Die neue Saison steht vor der Tür und langsam muss sich Trainer Haller überlegen, wie es denn weitergehen soll. So richtig angekommen ist man noch nicht in der Primera Division, denn trotz ambitionierter Ziele, musste man noch jedes Jahr gegen den Abstieg spielen.
Nun hofft man auf eine Trendwende, denn schlimmer als letzte Saison kann es nicht mehr werden (vom Abstieg mal abgesehen), stand man doch beinah die Hälfte der Saison am Tabellenende und konnte sich erst kurz vor Schluss retten.
Der Vorstand hat letztes Jahr noch tatenlos zugesehen, allerdings kann man davon ausgehen, dass heuer der Vetrag aufgelöst wird, sollte nicht ein internationaler Startplatz geholt werden.
Zurück in der Abstiegszone heisst es für River Plate weiter zittern im Kampf um den Klassenerhalt. Grund zur Hoffnung besteht, hat man doch am letzten Spieltag durchaus gute Chancen, noch an dem ein oder anderen Konkurrenten vorbei zuziehen. Speziell Defensor Sporting hat was das TK betrifft bereits die Hosen unten und wäre vorzüglich dazu geeignet, in die Segunda Division getreten zu werden. Als ersters muss natürlich River Plate seine Hausaufgaben erfüllen und das könnte schwieriger werden, als erhofft, kommt doch der aktuelle Tabellenführer zu Gast und als draufgabe muss man zum amtierenden Meister auswärts ran.
Ist im Fußball doch alles möglich? Nach einer schier endlos scheinenden Zeit am Tabellenende hat es River Plate zumindest vorläufig geschafft, die Abstiegsplätze zu verlassen, spontane Freudenfeiern in der Stadt waren die Folge. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, der Klassenerhalt ist zumindest wieder in Reichweite und vier Spiele trennen die Mannschaft vor dem schon sicher geglaubten Abstieg.
Das in Argonie verfallene Präsidium konnte es nicht glaube, hat man doch alles richtig gemacht, in dem man nicht gehandelt hat? Diese Frage lässt sich jetzt noch nicht beantworten, immerhin warten nach wie vor schwierige Aufgaben, aber der Motivationsschub war enorm wichtig für die Mannschaft, die jetzt wieder an sich glauben kann!
Die nächste Runde wird für Trainer Haller und River Plate zur alles entscheidenden. Zwei Heimspiele stehen an und längst ist klar, dass nur zwei Siege River Plate noch theoretisch vom Abstieg bewahren können. Sollte das Unterfangen sechs Punkte einzufahren scheitern, wird der Abstieg zur trauigen Gewissenheit und in weiterer Folge der Rauswurf von Trainer Haller wohl für die Klubführung entgültig unvermeidbar.
Dennoch hat sich die scheinbar handlungsunfähige Vereinsführung dazu entschlossen, zumindest bis zum Ende der Saison am Trainer festzuhalten, ein Weschel würde jetzt sowieso schon zu spät erfolgen. Wie es danach weitergeht, hängt wie gesagt von der nächsten Runde ab.
Die Lage ist ernst, neun Runden noch und River Plate droht wieder in der Zweitklassigkeit zu versinken. Noch ist alles möglich, aber die Zeit drängt und Haller muss schon mit den unangenehmen Seiten des Trainerjobs umgehen lernen. Die obligatorischen Morddrohungen sind mittlerweilen Gewohnheit und auch die lustigen Sprüche, mit denen sein Auto regelmäßig verziert wird. Die
Vereinsführung ist in Hilflosigkeit versunken und betet nur mehr in der Stadion eigenen Kapelle.
Sollte der Abstieg nicht abzuwenden sein, wir Haller vermutlich freiwillig den Trainersessel räumen, an ein Leben hier wäre wohl nicht mehr zu denken. Aber solange nur die theroetischte Möglichkeit auf den Klassenerhalt besteht, wird er darum kämpfen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Viel Glück Herr Haller!
Weiterhin tümpelt River Plate am letzten Tabellenplatz herum und die Lage wird von mal zu mal aussichtloser. Der Abstand zum 10. Tabellenplatz und somit zum ersehnten Klassenerhalt hat sich auf vier Punkte vergrößert. Das Präsidium ist in eine Art Schockstarre verfallen und kam diesesmal keinerlei Erklärung ab, zu dem enttäuschenden Auftritt der Mannschaft gegen Aufsteiger
Nacional de Football. Das 5:0 reiht sich in eine traurige Saisonbilanz ein.
