“ Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen “
Diesmal geht es bei der Weisheit der Woche um den kommenden ZAT. Da spielen nämlich die Tampines Rovers gegen zwei trainerlose Teams, d.h. es geht gegen Paten.
Pikanter Weise spielt man in beiden Partien gegen den gleichen Paten. Ob das nun eher ein Vorteil oder ein Nachteil ist, werden die kommenden zwei Spiele zeigen. Mehr war Konfuzius zu diesem Thema nicht zu entlocken.
Will man erfolgreich sein, geht es in dieser Saison wohl nur über Erfolge gegen Paten. Gegen einen menschlichen Konkurrenten, die Woodlands Wellington, konnte man sich jedenfalls schadlos halten.
“ Sei ein Gestalter deines Lebens und kein Erdulder “
Konfuzius, der Trainer der Tampines Rovers, ist zurück von seinen Spielbesichtigungen. Doch was hat es mit seiner Weisheit der Woche auf sich?
Sie bezieht sich auf die große Anzahl der Paten in der Liga. Man kann sich darüber stundenlang aufregen oder aber genau diesen Umstand sich zu Nutze machen.
Warum Konfuzius dies gerade vor einem Spiel gegen die Woodlands Wellington thematisiert, die ja von einem der erfolgreichsten Trainer der letzten Jahren betreut werden, bleibt mal wieder das große Geheimnis des weisen alten Mannes.
In dieser Woche blieb der weise Trainer der Tampines Rovers der Abschlusspressekonferenz fern. Doch warum?
Nachdem in der CL-Quali der indische Gegner United Sikkim FC einfach den ersten beiden Spielen fernblieb, steht dem Einzug der Rovers in die Hauptrunde nichts mehr entgegen. Von daher nutzt Konfuzius die Gelegenheit zur Beobachtung mehrerer möglicher Konkurrenten der nächsten Runde.
Der Start in die neue Saison verlief auch in der Liga sehr erfreulich. Ein knappes 1:0 daheim genügte für die ersten drei Punkte. Vermutlich wird es am kommenden ZAT die ersten Gegentore der Saison geben. Wichtig ist aber, was am Ende bei rauskommt. Vielleicht kann man ja bei Balestier Khalsa ein Pünktchen mitnehmen …
“ Der wahrhaft Edle predigt nicht, was er tut, bevor er nicht getan hat, was er predigt. “
Mit diesem wie immer alles und nichtssagenden Satz antwortete Konfuzius auf die Frage, wie lange er denn noch Trainer in Singapur sei.
Damit bleiben sowohl die Fans als auch die Verantwortlichen der Tampines Rovers im Unklaren. Viel spricht dafür, dass der weise Trainer auch am letzten Spieltag der gerade eröffneten Saison noch auf dem Trainerstuhl der Rovers sitzt. Doch was danach passiert hängt wohl auch davon ab, ob sich die Zahl der aktiven Trainer oder die der Paten erhöht.
“Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“
So der Kommentar von Konfuzius zum Abgang von Big Philipps.
Damit verabschiedet sich der nächste Trainer aus der Liga. Ob es ihm in Singapur nicht mehr gefallen hat oder vielleicht sportliche Gründe ausschlaggebend waren, werden wir wohl nie erfahren.
Für die Liga ist es schade, denn solch ein ausbluten hat sie nicht verdient. Die
Pläne für ein Aufleben des Pokals rücken damit wohl auch wieder in weite Ferne. Ohnehin haben sich bislang nur zwei Trainer für den Pokal ausgesprochen.
Ein Abschied von Konfuzius ist momentan nicht vorgesehen. Sollte sich aber die Situation mit den vakanten Trainerstellen auch in der kommenden Saison fortsetzen, könnte sich Konfuzius auch ein Arrangement südöstlich des Stadtstaates vorstellen.
“ Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern. “
Das war der Kommentar von Konfuzius zum überraschenden Vereinswechsel von El_Presi.
