Trainer Schnippel wurde nach dem Wochenende eigentlich nix anderes gefragt. Es gab jedoch immer nur ein nettes Lächeln und ein verschmitztes "ich muss mir das erst genau anschauen, bis ich was sage".
Doch nach dem Training hat er am Montag einen 5,0-Export-Kasten mitgebracht, und erleichtert twitterte er, dass man in Coimbra wohl seit Jahren die erfolgreichste Saison gespielt hat.
Doch das Wochende wird nochmal sehr hart. Die ACDC-Fans vermuten, dass es zumindest in einem Fall die erste Niederlage hageln könnte, ein Punkt ist jedoch sicher. Und somit müsste es dann
für den UEFA-Cup reichen. Paulo und Quiz-Fragensteller-Fiesling Manson werden recht sicher das CL-Zepter übernehmen.
Ansonsten ist es bemerkenswert, dass so mancher Trainer scheinbar allem droht und mahnt, was so um ihn rumkickt. Erst waren es die TK-Minis, dann die Neulinge, auch man selbst war schon dran, jetzt Benfica. "Großes Mundwerk? Na ja, der kann Salzstangen quer essen." Wir werden in der kommenden Saison übrigens auch niemanden fragen, die eigene Wahrnehmung hat die letzten paar Zats ja gut funktioniert. Wir freuen uns auf die neue Saison, und auf 34 mal Jähnigs-Rache.pfff
laut a Bola hat man in der vergangenen Woche Punkte verpasst. Trainer Schnippel sieht das ein bisschen anders. Gegen Trainer Jäh-Zorn-ig stand das Ergebnis bereits nach dem Hinrundenspiel fest. Vielleicht, so muss man sich nun von Präsidiumsseite anhören, hätte man sich komplett aufs Auswärtsspiel konzentrieren sollen. Doch Spieler, Fans und nicht zuletzt der sportliche Dozent Schnippel sind stolz wie Bollle, im eigenen Stadion ungeschlagen zu sein.
Ja und der erfolgreiche SCC, der beste Aufsteiger in Momentaufnahme, hatte man da auf einen NMR gehofft? "Nein, hatten wir nicht. Ich würde das Setzverhalten mal als Ätsch-Eins bezeichnen. Es war ja nicht unwahrscheinlich dass man das versuchen würde, nachdem wir zuvor
auswärts soviel reingebuttert hatten. Aber a) war ich mir da zu unsicher, b) hätte ich mich viel mehr über ein 2:3 geärgert, und c) verdammt nochmal, ich gönne denen nach 100 Jahren Abstiegsplatz eine gute Saison."
Am vorletzten ZAT kommts nun recht dicke. Zwei Hochkaräter; das direkte Duell gegen Funchal, sowie gegen International-Mitstreiter Benfica. Das TK Konto ist ziemlich leer, auf der anderen Seite gibts wohl keine bessere Möglichkeit, den Tabellenplatz zu sichern oder die Chance nach oben zu wahren. Zu Hause sieht es ziemlich einfach aus, doch wer in jüngster Vergangenheit gegen den Paten gespielt hat (der noch 3x so stark ist) weiss, dass dieser die personifizierte Auswärtszwei ist. Die Spartaktik ist deshalb ziemlich gefährlich.
...soll man ja bekanntlich aufhören. Die A-Bola war erneut gespickt mit guten Ideen. Wie immer was für Statistikfaschisten, aber auch für Herz und Zwerchfell. Kaum vorstellbar, dass es jetzt vorbei sein soll.
Wie es scheint, kribbeln dem Picknick doch schon am Freitag nachmittag die Fingerspitzen, zitterten entziehungsleidend die Hände, pocht das Herz wie beim ersten Kuss, kreisen alle Gedanken nur
um das eine, allesentscheidende Thema: "Was schreibste?"
