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Henk produziert, die Schweiz protokolliert
In Grödig wird offenbar nicht mehr Fußball gespielt. Dort wird produziert. Während andere Trainer noch über Laufwege, Pressing und die richtige Balance zwischen Angriff und Verteidigung nachdenken, scheint Henk Groot längst einen anderen Ansatz zu verfolgen: sechs Tore pro Heimspiel, alles darunter vermutlich ein Fall für die Wirtschaftskammer.

Bei einem Rest-TK von 21,1 ist das Selbstvertrauen jedenfalls verständlich. Henk sitzt gewissermaßen auf einem Lager voller Munition und hat beschlossen, dass Sparsamkeit ab sofort als Charakterschwäche gilt. Man fragt sich nur, ob der SV Grödig demnächst auch eine eigene Abteilung für Ballnachschub benötigt. Bei dieser geplanten Produktionsmenge könnte der örtliche Sportartikelhändler bald zum wichtigsten Sponsor der Liga werden.

Der SV Ried kennt die grögdische Produktionsstätte übrigens aus eigener Erfahrung. Das 6:0 gegen den SV Grödig war ein durchaus erfreulicher Nachmittag. Dass danach ein 0:4 in Wolfsberg folgte, zeigt allerdings, dass auch Dr. Calakmul nicht immer weiß, ob seine Mannschaft gerade eine Fußballmannschaft oder eine Überraschungstüte ist. Immerhin steht Ried ganz vorne. Bei fünf Teams innerhalb von zwei Punkten ist das ungefähr so beruhigend wie ein Sitzplatz auf einem Bürostuhl mit drei Beinen.

Und als wäre der österreichische Titelkampf nicht schon unterhaltsam genug, meldet sich auch die Schweizer Landeszeitung „Das Bankgeheimnis“ zu Wort. Nouri beobachtet

Henks literarische Aktivitäten mit jener Diskretion, für die Schweizer Finanzinstitute weltberühmt sind – und veröffentlicht anschließend eine Abrechnung, bei der selbst Genf vorsichtshalber einen Diplomatenkaffee aufsetzen dürfte.

Auch Österreichs Selbstbewusstsein in der Vierjahreswertung wird von der Schweiz aufmerksam registriert. Henk verkündet bereits die uneinholbare Spitzenposition, während Nouri daran erinnert, dass bei den Champions-League-Titeln weiterhin die Schweiz vorne liegt. Man könnte meinen, die nächste Abstimmung dreht sich darum, ob Österreich künftig Tore, Titel oder Gedichte als offizielle Währung verwenden darf.

Vielleicht sollten sich Henk und Nouri zusammentun: Henk liefert die Tore, Nouri führt Buch, und Pacult übernimmt die Qualitätskontrolle der Reimkunst. Das wäre vermutlich die erste internationale Kooperation, bei der sowohl der TK-Verbrauch als auch der Prothesenbedarf im Voraus kalkuliert werden.

Der SV Ried beobachtet das Ganze derweil aus der Tabellenführung heraus. Wir möchten uns nicht einmischen. Wir möchten nur festhalten, dass sechs Tore kein Mindestmaß sind, sondern eine Menge, die man erst einmal erzielen muss. Und dass ein Trainer, der Gedichte schreibt, nicht automatisch mehr Punkte bekommt.

Henk darf weiterproduzieren, Nouri weiter protokollieren und Pacult weiter zurückreimen. Dr. Calakmul kümmert sich einstweilen um die unangenehme Kleinigkeit, die in all dem Trubel gern vergessen wird: Fußball spielen.
28.10.2026 08:20 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Das Bankgeheimnis funktioniert einwandfrei
Die Schweiz hat bekanntlich ihre ganz eigenen Traditionen: präzise Uhren, gute Schokolade, diskrete Bankgeschäfte – und eine Kolumne, die ihrem Namen offenbar alle Ehre macht: „Das Bankgeheimnis“.

Die aktuelle Ausgabe habe ich gelesen. Wirklich! Doch dabei fiel mir auf, dass mir die vorherige Ausgabe völlig entgangen war. Nicht aus Desinteresse, versteht sich. Vielmehr war die kleine Übersicht, in der man sieht, wer gerade etwas veröffentlicht hat, schneller wieder verschwunden, als man „Steuererklärung“ sagen kann. Bei all den anderen Beiträgen rutschte die Schweizer Kolumne flott nach unten. Und ehe man sich versieht, ist das Bankgeheimnis wieder dort, wo es sich offenbar am wohlsten fühlt: im Verborgenen.

