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COPA NEWS

Note 1 für „Die Eugenio-Sprachfalle“!

Endlich mal köstlich amüsiert, bei der Lektüre der Kolumne. Die „Die Eugenio-Sprachfalle“ hat ja wirklich den Nerv der Zeit getroffen und hat deshalb die Note 1 verdient. Endlich hat es auch mal jemand anders gemerkt und mir damit indirekt recht gegeben. Nein, ich werde dieses schöne Land nicht überstürzt verlassen, jetzt, wo es grad richtig anfängt Spaß zu machen. Wer sollte denn dann auf den italienischen Faltenhund aufpassen?


Vielleicht könnte man ihn bei nächster Gelegenheit mal mit in den Orbit schießen? Der erste italienische Faltenhund im Weltall, klingt doch nicht schlecht. Das würde ihm sogar noch nützen, erstens hätte er von dort oben mehr Durch-, bzw. Überblick. Und zweitens hätte er mehr Zeit bis Weihnachten ein Gedicht fehlerfrei und fliesend auswendig zu lernen.
Aber das kann ich nicht allein entscheiden, ich bin ja nur Eure
rechte Hand.
16.04.2010 11:52 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Akte Zambezi ungelöst!
So Ihr lieben, Euer Aufreißer ist wieder da. Nach einer Woche in Schweden, 20000 aufgerissenen Briefumschlägen und einem Schweden-Reporter der immer noch in Lebensgefahr schwebt freue ich mich, wieder hier zu sein. Das ist ja fast wie Urlaub hier. Beim Lesen der sambischen Gazetten holte mich der Alltag allerdings schnell wieder ein. Herr Fascetti, in Ihre Überschrift fehlt ein T, das darf einem Meisterschaftsanwärter einfach nicht passieren. Und dann dieser Kolumnist, der Herr schreibt ja sehr abenteuerliche Berichte.
Doch in letzter Zeit sind diese medialen Entgleisungen

weniger geworden, da fragt man sich doch warum. Glaubt der kleine Taschendieb nun an eine positive Wendung im Setzalltag oder hat er einfach keine Alternativen an der Hand?

Ganz einfach, mein Wunschverein, in meinem Wunschland ist zurzeit einfach nicht frei. Deswegen, und um Euch nicht unnötig verrückt zu machen, rede ich da einfach nicht drüber. Werdet schon merken, wenn ich eines Tages nicht mehr bin. Ich hoffe doch, daß dann das Geheule groß ist, aber dann iss es zu spät.
Aber das darf ich nicht allein entscheiden, ich bin ja nur Eure
rechte Hand.
08.04.2010 18:36 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Unser Star für Senegal 2010!
50000 Sambanasen
hatten sich beworben, um als Vertreter Sambias zum Africa-Vissions-Missionars-Contest-2010 nach Senegal zu reisen. Natürlich musste da eine strenge Vorauswahl getroffen werden. Alle die nicht oder schlecht singen konnten flogen gleich raus. Dazu kamen die, die nicht reden oder schreiben konnten, auch die hätten beim Missionars-Contest keine Chance. Besitzer von Ölfeldern und anderen Reichtümern schieden auch aus, denn der Missionar an sich ist ja ne arme Sau und sollte auch glaubwürdig rüberkommen. Auf Grund des Artenschutzabkommens, war es uns leider auch untersagt Büffel oder Nilpferde zum Contest zu entsenden. Erfolgreiche, sprich Meistertrainer und Präsidenten durften es auch nicht sein, das stand in der Ausschreibung. Blieben also nur der Ziegenpeter und der olle Kalle übrig. War der Ziegenpeter nun ein menschlicher oder ein tierischer Kandidat? Um das heraus zu finden, hatten die unzivilisierten Wilden