Deshalb ist es in Coimbra immernoch nicht vorstellbar, das er den Stift aus der Hand legen will. Vielleicht auch nur eine Finte? "Die A-Bola 2.0 gibts nicht mehr, ab jetzt heisst sie 3.0." Oder Picknick geht, weil er sich umbenennen will und dann augenzwinkernd als Nickpick die nächste Saison mit Klatsch und Tratsch eröffnen wird?...
so langsam nimmt die Tabelle Konturen an. Der Spieltag brachte wieder etwas Bewegung in die Welt der Zahlen, Coimbra verlor erneut unglücklich, die Wiederauflage der Victoria-Wochen ging ziemlich in die Hose. Gegen Kamikaze-Braga kamen jedoch die ersehnten drei Punkte, Schnippel hatte diese Begegnung in der vergangenen Woche etwas Kopfzerbrechen bereitet. Naval ließ erneut A-Tore liegen und wird als Manson-Jäger No.1(b) am kommenden Wochenende empfangen, herzlich dazu
aufgefordert, doch noch etwas mehr liegen zu lassen. Interessant auch, dass Amadora zurück ist. Beim Blick in die Auswärtsstatistik bekommt Schnippel einen ganz neidischen Blick. 7 Auswärts-Punkte mit 4 Auswärtstoren - einmalig. Amadora ist noch lange nicht abgeschrieben. Ebenfalls eine heisse Begegnung in Leiria, mit denen man in der vergangenen Periode etwas weiter unten rumdümpelte, von denen man aufgrund der Restpower dieses Mal aber auch mehr erwarten muss.
angesichts des ereignislosen Spieltages entschloss sich die Redaktion, diesen nur kurz anzuschneiden und sich diesmal bedeutenden Themen zu widmen.
Heim: hatte man die Hosen voll, Amadora kommt noch. Auswärts: ist es einfach nur zum heulen, Schnippel muss dringend ein Seminar zum Thema Unberechenbarkeit besuchen. der Tagesschau-Jingle erklingt Oberhausen - Deutschland atmet auf. Krake Paul ist endlich tot. Die verräterische Krake ertrank in der Nacht des Vergangenen Dienstags in seinem Wohnsitz. Deutschland kann sich nun wieder berechtigte Hoffnungen auf Titel machen. Madrid - nicht neu, aber
wissenswert: Der deutsch-türkische Nationalspieler Mesut Özil und Marc Terenzi müssen sich bei Soraya Lewe-Tacke wohl schon öfter am Esstisch gegenübergesessen haben. Özil ist der Ehemann von Sarah Connors Schwester. Salamanca - Glück im Unglück. Im Spiel UD Salamanca gegen Betis Sevilla der zweiten spanischen Liga kam es zu einem Drama mit Happy End -sonst würden diese News nicht erscheinen- Miguel Garcia brach mit einem Herzstillstand zusammen und war 25 Sekunden tot, wurde aber wiederbelebt und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, muss seine Karriere aber mit nur 31 Jahren beenden.
zweieinhalb Stunden Busfahrt, 5 Tore einstecken, und wieder nach Hause. Das war der Freitagabend der Lissabonner Löwen, die wegen Ihrer Heimpleite tief abgerutscht sind. Picknick nutzte hingegen die Gunst der Stunde, den blauen Bereich der Tabelle zu betreten, und siegte gegen die pickeligen Brillenträger 1:0. Schnippel hatte es natürlich wieder gewusst, lächelte, winkte ab, drehte sich dann aber zum Reporter und flüsterte ins Ohr: "das war unser Abschiedsgeschenk für den A-Bola-Mann."
-wohl eine faule Ausrede.
Ansonsten wird die Luft hier oben immer dünner. Der amtierende Meister rutscht zwar ab, und den wütenden Profihaufen muss man zu allem Überfluss auch noch in der kommenden Woche herzlich Willkommen heissen, aber ein vergebener ZAT könnte die Schwarz-Weissen bis auf Platz 14 reissen. Wir hatten uns eigentlich überlegt, die Punkte fortan ausschließlich zu Hause zu holen. Aber wir machen uns nicht zur Witzfigur, diese Taktik haben wir heute ad acta gelegt.