Man muss der Schweiz eines lassen: Andere Zeitungen kämpfen um Aufmerksamkeit, Nouri setzt offenbar auf ein ganz neues Konzept. Die Kolumne ist nicht einfach schwer zu finden – sie ist diskret platziert. Vielleicht braucht man einen Schweizer Bankberater, einen geheimen Zugangscode und ein nummeriertes Konto, um überhaupt zu erfahren, dass eine Ausgabe erschienen ist.

Wir vom SV Ried

wollen uns darüber aber keineswegs beschweren. Im Gegenteil: Das Konzept scheint aufzugehen. Wer eine Kolumne nicht findet, kann sich schließlich auch nicht über ihren Inhalt beschweren. Ein genialer Schutzmechanismus, der selbst in der neutralen Schweiz seinesgleichen sucht.

Während also die vorherige Ausgabe des Schweizer Bankgeheimnisses erfolgreich unter dem Radar blieb, gab es im Innviertel durchaus etwas zu sehen: Der SV Ried besiegte den SV Grödig mit 6:0. Sechs Treffer, null Gegentore – eine Bilanz, die nicht einmal ein streng gehütetes Schweizer Konto verstecken könnte.

Vielleicht sollte Nouri künftig einfach die Überschrift ändern: „Das Bankgeheimnis – so diskret, dass nicht einmal die Leser davon erfahren.“ Wobei wir hoffen, dass die nächste Ausgabe wieder leichter zu entdecken ist. Schließlich wäre es schade, wenn die Schweiz ihre besten Seiten so gut versteckt, dass sie niemand mehr lesen kann.

Dr. Calakmul bleibt jedenfalls wachsam. Nicht wegen der Schweizer Konten, sondern wegen der Kolumne. Die aktuelle Ausgabe ist gefunden, die vorherige bleibt ein ungelöster Fall.
18.10.2026 07:45 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
 
Waka Waka? Nein, Wacker Wacker!
Der SV Ried hat eine turbulente Woche hinter sich. Gegen Wacker Innsbruck setzte es eine schmerzhafte 0:6-Abfuhr, die selbst im Innviertel für kurzzeitiges Schweigen gesorgt haben dürfte. Doch wer glaubte, Dr. Calakmul würde danach erst einmal die Wunden lecken, bekam gegen Austria Wien die passende Antwort: ein knappes, aber umso wertvolleres 1:0.

Damit ist die Schmach zwar nicht aus den Geschichtsbüchern gelöscht, aber zumindest sportlich gekontert. Manchmal braucht es eben keine große Aufholjagd, sondern einen einzigen Treffer und drei Punkte, um die Stimmung wieder in die richtige Richtung zu drehen.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht. Mit Grödig und Wiener Neustadt warten zwei echte Kracher – nicht nur wegen der Namen auf dem Spielplan, sondern vor allem wegen ihrer Trainer. Da geht es um mehr als die üblichen drei

Punkte: Hier treffen unterschiedliche Vorstellungen, Ehrgeiz und eine ordentliche Portion Prestige aufeinander.

Besonders interessant ist die Lage bei Wiener Neustadt. Vier Niederlagen in Folge sind kein Lauf, den man sich freiwillig ins Stammbuch schreibt. Doch angeschlagene Gegner sind bekanntlich nicht automatisch leichte Gegner. Gerade wenn der nächste Sieg dringend gebraucht wird, kann eine Mannschaft unangenehm werden.

Ried muss daher die richtige Mischung finden: die Energie aus dem Austria-Sieg mitnehmen, die Lehren aus dem 0:6 ziehen und sich nicht von großen Namen beeindrucken lassen. Dr. Calakmul weiß schließlich, dass man sich von einem Ausrutscher nicht definieren lassen darf.

Nach sechs Gegentoren kam die Antwort mit einem Treffer. Jetzt warten zwei Trainerduelle, bei denen Ried zeigen kann, dass es mehr ist als die Summe seiner letzten Ergebnisse.
10.10.2026 19:25 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Kein Österreich-Problem
Nouri hat reagiert. Und ehrlich gesagt: Genau das macht inzwischen richtig Spaß.