Einzig und allein der Trainer scheint noch an den Klassenerhalt zu glauben und gibt Durchhalteparolen zum Besten. Man hat jetzt einen neuen Spielmacher aus der Jugend in die Kampfmannschaft geholt. Im nächsten Heimspiel gegen Danubio FC zählen nur drei Punkte, sonst kann man den Klassenerhalt wohl endgültig ad acta legen.
Endlich mal ein beherztes Auswärtsspiel von River Plate, allerdings mit katastrophalen Folgen, den die 5:4 Niederlage am letzten Zat gegen Defensor Sporting hat wohl die Chancen auf den Klassenerhalt endgültig zu nichte gemacht. Vier Punkte Rückstand auf Platz 10 und schrumpfendes TK lassen die Hoffnungen langsam schwinden, man hat wiedermal aufs falsch Spiel gesetzt.
Nichts desto trotz soll diese Saison mit Anstand fertig gespielt werden, der Trainer (er steht mittlerweilen unter Polizeischutz) will nicht aufgeben und sich nach wie vor an jeden noch so kleinen dünnen Strohhalm klammern.
Gegen CA Penarol im nächsten Heimspiel ist ein Sieg schon Pflicht, danach gehts zum Erzrivalen Club Atlecito Cerro, ein Spiel in dem alles möglich ist.
Das erklärte Ziel der Vereinsführung bis zur Saisonhalbzeit die rote Laterne wieder abzugeben, ist Trainer Haller mit seiner Mannschaft nicht gelungen. In einer eilig einberufenen Krisensitzung wurde dem, mit unglücklicher Hand agierenden, Trainer noch ein wenig Aufschub gewährt. Wie lange man Haller noch dabei zusehen wird, den Verein wieder zurück in die Segunda Divison zu führen bleibt abzuwarten. Anscheinend haben noch nicht alle die Hoffnung aufgegeben, dass der Trainer die Kurve nochmal kratzen und sich mit seiner Mannschaft aus den Niederungen der Tabelle emporheben kann.
Die Zeit drängt auf jeden Fall, denn am Tabellenende ist jedes Spiel ein Endspiel, Fehler dürfen keine mehr gemacht werden.
Dieses unbeschwerte Kinderlied bekommt momentan bei River Plate eine allzu ernste Bedeutung, den die Laterne ist blutrot. Auch nach dem letzten Zat konnte man sich nicht vom Tabellenende losreißen. Leichter wird es ohnehin nicht, nächste Runde muss man zum Drittplatzierten und dann kommt der Meister zu Gast in die bröckelnde Festung, die River Plate als Heimstätte dient. Immerhin sind die Ufer noch in Reichweite, ein Punkt ist man entfernt vom Platz im Trockenen, allerdings ist jeder kommende Ausrutscher ein weiterer Schritt Richtung Segunda Division und in die möchte man auf keine Fall zurück.
Das vor der Saison ausgegebene Saisonziel "internationaler Startplatz" kann man mittlerweile nur mehr als Scherz interpretieren.
Jetzt ist es endgültig soweit, die Jungs von River Plate und ihr Trainer Haller stehen am Tabellenende und somit ist auch der Kampf gegen den Abstieg nicht mehr schön zu reden. Zwei Siege aus sieben Spielen, die Kacke ist am Dampfen wie man so sagt und Trainer Haller sitzt die Vereinsführung im Nacken.
Bis zur Saisonhälfte müssen die Abstiegsplätze wieder verlassen sein, sonst folgt eine Krisensitzung in der das Schicksal des Trainers auf der Tagesordnung steht. Sollte der Abstieg nicht mehr vermeidbar sein, wird es wohl oder übel das Ende von Haller bedeuten.
Bis dahin heißt es Einigkeit zu demonstrieren, nur so kann der Karren noch aus dem Dreck geholt werden.
Das wird eine ganz harte Saison für River Plate, den Auftakt hat man schon mehr oder weniger in den Sand gesetzt und wieder einmal wird es ein Abstiegskampf bis zur letzten Runde werden.