...war der Titel eines Plakates, dass die Fans spöttisch den sechzehn Mitgereisten vor die Nase hielten. Doch exakt vor einer Saison stand man am selben Platz, ebenso schon ziemlich lange, und konnte die Schmach glücklich am Ende beheben. Also umdenken und viel Glück. nun zum Selbstverherrlichungssteil des Vortrags
eine Freudenträne kullert über Wange. Sie schnellt los, nimmt einen Umweg über die Lachfalten und verschwindet in den Dreitagesbartstöppelchen
Exildresdners. Obwohl die Tabellensituation wackeliger ist als Sie aussieht, er ist zufrieden über die Leistung. die Jungs haben ne gute Leistung gezeigt, die Taktik ist trotz manch ärgerlicher Auswärtsniederlagen aufgegangen. Doch das birgt auch ungeahnte Probleme Die Spieler haben Probleme ihre Klausuren zu schreiben, da "Finger" keine Nägel mehr haben. Projekt Fingernagelprotesen ist nun Hauptforschungsaufgabe der medizinischen Fakultät.
war das Kommentar von Trainer Schnippel, nachdem er die Superliga-Sportschau gesehen hatte. 9 Punkte, die wollte man, und weil der Berliner immer meckert, mahnte er auch gleich, dass man die viel günstiger hätte haben können. Doch gegen Horst Manson wollte man kein Risiko eingehen, man schraubte das Ergebnis kurz vor Spielbeginn sogar noch um ein Tor nach unten. Das Boavista Porto gar nicht erst im Stadion erschien fand man irgendwie schade, man munkelt, dass Felix Magatt der kurzzeitige Erfolg zu Kopf gestiegen sei, ebenso wie dem Trainerkollegen Uli Stoehnes, der trotz Tabellenführung keine Sekunde verschwendete, 3 Zahlen zu scrollen und "OK"
zu drücken.
Vor solchen Pannen fühlt man sich in Coimbra aber derzeit sicher. Schnippel hat von Beginn an konzentriert gearbeitet und in der Regel befriedigend analysiert, so dass er in jedem Spiel, in dem die Mannschaft gewinnen konnte, auch siegreich von dannen zog. Glück gehört natürlich auch dazu, dass sieht man vor allem beim Blick auf die Heimstatistik: bis jetzt hat die Defensive im eigenen Stadion noch kein Tor zugelassen.
Am letzten Zat der Hinrunde kommt nun fast-TK-Monster Moriense FC, auswärts fährt man zum FC Porto, gegen den man in der letzten Saison blamabel zu hause verlor, und es geht zu CD des Aves. Ziel? oben bleiben!
ist es schon so weit, die Herbstmeisterschaft ist da. Gefühlt wurde die Saison gerade erst eröffnet, doch erste Ausreißer (im negativen) durch Moriense FC sind allerdings schon auszumachen. In Coimbra hofft man auf eine spannende Saison, und einen spannenden Abstiegskampf und wünscht deshalb dem MFC alles Gute.
Wohlwissend um die frisch veröffentlichte Herbstmeisterschaftsstatistik wollte man dem SC Campomaiorense eigentlich einen Gefallen tun. "Ein Liebesdienst", sagte Schnippel, "damit sie das Feld später von hinten aufräumen können." Es war eines der spannendsten Spiele der Saison, denn Jähnig erkannte sehr wohl das Potenzial der BaföG-Empfänger, und so wurde Campo - Campus
zu einem Brechstangenkick allererster Güte.
Die kommende Woche wird vielleicht das härteste Stück Arbeit für Schnippel und seine Jungs. Es kommt Stadt- und Tabellennachbar Benfica Lissabon sowie Mansons Marítimo Funchal. "Beide Vereine haben genug Kraftreserven, um uns auswärts Punkte zu stehlen, und beide Vereine haben in dieser Woche nur ein Heimspiel. Wir gehen davon aus, dass sich beide Vereine 6-Punkte als Ziel gesteckt haben, und darauf muss ich die Jungs vorbereiten." Auswärts geht es zu Boavista Porto, die Aufsteiger des ZAT´s. Ähnlich wie vor 2 Wochen gegen Naval hat man hier schon viel Pulver verschossen, möchte aber wohlmöglich den Tabellenplatz mit allen Mitteln verteidigen.
eigentlich läufts ja wie geschmiert. Alle Heimspiele wurden gewonnen, auswärts hat man sich erstmal nicht getraut, und dafür siehts doch ganz passabel aus. Schnippel gab zu, seine Mannschaft gegen Leiria falsch vorbereitet zu haben. Er erwartete nach vornehmer Auswärtszurückhaltung von Uniao, dass die Bombe gegen Coimbra platzen würde. Associacao Naval machte es dort besser, schlitzohrig überlistete man den Tabellennachbarn, und Schnippel fluchte noch im Mannschaftsbus, dass irgendwie geahnt zu haben (das sagt
er aber nach jedem 0:1), und dass es alles nur Schuld der Redaktion sei, die Naval erst auf den schlechten TK aufmerksam gemacht hatte.
