<b>Aachen. </b>Gewonnen und doch verloren. Aachen zeigt einmal mehr eine tolle Leistung am Tivoli, doch verliert beim KSC, sodass man insgesamt eine negative Torbilanz aus den beiden Spielen hat. Nun stehen die Öcher auf Platz 10, doch halten den Kontakt nach oben. Lediglich Jahn Regensburg und Hannover 96 haben eine gute Ausgangsposition für die Saison. Der Rest ist eng beisammen, wodurch sich noch keine Tendenzen zeigen. Es folgt das Derby gegen Gladbach am Freitag, ein Duell, in dem es stets um Prestige geht. Spielt die Alemannia am Tivoli so gut auf, wie zuletzt, sollte es kein Problem werden, die Fohlen mit 4-5 Toren Unterschied nach Hause zu schicken. Alle Spieler sind fit, somit kann Trainer Herbie auf ein großes Kader zurückgreifen.
<b>Aachen. </b>Der Heimauftakt der Aachener Alemannia ist geglückt. Nachdem man beim Absteiger Union Berlin noch mit 0:4 unterging schickte man den SV Eintracht Trier mit dem gleichen Ergebnis wieder nach Hause. Die Vorstellung am Tivoli war sehr überzeugend, doch das Auswärtsspiel liess zu Wünschen übrig. Vielleicht kann man die gezeigten Schwächen gegen den KSC ausmerzen und dort punkten. Gegen Hertha BSC Berlin, will man sich in ähnlicher Vefassung zeigen, wie gegen Eintracht Trier. Schliesslich will man in diesem Jahr oben mitspielen...
<b>Aachen. </b>Am Ende war es ganz knapp. Nur 2 Punkte fehlten zum Aufstieg in die 1. Bundesliga. Nimmt man es sogar streng, so fehlt nur ein einziges Tor mit dem man in der neuen Saison erstklassig gespielt hätte. Gegen Eintracht Trier gab es in der letzten Saison ein 2:2 auf dem Tivoli. Mit einem Tor mehr, hätte man auch 2 Punkte mehr gehabt, die zum Aufstieg gelangt hätten. Hätte wäre wenn und aber, das alles bringt nun nichts mehr. Aachen gratuliert den Aufsteigern Lübeck, Unterhaching und Viktoria Köln und hofft ganz einfach, in der nächsten Saison auch zu den ersten 3 Teams zu gehören, die die Ehre haben werden in die höchste deutsche Spielklasse aufzusteigen.
<b>Aachen.</b> Der Aufstieg ausser Reichweite, nach unten geht auch nicht mehr viel, was sollen also die letzten Spiele noch bringen? Wir konnten Alemannen-Coach Herbie ein kurzes Statement abringen:
"<i>Eigentlich geht es um nichts mehr, doch wir wollen uns eine gute Ausgangsposition für die nächste Saison verschaffen, in der wir dann auch in den Aufstiegskampf eingreifen wollen. Zudem ist da noch das Heimspiel gegen Unterhaching, das wir natürlich gewinnen wollen. Zwar würden wir Mikelz den Aufstieg gönnen, doch es macht viel mehr Spaß mit ihm in einer Liga zu spielen. Wenn er es dann trotzdem schafft, freuen wir uns für ihn mit und werden ihm entsprechend gratulieren.</i>"
<b>Aachen. </b>Das war´s. Die Alemannia hat aufgrund der letzten beiden Spiele jegliche Chancen auf die vorderen Plätze verspielt. Dabei reichten 5 Tore bei Eintracht Trier nicht zu einem Auswärtssieg und am Tivoli kam man über ein 2:2 gegen Lokalrivalen Borussia Mönchengladbach nicht hinaus. Wieder 2 Unentschieden, die der Alemannia sehr weh tun. Damit kommt man wohl kaum noch unter die ersten 5 der Liga um sich für die nächste Saison eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Herbie hatte schon lange damit gerechnet:
"<i>Wir liegen genau im Plan. Auch wenn es viele Fans und Vereinsmitglieder sicherlich gerne früher gesehen hätten, als geplant, rechnen wir uns erst in der nächsten Saison Chancen für den Aufstieg
in die <i>Bundesliga aus. In dieser Saison gilt es sich zunächst in der Liga zu festigen. Das haben wir bereits geschafft. Sicherlich sind die 4 Unentschieden und die daraus fehlenden 8 Punkte schwer zu verschmerzen, doch daraus lernen wir sicherlich. Ich möchte an Fans und Verein apellieren, dass man nicht abhebt. Wir haben jetzt 5 Spiele in Folge nicht verloren. Ich finde das kann sich sehen lassen. Wir müssen nicht jedes Spiel gewinnen, vorallem in meiner 1. Saison hier am Tivoli nicht. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Saison!</i>"
Die Alemannia wird den Rest der Saison also gemütlich ausklingen lassen, aber sie will sich dabei so weit vorne wie möglich platzieren. Verständlich, wenn man jetzt schon in die neue Saison investiert.
