Jetzt, wo die Kuh vom Eis ist, können wir uns wieder auf den Sport konzentrieren. Dass wir keine ertragreiche und sachdienliche Debatte darüber führen konnten, was den Fußball auf lange Sicht zerstören wird, lag nicht an uns. Man kann sich eben nur mit Menschen im Diskurs austauschen, wenn diese das auch möchten, Argumente haben und nicht aufgrund des Fehlens eben dieser, das ganze
als „müßig“ abtun. Da wurde eine Chance vertan.
Wer nicht will, der hat schon. Wir drängen uns nicht auf. Und deshalb haben wir konsequent das entsprechende Spiel geghostet. Das wird kein Modell für die Zukunft, so viel sei der Liga versichert. Aber wir wollten einfach mal ein Zeichen setzen und werden uns jetzt wieder mit dem Sport beschäftigen, solange wir ihn noch haben.
Mein Kompliment. "Performativer Widerspruch". Da hat jemand seine Fremdwörterkenntnisse eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Ich habe mich bereits am 26.8. von meiner unsachlichen Wortwahl zu Beginn der Debatte distanziert und in der Folge betont, dass es mir um einen sachlichen Austausch von Argumenten geht. Dies musste ich dann leider wiederholen, weil C. Ramelow nicht müde wurde, darauf herumzureiten und gleichzeitig Argumente schuldig blieb, warum ausgerechnet RB Leipzig die Lizenz vom FC Augsburg übernommen hat.
Selbst als ich die mir vorgeworfenen Widersprüche aufgelöst habe, kommt in der Folge nur eine Herabwürdigung meiner aktuellen Leistungen als Trainer, verbunden mit dem frommen Wunsch, den VfL Bochum zu
übernehmen, wenn dieser mich entlässt (was auch im Abstiegsfall nicht passieren wird).
Am Ende kommt zu der Debatte nur die Einschätzung C. Ramelows, dass diese müßig sei und er diese gerne anderen überlasse. Damit entlarvt er sich nur selbst: Er hat und hatte nie das Interesse an einem Austausch von nachvollziehbaren Argumenten. Das ist logisch und am Ende auch keine Überraschung: Wenn man keine Argumente hat, will man eben auch nicht diskutieren.
Immerhin: Sein Auftreten in der Presse und seine "Argumentation" sowie Wortwahl passen damit 100%ig zu dem Konstrukt, das er vertritt. Fehlende Authentizität im Sinne RB Leipzigs kann man ihm also nicht vorwerfen.
Debatte hiermit beendet.
Hochachtungsvoll
Weichflöte
Trainer Weichflöte bleibt sachlich: „Die Worte C. Ramelows, man könne nicht einerseits zu viel Kapitalismus beklagen, andererseits aber den Kapitalismus (= freien wirtschaftlichen Wettbewerb) gegen den Eingriff durch RB beklagen zeigen meines Erachtens neben einer grammatikalisch semantischen Unschärfe (man kann nicht etwas gegen etwas beklagen) offenbar auch ein Missverständnis meines Gegenübers bzw. einen Denkfehler. Ich beklage, dass der Kapitalismus – in diesem Fall das Streben nach möglichst großer finanzieller Gewinnmaximierung - den Sport in den Hintergrund drängt, weil der Sport zu einem Produkt verkommt, das nur noch vermarktet wird und bei dem der ursprüngliche Sinn – der sportliche Wettkampf in einem Spiel – verloren geht. Ich bin mir aber dessen bewusst, dass es ohne Geld mittlerweile unmöglich ist, erfolgreich zu sein. Deshalb ist auch der finanzielle Wettbewerb – z. B. in Form einer möglichst erfolgreichen und breit gefächerten Sponsorensuche – Teil des Sports geworden. Ich habe daher diese Mechanismen nicht „verteidigt“ – wie Herr Ramelow es mir zuschreibt -, sondern mich vielmehr auf die
Fairness berufen, die sowohl im sportlichen als auch im wirtschaftlichen Wettbewerb an erster Stelle stehen muss.
