Nach einem weiteren vermasselten ZAT bei Boavista, laesst die froehliche Limone - Experten nennen ihn den Wuerfler - weiterhin die Resultate regungslos an sich vorbeiziehen und kommt zur Einsicht, dass man am besten gegen die Intuition setzen sollte.
Ein weiterer, erfolgloser, Auswaertsauftritt kann in den Buechern von Boavista abgebucht werden. Doch stellt sich die grosse Gretchenfrage: Woran lags? An der
waessrigen Pilzsause, welche man vor dem Spiel auf der Blumeninsel serviert bekam? An uebermaessigem Superbock-Konsum waehrend des Pausentees? An der Ignoranz der froehlichen Limone?
Die Einsicht kam beim Sinnieren em casa, in Porto: Die Spieler haben sich vermutlich noch immer nicht an das von Don Limon aufoktroierte Erfrischungsgetraenk gewoehnt. Vielleicht gibts ja dann naechste Woche Suco de Melancia...
Nach einer weiteren dilettantischen Heimniederlage, gepaart mit eklatanter Auswaertsschwaeche, wuerde ein neutraler Beobachter annehmen, Don Limons Zeit beim Wohlfuehlklub Boavista wuerde sich sicherlich bald dem Ende zuneigen. Doch bekanntlich, laeuft es im Umfeld der heiteren Limone ja immer etwas anders. Das Verlassen der Abstiegsraenge ist bestes Beispiel hierfuer...
So nimmt man die
letzten Spiele der Hinrunde mit selbigem Desinteresse hin, wie auch schon die bis anhin gespielten Partien. Ob man sich nochmal ein paar Raenge verbessern kann, ist angesichts der starken Konkurrenz fraglich. Schliesslich gilt es ja auch noch, die Rueckrunde mit gewisser Verve bestreiten zu koennen. Deshalb wird man sich in der kommenden Woche vermutlich noch intensiver dem Forró widmen. Wohl bekomms!
Nach der erfolgreichen Einweihung Don Limons Sambaklub in Porto, sprudelt der Stab (Hof wuerde angesichts der Groesse wohl eher passen; A.d.R.) von Boavista nur so von neuen Ideen. Die sportlichen Leistungen werden galant ignoriert, und deshalb macht man sich zu wichtigeren Dingern der Welt auf: Bald wird in Porto auch Forró getanzt!
Mit den vorschlechtesten TK auf dem vorletzten Rang - wenigstens ist man konsistent bei Boavista. Ob
solcher Versiertheit mag sich manch Trainerkollege die Nase ruempfen. Doch das ist ja bekanntlich nicht Don Limons Bier. Viel lieber macht man es sich mit mit Wasser und Limette, mit reichlich Eis gekuehlt, gemuetlich. Es braucht schliesslich Kraft, wie besessen das Tanzbein zu schwingen und sich als Connoisseur zu inszenieren. Da Forró ja bekanntlich ein lasziver Paartanz ist, sind auch Trainerkollegen Portugals mit homoerotischen Fantasien eingeladen...
Es scheint, als ob ein olles Derby in der unwirtlichen Stadt im Norden Portugals noch Bedeutung haben wuerde. Doch seit Don Limon bei Boavista angeheuert hat, laufen die Dinge bekanntlich etwas anders. Bosvistas Fans sind aufgerufen, der Eroeffnung des lokalen Sambaklubs beizuwohnen, statt ihre Zeit im Stadion der Dragoes zu verschwenden.
"Es ist offensichtlich, dass Fussball nichts mit Kultur zu tun hat. Deshalb mache ich mich
in meinem Barrio fuer ein bisschen mehr Kultiviertheit stark. Es kann ja wohl nicht angehen, dass vor jedem Kiosk jede Billigzigaretten rauchenden Maennerhorde nur die neusten Ergebnisse und Transferabsichten zu diskutieren vermag. Die Lust zu Leben bietet schliesslich viel mehr.", so Don Limon.
