Der erste Auswärtssieg der noch jungen Saison ist da. Leider ist die Saison aber gar nicht mehr so jung, sonder befindet sich schon mitten in der Zielgeraden. Mit Genugtuung konnte man den letzten ZAt genießen, erging es doch Erzfeind Qbatur gar nicht gut. Genau für solche Spieltage liebt man das Spiel. River Plate ist nach wie vor auf Kurs in die internationalen Plätze, aber ein Fehler in
Uruguay und es kann ganz schnell abwärtsgehen. Naja, bei all der Feindseligkeit Qbatur gegenüber, würde man ihm trotzdem den Klassenerhalt wünschen, es wäre doch zu schade, auf dieses Duell verzichten zu müssen. Obwohl Harry Haller bei dem Gedanken an die heurigen Duelle der Angstschweiß über den Nacken läuft, hat man es doch tatsächlich geschafft, beide zu verlieren.
Eine spannende Saison geht zu Ende und wiedermal ist alles knapp beisammen. Zum Überraschungsmeister dürfte sich wohl Paysandu FC küren, der Aufsteiger hat in dieser Saison alle überrascht. Mit vier Punkten Vorsprung kann er beruhigt in den letzten ZAT gehen.
Für River Plate schaut es allerdings alles andere als gut aus. Einerseits könnte man die Saison noch retten und in die internationalen Plätze kommen, andererseits droht bei schlechtem Spielausgang sogar noch der Abstieg. Unfassbar aber wahr, zwischen Platz 4 und 11 sind lediglich 3 Punkte Unterschied. Traurig könnte die Saison vor allem für Qbatur und Atletico Cerro enden, denn der Erzfeind und gleichzeitige Lieblingsgegner von Trainer Haller ist akut abstiegsbedroht!
Die Tabellenführung ist für River Plate wiedereinmal außer Reichweite. Noch dazu hat man schon ein Heimspiel mehr ausgetragen, als der Großteil der Liga. So wie es aussieht, wird man auch heuer leider nicht um die Meisterschaft mitspielen. Immerhin ist ein Platz in den Top 4 und die damit verbundene Qualifikation fürs internationale Geschäft noch machbar.
Allerdings wäre es für Uruguay vielleicht sogar besser, würde Trainer Haller mit seiner Mannschaft weiter hinten landen, bisher hat man in der Copa Americana nicht glänzen können. Der Abstieg sollte auch heuer kein Thema sein, immerhin ist man mittlerweile schon die sechste Saison in Folge erstklassig.
Schon vorbei das Abenteuer Copa Americana. Als letzter Vertreter Uruguays war jetzt auch für River Plate Endstation in der zweiten Gruppenphase. Traurigerweise nicht das erste mal, konnte man sich bis dato noch nie für die KO-Phase qualifizieren. Immerhin ist das Land in der Copa Libertadores noch stark vertreten. Zumindest der amtierende Meister Brad Pott hat gute Chancen im Bewerb zu bleiben, während für Qbatur
die Zeichen wohl eher auf Abschied stehen.
In der Liga ist nach wie vor alles beim alten. Alles ist dicht beisammen und die Tabelle kann von einen auf den anderen ZAT komplett durchgemischt werden. Bisher befindet man sich wieder auf Kurs internationaler Startplatz, allerdings hat man bisher nur die Heimspiele gewinnen können und hat deren mehr, als die meisten Gegner. Das kann sich natürlich noch negativ zu Buche schlagen.
Was ist denn hier los? Die Primera mit einem Geisterteam, pfui! Urus zweite Liga schließen, auch pfui. Neue Liga in Südamerika, pfui, kommt doch nach Uruguay, hier ist es schön, auch wenn es jetzt wohl endgültig mit der 100% Zat-Beteiligung vorbei ist. Ein Genie hat heuer sowieso schon die 100% angepatzt, allerdings werden hier keine Namen genannt, das ist mir zu skinny.
Was läuft sonst noch? Nicht viel, von Danubio hat man sich mit 1:0 einseifen lassen, dafür ist immerhin zu Hause nichts angebrannt. Als nächstes begrüßt man den Überraschungstabellenführer Paysandu FC.
Zum Glück nicht hier! Bei wohltemperierten 20 Grad kann es sich der Trainer hier gemütlich machen. Noch dazu ist in der Meisterschaft ein gewisser Aufwärtstrend zu erkennen. Platz vier wurde letzte Runde erobert und jetzt geht es um die Herbstmeisterschaft. Kaum zu glauben, dass die erste Saisonhäflte schon vorbei ist.