aus dem Senegal extra einen Federhandschuh geschickt. Beim Ziegenpeter kam das Tier durch und er wollte den Federhandschuh sofort begatten, verwechselte er den Federhandschuh doch tatsächlich mit einem jungen Zicklein. Nur der Kalle zeigte keine Reaktion auf den Federhandschuh. Das konnte kein Tier sein, das Kalle. Er schaffte es als einziger, daß sein Unterhemd nach dem Ausziehen in die Zimmerecke neben den Schrank gestellt werden konnte, ohne das es umfällt.
Damit war es klar, die Senegalesen können nur vom Kalle missioniert werden. Er ist Sambias Vertreter beim Missionars-Contest-2010. Nun gefällt es, oder er, den Senegalesen so gut, daß sie ihn gar nicht wieder gehen lassen wollen. Sollten wir wieder einen Ausschuss bilden, um ihn zurück zu holen? Oder sollten wir ihn nach dem Motto „Kalle was für ein Kalle?“ einfach da lassen? Das kann ich leider nicht alleine entscheiden,
ich bin ja nur die rechte Hand.
25.03.2010 11:30 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Floberle´s Kampf mit dem Federhandschuh oder wo sind die Foyer Richard Toll News?
Wie ein kleines Kind warf sich die rechte Hand letzten Samstagabend auf den Boden. Bei der wöchentlichen Zeitungslektüre seiner liebsten Copa-Kollegen war ihm aufgefallen, daß die Zeitungslandschaft im Senegal arg abgeflacht ist. Sozusagen unterflächlich. Nach mehrmaligem Hin- und Herdrehen des senegalesischen Wurstblattes konnte er doch beim besten Willen seine heißgeliebten Foyer Richard Toll News gar nicht finden.
Wie sollte er denn nun jemals erfahren, daß die wichtigsten senegalesischen Fußballspiele wie folgt ausgegangen sind: Foyer Richard Toll : ASEC Ndiambour 1 : 0 sowie ASC Dagana : Foyer Richard Toll 4 : 0 und dann noch Foyer Richard Toll : ASC Jeanne d`Arc 4 : 5 und daß Richard Toll völlig unverdient sein Heimspiel gegen Jan Darc erst in allerletzter Minute durch einen 18-meter Schuss von Erwin Tuihnrein verloren hat. Von Temperaturangaben und Zuschauerzahlen ganz zu schweigen.
Stattdessen mußte er erfahren, daß der kleine Floberle, der auch in Schweden und Argentinien ob seiner einfältigen

Zeitungsartikel sehr berühmt ist, seine kleine Nase sehr keck in fremde Onlineforen steckt, um dort mit sogenannten Federhandschuhen um sich zu werfen. Das macht man doch nicht. Dabei ist das Werfen von Federhandschuhen an sich nicht sonderlich gefährlich, sie wiegen ja nix. Aber die Herstellung derer dürfte schon weitaus schwieriger sein als das Werfen selbst. Die Frage, ob sie immer noch von Hand geklöppelt, oder inzwischen mit dem Federspinnrad gesponnen werden konnte auf die Schnelle von der echten Hand nicht in Erfahrung gebracht werden. Da das Floberle aber noch so klein ist, ist es nur allzu verständlich, daß ausgerechnet er zum Federhandschuh griff, ein richtiger Handschuh, ja gar ein Fehdehandschuh, wären ja viel zu schwer für ihn gewesen.
Bleibt zu klären, ob er sein Taschengeld überhaupt für solchen Quatsch ausgeben darf, und ob seine Mutti überhaupt Bescheid weiß, was der kleine immer so treibt. Da wird die rechte Hand wohl mal seinen Ärmel hochkrempeln müssen um ihm den nackten Hosenboden etwas zu massieren.
15.03.2010 15:18 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Der Sambia Legastheniker – wenn Buchstaben Rätsel bleiben!
Aus Spiegel Online: Sie verwechseln Wörter, verdrehen Silben und lesen stockend: Erst in der Grundschule fallen Kinder mit Legasthenie auf. Ab der dritten Klasse sollten Eltern durch Förderprogramme gegen die Lernbehinderung ihrer Kinder angehen - ohne überspannte Erwartungen natürlich.

