Mit zwei Heimsiegen hat sich River Plate in der Tabelle auf Platz vier katapultiert und ist, wie für Uruguay wegen der knappen Tabelle üblich, auf einmal nicht mehr im Abstiegskampf, dafür voll im Fight um die internationalen Startplätze. Momentan würde man sogar in der Qualifikation für die Copa Libertatdores spielen. Am letzten Spieltag geht es gegen Danubio und Institucion, wobei das Heimspiel gegen die trainerlose Mannschaft Institucion nur
Formsache sein dürfte. Interessant wird, ob es gegen die Truppe von Rainis Roesamäe auswärts etwas zu holen gibt. Rein theoretisch wäre sogar die Titelverteidigung möglich, wenn auch sehr unwahrscheinlich. Außerdem lebt die Chance wieder, Erzfeind Atletico Cerro zu überholen, der Nochtabellenführer, wird es hoffentlich nicht schaffen, sich dort zu halten. Somit könnte man doch noch die Schmach abwenden, erstmals hinter Qbatur platziert zu sein.
Leider heißt es nach wie vor zittern für die Fans von River Plate. Man konnte den letzten Spieltag zwar ohne Niederlage über die Runden bringen, bis auf eine optische Verbesserung in der Tabelle hat dies aber leider nichts bewirkt. Nach wie vor ist man mittendrinn im Abstiegskampf und lediglich zwei Punkte entfernt vom elten Tabellenrang, welcher den Gang in die Zweitklassigkeit bedeuten würde. Wie befürchtet wird sich die Entscheidung wohl bis zum letzten Spieltag ziehen, wer CA Rentistas in die Segunda
Division begleitet. Ebenso fix scheint, dass man erstmalig in der Abschlusstabelle hinter Atletico Cerro landen wird, ein herber Rückschlag für die eigenen Fans, war doch die Mannschaft von Qbatur immer ein wenig belächelt worden.
Kommenden Zat bietet sich für River Plate auf jeden Fall eine große Chance, etwas Luft im Abstiegskampf zu gewinnen, hat man doch zwei Heimspiele zu absolvieren. Allerdings gegen namhafte Gegner von der Tabellenspitze, es kommt der Spitzenreiter Maldonado und der Drittplatzierte Penarol.
Ausgerechnet gegen den direkten Konkurrenten Tacuarembo musste man eine bittere Heimschlappe hinnehmen. Zum Glück konnte man dafür gegen den zweiten Abstiegskandidaten Rentistas auswärts Punkten. Mittlerweile ist man nur mehr dank des um ein Tor besseren Torverhältnisses nicht auf einem Abstiegsplatz. Es wird wie befürchtet eine Zitterpartie bis zum Ende, ob River Plate als amtierender Meister den Gang in die Segunda Division antreten muss. Nach zehn Saisonen in der Erstklassigkeit müsste Haller erstmals mit einem Klub absteigen. Aber wir werden jetzt sicher nicht den Teufel an die Wand malen. Trotz schwacher Heimstatistik muss man darauf hoffen, dass die noch verbleibenden Heimspiele River Plate in der LIga halten.
Nach wie vor muss der ambtierende Meister River Plate um den Klassenerhalt bangen. Nur ein Punkt trennt das Team vor einem Abstiegsplatz. Nächste Runde kommt es zum großen Showdown, spielt man doch gegen beide Vereine die noch als einzige hinter ihnen liegen. Zu Hause empfängt man Tacuarembo und auswärts muss man zu CA Rentistas. Eine schwierige Aufgabe, kann man sich doch einerseits aller Abstiegssorgen endledigen oder aber endgültig ums Überleben kämpfen und erstmalig in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz landen. Trainer Haller gibts sich selbstverständlich zuversichtlich, es wäre schon sehr bitter, als Meister den Gang in die zweite LIga antreten zu müssen.
Zumindest kurzfristig konnte River Plate den freien Fall Richtung Tabellenkeller stoppen. Nach zwei Siegen hintereinander steht man auf Tabellenplatz sieben. Aber wie es in Uruguay so üblich ist, sind die Abstände der Teams zueinander extrem klein. Immerhin hat River Plate jetzt ein kleinens Polster auf die Abstiegsplätze, vier Punkte vor Tacuarembo, die allerdings mit reichlich TK ausgestattet sind. Selbstverständlich
möchte Haller nächstes Jahr wieder international spielen, alleine schon, um die Schmach des diesjährigen Ausscheidens wieder wett zu machen. Allerdings zählt in dieser verkorsten Saison vor allem der Klassenerhalt. Hinter den Kulissen wird schon für die nächste Saison geplant, schließlich will man die richtigen Schlüsse ziehen, um wieder besser da zu stehen. So hat man sich das nicht vorgestellt, nach dem Meistertitel.
