Ein Schwede in Russland. Eigentlich war es abzusehen, dass diese Kombination nicht durchschlagend werden kann. Wer sich von einem Land, in dem es Alkohol nur in staatlichen Läden zu Höchstpreisen zu kaufen gibt, ins Land der „Wodka wie Wasser Trinker“ begibt, ist von vornhinein zum Scheitern verurteilt. Und so scheint auch Anders Quälixsons Abstecher nach Russland nicht unter einem guten Stern zu stehen. Der Schwede war bereits in der Vorwoche nicht mehr in der Lage das
Auswärtsspiel seiner Mannschaft zu betreuen. Diesen ZAT wurde er zu beiden Spielen nicht im Stadion gesichtet. Auch auf dem Trainingsgelände konnte Quälixson nicht gesichtet werden. Was ist nur los mit dem alten Schweden?
Erst ein Schnappschuss der Pravda Krasnodar gab Aufschluss über den Verbleib des Trainers. Die Situation in Krasnodar spitzt sich dramatisch zu!
Kaum meinte Anders Quälixson sich mit den russischen Gebräuchen näher vertraut machen zu müssen, schon wurde er von einem Italiener zu einer Wodka-Orgie eingeladen. Die Folgen waren allerdings für Beide fatal. Paolo Rossi war nicht in der Lage diesen ZAT auf der Trainerbank seiner Moskauer-Mannschaft Platz zu nehmen, Anders Quälixson schaffte es immer noch zum Heimspiel ins Stadion und konnte 11 Spieler nominieren, was zu einem 1 – 0 Sieg
gegen die Moskowiter führte. Für das Auswärtsspiel musste er allerdings ebenfalls passen und überließ die Aufstellung und Betreuung der Mannschaft seinem Co-Trainer. Der Erfolg blieb aus und somit hat auch der Präsident eingesehen, doch nicht so schnell bereits wieder auf Quälixson verzichten zu können. Sein Lebenswandel sollte sich allerdings wieder dem gewünschten sportlichen Erfolg unterordnen. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten!
So hatte sich Anders Quälixson seinen Start in das neue Traineramt nicht vorgestellt. Zwar konnte diesmal das Heimspiel gegen Lokomotive Moskau gewonnen werden, aber die 5 – 4 Auswärtsschlappe gegen Soveto hinterließ doch tiefe Spuren im Gesicht des Coaches.
Und auch der Präsident Krasnodars Vladimir Kaputiev war „not amused“ über das bisherige Ergebnis seiner Mannschaft und so steht der alte Schwede bereits zu Beginn seines Amtsantritts gehörig unter Druck: „Wenn das so weiter geht, werden wir noch einmal handeln
müssen!“ Dabei ließ der Präsident offen, ob Quälixson bereits auf der Abschussliste steht, oder ob auf dem Transfermarkt noch einmal nachgelegt wird.´
Und was sagt der Trainer selbst dazu: „Ich muss wohl erst die russischen Sitten und Gebräuche besser kennenlernen, um meine Spieler erreichen zu können!“ Gesagt, getan und so verschwand der Trainer mit einer Flasche Wodka in der Hand!
Nein, nicht Anders Quälixson hat von Präsident Igor Vladimir Kaputiev einen Tritt in den Hintern erhalten – obwohl das nach diesem Saisonstart nicht unverdient gewesen wäre – nein, es war Krasnodars Torwart Igor Machstorov. Der Keeper war in den ersten beiden Begegnungen völlig von der Rolle. Von den 9 Schüssen, die er in zwei Spielen auf sein Tor bekam, waren 8 drin im Netz. So wird das nichts mit den hochgesteckten Zielen des schwedischen Trainers!
„Mit dieser Schießbudenfigur, können wir froh sein, wenn wir nicht in die zweite Liga durchgereicht werden.“ Aber
Quälixson wäre nicht Quälixson, wenn er nicht Methoden und Wege finden würde dies zu verhindern: „Wir werden unser Training gewaltig umstellen. Solange meine Spieler, wenn sie heiraten den Frauennamen annehmen, auf ihrem Auto einen Aufkleber haben „Ich bremse auch für Tiere“, rosa Unterhosen tragen oder gar im Sitzen pinkeln, kann das hier nichts werden!“
Die Schönwetterzeiten bei Kuban sind vorbei. Echt krass in Krasnodar!
