscht von den öffentlich geäußerten Abwanderungsgedanken der rechten Hand. Diese war doch zuletzt immer noch ein Garant für qualitativ ansprechende Presseberichte. Nun, da sich sowohl der vorlaute Tor-Stan als auch neulich der Bananenbieger rar gemacht haben, droht damit die letzte Säule neben dem Hatta Club zu fallen. Zumindest auf der Unterhaltungsebene wäre dies für die VAE ein herber Verlust. Angesprochen auf die eigene Situation gab der Trainer des Dubai Club's offen zu Protokoll:
"Ich liebe die Emirate und fühle mich hier total wohl. Doch eine entscheidende Komponente ist für mich auch die Presse. Wenn diese hier in den VAE stirbt, muss ich mir evtl. auch eines Tages Gedanken machen. Aber soweit ist es noch lange nicht. Ich hoffe, dass die rechte Hand sich der Herausforderung in der Liga stellt und sich nicht aus dem Wüstenstaub macht. Die Optionen innerhalb von Asien sind für mich nicht so attraktiv, dass ich gerne wechseln würde. Aber wenn mich jemand dazu auffordern würde, wäre Australien aus meiner Sicht die lukrativste Alternative. Doch das ist alles Illusion und Zukunftsmusik. Ich liebe die VAE und die Ausgeglichenheit unserer Liga. Hier bleibt es spannend bis zum Schluss!"
Nur 7 Punkte liegen zwischen dem Tabellenführer Al Dhafra und ihrem taubstummen Trainer und dem Vorletzten der Liga, Vorlaut-Boy Tor-Stan von Ahli Al Fujairah. Das gibt es so in keiner anderen Liga. Nicht mal in Österreich, wo sich ja die elitäre Auslese der Trainerzunft zu Hause fühlt. Selbst kräftetechnisch trennen die 11 Teams der VAE lediglich 9,2 TK-Punkte, was zeigt: Hier ist wirklich noch alles möglich!
Selten war eine Liga so ausgeglichen wie diese Saison in den Emiraten. Woran liegt das? Die Trainer wissen sich zu schützen: Die 5en fliegen einem hier regelrecht um die Ohren. Lediglich am 6. & 8. Spieltag gab es eine Ausnahme, evtl. weil Palm City, Al-Shabab, der Hatta Club, Dubai und Ahli Al Fujairah (nur 1x) hier auswärts spielten?
Wenn wir in die Zukunft schauen, gibt es da überhaupt Zeit, sich auszuruhen oder wird einfach weitergeballert? Wenn die nächsten Partien Al Shabab gegen Hatta, Palm City gegen Dubai oder Hatta gegen Palm City lauten, könnte es wieder häufig im Netz der Gästeteams klingeln. Tor-Stan spielt gegen 2 Paten - eine Gelegenheit für Al Fujairah, wieder zur Spitzengruppe aufzuschließen? Oder bleiben selbst die trainerlosen Teams weiter im Titelrennen?
Herbie fühlt sich seit dem Retreat beim Bananenbieger wieder energiegeladen. Befürchtungen, er könnte seine Dienste in persönlichem Interesse entgegen des Wohlbefinden von Dubai's Coach ausüben, bestätigten sich nicht, auch wenn er öffentlich immer wieder seine Ablehnung gegen die Nummer 53 zum Ausdruck bringt. Er muss etwas missverstanden haben, denn Herbie war nicht aufgrund einer sportlichen Misere in seinem Tempel, sondern um sein eigenes Wohlbefinden und das seiner Mannschaft nach den anstrengenden Spielen aus der Hinrunde wieder herzustellen.
Die Entgiftungs-Kur war so erfolgreich, dass speziell Herbie sich von viel altem Ballast trennen konnte. Wenn der Trainer einen klaren Geist hat, wirkt sich das schließlich nur positiv auf die Mannschaft aus. Auch die Spieler berichteten von durchschlagenden Erfolgen und gestiegener
Fitness nach intravenösen Vitamin-C-Infusionen, Darmspülungen mit Kaffeesatz und einer kombinierten Yoga-Aromatherapie-Stunde mit dem Bananenbieger höchstpersönlich, in der neben bekannten Positionen wie dem Krieger, dem Sonnengruß und der Taube auch neue Techniken wie der Serienmeister, der Auswärtssieger und die verlorene rechten Hand präsentiert wurden.
Heimlicher Gast bei dem Event war auch der taubstumme UniBärSum. Auf einem Retreat, wo man nur verwöhnt wird und seine Kräfte wieder aufladen kann, kann man sich selbst ohne zu sprechen blicken lassen und von den ayurvedischen Praktiken profitieren.
Nicht dabei war Hatta's Mr. Reethi. Der Alm Oehi bevorzugte ein Wochenende in der heimischen Natur und war ohnehin einen ganzen Tag lang an seinen Frühstückstisch gefesselt, weil SamiNo zu Besuch kam und dem Trainer des Tabellenzweiten ein paar Frikadellen mitgebracht hatte, die er ihm buchstäblich ans Ohr laberte.
