Nun ist man doch schon ein Weilchen Trainer in Mahdia, doch einen solch miserablen ZAT hatte man vermutlich noch nie. Waehrend sich die Trainerkollegen ueber Boatanik, Pokalstrategien und Wanderrouten durch das huegelige tunesische Hinterland zu unterhalten moegen, gruebelt Don Hernan erfolglos ueber eine adaequate Taktik fuer die naechsten Spiele.
Sicher scheint bisher einzig, dass man mit der 'schwaebischen Taktik' keinen Blumentopf zu gewinnen vermag. Nun sitzt man also wieder am Tabellenende fest und fragt sich, wie man gegen den Erfolgsklubs aus Gabès und die Millionarios aus der Hauptstadt bestehen soll. Kommt Zeit, kommt hoffentlich auch Rat.
Tunesien ist wieder einmal um eine laeppische Anekdote reicher. Ein Trainer, welcher kurz vor Saisonbeginn verpflichtet wurde, kaum auf der Bank sass und das Team nicht verstand, ist nicht mehr. Stade Tunisien scheint nicht mehr zu sein, was es einmal war.
Sehnlichst wuenscht man sich die Kontinuitaet von donhm1 zurueck. Obschon - nach eingehender Reflektion - war das Setzverhalten des Hauptstadtklubs auch nicht viel anders... Doch darauf war wenigstens Verlass. Nun gilt es, den Anschluss an die oberen Plaetze nicht zu verlieren. Denn wie schon bewiesen, reichen die laeppischen Heimsiege nicht aus, um am Ende der Saison etwas reissen zu koennen.
Nun ja. Das hatte man sich in Mahdia doch ein bisschen anders vorgestellt. Schliesslich sollte doch diese Saison ein bisschen besser als die letzte werden. Wieder erwarten, trotz eklatanter offensiver Schwaechen, ist man nun in die hintereste Ecke der Tabelle gespuelt worden..
Ob sich die Situation in den naechsten Wochen verbessern wird ist schwer zu sagen. Wenig hilfreich, dass ausgerechnet der Lieblingsgegner der letzten Saisons, der Club Africain, zu Gast ist. Ein offenes Geheimnis, dass Magica schon seit siner Ankunft immer gerne einige Eier in Mahdias Nest gelegt hat. Man darf also wieder einmal gespannt sein, zudem Magica ja eher mit stoischer Ruhe und einem Presseboykott, statt mit zaehlbaren Resultaten auf sich aufmerksam zu machen weiss.
Nach einer enttaueschenden letzten Saison, wobei man die Qualifikationsrunde fuer den internationalen Wettbewerb um ein laeppisches Toerchen verpasst hat, gilt es nun diese Saison schwungvoller und die Raeder zu nehmen. Statt am Ende der Saison zum Rohekrepierer zu verkommen, sollte man in Mahdia endlich einmal lernen, sich die Saison passend einzuteilen.
Damit die Buerde auch stilvoll erlegt werden kann, muss sich Trainermusketier Don Hernan schweren Herzens gegen eine neuerliche Teilnahme an der Coupe de Tunisie entscheiden. Zu viel Kraft kosten doch diese zahllosen Rechenspielereien. Man freut sich in Mahdia hingegen ueberschwaenglich ueber die grandiose Tatsache, dass die tunesische Liga wieder einmal voll besetzt ist. Allen Trainerkollegen einen angenehmen Saisonstart.
Es scheint ein rauhes Saisonende zu werden, für den ersten tunesischen Klub, der die Würde "Klub des Monats" schultern durfte. Nachdem man sich im internationalen Wettbewerb dilettantisch gegen ivorischen Kanonenfutter verhalten hatte, steht man auch gegen den peruanischen Bummelklub im Pokal der Pokalsieger vor dem Aus. Von der heimsichen Liga brauchen wir gar nicht erst zu sprechen.
Es kommt eigentlich wie so oft in
der Nationale A. Don Hernan foutiert sich über großes Taktikgeplänkel und bleibt ganz relaxed, während sich manch andrer Trainer über zu große Kraftreserven, welche sich als unbrauchbar herausstellen, ärgern dürfte.
Doch nun ist wieder mal alles einerlei. Meister wird man sowieso nicht, einen CAF-Champions-League Platz vermutlich auch nicht. Da kommt der Geisterzug aus Ägypten eigentlich ganz gelegen.
Als ob es nicht schon genug wäre, dass die Altherrentruppe aus Mahdia vom Tabellenthron gestossen wurde, musste man als letzter tunesischer Vertreter nun leider auch in der CAF Champions League die Segel streichen. Statt bei einer altbewährten Taktik zu bleiben, wollte man die Serie in 4 Spielen beenden - und guckt nun in die Röhre.
