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Artikel von Michel Platini
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COPA NEWS |
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MP geht neue Wege
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Man ist es ja in Rancagua schon gewohnt. Wie jedes Jahr legte O Higgins zwar nicht gerade einen Fehlstart hin, doch das Gelbe vom Ei war das auch nicht. Konnte man zuhause gegen Arica mit einem 4:0 noch eine überzeugende Leistung abgeben, so war dies gegen die Betbrüder nicht mehr der Fall. Mit 0:3 ging man im Sitz/Standfußball-Duelle unter.
Trainer Platini trieben diese Umstände nicht gerade die Sorgenfalten ins Gesicht. Er vergnügte sich im Anschluß daran wieder auf seiner Hazienda.
Doch als er dann zwei Tage später von Brainchild X hörte, wurde er richtig aktiv und ließ etliche seiner zahlreichen Beziehungen spielen. Er nahm dabei Rücksprache mit führenden Robotik und Softwareexperten. Und schließlich kam er an dem Ende raus, an das er wollte.
Künftig wird es Geräte in der Größe eines MP3-Players geben, mit der man Brainchild X täuschen kann.
Doch nicht nur das. Etliche befreundete Experten arbeiten für Platini gerade an einer Software, die über das Funk-Interface von Brainchild X, dessen Verschlüsselung mühelos geknackt wurde, eingespielt werden kann.
Auf Wunsch von Platini werden dem Programm dann Module, die sein eigentlicher Besitzer Zamorano mit Sicherheit nicht will, beigefügt.
Folgende Module sind für die Erstversion erhältlich:
<B>Das Markert-Modul:</B>
Sorgt dafür, dass Brainchild X nie bei den Copa-Awards Erfolg |
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hat.
<B>Das Eigenrauch-Modul:</B>
Initiiert sinnlose Wechsel in die zweite Liga. Brainchild X wird mit dieser Komponente versuchen, möglichst alle 2 Wochen zu wechseln und dabei immer mehr in der Tabelle und den Ligen absteigen.
<B>Das Bleibcool-Modul: </B>
Brainchild X schraubt seinen Verbrauch extrem in die Höhe und benötigt die Leistung von 8 Atomkraftwerken um betrieben zu werden. Außerdem lässt er keinen Kühlschrank aus und entleert diesen vollständig.
<B>Das Scolari-Modul1: </B>
Sinnlose Setztaktiken werden bei Brainchild X der Normalfall
<B>Das Scolari-Modul2: </B>
Brainchild X gibt drei Jahre andauernde Abschiedsvorstellungen mit ein und dem selben Verein.
<B>Ein modifiziertes Kiki-Modul: </B>
Bringt Brainchild X dazu, Zamorano an die Wäsche zu gehen.
<B>Das Zamorano-Modul: </B>
Brainchild X entsorgt sich selbst auf dem Mars und hält sich dabei für Clever.
<B>Das Zoidberg-Modul: </B>
Brainchild X wünscht anderen viel Spaß in der zweiten Liga und verabschiedet sich dann selbst dorthin.
<B>Das südafrikanische Modul:</B>
Brainchild X hängt ausschließlich in Nagelstudios rum.
Weitere Module auf Anfrage, Platini nimmt gerne Anregungen entgegen.
Die Software funktioniert übrigens auch für alle anderen Brainchild Modelle.
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16.02.2006 23:18 -
Michel Platini -
CD O'Higgins
(Archiv)
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<B>Die <I>'schrecklichen'</I> Leiden des MP im Haifischbecken Primera A</B>
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Der El Periodico Rancagua ist es diesmal gelungen, den Trainer des CD O Higgins zu einem besonders ausführlichen Interview zu bewegen. Der umtriebige Franzose spricht dabei über die Vergangenheit, die Zukunft und über all das was ihn sonst noch bewegt. Er empfing uns dabei auf seiner <I>„bescheidenen“</I> Hazienda, wo durchaus sehr ansprechendes Personal beschäftigt wird. Leider war dieses Interview für uns auch eines der verlustreichsten, wie sie dem Artikel entnehmen werden können.
