Jubel bei Charlton Athletic. Die Mannschaft ist derzeit im eigene Stadion das Maß aller Dinge. Auch gegen Plymouth gelang ein Sieg und das Team legte gleich bei Everton nach und siegte klar mit 4:1. Temamanager G.F. dazu: "Dieser Sieg war einer der wichtigesten in der Rückrunde. Everton steht auf einem internationalen Platz, dort wollen wir hin. Nun bewegen wir uns aus dem Niemandsland der
Tabelle heraus und haben die Chance, auch im nächsten Jahr im Valley auswärtige Gäste begrüßen zu können. Dazu müssen wir allerdings noch einige Punkte holen. Nun kommt Leeds und sie werden nicht der erste Tabellenführer sein, der erkenen muss, dass unser Valley nicht mehr zu stürmen ist. Für die Meisterschaft müssen sie sich die Siege woanders holen."
Hätte Charlton nur in der Hinserie auch nur halb so gut gespielt. Das Team könnte heute ganz oben stehen. In der Rückrunde ist die Mannschaft eindeutig Spitze und kann durch zwei weitere Heimspiege zumindest Rückrundenmeister werden. "Dafür können wir uns zwar nicht viel kaufen, aber nach den beeindruckenden Siegen gegen den kommenden Meister Leeds (6:0) und Norwich City (ebenfalls 6:0) sind die Fans im heimischen "Valley" versöhnt. Wir werden ihnen noch zwei berauschende Heimspiele bieten, das sollte auch reichen, um wieder im UI-Cup antreten zu können. Mehr ist nach dem verkorksten Start in diese Saison nicht drin," backt Manager Georg Frese kleine Brötchen.
Wer wird Meister in England und wer wird Londoner Stadtmeister? Es sieht ganz danach aus, als sollte wieder ein Londoner Club die Meisterschaft gewinnen. In der Stadtmeisterschaft ist es wieder spannender geworden, nachdem Charlton nun auch gegen den bisherigen Spitzenreiter Tottenham gewonnen hat. "Das 5:0 hat unsere Heimstärke eindeutig unter Beweis gestellt. Ich weiß bis heute nicht, warum unser Mittelstürmer Darren Bent nicht bei der WM dabei war. Bei uns schießt er Tore am Fließband. So soll es auch gegen Plymouth weitergehen. In der Rückrunde haben wir schon soviel Punkte gesammelt, wie in der gesamten Hinserie. Unser Saisonziel ist nun wieder ein einstelliger Tabellenplatz. Dazu müssen Heimsiege her."
Charlton Athletic hat sich mit einem Paukenschlag etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Beim kaum noch zu rettenden FC Sunderland gelang ein ungefährdeter 5:0 Sieg. Aber nicht nur gegen den Abstiegskandidaten wurden Punkte geholt, auch gegen Spitzenteams gelangen Siege. Im Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten Chelsea zeigte das Team lange vermisste Stärke und gewann im heimischen „Valley“ klar mit 4:0. Einmal gut im Schwung hatte im nächsten Lokalderby der nächste Meisterschaftskandidat Arsenal keine Chance
und wurde im eigenen Stadion mit 5:3 ausgekontert. „Wir wissen nun, wie wir erfolgreich spielen können und werden diese Taktik weiter einhalten. Derbysiege sind die schönsten Siege und darum werden wir nächste Woche im gegen Tottenham unseren Fans wieder Angriffsfußball vom Feinsten präsentieren“ kündigte Teammanager Georg Frese an. "Zudem ist es wichtig, die direkten Konkurrenten auf Abstand zu halten. Gegen Sheffield Wednesday müssen wir auch hellwach sein. Ich vertraue auf meine Stürmer."
"Wenn man einmal die Seuche hat, wird man sie so schnell nicht los." Mit diesem philosophischen Spruch kommentierte Manager G.Frese die Situation seines Teams Charlton Athletic. Die Addics zeigten zwar im Heimspiel gegen Nottingham eine solide Leistung, doch beim Gastspiel in Burnley zeigten sich wieder die bekannten Schwächen. Glatt mit 4:0 wurde man abgefertigt, steht weiterhin auf dem drittletzten Platz
und muss einsehen, dass derzeit wohl nur im heimischen Valley die Punkte gegen den Abstieg gewonnen werden können. "Wir haben noch acht Heimspiele, wenn wir die alle gewinnen, haben wir mit Sicherheit mit dem Abstieg nichts zu tun. Unser Sturm ist stark genug, um jedesmal voll zuzulangen. Mit dieser Offensivstrategie sind schon andere erfolgreich gewesen. Wir werden es versuchen," gab G.F. die Marschrichtung vor.
