Platz Siebzehn nach der Vorrunde, aber noch jede Menge Tore auf dem Konto. Die Aufholjagd von Sporting Club Somacou kann somit beginnen. "Wir werden vom ersten Spieltag an der Rückrunde volle Pulle spielen und das Feld von hinten aufrollen. Das Team hat im Kurztrainingslager gut mitgezogen und den internationalen Wettbewerb, der uns offensichtlich zu viel Energie gekostet hat, werden wir sausen lassen. Die Fans und der Vorstand waren bis jetzt ausserordentlich verständnisvoll, aber jetzt gibt es keine Ausreden mehr," meint Ronnie Lott.
Schlimmer gehts (fast) nimmer. Jetzt ist der schon zweitletzter in der Tabelle Tana League, lediglich einen Punkt vor der roten Laterne. Dass Trainer Ronnie Lott noch im Amt ist, scheint er seinem Erfolg m iConfederation Cup zu verdanken, wo er die nächste Runde erreicht hat.
In der Meisterschaft muss das Team jetzt aber brennen. In den Heimspielen gegen AS Saint Michel und USCA Foot müssen Siege her, egal was es kostet. Und in der Auswärtspartie bei Buffalo Olympique Club muss mindestens gepunktet werden. Ronnie Lott - übernehmen Sie!
Das sieht aber gar nicht gut aus. Sporting Club Somacou steht doch tatsächlich auf Platz 19 und somit auf einem Abstiegsplatz.Alarmstimmung im Vorstand. Das hatte man sich ganz anders vorgestellt. Nun heisst es die Reissleine zu ziehen. Trainer Ronnie Lott wiss zwar die Vereinsleitung hinter sich, aber wer weiss wie lange noch. Bleiben die Erfolge weiterhin aus, wird dem Vorstand nichts anderes übrig bleiben, als den Trainer zu weckhseln. Doch wer Ronnie Lott kennt weiss, dass er alles unternehmen wird, um das zu verhindern.
Zur Zeit scheinen die Stürmer von Sporting Club Somacou richtiggehend unter einer Ladehemmung zu leiden. Auswärts versagen sie regelmässig, was bei Null Treffern in sieben Spielen aber immer noch leicht untertrieben scheint. Ronnie Lott orderte vom Schweizer Katastrophenschutz eine Hundestaffel für das Training. Normalerweise suchen die nach Verschütteten bei Lawinenabgängen oder Erdbeben. Diesmal sollten sie den Offensivkräften von Sporting Club Somacou helfen den gegnerischen Strafraum zu finden.
10 Punkte Rückstand weist das Team von Ronnie Lott auf den Tabellenführer COSRM 1 Manjakandriana auf. Doch das war nicht das grosse Thema in dieser Woche bei Sporting Club Somacou.
Man war beschäftigt mit der Frage: "Wann hat Palästina zum letzen mal an einer WM teilgenommen ?"
Es geht darum, mit der richtigen Antwort sein Torkonto in astronomische Höhen zu verbessern. Darm ist die gesamte Vereinsführung daran interessiert, hier die richtige Antwort zu finden. Leider führt der internationale Sackhüpfverband noch keine Siegerlisten, sonst wäre die Antwort schnell gefunden.
Im Fahrstuhl befindet sich momentan das Team von Sporting Club Somacou, der bewegt sich aber leider nach unten. So belegt die Truppe von Ronnie Lott sogar einen Abstiegsplatz. Bedenklich auch, dass man nach sechs Spielen bereits neun Punkte Rücksatnd auf den Tabellenführer hat. Vor allem im Angriff herrscht zur Zeit völlige Flaute. Erst fünf Treffer sind gelungen, dafür musste man 15 mal unfreiwillig zum Anstosskreis laufen.
Es wird Zeit, dass Ronnie Lott seiner Mannschaft Beine macht, denn die Luft im Tabellenkeller riecht nicht wirklich gut.
Lange musste man in der Tabelle suchen, bis man auf den Namen von Sporting Club Somacou traf. Lediglich Platz 16 nach der ersten Runde. So etwas nennt man wohl einen "Dämpfer erhalten". Mit Titelträumen in die Saison gestartet, ist man wohl nun auf den harten Boden der Realität gelandet. Ronnie Lott muss seinen Jungs jetzt einmal kräftig Beine machen, denn sonst gelangt man plötzlich in einen Sog, den man bekanntlich gar nicht kontrollieren kann. Wiedergutmachung ist angesagt und man darf hoffen, das auch die entsprechenden Taten folgen.
Sechs Tore fehlten am Schluss, sonst wäre die Meisterschale bei Sporting Club Somacou gelandet. Doch hat man hier keine Zeit lange Tränen zu vergiessen. Sportlich fair gratuliert man Fortior Club Dina zum Gewinn der Meisterschaft und bläst gleichzeitig zum Angriff. Selbstverständlich kann nur der Titel das Ziel sein, doch ist eine Saison lang und mit 42 Spielen ist das ganze Abenteuer ziemlich unberechenbar. "Wenn wieder ein Harakiri-Trainer sein Torkonto frühzeitig verpulvert und für die letzten Spiele nix mehr zur Verfügung hat, kann das einen entscheideneden Einfluss haben. Wollen wir hoffen, dass wir diese Saison davon verschont bleiben," meint Ronnie Lott.