Der Start in die zweite Gruppenphase der Copa Americana war übrigens durchaus vielversprechend. River Plate ziert die Tabellenspitze und bekommt es kommenden Zat mit dem Meister aus Mexiko zu tun. Hoffentlich kann man danach schon vom Weiterkommen berichten.
Der Motor stottert noch ein wenig beim Dritten der Vorsaison. Aus fünf Spielen konnte man bisher nur zwei Siege einfahren und liegt dementsprechend nur auf dem enttäuschenden neunten Tabellenplatz. Aber es ist zumindest ein Hoffnungsschimmer am Himmel, denn nächste Runde kann man zwei mal zu Hause antreten und die Heimstatistik ist bis dato makellos.
Auf die Doppelbelastung will man sich gar nicht ausreden, immerhin ist man froh, international vertreten zu sein,
hoffentlich noch länger, in der Gruppe wirds auf jeden Fall eng, auch wenn man derzeit auf Platz zwei liegt.
Wermutstropfen der vergangenen Woche war natürlich das schlechte Abschneiden gegen Trainerrivale Qbatur, der momentan zu Hause auf Nummer sicher gehen dürfte. Beim 5:0 war für die Haller-Truppe einfach nichts zu holen. Scheint als hätte da jemand schlechte Erfahrungen gemacht in der Vorsaison in einem nicht näher genannten europäischen Lande.
Der letzte Zat war für Club Atletico River Plate ein durchaus erfolgreicher. Einerseits hat man wie erwartet die beiden Heimspiele in der Liga für sich entscheiden können und macht somit einen Sprung nach oben in der Tabelle, andererseits hat man zumindest mal die erste Gruppenphase in der Copa Americana überstanden.
Dennoch läuft noch nicht alles rund, denn bisher musste man recht viele Gegentore hinnehmen. Außerdem hat man auswärts auch noch nicht anschreiben können, im Gegensatz zum Überraschungsteam von Paysandu FC, der Aufsteiger führt doch recht souverän die Tabelle an und hat trotzdem einen guten Tk-Stand.
Das Übliche in Uruguays Primera Divsion. Die Teams werden am Anfang der Saison nur so durch die Tabelle geschossen, rauf und runter, je nach Anzahl der Heimspiele. Ein typisches Phänomen, nur das es in Uruguay zumeist bis zum Saisonende anhält, da die Liga meist eng beisammen ist.
Egal, damit weiß man mittlerweile umzugehen. Am nächsten ZAT steht schon das erste Saisonhighlight ins Haus, das erste Meisterschaftsduell mit Qbaturs Atletico Cerro. Einige Rechnungen gilt es zu begleichen und Trainer Haller ist schon heiß auf das Spiel, um die Schande der Vorsaison vergessen zu machen.
Fast zur Nebensache verkommt da das kommende Heimspiel gegen Tacuarembo, aber alles andere als ein Heimsieg kommt da gar nicht in Frage.
Road trip nach Maldonado ist beim Hauptstadt-Club River Plate angesagt, immer wieder gerne macht man sich auf, um in die Provinz zu reisen. Diesesmal geht es zum amtierenden Meister und aufgrund der herausragenden Auswärtsschwäche von Hallers Club, ist wohl auch diesesmal wieder mit einer Niederlage zu rechnen.
Allerdings hat man diese Woche ein größere Programm zu absolvieren, denn immerhin geht es nun auch international, also in der Copa Americana, für River Plate los. Bisher konnte man leider im Nationenvergleich nicht aufzeigen, obowhl man mittlerweile kein Greenhorn mehr ist und die letzten Jahre stets vertreten war auf internationalem Parkett. Hoffen wir, dass es heuer mal ein Ausrufezeichen gibt, alles andere wäre langweilig.
Der Saisonstart in Uruguay war für die Mannen von Harry Haller eher zum Vergessen. Gegen den Liganeuling Paysandu FC ging man klang und sanglos mit 3:0 unter. Das erste Spiel ist aber nicht nur wegen dem Ergebnis enttäuschend, auffallend war die mangelnde Einstellung der Mannschaft. Kein Aufbäumen, kein Kämpfen und das, obwohl man ein klares Saisonziel hat, dass auf keinen Fall verfehlt werden darf! Am Ende muss man vor Club Atletico Cerro zu liegen kommen, koste es was es wolle, nur Absteigen wäre wohl noch schlimmer.
