Anscheinend verfolgt Hadschi usw. eine neue Taktik in Sachen Auswärtsspiele. Wie heute bekannt wurde, ist eine Horde Kamele in Krusevac einmarschiert. Der angesprochene Trainer will davon allerdings nichts wissen. Nun gut, das einzige Fleckchen Grün das es noch gibt ist der Fußballplatz, der jetzt rund um die Uhr von Freiwilligen gegen die Kamele verteidigt wird.
Hoch anzurechnen ist das Angebot von Fenris, der gleich nach Bekanntwerden seine Hilfe zugesagt hat und bereits mit einem Großkalibergewehr nach Krusevac unterwegs ist.
Pellegrini: "Leider können wir nicht beweisen,
woher die Kamele kommen, aber jeder in der SM kann sich wohl denken, wer diese Plage losgelassen hat, es gibt nur einen der Kamele und goldene Eier besitzt (hat er die schon wieder zurück?)"
Egal Krusevac wird sich auf dem Platz revanchieren!
Im 2. Spiel gehts gegen Bernd W., mit einem komischen Gefühl fährt man nach Belgrad, wie wir schön gehört haben, dürfte es mit Ws Geisteszustand nicht zum besten stehen. Die Ärzte nennen es das Schlammloch-Syndrom, wie der Krankheitsverlauf ist kann nicht vorhergesagt werden, er ist schließlich der Erste, den es erwischt hat.
Endlich ist es soweit, nächster Zat wird Großkampftag, drei Spiele auf einmal und vorallem das große Aufeinandertreffen mit dem sagenumwobenen Schlammlochmeister Fenris kurz vor der Herbstmeisterschaft. Da haben selbst die tapferen und frechen Spieler von Aufsteiger Krusevac die Hosen voll, wenn es gegen den Ex-Meister-der-Herzen geht, auch wenn dessen Saison alles andere als überragend ist. Totgesagte leben länger, wie man so schön
sagt.
Wäre dem nicht genug, hat Fenris auch noch seine neue Geheimwaffe parat: ein Toupet. Bei Fenris neuem Prachthaar handelt es sich allerdings nicht um ein billiges Imitat, sondern um nichts geringers als JanAges ehemaliges Haupthaar. Der Skalpierte scheut seit seiner Zwangsenthaarung jegliche Öffentlichkeit und leckt im stillen Kämmerlein seine Wunden. Trotzdem gibt man sich in Krusevac selbstbewusst, angeblich hat dort niemand Angst, sein Haar zu verlieren.
Da saßen sie, die vier (JanAge, Fenris, Qbat, Pellegrini) wackeren SM-Trainer, gemeinsam wohnte man einem Fußballspiel bei, wobei einzig Pellegrini keine Karte mehr hatte, sich aber ins Stadion hineinschummelte. Doch die Nächstenliebe der anderen drei war groß und so bot man Pellegrini einen Platz an, was dazu führte, dass man sich auf drei Sitzen eng aneinanderkuschelte.
Pellegrini war gekommen, um das Spiel zu sehen, doch die anderen drei hatten andere Interessen. Jan Age: „Schau dir mal die Haare von dem an, toll“ Fenris: „Machst die Sorgen über deinen Haarwuchs!?! Geh bitte“ Qbat: „Der hat Super-Locken, so
geschmeidig“ Jan Age:[ /b]„Stimmt, im Vergleich zu dir brauch ich mir echt keine Sorgen machen!“ Fenris: „Was willst damit sagen, das meine Haare net schön sind?“ Jan Age: „Die die noch da sind, sind schön“ Qbat: „Womit der seine Haare wohl wäscht“
Pellegrini hatte wieder einmal verpasst um was es in der SM eigentlich geht, egal, während Fenris drauf und dran war JanAge zu skalpieren und Qbat vergeblich den Spieler zu erwischen versuchte, um seine Shampoosorte zu erfahren, dachte Pellegrini schon an den nächsten Spieltag, da kommt es zu einem Wiedersehen mit dem ehemaligen Drugakollegen Schnicks.
Nach dem Maskenball in der SM, der wiedermal ausgelassen gefeiert wurde, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Alle Trainer haben es angeblich ohne ernsthafte Alkoholvergiftung überstanden. Ein kleiner Wehrmutstropfen war die Diskriminierung der Neulinge, die große Probleme hatten, in den Ballsaal zu gelangen, da anscheinend noch nicht jeder "die neuen Wilden" registriert hat.