Wie sich sein Barrio wohl entwickeln mag in den naechsten Wochen? Hauptsache Boa Vista - dank den Caipirinhas sollte dies ja gelingen...
An der rauhen Atlantikkueste erfaehrt man eingehend, was es heisst, einem Traditionsklub vor die Fuesse rotzen zu wollen. Ein durch und durch erfolgloser Auswaertsauftritt half kaum, um aus dem grauen Abstiegssumpf zu geleiten. Somit wurde auch das Saisonziel des Wohlfuehlklubs nach unten korrigiert: Solange man nicht absteigt, geht das Fest weiter.
Somit wird ohne Zweifel ersichtlich. Der
Grossteil der Klubs in Portugal operiert mit Luxusproblemen am Rande des Wahnsinns. Ob nun Hubschrauber, obskure Schlagzeilen, oder die Phoebie vor Angstgegnern die Vorbereitungsphase stoeren, scheint ja einerlei zu sein. Doch wenn man sich immer noch an die luftige - ein Connoisseur wuerde eher von oeliger - Kost Portugals gewoehnen muss, sind die Vorzeichen fuer rapiden Erfolg doch eher unguenstig...
Auch in Porto ist man im "Wirbel", bzw. "im Soll", doch herrschen in den verschiedenen Quartieren grosse Differenzen. Fragt man bei den Dragoes nach, herrscht natuerlich Heiterkeit. Bei Boavista hingegen, laesst man auch weiterhin neben dem Spielfeld die Sau raus...
In welcher Hinsicht diesbezueglich irgendjemand bevorteilt werden koennte, ausser Lebemann Don Limon selbst ist natuerlich die Gretchenfrage. Hoechstens vielleicht noch Trainerfuchs Marcel, der als naechstes bei Boavista auf dem Flurteppich stehen wird. Doch auch praegenden Erlebnissen in Argentinien sollte sich dieser im klaren sein, das die Truppe bei Boavista lieber zu frueh als zu spaet das TK aus dem Fenster haut. Man darf sich auf ein spannendes Spiel mit Haken und Oesen freuen!
Beim Wohlfuehlklub Boavista Porto ging der Saisonstart so ziemlich in die Hosen. Man fuehrt sozusagen das illustre Feld Portugals von hinten an. Eine suboptimale wie Don Limon verlauten liess, und deshalb soll an der Kondition doch noch intensivierter gearbeitet werden, damit man den Gegnern mit groesseren Eiern gegenuebertreten kann.
Doch ob diese doch so ambitionierten Planungen vom Erfolg gefruchtet sein werden, ist doch sehr fraglich. Mit wohlbekanntem unzimperlichen Gehabe ist das Training von Boavista noch zu schwach auf die portugiesischen Gegebenheiten abgestimmt. So gibt es nach dem Training immer noch eine fettige Wurst mit Schwarzbrot, statt luftigen Bolinho de Bacalhau..
Nach saisonlangem Vegetieren im Nichts der Tabelle konnte der Traditionsklub Boavista, kurz vor dem finanziellen und sportlichen Kollaps, kurz vor Saisonstart einen neuen Trainer praesentieren. Der kauzige Don Limon fand den Weg ueber die aegaeischen Meere an die rauhe Atlantikkueste. Gute Aussichten fuer Boavista? Se Deus quiser...
Es erstaunt ja wenig, dass nach so langem Darben kein Startrainer verpflichtet werden konnte, aber dass man ausgerechnet Don Limon aus Griechenland weggelotzt hat, erstaunt, hatte sich dieser dort doch sehr wohlgefuehlt, und sich
als freier Autor einen Namen gemacht. "Mit Verlaub, das Lamm war mir zu trocken, die Oliven zu gruen, und das Tzatziki zu milchig. Einzig Helena hat mein Dasein an der Aegaeis lebenswert gemacht.", liess das saure Limoenchen verlauten.
Selbige Helena wollte mal wieder raus aus ihrer Heimat, aber nach dem erfolglosen Abstecher nach Manchester (das rauhe Klima; A.d.R.), duerfte die rauhe Atlantikkueste wohl kaum besseres Wetter bringen. Dafuer duerften die Gazetten interessanter sein, damit der Don den Sonntagnachmittag gluecklich als Pantoffelheld zubringen kann.