Über eine Teilnahme der rechten Hand, die ihre persönlichen Rechte für die neu erfundene Yoga-Position an den Bananenbieger verkaufte, und von torsTibORSTI, der für sein Kosmetik-Set aus 1000 und 1 Bürste dringend mal einen ayurvedischen Zungenschaber benötigt, ist nichts überliefert. Beide hätten, genau wie Tor-Stan, der arrogant wie er nun mal ist, behauptete, keine Hilfe zu benötigen, gut daran getan, sich bei dem Event des Jahres anzumelden.
Eine Propaganda-Veranstaltung sieht jedenfalls anders aus und die positiven Effekte, die der gesamte Dubai Club durch das heilsame Retreat erfahren hat, sind jedenfalls nicht von der rechten Hand zu weisen. Die einzige Frage ist nun: Gibt es Langzeit-Nebenwirkungen, die der Bananenbieger verheimlicht hat und die dem Dubai Club auf Sicht schaden könnten? Wenn sich diese zeigen sollten, wird es sicherlich schwer, den selbsternannten Wunderheiler zu verklagen, hat er sich doch im Kleingedruckten - gut beraten durch seinen Trauzeugen - sämtliche Wege absichern lassen, um nicht in die gesundheitliche Verantwortung gezogen werden zu können...
Er hatte es angekündigt und er hat sein Wort gehalten. Herbie's Dubai Club hat bei Al Dhafra ernst gemacht und seinen ersten Auswärtssieg eingefahren und dabei gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: 3 Auswärtspunkte und UniBärSum's Siegeszug an der Tabellenspitze verhindert. Doch der Sieg hatte, weil sich außer Al-Sharjah kein anderes Team zu diesem mutigen Schritt gewagt hatte, einen hohen Preis. Viele Spieler des Dubai Clubs sind angeschlagen aus dem intensiven Match zurückgekehrt, einem fehlt sogar die rechte Hand. Eine Schlacht, die viele Opfer gefordert hat. Daher ersucht Herbie nun die Expertise des bekanntesten Wunderheilers der Emiraten - dem Bananenbieger!
"Meine Jungs sind schwer angeschlagen. Einige haben mit Verletzungen zu kämpfen, andere haben Probleme mit der Verdauung. Meine Berater haben mir empfohlen, auf konservative, natürliche Heilungsansätze zu vertrauen, um Langzeit-Nebenwirkungen zu verhindern. Anscheinend gibt es bei uns in den Emiraten einen Guru, der auf einer Bananen-Plantage wohnt und Alternativmedizin praktiziert. Ich habe ihn eingeladen, um seine Methoden kennenzulernen und meinem Team auf die Sprünge zu helfen. Wenn er uns überzeugt, könnte ich mir vorstellen, seine Dienste langfristig in Anspruch zu nehmen." gab Herbie vor den Medien zu Protokoll.
Das Ganze hat nur einen Haken: Der Bananenbieger ist nicht nur Ayurveda-praktizierender Heiler, sondern nebenberuflich auch noch Trainer bei Al-Shibidi Doo Whap, einem semi-erfolgreichen Verein der First Division der VAE. Es könnten sich hieraus gewisse Interessenskonflikte ergeben, falls der Guru tatsächlich für die Gesundheit eines Konkurrenten verantwortlich wäre.
Böse Zungen behaupten derweil, dass der Bananenbieger seine Heilpraktiker-Zulassung auf dem Schwarzmarkt erworben hat, sich gar nicht wirklich mit Naturheilkunde auskennt und seinen Klienten langfristigen Schaden zufügt, anstatt ihnen zu helfen. Erschwerend hinzu kommt, dass sein
Geschäftspartner, der ihn mit einem thailändischen Ladyboy zwangsverheiratet haben soll, taubstumm ist.
Es ranken sich also viele Gerüchte abseits der staatlich kontrollierten Medien der VAE und vor allem negative Kritiken, speziell in Reddit-Foren und Facebook-Gruppen was den berühmtesten Alternativmediziner des Landes angeht. Die alles entscheidende Frage wird nun für Herbie sein: Kann man sich auf diesen Mann verlassen? Wenn die Gerüchte und dunklen Geschichten um den Bananenbieger stimmen, könnte sich das sehr negativ auf den Dubai Club, sein nächstes Spiel und den anschließenden Meisterschaftskampf auswirken. Die Liga ist aktuell noch sehr eng beisammen und der Ayurveda Guru könnte ein berechtigtes Interesse daran haben, seinen Club und damit sein eigenes Wohl in den Vordergrund und damit über die Gesundheit der Dubaier Spieler zu stellen.
Mögliche Nutznießer:
- Der Hatta Club, der im emiratischen Felsmassiv beheimatet ist und von Alm-Oehi Mr. Rheeti trainiert wird
- Palm City FC, dessen Trainer seine Anweisungen und Trainingsmethoden ausnahmslos mit der linken Hand in der Hosentasche kommuniziert
- Al-Sharjah SC, der sich derzeit in Lauerstellung befindet und dessen Übungsleiter von seinen Spielern verlangt, sich mindestens 2x täglich ihren Torsti zu borsten
- Oder das bisher so unscheinbar wirkende Geschäftsduo aus Al Dhafra und Al-Shibidi Doo Whap selber, das die anderen Teams zwischen Platz 1 und 6 im Würgegriff hält und Aktien von der Ayurveda-Plantage besitzt
Für jeden der ersten 6 Teams scheint noch alles möglich. Einzig der vorlaute Tor-Stan hat bisher schon sein Karma-Payback erhalten und dümpelt, nach seiner arroganten Heimniederlage gegen Al Dhafra, scheinbar hoffnungslos mit 24 Punkten auf Platz 8 herum. Zum Glück für ihn sind bereits 2 Teams trainerlos, sodass es aller Voraussicht nach bis zum Saisonende nicht mehr schlechter werden kann.