Denn was da gerade zwischen der österreichischen und der Schweizer Landeszeitung entsteht, ist eigentlich genau das, was eine Copa-Zeitung ausmacht. Einer wirft einen Seitenhieb, der andere legt nach, irgendwo wird eine Volksabstimmung gestartet und am Ende diskutieren wir ernsthaft darüber, ob die Schweiz eigentlich neutral ist. Herrlich.

Nouri hat nun jedenfalls klargestellt, dass die Kolumne gar nicht Nouri gehört. Sie schreibt sich offenbar selbst. Die Schweiz schreibt. Die Schweiz stimmt ab. Die Schweiz zählt Würfel. Und wenn irgendwo ein kleiner Seitenhieb Richtung Österreich fliegt, war es vermutlich einfach die Schweizer Neutralität, die kurz die Kontrolle verloren hat.

Auch der Vorwurf, Ried würde die Schweiz beschäftigen, wurde elegant zurückgewiesen. Ried kam schließlich nur einmal vor. In der Schweiz nennt man das „Erwähnung“. In Österreich nennt man es vermutlich den Moment, in dem jemand unbedingt erklären möchte, warum er sich eigentlich gar nicht für Österreich interessiert.

Besonders gefällt uns jedoch Nouris eigene Definition: Kein Österreich-Problem, sondern ein Österreich-Thema. Das klingt beruhigend. Fast so beruhigend wie „Ich bin völlig neutral“, nachdem man gerade einen ganzen Artikel über

den Nachbarn geschrieben hat.

Und genau deshalb darf das ruhig so weitergehen. Ganz ehrlich: Ich finde die neue Schweizer Kolumne großartig. Nicht weil sie Österreich schont – ganz im Gegenteil. Sondern weil plötzlich wieder Leben in die Zeitungslandschaft kommt. Kleine Spitzen, Gegenangriffe, Abstimmungen und jetzt sogar eine Diskussion über die korrekte Auslegung der Schweizer Neutralität. So darf eine Liga ruhig miteinander umgehen.

Bei der Abstimmung wollen wir natürlich nicht vorgreifen. Zwei Nein, null Ja – die Schweiz darf weiter abstimmen, zählen und sich völlig neutral darüber freuen, dass Österreich offenbar auch an der Schweizer Urne genügend Gesprächsstoff liefert.

Was den Würfel betrifft, hat Nouri natürlich recht: Sechs Seiten. Nicht beschriftet, nur gezählt. Wir wollen schließlich nicht den Eindruck erwecken, die Schweiz würde bei einem Zufallsereignis Einfluss nehmen.

Das wäre ja völlig unneutral.

Der SV Ried wird jedenfalls weiterhin aufmerksam beobachten, wie wenig Österreich-Thema in der Schweiz noch übrig bleibt. Bei der derzeitigen Frequenz dürfte es dafür allerdings noch eine Weile reichen.

Und falls die Schweiz irgendwann tatsächlich wieder über die Schweiz schreiben möchte: Wir versprechen, nicht dazwischenzureden.

Ganz neutral natürlich.
06.10.2026 09:28 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.0 TK)
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Neutrale Schweiz stimmt für Österreich
Die Schweiz ist wieder neutral. Zumindest behauptet sie das. Seit Nouri seine neue Kolumne gestartet hat, scheint dieser Begriff allerdings eine etwas eigene Bedeutung bekommen zu haben.

„Ich bin neutral. Aber ich führe Buch“, schreibt der neue Schweizer Chronist. Ein bemerkenswertes Bekenntnis, denn wer wirklich neutral ist, muss Österreich nicht gleich eine Volksabstimmung widmen, Österreichs Landeszeitung vermessen, Schweizer Champions-League-Titel nachzählen und anschließend noch erklären, warum die beste österreichische Abwehr in Zürich spielt.

Man könnte fast meinen, die Eidgenossen hätten ein kleines Österreich-Problem. Aber das wäre natürlich nicht neutral.

Besonders schön ist die Schweizer Initiative „Österreich ist die stärkste Liga Europas“, die Nouri vorsorglich zur Abstimmung stellt und anschließend selbst die Argumente des Gegners

auflistet. Das erinnert weniger an Schweizer Neutralität als an einen Mann, der beim Münzwurf beide Seiten selbst beschriftet.