<b>Aachen.</b> Die Alemannia stolpert. Zwar gab es zu Hause wieder einen mehr als überzeugenden 4:0 Sieg über den Hamburger SV, doch bei Jahn Regensburg kam man über ein 4:4 nicht hinaus. Regensburg dürfte wohl nun so etwas wie ein Angstgegner der Alemannia sein, nachdem man bereits in der Hinrunde nicht über ein 3:3 hinaus kam. Insgesamt nun 4 Punkte die man liegen lassen hat, um vielleicht doch einmal in den Aufstiegskampf
eingreifen zu können. Mit diesen 4 Punkten wäre man wohl noch im Rennen gewesen, doch mit nun 8, 11 und 12 Punkten Rückstand auf die 3 Aufstiegsplätze dürfte in dieser Saison der Zug abgefahren sein. Herbie mahnte ja bereits am Anfang der Saison, dass man die Euphorie in Grenzen halten sollte, doch nach den letzten Siegen schwappe diese so über, dass nun jeder Fan einen Aufstieg der Alemannia sehen will. In dieser Saison wird daraus wohl nichts...
<b>Aachen.</b> Es tut sich was bei der Alemannia: Nach dem überzeugenden 4:0 Heimsieg konnten die schwarz-gelben auch jenseits des Tivoli überzeugen. Zum ersten Mal gelang ein Sieg auf des Gegners Platz. 4:3 hiess es am Ende gegen Fortuna Düsseldorf. 2 Siege in Folge sind eine feine Serie, doch Herbie blickt nur von Spiel zu Spiel: "Wir müssen uns jetzt auf Hamburg konzentrieren. Die Hanseaten wollen am Freitag hier 3 Punkte entführen, das habe ich aus sicheren Quellen gehört. Darum bedarf es entsprechender Gegenwehr!" So langsam brodelt auch die Gerüchteküche, was den Aufstieg angeht. So meldete das Kölner Blatt "Express"
schon große Töne von Herbie, der sich angeblich als Aufsteiger sehe. Dieses Märchen konnte Herbie jedoch ganz schnell dementieren: "Denken Sie etwa, ich spreche vom Aufstieg, wenn wir 8 Punkte hinter einem dieser Plätze liegen?! Ich glaube, da müsste ich schon etwas matschig in der Birne sein, damit so etwas passiert. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich hier ein stabiles, konkurrenzfähiges Team aufbauen will, das langfristig um den Aufstieg spielen kann. Dass ich hier direkt durchmarschieren möchte, habe ich mit keiner Silbe erwähnt und werde dies auch nicht tun! Das ist alles erstunken und erlogen! Sie wissen doch, wie die Klatschpresse ist..."