Dass das Dreigestirn der VAE, bestehend aus Prinz Tor-Stan, Bauer Bananenbieger und Jungfrau die rechte Hand, in ihrer letzten Sitzung Herbie zu ihrem Feind erklärt und ihm den Fehndehandschuh hingeworfen hatten, ließ den Trainer vom Dubai Club vergleichsweise kalt. Er wusste schon lange, dass sich ihre Blicke auf den Falschen richteten.
Nach dem parierten Angriff des Prinzen aus Ahli Al Fujairah schien dieser hart getroffen, doch sein Hochmut hielt ihn nicht davon ab, das UniBärSum zu unterschätzen. Nur weil Gott nicht spricht, heißt es noch lange nicht, dass er nicht existiert oder man ihn nicht ernst nehmen sollte. Doch Tor-Stan wollte nicht hören: Seine Arroganz bestrafte der Trauzeuge des Bauers, seines Zeichens Trainer von Al Dhafra, mit einem schmerzhaften 2:1 Auswärtssieg.
Wäre da nicht ein tapferer Ritter namens torsTibORSTI gewesen, der sich mutig der Übermacht des UniBärSums entgegenstellte und den taubstummen Trainer zu Fall brachte. Ein wahrer Held vom Orden der Al-Sharjah, der sich zu Saisonbeginn noch die Zahnbürste in die falsche Öffnung schob. Nun hat er sich erholt und kämpft mit Herbie Seite an Seite für das Gute in den Emiraten.
Auf der anderen Seite setzt der Bauer Bananenbieger auf seiner Ayurveda-Farm immer wieder unlautere Mittel ein, verspricht Herbie Heilung, innere Reinigung und einen klaren Geist. Eins muss man ihm lassen: Er hat sich mit seiner Plantage, über die er sich direkt mit Lebensmitteln für seine fragwürdigen Praktiken versorgt, kombiniert mit seiner Quacksalber-Praxis ein cleveres Geschäftsmodell aufgebaut. Und wüsste Herbie nicht, dass Ayurveda nicht die
Lösung ist, weil es die giftigen Schwermetalle, die sich im Gehirn durch Chemtrails einlagern, nicht adressiert, so würde er vermutlich auch in Zukunft den Schwurbeleien des Bananenbiegers auf den Leim gehen.
Bliebe noch die Jungfrau rechte Hand, die sich bereits zu Saisonbeginn in Al-Ahli aufgrund einer verlorenen Wette die linke Hand abhacken lassen musste und seitdem wie einst Captain Hook mit einem Handicap herumläuft. Die VAE ist wahrlich nichts für schwache Nerven und doch stellt sich die Frage, warum sie mit 62 Jahren überhaupt noch Jungfrau sein kann, wenn sie doch über eine rechte Hand verfügt? Jedenfalls scheint sie sich zunehmend zu erholen und es sieht fast so aus, als ob ihre linke Hand wieder nachwächst, was sie so zu einer echten Bedrohung machen könnte.
Bliebe noch der derzeitige Herrscher und rechtmäßige Throninhaber der Emirate, UniBärSum. Von vielen gefürchtet, doch von ein paar wenigen Rebellen angezweifelt. Und nachdem Prinz Tor-Stan seines eigenen Hochmutes zum Opfer fiel, braucht es wohl einen tapferen Ritter vom Dubai-Orden, der dem taubstummen Regent die Stirn bietet. Nicht umsonst hat Herbie sich ein Polster aufgebaut, das er in solchen Fällen wie Ballast aus einem Heißluftballon abwerfen kann.
Es scheint, als wäre außer torsTibORSTI niemand willens gewesen, sich dem hochentwickelten, hyperintelligenten König von Al Dhafra entschlossen entgegenzusetzen. Und so bleibt es mal wieder an Herbie hängen, der sich nun die Rüstung Gottes anzieht, um eine rote Hochzeit in fremden Gefilden zu veranstalten, um zu verhindern, dass der amtierende König an der Spitze einsam seine Kreise zieht...
Sie sei "angekommen" behauptet die rechte Hand nach nun mehr einem Drittel der Saison und mit einem TK, das mehr als 10% unter dem von Spitzenreiter Al Dhafra liegt, der seinerseits bereits 2 Auswärtsspiele gewonnen hatta. Da sei die Frage nach der geistigen Zurechnungsfähigkeit erlaubt und was genau "angekommen" für die rechte Hand bedeutet:
- Am Ende seiner Kräfte?
- Auf dem temporären 4. Platz?
- Zu Hause angekommen nach der 0:5 Klatsche in Dubai?