Das Valley ist keine Festung mehr. Charlton musste gegen Manchester United eine bittere 3:5 Niederlage hinnehmen. Die Leistung was so schlecht, dass die Fans schon vor dem Ende nach einigen Schmähgesängen das Stadion verlassen hatten. Zum Auswärtsspiel bei Wigan waren lediglich die fünf Fans mitgereist, die die Fahrt vom Verein gesponsert bekommen hatten. Doch die erlebten etwas Unfassbares! Nach zehn Spielen ohne ein einziges Tor auf des Gegners Platz trauten die fünf nicht schlecht als Charlton mit 5:1 den ersten Auswärtssieg holten und dabei die Heimelf an die Wand spielte. Das gibt Mut für das nächste Spiel gegen Nottingham.
"Die Hinrunde sollten wir so schnell wie möglich vergessen. Das war ja nun wirklich viel Kampf, noch mehr Krampf und wenig Erfolg." Chalrtons Team-Manager Georg Frese richtete den Blick nun nach vorn. "Wir sind einfach zu instabil. Unsere Abwehr ist zu löchrig, der Sturm zu oft nur ein laues Lüftchen. Wir werden das Training umstellen, um endlich Tritt zu fassen. Dabei müssen wir unseren Fans wieder den Angriffsfußball bieten, der uns in den letzen beiden Serien so erfolgreich gemacht hat. Das Valley muss wieder zu einer uneinnehmbaren Festung werden. Wir haben noch 10 Heimspiele, die müssen gewonnen werden, dann werden haben wir auch mit dem Abstieg nichts zu tun."
"Ab sofort geht es nicht mehr um den Nichtabstieg! Wir wollen am Ende vor Nottingham stehen." Auf die Frage, wieso Charlton dies ungewöhnliche Ziel formuliere, antwortete Manager Georg Frese: "Wir sind das Team mit dem besten TK, Nottingham mit dem schlechtesten. Da wäre es doch gelacht, wenn wir die nicht noch abfangen könnten. Übrigens habe ich nichts gegen Nottingham, ich wünsche ihnen auf jeden Fall einen Platz unter den besten acht." Ob alles nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, muss sich zeigen. Derzeit knabbert Charlton jedenfalls noch daran, nicht von den Abstiegsrängen weg zu kommen.
Aufregung beim Londoner Club Charlton Athletic. Die SUN hatte gemeldet, der Manager Georg Frese stehe vor der Entlassung. Wegen anhaltender Erfolglosigkeit sei das Präsidium nicht länger bereit, den Trainer zu decken. G.F. selbst gab sich überrascht: "Mir ist ein solcher Entschluss des Präsidiums nicht bekannt. Und da ich noch gestern mit Präsdident Jerry Martin golfen war und wir nachher einige Pints geleert haben, hätte er mir sicher etwas gesteckt, wenn mir eine Entlassung drohte. Ich gehe ganz gelassen in die nächsten Spiele. Wir haben zwar unser Saisonziel nach unten korrigieren müssen, aber ein einstelliger Tabellenplatz ist weiterhin realistisch."
"Meine Spieler brauchen erst einmal eine Auszeit. Nachdem wir im UI-Cup unglücklich durch ein Abseitstor in der Nachspielzeit ausgeschieden sind, sind einige mental nicht gut drauf. Andere sind dental nicht gut drauf, nachdem sie beim Frustsaufen nach dem Ausscheiden Kontakt mit mehreren Fäusten gegnerischer Fans machen mussten. Unser Vereinsarzt konnte zwar die Blutung stillen, aber für neue Beißerchen müssen sie jetzt doch zum Zahnarzt. Da ist es fast schon egal, dass wir in der Liga wieder die rote Laterne tragen. Inzwischen kann mich fast nichts mehr schocken. Und wer das Spiel gegen Arsenal gesehen hat, weiß, wie schlecht wir gespielt haben. Es kann nur noch aufwärts gehen." Diesem statement des Managers ist nicht mehr hinzuzufügen.
"Ich weiß nicht, was die Kritiker wollen, die Situation ist doch gar nicht schlecht. Wir liegen gerade einmal sechs Punkte hinter dem Tabellenführer. Wenn wir diesen Abstand halten, kommen wir sicher auf einen Platz unter den besten fünf." Teammanager Georg Frese zeigte sich abgebrüht angesichts einiger Kritik sein Team lasse die nötige Ligareife vermissen. "Wir haben derzeit eine massive Doppelbelastung zu verkraften, da bin ich mit dem klaren Sieg gegen Burnley sehr zufrieden. Diesen Schwung müssen wir uns für die nächsten Heimspiele retten, dann wird es auch wieder nach oben gehen. Und im UI-CUP sind wir schon ganz erfolgreich."