Das soll sich in Zukunft ändern, denn sie wollen mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. Pellegrini war es egal, er ist schon in der SM angekommen und fühlt sich sichtlich wohl.
Blickt man allerdings in die Drugaliga, zieht es einem alles zusammen. Wie
eine Wüste siecht sie dahin, zu einem Salzsee verkommen, wo im Vorjahr noch neue Trainer erblühten. Abgesehen von den vier Verbliebenen, die noch in der Druga herumtümpeln, lässt ein Blick auf die Drugazeitung das Elend in vollem Ausmaß erkennen. Ein offensichtlich bemühter Gavranic schreibt da einsam seine Artikel, in einer Sprache, die nur auf den ersten Blick deutsch zu sein scheint, sich jedoch bei näherer Betrachtung als unidentifizierbare Geheimschrift entpuppt.
Pellegrini, der ja selbst aus der Drugaliga kommt, fordert von der Liga eine Maßnahmenpaket zur Rettung der Druga, ob es kommen wird, ist jedoch mehr als fraglich.
Scheint als ob Bademeister Mitsch noch nicht die Gelegenheit hatte, die Plätze der Liganeulinge unter Begutachtung zu nehmen. Über die spottenden Aussagen kann man sich in Krusevac nur wundern, ist doch hier seit dieser Saison, durch Hilfe eines finanzstarken Investors (Hypo Alpe Adria) sogar eine Rasenheizung im Einsatz und der angesprochene Rasen in absolutem Topzustand, man möchte fast englischer Rasen dazu sagen. Mitsch, der angeblich schon einmal beinah in seiner eigenen Badewanne ertrunken ist, sollte lieber seinen
eigenen Rasen bestellen, damit den umtriebigen Schlammlöchern endlich ein Ende bereitet wird.
Pellegrini hat sowieso andere Sorgen, geht es doch im nächsten Spiel gegen SM-Mitbegründer Paolo Maldini und Zeleznik Belgrad. Damit steht schon der nächste Ärger ins Haus, wurde doch Pellegrini angeblich in einem Belgrader Cafe mit qbats Freundin gesichtet, möglicherweise könnte das den Phlegmatiker qbat zu Höchstleistung im kommenden Auswärtsspiel anspornen.
Da ist sie endlich, die neue Saison steht vor der Tür und Krusevac oberstes Ziel ist natürlich erstklassig zu bleiben und nicht gleich wieder den Gang in die Druga Liga antreten zu müssen.
In der ersten Runde kommen auch schon die ersten großen Herausforderungen, einerseits muss man nach Belgrad um es mit dem berüchtigten Kameltreiber Hadschi aufzunehmen und dann kommt der eigentliche aber doch nicht Meister Bernd W., der angeblich eines
Schlammschlochs wegen um die Meisterschale betrogen wurde. Man sieht schon, dass in der Prva Savezna mit harten Bandagen gekämpft wird.
Bleibt abzuwarten ob Pellegrini mit seiner Mannschaft mithalten wird können, auf jeden Fall will man im ersten Heimspiel gegen Roter Stern paroli bieten und punkten!
Einen herzlichen Gruß an die Trainer der SM schickt Pellegrini voraus, auf eine spannende und vielleicht mal zur Abwechslung faire Saison, ohne Schlammlöcher!
Pellegrini ließ sich wiedermal in Belgrad blicken, ging dabei seinen Trainerkollegen aus der Prva Savezna allerdings aus dem Wege, denn er war gekommen um in einem Interview zu geben und im Alkoholrausch oder auf einer Barre liegend kommt das natürlich nicht so gut.
SM: "Sie sind jetzt wohl so gut wie durch in der Druga Liga, was würden sie Ihren Kollegen sagen, die kurz davor sind abzusteigen?"
P: "Da gibts nicht viel zu sagen, natürlich ist das für niemanden schön abzusteigen, aber in der Druga ist es auch schön."
SM: "Wie
würden Sie die Situation vor dem letzten Spieltag in der Prva Savezna sehen, wer wird Ihrer Meinung nach Meister oder wen würden Sie sich als Meister wünschen?"
P: "Naja die besten Chancen haben meiner Meinung nach Borac Cacak und Vojvodina Novi Sad, Roter Stern hat sein Pulver vielleicht zu früh verschossen, aber abschreiben darf man W. auch nicht. Die Daumen werde ich wohl für Fenris drücken, ich hab mit ihm schon das ein oder andere Spiel im Stadion besucht, ein komoter Kerl, auch wenn er immer unpassend gekleidet ist und sich den Arsch abfriert, das wird er wohl nicht mehr lernen."