Die Frage muss er - oder sollten wir besser sagen "sie" - schon selbst beantworten. Schließlich heckte der Trainer/die Trainerin des Palm City FC hintenrum bereits einen Pakt gegen Herbie aus, indem er/sie sich mit Tor-Stan gemeinsam verschwor, um den Trainer des Dubai Clubs unter einem Meer aus Sand zu vergraben.
Bei den Planungen muss ihm dabei ein Stück Kamelkot in die Blutbahn gelangt sein, welches die Blut-Hirn-Schranke überwunden hat und anschließend Halluzinationen auslöste. Völlig verwirrt versuchte er die montägliche Trainingseinheit zu leiten, sah Dinge, die nicht da waren und sorgte so bei seiner Mannschaft für Verwirrung. Sein Trainerteam reagierte sofort und beendete die Einheit auf der Stelle.
Dies rief natürlich die führenden Gesundheitsexperten der VAE, wie den Bananenbieger, auf den Plan. Bislang ist noch nicht bekannt, wie er die rechte Hand behandeln möchte. Vermutlich erfahren wir seine im Land hoch geschätzten Wüsten-Ayurveda-Methoden auf seiner nächsten Pressekonferenz.
Was jedoch auch an seiner Glaubwürdigkeit zweifeln lässt, ist ebenfalls sein eigener Gesundheitszustand. Offenbarte er doch zuletzt selbst ganz unverblümt, unter einem Sauerstoffmangel im Gehirn zu leiden, der ihn nicht mehr klar denken lässt. Zu hoch sei der
Druckabfall im Oberstübchen, wenn er die Luft anhalten und sich auf das Biegen von Bananen konzentrieren muss.
Die Frage ist nun: Wie soll man einem Heiler noch vertrauen, wenn der selbst nicht mehr ganz dicht ist? Gibt es noch Hoffnung für ihn selber und somit für die rechte Hand?
Oder erleben wir gerade eine Wachablösung in den Emiraten, wo Alteingesessene und ihre Methoden durch neue Shooting Stars, die frischen Wind bringen, abgelöst werden?
Ein Bergdoktor, der in Hatta praktiziert, den allerdings niemand kennt, geschweige denn auf der Rechnung haben soll und ein taubstummer Trauzeuge führen die Liga an. Mr. Reethi, in Österreich bereits als Doktor bekannt, soll komplett auf Naturheilkunde setzen während UniBärSum schon einen Schritt weiter ist: Sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Zwei New-Age Gurus mit großem Erfolg dominieren die Emirate, während man sich bei Ahli Al-Fujairah und Palm City tatsächlich darum bemühen will, dem Dubai Club zu schaden. Die rechte Hand und Tor-Stan sollten möglichst schnell gesund werden bzw. zur Besinnung kommen und erkennen, wer hier wirklich die Vormachtstellung der alten Garde bedroht.
Drum empfahl Herbie den Kollegen zum Ende seiner dieswöchigen PK einen bekannten Song mit dem ausdrücklichen Hinweis, sich die Lyrics einmal genau anzusehen:
Peter Schilling - Major Tom (VAE Remix)
Effektivität bestimmt das Handeln
Man verlässt sich blind auf den andern
Jeder weiß genau, was von ihm abhängt
Jeder ist im Stress, doch UniBärSum
Macht einen Scherz
Dann hebt er ab und..
Vööölliiig losgelöööst vooon deeer Eeerde
schweeebt Al Dhaaafraaa vööölliiig schweeereeelooohooohooohooohohooos
Nachdem uns der Bananenbieger kürzlich durch die Blume von seiner Weichflöte erzählt hat und wie er diese im erhärteten Zustand per Atemtechnik über den Beckenboden biegen kann, wissen wir jetzt: UniBärSum kann es alleine mit der Kraft seiner Gedanken! Der verschwiegene Trauzeuge des vorlauten Trainers von Al-Shubidi Doo Whap ist kein Mann der großen Worte. Ihm reichen Gedanken, um einen Einfluss auf seine Mannschaft zu nehmen und seine Gegner damit zu zerstören.
Was Herbie sich nun fragt: Wie kann der Bananenbieger überhaupt beweisen, dass der Trainer von Al-Dhafra sein Trauzeuge ist, wenn dieser nicht sprechen kann? Er scheint eine hoch entwickelte Spezies zu sein, die nicht auf Kommunikation über Sprache angewiesen ist.
Fakt ist eins: Am Respekt, den Herbie UniBärSum entgegengebracht hat, hat es dem Bananenbieger gemangelt. War es doch zuvor der Al-Shabab'er selbst, der die Kochkünste seines Buddy's anpries. Die Quittung? Er verbrannte sich sein Maul am Hochzeitsbuffet, weil er die Vorspeise nicht lang genug abkühlen ließ. Man muss eben genau wissen, wie man Wassersuppe essen muss! Erst reichlich pusten und dann schlürfen. Die richtige Atmung will schließlich gelernt sein.
Und so stellt sich die Frage, ob der Bananenbieger beim Biegen nicht doch geschummelt und uns etwas
vorenthalten hat, als er uns erzählte, dass er sein bestes Stück freihändig und alleine über die Bewegung des Beckenbodens biegen kann. Vielleicht hilft es ihm jetzt zunächst einmal, sich des Lifehack's um die Kamelkot-Zahnpasta zu bedienen, um damit die Verbrennungen im Mund zu neutralisieren.