Die nächste Runde lässt nicht gerade hoffen, muss man doch zweimal auswärts antreten, bei Tacuarembo und den Rampla Juniors FC. Einziger Grund zur Freude war der immerhin gelungene Heimauftritt gegen Erzrivalen Club Atlectico Cerro, die mit 5:0 aus dem Stadion geschossen wurden. Momentan muss man für alles dankbar sein.
Der Anfang war gut, die Fortsetzung leider nicht und so steht River Plate wieder dort wo man nicht hinwollte, knapp vor den Abstiegsplätzen. Eine bitter Enttäuschung schon im zweiten Heimspiel, eine unnötige Niederlage wie Haller zu Protokoll gab.
Das nächste Heimspiel wird eine Bewährungsprobe, geht es doch gegen Club Altetico Cerro, den Erzrivalen und somit nicht nur um drei Punkte, sondern auch um die Ehre. Bleibt noch die Auswärtspartie gegen Penarol und die Hoffnung den Negativtrend auswärts endlich zu beenden.
Was noch negativ ausfällt ist die ungezügelte TK-Verschleuderung von Haller, nur eine Mannschaft hat weniger und gegen die hat man gerade zu Hause verloren.
Was würde Trainer Haller dafür geben, wäre die jetztige Tabelle auch dieselbe am Saisonende. Ob dieser fromme Wunsch in Erfüllung geht, kann man heute natürlich noch nicht beantworten, allein sehr wahrscheinlich ist es nicht.
Trotzdem soll die Saison auf jeden Fall erfolgreicher werden, als die Vergangen, in der man nur um Haaresbreite dem Abstieg entronnen war. Nun
gut, es war auch die erste Saison in der Primera Division. Die Erfahrungen aus dem ersten Jahr sollen mitgenommen werden und aus den Fehler hofft man zu lernen, ein Platz in den Top sechs wäre ein Traum, genauso wie eines Tages dem Namensvetter aus Argentinien nichts mehr an Erfolgen nachzustehen. Momentan ist man in der besseren Position, befindet sich River plate in Argentinien nur in der 2. Liga.
Club Atletico River Plate hat sich in der Erstklassigkeit halten können, heuer hofft man auf mehr, vor allem das Erreichen eines internationalen Startplatzes ist erklärtes Saisonziel. Eine Steigerung muss es auf jeden Fall geben, hat man doch in der Vorsaison bis zuletzt gegen den Abstieg gespielt und sich erst kurz vor Schluss in Sicherheit wiegen können.
Harry Haller ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft das erwünschte Saisonziel erreichen kann, die Qualität im Kader ist vorhanden. Institucion Altetica Sud America hat es vorgemacht, was alles möglich ist, auch als Aufsteiger, wenn alles passt.
Der letzte Spieltag steht vor der Tür und noch immer ist die Abstiegsgefahr nicht gebannt. Bis zu Platz sieben reicht der Abstiegskampf und jeden kann es am Ende erwischen. River Plate hofft auf einen Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht CA Rentistas, wo der Trainer schon seinen Hut ziehen musste. Mit einen Heimsieg erhofft man sich den fixen Klassenerhalt, noch dazu kommt das direkte Duell gegen Liverpool FC, die auch ganz dick im Abstiegsgeschäft mitmischen.
Der Meisterteller scheint hingegen schon vergeben. Institucion Atletica Sud America, mit der Mannschaft von River Plate aus der Segunda Division aufgestiegen, hat ein tolles Jahr erwischt und steht vor einem beeindruckenden Erfolg als Neuling.
Nach einem rabenschwarzen Lauf und zwei Niederlagen in Folge, wobei das Heimspiel besonders bitter mit 5:6 verloren ging, steckt River Plate nun endgültig im Abstiegskampf. Das wird noch ganz eng, hat doch "Noch-Absteiger" Tacuarembo Futbol beinah das doppelte an TK zur Verfügung. Der Trainer hat heuer wirklich ein unglaublich schlechtes Händchen, nach dem sensationellen Aufstieg droht nun möglicherweise neuerlich der Gang in die Zweitklassigkeit. Jetzt müssen auf Teufel komm raus Punkte her, vier Spiele und vier Punkte trennen Trainer Haller noch vor dem Rauswurf, aus der Liga und dem Verein.