Nach der letzten Pressekonferenz forderte der Präsident Konsequenzen, nicht nur von seiner Mannschaft, sonder und das im Besonderen von seinem Trainer Pellegrini, der sich wieder einmal hat gehen lassen (oder besser gesagt tragen) vergangenen Spieltag.
Pellegrini ließ sich nicht lange bitten und entschloss sich kurzerhand zu einer radikalen Entziehungskur und verbarrikadierte nicht nur sich, sondern die ganze Mannschaft in ein geheimes Trainingslager (rauschfrei). Die Maßnahmen sollten ihm Recht geben, denn nun hat Krusevac den Aufstieg zu 90 % in der Tasche, mit zwei furiosen Auswärtssiegen und einer taktischen Meisterleistung, kann man am nächsten Spieltag zu Hause gegen den Tabellennachbarn aus Apatin alles klar machen, dank des viel besseren Torverhältnisses gegenüber Zrenjanin und dem
erbärmlichen TK-STand von Budva sollte hier nichts mehr schiefgehen.
Selbst der Meistertitel ist noch in Reichweite, allerdings nur unter kräfiter Mithilfe aus Subotica, da die Spartiaken einen ausgezeichneten TK-Stand und mit Schnicks einen Trainer haben, der bekanntlich keine Geschenke verteilt.
So oder so, der Aufstieg wird heuer geschafft, davon ist Pellegrini überzeugt und die Tabellensituation gibt ihm vor den letzten zwei Spieltagen recht, auf Subotica warten außerdem noch zwei schwere Spiele, da man zu Denker nach Lucani muss und dann zu Hause Zrenjanin enmpfängt, die sich auch noch Hoffnungen auf den Austieg machen dürfen.
Alles noch drinnen am letzten Spieltag, außer das Krusevac den Aufstieg nicht schafft, das ist schier unmöglich!
Mit schwerer Schlagseite trat Pellegrini bei der letzten Pressekonferenz des Jahres auf und es sollte seine Gründe haben. Nach weiteren zwei Niederlagen ist man nun endgültig aus den Abstiegsrängen geflogen, allerdings unter höchst mysteriösen Umständen. Punkt 1 hatte Trainer Schnicks sich nicht dazu hinreissen lassen, Weihnachtsgeschenke zu verteilen, sondern ließ sich von seiner Mannschaft gleich dreimal beschenken, die Niederlage war vorprogrammiert. Was sich dann aber unter Punkt 2 abspielen sollte, entbehrte jeglicher Fairness.
In seinem Alkoholrausch ließ sich Pellegrini dazu hinreissen, wüste Schimpftriaden über Ex-Trainer Kollege piccolocapello1 loszuwerden. Der Verdacht der Manipulation schwebt wieder
einmal über der Druga Liga, denn obwohl piccolocapello1 mit Rad Beograd beide Spiele gewinnen konnte, wurde er postwenden nach Ende des Spieltages als Trainer entlassen.
Nun über die Gründe kann wohl nur spekuliert werden, fix ist, dass Pellegrini, zwar wegen seines Lallens kaum verstänlich, aber doch, Durchhalteparolen zum Besten gab und wieder einmal eine Kehrtwende in Sachen Meinung machte. Kurz bevor er endgültig das Bewusstsein verlor und von mitleidigen Sanitätern aus dem Saal getragen wurde, brüllte er seine Wut hinaus und beschwor bei seiner verstorbenen Katze, den Aufstieg heuer noch zu schaffen.
Eine Kampfansage ohne Zweifel, auf der Barre liegend rutschte ein Zettel aus seiner Hand, auf dem geschrieben stand: Fiat iustitia, et pereat mundus!
Nun ist es passiert, die allzu lässige Spielweise bei Kursevac hat dazu geführt, dass man die Tabellenführung nach langer Zeit nun wieder abgeben musste. Trainer Pellegrini war auf seine Mannschaft nicht gut zu sprechen und zweifelte erstmals seit langem wieder daran ob der Aufstieg heuer geschafft werden kann.
Die nächste Woche wird zeigen, ob Krusevac auf der Zielgeraden tatsächlich noch die Luft ausgeht, immerhin stehen nur mehr
drei Punkte Vorsprung auf Mogren Budva zu buche. Des weiteren kommt es zum Spitzenspiel auswärts gegen Spartak Subotica die mit einem Sieg an Kursevac vorbeiziehen könnten. Außerdem gab Trainer Pellegrini zu bedenken, dass man in den letzten sechs Saisonspiele lediglich zwei Heimspiele zu bestreiten hat, also muss man anfangen, auch auswärts zu Punkten.