Und in diesem Zusammenhang habe ich als negatives Beispiel den Verein RB Leipzig angeführt, der meiner Meinung nach zwar wirtschaftlich legal und sportrechtlich regelkonform, aber moralisch und ethisch fragwürdig vorgegangen ist. Das ist in sich kein Widerspruch, sondern ein Beispiel für meine These, womit ich das Argument gestützt habe, dass ein Verein, der sich durch solch ein Vorgehen gegenüber den anderen im sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerb einen Vorteil verschafft, kein gutes Vorbild ist und sich daher dieser Kritik stellen muss.
Wenn ich den Kapitalismus und seine Folgen beklage, ist es kein Widerspruch, wenn ich daneben den Kapitalismus als gegeben akzeptiere und das Vorgehen von RB Leipzig in diesem Zusammenhang als unfair oder zumindest fragwürdig kritisiere. Wenn alle den wirtschaftlichen Wettbewerb mit fairen Mitteln bestreiten würden, hätten wir diese Debatte gar nicht.
Dass C. Ramelow in seinen Ausführungen die Begriffe „basisbegabt“ und andere unsachliche Sticheleien hinsichtlich meiner Auffassungsgabe wiederholt, sagt im Übrigen mehr über ihn aus, als über mich...
Weichflöte bleibt ruhig:
„Ja, mein Seitenhieb mit der Basisbegabung verbunden mit dem Hinweis auf Lese- und Verstehenskompetenz war unnötig unsachlich, das gebe ich zu.
Auch habe ich durchaus verstanden, dass RB durch Nova ersetzt werden soll, weil dem Trainer die Brause nicht schmeckt. Aber was ändert das an der grundsätzlichen Vorgehensweise, bei der das Geld in den Koffern wichtiger ist als der Sport, bei der die Gewinnmaximierung vor dem sportlichen Erfolg steht?
Ich weiß auch, dass ohne Geld in der Bundesliga nichts mehr geht. Das habe ich auch nie bestritten. Es geht mir darum, dass bei RB und auch bei Nova Company eine Grenze überschritten ist. Der Name ist dabei zweitrangig.
Und die Umbenennung des Vereins als Argument bzw. als Begründung anzuführen (neben dem Brausegeschmack), ist in Anbetracht der Umstände nicht sehr überzeugend.
Was mich irritiert, ist der Vorwurf, ich würde „den freien sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerb gegen einen vermeintlich oder tatsächlich illegitimen Eingriff in denselben
durch RB Leipzig verteidigen.“ Mit welchen Worten oder an welcher Stelle habe ich das Vorgehen RBs a) verteidigt oder b) als illegitim bezeichnet?
Ich habe den Prozess als legal, aber fragwürdig dargestellt. Sonst nichts.
Und am Ende eine Parallele zum VfL und Vonovia zu ziehen, ist nicht schlüssig. Ohne finanzstarke Unterstützung durch Sponsoren kann kein Verein konkurrenzfähig sein. Das weiß man in Bochum, bei den Löwen und selbst in Freiburg. Aber es ist ein Unterschied, ob ich meinen Stadionnamen verkaufe oder gleich die gesamte Identität des Vereins.
Ich lasse mich aber gerne von einem sowohl ethisch-moralischen sowie sportlichen Leitbild der Nova Company überzeugen.
Wenn diese Menschen mehr als nur Geldkoffer zum Übernehmen anderer Lizenzen haben, dann ist CopaMundial die richtige Plattform, um die Community von sich zu überzeugen!
Wir sind gespannt auf das nachhaltige Konzept und das Leitbild, mit dem Nova Leipzig das besser macht, was RB nicht gut gemacht hat. Ein bisschen mehr als schlechte Brause wird es sicher sein…
RB Leipzig wartet auf Argumente aus Bochum. Das nimmt die Weichflöte zur Kenntnis, ist zunächst einmal verwundert, versucht aber sachlich zu bleiben:
"Wir hatten in Richtung Leipzig die Frage gestellt, warum ausgerechnet RB die Bundesligalizenz bei Copa bekommen hat. Die aktuellen Ereignisse um Infantino, die WM, den zunehmenden Kapitalismus im Fußball, der den Sport in den Hintergrund drängt, usw. haben wir lang und breit erörtert. Und wir wollten von Seiten des Trainers C. Ramelow eine Antwort auf die Frage: Warum? Am besten gestützt mit Argumenten und nicht nur ein einfaches Darum.
Die Antwort aus Leipzig lautet: Wir warten auf Argumente aus Bochum.