Da staunten alle Verantwortlichen bei Chalton Athletic: In einem Nacht und Nebel-Aktion hatten sich die Spieler mit ihren Sportsfreunden verabredet und den ersten ZAT ohne Startschuss gespielt. Nach dem grandiosen Ergebnis mit zwei Auswärtssiegen will der Verein sich dafür einsetzen, dass die Ergebnisse als "Joker-Games" am Saisonende zusätzlich zu den regulären Spielen gezählt werden.
Teammanager G.Frese erklärte seinen Spielern, wie wichtig Lokal-Derbys sind. Sie entscheiden zwar nicht
über die Meisterschaft, aber wer bei der inoffiziellen Londoner Stadtmeisterschaft schlecht abschneidet, droht abzusteigen. Im letzen Jahr traf es Milwall und West Ham United. Während die anderen Londoner Clubs mit 20-22 PUnkten aus den direkten Vergleichen etwa gleich stark abschnitten, holte Milwall ganze 10 Punkte aus den Derbys, West Ham sogar nur 9. Die Folge: beide stiegen ab und dürfen sich nun im Unterhaus tummeln.
Merke: Arsenal, Chelsea, Queens Park und Tottenham wegputzen, dann hat Charlton mit dem Abstieg nichts zu tun.
Upps, das ging daneben. Nach einem erfolgreichen Ausflug nach Norwegen, wo das Team sich durch einen Sieg gegen Lillestrom für die zweite Runde im UI-Cup qualifizierte, war für Charlton Athletic national nichts zu holen. Nach schwachem Spiel verlor man bei Manchester United mit 0:2. Auch im Heimspiel gegen Wigan Athletic zeigte sich, dass die Mannschaft noch nicht fit genug ist. Bis fünf Minuten vor Schluss sah es nach einem knappen Sieg aus, doch dann schlugen die Gäste zweimal zu und sicherten sich drei Punkte. Charlton sieht sich nun die Tabelle von ganz unten an.
"Wenn es optimal läuft, können wir uns doch noch für den UI-Cup qualifizieren," resumierte Präsident Jerry Martin. "Mit dem Sieg bei Wallsall haben wir unsere Ausgangsposition vor dem Finale überraschend verbessern können." Auch Teammanager G. Frese sieht einen Hoffnungsschimmer: "So wie die Jungs bei Wallsall gefighted haben, ist mir vor dem schweren Auswärtsspiel bei Rotherham nicht Bange. Dort müssen wir unbedingt punkten, dann können wir in den Heimspielen alles klar machen. Nur dürfen und die Rotherhammer nicht enteilen. Aber wir haben ja gezeigt, dass wir auswärts gewinnen können."
Für Charlton hätte es ein wunderbarer ZAT werden können. Nachdem man im heimischen Valley Newcastle United mit 2:0 bezwungen hatte und danach auch noch das Lokalderby gegen Arsenal mit 1:0 für sich entschieden hatte, war das Team mit breiter Brust zum Nachbarn Tottenham gereist. Doch schon in der Straßenbahn, die man gewählt hatte, um sich von den eigenen Fans berauschen zu lassen, beschlich Teammanager G.F. ein ungutes Gefühl:"Die Spieler wirkten begeistert, doch auch etwas abwesend." Und genau so
präsentierte sich die Mannschaft: Man berannte das Spurs Tor, vernachlässigte aber die eigene Abwehr. Ergebnis: Vier Tore beim Gegner reichten nicht aus, um zumindest den angestrebten Punkt zu entführen. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs bis zur nächsten Woche genügend Konzentrationsübungen absolvieren. Dann sollte es auch mit 'nem Auswärtssieg klappen. "Bei Leeds müssen wir punkten, sonst wird der Abstand nach oben zu groß," stellte Präsident Jerry Martin klar, was er von der Mannschaft erwartet.
„Saison mit Anstand zu Ende bringen, abhaken, Urlaub machen und dann auf ein Neues“. Auf diese knappen Worte brachte Georg Frese seine Gefühle nach dem letzten ZAT. Zwar beide Heimspiele gewonnen, aber in der Tabelle trotzdem abgerutscht, da ist der internationale Zug abgefahren. „Wir waren international besser als alle erwartet hatten. Mit dem Erreichen der UEFA-Cup Finalrunde haben wir unser Soll mehr als erfüllt. Schade, dass es national nicht so gut gelaufen ist. Aber nachdem wir in der letzen Serie noch manche Überraschung landen konnten, nimmt uns nun jeder Gegner ernst. Da ist es einfach schwer, mit unserem kleinen Kader ganz oben mitzuspielen.