Schon von weitem fiel uns sein <I>„kleines“</I> Domizil auf (s. Foto), so dass sich unsere Fotografin genötigt sah ein Bild davon zu machen.
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Haus.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Haus.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Wir wurden bereits kurz nach dem Läuten von einer sehr netten Dame mit:
<B>„Buenas Tardes“</B>
begrüßt und zum O Higgins Trainer geleitet, der sich gerade entspannt in einem Liegestuhl ausruhte.
Er begrüßte uns sehr freundlich mit:
<B>„Bonjour Madame et Monsieur, isch ’offe sie ’atten eine angenehme Anreise“</B>
Er schüttelte mir die Hand und gab meiner Fotografin galant einen Handkuss.
<B>„Isch bin sischer, sie wollen einen Blick auf mein bescheidenes ’eim werfen“</B>
, fuhr er dann fort und führte uns zunächst durch sein Haus. Zuerst kamen wir in einen Aufenthaltsraum (s. Foto), welchen uns Herr Platini so vorstellte:
<B>„Isch weiß sie sind sischer andere Dimensionen gewohnt, doch für meinen bescheidenen Lebensstil ischt es ausreischend.“</B>
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Aufenthalt.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Aufenthalt.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Beim Weitergehen konnten wir einen ersten Blick auf den Pool werfen (s. Foto).
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_BlickPool.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_BlickPool.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Dabei zwinkerte Platini meiner Fotografin zu. Als Nächstes sahen wir auf einen wundervoll angelegten Teich (s. Foto).
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Teich.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Teich.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Schließlich erreichten wir den Eingang zum Pool (s. Foto), den uns der Hausherr so erläuterte:
<B>„Sie werden verstehen, dass ein so viel beschäftigter Mensch wie isch ’in und wieder eine kleine Oase der Ruhe und Entspannung braucht.“ </B>
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_EingangPool.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_EingangPool.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Als wir dann den <I>bescheidenen kleinen</I> Pool von Monsieur Platini sahen, in dem gerade zwei seiner Angestellten plantschten, war unsere Fotografin hin und weg (s. Foto).
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Pool.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Pool.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Weiter ging es zum Teich, wo uns erstens ein erneut überwältigender Anblick traf, zweitens uns eine seiner Angestellten, die dort gerade meditierte, vorgestellt wurde (s. Foto):
<B>„Das ischt Mademoiselle Claire. Sie lehrt misch Yoga, autogenes Training, Qi-Gong und viele andere nützlische Dinge, die mir Entspannung und Ausgeglischenheit bringen.“ </B>
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Teich2.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Teich2.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Wir wollten noch nach den „anderen nützlichen Dingen“ fragen, haben es aber sein lassen, da es schon weiterging. Als nächstes durften wir einen Blick auf das Gästezimmer (s. Foto) werfen und stellten fest, dass auch bei Platini der Gast König ist, auch wenn unser Gastgeber es so kommentierte:
<B>„Isch weiß, das Gästezimmer ischt etwas Schpartanisch, aber esch ’at sisch noch niemand beschwert.“ </B>
‚Wirklich verwunderlich’ dachten wir.
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Gaestez.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Gaestez.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Der nächste Raum den wir betraten war das Bad. Der Kommentar des Hausherrn dazu:
<B>„Klein, aber mein“ </B>
Und ein erneutes Zwinkern in Richtung meiner Fotografin.
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Bad.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Bad.jpg" align="" width="224" height="179" ></a>
Unsere Fotografin schien sehr heftig mit dem Franzosen zu flirten, was man Ihr nicht weiter verdenken konnte. Denn auch der nächste Raum war ganz nach Ihrem Geschmack. Platini nannte es „den kleinen Raum der Ruhe und Entspannung“ (s. Foto).
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Entspannugsb.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Entspannugsb.jpg" align="" width="179" height="224" ></a>
Die Hausführung ging nun ins Freie, denn er wollte uns auch den Blick auf ein zusätzliches Gäste- und Angestelltenhaus (s. Foto) nicht verwehren.