Nun gut, da die Lese- und Verstehenskompetenz in diesem Land unterschiedlich verteilt ist, kommen wir unserem Gegenüber auf Augenhöhe entgegen.
Ich beginne mit einem Argument gegen die Lizenz für RB Leipzig:
RB Leipzig ist zwar ein eingetragener Verein, aber der Aufstieg der Mannschaft
in den vergangenen Jahren gelang unter anderem dadurch, dass die Spielberechtigung der SSV Markranstädt auf diesen Verein übertragen wurde. Diese Übertragung war zwar juristisch zulässig, aber RB hat Regeln strategisch ausgenutzt, nur um nicht in der niedrigsten Spielklasse starten zu müssen, wie es für einen neu gegründeten Verein üblich ist. Damit hat man sich bewusst einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Auch wenn es juristisch legal ist, so ist es ein schlechtes Beispiel für die heranwachsende Generation, die gute Vorbilder für sportliches Verhalten braucht und denen man vorleben sollte, dass Erfolg und persönlicher Vorteil nicht um jeden Preis und nicht auf Kosten anderer gesucht werden sollte, die sich über Jahren mühsam dem sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerb stellen. Daher sollte man - auch bei CopaMundial - auf das Negativbeispiel RB Leipzig verzichten."
Reicht das als erstes Gegenargument? Ich warte auf das erste eigene Argument aus Leipzig.
An der Castroper Straße in Bochum ist etwas Ruhe eingekehrt.
Der Saisonauftakt war solide; nichts, worum man sich Sorgen machen müsste. Am kommenden ZAT stehen zwei Traditionsclubs in der Warteschlange. Also kann man sich wieder auf das sportliche Geschehen konzentrieren und die Freude am Spiel genießen. „Wir haben die kultivierte Debatte angeboten und sind nun gespannt, ob das
Angebot in Leipzig angenommen wird. Aber schon Paul Watzlawick wusste, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Deshalb ist keine Antwort auch eine Antwort“, gab die Weichflöte zu Protokoll. Der Ball liegt nun in der Hälfte von RasenBallsport. Und bis zu einer Reaktion konzentrieren wir uns auf die Mannschaften, die den Fußball genau so lieben wie der VfL: den HSV und die Löwen.
Da hat der Herr Ramelow mal zur Gegenrede angesetzt. Bei der heutigen PK an der Castroper Straße waren die Worte des Leipziger Trainers auf jeden Fall das Thema des Tages.
Doch ließ sich der Bochumer Coach Weichflöte nicht aus der Reserve locken. Auf die Worte C. Ramelows angesprochen erwiderte er: „Ich weiß, dass meine Wortwahl vielleicht etwas unsachlich war, aber ich wollte mich in diesem speziellen Fall nicht hinter diplomatischen Floskeln und unnötiger political correctness verstecken und eher einen großen Stein ins Wasser werfen.
Da aber in unserem Land die Diskussionskultur immer mehr leidet und so viele Leute nicht mehr wissen, wie man vernünftig debattiert, möchte ich mit gutem Beispiel vorangehen.
Ich revidiere nichts, sondern möchte nur an Herrn Ramelow gerichtet sagen bzw. fragen: In der vergangenen Saison wurde im Namen der Nova Company die Übernahme des VfL angekündigt. Dies ist aus bekannten Gründen gescheitert. Jetzt wechselt zu Beginn dieser Saison Herr Ramelow zu einem freien Verein in der Bundesliga. Das kann ich komplett nachvollziehen. Wenn ich in die Bundesliga wollte und mein Wunschverein nicht
frei wäre, würde ich auch diesen Weg gehen. Augsburg war nicht attraktiv genug für ihn, auch das kann ich verstehen. Die Vorlieben für Fußballvereine waren schon immer individuell und sind grundsätzlich zu respektieren.
Aber dann tauscht er Augsburg gegen RB Leipzig?! Ich hätte vieles verstanden. Elversberg, Paderborn, Lüneburger SK, Wattenscheid, Rot Weiss Essen, Carl Zeiss Jena, Stahl Eisenhüttenstadt…. aber RB Leipzig?!