Gemeinhin konnte man nun sagen, dass man die
Kräfte auf die heimische Liga - die wie üblich sehr nah beieinander ist - konzentrieren. Denoch scheint Don Hernan von solchem Geschwafel nicht beeindrucken zu lassen. Es wird mitnichten ein Vorteil sein, mit diesem internationalen Ausscheiden zurecht zu kommen. Wenigstens ist man ins Halbfinale des Pokals der Pokalsieger eingezogen und hofft nun dort weiterhin die tunesische Fahne hochhalten zu können.
Manch Kollege scheint die Welt trotz Eurokrise und stetiger Hiobsbotschaften über die politische Stabilität im post-revolutionären Maghreb durch die rosa Brille zu sehen. Gut, Tunesiens Nationale A hat wieder eine 100% ZAT-Beteiligung. Doch zu welchem Preis? Es stinkt nach Dennis, 19, (dem Waldjungen) aus Stuttgart.
"Kaum zu glauben, dass dieses Schrekgespenst nun auch im herzlichen Tunesien für Unwesen sorgt. Ich will ja nicht nörgeln, aber die
Meisterschaft wird hier in erheblichem Masse Schaden nehmen, falls dieses Treiben noch weitergeht.", liess der Don an einer Pressekonferenz, die jener von Jogi in nichts nachstand, verlauten.
Recht scheint er zu haben, der Don! Der Titelaspirant aus Tunis unter dem emsigen Übungsleiter Floberle musste als erster über die Klippe springen, und die Pein, von Dennis, 19, (wie gesagt; dem Waldjungen; A.d.R.) aus Stuttgart, einen vor den Latz geschossen zu bekommen, ertragen.
Weder Fisch noch Vogel und trotzdem wieder an die Tabellenspitze gespuelt. Der tunesische Fussball scheint halt doch nach seinen eigenen Gesetzen zu funktionieren. Dem ist schliesslich auch gut sonst; nicht von ungefaehr verteilen Experten aller Couleur gerne das Praedikat des Stolzes von Afrika.
Doch Don Hernan ist ob solcher Frohlockungen wieder einmal ein bisschen perplex. Was er bloss tun soll, im
Anbetracht der ueberaus potenten Gegner in den naechsten Tagen. Sicher scheint einzig, dass der Absturz hoechsten Hinausgezoegert, aber nicht verhindert werden kann. Wehren muss man sich in Mahdia aber mit aller Kraft, dass es sonst nirgendwohin mehr reichen wird, unterstrich der ueberaus knapp, und doch eher unverdiente, Heimsieg gegen Tunesiens Klosterverein, welcher erst in der Nachspielzeit sichergestellt werden konnte.
Vor dem Abschluss der Hinrunde geriert die olle Altherrentruppe aus Mahida noch einmal künftig ins Schwitzen. Obschon ein Platz in der vorderen Tabellenregion ergattert werden konnte, schien bei diesem heißen Tanz mehr Glück als Verstand dabei gewesen zu sein. Ein mickriger 1:0 Heimsieg über Zarzis zeugt davon.
Nun gut, der überraschende Christian Schmidt gilt es nun mit taktischen Finten, hämischen Kommentaren um einem Torreigen in Schach zu halten. "Dieser Trainerneuling ist sehr berreichend für unsere tunesische Liga. Er macht einen ausgezeichneten Job, spielt taktisch klugen Fussball und
hat Manieren. Was will man mehr. Ich hätte aber nicht gedacht, dass mein Früchtekorb von Anfang Saison solch positive Auswirkungen auf die Kräfte der Spieler in Monastir hätten. Schmidt ist reif für einen Titel, ihr werdet sehen!", liess sich Don Hernan zitieren.
Wichtiger erscheint dem Don momentan aber, in der Champions League auch weiterhin die Fahnen Tunesiens vertreten zu können. Irritiert las er in der Kolummne, dass Mahdia kurz vor dem Aus stehen würde, obschon man momentan die Gruppe A anführt. Hoffen wir, dass es sich bei den Zeilen Floberles nicht um Fähigkeiten der Krake Paul handelt...
Nun ärgert sich der Don noch ein bisschen mehr über die unglücklichen Verworrenheiten wähend der letzten Wochen. Zuerst scheitert man glorios in der CAF Champions Leauge, danach wird man im Pokal der Pokalsieger entzaubert, und nun kriegt man vom Club Africain ein so dilettantische A5 vor die Nase geballert, dass nun vermutlich auch die internationalen Startplätze weg sind.
Nun gut, Tunesien ist halt ein hartes Pflaster. Don Hernans Mannen haben im heimischen Stadion seit gut 2 Saisons nicht mehr verloren, dennoch aber schon ganze 14 Eier in dieser Saison eingeschenkt bekommen. Nun gilt es, diese Serie noch ein bisschen zu verlängern, und vielleicht liegt ja gar der rettende 7.Platz diese Saison noch drin. Spannung ist jedenfalls garantiert.
Auch diese Saison droht für die Altherrentruppe aus Mahdia zum üblichen Absturz nach kurzem Furioso zu führen. Mit start eingeschränkter Potenz gilt es nun noch einige Spieltage überbrücken zu können. Auch der freie Fall ist hingegen nicht mehr ausgeschlossen.