Die von Tor-Stan empfohlenen Kokosnüsse könnten zusätzlich dabei helfen, die vom Körper benötigten Elektrolyte zu liefern. Doch nach den neulichen Erkenntnissen sollten diese vielleicht nicht gebogen, sondern weiterhin aufgeschlagen werden. Es sei denn, UniBärSum zeigt uns, dass es mit der Kraft seiner Gedanken auch anders geht.
Gedanken sind ein gutes Stichwort, denn Herbie hat endlich seine rechte Hand zurück. Schmerzlich vermisst, doch mit einer Absage ans Sommerhaus kam diese aus dem Rentnercamp Urlaub zurück. Darüber wird noch zu reden sein und daher hat der Trainer vom Dubai Club seinen Liebsten am Freitag zu sich nach Hause eingeladen, um das Ganze bei einem direkten Duell nochmal in Ruhe zu besprechen.
Und wenn das nichts nutzen sollte, muss Herbie überlegen, ob er sich nicht doch nochmal in die Wüsten-Ayurveda-Schule des Bananenbiegers wagt, um sich mehr Inspiration zu holen, wie er seine geliebte rechte Hand am besten benutzt. Ein Quacksalber wird er ja wohl nicht sein, oder?
Wenn man es sich mal richtig überlegt, kann man vieles ohne die rechte Hand nicht machen, erst recht, wenn man Rechtshänder ist. Da hilft auch ein furioser Erfolg über Mr. Reethi nichts, wenn Al-Shibidi Doo Whap plötzlich die Maschine anschmeißt und anfängt, massenweise Bananen zu biegen. Selbst wenn er gewollt hätte, es wäre Herbie ohne seine rechte Hand nicht möglich gewesen.
Erschwerend hinzu kommt, dass mit Al Dhafra der nächste Club aufgemuckt hat und neben dem Hatta Club ebenfalls einen Erfolg in der Ferne eingefahren hat. Die drei haben ein Zeichen und damit die Konkurrenz unter Druck gesetzt. Passend, dass mit Al Dhafra gleich eines dieser Teams zu Gast in Dubai ist und unbedingt daran gehindert werden muss, ein weiteres Mal auswärts zu punkten.
"Da UniBärSum ein neuer und schwer zu analysierender Gegner ist, müssen wir auf Nummer sicher gehen, auch wenn uns die Vorbereitungswoche alles andere
als leicht fällt. Ich fühle mich nicht gut ohne meine rechte Hand, aber wen interessiert das schon" gab ein leicht depressiver Herbie zu Protokoll.
Das Vorgeplänkel ist Geschichte und wir kommen so langsam in die heiße Phase der Saison. Deswegen ist es entscheidend, keine Fehler zu machen und den Kontakt zur Spitze nicht zu verlieren.
Geschichten aus'm Paulanergarten sind diese Woche in den VAE Mangelware. Zu sehr ist diese Liga abhängig von der rechten Hand. Und so hofft man in Dubai einfach nur, dass man den kommenden ZAT inkl. eines unberechenbaren Paten einigermaßen unbeschadet übersteht und sich nächste Woche im Gehirn wieder ein wenig bessere Stories spinnen lassen, als in dieser unkreativen Woche, in der alleine mit der linken Hand nicht viel zu holen ist.
Vielleicht sorgt der ein oder andere Trainer ja noch für ein Schmankerl in der Presse. So ganz alleine sind wir ja ohne Palm City nun nicht..
Nach dem Besuch auf der Palmeninsel, bei dem Herbie dem Besitzer von Palm City FC feierlich einen Umschlag mit 3 Punkten überreichte, fuhr deren Übungsleiter, die rechte Hand, erstmal in den Urlaub. Raus aus dem Exil, rein in die heimische Natur, die der gebürtige Ostdeutsche nur zu gut kennt.
Mit einem kleinen Koffer, nur mit Handgepäck, ging es auf den Bannewitzer Ponyhof. Auf die Frage, warum die rechte Hand auf einen große Reisekoffer verzichtete, entgegnete die nur "Meine Frau wollte nicht so schwer tragen". Zum Glück ist es Sommer und die Familie Hand braucht nicht allzu viel. Da traf es sich gut, dass Herbie neben den 3 Punkten auch ein Kosmetiktäschchen inkl. einer Handzahnbürste aus Bambus und einer Zahnpasta aus einem Gemisch aus Kamelkot und Sand überreichte.
Zuvor hatte die rechte Hand beim Emir Unterstützung für seine Reise erbeten: Er möge doch einen persönlichen Assistenten bereitgestellt bekommen, der ihm während des Urlaubs auf dem Ponyhof die Zähne putzt und für ihn Zeitungsartikel schreibt. Zur Überraschung vieler wurde dieser Gesuch von Emir Nouri Al-Kganya de Luminos Harakiri bin SamiNo bewilligt und fast wäre der Bananenbieger mit der rechten Hand auf dem Ponyhof gelandet, kennt der sich doch bestens mit der Zahnreinigung mit Kamelkot
aus.