Egal, der Trainer hat der Mannschaft den Kopf gewaschen und erwartet eine dementsprechnde Reaktion im kommenden Heimspiel gegen Club Sportivo Miramar Misiones.
Die neue Saison steht vor der Tür und für River Plate und seinen Trainer Haller steht Wiedergutmachung an. Zwar konnte man in der Abschlusstabelle Rang drei belegen und ist somit die dritte Saison in Folge unter den Top vier und daher international spielberechtigt. Allerdings musste man die Schmach hinnehmen, am Ende hinter Club Atletico Cerro und seinen Trainer Qbatur zu landen. Das liegt Trainer
Haller natürlich schwer im Magen und deshalb kommt an dieser Stelle auch die Kampfansage an den gegnerischen Trainer.
Eine weiter Aufgabe die es zu bewältigen gibt, ist endlich einmal ein respektables Abschneiden im internationalen Geschäft zu schaffen. Bisher waren die Auftritte eher mäßig, erst einmal konnte man die erste Gruppenphase hinter sich lassen. Neue Chance, neues Glück!
Vier Spieltage gibt es in der heurigen Saison noch zu absolvieren und River Plate ist mit fünf Punkten Vorsprung ausgestattet, auf den fünften Platz. Auf den ersten Blick sieht das beruhigend aus, ist es aber nicht. Von den kommenden Spielen muss man nämlich gleich dreimal in der Fremde antreten und bisher konnte man nur ein Saisonspiel auswärts gewinnen, die anderen gingen allesamt verloren.
Der kommende Zat wird also
der Tag der Wahrheit werden. Die Gegner sind Central Espanol und Institucion. Vorallem gegen Jose wird es wichtig zu Punkten, ist man doch Tabellennachbar. Institutcion spielt wohl eher noch um den Abstieg, als um einen internationalen Startplatz.
Interessantes Detail am Rande, der Vetter von Jose, Josip, ist gleichzeitig in der SM, unter ähnlichen Voraussetzungen, Gegner, da wird sich die Verwandschaft wieder etwas zu erzählen haben.
Die heurige Meisterschaft scheint zu Gunsten von Deportivo Maldonado entschieden zu sein. Wie man lesen konnte, wird schon fleißig an einem Denkmal für den hiesigen Trainer gearbeitet. Davon kann bei River Plate zwar keine Rede sein, dennoch dürfte der Saisonausklang versöhnlich enden und der ersehnte internationale Startplatz erreicht werden.
Mit sechs Punkten Vorsprung und noch zwei verbleibenden Spielen stehen die Chancen ausgezeichnet. Außerdem steht noch ein Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten von Club Sportivo Miramar Misiones aus. Die beeindruckende Heimstärke von Hallers Club, 10 Spiele 10 Siege, sollte ausreichend Argument dafür sein, warum im Finish nichts mehr schief gehen kann.
Für River Plate stehen kommenden Zat zwei Heimspiele auf dem Programm. Dabei soll natürlich die Heimfestung verteidigt werden und die lupenreine Bilanz aus acht Spielen mit ebenso vielen Siegen beibehalten werden. Zu Gast sind Tacuarembo Futbol Club und der amtierende Meister und momentane Tabellenletzte Danubio. Vor allem vor Danubio muss man wohl auf der Hut sein, geht es doch für den Überflieger der letzten Jahre gegen den Abstieg.
River Plate könnte mit zwei Heimsiegen den Platz unter den Top vier festigen, um auch nächstes Jahr wieder international vertreten zu sein. Sechs Punkte sind auf jeden Fall bei Trainer Haller eingeplant, muss man doch die nächste Runde zweimal auswärts ran.
Trotz der deftigen Auswärtsschlappe letzte Runde gegen CA Rentistas konnte man Platz vier halten. Allerdings kämpft man bei River Plate nach wie vor mit der schlechten Defensivleistung der Mannschaft. Von den Top vier hat man mit Abstand das schlechteste Torverhältnis, was vorallem auf die vielen Gegentore zurückzuführen ist.
Nächste Runde steht zumindest wieder ein
Heimspiel auf dem Programm, gegen den Tabellennachbarn von Rocha Futbol Club zählen nur drei Punkte, denn auch hier hat man das klar schlechtere Torverhältnis.
Auswärts muss man gegen das Schlusslicht Club Nacional de Football ran, der Aufsteiger kämpft noch immer verzweifelt um den Klassenerhalt. Letzte Woche hat das auch Jose S. mit seiner Mannschaft zu spüren bekommen.