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COPA NEWS

Malteser, der Puddingtopf und der Lutscherix
Ein einsamer Gallier, der in Frankreich eingemeindet wurde und nicht mehr nach Serbien ziehen durfte, aber sich, obwohl Frankreich mit F beginnt, außerhalb der Saunenlandschaft nicht wohl führte, und der große SmallGeez gelobten sich gegenseitig, sich in allen Fällen treu beizustehen und Freud und Leid miteinander zu teilen. So traten sie ihre Wanderschaft in die montenegrinischen Berge an. Unvermutet kam ihnen auf einem engen Waldwege ein Malteser entgegen. Malteser sind übrigens süß, viel süßer als L...ixe. Vereint hätten sie ihn vielleicht bezwungen. Da aber dem einen sein Leben zu lieb war, verließ er, ebenso bald vergessend, was

er kurz vorher versprochen hatte, seinen L...ix und kletterte auf einen Baum. Als sich der L...ix nun verlassen sah, hatte er kaum noch Zeit, sich platt auf den Boden zu werfen und sich sauer zu stellen, weil er gehört hatte, dass Malteser nur Süßes essen. Malteser kam nun herbei, beschnupperte den L...ix, verlor 0-3, warf ihn quer durch die Manege und trabte dann davon, weil er nicht süß war. Sobald die Gefahr vorüber war, stieg SmallGeez vom Baume herab und fragte seinen Gefährten voll Neugierde, was ihm Malteser zugeatmet habe? "Lutscher sind süß", antwortete dieser, "nur schade, dass ich das nicht früher gewusst habe."
05.11.2010 21:54 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Wer hat's erfunden?
Mit einem gewissen Maß an postmoderner Unerschütterlichkeit ließe sich ein Nachmittag im Jahr 1958 als Zeugungstermin des Lutschers herausdeuten. Da passierte in Barcelona das Folgende: Enric Bernat beobachtete, wie eine Mutter mit einem Kind schimpfte. Dieses lutschte sich die Finger klebrig, indem es die Hände wieder und immer wieder an den Mund führte, in dem es ein Bonbon lutsche. Bernat empfand Mitleid mit dem Lutzscherboy.

Er zog die Schlussfolgerung, dass das herkömmliche Bonbon ganz klar an den Bedürfnissen seiner Zielgruppe, den Kindern, vorbei entwickelt worden war. Bernat arbeitete damals in einer Fabrik, die sich vorzugsweise der Herstellung von Apfelmus widmete. Als er eine Handvoll potenter Investoren mit seiner innovativen Idee, der Herstellung von absolut hygienisch zu konsumierenden Bonbons auf kleinen Holzstielen, überraschte, wünschten diese Señor Bernat einen schönen Tag, ach was: gleich ein

schönes restliches Leben und wurden nie wieder in seinem Unternehmen gesehen. Andere hätten an diesem Punkt wohl aufgegeben und den Rest ihres Lebens damit zugebracht, aus den Holzstielen die sieben Weltwunder im Maßstab 1:2 nachzubauen oder mit den Füßen in Siruptöpfen zu planschen.

Andere gingen nach Finnland und dann nach Montenegro, um mit den Füßen in Siruptöpfen zu planschen. Dabei ist nicht einmal sicher, ob es das Bonbon oder der Bonbon heißt, geschweige denn der Lutscher, das Lutscher oder die Lutscher. Wenn es die heißt, sind es mehr. Das ist gut. Gibt es eigentlich Ricola am Stiel? Haben tatsächlich die Finnen den Lutscherboy in der Sauna eingesperrt, dass er sich auf den Balkan floh? Ist Lutscher ein sportlicher Floh? Beißt er? Oder lutscht er? Darauf lutschen wir erstmal ein Bonbon, aber kein Ricola aus Finnland! Wenn Zenum erst einmal Meister ist, gibt es dann noch ein Gummibärchen am Stiel!