Sicher haben es Mama und Papa Fascetti verpasst, frühzeitig einen Antrag auf Gewährung eines Förderprogramms für ihren Sprössling zu stellen. Wir wollen sie deshalb nicht verurteilen, wir kennen sie ja gar nicht. Sie hatten es nicht leicht mit ihren sieben Kindern, und es war ja auch eine andere Zeit damals.
Eigentlich sollte an dieser Stelle eine Lobeshymne über Eugenios vorletzten Artikel mit den verwechselten Buchstaben erscheinen, denn sie war sehr lustig und verblüffend zugleich. Konnte man doch trotz dieses Kauderwelschs den Artikel fast fliesend

lesen. Doch leider öffnete mir eine Woche später ein befreundeter Trainer die Augen, und legte dar, daß sich selbst im gewollten Kauderwelsch noch 5 – 7 Fehler eingeschlichen hatten. Dafür und für die missratenen Paninibildchen kann und darf es kein Extralob geben.
Manche Eltern würden gut daran tun ihre Kleinen nicht für jeden missratenen Furz zu loben, sondern ihnen ab und zu mal eine auf die Nuß zu geben. Dann wären wir sicher von einigen geistigen Ergüssen solcher Personen des öffentlichen Lebens wie G-Punkt Westerwelle oder Dieter Bohlen verschont geblieben.
Nichts desto Trotz kann man ja mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche immer noch ein ganz passabler Fußballtrainer werden, und wenn es nur im fernen Sambia ist. Aber ob er das ist, darf ich nicht allein entscheiden

ich bin ja nur die rechte Hand.
10.03.2010 19:41 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Was´n das für´n hässliches Vieh?
Bei der allwöchentlichen Lektüre der sambischen Kolumne, gerade an der Stelle, als ich mich über die Auslassungen über den Eunuchen der Südsee, den sogenannten Fabeleunuchen ergötzte, entfuhr meiner hinter mir sitzenden besseren Hälfte: „Was´n das für´n hässliches Vieh?“ Ob sie nun den Fabeleunuchen Jack Reacher, der ja mein nächster Punktspielgegner ist, oder aber den glitschigen australischen Tümpelfroschnachkommen meinte konnte ich auf die Schnelle nicht herausbekommen, denn die bessere Hälfte hatte sich schon wieder dem Treiben bei DSDS zugewandt. Obwohl es sich dort um eine deutsche Fernsehshow handelt, die im Namen

Deutschlands einen künftigen deutschen Superstar suchen und entdecken wollen, tauchen da so lustige Namensgebilde wie Ines Redjeb, Naomi Marte, Maria Elena Valencia, Menowin Fröhlich, Nelson Sangare, Thomas Karaoglan, Kevin Reichmann, Kim Debkowski, Celine Denefleh und Helmut Orosz auf. Was sich manche Eltern im Kreissaal so denken sollte auch mal erkundet werden. Oder ob meine bessere Hälfte nun gar einen der Kandidaten meinte? Eines scheint aber sicher zu sein, mit ‘nem Namen wie Kalle Grabowski oder Horst Meier wird man heutzutage kein Superstar mehr, dagegen klingt doch Eugenio Fascetti wie Musik in unseren Ohren, aber das darf ich nicht allein entscheiden

ich bin ja nur die rechte Hand.
04.03.2010 12:20 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Gegendarstellung
Unter der Woche wurden Gerüchte in Umlauf gesetzt, das die rechte Hand sich in Sambia unter dem Tisch bei anderen Trainern beliebt machen würde. So wurde von Nkanas Trainer Eugenio Fascetti am letzten Montag im Sambischen Sportfernsehen unverhohlen behauptet, daß sich die rechte Hand, während der letzten Trainertagung, ohne seine Erlaubnis auf seinen Oberschenkel gelegt hätte, und das sie auch weiter hoch gekrabbelt wäre. Nach dem Kraulen der Fascetischen Eier hätte die rechte Hand ihn auch noch auf den Mund küssen wollen, aber er hätte sich immer wieder weggedreht. Nun könne er den schweren Rucksack nicht mehr tragen und müsse es allen Sambiern