Zu allem Überfluss ist man auch noch den Monster-Titel los. Zum Glück gibt es keine Röhrenbildschirme mehr, sonst hätte sich "Maritimo Funchal" an dieser Stelle schon in die Lochmaske gebrannt.
Zukunft? Trainer Jähnigs trikotlose Truppe erwartet uns, genauso wie der Zweitplazierte CF Belenses. Zu Hause kommt SC Covilha mit Trainerlegende Tor-ben. Platzt diesmal eine Bombe?
Die Fäuste wurden zusammengeballt, eine Flasche Robby-Bubble-kirsch wurde geöffnet, Trainer Schnippel bekam das zementierte Grinsen nach Schlusspfiff nicht mehr aus dem Gesicht und liebkoste den 1:0 Siegschützen gegen Victòria Sebutal.
So richtig konnten es die Spieler die Euphorie nicht verstehen und machten einen unglücklichen Eindruck vor den nachfragenden Reportern.
"Schnippel hat es mit dem Botox mal wieder übertrieben, der kann nicht anders gucken", "hat der mal wieder oder was?", "ich habs immer gesagt, dass da kein Gaterade in seiner Pulle ist" - waren die Aussagen der
befragten Spieler.
Doch alle Gerüchte zerstreuten sich auf der PK: "Wir haben schon einen Mini-Titel zu verbuchen - wir sind TK-Monster, wenigstens diese Woche. 9 Punkte mit 4 Toren, da freue ich mich riesig. Letzte Saison hatte Horst Manson diesen Titel lange inne, das Ergebnis war die Vizemeisterschaft, und damit ist Funchal in dieser Hinsicht Vorbild für uns."
Konstrastprogramm gibt es nächste Woche gegen "Hau-wech-die-sch.."-Naval, deutlich toreintensiver, wenngleich nicht erfolgreicher, gestartet sind.
Zu Hause empfängt man Uniao Leiria, deren Auswärtsstärke ebenfalls analysiert wurde.
Die erste Hälfte der Viktoria-Wochen bei McSchnippel ging spannend los, aber nicht sättigend zuende. Ein spannendes, knappes Ergebnis, der den Fans noch mehr Heißhunger den kommenden Freitag machte.
Trotz der Heimsiege werden die Fans jedoch derzeit nicht überschwenglich beim Blick auf die Statistiken. Man munkelt gar eine Torflaute? Ist da ein unterdrückter bei den Anhängern, oder gar im Team? Schnippel
hierzu:
"Ob mich die Tabelle ärgert? Mich ärgert so vieles, wissen Sie. Wenn jemand hier vergisst die Duschfliesen mit dem Schrubber abzugehen, oder wenn ich zu früh komme und darüber nachdenke, was ich die 10min noch alles hätte machen können.
Und huiuiui, ich hab mich geärgert das Trainerkollege Fitch keinen Copa Award gewonnen hat. War ich stinksauer. Ach ja, Coimbra, 13. und so... - das ärgert mich nicht, nein."
Trainer Schnippel befindet sich weiterhin in Berlin, trainiert das Team aber täglich mit Videokonferenzen, erstellte E-Learning Inhalte für alle Trainingseinheiten. "Wenn das mit dem Fernstudium funktioniert, warum nicht auch mal so?" Die Spieler dankten es ihm am vergangenen Wochenende jedenfalls.
Er fühlt sich zu Hause. Sowohl geographisch in diesem Moment, als auch bei Coimbra, wo er nun seit 4 Monaten arbeitet. Designierter Champion
ist ein nettes Kompliment, ABBA auch die Kritik, zu viele Parties zu feiern ist angebracht.