In Zeiten von Infantino, der nicht einmal mehr versucht, seine korrupten Geschäfte zu verschleiern und ganz offen erkennen lässt, dass es nur um das Generieren von Geld geht und nicht mehr um den ursprünglichen Sinn des Sports… in diesen Zeiten nimmt man RB Leipzig?!
Es muss Herrn Ramelow bewusst gewesen sein, dass diese Entscheidung nicht kommentarlos oder gar wohlwollend von der Copa-Community aufgenommen wird. Von daher wird er sich noch mit mancher Diskussion und manchem Argument auseinandersetzen müssen. Und da wird es ihm nicht helfen, seine Gegner einfach als „pubertierende[n] Teenager im Körper eines Boomers“ zu bezeichnen. Da wird schon mehr kommen müssen…
Jetzt ernsthaft?! RB Leipzig bei CopaMundial?!
Wer den Fußball liebt, wer das Spiel liebt und nicht das Spektakel, der kann nicht gutheißen, dass das Konstrukt, die durchkommerzialisierte Fußballfabrik in die Copa-Bundesliga aufgenommen wurde.
Allein, des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Und wenn es Menschen gibt, die kein demokratisches Vereinsleben brauchen und nur konsumorientiert als Eventbesucher ins
Stadion gehen, dann ist das so. Und wenn dies nun auch durch den Copatador hier umgesetzt wird, der den VfL Bochum in der vergangenen Saison vollkommen windig und schangelig übernehmen wollte, braucht man kein Boomer zu sein, um solch ein Verhalten mit jeder Körperfaser abzulehnen.
Letztlich wird man in Bochum nur in seiner Einschätzung dieses Trainers bestätigt und wird ab sofort den Rest auf dem Copa-Rasen erledigen…
Warum sollte es bei Copa anders sein, als im richtigen Leben?!
Da hat man einfach mal einen, in Zahlen: 1, in Worten auch: einen (!) NMR, da stürzt sich die zum Teil sogar internationale Presse auf den Trainer, dichtet ihm Inkompetenz, Überforderung und fehlende Vereinsliebe an, nur weil irgendwelche Personen nur auf die Befriedigung eigener Interessen und Bedürfnisse aus sind und denken, sie seien besser geeignet für den VfL Bochum. Das hat schon sehr viel Analogien zum Sandkasten, wenn das andere
Kleinkind den etwas schöneren Bagger hat und man dann eben mit der abgenutzten B-Ware vorlieb nehmen muss. Da bleibt dann eben nur ein: „Ich, Menno…(schnief)!“ oder man haut dem anderen Kind mit der Schippe eins drüber. Das Ergebnis ist das gleiche: der schöne Bagger bleibt bei dem Kind, das ihn zuerst hatte.
Auf all diese Nebenschauplätze angesprochen antwortete Trainer Weichflöte nur: „Was kümmert es die stolze Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr reibt?!“
Während man an der Castroper Straße auf sachliche Argumente aus Sachsen wartet, konzentriert sich Trainer Weichflöte lieber auf den Sport: „Der Blick auf die Tabelle ist zwar aktuell nicht schön, aber wir wissen, dass in dieser Phase der Saison noch nicht viel vorentschieden ist. Natürlich schmerzt die Heimniederlage, aber es werden auch wieder Erfolge kommen. Wir glauben an unsere Spielphilosophie und werden weiterhin versuchen, für die Gegner nicht so leicht auszurechnen zu sein. Und außerdem gibt es auch andere Mannschaften, die mal zu Hause verlieren. Da werden wir nicht die einzigen bleiben in dieser Spielzeit. Und schon das nächste Wochenende bietet uns die Chance, das zu beweisen.“
Zweimal auswärts angetreten und sogar einmal gewonnen. Das kann sich sehen lassen. Gut, der Auswärtssieg bei den Löwen war teuer erkauft, aber Trainer Weichflöte war sehr zufrieden: "Wir haben zweimal auswärts alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das war eines Tabellenführers würdig. So können wir auch weiterhin auftreten und werden sicherlich noch einige Punkte sammeln. Hauptsache ist, dass wir den Kontakt nach oben behalten und möglichst lange unter den Top 6 bleiben."
Das sind fromme Wünsche, aber wünschen darf man sich in der Copa Welt ja zum Glück alles...
