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COPA NEWS |
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Ohne Unentschieden
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Sechs Siege, sechs Niederlagen: Apollo Athen musste in dieser Saison bislang noch nie die Punkte teilen.
Nach dem Sieg über AO Veria und der Niederlage gegen Olympiakos Piräus stand fest: Apollo Athen ist neben dem Aufsteiger AO Kavala das einzige Team der griechischen Super League, das auch nach zwölf Spielen noch kein Remis zu verzeichnen hat, sondern alle seine Partien entweder gewann (meist deutlich) oder verlor (meist ebenso deutlich).
"Ich glaube, dass das der richtige Weg ist", ergänzte der in der Pressekonferenz darauf angesprochene Chefcoach. "Wir müssen uns entscheiden, in welchen Partien wir die Punkte |
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holen wollen und uns voll auf diese konzentrieren. Wenn wir ohnehin nicht mithalten können, dann müssen wir auch sichergehen, dass wir ohne Verletzte oder anderen Langzeitfolgen wie langen Rotsperren aus dem Spiel herauskommen. Bislang ist das ganz gut geglückt, auch wenn mehr Siege ohne weiteres möglich gewesen wären."
Mehr Siege wären ohne weiteres möglich gewesen - dieses Statement sorgte für Diskussionen in der Fanszene. Kann Apollo schon so schnell wieder in der vorderen Tabellenhälfte mitspielen? Ist der aktuelle Tabellenplatz mehr als ein Zwischenhoch? Was passiert, wenn die derzeitigen Verfolger ihre Form steigern? |
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21.06.2011 21:06 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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Von der Verhältnismäßigkeit
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Zwei Spiele, sechs Tore - eigentlich ein gutes Ergebnis. Trotzdem hat Apollo Athen nur drei Punkte geholt. Eine bittere Heimniederlage gegen AO Kavala wurde nur unzureichend durch den souveränen Sieg im Lokalderby gegen Panathinaikos kompensiert.
"Wir müssen wieder cleverer spielen" - das war die Erkenntnis dieser beiden Spiele. Stand Apollo Athen in den ersten acht Partien der laufenden Saison für Effizienz und rationales Spiel, schien am vergangenen Wochenende der Spaßfußball Überhand zu gewinnen, zum Leidwesen des Punktekontos. "Wir dürfen nicht mehr einfach so alles nach vorne werfen, egal ob wir gerade knapp zurückliegen oder deutlich führen. In den ersten Spielen haben wir gezeigt, wie man eine Führung verwaltet und einen Rückstand aufholt - aber das haben wir heute |
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vergessen", schimpfte der Trainer, um dann hinzuzufügen: "Solche Spiele kann man sich leisten, wenn alles sowieso gut läuft und man mit weitem Abstand an der Tabellenspitze steht. Aber wenn man wie wir eher aus der hinteren Hälfte der Tabelle kommt und sich langsam hocharbeiten will, dann ist so etwas Gift."
Katerstimmung scheint rund um das Stadion Georgios Kamaras eingekehrt zu sein, trotz der leichten Verbesserung der Tabellensituation. "Im Moment müssen wir einfach neidlos anerkennen, dass die beiden Aufsteiger Olympiakos Volou und AO Kavala einfach abgezockter spielen - und Olympiakos Piräus kann sich ja auch Hoffnung auf die Titelverteidigung machen und befindet sich in einer ausgezeichneten Stellung: In Schlagweite der Tabellenspitze und dennoch mit enormen Reserven im Hintergrund", so der Coach. |
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14.06.2011 23:18 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
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Nach einem Sieg und einer Niederlage tritt Apollo Athen scheinbar auf der Stelle - aber Stagnation ist das nicht, wenn man die Bewegung im Tabellenkeller betrachtet.
"Wir hatten gehofft, uns weiter an die vordere Hälfte der Tabelle heranpirschen zu können", erklärte der Trainer, "aber die stark auftretende Mannschaft von Olympiakos Volou hat uns mit vier Toren einen Strich durch die Rechnung gemacht." Umso erfreulicher war der knappe 3:2-Sieg über Ethnikos Asteras, der Elf des Trainer-Urgesteins Roberto Carlos: In einer hart umkämpften Partie konnte Athen zehn Minuten vor dem Ende durch einen wuchtigen Kopfball des Innenverteidigers Karagounis (genannt "der Koloss von Rhodos") nach einem herrlichen Freistoß das Ruder herumreißen und die Weichen auf Sieg |
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stellen. "Solche Siege sind wichtig für die Moral in der Mannschaft", meinte der Coach nach dem Abpfiff, als sich seine Elf gerade von der Kurve feiern ließ.