erzählen, um auch noch die restlichen sambischen Trainer darauf aufmerksam zu machen davor zu schützen.
Hier nun, die Eingangs bereits erwähnte Gegendarstellung. Die rechte Hand ist heterosexuellistisch, oder wie das heißt und hat wissentlich noch nie nie nie einen anderen Trainer belästigt. Wenn überhaupt, dann treibt sie es nur mit der linken. Sie hat ihr ganzes Leben für die Weiterentwicklung des Sambischen Fußballs gekämpft, und wird sich Schritte vorbehalten, um ihr Gesicht wieder rein zu waschen. Ob in nächster Zeit gegen Eugenio Fascetti eine Klage eingereicht wird, wird der Anwalt Dr. Detlev Dieter entscheiden,
ich bin ja nur die rechte Hand.
24.02.2010 19:28 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Garantie gibt es nur auf Waschmaschinen!
Sambias Kolumne ist berühmt und groß. So berühmt, daß der Kolumnenschreiber den Copa-Award dafür bekam. Gerecht oder nicht, das müssen andere entscheiden, die, die sie mit anderen vergleichen. Für uns ist sie alltäglich, wie das tägliche Brot, will man einen Zeitungsartikel lesen, so muß man erst an der Kolumne vorbei. Und sie ist groß, wird immer größer, will man einen Zeitungsartikel lesen, so muß man gefühlte 4 Din A4 Seiten nach unten scrollen um an die normalen Zeitungsartikel heran zu kommen. Neuerdings liegen neben der alltäglichen Werbung, noch Wanderpläne vom bevorstehenden Urlaub in Australien und Prospekte mit Haushaltsumfragen für ein Meinungsforschungsinstitut bei. Fehlen noch die Aktienkurse und der Immobilienteil. Aber das kommt sicher noch, das Copajahr ist noch lang. Will man als aktueller sambischer Trainer in die Kolumne, so

muß man schon was ganz besonders schlimmes tun. Wer Gutes tut oder sich normal verhält, wird tot geschwiegen. Was muß man nun also böses tun, um in den Genuß einer Erwähnung in der allmächtigen Kolumne zu kommen? Dem Kolumnisten einen Blasen (und Nierentee kochen)? Das ist nicht schlimm, das macht die Hälfte aller sambischen Trainer schon, die andere Hälfte besäuft sich mit Kalle um die Wette. Man muß mit einem Wechsel in eins der afrikanischen Nachbarländer liebäugeln oder sogar drohen, und schwupps steht man in der Kolumne, denn das ist Landesverrat Nr. 1. Ob man aber nun die Saison hier in Sambia beendet, ob man das nächste Spiel 6:0 gewinnt, oder lieber auswärts 4 Tore schießt, kann man nicht voraussehen,

denn ich bin ja nur die rechte Hand.

Und so ist Fußball, und da gibt es keine Garantie, die gibt es nur auf Waschmaschinen.
17.02.2010 13:56 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Hab ich was falsch gemacht?
Auszug aus dem Wikipedia: Klassenfeind kann als Bezeichnung für eine Person oder eine Personengruppe ein Vorwurf sein, ist aber in der Regel einfach analysierend, und hat das Ziel die Klassengegensätze zu betonen, ohne dass auf einzelne Menschen abgezielt wird.
Soweit, so gut. Nun ist es aber unter der Woche passiert, daß ich von meinem Lieblings-Klassenfeind Eugenio Fascetti, seines Zeichens Trainer bei Nkana, gelobt wurde. Aus der lange zurück liegenden Schulzeit blieb in mir das Zitat haften, wenn dich der Klassenfeind lobt, dann hast du etwas

falsch gemacht. Nun frage ich mich, was habe ich falsch gemacht? Und wenn nein, warum jetzt? Und wenn ja, das wollte ich natürlich nicht. Gleichzeitig erscheint auch noch ein Ellenlanger Bericht in der hiesigen Kolumne über mich. Was ist nur los in Sambia? Schmusekurs Teil 1-13? Will man mich einlullen und dann hinterrücks abmurksen? So wie es Rosa Luxemburg einst erging? Werde ich einst in den sambischen Analen als erster brauner Arbeiterführer erwähnt? Das kann man nie wissen, aber ich ganz im Besonderen nicht,
denn ich bin ja nur die rechte Hand.
10.02.2010 11:57 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Betrunkener Radfahrer wollte Polizisten bestechen!
Ein sturzbetrunkener Radfahrer hat in Nkana (Sambia) mit einem Bestechungsversuch seine Lage noch verschlimmert. Wie die Konkola Mienenpolizei mitteilte, hatten die Beamten den Mann, nach dem es sich nach Insiderinformationen um Kalle Grabowski handeln soll, auf seinem unbeleuchteten Drahtesel ertappt. Ein Alkoholtest vor Ort ergab den Wert von 1,20 Promille. Pech gehabt, hätte man ihn in Lusaka angehalten wären es nur 0,8 Promille und damit erlaubt gewesen. Der betrunkene Kalle hätte den Polizisten daraufhin 50.- € angeboten, „wenn sie die Sache einfach vergessen