Schnippel kam nicht ohne Grund nach Coimbra, der Stadt mit legendären Parties, den hübschesten Studentinnen und dem perfekten Klima für halluzinogene Pflanzen, und er kam auch nicht ohne Grund ohne Frau.
Über den Daum geschätzt dürfte sich diese Lebensart binnen weniger Wochen zu einem medialen Fiasko hochkochen, sobald der Erfolg ausbleibt.
Die Fans von Académica Coimbra waren mehr als zufrieden. Trainer Schnippel war froh, das Saisonziel souverän erreicht zu haben. Seine erste Saison bei Copa überhaupt, in einer Super-Liga, da waren auch die meisten Fans zufrieden, nachdem es lange Zeit sehr nach Abstieg aussah. So wurde der 11. Platz mit Pauken und Trompeten auf dem Campus der Universidade de Coimbra gefeiert.
Doch die Saison ist vorbei, das neue Ziel lautet "obere Tabellenhälfte". Die Senior-Fans sind darüber nicht
begeistert, man erwartet hier mit Verweis auf alte Zeiten mindestens Internationale Startplätze, Schnippel dazu:
Ich kann die alteingesessenen Fans ja verstehen, und wir wollen immer siegen. Aber wir müssen doch realistisch bleiben. Schauen sie doch nur nach Lissabon, nach Funchal, Porto - wir haben diese Saison alles gegeben und uns klug verstärkt, aber das haben doch alle getan. Alle Absteiger haben neue Trainer, die gilt es richtig einzuschätzen, wir können nur versprechen wieder alles zu geben."
Freude in Coimbra. Souveräner Sieg über Belenses, denen man durchaus mehr zugetraut hätte. Und dann Sporting. Das Team aus der Nachbarstadt kam hochmotiviert, das wusste man, schließlich hatte man das Hinspiel 5:1 gewonnen. Das lässt sich ein Lissabonner nicht 2mal gefallen. wusste man. So spielte mann mit brachialer Gewalt, der Gegner ebenso.
"das war doch abzusehen, ich habe beim Sportwetten heute mehr verdient als ich bei Coimbra je kriegen werde", sagte
Schnippel verschmitzt im Interview, und weiter "Lissabon wird sich hoffentlich ärgern, mit deren Kraftreserven ist der Eurocup in weite Ferne gerückt."
Coimbra hingegen ist gut aufgestellt, die Fans sind entzückt, hätte doch keiner mehr zu hoffen gewagt, überhaupt vom Abstiegsplatz zu kommen, und "potz blitz" ist der Abstand nach oben gar nicht mehr so hoch. Abschließend wünschen wir dem Campo alles Gute, für Coimbra seit ihr weiterhin Favourit
Das hätte Schnippel sich auch nicht mehr erhoffen können. Ein Platz außerhalb des Abstiegs. Nach vielen fruchtlosen und skurrilen Versuchen, dem Team des verschlafenen Örtchnens Hoffnung zu geben, ist man nun erleichtert, wenigstens ein einziges Mal aus der roten Zone gesprungen zu sein. Die Taktik der letzten Wochen war schlichtweg, die katastrophale Heimsiegstatistik auszumärzen, um so zumindest dranzubleiben am unteren Tabellenmittelfeld. "Never Change a winning Team/Tactic" lautet nun die Devise, um das Ziel: Klassenerhalt zu sichern. Im Restprogramm
stehen starke Mannschaften, mit recht starkem TK-Management und guten Lesefähigkeiten, nehmen wir als Beispiel die Lissabonner, Funchal und den FC Porto. Und auch gegen die beiden Verfolger, Covilha und Moriense muss erst noch gespielt werden, mit einem Gesamtverhältnis von 5:4 Heim/Auswärtsspielen, da muss man sich zwangsweise Gedanken machen, auswärts noch ein Pünktchen zu holen, um nächste Saison mit genügend Selbstvertrauen aufzutreten. Desweiteren gratuliert Coimbra den portugiesischen Vertretern im europäischen Wettbewerb zu den (fast) tadellosen Leistungen.