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Nebenhaus.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Nebenhaus.jpg" align="" width="179" height="224" ></a>
Beim Gang zurück ins Haus zog unsere Fotografin Ihren Lippenstift nach, erst später wurde klar, was das zu bedeuten hat. Doch die Führung war keineswegs zu Ende, denn Platini gewährte uns nun auch noch Einblick in seine Schlafräume. Den auf den Ersten (s. Foto) kommentierte er so:
<B>„Isch ’offe Ihnen gefällt die Design. Isch ’abe es Marilyn aussuschen lassen, die isch Ihnen gleisch mit vorstellen möschte“</B>
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Schlafzimmer1.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Schlafzimmer1.jpg" align="" width="224" height="166" ></a>
Diesmal hatte unsere Fotografin nur einen neidischen Blick für das Mädchen übrig. Dann ging es zum zweiten Schlafzimmer (s. Foto), begleitet von den Worten des Hausherrn:
<B>„Man brauscht ja etwas Abwechslung. Das ischt übrigens Chantal.“ </B>
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Schlafzimmer2.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Schlafzimmer2.jpg" align="" width="224" height="167" ></a>
Auch diese wurde von unserer Fotografin mit einem leicht säuerlichen Lächeln begrüßt.
Damit beendete er den Rundgang und wir kamen wieder beim Aufenthaltsraum an. Als höflicher Gastgeber fragte uns Platini:
<B>„Wollen sie etwas zu trinken?“</B>
Mit einem erneuten Zwinkern zu unserer Fotografin, was deren Miene wieder deutlich erhellte. Nachdem wir unsere Wünsche geäußert hatten, klatschte Platini zweimal in die Hände, worauf sofort ein sehr ansprechend, wenn auch knapp, gekleidetes Mädchen erschien und auf weitere Anweisungen wartete, welcher der Meister dann auch gab:
<B>„Kiki, mon amour, sei so lieb und bringe dem Monsieur ein Mineralwasser und für Madame und misch eine Flasche Dom Perignon mit Gläsern.“</B>
Und der Flirt mit der Fotografin ging weiter.
Kiki verschwand darauf wieder mit einem:
<B>„Oui, Michel“</B>
Dann wandte er sich wieder uns zu und sagte:
<B>„Aber sie sind nischt deshalb gekommen, um mein ’aus zu besischtigen, also beginnen wir mit dem Interview“</B>
Fast hätten wir das vergessen. So stellten wir die ersten Fragen.
<B><U>Zuerst über die abgelaufene Saison</U></B>
<I>EPR:</I> „Monsieur Platini, wie sind sie mit dem Abschneiden Ihrer Mannschaft in der abgelaufenen Saison zufrieden?“
<I>MP:</I><B> „Es ’ätte schlimmer kommen können. Platz 4 ischt ganz ok, wenn man bedenkt, dass wir schon viel tiefer unten gewesen sind. Vor allem war es sär wischtig, Zamorano, Herbster und Coquimbo Unido ’inter uns zu lassen, was uns ja gelungen ischt. Isch möchte auf diesem Weg auch noch Trainer Berliner meine Glückwünsche zum Titel ausschpreschen“</B>
<I>EPR:</I> „Eine Frage die unsere Leser brennend interessiert ist, wo sie waren, als sie in den Alpen als vermisst gemeldet wurden.“
<I>MP:</I><B> „Ach wissen Sie, Madame Casta (s. Foto) und isch, wir ’aben oft nur sär wenig Zeit uns zu entspannen. Deshalb ’aben wir uns die Zeit genommen. Und während alle Welt uns in den Alpen vermutete, ’aben wir uns viel weiter südlisch ein kleine bescheidene Unterkunft, wie das nun mal unsere Art ischt, genommen und uns ein paar schöne Woschen gemascht. Isch habe Laetitia sär genossen.ähm Laetitia und isch haben es sär genossen sollte es wohl ’eissen. Verstehen sie, wir ’aben ein Leben wie eine ’und. Isch bin sischer, dass sie nischt mit mir tauschen würden“ </B>
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_laetitia1001.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_laetitia1001.jpg" align="" width="186" height="224" ></a>
<I> (Anmerkung d. Red.: Langsam kann man verstehen, warum ihn so viele hassen. Es gibt wohl nur wenige, die <B>nicht</B> mit Ihm tauschen würden) </I>
Nun wurden |
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wir von Kiki unterbrochen, die unserem Reporter ein Glas und eine Flasche Évian servierte, ihm dabei entzückende Einblicke in Ihr tief geschnittenes Dekoltee gewährte und ihm ein laszives Lächeln schenkte, was seinen Hass auf Platini nur noch verstärkte. Doch als Profi ließ er sich das nicht anmerken. Als sie dann unserer Fotografin und Platini den Champagner eingoss und dem Reporter dabei fast Ihr wohlgeformtes Hinterteil in leicht gebückter Haltung ins Gesicht drückte, musste dieser doch sehr mit seiner Beherrschung kämpfen.