Anders Quälixson hat sie gefunden - seine neue Liebe! Und diesmal ist nicht eine Frau gemeint. Nein, er steht hier am Ufer des Flusses Kuban, etwas 120 km vom schwarzen Meer entfernt, an den Ausläufern des Kaukasus und geniest den Anblick auf Land und Leute.
Nach fünf mehr oder weniger erfolgreichen Jahren in Schweden, hat es Quälixson wieder in die Ferne gezogen und wie schon bei seinem letzten Auslandseinsatz in den Osten. Nach Kiew also jetzt Krasnodar. Die mit ca. 650.000 Einwohnern 18. größte Stadt in Russland, wurde bereits im Jahr 1793 gegründet und bevölkert zur Zeit über 140 unterschiedliche ethnische Gruppierungen: Russen, Armenier, Georgier, Ukrainer, Griechen, Tataren und viele andere Menschen aus dem Kaukasus, Zentral Asiens und Osteuropa. Seit Mitte Dezember sind es 141 Bevölkerungsgruppen geworden, denn ein Schwede steht nun an der Spitze des ansässigen Fußballclubs Kuban
Krasnodar.
Der Verein steht momentan auf Platz 12 der ewigen Tabelle und konnte in der letzten Saison ebenfalls lediglich einen zwölften Platz erlangen. Die beste Platzierung war ein zehnter Platz in der Saison 19 und 21. Das ist eindeutig zu wenig für den beliebten Südrussischen Klub und seinen neuen Präsidenten Igor Vladimir Kaputiev. Der - wie sollte es anders sein - Multimilliardär hat neue hochgesteckte Ziele mit in den Verein gebracht und die erste Amtshandlung war die Verpflichtung eines international erfahrenen Trainers.
Anders Quälixson weiß also, welche Zielvorgaben er zu erfüllen hat. Zumindest der UI-Cup sollte bereits in der kommenden Saison drin sein!
Zwar lief der letzte ZAT für die Südrussen besser als erwartet, aber ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass von Entwarnung keine Rede sein kann. Ein einziges Pünktchen trennt Krasnodar von den Abstiegsplätzen. Aber nichts desto trotz, gibt der vergangene Spieltag Anlass zur Hoffnung. Denn zwei Spiele ohne Niederlage gab es unter dem Exilschweden noch nie!
Und was macht der Trainer? Quälixson hat sich scheinbar langsam an die russischen Sitten gewöhnt. In einem Interview behauptete er jedenfalls lächelnd, inzwischen auch nach 1 ½ Flaschen Wodka noch das Training leiten zu können!
Ganz gleich ob nun der Meister IFK, Jonköping oder vielleicht doch Norrköping heißt, aus Halmstad schon einmal vorab die herzlichsten Glückwünsche. Zu mehr ist Anders Quälixson allerdings zur Zeit nicht in der Lage und zieht sich schnell zurück ins Krankenbett. Ob und wie es in Halmstad weiter geht, ist jedenfalls noch völlig offen.