würden“. Als die Ordnungshüter ablehnten beleidigte er sie als: „Wegelagerer im Försterkostüm“ und schwindelte noch dazu bei der Angabe seiner Personalien. Er sei Eugenio Fascetti, beschwor der betrunkene Kalle. Dieses glaubten ihm die Ordnungshüter zweifellos nicht, Eugenio Fascetti sehe auch nüchtern noch viel schlimmer aus als der betrunkene Kalle. Nun komme ein umfangreiches Strafverfahren auf ihn zu, hieß es aus offiziellen Kreisen. Ob das alles wirklich so und nicht anders geschehen ist, kann ich nicht einschätzen,
ich bin ja nur die rechte Hand.
03.02.2010 17:41 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Ich glaub es geht schon wieder los!
Dieses mal muß Roland Kaiser mit einer Liedzeile herhalten. Da wäre ich doch fast zu spät ins Redaktionsgebäude gekommen. Zu spät um einen astreinen, von geistiger Ausdrucksstärke nur so strotzenden, 0,3 TK einbringenden Artikel für die sambische Abendzeitung zu schreiben. Es geht schon wieder los mit dieser Wort- und Punktglauberei. Der tägliche Kampf um einen internationalen Startplatz, der tägliche Kampf ums

Bier, der tägliche Kampf ums Überleben. Ob ich das noch lange durchhalte weiß ich nicht, das müssen die nächsten drei, vier Spieltage zeigen. Sollte ich wieder als billiger Punktelieferant der Konkurrenz herhalten müssen, dann bin ich weg aus Sambia. Dann werde ich bei Nacht und Nebel ins ferne Ägypten wechseln. Oder nach Argentinien? Egal, aber das kann ich nicht allein entscheiden, ich bin ja nur
die rechte Hand.
28.01.2010 18:41 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
6 x 6 am Tag!
Ja der Jürgen Drews hats gut, er hat den ganzen Tag nix anderes zu tun, als seine Corinna zu be …. dienen. Das ist aber nicht jedermanns Sache. Schauspieler Ben Affleck gab letztens in einem Zeitungsinterview an, dass ihm 5 x Sex am Tag eindeutig zu viel sind. Wonach soll man sich nun richten?
Ständig besoffen wie Kalle oder gar keinen Alkohol trinken? Meister werden in Sambia oder absteigen ins afrikanische

Niemandsland? Bruce Darnell würde sagen: „In der Mitte liegt der Wahrheit, du mußt labendig sein Babe“ Gut, versuchen wir weiterhin „labendig“ zu bleiben und hoffen wir im Mittelmaß verharrend auf eine neue, besser laufende Saison. Entweder in Sambia oder im schönen Ägypten. Oder irgendwo mitten drin.
Aber das kann ich nicht allein entscheiden, ich bin ja nur die rechte Hand.
10.01.2010 19:28 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Kopfschmwerz!
Gesundes neues Jahr, Gesundes neues Jahr, Gesundes neues Jahr, dringt es aus allen Ecken und Enden Sambias in meine Ohren. Ich kann es bald nicht mehr hören. Da bekommt man ja Kopfschmerzen ob solcher vieler Gesundheitswünsche. Was nützt mir die ganze Gesundheit, wenn mir das Geld fehlt um diese zu genießen? Ein paar Punkte mehr und dafür ein paar Unentschieden weniger wären auch

