Unter Magatt scheint es zu laufen. Moreirense kann erneut Punkte einfahren und hält den drei Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Jedoch musste man in Lissabon dir erste bittere Niederlage einstecken unter dem Neutrainer. Zur völligen Überraschung konnte der Tabellenletzte dann aber dem Tabellenersten eine herbe Schlappe beibringen. 5:0 gewann die Truppe des Jungcoaches zu Hause gegen Maritimo Funchal und unterstrich so auch die Ambitionen um den Nichtabstieg. "Wir wollten dieses Spiel unbedingt und wir haben es tatsächlich geschafft", so Magatt, "doch
das Wichtigste ist es, jetzt immer weiter zu arbeiten. Wir müssen vor allem zu Hause immer und immer wieder die drei Punkte holen. Meine Mannschaft hat endlich deutlich machen können, was sie im Stande zu leisten ist." Jedoch zeigt sich auch, dass der Weg zum rettenden Ufer ziemlich lang ist und werden kann. Mehr als sieben Tore auf dem TK trennen den momentan 15.ten Guimaraes und Moreirense. "Vor allem müssen wir ganz ganz dringend effektiver werden.", so Magatt. "Sollten uns das gelingen, werden wir mit absoluter Sicherheit die Klasse halten."
Moreirense FC hat sich eindrucksvoll im Ligaalltag zurückgemeldet. Neu-Trainer Felix Magatt holte mit dem Tabellenletzten der portugiesischen Liga auf Anhieb sieben von neun möglichen Punkten aus den ersten drei Spielen. Damit pirscht sich der noch immer Letze der Liga bis auf drei Punkte an einen Nichtabstiegsplatz heran. Im Debut für Magatt in Portugal besiegte Moreirense Vitoria Setubal achtbar mit 4:0. Danach ging es zum schwierigen Auswärtsspiel nach Porto. Mit einem achtbaren 3:3 konnte sich Magatt zufriedengeben, ehe Moreirense im Abstiegskampfspitzenspiel Sporting Braga mit 5:0 klar und deutlich die Grenzen aufzeigen konnte. "Wir sind auf einem tollen Weg", so Magatt, der jedoch realistisch bleibt:"
Ich weiß aber auch, dass es nicht immer so weitergehen wird. Wir müssen uns jeden einzelnen Punkt hart erarbeiten. Jedoch hat man klar und deutlich sehen können, dass wir zu Unrecht dort unten stehen." In den nächsten beiden Partien trifft Moreirense auf den Tabellenzehnten aus Lissabon von Benfica und danach zum Spitzenspiel empfängt man Tabellenführer Maritimo Funchal. "Wir werden beiden Teams einen heißen Kampf bereiten. Die sollen nicht glauben, dass sie es leicht haben werden.", so Moreirenses Kapitän Santos. Magatt selbst setzt klare Ziele: "Am liebsten hätte ich sechs Punkte, dann wären wir dort von ganz unten wohl weg, jedoch wollen wir auf dem Boden bleiben."
Felix Magatt hat sich entschieden. Vom Tabellensechsten der zweiten spanischen Liga wechselt der 20-jährige Jungtrainer zum Tabellenletzten der portugiesischen Liga. Für Magatt jedoch ein großer Schritt nach vorn: "Ich wollte unbedingt nach Portugal. Hier gibt es eine toll funktionierende Liga mit einer noch besser laufenden Zeitung. Moreirense FC ist meiner Meinung nach der beste Verein für einen Wechsel. Die Mannschaft hat viel Potential und viel
Luft nach oben.", so Magatt, der Barcelona nun mit dem beschaulichen Moreirense getauscht hat. Der in der Stadt Moreira de Conegos spielende portugiesische Erstligist steckt mitten in einer tiefen Krise. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. "Die Lage ist fatal, jedoch lange nicht aussichtslos. Gemeinsam werden wir den Weg auf diesem Schlamassel schaffen, da bin ich mir sicher.", so der neue Trainer des Kleinstadtvereins.
Espanyol Barcelona ist weiter im Rennen um die begehrten Aufstiegsplätze. Das unterstrich auch Trainer Felix Magatt erneut nachdem man aus den letzten drei Spielen nur 3 Punkte holen konnte. "Dieses Ergebnis ist sicherlich zu wenig für einen Verein, der aufsteigen will, aber wir befinden uns weiterhin nur im Findungsprozess. Früher oder später müssen wir auswärts die Punkte holen, denn da wird der Aufstieg entschieden.", so der Frischling. Die "Pericos", wie die
Fans genannt werden, zeigten sich jedoch mit dem bisherigen Verlauf unter Magatt sehr zufrieden: "Er ist ein Glücksfall", so ein Anhänger, "endlich hat unser Verein wieder die Chance ganz oben dabei zu sein und auch im Kampf um die Primera Division dabei zu sein. Espanyol gehört in die erste spanische Liga."
Magatt selbst bremst diese Euphorie noch etwas: "Unser Ziel sollte auf lange Sicht sicherlich der Aufstieg sein, jedoch ist die Saison noch sehr sehr lang..."
Nach dem schnellen Abgang und nur einer Woche unter Trainer Pret und dessen Rücktritt findet Espanyol Barcelona, einer der traditionsreichsten Vereine der spanischen Liga endlich einen neuen Trainer mit dem 20-jährigen Felix Magatt. "Die Mannschaft hat ein unglaubliches Potential.", so Magatt gegenüber der "Marca". "ich bin sehr glücklich darüber, dass ich diese riesen Gelegenheit wahrnehmen kann und darf. Ich hoffe mit der
Mannschaft das Maximale erreichen zu können." Mit Magatt kommt ein Neuling in die Liga, von dem niemand so recht weiß, was er wirklich kann. Doch genau das kann dem Jüngling zum Vorteil verhelfen. "Auch wenn ich hier neu bin, weiß ich sehr genau, was ich zu tun habe. Ich werde sicher nicht lange unterschätzt." Große Töne, die es noch zu beweisen gilt. Wir wünschen dem neuen Chef am Spielfeldrand jedenfalls viel Glück.
Espanyol Barcelona geht auf dem Weg in Richtung erste Drei weiter einen guten Weg. Die momentan viertplatzierten stehen auch mehr oder weniger unter Zugzwang, da der Trainer nur bei einem Aufstieg zu halten ist. Selbst wenn Magatt selbst sich da eher zurückhaltend gibt ("Kein Kommentar"), ist man sich sicher den Coach nur bei einer erfolgreichen Saison holen zu können. Deshalb hat auch der Hauptsponsor noch einmal 20 Millionen Euro auf das Konto der kleinen Katalanen fließen lassen. Magatt selbst setzt das Saisonziel noch nicht ganz nach oben: "Der Weg dorthin ist unglaublich steinig und lang.Wir werden versuchen aus uns und der Saison das maximale zu holen.", so der Trainer von Espanyol. "Aber die Konkurrenz ist unglaublich stark momentan."