Über die Saison kann und braucht man eigentlich nicht viel sagen, für River Plate ist sie gelaufen, es geht nur mehr darum, sie mit etwas Anstand zu Ende zu bringen und nicht abzusteigen. Zuletzt konnte man zumindest erstmals in der Fremde drei Punkte entführen, hoffentlich der Startschuss für eine bessere Phase, nachdem die Hinrunde tendenziell katastrophal war. Haller sitzt dennoch fest im Trainersattel, denn der Meistertitel der Vorsaison hat noch genügend Strahlkraft für die Vereinsvorsitzenden. Nächste Saison sollte es aber auf alle Fälle wieder aufwärts gehen.
Jetzt ist es amtlich. Zur Saisonhalbzeit steckt der amtierende Meister River Plate mitten im Abstiegskampf. So hat man sich die Saison freilich nicht vorgestellt. Jetzt hat man gesehen, was passiert, wenn man sich auf seinen Lorbeeren ausruht. Oberstes Ziel muss daher der Verbleib in der obersten Spielklasse sein. Trainer Haller gibt sich diesbezüglich zuversichtlich und da es in der Primera Divison bekanntlich immer knapp zugeht, hat man auch noch die kleine Hoffnung, in der Tabelle weiter hinauf zu klettern. Kommende Woche steht nur ein Spiel an und das führt den Meister zu CA Bella Vista.
Es scheint, als hätte man bei River Plate etwas zu ausgelassen die gewonnene Meisterschaft gefeiert. Irgendwie macht es den Eindruck, als ob Spieler und Trainer noch einen gehörigen Kater haben und das obwohl die Saison mittlerweilen schon weit fortgeschritten ist. Mal abgesehen von dem peinlichen und desaströsen Auftritten in der Copa Libertadores, sieht es auch in der heimische
Liga alles andere als gut aus. Die Spieler dachten wohl, als Meister gewinnt man die Spiele auch im Schongang, spätestens nach jetzt gespielten neun Runde sollte ihnen bewusst sein, dass dem nicht so ist. Der Trainer hat deswegen angekündigt, wieder etwas härtere Bandagen auszupacken. Jetzt heisst es wieder über den Kampf spiele zu gewinnen, kratzen und beißen ist angesagt.
Langsam hält der Sommer Einzug und somit kommen wieder Stellen am Körper zum Vorschein, die lange Zeit unter unzähligen Schichten Gewand begraben waren. Haller, der leider weit entfernt von einem Sixpack ist, streckt die käsigen Füßchen in die Sonne und entspannt. Gestern hatte sein lieber Feind Qbatur Geburtstag und da wurde natürlich ein besonderes Geschenk bereitet.
Da Qbatur gewisse Vorlieben hat, was sein Modebewusstsein betrifft, hat ihm Haller ganz selbstlos einen Gutschein für Wax in the City geschenkt, damit Qbatur seine Bikinizone der Sonne und den Trainerkollegen in der Primera präsentieren kann.
Bald wird sich zeigen, ob Qbaturs ausgeprägte weibliche Stimme den Kampf gewinnt und er sich drübertraut, das Geschenkte in die Tat umzusetzen.
River Plate hat wohl die katastrophalste Woche seit Haller Trainer ist hinter sich. Nicht nur, dass man international schwer geschlagen und vor dem Aus steht, hat man auch in der heimischen Liga richtig in die Fresse bekommen. Damit hat sich die Hoffnung auf eine Titelverteidigung schon frühzeitig erledigt, den Rest der Saison kann man wohl nur mehr Schadensbegrenzung betreiben. Bei aller Schwarzmalerei vermeidet man aber soweit zu gehen, dass man als Saisonziel den Nichtabstieg angibt, noch wäre das wohl übertrieben.
Bitter auch das Abschneiden in der Copa Libertadores, man muss eingestehen, Uruguay nicht würdig vertreten zu haben und wird aller Voraussicht nach heute sang und klanglos ausscheiden.