Platini bedankte sich dann bei Kiki mit:
<B> „Merci, mon Chéri“</B>
was dieser ein bezauberndes Lächeln entlockte bevor sie wieder verschwand.
<B><U>Nun stellten wir Fragen über die kommende Saison</U></B>
<I>EPR:</I> „Wie sehen sie die Chancen Ihrer Mannschaft in der kommenden Saison?”
<I>MP:</I><B> „Ach, fragen sie nischt. Die Primera A wird mär und mär zum ‘aifischbecken. Jeder will der große weiße ’ai oder der Tiger’ai sein. Vor allem brausche isch eine neue Assistenztrainer, der Alte ischt nun in die Waschküsche beschäftigt. Wägen Ihm hätten wir fast die Copa Americana verpasst.“</B>
<I>EPR:</I> „Ich werde einmal deutlicher. Wird CD O Higgins auf die Meisterschaft spielen.?”
<I>MP:</I><B> „Wenn wir das nischt tun würden, dann ’ätten wir unseren Beruf verfehlt. Trotzdem gibt es Mannschaften, die mär Aussischten auf Erfolg ’aben. Aber man kann nie wissen. Fortuna ischt eine sär begährenswärte, aber auch launische Frau. Und man muss sie zuvorkommend und charmant be’andeln, wie jede ’übsche Frau</B>
Dabei zwinkert er wieder unserer Fotografin zu, die es diesmal ist, die unser Gespräch unterbricht, da sie, offenbar durch den Champagnergenuss angeregt, zunehmend ihre den Fotografen normalerweise eigene Zurückhaltung vergisst.
<I>EPR-Fofografin:</I>„Sie dürfen mich gerne bei meinem Vornamen Conchita nennen, Monsieur Platini.“
<I>MP:</I><B> „Merci, Madame. Liebend gerne. Aber nur wenn sie misch dann ausch mit Michel anspreschen.“</B>
<I>Conchita:</I>„Das wäre mir eine sehr große Ehre, Michel.”
Das erwidert der Hausherr charmant lächelnd.
<I>MP:</I><B> „Die Ehre liegt ganz auf meiner Seite Conchita. Dein Name klingt wie eine ’immlische Melodie in meine Ohren.“ </B>
Darauf sagt unsere Fotografin erst einmal nichts mehr sondern strahlt ihn leicht errötet an. Diese Chance nutzt unser Reporter um weitere Fragen zu stellen.
<B><U>Abwanderer, Neuzugänge und Konkurrenten</U></B>
<I>EPR:</I> „Es gab ja eine Reihe von Abwanderern und noch spektakulärere Zugänge in der Primera A. Wie glauben sie wird die Liga damit umgehen.“
<I>MP:</I><B> „Keine Ahnung, wie die Liga damit umgeht. Isch kann nur für misch spreschen. Da haben wir zunächst mon Ami Diego Villareal. Ein sär sympathischer Trainer der in den vergangenen Jahren der mäschtigen Maus in Uruguay gezeigt ’at, was eine ’arke ischt. Er ’at in kurzer Zeit die Meisterschaft und die Copa Libertadores für sich entscheiden können und mit ihm wird man sischer auch in Chile reschnen müssen. Er wird ganz oben mitmischen und ich freue misch sär, dass Ihn sein Weg ’ier’er geführt ’at.
