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Indische Nächte sind lang...
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Diese Feststellung trafen in den zwielichtigen Kneipen Neu Delhis schon vor Jahren das berühmteste indisch-indianische Zwillingspärchen aller Zeiten: die Gebrüder Blattshah Khan.
Nun ist die dunkle, lange Nacht, die sich wie ein schwarzes Band über die indischen Fußballvereine legte, glücklicherweise vorbei. Sie ist übergangen in einen wolkenlosen, vor Kraft strotzenden Frühlingsmorgen. Die Sonne ist zurück.
Und mit ihr zahllose Fans, die nun Dienstag für Dienstag mit ihren Kühen in die Stadien zum traditionellen Dienstagabendgebet pilgern. Im Stadion nebenan wird dann ab sofort aber auch wieder Fußball gespielt.
Und wenn dem Logo der indischen Kolumne geglaubt werden darf, dann wird wohl auch beim Fußball in Indien sehr auf |
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Götter und Religion vertraut. Denn sogar der Ball, der bei den offiziellen Spielen verwendet wird, ist zuvor von einem der modernen indischen Götter geweiht und mit seinem Logo versehen worden. Der Gott ohne Hose wurde 2006 aus Deutschland vertrieben und fand nun anscheinend ein Refugium als Gott in Indien. Als Gastgeschenke verteilte er sogleich Bälle an die indische Bevölkerung, die ihn daraufhin frenetisch und minutenlang mit "Goleo, Goleo"-Rufen feierte.
Eigentlich bleibt nur noch eine Frage offen: Wo ist sein sprechender Ball Pille hin? Zahlreiche Vermutungen geistern seitdem durch das Land: Ist er auch in Indien? Schreit er, wenn jemand gegen ihn tritt? Wurde er eventuell inkognito an die indische Bevölkerung verschenkt? Ist es nur Zufall, dass sich Pille und Chrille reimen? |
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10.10.2009 21:22 -
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Hindustan Club New Delhi
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