<b>Aachen.</b> Stellen Sie sich vor, es ist der 1. April und keiner geht hin. Eine unglaubliche Vorstellung, doch die scheint sich in der 2. Bundesliga bewahrheitet zu haben - betrachte man nur mal die Überschrift von Speedy Gonzales' Artikel. Da steht es eigentlich schon kaum übersehbar. Vollig unverständlich eigentlich, warum sich Duke, seines Zeichens Trainer des 1. FC Köln, von Gonzales in den April schicken liess. Dieser wartete lediglich auf den Mitternachtsgong und veröffentlichte wenige Minuten
später diese Ente. In Aachen wusste man sofort was Sache war. Der Toptrainer wird sich den Aufstieg nicht mehr nehmen lassen und auch darüber hinaus weiter als Trainer der kölner Viktoria fungieren. Die Alemannia dümpelt hingegen immer noch im Mittelfeld der Tabelle herum und macht auch noch keine Anstalten, dies jemals zu verbessern. "Wir müssen nach unten gucken", so Herbie. "Wer nach oben guckt, wird sich ganz schnell noch umschauen, und zwar nicht nach unten." Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
<b>Aachen.</b> Die Alemannia präsentiert sich weiterhin nur mittelprächtig. In den beiden Top-Auswärtspartien war für die Öcher nichts zu holen. El Presidente machte für seinen Clienten in Nürnberg keine Geschenke und auch die SpVgg Unterhaching war einfach noch eine Nummer zu groß für die schwarz-gelben. Was blieb war ein Zittersieg gegen die St. Paulianer, der nur durch großes Glück zustande kam. Emil Noll war es, der einfach mal aus 30 Metern die linke Klebe auspackte und den Ball, der unglücklich abgefälscht wurde, im Netz versenkte. Die ansonsten schwache Partie plätscherte danach vor sich hin und hatte eigentlich keinen Sieger verdient.
Damit steht die Alemannia weiterhin nur im Mittelfeld mit Tendenz nach unten, denn nun kommt es ausgerechnet auswärts zum Kräftemessen mit DEM Aufstiegsaspiranten schlechthin, dem VfB Lübeck. Die
norddeutschen spielten bislang eine überragende Saison und gaben lediglich 2 Punkte vor heimischem Publikum gegen LR Ahlen ab. Aachen muss endlich mal Gas geben, damit man sich ein wenig aus der trostlosen Mittelfeldgruppe lösen kann. Das Spiel gegen Lübeck wäre dazu ein nicht zu toppender Zeitpunkt. Schlägt man die Mannen vom Holstentor, könnte man auch wieder auf diese aufschliessen, doch bis zu einem Sieg ist es mehr als nur ein hartes Stück Arbeit - gefragt ist Kampf pur gepaart mit Willen, den Sieg zu erringen.
Im Heimspiel empfängt man Hannover 96, den Tabellenletzten der 2. Fussball Bundesliga. Für Herbie heisst dies nichts, denn die Liga ist stark. "Hier kann jeder jeden schlagen und Hannover ist vorallem auswärts immer für ein Tor gut. Bis auf das Spiel in Ahlen haben sie in jedem Auswärtsspiel getroffen. Wir werden uns so gut als möglich auf die Partie vorbereiten!"
<b>Aachen</b>. Die Alemannia erlebt zur Zeit ein Auf und Ab. Zu Hause könnte es für die schwarz-gelben nicht runder laufen, doch auswärts ist die Leistung eher mau. So auch in Berlin, wo man mit 0:1 verlor. Dafür war die Torfabrik beim 5:0 gegen den VfB Stuttgart, sowie beim 3:0 gegen Ahlen wieder intakt. Herbie bemängelte einzig und alleine eine Sache im Spiel gegen den VfB Stuttgart: "Ich bin verwundert über den schwarzen krauser. Wir haben ja lange zusammen in der Schweiz gearbeitet und kaum ist er in Deutschland, schon kennt er mich nicht mehr. Ich weiss gar nicht ob er mich am Spielfeldrand überhaupt wahrgenommen hat - Schade eigentlich!"
Das Restprogramm der Hinrunde hat es in sich:
Zunächst reist man zum 1. FC Nürnberg. Deren Trainer El Presidente kann sich glücklich schätzen, dass Herbie so ein eifriges Mitglied seines Fussballarama PbeM's ist. Verteilt
er deswegen Gastgeschenke für die Alemannia?
Danach empfängt man den FC St. Pauli, deren Trainer Kamikaze-kaytracid wohl schon das ein oder andere Mal zu viele Platten aufgelegt hat. Zumindest ist sein Setzverhalten undurchsichtig und unlogisch. Das bekam schon der große Aufstiegsaspirant, Speedy Gonzales, zu spüren.