Dann ischt da noch Monsieur Juan Jalapeno, ebenfalls von Uruguay kommend. Abgestiegen und wieder aufgestiegen. Isch würde sagen, in Chile herrschen andere Bedingungen wie in Uruguay. Mal sehen, ob er sisch hier besser durschsetzen kann.“</B>
<I>EPR:</I> „Sie haben den Hasen vergessen?.“
<I>MP:</I><B> „Oh, isch liebe ’ase. Kiki mascht ihn immer als Braten mit frischen Kräutern an einer delikaten Sauce aus Vin Rouge.“ </B>
<I>EPR:</I> „Monsieur Platini, ich meinte den Trainer Meister Lampe?.“
<I>MP:</I><B> „Pardon Monsieur, das muss der ’unger sein.”</B>
Wieder werden wir unterbrochen, denn nun sieht er Conchita an und fragt sie charmant:
<B> „’ast Du nischt auch ’unger mon beauté captivante?“</B>
Diese ist wohl endgültig in einem Zustand der Glückseligkeit und haucht:
<B> „Oui Michel.”</B>
Daraufhin klatscht er wieder in die Hände, worauf erneut blitzschnell Kiki erscheint und ihn nach seinem Wunsch fragt.
<I>MP:</I><B> „Mon Amour, würdest Du bitte meinen Gästen und mir eine Kleinigkeit zu Essen maschen?“</B>
Diese antwortet:
<B>„Oui mon Cheri”</B>
,und verschwindet dann mit den Worten:
<B>„Für Dich tue ich doch alles.”</B>
Daraufhin können wir unser Gespräch fortsetzen.
<I>MP:</I><B> „Wo waren wir stehen geblieben…aja Meister Lampe. Ja, von ihm weiß isch auch nischt viel, oder warten sie, war da nischt was. Oder war das sein Bruder. War da nischt einmal ein Krieg zwischen ihm und dem Zamorano wegen des Chili con Carne. Egal, für Ihn gilt Selbiges wie für Jalapeno.“ </B>
<I>EPR:</I> „Was sagen sie zu Primera B Zugang Eigenrauch.”
<I>MP:</I><B> „Was soll isch zu dem sagen. Solange er diese Rotlischtgestalt Sand beschäftigt, darf er sisch nischt wundern, wenn er nischt nur sportlisch als das unterste Niveau angesehen wird. Mal sehen, ob er über’aupt den Sprung in die Primera A schafft“ </B>
<I>EPR:</I> „Kommen wir zu den Ligakollegen und zum Aufsteiger Fitzcarraldo, wie beurteilen sie deren Stärke?”
<I>MP:</I><B> „Nun, mit Meister Antofagasta wird man reschnen müssen, erfolgreiche Titelverteidigungen sind in der Primera A keine Selten’eit, das gab es schon dreimal, zuletzt mit Fitzcarraldo.
Auch der dürfte nach seiner Rückkehr aus der Primera B ein Wörtschen in Bezug auf die Meisterschaft mitreden wollen.
Dann ’aben wir noch Codylein, der Mann, der sisch immer selbst überschätzt. Eigentlisch ein guter Trainer, aber seine ‚bescheidenen’ Zielsetzungen lassen ihn bei den Karrierepunkten sär alt aussehen.
Es wäre da noch Arrigo Sacchi, immer vorne mit dabei, aber zum großen Wurf reischts eben nischt.
Über Zamorano und Herbster spreschen wir nasch’er noch etwas.
Und die süße Madame Katja von CD Palestino. Isch bewundere sie. Sie setzt sisch jede Saison gegen viele Männer durch ohne auch nur ein Wort zu sagen. Würde sie etwas sagen, könnte sie schon lange ganz vorne mit dabei sein. Doch allem Anschein nasch, wird sie das auf kurz oder lang auch wortlos schaffen.