Aus Ried betrachtet nimmt man die neue Kolumne jedenfalls mit Interesse zur Kenntnis. Immerhin scheint der SV Ried inzwischen weit genug in die Schweizer Wahrnehmung vorgedrungen zu sein, dass man sich in Zürich mit österreichischen Erfolgen beschäftigen muss.

Und vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte: Die Schweiz wollte eine neutrale Kolumne. Bekommen hat sie eine Kolumne über Österreich.

Neutralität kann manchmal erstaunlich viel Aufmerksamkeit kosten.

Wir in Ried wünschen jedenfalls weiterhin viel Erfolg beim neutralen Beobachten der österreichischen Liga. Und falls Nouri irgendwann genug davon hat, über Österreich zu schreiben, darf er selbstverständlich wieder anfangen, über die Schweiz zu berichten.

Ganz neutral natürlich.
05.10.2026 07:32 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Im Innviertel wird es stürmisch
Halbzeit in der Liga – und im Innviertel darf man langsam etwas lauter werden. Platz vier zur Saisonmitte ist für den SV Ried eine ausgezeichnete Ausgangslage. Vor allem, weil mit dem nächsten Gegner gleich der Tabellenführer vor der Tür steht: SK Sturm kommt ins Innviertel.

Ein Duell, das durchaus Signalwirkung haben könnte. Sturm will seine Tabellenführung verteidigen, Ried könnte mit einem starken Auftritt zeigen, dass man nicht zufällig dort oben steht.

Und während in Ried also über Spitzenspiele gesprochen wird, scheint man

in Innsbruck derzeit einen etwas anderen Ansatz zu verfolgen. Wacker war zuletzt zweimal auswärts unterwegs – und hat beide Male weder ein Tor noch einen Punkt mit nach Hause genommen. Konsequenz scheint dort mittlerweile eine Tugend zu sein: Wenn man schon nichts holt, dann wenigstens konsequent.

Vielleicht sollte man den Innsbruckern beim nächsten Auswärtsspiel einfach einen Punkt für die Anreise mitgeben.

In Ried hat man derweil andere Sorgen. Der Tabellenführer kommt. Und Platz vier möchte beweisen, dass er sich dort oben durchaus wohlfühlt.
27.09.2026 16:08 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Schweizer Zweifel an Österreichs Liga
Für den SV Ried ist das Abenteuer Champions League beendet. Und wenn man ehrlich ist, gibt es dafür einen ziemlich einfachen Grund: 18 Gegentore sind auf diesem Niveau einfach zu viel. Da kann man noch so lange über Pech, Gegner oder die Sterne diskutieren – wer fast jedes Spiel zum Scheibenschießen freigibt, braucht sich über das Ende der Reise nicht zu wundern.

Auch die taktische Marschroute von Dr. Calakmul darf dabei durchaus hinterfragt werden. Vielleicht war die Idee mutig, vielleicht war sie offensiv gedacht. Am Ende blieb vor allem die Erkenntnis, dass Mut und Harakiri manchmal näher beieinanderliegen als einem lieb ist.

Besonders unangenehm wird der Blick ins eigene Land. Wacker Innsbruck hat in der Champions League bislang gerade einmal drei Gegentore kassiert. Drei.

Beim SV Ried stehen 18 zu Buche.

Wer daraus jetzt ein „Mobbing-Thema“ machen möchte, darf das gerne tun. Dr. Calakmul wird vermutlich darauf verweisen, dass man in Innsbruck eben einen anderen taktischen Ansatz gewählt

hat. Oder dass man dort einfach weniger Gelegenheit hatte, den gegnerischen Torhütern beim Arbeiten zuzusehen.

Und dann wären da noch die Schweizer Kollegen, die zuletzt bekanntlich gerne gegen Österreich sticheln. Österreich sei schließlich nicht die beste Copa-Liga, hieß es sinngemäß. Nun, nach dem Champions-League-Aus des SV Ried könnte man ihnen zumindest zugutehalten, dass sie einen Ansatzpunkt gefunden haben.

Allerdings sollte man mit solchen Aussagen vorsichtig sein.

Denn wenn Österreich keine Topliga ist, stellt sich die Frage, was genau die Schweizer Kollegen eigentlich über eine Liga sagen möchten, in der man so viel Zeit damit verbringt, über Österreich zu reden.