Ob das allerdings so gesund ist, bezweifelt Herbie stark: "Der Sand scheuert sehr stark am Zahnschmelz und trägt gesundes Material ab. Da ich vegan lebe, würde ich zudem von tierischen Produkten, speziell von rhektal verarbeiteten, absehen. Wenn man damit mal abrutscht und sich das Zahnfleisch verletzt, hat man die ganze Scheiße ruckzuck in der Blutbahn, weil die Schleimhäute im Mund das Zeug sauschnell absorbieren. Aber gut, er schien davon angetan."
Als die rechte Hand von diesem Risiko erfuhr, war der Bananenbieger als Begleitung sofort raus und er tauschte die Zahnpasta kurzerhand gegen die bekannte Haftcreme für seine Dritten aus. Prothese wechseln ist ja auch einfacher als Zähne putzen. Zudem notierte er sich rasch zwei kurze Zeitungsartikel auf einem Blatt Papier und steckte dies in die Geldbörse, damit seine Frau auch ja nichts zu meckern hat.
Selbst ist der Mann und die richtige Altersvorsorge ist im Rentenalter oftmals der Schlüssel für ein langes, glückliches Leben. Man munkelt, dass die rechte Hand sich auch deswegen einen Ponyhof ausgesucht hat, der direkt neben einem Schildkrötenhof liegt. Gleich und gleich gesellt sich eben gern und wenn man sich das TK in den VAE anschaut, dann würde Herbie ihm zusätzlich dazu raten, eine Schneckenzucht zu besuchen.
Der Aufgalopp in den VAE ist gemacht und der brachte direkt ein paar Überraschungen mit sich. Zum Einen holten die Palmenstädter einen überraschenden Auswärtspunkt beim Al-Ahli Club und zum Anderen führen zwei trainerlose Teams die First Division an.
Letzteres möglich gemacht hat der Kollege torsTibORSTI, der kurzerhand das stumpfe mit dem scharfen Messer verwechselte und sich beim Rasieren in den eigenen Sack schnitt, weil er die Klinge statt in der rechten in seiner linken Hand hielt: 0:0 zu Hause gegen Al-Wahda und eine deftige 1:5 Klatsche beim Al-Shaab Club. Statt 3 Punkten bleibt nur ein einziger Zähler - dabei stehen doch 3 Punkte für Blinde..
Al-Sharjah's Faux Pas ist auch der einzige Grund, weshalb die rechte Hand nicht die Tabelle von hinten anführt. Herbie's nächster Gegner hat also als einziges Team neben den beiden trainerlosen Mannschaften bereits einen Auswärtspunkt, was sie selbstverständlich zum derzeitigen Top-Favoriten auf die goldene Palme macht.
Es ist also
maximale Vorsicht geboten am nächsten ZAT, wenn es für Herbie gegen Palm City, das Team der Stunde, geht und er gleich danach das dritte trainerlose Team der Liga empfängt, denn die sind ja bekanntlich am schwersten zu berechnen. Er darf nur nicht die gleichen Fehler wie die rechte Hand oder torsTibORSTI machen und sich fälschlicherweise mit der linken Hand die ZahnbüRSTI an Stellen schieben, an denen es vielleicht anschließend schmerzen könnte. Eine hilfreiche Eselsbrücke könnte dabei "morgens Aronal, abends Elmex" sein. Jedoch verwendet Herbie gar keine flouridhaltigen Zahncremes, weil sie die Zirbeldrüse verkalken.
Apropos morgens: Dr. Calakmul will sich jetzt im österreichischen Frühstücksfernsehen selbst interviewen. Vielleicht sollte Herbie ihm ein Protokoll zur Ausleitung des toxischen Flourids zur Verfügung stellen. Was für ein Klappspaten! Diese Weichflöte bekommt ja noch nicht mal eine Banane gebogen - genau wie die Flachzangen von Al-Shabab am 2. Spieltag..
Die VAE sind zurück und somit auch Herbie an seiner alten Wirkungsstätte, dem Dubai Club. Dort, wo er mit 5 Titeln seine erfolgreichste Zeit hatte, trifft er nun auf 3 alte Bekannte, die seine Zeit in den Emiraten damals entscheidend mitgeprägt haben:
1. Der schweigsame torsTibORSTI
Bereits seit 2005 dabei ist der alte Haudegen eher für seine Zurückhaltung als für große Worte bekannt. Mit 2 Titeln in den Saisons 30 & 31 freut sich Herbie auf einen Weggefährten, der zu seinem Ex-Club Al-Sharjah SC zurückgefunden hat.
2. Tor-Stan, der Mann mit mehreren Gesichtern
Der zweite ehemalige Kollege beginnt ebenfalls mit einem Tor, doch dieser ist eher unter seinen vielen Vornamen bekannt. In seinen 5 Saisons bei Ahli Al Fujairah machte Tor-Stan Herbie ein ums andere Mal das Leben schwer. Beeindruckend: Er verließ den usbekischen Meister, um in die VAE zurück zu kehren! Ein Ehrenmann zurück in einer Ehrenliga.