Die restlischen Mannschaften in der Liga, werden entweder für eine faustdicke Überraschung sorgen, im Niemannsland landen oder den Weg in die Primera B antreten.“</B>
Erneut wurden wir von Kiki (diesmal schoss Conchita sogar ein Foto von Ihr; s. Foto) unterbrochen und sie servierte uns frisches belegtes Baguette und einen köstlichen Nizzasalat, worauf sich Platini mit einem Lächeln und:
<B> „Merci, mon Cheri“</B> bedankte.
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Kiki.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Kiki.jpg" align="" width="146" height="224" ></a>
<B><U>Während des Essens kam das Gespräch dann auf Herbster und Zamorano</U></B>
<I>EPR:</I> „Monsieur Platini, sie wollten uns noch etwas zu Herbster und Zamorano preisgeben?“
<I>MP:</I><B> „Mon Dieu, das ’ätte isch doch fast vergessen. Sie haben ja sischer gelesen, dass Monsieur Zamorano das Kriegsbeil begraben will. An mir soll es nischt scheitern. Allerdings sollten wir die Sitzfußballvariante gegen eine Standfußball austauschen. Wir verbieten unseren Spielern einfach, sisch vom Fleck zu bewegen, dann sollten ausch keine Reibereien unter Ihnen entstehen. Isch freue misch auf jeden Fall schon einmal darauf. Aber beim Gebet und der Bibellesung müssen wir leider fehlen, da sisch meine Begleiterinnen nischt so wohl fühlen in die Kloster. Dosch isch denke wir werden auch so in dieser Saison noch vieles von Zamorano ’ören.
Kommen wir zu Herbster. Sein Wechsel zu ’uachipato wird ihm und Agnetha gut tun. Endlisch kann er sisch wieder auf Fussball konzentrieren und muss nischt mehr Gebete runterleiern. Und er kann sisch dann ja ausch wieder dem Schreiben von Kinderbüchern widmen. Meine Neffen und Nischten sind ganz versessen darauf“ </B>
<B><U>Zum Abschluß noch eine Frage zur kommenden WM</U></B>
<I>EPR:</I> „Eine letzte Frage noch. Die Gerüchte verdichten sich, dass sie zusammen mit Herbster und Zamorano bei der nächsten WM Chile vertreten sollen. Wie stehen sie dazu? “
<I>MP:</I><B> „Sagen wir es mal so, in der Konstellation wäre isch nischt abgeneigt. Doch man muss abwarten, was die anderen Trainer in der Primera A dazu meinen.“ </B>
<I>EPR:</I> „Vielen Dank für das Gespräch und Ihre Gastfreundschaft, Monsieur Platini. Conchita kommst Du, wir müssen gehen?“
Die Reaktion unserer Fotografin war eindeutig. Zuerst drückte sie unserem Reporter die Kamera in die Hand, dann entledigte sie sich Ihres Mini’s und antwortete:
<B> „Ich kündige hiermit. Ich bin mir sicher, dass Monsieur Platini eine angenehmere Beschäftigung zu bieten hat“ </B>
Platini grinste ob dieser Entscheidung unschuldig und kommentierte es unserem Reporter gegenüber mit:
<B>„C’est la vie“</B>
Und zu Conchita:
<B>„Aber sischer finden wir eine Beschäftigung für Disch, mon Cheri. Wenn isch mir Deine Fä’igkeiten so anse’e werden wir sär schnell eng zusammenarbeiten können“</B>
Unser Reporter knipste noch schnell ein Foto von seiner Kollegin (s. Foto), schüttelte den Kopf, dachte sich, wenn ihm das T-Shirt als Warnung nicht genügt, bitte, und verließ dann das Haus.
<br><a href="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Goals.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://mitglied.lycos.de/mikel2/MP_Haus/MP_Goals.jpg" align="" width="168" height="224" ></a>
Sobald wir nach dem Ligastart wieder Neuigkeiten von unserem französischem Schwerenöter haben, werden wir exklusiv davon berichten.
<I>Valdos Skandalos für El Periodico Rancagua</I>
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08.02.2006 13:48 -
Michel Platini -
CD O'Higgins
(Archiv)
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