In der Tat kommt der Abschied vom Trainer des Sembawang Sports Club auch für die Verantwortlichen der Tampines Rovers völlig überraschend. Die Perspektiven des Vereins waren doch im Großen und Ganzen in Ordnung. Immerhin hat Sembawang auf
Platz vier stehend satte sechs Punkte mehr als die Rovers, die mal wieder daheim gepatzt haben. Ein Vereinswechsel innerhalb der Saison kommt für Konfuzius trotzdem nicht in Frage.
Sollte Herr Falkland am Ende der Saison seinen 1000. Punkt holen, droht der Liga auch noch der Abschied des erfolgreichen Trainers. Von daher hat man bei den Rovers großes Interesse, dass Jurong auch in diesem Jahr hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt ;-)
“ Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem großen Herzen. “
Das war der Kommentar von Konfuzius zur letzten Pressemitteilung vom Meistertrainer Don Crespo.
Anscheinend verspürt man beim (noch amtierenden) Meister Respekt vor den Tampines Rovers und fürchtet die Revanche für das Hinspiel. Doch erstens ist steht diese Partie erst in einer Woche auf dem Plan und zweitens sollte doch bekannt sein, dass man bei den Rovers unter der Leitung von Konfuzius gegen jeden Gegner alles gibt.
Auch wenn die Partie gegen den Meister durchaus etwas Besonderes werden könnte, wird man sich in dieser Woche gegen den Katong Football Club und die Young Lions U-23 keineswegs schonen.
“ Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt. “
Das war die Antwort von Konfuzius auf die Frage, ob er angesichts acht Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze sehr enttäuscht sei.
In der Tat scheint der Meisterschaftszug für die Tampines Rovers bereits abgefahren zu sein, aber es kann halt immer nur einer Erster werden. Da man aber als Saisonziel das Erreichen des internationalen Wettbewerbs ausgegeben hat, liegt man derzeit noch voll im Soll. Von daher gibt es bei den Tampines Rovers momentan auch keinen Grund Trübsal zu blasen.
“ Wer neu anfangen will, soll es sofort tun, denn eine überwundene Schwierigkeit vermeidet hundert neue. “
Mehr wollte Konfuzius nicht zum Abschied des Trainers Balestier Khalsa sagen. Anmerkung aus der Presseabteilung:
Eigentlich war dieser Wechsel ja auch überfällig, denn nach seinem wenig rühmlichen Wechsel kurz vor dem Ende der Saison 37 zu den Balestier Khalsa, kündigte Miccele I seinen Wechsel (bzw. sogar sein Karriereende) bereits zum Ende der letzten Saison an.
Auch diesmal wurde er von einem gut positionierten Verein abgeworben. Immerhin hat er diesmal wenigstens eine ganze Halbserie Zeit, um sich auch für den Erfolg verantwortlich zeichnen zu dürfen.
Buche Fehler auf dem Konto Lebenserfahrung statt auf dem Konto Misserfolg ab.“
Viel mehr gibt es als Fazit zum letzten ZAT auch nicht zu sagen. Neun Tore gelangen den Tampines Rovers in den beiden Partien. Da sie aber auch elf Buden kassiert haben, stand man Ende mit leeren Händen da.
Auch wenn man bei den Rovers bislang das M-Wort bislang gemieden hatte, sitzt die Enttäuschung nach diesen zwei Spielen bei allen schon sehr tief. Doch wie wir den alten Konfuzius kennen, wird es ihm gelingen, seine Spieler schon bis zum nächsten ZAT wieder aufzubauen.
Lang, lang ist es her, dass der 2.Stadtstaat-Cup ausgespielt worden ist. Bei den Tampines Rovers gibt es Gedankenspiele, den Pokal wieder neu zu beleben. Geplant ist der Pokal aber erst für die kommende Saison.
Da es seit der letzten Ausspielung diverse Trainerwechsel gab, will man aber erst einmal ein Meinungsbild dazu haben. Zwar gibt es vorab keine Mindestteilnehmerzahl, aber sollten nur drei oder vier Teams ihr Interesse an einem Pokal bekunden, würden sich solche Gedankenspiele nicht weiter verfestigen.
Wer Lust hat, darf dies gerne im Forum kundtun oder mir eine Nachricht schicken.