Der SV Ried jedenfalls hat seine internationale Reise beendet. Nicht glorreich, aber lehrreich. 18 Gegentore sind eine klare Ansage – und vielleicht genau die richtige Motivation, beim nächsten europäischen Auftritt nicht ganz so großzügig mit dem Ball und dem eigenen Tor umzugehen.
21.09.2026 08:14 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Mobbing? Ried nennt es Ursachenforschung
Der FC Wacker Innsbruck hatte sich zuletzt öffentlich eine durchaus interessante Frage gestellt: Wird man eigentlich wegen der vielen Gegentore gemobbt? Eine berechtigte Frage, die SV Ried selbstverständlich nicht unbeantwortet lassen konnte.

Dr. Calakmul entschied sich deshalb für einen wissenschaftlichen Feldversuch. Das Ergebnis: 6:2 für Ried. Ob das nun als Mobbing einzustufen ist, sollen andere beurteilen. Der FC Wacker dürfte jedenfalls genügend Material für die nächste Untersuchung gesammelt haben.

Auffällig ist allerdings auch eine andere Strategie der

Innsbrucker: Minimalisten-Fußball. Auswärts offenbar möglichst wenig Tore schießen und dann hoffen, dass zwei Treffer für den großen Durchbruch reichen. Ein Tor hier, ein Tor dort – ökonomischer kann man Fußball kaum interpretieren.

Ried hatte für diese Spielidee allerdings wenig Verständnis und legte lieber sechs Argumente auf den Tisch. Zwei davon durfte Wacker immerhin behalten.

Damit wäre zumindest eine Frage geklärt: Ob Wacker gemobbt wird, wissen wir nicht. Dass Ried beim Thema Tore nicht mit Minimalismus arbeitet, ist dagegen ziemlich eindeutig.
13.09.2026 15:18 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
👍 2
Ried ist Tabellenführer – na servus!
Im Innviertel dürfte man derzeit etwas genauer hinschauen, wenn die Tabelle geöffnet wird. Ganz oben steht SV Ried. Und das fühlt sich nach diesem Wochenende ziemlich gut an.

Dabei begann die Runde ganz unspektakulär: 3:0 gegen Austria Salzburg, souverän und ohne großes Drama. Dann der kurze Ausflug nach Wolfsberg – 0:1. Ein kleiner Dämpfer, mehr nicht.

Und dann kam Rapid.

Was folgte, dürfte selbst in Ried für kurze Stille gesorgt haben: 5:0 gegen SK Rapid. Keine knappe

Angelegenheit, kein Zittern bis zum Schluss – sondern ein Ergebnis, das eher nach Trainingsspiel als nach Spitzenduell klingt.

Dr. Calakmul darf sich deshalb über eine Mannschaft freuen, die momentan offenbar genau weiß, wann sie zuschlagen muss. Drei Spiele, sechs Punkte aus zwei Heimsiegen und ein Tabellenplatz, der aktuell ziemlich eindeutig ist:

Ried steht ganz oben.

Und im Innviertel darf man sich ruhig kurz zurücklehnen. Aber bitte nicht zu lange – schließlich kommt die nächste Partie bestimmt.
07.09.2026 08:07 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Groot sieht rot
Im Innviertel darf wieder ordentlich gefeiert werden! Der SV Ried hat SV Grödig mit einem spektakulären 6:0 aus dem Stadion geschossen und damit ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Sechs Treffer, sechsfacher Jubel und ein Abend, an dem Dr. Calakmul seine Mannschaft vermutlich nur ungern vom Spielfeld geholt hätte. Für Henk Groot hingegen dürfte sich die Heimfahrt nach Grödig deutlich länger angefühlt haben als gewöhnlich.

Ob Groot nach dem Schlusspfiff noch wusste, wo genau Grödig liegt, darf zumindest augenzwinkernd bezweifelt werden. Sechs Gegentore sind

schließlich eine ziemlich gründliche Wegbeschreibung zurück nach Hause. Während in Ried die Torfanfare kaum noch abkühlen durfte, dürfte man beim Gegner fieberhaft nach einer Erklärung gesucht haben, die nicht mit der Zahl sechs beginnt.