Geschenke dürfte es heuer jedenfalls keine geben, oder Herr Schnicks?
Da war Trainer Pellegrini gerade noch übers Wochenende in Prag um eventuelle Spielertransfers für die nächste Saison einzuleiten und ließ das Training von seinem Co-Trainer leiten und dann so etwas im Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenletzten Radnicki Nis.
Das kann man wohl nur einen schallende Ohrfeige nennen, was den Kursevac-Kickern da am Dienstag passiert ist. Mit hochrotem Kopf und fuchsteufelswild sprang Pellegrini da an der Outlinie auf und ab und dennoch sollte es an dem lustlosen Spiel seiner Mannschaft nichts ändern. Nach dem unfassbaren Pausenstand von 0:5 im Heimspiel folgte eine wohl mehr als deftige Pausenansprache von Pellegrini, angeblich waren die Stadionkatakomben kurz davor einzustürzen, berichten "Ohrenzeugen". Die Aufholjagd seines Teams kam allerdings zu spät und somit konnte man nur noch kosmetische Verbesserungen erreichen
und das Spiel ging mit 3:5 verloren.
Persönlich wollte Pellegrini nach dem Spiel nicht vor die Kamera treten, es gab lediglich eine Pressemitteilung:
"Ich bin sehr enttäuscht von meiner Mannschaft, speziell die erste Hälfte war ein Desaster, so kann man nicht mal in der Schülerliga auftreten. Die Spieler haben überheblich agiert, es war schrecklich mitanzusehen. Sie können sicher sein, dass dieses Spiel nicht ohne Konsequenzen bleibt, ich erwarte eine Reaktion in den nächsten Spielen und vorallem im Heimspiel, unsere Fans haben soetwas nicht verdient. Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir uns am Riemen reißen, wenn einige Spieler sich nicht steigern, werden sie nächste Saison nicht mehr im Kader meiner Mannschaft sein. Ich glaube an den Aufstieg, Rückschläge gehören dazu, auch wenn dieser besonders bitter war."
Pellegrini freute sich über den Zuwachs in der Drugaliga und ließ freundliche Worte in Richtung Lucani senden, um den Trainer Denker willkommen zu heißen. Keine schlechte Vereinswahl, sieht man mal von der derzeitigen Platzierung ab, so hat doch Lucani einen ausgezeichneten TK-Stand und somit scheint noch viel möglich für den "alten Neuling" in der Drugaliga.
Dennoch machte Pellegrini klar, dass es keine Willkommensgeschenke geben wird: "Ich freue mich über die ständige Aufwertung der Drugaliga, allerdings heißt das nicht, dass wir Punkte zu verschenken haben". Zu einem Aufeinandertreffen in dieser Saison wird es ohnehin nicht
mehr kommen, hat Kursevac doch in Runde 12 Lucani mit einem 4:0 nach Hause geschickt.
Pellegrini schickte noch voraus: "Ich wünsche Denker viel Glück, aber hoffentlich kommt er uns nicht in die Quere, vielleicht kann er uns sogar den Rücken freihalten, wenn er andere Aufstiegskanidaten schlägt." Die nächste Runde wird es zeigen, denn da muss der neue Trainer auswärts bei Mogren Budva antreten, die momentan Platz 4 innehaben.
Mit seiner eigenen Mannschaft zeigte sich Pellegrini zufrieden, mit dem Unentschieden auswärts letze Runde kann man gut leben und zu Hause gegen den Tabellenletzten will man nichts anbrennen lassen, um weiterhin Platz 1 zu festigen.
Kursevac hat auch in der 12. Runde nichts anbrennen lassen und die Tabellenführung souverän verteidigt. Mit einem klaren 4:0 Heimsieg über Mladost Lucani lies man keinen Zweifel daran, heuer um den Aufstieg mitzuspielen. Der Abstand zu einem Nicht-Aufstiegsplatz konnte auf sechs Punkte vergrößert werden und auch die zweitplatzierte Mannschaft von Mladost Apatin hat schon vier Punkte Rückstand.