In den folgenden Tagen war das Stadion Georgios Kamaras ein Ort reger Betriebsamkeit: Auf dem Rasen wurden immer und immer wieder neue Spielzüge geübt - zunächst in Zeitlupentempo vorgetragen, dann mit jedem Durchlauf gesteigert. "Das dient der Automatisierung der Laufwege", erklärte der Trainer und grinste still in sich hinein, als er danach gefragt wurde, ob man diese neuen Taktikvarianten bereits am nächsten Spieltag in der griechischen Super League bestaunen könne. Liegt darin das Geheimnis, das Apollo Athen im Moment zum Team mit der besten Fux-Wertung der Liga macht - langsam eingeübte Spielzüge? |
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31.05.2011 21:30 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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Der fernhin Treffende
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Eine leichte Verbesserung im Vergleich zur Vorwoche - Apollo Athen feiert wichtigen Sieg!
Als im Georgious-Kamaras-Stadion das Heimspiel von Apollo Athen abgepfiffen und PAOK Saloniki mit 1:0 besiegt wurde, ging ein Raunen durch das weite Rund. "Es war enorm wichtig, dass wir mit einer kompakten Defensivleistung diese Punkte geholt haben", erklärte der Trainer seinen lautstarken Jubel nach Abpfiff. Lange hatte Apollo vorne gelegen, doch wirklich sicher war der Sieg erst mit dem Abpfiff: Nach einem wuchtigen Schuss aus 25 Torentfernung, der auch als Anspielung auf die Gottheit, die dem Verein den Namen leiht und von Homer als "der fernhin Treffende" bezeichnet wird, verstanden werden kann und die Apollonier in Führung brachte, zog sich die Heimelf bereits in der ersten Spielhälfte ungewöhnlich tief zurück und versuchte durch Konter für Gefahr zu sorgen, was erst gegen Ende der Partie, als PAOK immer entschlossener auf |
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den Ausgleich drängte, einigermaßen gelang.
Die folgende Auswärtsniederlage wurde mit einem Kopfschütteln abgetan. "Ich weiß auch nicht, was mit der Liga los ist", meinte der Coach, "aber bislang haben nur zwei Teams Auswärtssiege erzielen können - und das nach sechs Spieltagen." Es scheint, als würden sich alle Vereine darauf verlegen, zuhause den Gegner zu überrennen und in der Fremde dann sich ebenfalls überrennen zu lassen. "Durch unseren knappen Sieg letztes Wochenende haben wir gezeigt, dass man auch ohne ein Offensivfeuerwerk punkten kann - jetzt kommt es darauf an, auch auswärts Nadelstiche zu setzen", erklärte ein sichtlich optimistischer Apollo-Trainer. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob eine weitere Verbesserung der Tabellenposition möglich ist und ob die Elf unter der Gunst des "fernhin Treffenden" auch in der Ferne zum ersten Mal in dieser Spielzeit trifft. |
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23.05.2011 23:22 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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Mehr Mimikry
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Die leichte Verbesserung der Tabellenposition wird zwar erfreut zur Kenntnis genommen, aber im Moment dominiert ein anderes Thema die Gespräche: Teilt sich die Apollo-Elf ihre Kräfte richtig ein? Während die Heimspiele sichere Siege sind, gehen die Auswärtspartien glasklar verloren.
Kann man sich diesen Berg-und-Tal-Fußball eine ganze Saison lang leisten? Muss Apollo nicht cleverer spielen und auch auswärts Punkte holen? Gibt es eine Strategie, die einen idealen |
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Ablauf für die ganze Saison vorsieht und mit sicheren Siegen gegen direkte Konkurrenten rechnet?
Betrachtet man die aktuellen Ergebnisse, dann fällt auf, dass in der Super League sehr nach Schema F gespielt wird: die Kalkulation fast aller Erstligisten basiert auf sicheren Heimsiegen und als bedeutungslos bewerteten Auswärtsspielen. Weniger Berechenbarkeit, mehr Takiktspielchen, mehr Verwirrung - nur so kann man diese Strukturen durchbrechen. Vielleicht schon am nächsten Spieltag? |
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14.05.2011 22:56 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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Antike Statue
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Nach dem souveränen 2:0-Heimsieg gegen PAE Aigaleo und der deutlichen 3:0-Auswärtsniederlage gegen Skoda Xanthi bleibt Apollo Athen dort, wo es in der vergangenen Saison war - im unteren Tabellenmittelfeld.