02.11.2010 00:14 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Guck an, es geht doch. Woher kommen denn auf einmal die Schreiberlinge? Wittern sie etwa bei elfzehntausend Punkten Rückstand auf Zemun ihre Chance? Hat sich Maltesers Team vielleicht zu sehr verausgabt beim 6-3 SIeg gegen Verfolger Apatin? Sechs zu drei? Sex zu dritt? Als sie ihr Höschen geangelt hatte, streckte sie ihr Bein und stand in einer geschmeidigen Bewegung auf. MiKu konnte wieder atmen! Graziös streifte sie es über ihren Fuß und Richtung Po. Dann war auch er wieder korrekt verhüllt in schwarz und gelb, den neuen

Vereinsfarben des FK Zemun. Sorgfältig sammelte sie ihre verstreuten Kleinigkeiten auf, Ihr Blick verhielt - unverschämt offen - zwischen Mikus Schenkeln. Bei BigGeez gab es ja nichts zu sehen, der war wieder vor lauter Pivo komplett abgestürzt. Doch dann sagte er doch noch etwas, sabbernd, lallend. Seine Stimme kratzte: „Buenas Noches! Sex zu Drei! Spiel, Satz und Sieg! Glühstrumpf, Malteser!" Dabei war der gar nicht dabei, sonst wären es mit MiKu, BigGeez und der Lady ja auch vier gewesen, dazu aber war BigGeez nicht mehr in der Lage...
23.10.2010 21:34 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
So so so
So wird man Maestro. Einfache Spiele gewinnen, schwere Spiele gewinnen, die Spiele, die man nicht gewinnen kann, einfach trotzdem gewinnen. Will sich eigentlich niemand wehren? Ach so, fast vergessen: Ist ja keiner da, der sich wehren könnte. Selbst das kleine Dorf am Rande des Reiches, das da Zemun heißt, ist längst eingenommen. Eingenommen von Coach Malteser und seiner Truppe!
Naja, einmal musste der Tag kommen, an dem sich die Wahrheit Bahn bricht. An dem die Menschheit endlich den Schlüssel zu jenem Mysterium findet, das sie seit mehr als zweitausend Jahren in Atem hält. Gewiss: Schon seit Generationen ist überliefert, dass Malteser als kleines Kind in den Zaubersumpf seines Heimatmoores

geplumpst ist. Aber bis zum heutigen Tage hatte kein Sterblicher Kenntnis davon, wie sich dies wirklich zugetragen hat. Nun denn! Die Stunde der Wahrheit ist gekommen! Kein Geringerer als irgendein Coach aus irgendeinem anderen europäischen Land, gegen den Malteser künftig irgendwann irgendwo irgendwie spielen wird, ist es, dem ein Teil der Verantwortung für diese Geschichte zukommt.
Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Ja, so ist das. Irgendwie muss es wohl so sein. Denn irgendwie fängt irgendwann, irgendwo die Zukunft an, ich warte nicht mehr lang. Zemun wird Meister voller Pracht, doch ich denk nicht lange nach, und mach mich weg nach irgendwo, Richtung Human-Players durch die Nacht. Aber erst werde ich noch Maestro!
09.10.2010 00:13 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Wo wo wo
Java Jim weiß es selber nicht... Er ist ein alter Schwede. Ja, Schwede, nicht Schweizer, Finne oder Ricolaiker. Der Saisonendspurt ist noch weit weg. 0,3 Punkte - allein in seinem kurzen Text hat er deutlich mehr Punkte verarbeitet, meist in Dreier- oder Zweiergruppen, wobei die Dreier deutlich tiefer saßen als die Doppel.
Konkurrenz scheint der alte Schwede, ja Schwede, nicht Norweger oder Pulli-Stricker oder Wikinger, ohnehin nicht abzugeben. Zu schlecht