Wenigstens ist man nun die Bürde der Tabellenführung los. Das überlässt man während der Saison lieber den Gegnern. Es gilt nun kühlen Kopf zu bewahren und überaus auch die tunesischen Flaggen im internationalen Wettbewerb hochhalten zu können. Der afrikanische Kontinent soll wißen, wo der Stolz Afrikas beheimatet ist! Vive la Tunisie, vive le foot!
Ein mal hat man Glück mit Verve auf seiner Seite, ein anderes Mal schiesst man dafür einen kapitalen Bock. So geschehen am vergangenen Wochenende in Mahdia. Nachdem man sich international auf den letzten Drücker in die 2. Gruppenphase schmuggeln konnte, hiess es dafür in der heimischen Liga starken Tubak zu kauen. Eine äußerst ärgerliche 5:4 Auswärtsniederlage musste notiert
werden.
Don hernan war sein Ärger anzusehen. Es wurde gemunkelt, dass er am ganzen Wochenende einen Trauerflor trug. Unglaublich, dass sich ein solch hartgesottenes Copaei noch dermassen über seine Unfähigkeit zu echauffieren weiss. Wollte man sich doch an der Tabellenspitze etwas Luft verschaffen, ist dieses Ziel nun deftig daneben gegangen. Nun gut, schauen wir mal, was gegen die Verfolger aus der Hauptstadt geboten werden kann.
So oder ähnlich soll es in Mahdia durchs Oval gehallt haben, als sich die Spieler vorm Gästesektor bedankten. Diese Wortspielchen liess sich auch der, selbstredend für Spässchen aller Art zu habende, Don Hernan nicht entgehen. SamiNO hingegen, stampfte enttäuscht von dannen.
Nun ist es ja so, dass der Provinzklub aus Mahdia noch immer die Spitze der Tabelle ziert. Dennoch ist es kaum anzunehmen, dass dies in den kommenden Wochen so zu bleiben vermag. Zu gross die stille Potenz in Gabès, zu wacklig die lauen Trainingseinheiten des flauschigen Trainers. So werden die Dinge auch weiterhin undurchsichtig bleiben in Tunesien, auf dass die Saison im Sande zu versinken möge.
Doch dieser scheint für Don Hernan momentan noch gut verborgen. Sorglos lässt er einen überdimensionierten ZAT mit einem Torverhältnis von 10:1 Revue passieren. Er steht damit eng mit Floberle an der Spitze der verschwenderischsten Trainer in Tunesien.
Jetzt gilt es aber den Überblick zu bewahren. Die Spiele gegen den amtierenden Confederations Cup Champion dhalal und gegen Altmeister sami sind alles andere als ein lauer Sonntagsspaziergang. In Mahdia ist man auf alle Fälle gewarnt und hoffe, das Momentum der aktuellen Situation möge den Klub noch ein Weilchen auf der Erfolgswelle reiten lassen.
Doch hatte mal wieder zu kleine Eier. Nun gut, jetzt gilt es statt sich einen Kopf über verpasste Chancen zu mahcen, erst einmal sich auf die altbekannte Heimstärke zu konzentrieren. Gegen johnfire, den Taktikfuchs vom Dienst, sowie Don Marco, dem Wankelmut in Person, muss man sich immens in Acht nehmen.
Na, dass aus Sahel wieder einmal mit dem Minimum begonnen wird ist löblich. Schon mausert sich die grosse Überraschung der letzten Saison in eine gute
Ausgangslage und wird vielleicht sogar zum ganz grossen Wurf ausholen wollen. Dies ist für Don Hernan auch diese Saison noch ein zu hoch gestecktes Ziel. Man musste wohl oder übel wieder zur Coupe de Tunisie antreten; was wärs gewesen wenn der Titelverteidiger nicht mehr in den Ring steigen will...
Zudem versucht man auch weiterhin auf internationalem Parkett fleissig Punkte fürs Heimatland zu ergattern. Das bleibt einfach zu wenig Saft für die heimische Liga.
Frohe Kunde erreichte Mahdia kurz vor Beginn der Saison. Christian Schmidt, der Weltenbummler in Person, hatte sich nun also entschlossen in Tunesien einen Kaltstart zu wagen. Don Hernàn liess es sich natürlich nicht nehmen, den neuen Trainerkollegen persönlich am Flughafen abzuholen. Mit einem ansehnlichen Händedruck ausgestattet, überreichte der Don dem Schmidt auch gleich einen
Früchtekorb.
Erstaunt ob solcher Freundlichkeit (es sei gesagt, dass Schmidt früher im kargen Senegal amtete; A.d.R.) stimmte Schmidt schon Loblieder auf Tunesien an. Die Jubelschreie sollen ihm dem Vernehmen nach aber im Hals steckengeblieben sein, als Rifat Ayadi, der neue Mittelstürmer in Mahdia, in der 93. Minute doch noch den Siegtreffer für Don Hernàns Equipe schoss.