Anders Quälixson hat resigniert: „Wenn es endlich mal mit einem Titel klappen soll, dann wohl auf keinen Fall in Schweden!“ Nachdem Quälixson ja vor zwei Jahren den Verein komplett in Besitz nahm, hat er zwar einen sicheren Trainerposten, aber die Motivation in Halmstad etwas zu erreichen scheint dahin zu sein. „Sollte das richtige Angebot kommen, werde ich Schweden in der kommenden Saison verlassen. Ich werde mich allerdings nicht auf ein Zweitligaabenteuer einlassen. Es muss schon ein gewisser Reiz dahinter stecken. Vielleicht hat ja ein Trainer Interesse an einem Vereinstausch, der kann sich gerne bei mir melden.“
Sowohl sportlich, als auch pressetechnisch ist bei Halmstad in dieser Saison nichts mehr zu holen. Der HBK wird irgendwo im Mittelfeld landen. Wahrscheinlich mit dem schlechtesten Ergebnis, seit Anders Quälixson das Ruder des Clubs übernommen hat. Der Trainer wirkt lustlos und das spürt auch die Mannschaft. Der einzige Kommentar zu dem der Coach zu bewegen war, lautete: „Ich freue mich, das Magnus Söderberg wieder in Schweden ist. Wenn er in die erste Liga will, kann er sich gerne bei Halmstad bewerben!“
Der Kutscher ist untergetaucht, die Soko 0815 ermittelt im Untergrund, die Hinweise in Richtung Halmstad haben sich allerdings verflüchtigt. Was bleibt? Das Ballyhoo zwischen den beiden Titelaspiranten aus Jonköping und Göteborg hat begonnen: Der eine versucht in der Ruhe der nördlichen Wildnis seine Kondition zu verbessern, der andere lässt seine Spieler mit Schnupfen auflaufen. Tatsache ist, dass die Meisterschaft zu einer Two-Mann-Show wird, in der Frölunda, der HBK und der AIK
nichts zu suchen haben. Damit sind Quälixsons Bemühungen einen Titel in Schweden zu erreichen ein weiteres Mal kläglich gescheitert. Ob er einen neuen Anlauf nehmen wird, steht momentan noch in den Sternen. In den nächsten Wochen geht es in Halmstad lediglich um Schadensbegrenzung, denn wenn man sich die Kondition der Gegner in den kommenden Wochen so ansieht, so ist nur nach unten noch alles möglich!
Kaum hat man sich beim HBK sportlich wieder einigermaßen gefangen, schon dringen neue Unruhe beschwörende Gerüchte über den Fußballclub an die Öffentlichkeit. Nach Bekanntgabe der geheimen Trainingspläne von Anders Quälixson und dessen Verbindungen in die Rocker-Szene, scheint der erfolgloseste Trainer Schwedens jetzt auch in einen Mordfall verwickelt zu sein.
Der in Jonköping aufgefundene ermordete Millionär scheint laut Quälixson in einen bedauerlichen Bandenkrieg zwischen den Hells Angels und den Bandidos gekommen zu sein: „Ich hoffe nur, dass nicht unsere Wachturm-Aktion schuld an den Tumulten in der Motorradszene war. Soweit ich allerdings erfahren habe, handelt es sich bei dem Millionär um einen älteren Mann schottischer Abstammung. Es wird gemunkelt, dass es sich um den mysteriösen Kutscher handeln soll und, dass dieser ein Verwandter von McPhillister ist. Aber zu diesen Vermutungen müssen sie schon den AIK-Coach
selbst befragen.“
Aber will der HBK Trainer nicht hier von den Fakten ablenken? Der Kutscher soll schließlich über Verbindungen in den okkulten Bereich und die Sektenszene verfügen. Das passt wiederum überhaupt nicht zu der Schottland-Theorie. Unserer Meinung nach ist der Kutscher in Halmstad oder in Jonköping zu suchen. Auch der nach Koks gierende Trainer Norrköpings ist nicht völlig aus der Verdächtigtenliste zu streichen. Vielleicht ergeben sich ja neue Hinweise nach Auswertung der in Jonköping gefundenen diabolischen Relikte. Und in der Drogenszene gibt es ja wohl auch in Göteborg noch einige Anhänger!
Wie sich die Tage doch manchmal gleichen! Auch von Halmstads Trainingsplatz aus gelangten an des Zuschauers Ohr seltsame Geräusche, bzw. Schreie. Bei näherem Hinschauen waren viele doch etwas überrascht, was sie dort zu sehen bekamen. In einem Käfig waren hinter dem Tor von Stammtorhüter Theo Logie eine Reihe Menschen eingeschlossen, die in einem lauten Chor die Worte „Jehova, Jehova“ sangen. Die Stürmer, sichtlich genervt von dem andauernden Lärmpegel, durften die Bälle aus vollen Rohren auf das Tor Logies dreschen, bei dem man vorher noch das Netz entfernt hatte.
„Die Trefferquoten sind bei uns enorm in die Höhe geklettert. Das hat man ja bereits bei unserem 5 – 0 Sieg gegen Hammarby sehen können.“ So ein sichtlich zufriedener Anders Quälixson. „Aber wir haben uns auch noch eine besondere Methode für die
individuelle Fitness der Spieler einfallen lassen. Nach dem Schusstraining haben uns unsere Freunde hinter dem Tor eine komplette Ausgabe Ihrer Abonnementzeitung zur Verfügung gestellt, die meine Spieler anschließend an unsere Ultrafans von den Bandidos und den Hells Angels verkaufen dürfen. Sie können sich gar nicht vorstellen, welche Konditionssteigerungen dadurch zu erreichen sind.“
Wir sind gespannt, ob diese Methoden auch den sportlichen Erfolg nach Halmstad zurückkehren lassen. Zu wünschen wäre es den Mannen von Anders Quälixson jedenfalls.
