Ungewohntes gab es aus Dniepropetrowsk zu vermelden, denn dort wurde zum Beginn der neuen Saison der Rasen noch mal ordentlich generalüberholt. Statt wie bisher grün gefärbte Späne gibt es nun frisches Grün aus dem guten alten Oranje-Staat: „Wir wollten einfach mal in die Zukunft investieren. Wer weiss ? Vielleicht klappt es bald auch mal mit dem internationalen Geschäft ?“ Diese Aussage aus dem
Präsidium dürfte man wohl als Zielsetzung und Marschbefehl an den Coach Don Marco verstehen: „Schaun mer ma was bei der Saison rausspringt. Natürlich würde ich schon gerne den sechsten Platz halten… Und ich denke das ich mit dem Team dies auch realisieren kann. Was die internationalen Ambitionen betrifft, dazu äußere ich mich zu einem solch frühem Zeitpunkt noch nicht. Das wäre vermessen.“
Don Marco und sein neuer Club Dnipro Dnipropetrovsk bleiben weiter auf Kurs Europa. Zwar trennen den Club immer noch drei Punkte vom erwünschten Ufer, die vier Punkte aus den letzten beiden Spielen machten den Trainer allerdings optimistisch: „Jetzt kommt es zum Derby gegen Volyn Lutsk und die stehen auf dem fünften Rang. Das wird natürlich schon ein Spiel das wir unbedingt gewinnen müssen, gerade weil wir
die Gastgeber sind. Wenn wir nach oben wollen müssen wir da auch was reißen können,“ forderte Don Marco trotzig von seinen Jungs. Auch gegen den Aufsteiger Chernomorets Odessa würde der Coach gerne gewinnen: „Wir müssen einfach erstmal auf dem Teppich bleiben. Die letzten beiden Jahre reichte es für Dnipro nur für Rang sieben. Jetzt gleich Topleistungen zu erwarten ist vermessen.“
Völlig überrascht waren wohl die Sportgazetten in Schottland und der Ukraine von dem Wechsel des legendären Mourinho Schottlands in den Ostblockstaat: "Ich habe ein sehr gutes Angebot erhalten und ich denke das dies der richtige Schritt war. In der zweiten Liga Schottlands mit lauter Gurken spielen zu müssen war wirklich nicht das wahre und ich war enttäuscht was da ablief. Diese Liga spiegelte nicht im geringsten den hohen Anspruch der ersten Liga wider." Don Marco ist Dnipropetrovsk noch in anderer Hinsicht ein Begriff: "Mein absoluter Lieblingsclub,der Hamburger SV, scheiterte mal im UEFA-Cup an dieser Truppe. Ich fand das Team sehr sympathisch. Mal sehen was ich hier erreichen kann."
Die "Red Army" Aberdeen FC befindet sich laut Coach Don Marco weiterhin im Soll: "Unser Ziel ist eine Position unter den ersten fünf Rängen und bisher sieht es für uns doch sehr gut aus. Ich bin optimistisch das es was wird mit der Erfüllung unserer Ziele. Da lassen wir uns auch nicht durch eventuelle Niederlagen zurückwerfen," kommentierte Don Marco das momentane Wechselbad der Gefühle für die treuen Fans: "Natürlich ist es für Fans die die Premier League von uns gewohnt sind eine deftige Umstellung aber es ist überhaupt keine Veränderung zu verspüren.. Alle ziehen kräftig mit und das motiviert natürlich auch das Team.."
Don Marco und seine neue Truppe Aberdeen FC sind bisher besser als erwartet in die neue Saison gekommen: "Man kann wirklich sagen das das Team sich an mich schneller gewöhnt zu haben scheint als gedacht. Bisher läuft alles sehr zufriedenstellend und man muss zusätzlich sagen das wir das Saisonziel unter den ersten fünf Teams zu landen immer noch im Visier haben. Bisher erfüllen wir diese Bedinungen locker und ich sehe zur Zeit auch nichts was dagegen sprechen würde." Auch das Präsidium der Red Army äußerte sich sehr zufrieden mit den Auftaktleistungen des Teams.