Am kommenden ZAT treffen sich Trainer-Urgesteine in der Bundesliga. Stan Libuda - seines Zeichens bereits stolze 50 Jahre alt - wird die Knappen im Ruhrderby sicherlich heiß machen wie Frittenfett. Und im zweiten Spiel empfängt der VfL an der Castroper Straße die Borussia aus Mönchengladbach, deren Trainer CSR bereits 54 ist. Da backt man als 49-Jähriger automatisch kleine Brötchen. Oder man setzt auf
jahrelange Erfahrung und schaut sich die Spiele einfach an. Ein ZAT zum Zungeschnalzen. Geballte Kompetenz auf allen Trainerbänken. Und wenn der Jüngste von den drei alten Herren auch noch Tabellenführer ist, wird es besonders spannend. Denn er hat die Gegner seit Jahren gelesen und weiß ganz genau, was da auf seine blau-weißen Jungs zukommt. Da wird nichts dem Zufall überlassen, denn ganz oben ist es doch am schönsten...
Oha, den Platz an der Sonne verteidigt. Davon konnte man beim VfL Bochum nicht ausgehen. Dafür ist die Liga zu ausgeglichen und die Konkurrenz zu gut. Aber man nimmt, was man kriegt und gibt nichts zurück. Allerdings stehen gleich zwei Auswärtsspiele in Folge an und da dürfte es nach alter Copa-Tradition wenig zu holen geben. Also heißt es für den kommenden ZAT: kleinere Brötchen backen, bescheiden auftreten und das Gefühl der Tabellenführung im Herzen behalten für die Tage, in denen es wieder grau und trist wird. Andererseits ist es schon schön, da oben zu stehen...
An der Castroper Straße weiß man noch nicht so genau, wie man die ersten beiden ZAT einschätzen soll. "Irgendwie läuft alles recht normal, fast langweilig", wird der Trainer zitert. Aber man kann davon ausgehen, dass die Weichflöte daran etwas ändern wird, sonst wird die Liga so spannend wie ein ARTE-Themenabend mit ungarischen schwarz-weiß Kurzfilmen und spanischen Untertiteln, oder wie eine Mitgliederversammlung bei RB Leipzig...
"Ich mag ungarische Kurzfilme eigentlich ganz gerne", meldet sich Weichflöte plötzlich zu Wort. Na das kann ja spannend werden... Aber besser, man ist die graue Langeweiler-Maus der 1. Liga, als in Liga 2 zu versauern.
Immer die gleiche Leier: Bremen auswärts heißt für den VfL Bochum 0 Punkte. Seit Jahren kann man an der Weser nichts holen, so auch dieses Jahr. Immerhin konnte man dann an der Castroper Straße den HSV gut versorgen und die 3 Puntke zu Hause behalten.
Jetzt warten mit Greuther Fürth und Hannover aber zwei Gegener, die auf dem ersten Blick genauso unangenehm anmuten, aber auch da weiß Trainer Weichflöte, dass die Wahrheit auf dem Platz liegt und man mit einem
losen Mundwrk die halbe Miete einfahren kann: "Greuther Fünf... - äh, Fürth spielt im ehemaligen Playmobil-Stadion. Muss ich da mehr sagen?! Und der Trainer von Hannover AxelF hat zwar einen Retro-Namen, ist aber bisher nur in Frankreich so semi erfolgreich gewesen (Anm. d. Redaktion: nur mal eben 150 HoF-Punkte in 6 Saisons...!), der muss sich erst einmal an die deutsch Liga gewöhnen...!" Hört, hört. Da will wohl wieder jemand den Trash-Talk eröffnen...!
Tief im Westen… hat man die über Jahre verstaubte Sonne gereinigt und sieht einer hoffentlich sonnigen Zukunft entgegen. Cheftrainer Weichflöte ist den Jungs von der Castroper Straße treu geblieben und freut sich auf eine neue Saison mit alten Bekannten.
Eine Prognose verbietet sich: „Wir sind alle zehn Jahre älter geworden. Ob das irgendetwas am Setzverhalten bei den anderen Mannschaften geändert hat, weiß ich nicht. Ich muss ja selber erst einmal schauen, wie das ging…“, wird Weichflöte zitiert. Riecht also nach einem kopf- und konzeptlosen Saisonverlauf mit einer völlig undurchschaubaren Taktik - für alle Beteiligten…