Es war wenig überraschend, dass die hohen Erwartungen an den neuen Trainer unterboten wurden. Dass Coach Max allerdings fast durchgehend schweigend auf der Trainerbank saß und gelegentlich etwas in einem kleinen Notizbuch notierte, dass er ab und an fragend seinem Assistenten zusteckte, schien die Athener Fanszene etwas zu irritieren. Mit scheinbar unbewegter Miene beobachtete er Pässe und Laufwege seiner Elf, nickte nur manchmal zustimmend und deutete ebenso selten mit der rechten Hand an, dass er einen alternativen Verlauf der Spielszene gerade in seinem Kopf durchging.
Nach den Spielen befreite er |
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sich mit den üblichen Floskeln aus den Fängen der Presse und rief Gerüchten zufolge noch einmal die Mannschaft zusammen, um einige Punkte zu besprechen - welche das waren, geriet nicht an die Öffentlichkeit.
Worauf zielt dieses akribische Arbeiten? Beschäftigt man sich im Verein so intensiv mit den kommenden Gegnern, dem OFI Crete und Proodeftiki Nikea? Oder wird schon akribisch an der Vorbereitung für die Spiele gefeilt, auf die das gesamte Umfeld hinfiebert - gegen den amtierenden Meister Olympiakos Piräus mit Trainer Marcool, der Apollos Trainer Max aus der Vergangenheit noch gut bekannt ist, gegen Ethnikos Asteras mit dem Griechenland-Veteranen Roberto Carlos, gegen Max' alten Verein AO Veria oder gegen Olympiakos Volou, das mit neuem Trainer nach der katastrophalen letzten Saison die Runderneuerung plant? |
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09.05.2011 21:53 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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Ein alter Bekannter als neuer Trainer
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Apollo Athen verpflichtet einen neuen Trainer - einen alten Bekannten.
Die ersten Gerüchte gab es erst einen Tag bevor Max, der neue Trainer von Apollo Athen, seine Unterschrift unter den Vertrag setzte und im Anschluss daran der Presse vorgestellt wurde.
Man hatte ihn in Athen gesichtet, in einem Straßencafé und mit inzwischen leicht ergrauten Haaren. Die Meisterschaft mit AO Veria war lange her, das erste Engagement in der griechischen Liga bei Olypiakos Piräus ebenso. Es hatte ihn weggezogen, zuerst in die zweite englische Liga und dann in eine Auszeit, von der er laut eigenen Angaben selbst nicht wusste, wie lange sie dauern sollte. "Ich habe Abstand vom Trainergeschäft gebraucht, eine Auszeit", erklärte er. "Aber jetzt bin ich wieder da."
Über die Gründe für eine Rückkehr in den Fußball schweigt er sich aus und auch der Vereinspräsident lächelt nur sanft, als er gefragt wird, wie der Kontakt zu diesem in der Versenkung verschwundenen griechischen Urgestein wieder aufgewärmt wurde. Die Elafra Taxiarhia hat sich vorgenommen, an die goldenen Zeiten anzuknüpfen, als die Elf des |
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damaligen Trainers manuel um die Meisterschaft mitspielte. "Ich bin mir noch nicht sicher, ob und wie schnell ich diese Wünsche erfüllen kann", tritt der neue Mann auf der Bank aber sofort auf die Euphoriebremse. "Der Fußball ist ein schnelles Geschäft und ich habe einige Saisons lang pausiert. Ich kann nicht einschätzen, wie viel die Erfahrung eines alten Mannes wert ist. Und ich habe keinen Überblick über den Transfermarkt. Die Mannschaft und ich, wir müssen uns erst einmal besser kennenlernen, bis ich irgendwann weiß, was wir schaffen können." Vorerst wird es auch keine Neuverpflichtungen geben: "Diese Einkäufe wären blind und wir sind finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Aber natürlich wird die Scouting-Abteilung nicht untätig bleiben und Ausschau halten", so der neue Trainer, der direkt nach der Pressekonferenz unter den Augen der Presse eine leichte Trainingseinheit der Mannschaft leitete.
Bei den Spielen gegen PAE Aigaleo und Skoda Xanthi, die beide in der vergangenen Saison deutlich besser als Apollo Athen waren, wird sich zeigen, ob der neue alte Trainer ein PR-Gag oder ein echter Schachzug war. |
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01.05.2011 20:01 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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