ist seine Truppe, die am Tabellenende rumkrebst. Anders Hajduk Rodic mit seinem Coach lauterntom. Was der ist, weiß niemand. Auch er war mal in Schweden, in Trelleborg, um genau zu sein. Aber er ist in der Welt herumgekommen in den vergangenen drei Jahren. Ob er in Serbien mal sesshaft wird? Sesshaft? Schwede? Kaum, jedenfalls nicht nach der Abreibung, die er im nächsten Auswärtsspiel in Zemun erfahren wird...
PS: Da waren sie wieder, die drei Tiefpunkte!
01.10.2010 19:22 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Humba Träh
Es war grottenschlecht, was Malteser im Stadion von Lucani ablieferte. Die Zemun-Fans hatten den Coach zum Vorsänger des Jubel-Rituals auserkoren, doch der Meistermacher vermasselte die Sieges-Humba vor dem Block der Pink-Orangenen nach allen Regeln der Kunst. Schließlich musste Mittelstürmer Cordello einspringen, um die Performance einigermaßen zu retten. Doch das war schon der einzige Patzer von

Malteser.
Der 23-jährige Cordello, diesmal von Anfang an auf dem Feld, der absolute Publikumsliebling, schoss den FK Zemun beim grandiosen 5:2 (2:1)-Triumph beim vorherigen Spitzenreiter Mladost Lucani mit seinen drei Toren (26., 47. und 78.) fast im Alleingang an die Tabellenspitze und sorgte für grenzenlosen Jubel unter den drei mitgereisten Anhängern und den Klub-Verantwortlichen gleichermaßen.

25.09.2010 06:09 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Keiner da!?
Wenn ein Baum im Wald umfällt, und keiner ist da, der das hört, gibt es dann ein Geräusch?" Die Frage kennt doch wohl jeder, aber hier eine Frage zur Frage: Warum sollte es denn kein Geräusch geben? Weil Einbildung auch eine Bildung ist? Aber was ist dann Zweibildung? Oder Einschreibung? Einschreibung gibt es natürlich. Die Frage nach dem Geräusch während der Abwesenheit ist eine sehr

alte Frage. Ihr Sinn liegt nicht darin, mit ja oder nein beantwortet werden zu können. Ihre heutige Beliebtheit dürfte tatsächlich auf den berechtigten Einwand gegen totale Physik-Gläubigkeit bezogen sein, dass man das Experiment nicht machen kann und man es folglich nicht wissen kann, ob es ein Geräusch gibt. So wie man nicht wissen kann, ob nicht doch irgendwann ein Trainer sich hier zu Wort meldet.
17.09.2010 21:36 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Nun aber
Mannomannomann. Ist hier was los. Da beleidigt man die Manager und Coaches und Trainer und Schleimer und sonstigen Prollos, Fanbeauftragten und potentiellen Zeitungsschmierfinken in nicht nur einer, sondern gleich zwei, wenn nicht sogar drei Touren - und zwar keinen de France sondern eher Wagenmeisterschaften - aber keine Reaktion. Reaktion, Redaktion, was ein D so ausmachen kann. Es kann aus einem Reh einen Dreh machen, aber nicht aus einem Reiher

einen Dreier. Insoweit macht es keinen Sinn, ob der Niederlage rumzureihern oder rumzugeiern oder sonstwelche Vögel auszugraben - nicht einmal einen Archeopteryx. Schade, dass die Mitmanager beim Setzen (ggf. durch die Patenregelung) nicht genauso inaktiv sind wie beim Geschreibsel. Dann wäre Zemun schon fast durch - so werden wir nur durchgelassen, aber leider nicht auf dem Weg an die Spitze, sondern mehr im umgangssprachlichen Sinn. Tststs...
14.09.2010 07:34 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Nach 2-0 nun gegen die Prollos
Das Wort „Prolet“ ist ebenso wie „Proll“ eine Verkürzung des Begriffs „Proletarier“. Dieser Begriff wiederum leitet sich aus dem lateinischen Wort proletarii ab, welches in der Antike als Bezeichnung für alle römischen Bürger der untersten Volksschicht verwendet wurde, die nur Nachkommenschaft (proles) ihr Eigen nennen konnten.
Der heutige Prolet ist ärmer dran als seine Vorgänger, obwohl es ihm

besser geht. Er hungert nicht, er haust im Trockenen, er wird von keiner Seuche dahingerafft, er besitzt sogar deutlich mehr Geld. Auffällig hingegen sind die Symptome der geistigen Verwahrlosung. Der neue Prolet schaut den halben Tag fern, weshalb die TV-Macher bereits von "Unterschichtenfernsehen" sprechen. Er isst viel und fettig, er raucht und trinkt gern.
Da das so ist, wird Prollo Zrenjanin kein wirklicher Gegner sein am zweiten Ligaspieltag!