Ganz ohne Wermutstropfen blieb die Woche allerdings nicht. Auswärts bei Wiener Neustadt setzte es anschließend eine klare 0:4-Niederlage. So bleibt der SV Ried eben das, was er momentan offenbar am besten kann: für Spektakel sorgen. Mal mit sechs Toren, mal mit einer kalten Dusche – langweilig wird es unter Dr. Calakmul jedenfalls weiterhin nicht.
31.08.2026 10:22 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
 
Ried spielt nach eigener Gebrauchsanweisung
Wer den SV Ried in dieser Saison verstehen möchte, braucht entweder gute Nerven oder sehr viel Sitzfleisch. Erst das spektakuläre 5:4 gegen Meister Sturm Graz, dann ein 4:4-Auswärtsspektakel beim FC Wacker Innsbruck – und als wäre das alles noch nicht unterhaltsam genug, folgt anschließend ein nüchternes 1:0 gegen Austria Wien. Dr. Calakmul scheint seine Mannschaft jedenfalls nicht auf ein einziges Drehbuch festgelegt zu haben.

Zehn Tore stehen nach vier Spieltagen

bereits auf der Habenseite. Die Spannweite reicht dabei vom wilden Fußballfest bis zum klassischen Arbeitssieg. Für die Zuschauer ist das durchaus praktisch: Wer Ried schaut, sollte lediglich vorher entscheiden, ob er heute lieber Popcorn oder eine beruhigende Tasse Tee braucht.

Fest steht: Langweilig wird es im Innviertel derzeit nicht. Und vielleicht ist genau das die charmanteste Eigenschaft dieser Mannschaft. Ried liefert Unterhaltung, Punkte und Geschichten – manchmal sogar alles gleichzeitig.
24.08.2026 13:08 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
 
Ried? Nicht in den Plänen der Konkurrenz
Was für ein Auftakt im Innviertel! Der SV Ried hat dem amtierenden Meister SK Sturm Graz gleich zum Saisonstart einen spektakulären 5:4-Krimi serviert. Dr. Calakmul und seine Mannschaft ließen sich von vier Gegentoren nicht beeindrucken und schickten den Champion mit leeren Händen nach Hause. Für Coach Froggelmeister dürfte der Ausflug ins Innviertel damit etwas anders verlaufen sein als geplant.

Besonders interessant: In den aktuellen Trainer-Umfragen zur Meisterschaft taucht der SV Ried nicht ein einziges Mal als Titelkandidat auf. Keine Stimme, kein Geheimtipp, nicht

einmal ein kleines „Vielleicht“. Offenbar hat niemand die Innviertler auf dem Zettel. Dr. Calakmul dürfte darüber allerdings eher schmunzeln als sich ärgern. Denn was gibt es Schöneres, als unterschätzt zu werden?

Der erste Spieltag liefert jedenfalls eine durchaus amüsante Fußnote: Der Meister wurde geschlagen, während Ried in den Prognosen praktisch unsichtbar bleibt. Vielleicht sollte man im Innviertel einfach weiterarbeiten und die anderen reden lassen. Am Ende zählen ohnehin keine Umfragen – sondern fünf Tore gegen den amtierenden Meister.
16.08.2026 07:14 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Das Innviertel greift wieder an
Im Innviertel weht wieder frischer Fußballwind. Für Dr. Calakmul beginnt mit der 44. Saison ein weiteres Kapitel beim SV Ried – einem Verein, der in den vergangenen Jahren bewiesen hat, dass man ihn niemals abschreiben darf. Über weite Strecken der vergangenen Spielzeit pendelten die Innviertler lediglich zwischen Rang acht und zehn, ehe eine furiose Schlussphase den SV Ried noch sensationell auf Platz drei katapultierte. Die Belohnung: Champions-League-Fußball im Innviertel.

Doch wer glaubt, dass man sich auf diesem Erfolg ausruht, kennt den SV Ried schlecht. Der Spielplan meint es nämlich alles andere als sanft. Schon am

zweiten Spieltag gastiert der amtierende Meister SK Sturm Graz in der Innviertel Arena. Ein Duell, das Erinnerungen an die hitzigen Duelle der Vorsaison weckt und sofort zeigt, wohin die Reise gehen soll. Gleichzeitig wartet mit der Champions League die internationale Bühne – ein weiterer Beweis dafür, wie weit sich der Verein innerhalb weniger Monate nach oben gearbeitet hat.