“ Das Wasser nimmt nicht mehr Platz ein, als es wirklich bedarf. So gleicht es der Mäßigung “
Auf den ersten Blick passt die Weisheit der Woche nicht richtig dazu, aber in den letzten Tagen wurde im Umfeld der Rovers oft der schwache Sturm thematisiert. Doch warum eigentlich? Die Ergebnisse stimmen doch. Fünf Spiele, neun Punkte. Klar hat man mit fünf geschossenen Toren die mit Abstand wenigsten in der Liga, aber die Rovers stehen auf einem guten fünften Platz.
Ein nicht ganz so weiser Mitarbeiter aus dem Trainerstab rutschte ein etwas platter Spruch heraus: „Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss“. Na ja, für die Weisheit der Woche ist ja zum Glück der Cheftrainer verantwortlich.
“ Beobachte, wie er handelt, betrachte seine Motive und untersuche, worin er seine Ruhe findet. Wie könnte ein Mensch Dir dann noch etwas verbergen? “
Das war die Antwort von Konfuzius auf die Journalistenfrage, worauf er bei der charakterlichen Eignung von neuen Spielern achtet.
Ob sich der weise Alte nicht doch schon das eine oder andere Mal geirrt hat, wollte er nicht verraten, aber momentan scheint die Mischung im Kader der Tampines Rovers zu stimmen. Mal sehen, was die kommenden Wochen so bringen, denn am kommenden Freitag startet die Champions League und damit auch die Zeit der Doppelbelastung.
In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.“
Ob es nun um die Saisonvorbereitung der Profis oder die Jugendarbeit des Vereins ging, weiß keiner mehr so genau. Im Presseraum der Tampines Rovers herrschte eine brütende Hitze, weil die Klimaanlage ausgefallen war. Sogar einige der Mikrofone und Kameras hatten den Geist aufgegeben.
Zum Glück verlief der Saisonstart der Tampines Rovers besser. Ein klarer Heimsieg gegen den „Paten“ der Liga. Jetzt geht es gegen den Aufsteiger Home United und einen neuen Trainer. Mal schauen, ob dieser schon mit den Weisheiten des Konfuzius umgehen kann.
“ Echtes Wissen ist: Wenn Du das, was Du weißt, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weißt, als Nichtwissen akzeptierst. “
Konfuzius ist zurück! Na ja, wirklich weg war er ja nicht. Allerdings hat er sich gut eine Saison lang eine Auszeit von der Presse gegönnt und keine Interviews geben und Pressekonferenzen abgehalten.
Diese Auszeit hat ihm
nach eigenem Bekunden gut getan. Seiner Mannschaft anscheinend auch, denn schließlich sicherten sich die Tampines Rovers die Vizemeisterschaft und damit die Teilnahme in der Champions League.
Wer die Weisheiten des Konfuzius mag, der darf sich jetzt wieder regelmäßig an ihnen erfreuen. Wer sie nicht mag, der hat jetzt jede Woche mindestens einen Artikel, den er nicht zu lesen braucht.
Es sieht ganz so aus, als ob wir Konfuzius erst wieder in der kommenden Saison auf der regelmäßigen Pressekonferenz sehen werden. Dann aber mit Sicherheit.
Sportlich scheint es der Mannschaft aber nicht zu schaden, dass sich der Trainer voll und ganz auf das Training konzentrieren kann. Inzwischen werden die Rovers sogar schon als Meisterschaftsfavorit gehandelt. Bei den Tampines Rovers sieht man das etwas realistischer.
Die Rovers spielen zwar um die
Meisterschaft mit, aber das Restprogramm stimmt nur wenig optimistisch. Sowohl im kommenden Heimspiel als auch im letzten Spiel der Saison droht das grässliche 6:6.
Außerdem steckt in der Liga noch so viel TK drin, dass es mit Sicherheit die eine oder andere Überraschung geben wird und die Tabelle noch einmal kräftig durchgeschüttelt wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass am Ende nicht wieder Jurong oben steht … und wenn doch, dann hat es sich das verdient.