05.09.2010 08:21 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
Eine Ode
JavaJim der Premierenheimniederlagenbeibringer, schrieb zuviel, fast wie Rolf Fringer, deshalb starb er nicht im Kampfe, sondern an ´nem Magenkrampfe.

stupidoperator, das ist doch so Schade:
Diamond nights and ruby lights, high in the sky.
Heaven help him, when he falls.)
Diamond life, lover boy.
Milan, ohne AC, tut es noch sehr weh?
Bescheidenheit, Bescheidenheit, verlaß mich nicht bei Tische,
und gib, daß ich zur rechten Zeit, das größte Stück erwische.

lauterntom, kennst Du den Dooley, der sagt, wenn

er Rodic sieht, nur ohje!
Nix verschlabbert, nix verschütt´. Ich wünsch' Dir guten Appetit!

pierluigicollina, wo sind Deine Haare? Auf den Zähnen, den Zehen, dem Eierpaare? N'en Meter vor. N'en Meter z'rück. N'en Meter obi.
N'en Meter auffi. Jetzt laufi, absaufi!

Hannes Hackstock schwingt den Taktstock. Und alle singen im Chor:
Und draußen in dem dunklen Forst,
erwacht die Gans im Adlerhorst.
Sie sieht sich um und spricht betroffen:
"Mein lieber Schwan war ich besoffen!"
02.09.2010 00:11 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 
In diesem Kapitel schildert Felix die Ereignisse während der Halbzeit. Der gefürchtete Rocce hat sich Ende der Partie scheinbar eine Verletzung zugezogen. Dadurch steht es am Ende 3:3. Kein Sieg für Zemun. Der Report auf der Kabine: "Wir saßen in der Halbzeit um Willi herum und nippten an unserer Apfelsaftschorle. Es gab nicht viel zu besprechen. Es lief alles prächtig für uns. Wir hatten keine Fehler gemacht und deshalb hatten wir Zeit, um das Gespräch zwischen Rocce und seinem Vater genau zu verfolgen.
Sie waren zwar viel zu weit weg und wir konnten kein Wort von ihnen verstehen, doch trotzdem wussten wir: Die beiden hatten einen handfesten Streit. „Was hat er nur?“, fragt Fabi. „Rocce ist doch verletzt!“ „Er hat halt nur Angst zu verlieren!“, grinste Leon zurück. „Ich weiß nicht. Das glaube ich nicht. Gerade, als Leon das Drei zu Drei schoss, hat Rocce vor Freude
getanzt und ich glaub nicht, dass man das mit

’nem verletzten Fuß kann. Mhm? Was meint ihr?“
AUFGABE AN DIE MIT-TRAINER:
Schreibt bitte zu dieser Einleitung des Kapitels „Rocces wahres Gesicht“ einen passenden Haupt- und Schlussteil. Überlege Euch eine treffende Überschrift für die Story. Achtet darauf, dass der Hauptteil nur einen Höhepunkt hat, zu der Einleitung passt und dass Ihr die Geschichte lebendig und interessant schreibst. Um 13.25 am kommenden Freitag überprüft bitte mit Hilfe der Checkliste, ob alle wichtigen Voraussetzungen für eine gute Geschichte erfüllt sind. Wenn nicht, schreibt über den kommenden Sieg von Zemun.
Zur Kontrolle werden wir kommende Woche den Bericht von Zecke Ziczak hier veröffentlichen. Ziczak wurde vom neuen Trainer Malteser in der 90. Minute eingewechselt und erlebte somit das 3:3 (2:1) seines neuen Klubs nach einem spektakulären Spiel und einer 3:1-Führung kurz nach der Pause für einige Minuten auf dem grünen Rasen.

17.07.2010 09:05 - Malteser - FK Zemun (0.3 TK)
 


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