Im Innviertel weiß man: Meisterschaften werden nicht am zweiten Spieltag entschieden. Eine Botschaft kann man aber sehr wohl senden. Und genau das dürfte Dr. Calakmul vor heimischer Kulisse vorhaben. Wer in Ried bestehen will, muss sich jeden Meter hart erarbeiten.
04.08.2026 20:04 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Der rote Teppich führt nach Graz
Der Blick auf die jüngsten Spieltage sorgt beim SV Ried durchaus für hochgezogene Augenbrauen. Während die Innviertler in jeder Partie bis ans Limit gefordert wurden, schien Tabellenführer Sturm Graz vergleichsweise komfortabel durch die Runde zu kommen. Wiener Neustadt trat in Graz mit lediglich drei Auswärtstoren an und unterlag 3:6, Wacker Innsbruck verzichtete sogar komplett auf offensive Akzente und kassierte ein glattes 0:6. Im Titelrennen dürfte man sich über derart entspannte Aufgaben kaum beschweren.

Ganz anders die Situation des SV Ried. Gleich 18 Gegentore innerhalb von nur drei Begegnungen ließen kaum Spielraum für Fehler. Dem 0:6 bei Rapid folgten zwei spektakuläre 6:6-Unentschieden gegen Wiener Neustadt und den SV Grödig. Trotz zwölf

eigener Treffer reichte es am Ende lediglich zu zwei Punkten – ein Ertrag, der angesichts der Offensivleistung durchaus bitter schmeckt.

Dabei ist durchaus nachvollziehbar, warum Wiener Neustadt und Wacker ihre Prioritäten anders setzten. Im direkten Kampf um die vorderen Tabellenplätze galt es aus ihrer Sicht, zunächst den unmittelbaren Konkurrenten SV Ried möglichst auf Distanz zu halten. Dennoch hinterlässt der Blick auf die Gesamtkonstellation einen interessanten Nebeneffekt: Im Kampf um die Meisterschaft profitierte ausgerechnet Sturm Graz am meisten. Ob Zufall, taktisches Kalkül oder einfach die Dynamik einer langen Saison – darüber wird im Innviertel wohl noch länger diskutiert werden. Und genau diese Diskussionen gehören letztlich zum Charme des Copa Mundial.
14.07.2026 08:26 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
 
Das Innviertel vergisst nie
Wer den SV Ried vorschnell abschreibt, sollte sich diese Wochen ganz genau ansehen. Mit sechs Siegen in Folge haben die Innviertler eindrucksvoll bewiesen, dass sie noch längst nicht zum alten Eisen gehören. Zunächst wurde der Wolfsberger AC mit einem nüchternen 1:0 bezwungen, ehe in Salzburg ein echtes Fußballbeben folgte. Ausgerechnet bei RB Salzburg triumphierte Ried mit 6:2 – sechs Tore in der Red Bull Arena, da dürfte selbst den Bullen kurz die Energie ausgegangen sein.
Doch das eigentliche Ausrufezeichen folgte gegen

Tabellenführer Sturm Graz. Mit einem gnadenlosen 6:0 wurden die Grazer wieder auf die Heimreise geschickt. Wer glaubte, Ried würde sich an frühere Duelle lange erinnern, wurde eines Besseren belehrt. Die Antwort kam nicht mit Worten, sondern mit Toren – und davon gleich sechs. In Ried scheint man ein gutes Gedächtnis zu haben und noch bessere Stürmer.
Plötzlich spricht niemand mehr über Krisen oder Trainerdebatten. Stattdessen blickt die Konkurrenz nervös ins Innviertel. Denn eines scheint klar: Den SV Ried sollte man besser nicht reizen.
06.07.2026 10:16 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
 
SamiNo à la Carte – Der Copa-Boss beim Frühstück
Nach dem nächsten ZAT kommt etwas Großes. Sehr Großes.

Diesmal zu Gast: SamiNo – der Mann, der Copa nach zwölf Jahren zurückgebracht hat.

Im bisher wohl längsten Interview von „Frühstück bei mir“ erzählt er, warum er Copa nie losgelassen hat, was hinter den Kulissen wirklich passiert ist und warum Saison 50 längst nicht das Ende der Reise sein soll.

Und weil so ein Gespräch nicht nur gelesen werden will, gibt es neben der Textversion auch eine gesprochene Video-Version.

Nach dem nächsten ZAT: Kaffee einschenken und Zeit mitbringen.

Wo? In der Kolumne von Österreich - den ÖsTORreich News.
01.10.2026 07:57 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.0 TK)
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