<b><i> Gereizte Stimmung in Stockholm – satanistische Übergriffe in Jonköping – ein mysteriöser Kutscher in Göteborg. Die Liga kommt nicht zur Ruhe! </b></i>
Beim Stockholmer Club Assyriska reagiert man inzwischen bereits auf Kleinigkeiten aus der Presselandschaft äußerst dünnhäutig. Was ist los mit <b> Peter P. </b>? Ist das Aftonblad hier auf mehr gestoßen, als noch letzte Woche angenommen? Zu den merkwürdigen Geschehnissen auf dem Trainingsgelände des Vereins, war weder ein Dementi noch eine Erläuterung zu hören. Stattdessen wurde von den Assyrern ein neues Feindbild in Form des Frölunda Trainers loewensteinbock auserkoren. Ein Ablenkungsmanöver, um von der Unterwanderung des Vereins abzulenken? Von offizieller Seite, gab es bisher kein Statement.
Dafür häufen sich die merkwürdigen Vorkommnisse in der Liga. Von einem Passanten aus Jonköping wurde uns von merkwürdigen diabolischen Gesängen berichtet, von
Hühnerschreien, die wohl nach okkulten Vorbildern blutig geopfert wurden und von mysteriösen Gerüchen, die sich um das Stadion ausbreiten. Ob es sich hier wirklich nur um einen Stromausfall handelt, wie von Vereinseite versucht wurde, uns zu erläutern, mag lautstark bezweifelt werden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen in Stockholm und Jonköping?
Und dann hätten wir ja noch jenen geheimnisvollen Kutscher, der mit Geldspenden skurrile Gestalten ins Göteborger Frölunda Stadion lockt. Laufen hier alle Fäden zusammen? Oder liegt der Hintergrund doch in Markert Manor verborgen. Um den größenwahnsinnigen GAIS Trainer war es in letzter Zeit verdächtig ruhig geworden.
<b><i>Stromausfälle und Bandenterror in Malmö und Göteborg, ein Flugzeugabsturz vor der schwedischen Küste – laut Assyriska Trainer Peter Pacult steht die Apokalypse kurz bevor. Das Halmstad Aftonblad ging der Geschichte auf den Grund.</b></i>
„Am 08. Dezember ist der Weltuntergang! Wir leben nicht mehr lang, wir leben nicht mehr lang!“ Dieser merkwürdige Gesang war zu hören, als sich unser Reporter vorsichtig der Assyriska-Kabine näherte. Es schien fast so, als sei man hier im falschen Film angelangt. Als die Spieler schließlich auf dem Trainingsplatz kamen, waren sie völlig in sich gekehrt. Am Mittelkreis versammelte man sich und plötzlich hallte ein gemeinsamer Schrei über das Gelände: „Erwachet!“ Die umliegenden Beobachter schreckten regelrecht zusammen. Die Mannschaft allerdings war aus ihrer Starre erwacht und alle stürzten sich, weiterhin wild schreiend, auf den Ball. Das es keine Verletzten gab, war wohl nur dem Eingreifen des Trainers zu verdanken. Wie ein Wachturm stand <b>Peter P</b> am Spielfeldrand und gebot mit einer herrscherischen Geste dem wilden Treiben Einhalt.
„Männer!“ rief er, „Diese Energien müsst ihr euch für den nächsten Gegner aufsparen!“ Nach diesem Aufruf, waren die Spieler wieder völlig vergeistigt und kehrten mit gesenkten Köpfen schweigend in die Kabine zurück.