Zum Schluss der Hinrunde steigt im Münchener Vorort das Knallerspiel schlechthin. die SpVgg Unterhaching empfängt die Alemannia. Mikelz Team gilt als absoluter Aufstiegsfavorit in der Liga. Zuletzt verpasste er diesen nur knapp, doch das Team hat sich gehörig verstärkt. Ob die Alemannia dort etwas reissen kann, ist nach der bisherigen Auswärtsleistung schon gar nicht mehr fraglich, nein, es scheint wohl zu 100% sicher, dass man dort nichts reisst. "Die sind noch ne Nummer zu stark für uns!", so Herbie, der schon jetzt weiss, dass man in Unterhaching nur Lehrgeld zahlt..
<b>Aachen.</b> Herbie trifft am Freitag auf einen alten Bekannten. Es ist der Trainer vom VfB Stuttgart, schwarzer krauser, der schon damals in der schweizer Super League sein Konkurrent war. Der Tivoli ist für das Spiel schon längst ausverkauft, auch wenn "nur" der 13. gegen den 18. spielt. Prestige wird in Aachen eben groß geschrieben. Für die Partie gegen Ahlen sind noch 5.000 Karten zu haben. Daran sieht man schon, wie die Fans zu dem Spiel gegen Stuttgart stehen. Der 12. Mann ist der Alemannia jedenfalls so sicher, wie das Amen in der Kirche...
<b>Aachen.</b> Endlich wieder ein Sieg am Tivoli. Nach der 0:1 Schlappe bei Borussia Mönchengladbach konnte die Alemannia am letzten Freitag einen 3:0 Sieg über Eintracht Trier erringen. Im Flutlichtspiel bei abermals toller Stimmung - man sagt ja, Alemannia habe die besten Fans der Welt - bot man eine überzeugende Vorstellung. Klitzpera per Kopf, Schlaudraff und Emil Noll waren für die schwarz-gelben erfolgreich. Der Sieg macht trotz des 12. Platzes Hoffung auf Besserung doch jetzt stehen 2 Auswärtsspiele und nur 1 Heimspiel an, wobei man zu allem Überfluss auch noch zu Viktoria Köln reisen muss - dem größten Favoriten auf den Aufstieg in die 1. Fussball Bundesliga.
<b>Aachen.</b> Welch ein hart umkämpfter Fight am Aachener Tivoli. Gegen die Düsseldorfer Fortuna hatte es die Elf von der Krefelder Straße alles andere als leicht. Am Ende hiess es nach einem Foulelfmeter 1:0 durch Erik Meijer - ein Elfmeter, der zumindest fragwürdig blieb. "Der hat uns gerettet, auch wenn man den sicherlich nicht unbedingt pfeiffen muss. Ich bin froh über die 3 Punkte. Mein Team hat es heute leider nicht verstanden die clever spielende Abwehr der Fortuna auszuhebeln. Daran müssen wir in den nächsten Spielen arbeiten. Mit dem 8. Platz bin ich soweit zufrieden, nur unsere
Auswärtsleistungen müssen besser werden. Bei Wacker Burghausen hatten wir die Möglichkeit einen Dreier einzufahren und haben es versäumt. Wenn wir im oberen Drittel mithalten wollen, dann müssen wir auch auswärts punkten. Der VfL Wolfsburg und Viktoria Köln machen es zur Zeit eindrucksvoll vor. Aber Mannschaften wie die Kölner sind ja auch zum Aufstieg verdammt. Da nützt es auch nichts, wenn Gonzales von sich ablenken will und die Hachinger als TK-Krösus bezeichnet. Aber er ist halt ein ausgefuchster Trainer, der sich die Presse zu Eigen gemacht hat. Das beherrscht er, soviel muss man ihm lassen..." so Herbie.
<b>Aachen.</b> Freudentaumel auf dem Tivoli. Die Spieler stehen vor dem S-Block und machen eine Laola mit den Fans, die Sitzplatztribühne gibt standing ovations und der Würselner Wall bebt - die Alemannia is back! Nach der lahmen Saison vom Vorjahr sprühen die Öcher wieder förmlich vor Elan. Ein wahres Torfestival war es beim 5:0 über den Absteiger vom VfB Lübeck an der Krefelder Straße. Ein Spiel, das die Fans, Spieler und den Verein begeisterte. Jan Schlaudraff bringt es auf den Punkt: "Es
ist das Publikum, was uns so nach vorne puscht! Hier zu spielen ist einfach geil. Der Trainer hat mit uns eine gute Vorbereitung absolviert - wir sind fit und gerüstet für die Saison." so der 3-fache Torschütze. Neben Schlaudraff war auch Keeper Nicht Matchwinner. "Was der gehalten hat, war sensationell!", begeisterte sich Erik Meijer für den Aachener Schlussmann. So kann es weitergehen für die Alemannia, denn dann sehen wir hier am Tivoli noch viele packende Spiele - zusammen mit dem besten Publikum der Welt.