Nun gut, in Volos will man gegen Ende der Saison noch einmal zeigen, dass man bis zur letzten Minute kaempfen wird. Mit dieser Eigenschaft konnte man sich nochmals in der Tabelle nach vorne bugsieren, doch ein internationaler Startplatz ist alles andere als sicher. Die Konrurrenz ist gross: Einzig Kreta und AEK koennen schon international planen.
So baeckt man in Volos, wie eigentlich immer, kleinere Broetchen. Ein
wenig genervt ist man zwar immer noch ueber den vom Erdboden verschluckten Herrn keuter, wenn man so wie, wie einfach einige Teams in der Rueckrunde sueffige 0:1 Auswaertssiege einfahren koennen. Doch grosso modo war ja die ganze Liga negativ beeinflusst. Nun gut, ein wegweisendes Spiel gegen PAOK Saloniki steht diese Woche an, bevor man naechste Woche auf die Zielgerade einzubiegen gedenkt. Auf spannende Spiele und ein angenehmes Saisonende!
Kollege Puddel stapelt tief! Trotz der offenkundigen Vorteile und der taktischen Verve, gepaart mit den Samthandschuhen der Gegner, behauptet er, die Meisterschaft werde kaum drinliegen. "Au contraire!", laesst sich Don Limòn zitieren, "Puddel wird mit konfortablem Vorsprung Meister".
Es waere zwar nicht das erste Mal, dass der Uebungsleiter wie ein begossener Pudel an der Seitenlinie stehen wuerde, doch Don Limòn hat alle Moeglichkeiten geprueft und kommt zu folgendem Schluss: "Hau ich dem Puddel die A6 rein, wird er nicht Meister - und wir umso weniger. Hau ich ihm die A6 nicht rein, wird er Meister - und wir umso weniger." So weit so unverstaendlich.
Díe froehliche Limone bruetet
weiterhin ueber den Moeglichkeiten, die die junge Saison noch zu bieten vermag. Noch lieber bruetet er aber ueber dem neusten Klatsch, welcher druckfrisch aus der Hauptstadt geliefert wird. Es scheint wahrscheinlicher, dass der leichtlebige Max sich am Inselleben zu ergoetzen sucht, und sich daraus neue Impulse erhofft. "Nun ja, zu erwaehnen dass der Puddel den Max alt aussehen laesst, ist obsoleth. Eine Trainerrochade duerfte anstehen.", so die froehliche Limone.
Doch kaum ein Team wird den Fehler begehen, Don Limon in der Hoffnung auf sportliche Erfolge zu verpflichten. In Volos ist das lokale Fussballteam wichtiger als der Karneval. Deshalb erfreut sich der Trainer der ganzjaehrigen Narrenfreiheit - das gibts nicht einmal in Koeln...
Wer kennt es nicht, dieses Gefuehl zum nutzlosen Statisten degradiert worden zu sein. So ergeht es mittlerweile auch Don Limon an der Seitenlinie beim feuchtfroehlichen Turnverein Olympiakos Volou. Vor allem, wenn man noch dilettantischen Besuch hat.
Aeger und das Abhaken der Saison wird vermutlich am besten sein, wenn man sich das Restprogramm und die Entwicklung der Tabelle in der letzten Tagen anschaut. Nach einer valablen Hinrunde, agierte man in der Rueckrunde einfach zu aengstlich, verstoert und das Gespuer auf fremdem Platz ging ganz einfach verloren. Auch die Heimspiele wurden von umstaendlichen Spielzuegen und sinnlosen umhergerenne gekennzeichnet.
Kurzum: Man ist in Max´Spaehren gelandet...
Saisons des Grauens, Saison des Aergers, Saison des blanken Unverstaendnisses - Endlich sind diese Albtraeume vorbei. heino.keuter verliess unter tosendem Applaus Griechenland. Ab naechster Saison wird man sich wieder mit reinen Sportsmaennern messen koennen. Doch die Frage bleibt: Ist heino Dennis?