Als der Reporter anschließend das Vereinsgelände verlassen wollte, wurde er von zwei gut situierten, doch etwas bieder wirkenden Gestalten bedrängt, ihnen ein Abo und eine Bibel abzukaufen. Was geht ab hier bei Assyriska? Ist der Reporter des Aftonblad hier auf eine Unterwanderung der Liga gestoßen? Haben religiöse Organisationen ihre Hände im Spiel? Ist Peter P. ein Guru oder nur ein unaufhaltsamer Pessimist? Und was passiert am 08. Dezember? Dieser Termin fällt doch ziemlich genau mit der Abschlussrunde der Liga zusammen! Wir werden am Ball bleiben!
So, oder so ähnlich könnte man die momentane Lage der Allsvenskan zusammenfassen. Sehr angespannt sind die Fronten zwischen Stockholm und Göteborg. Das Niveau ist inzwischen soweit gesunken, dass nicht einmal mehr die <b>Redaktionspolizei aus Jonköping</b> eingreifen will.
Dem Aftonblad hat <b>loewensteinbocks</b> Rap allerdings gar nicht so schlecht gefallen und der Titel wurde gleich an den lokalen Radiosender weitergeben. Lediglich, das mit der Rechtschreibung im Vorgeplänkel muss noch besser werden. Die Frage stellt sich nur noch, lag das an der harten Jugend im Ghetto von Göteborg oder am Zorn auf diesen Schotten. Als <b>McPhillster</b> jedenfalls den Song des Widersachers im Radio hörte, marschierte er sofort ins Studio und konterte mit dem Pogues Klassiker: Streams of Whisky!
In Halmstad sind das momentan allerdings die einzigen Dinge, die einen zum Lachen bringen. Der heimische HBK steht vor seiner schlechtesten Saison unter Coach Quälixson und es droht immer noch massiv der Abstieg in die Superettan. Dann hätte es der Trainer zwar nicht mehr ganz so weit zu seinem
Frauenlieferanten aus Brommapojkarna, aber nach der letzten Lieferung von <b>Herrn Lagerbäck</b>, besteht auch nicht unbedingt weiterer Bedarf.
Etwas verwirrt ist man in Halmstad über die Nachricht, der Trainer hätte einen Sohn, der die <b>GAIS-Böcke</b> auf Trapp hält. An einen Neffen<i>(ehemals Co-Trainer beim IFK Anm. d. Red.)</i> konnte Anders Quälixson sich noch entfernt erinnern, aber über Nachwuchs bereits im fortgeschrittenen Alter? Da war der Trainer erst mal platt. Wann könnte das denn passiert sein? Vielleicht damals in seiner Blockhütte in Boras, oder war es in seinem Jahr in Kiew? Bei den ehemaligen Russen weiß man ja nie! Wenn das mal seine Frau erfährt! Aber die liest zum Glück nicht den Sportteil.
Die Zeiten sind vorbei, als in Schwedens Zeitungslandschaft noch die im übrigen Europa geltende Pressefreiheit vorherrschte. Aus einer kleinen Stadt am Vättern-See dringen seit geraumer Zeit immer wieder Töne vor, die nichts Gutes erahnen lassen und seit dieser Woche ist es nun offiziell: Es gibt in Schweden die erste Redaktionspolizei!
Vorsitzender und Gründer ist Jonköpings erfolgreicher Trainer und Hobbyautist <b>fubinini </b>. Nach genauer Analyse der schwedischen Zeitungslandschaft wurde ein Katalog erstellt mit Themen, die hier in der Allsvenskan von der Presse aufgegriffen werden dürfen und welche nicht.
So sind Abhandlungen über Kunst und Natur auf der Indexliste gelandet und werden zukünftig nicht mit einer TK-Gutschrift von 0,3 belohnt, sondern mit einem Abzug von 0,2 TK. Auch sportliche Analysen müssen erst durch
einen Witzigkeitsgenerator geleitet werden. Erst nach einer objektiven Bewertung des Hundeflüsterers wird entschieden, wie hier die Gutschriften bzw. Abzüge gehandhabt werden.
Es ist also zur Zeit nicht leicht, einen Artikel zu platzieren, der auch dem Wohlgefallen der Redaktionspolizei entspricht. Beim Halmstädter Aftonblad hat man sich auf jeden Fall bereits auf das schlimmste Eingestellt. Noch 10 ZATs mit einem jeweiligen Abzug von 0,2 TK! Da wird HBK Trainer Anders Quälixson vorsichtig taktieren müssen, um dieses Manko auffangen zu können!