3. Der Bananenbieger
Herbie's längster Wegbegleiter unter den Rückkehrern. Satte 12 Saisons teilten sich die beiden einen Platz in der First Division und immer wenn es heiß war - wie so oft in den Emiraten - war der Bananenbieger am Start. Auf ihn war immer Verlass und Spannung in der Liga garantiert. Auch er kehrte aus Usbekistan zu seinem Herzensclub, Al-Shabab, zurück und hat sich in den Jahren weiterentwickelt: Musste er die gesunden Bananen früher immer von Hand biegen, hat der Verein ihm nun ein Bananenbieggerät gegönnt. Macht ihn das evtl. sogar zum Favorit auf den
Titel?
Dazu gesellen sich in der 1. Saison seit der langen Pause zwei Neulinge:
1. Mr. Reethi beim Hatta Club hat jetzt einen Club - und zwar zum ersten Mal in den VAE. Früher beim neuseeländischen Team Palmerston North Marist zweimaliger Meister möchte der langjährige Copatador auch erstmals im Land der Scheichs eine Spielzeit für sich entscheiden. Sein Bruder, Dr. Calakmul, startet in Kürze das Frühstücksfernsehen beim ÖRF. Vielleicht ist dort auch mal ein Coach aus der First Division zu Gast..?
2. Die rechte Hand
Mit ihm kommt erstmals ein Trainer vom afrikanischen Kontinent nach Vorder-Asien. Zuletzt als militärischer Ausbilder bei den Riflemen im 3. Batallion als Oberbefehlshaber der sambischen Nachwuchsinfanterie tätig, weist der Herbie bekannte Kollege sonst nur noch Erfahrung im alten Ägypten vor. Sein neuer Club, der Palm City FC ist nun erstmals in der höchsten Liga der VAE vertreten. Bleibt nur zu hoffen, dass er sich nach der strengen Zeit beim Militär sich hier nicht die Eier schaukelt und sich nicht mit der rechten Hand einen von der Palme wedelt...
Bisher hat sich also bereits eine illustre Runde zusammengefunden. Wünschenswert wäre es jedoch, wenn sich die Liga noch weiter füllen würde.
Herbie jedenfalls ist nach seinem Intermezzo in Südkorea und der überraschend erfolgreichen WM wieder heiß wie Frittenfett. "Dubai is back!" warf er den Reportern zu und schmiss sogleich 5 gebogene Bananen in die Friteuse, die auf der PK aufgebaut war. Ob das bereits ein Zeichen war..?
Als Herbie nach Südkorea kam, wusste er nicht ganz genau, was ihn hier erwarten würde. Die Liga war ihm unbekannt und die Sehnsucht nach seiner Heimat in Dubai groß. Doch schnell wurde klar: Ein spezieller Trainerkollege sollte ihn zu seiner Freude wohlwollend in Empfang nehmen und für ein wenig Sex, Drugs & Rock 'N Roll im Land sorgen und die Liga so von der K-League zu K-Pop werden lassen: Hans Peter Latour.
Wie wir nun alle wissen, ist Latour ironischerweise gerade sein ausschweifender Lebensstil zum Verhängnis geworden, denn der Schweizer ist nach einer seiner Exzessen plötzlich, unerwartet und viel zu früh verstorben. Auch für Herbie ein herber Verlust - wenn nicht sogar sein Herbster (höhö!).
Was bleibt also in der Post-Latour-Ära? Nicht viel, denn das Land liegt unterhaltungstechnisch unter dem Beatmungsgerät. Eine Presselandschaft zum Gähnen mit Artikeln eines selbsternannten Supercoach, bei denen man regelmäßig einschläft, so uninterresant und langweilig sind sie. Einzig die Daejeon
Citizens sorgen noch für ein Mindestmaß an Pressearbeit, die das Land vor dem kompletten Kollaps rettet - und dann stimmt die Belegschaft allen ernstes noch für eine Erweiterung der Liga auf 12 Teams. Das kann ja nur nach hinten los gehen: Noch weniger Spiele, noch mehr Langeweile und vielleicht sogar noch 2 Trainer mehr, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.
Es reicht ja schon, dass man mit dem dünnhäutigen Norris einen Altinternationalen Coach hat, der ein Schweigegelübde abgelegt hat und mit Andi von Harakiri jemanden hat, der selber nicht weiß, was er wann setzt.
Herbie könnte sich bessere Plätze in Asien vorstellen. Das einzige, was ihn derzeit von einem Wechsel abhält ist der enorme Rückhalt der Bevölkerung, den er sich durch seine erfolgreiche WM mit seinem Kollegen San Bango erarbeitet hat. Wäre dessen Heimatland Australien vielleicht ein mögliches Ziel? Noch gibt es keine konkreten Gerüchte, aber je näher die Saisonpause rückt, desto mehr wird wohl von den Fake News spekuliert werden..
Die Copa Weltmeisterschaft ist derzeit das einzige, was Herbie in Südkorea Spaß macht. In der Liga geht es wie im Wilden Westen zu und sein Suwon FC dümpelt irgendwo im Niemandsland der K-League umher. Zuletzt musste er auch noch den Tod seines geschätzten Trainerkollegen Hans Peter Latour verkraften.
Gut also, dass er sich mit San Bango wöchentlich zum Turnierverlauf in Marokko abstimmen kann. Als Berater für die letzten und entscheidenden Begegnungen haben die beiden sich nun die rechte Hand mit ins Boot geholt, obwohl
diese nach eigenen Aussagen Pech und den KO bei der WM bringt. Doch an solchen Spielchen halten die beiden Trainer sich nicht auf. Man solle nicht jeder Statistik Glauben schenken.