<b>Aachen.</b> Es ist 9:30 Uhr. An der Krefelder Straße ist die Hölle los, Menschenmassen drängeln, Fotografen stehen Schlange und Offizielle sind um Ordnung bemüht. Dann kommt er endlich vorgefahren in seinem bescheidenen Astra - Herbie, der neue Trainer der Aachener Alemannia ist eingetroffen, um sein erstes Training zu leiten. So viel Rummel kannte er gar nicht, denn in der Schweiz hat man ihm trotz seiner 3er Meisterschaften, 2er CL Titel und des UEFA Cup Titels immer genug Freiraum gelassen. Die deutsche Presse ist eben weitaus skrupelloser als die aus der Schweiz. Er steigt aus, holt mit einem zufriedenen Grinsen seine Trainingstasche aus dem Kofferraum und begibt sich zum Trainingsgelände der Öcher. Fröhlich lächelnd gibt er den Fotografen die Möglichkeit ein paar Fotos zu schiessen. Autogramme gibt er noch keine, dafür wäre ja schliesslich nach Trainingsschluss genug zeit.
Es scheint, als wäre hier ein Gott zu feiern gewesen, doch trotz alledem ist es immer noch ein Mensch. Herbie, der Erfolgstrainer aus Aarau ist nun Coach bei Alemannia Aachen. Unsere Reporterin Anja Terhagen konnte nach der 1. Trainingseinheit ein kurzes aber ausschlagkräftiges Interview mit ihm führen:
R: "Hallo Herbie, was für ein Empfang hier. Wie fühlen sie sich?"
H: "Es geht mir
wirklich toll. Die Stimmung hier ist überwältigend, ich bin sehr beeindruckt von meinem ersten Tag!"
R: "Würden Sie uns kurz Ihre Ziele für die neue Saison schildern?"
H: "Wissen Sie, alle reden vom Aufstieg. Es ist natürlich klar, dass man die Alemannia zum Favoriten erklärt, wenn ein Trainer wie ich diese Erfolge vorzuweisen hat, doch damit fühle ich mich nicht wohl. Ich denke, wir sollten erst einmal abwarten, wie der Saisonstart verläuft, wieviel Potential in dem Team steckt und wie die Konkurrenten starten. Ich möchte hier eine schlagkräftige Truppe aufbauen und langfristig natürlich mit dem Club in die Bundesliga aufsteigen. Doch zu viel zu fordern, halte ich für Unsinn. Sollen die Mitstreiter uns doch ruhig zum Favoriten erklären. Wir müssen in dieser Saison nicht aufsteigen, uns würde auch in 2 oder 3 Saisons ein Aufstieg genügen. Andere Vereine wie Unterhaching oder Viktoria Köln als Absteiger sind nach der letzten Saison zum Aufstieg verdammt."
R: "Ich sehe gerade, da kommt auch schon der Präsident und ruft zur Sitzung. Ich bedanke mich recht herzlich für das Interview!"
H: "Nichts zu danken, an einer anderen Stelle bin ich gerne wieder bereit, Fragen zu beantworten. Haben Sie auch vielen Dank. Auf wiederseh'n!"
Ein 3:3 zu Hause gegen den SSV Jahn Regensburg. Man könnte jetzt das Setzverhalten der Regensburger kritisieren aber darüber wollte Herbie sich nicht schon wieder echauffieren. Schliesslich hätte man am Tivoli einfach ein Tor mehr schiessen müssen, um zu gewinnen. Stattdessen steht man nun auf Tabellenplatz 13 mit Blick gen Süden. Jetzt wird es schwer sich dort unten herauszukämpfen. Alles andere als ein Sieg im nächsten Heimspiel würde bereits jetzt eine verkorkste Saison bedeuten, die wohl so schnell nicht mehr gerade zu biegen wäre.