Somit wird Kuresvac auch die nächste Runde als Tabellenführer beenden, auch wenn es diesemal deutlich schwerer werden dürfte, muss man doch auswärts gegen Javor Ivanjica antreten, die in der letzten Runde ein beachtliches 4:4 Unentschieden bei Rad Beograd erreichten. Die Hauptstädter kommen nicht so richtig in Schwung und der piccolocapello wird sich wohl spätestens jetzt vom Wunschtraum aufzusteigen
verabschiedet haben.
Trainer Pellegrini, neuerdings Hort der Zuversicht, gabs sich selbstbewusst und meinte "Wenn wir in unseren Heimspielen weiterhin so überzeugen können, dann klappt es mit dem Aufstieg, vielleicht können wir auch auswärts noch den ein oder anderen Punkt einfahren, ich mache mir da keine großen Sorgen".
Bleibt noch die Frage wer den vermeintlichen Aufsteiger Krusevac beim Gang in höhere Gefilde begleiten darf. Die nächsten Verfolger auf den Plätzen 2 und 3 werden derzeit nur von "Geistermannschaften" besetzt, allerdings darf sich auch Hans_Wurst mit seiner Mannschaft berechtigte Hoffnung machen, den Aufstieg diese Saison zu schaffen.
Das große Zittern in der Prva Savezna hat auf jeden Fall schon begonnen und sie haben allen Grund dazu!
Pellegrinis Freude war nicht zu übersehen, als er sich vor die Kameras stellte, um zu den vergangen Spieltagen Stellung zu nehmen. Trotz einer knappen 1:0 Auswärtsniederlage und einem hart erkämpften 4:2 Heimsieg war die Genugtuung groß, dass man sich die Herbstmeisterschaft sicher konnte. Der Vorsprung auf Ligakonkurrenten Zrenjanin verringerte sich zwar um einen Punkt aber damit konnte man sichtlich leben.
Das neue Selbstvertrauen in Sachen Aufstieg wurde gleich stolz zur Schau getragen, Pellegrini tat kund, dass man zwar am Ende nicht Meister werden muss, aber der Aufstieg ist ja
neuerdings oberstes Ziel der Provinzler und "das schaffen wir auch".
Die Leistung der vergangenen Runde möchte man auch in der Frühjahrssaison abrufen können und damit soll im nächsten Heimspiel gegen Mladost Lucani (aktuell Tabellen 7.) gleich angefangen werden. Die Statistik spricht für Krusevac, hat man doch alle Heimspiele der laufenden Saison gewinnen können und so will man die uneinnehmbare Hochburg im heimischen Stadion weiter verteidigen.
Ausruhen darf man sich ohnehin nicht, beträgt doch der Abstand zu einem Nicht-Aufstiegsplatz lediglich 5 Punkte.
Trainerneuling Pellegrini reiste nach Belgrad um sich mal anzuschauen, wo seine Provinzmannschaft nächste Jahr vermutlich spielen wird. Das Landei war sichtlich geschockt, als er von qbat durch die Belgrader Stundenhotels geführt wurde (offensichtlich qbats Vorstellung von Sightseeing). Sollte der Aufstieg geschafft werden, kommen harte Zeiten auf den zartbesaiteten Trainer zu.
Kaum angekommen wollte qbat ihn in den Club der Action-Junkies
einladen, Pellegrini verneinte, es sei noch zu früh. Kein Wunder, hat er doch noch keine Ahnung von schwedischen Cheerleadern und eierlosen Kameltreibern. Nach einer versoffenen Nacht im Belgrader Underground (einige Trainer wurden gesichtet) musste Pellegrini die Heimreise schließlich im Krankenwagen antreten. Es gibt noch viel zu lernen für den Jungspund aus Krusevac, wenn er nächste Saison im Oberliga Trinkgelage mithalten will.
Butterfly Effekt oder die Auswirkungen eines Schlammloches
Die Schlammlöcher auf den Plätzen der SM dürften der Vergangenheit angehören, doch noch sind ihre Auswirkungen zu spüren, für einen jedenfalls, denn Fenris findet sich mit seiner Meistermannschaft nach dem ersten Zat an letzter Stelle der Tabelle wieder.
Ein reiner Racheakt? Oder hat Fenris mit seiner Mannschaft vergessen was es heißt hart zu trainieren, hat man sich zu sehr auf die Schlammlöcher verlassen oder liegt es doch daran, dass die Mannschaft samt Trainer einen eher unglücklichen Versuch in Sachen Filmemacherei unternommen hat.
Eines sei an dieser Stelle gesagt: Viel Glück im Abstiegskampf Borac Cacak!