Nach 3 Saisons voelliger Erfolglosigkeit und eines miserablen Taktikverstaendnisses ist heino nun also bei Manchester City gelandet. Alles andere als ein sympathischer Verein, wie Don Limon ja schliesslich aus eigener Erfahrung weiss. Doch wieso die Citizens? Die waren ja schon laenger frei und sind nicht wirklich vom Erfolg begleitet? Der Konklusion kann pfannenfertig serviert werden: Heino IST Dennis!
Manch durchschwitzte Nacht hat Don Limon nun hinter sich. So viel Verdruss, dass er sich von Schlitzohr Roberto maechtig ueber den Tisch hat ziehen lassen. Doch Besserung ist in Sicht - die Frage stellt sich: Verlaesst heino das sinkende Schiff?
Nun ist man wieder mitten im Getuemmel diese Saison. Doch dass es nun ausgerechnet gegen Veria, einen weiteren Topfavoriten auf die Meisterschaft geht, macht die Sache nicht einfacher. In der Regel sind die Spiele gegen das Kraftkraut ja alles andere als sueffige Ausfluege mit reichlich Apfelwein und Knackwuersten. Es hagelt Eier - wies wohl diese Saison ausgehen wird?
Die erste Saisonhaelfte ist vorbei, doch fuer Don Limon gibt es keine nennenswerten Aenderungen zu vermelden; Noch immer treibt ein Spassvogel mit PAE sein Unwesen, noch immer kriegt man reichlich Eier eingeschenkt, und noch immer duempelt man im Mittelfeld.
Nachdem die Hinrunde eigentlich versoehnlich abgeschlossen werden konnte, stellt sich nun die Frage, wie man sich am besten auf den naechsten Spieltag vorbereiten mag. Antizipation ist gefragt, schliesslich sind die Reserven ja Volos ja auch nicht mehr die Besten. Gluechlich schaetzen kann sich sicherlich das Pudelchen auf dem Thron, welches ja erst 22 Eier gelegt bekam. Eine Quote, von der man in Volos nur traeumen kann...
Griechenland´s Super League wird auch diese Saison wieder von undurchsichtigen Schachzuegen gewiefter Taktiker und einem federleichten Lebensstil erfolgloser Lebemaenner alimentiert. Zum Abschluss der Hinrunde kommt es nun zum Duell der bis anhin erfolglosen Innovationsquellen Griechenlands: Volos reist in die ungeliebte Hauptstadt.
Man ist geneigt zu sagen, einem der beiden Teams muesse nun ein
Befreiungsschlag gelingen. Doch ob sich Max immer noch lieber leichter Kost (sprich, junger, blonder, vollbusiger Begleitung: sic!) denn einer deftigen Herausforderung (Taktikgekrizel, waehrend des Akts mit einer hellenischen Bruenette; sic!) widmet, scheint sich abzuzeichnen.
Ein mueder Kick zeichnet sich ab. Vielleicht sollte der Fokus eher auf keim1 gerichtet werden, sehen ihn doch auch die Oddsetter vorne.
Gespannt verfolgt die froehliche Limone den Zwist, im welche mitunter den Puddel eines Insulaners involviert ist. Wer jetzt tatsaechlich die schoener Frisur hat ist schwer zu sagen - es ist ja schliesslich ein offenkundig, dass das Gros der Barbiere in Griechenland gelernte Fleischermeister sind. Die Auswirkungen der Euro-Krise machen sich also auch hier bemerkbar.
Ganz anderes laesst dem Don diese Tage keinen Schlaf. Dass man gegen den amtierenden Meister nicht viel zu bestellen haben wuerde, war klar. Aber dass man ganze 5 (fuenf!) Eier in der Sexten Minute kassiert, sprengt den Gedankenhorizont des Dons... Da muss ja ein Gerammel vor Volou´s Torhueter geherrscht haben. Eine solche Potenz kennt man ja sonst nur von Bobbele...