Das Privatderby zwischen Haller und Qbatur ist geschlagen und wie zu erwarten ging River Plate als ungefährdeter Sieger hervor. Diesen Trend möchte man natürlich fortsetzen, denn diese Woche steht der erste zweier Zat der Saison an. Zuhause empfängt man dabei CA Rentistas und auswärts muss man gegen den Totengräber aus Tacuarembo ran. Durchaus interessante Aufgaben, bei denen man unbedingt Punkten muss, denn die Mannen von Brad Pott sind schon wieder dabei sich an der Tabellenspitze breit zu machen. Maldonado sollte man nicht zuviel Vorsprung gönnen, sonst wird es, auch wenn die Saison noch lange dauert, schwierig sie von da oben wieder weg zu bekommen.
In einem schwachen Moment, hat Haller tatsächlich versucht sich mit Qbatur zu versöhnen. Es folgte ein Treffen und eine Aussprache der Beiden. Aber dann ging alles wieder schief, die Sätze des Grauens kamen aus Qbaturs Mund. "Ich kann doch nicht", "Ich bleib lieber zaus", "Ich hab noch soviel zu tun", "Schau ma mal" usw.
Mehr als ein Grund, um nun den Fehdehandschuh wieder auszupacken, gerade rechtzeitig, da das Derby diese Runde ansteht. Seis drumm, hoffentlich kommt Qbatur wenigstens zu seiner eigenen Demo, beide Seiten haben dazu aufgerufen, gegen den jeweils anderen zu demonstrieren, eine Stunde vor Anpfiff.
Während der erste Spieltag durchaus gelungen zu Ende gegangen ist, spürt man bei River Plate die aufkommenden Nervosität vor dem ersten internationalen Auftritt. Zuerst gilt es noch auswärts bei Paysandu FC zu punkten, danach startet die Vorbereitung auf die Copa Libertadores. Bisher konnte man international nicht glänzen, allerdings wäre das natürlich Pflicht in einem Land wie Uruguay, das fuballerisch die Nummer eins des Kontinents ist. Nicht umsonst hat man in einer 12. Liga gleich sechs internationale Startplätze. Die Versagensängste im Trainerstab sind daher groß, bleibt zu hoffen, dass man bis zum Start des Bewerbs damit entsprechend umgehen kann, um nicht von Beginn weg im Hintertreff zu sein.
Jetzt ist es endlich vollbracht, der Meisterteller hat seinen Weg in die Katakomben von River Plate gefunden. Ausgelassen wurde gefeiert, jetzt steht die neue Saison vor der Tür, bei der man bekanntlich von Null anfangen muss. Allein die Genugtuung Qbatur die Meisterschaft vor der Nase wegzuschnappen, man könnte die Story nicht bessere erfinden. Die Geschichte wiederholt sich, nur auf einem anderen Kontinent, so was ist einfach nur schön.
Aber genug geschwelgt in der bittersüßen Erinnerung, von heute an beginnt das Leben danach, Jahr eins nach dem Titel und Haller freut sich darauf, endlich ist die Last des Sieges etwas leichter geworden.
Endlich ist es soweit, die letzte Runde steht vor der Tür und was gibt es schöneres als ein Saisonfinish gegen seinen innigsten Feind. Atletico Cerro und River Plate kämpfen um die Meisterschaft, wobei Qbatur mit zwei Punkten Vorsprung in den letzten Spieltag geht. Trotzdem ist der Zug für Haller noch nicht abgefahren. Wer heute der große Sieger ist, wissen wir in ziemlich genau zehn Stunden.
Das erste Mal in der Geschichte der Primera Division wird die Meisterschaft zwischen den beiden Erzfeinden River Plate und Atletico Cerro ausgetragen. Ein Finale, dass an Spannung kaum zu überbieten ist. Freilich könnte es noch einen Überraschungsmeister geben, denn noch ist es rein rechnerisch möglich, dass ein anderes Team die beiden abfängt. Allerdings spricht fast nichts dafür. Atletico Cerro geht mit einem Punkt Rückstand in die entscheidenden Partien, hat aber etwas mehr TK zu buhe stehen. Ein Herzschlagfinale steht uns bevor, wie wir es lange nicht gesehen haben. Kann River Plate die Tabellenführung bis in Ziel retten oder müssen sie sich ab Ende abermals geschlagen geben?