Die neuer Wunderwaffe nahm ihren Job jedenfalls direkt auf und verschwand in regelmäßigen Abständen mit jedem der 26 Spieler aus dem südkoreanischen Kader auf dem Zimmer. Was macht ein Spieler wohl alleine mit der rechten Hand? San Bango und Herbie jedenfalls sind der Meinung, dass die Jungs vor den entscheidenden Spielen mal richtig loslassen sollen...
In den letzten Tagen war es still um die neuerlichen Berichte im Zuge der Explosion in Seongnam und der Meldung, dass der schillernde Trainer Hans Peter Latour nach seinem Besuch im Vögelnden Flamingo seit Tagen vermisst wurde. Doch seit heute Vormittag ist klar: Latour ist tot! Eine ganze Nation steht unter Schock.
War es doch recht normal, dass HPL, wie man ihn nannte, von Zeit zu Zeit abtauchte und sich nur sporadisch auf dem Trainingsgelände zeigte, kamen nach knapp 2 Wochen ohne Lebenszeichen Zweifel daran auf, dass es sich dieses Mal um ein normales "Untertauchen" gehandelt haben könnte.
Der Leichnam des exzentrischen Übungsleiters wurde zufällig von Helfern, die die Unfallstelle Tage nach dem Vorfall reinigten, in(!) einem Plastik-Flamingo entdeckt, der bei der Detonation selbst geplatzt zu sein schien und total zerfetzt war. Doch die Helfer machten eine abstruse Entdeckung:
Latour befand sich nicht nur in dem
Flamingo, sein kompletter Körper war zudem von einem überdimensionalem Kondom umgeben! Für die Rechtsmediziner war schnell klar: Hans Peter Latour kam nicht etwa durch Verletzungen im Zuge des Einsturz des Vögelnden Flamingo's um, er starb einen qualvollen Erstickungstod!
Warum es letztlich zur Explosion in dem Freudenhaus kam, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen halten an. Sein engster Trainerkollege Herbie steht seit dieser Meldung extrem unter Schock und konnte sich nur ein kurzes Statement abringen:
"Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es weitergehen soll ohne Hans Peter. Ohne ihn ist die Liga komplett leblos. Ich muss mir Gedanken machen, wie ich damit umgehen möchte. Die Saison muss ich irgendwie zu Ende bringen und dann sehen wir weiter. Sie können sich sicher sein, dass wir bei der WM für ihn spielen und alles geben werden. Im Viertelfinale gegen Finnland werden wir mit Trauerflor auflaufen."
Wie erst jetzt bekannt wurde, gab es bereits am Freitag Abend eine heftige Detonation im Stadtzentrum, wonach aus Gründen nationaler Sicherheit die gesamte (!) Stadt evakuiert wurde. Für die gut organisierten Südkoreaner kein Problem: Die Prozesse liefen völlig panikfrei und reibungslos.
Dem koreanischen Geheimdienst zufolge ereignete sich der Vorfall am Freitag kurz nach 19 Uhr MEZ in einem bekannten Freudenhaus der Stadt. Zunächst ging man davon aus, dass von der Explosion auch umliegende Gebäude betroffen waren, was sich jedoch glücklicherweise als falsch herausstellte.
Nach mehrtätigen Bergungsarbeiten fanden sich unter den Trümmern die Überreste von Lisa und Kimmy, den bekanntesten Gummipuppen des Clubs, die danach schnell als Ursache für die Explosion ausgemacht werden konnten. Berichten zufolge soll sich zu diesem Zeitpunkt nur ein einziger Gast im "Vögelnden Flamingo", wie die Location offiziell heißt, befunden haben. Sein Name: Hans Peter Latour - ein bunter Hund in der koreanischen Porno-Szene.
Als diese Info die Geschäftsstelle des
Suwon FC erreichte, wurde Herbie es direkt klar:
"Nach der peinlichen 4:5 Niederlage gegen die Pohang Steelers muss Latour komplett ausgerastet sein, weil er dachte, dass es ohne ihn alles so einfach weiter läuft, wie bisher. Ich wusste, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem für ihn alles zusammenbricht. Dort sind wir jetzt angelangt und das erklärt auch, warum er abgetaucht ist.
Gewöhnlicherweise hat er aus dem Vögelnden Flamingo freitags Abends immer einen Social Media Post abgesetzt. Dieser ist jetzt ausgeblieben. Ich bin fest davon überzeugt, dass es zwei Gründe dafür gibt:
1. Geht seine Taktik nicht mehr auf und
2. drückt er sich vor unserem Duell am Freitag
Er weiß, dass er jetzt liefern muss, wenn er seinen Job nicht verlieren will. Darum hält er sich jetzt zurück, um dann am Freitag eiskalt zuzuschlagen. Mich kann er damit nicht täuschen. Ich hoffe einfach für seine Familie, dass er bald mal ein Lebenszeichen sendet. Über das, was am Freitag Abend passiert ist, kann man doch ganz offen und ehrlich sprechen! Er braucht sich dafür nicht zu schämen.."