Dank zweier knapper Heimsiege konnte Eintracht Trier seine Tabellenplatzierung in der 2. Bundesliga ein wenig verbessern. Von Platz 10 ging es Rauf auf Rang 8. Allerdings mussten diesmal im heimischen Moselstadion die ersten Gegentore hingenommen werden, nachdem zuvor die Eintracht immer die Null hatte halten können. Dafür konnten die Zuschauer diesmal auch mehr eigene Treffer bejubeln, beim knappen 4:3 gegen Duisburg war es allerdings für einige Anhänger ein wneig zu viel an Aufregung und Spannung - gleich zwei ältere Herren mussten wegen Atemnot und verdacht auf Herzinfarkt behandeln werden. Wie Schlaftabletten präsentieren sich die Eintracht-Spieler dagegen in der Fremde, wo sie auch weiterhin ohne Torerflog bleiben.
...wenn man die Überschrift verhunzt. Aber was soll`s, wen interessiert die argentinische 2. Liga? In der zweiten Bundesliga derweil geht es hochspannend zu. Aue und Cottbus setzen sich in der Tabellenspitze fest, auch Duisburg verterdigt einen Aufsteigsplatz. Dahinter ein breites Mittelfeld in Lauerstellung. Nun steht erstmal ein Deier-ZAT an in dieser Saison. Dies sorgt für zusätzliche nervliche Belastung. Den steigenden Druck spürt man auch in Trier, wo die Eintracht in den letzten Wochen kontinuierlich in der Tabelle nach unten fiel. Keine gute Perspektive angsicht der schweren anstehenden Heimspiele.
Eigentlich können Fans und Verantwortliche des SV Eintracht Trier ganz zufrieden sein mit dem Saisonauftakt. Das Fazit nach den ersten vier Spielen fällt besonders was die Heimspiele betrifft äußerst positiv aus. Die Zuschauer im Moselstadion bekamen in beiden bisher absolvierten Partien ansehnlichen Offensivfußball zu sehen, der obendrein von Erfolg gekrönt war. Sechs Punkte und 7:0 Tore stehen für die Trierer zu Buche, nur Duisburg war bislang besser was die Heimbilanz betrifft.
Eigentlich alles im Lot will man meinen, doch nein, wie könnte es anders sein, zufrieden ist noch immer niemand. Der Vorstand ist enttäuscht über die schlechten Zuschauerzahlen, die (wenigen) Fans sind enttäsucht von den neuen Cheerleadern und Broncas, Armando empfindet sowohl das angebotene Stadionbier als auch die servierten Würste schlicht als eine Zumuntung. Am Mittwoch soll Sitzung stattfinde, auf der über Verbesserugnsmöglichkeiten diskutiert werden sollen. Jede Idee ist willkommen.
Die Eintracht aus Trier liegt auch nach dem letzten ZAT voll im Soll. Dank eines umkämpften 1:0-Heimsieges gegen Unterhaching bleiben die Moselstädter noch immer unter den ersten Zehn und somit voll auf Kurs. Beim Gastspiel in Cottbus fehlte der Eintracht das nötige Glück. In einer ausgeglichenen Partie hätte das Resultat auch anderherum lauten können, doch die 0:2-Niederlage war letztlich nicht unverdient. Die Lausitzer spielten wie ein absoluter Aufstiegskandidat und nutzten zwei ihrer wenigen Chancen, beschränkten sich ansonsten aber darauf, das Spiel zu kontrollieren. Nun empfängt die Eintracht Rot-Weiss Ahlen und reist anschließend in die Hauptstadt zum harten Auswärtsspiel bei Union.
Eintracht Trier konnte zum Auftaktzat einen Heimdreier einfahren, während es auswärts gegen Absteiger Mönchengladbach eine klare Niederlage setzte. Damit stehen die Moselstädter auf Platz Sieben, womit das ausgelobte Saisonziel bereits erreicht ist. Ein Platz besser als im Vorjahr könnte damit, ginge es nach dem Willen des Eintracht-Coaches, die Saison bereits vorbei sein, schließlich hätte man damit den ersten Schritt im Fünfjahresplan erfüllt. Doch leider geht es nicht nach dem Willen von B., A. und so muss Trier sich am Freitag erneut beweisen. Es warten mit Nürnberg und Hannover schwierige sowie unberechenbare Gegner.
Pünktlich zum Saisonstart präsentriert Zweitligist Eintracht Trier einen neuen Trainer:
Name: Broncas, Armando
Alter: ungewiss
Trainererfahrung: 0
Mehr kann man dazu eigentlich auch nciht sagen. Der neue Übungsleiter wurde in den ersten Tagen in der Stadt häufiger in einer Eisdiele nahe der Porto Nigra gesehen, als auf dem Trainingsplatz. Angesichts einer solchen Verpflichtung ist das ausgegebene Saisonziel "Obere Tabellenhälfte" vielleicht etwas zu hoch gesteckt, zumindest ist nicht vorhersehbar, wohin die Reise geht, vermutlich eher nach unten. Zum Auftakt empfängt die Eintracht im Moselstadion den KSC, dann gehts gleich zum Absteiger Gladbach. Ein hartes Startprogramm.