nicht schlecht. Dagegen immer wieder Gesundes neues Jahr. Ein paar Geschenke von Horst Meier zu Weihnachten hätten es auch getan. Aber da ist immer noch nichts in Zesco eingetroffen. Meister wird man auch nicht mehr, was soll ich eigentlich noch hier in dieser unfreundlichen Liga? Am liebsten würde ich…
… aber das kann ich nicht allein entscheiden, ich bin ja nur die rechte Hand.
04.01.2010 17:37 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
In Sambia ist alles anders!
In der ganzen weiten Copa-Welt wird Weihnachten gefeiert, nur nicht in Sambia. Da ist alles anders. Der Weihnachtsmann heißt nicht Weihnachtsmann sondern Horst Meier. Er kommt auch nicht mit ‘nem Schlitten und ‘nem Rentier, sondern mit einem ausgedienten Off-Roader, der von zwei kleinen Leoparden gezogen wird. Schnee gibt’s in Sambia auch nicht, zumindest fällt keiner, das bissel Schnee was es hier gibt, wird von einigen Kollegen durch die Nase gezogen. In der Adventszeit werden die Äcker bestellt und an den zwei Feiertagen sind die wenigen Kneipen überfüllt, denn es gibt Freibier. Ihre

Bescherung haben einige Sambier bereits während des Jahres bekommen. Bleibt nur noch die Frage zu klären, wann kommen denn endlich die Geschenke. Am 24. Dezember kann es ja nicht gewesen sein, da wären sie ja schon da. Auch der 25. und 26. ist schon vorüber und nichts hat sich getan. Ist etwa was mit Horst Meiers Sack nicht in Ordnung? Hat er sozusagen eine Hudelei? Ist der neue Präsident und amtierende Weihnachtsmann nicht ganz gesund? Haben wir die falsche Wahl getroffen? Müssen wir am Ende im Januar schon wieder neu wählen? Diese Fragen kann ich leider nicht beantworten, ich bin ja nur
die rechte Hand.
28.12.2009 16:32 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Gewählt ist gewählt!
Kaum sind die Wahllokale geschlossen, die paar Stimmen ausgezählt, da meldet sich die sogenannte Opposition. Rumgeheule allerorten. Wo kommt der her, was hat er nicht alles früher gemacht, stand der überhaupt auf der Liste? Öffentliche Saufgelage, Plakatverbrennungen, der Mob ruft zur Lynchjustiz. Gewählt ist gewählt, halten wir doch die 4 Jahre durch und geben wir dem neuen Präsidenten die obligatorischen 100 Tage Zeit seine Veränderungen auf den Weg zu bringen. Die Zukunft Sambias steht auf dem Spiel. Die Welt steht vor dem

Klimakollaps und muß gerettet werden, dafür ist Horst Meier, an der Seite von Barak Obama, genau der richtige Mann. Wir brauchen einen starken hellhäutigen schwarzen Mann im UN-Sicherheitsrat. Die rechte Hand möchte sich von Zeitungsmeldungen distanzieren, er wäre dabei gewesen bei den Feierlichkeiten des Mobs. Das war vielleicht, sein zum verwechseln ähnlich sehender, unehelicher Zwillingsbruder die linke Hand. Ich stehe zu 100% hinter unserem neuen Präsidenten, er kann sich auf mich verlassen, wie auf seine
rechte Hand.
21.12.2009 13:42 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)
Geschenkt ist geschenkt…!
… Wiederholen ist gestohlen.
Nein nein, den besoffenen Kalle könnt Ihr getrost selbst behalten und weiterhin mit der Sänfte durch Dakar tragen. Vergesst nur nicht ab und zu mal richtig an die Häuserecken zu rumsen, damit der Kalle auch was davon hat. Daß der sich nicht benehmen kann im Ausland konnte ich mir vorher denken, das wirft wieder ein schlechtes Bild auf alle Sambanasen. Aber so sind wir in Wirklichkeit nicht. Eigentlich sind wir sehr höflich und vor allem Hilfsbereit. So reise ich in dieser Woche noch nach Schweden, weil meine helfende (rechte) Hand dort dringend gebraucht wird, um ca. 20000 Briefumschläge auf zu reisen. Ein echter Aufreiser wird also dort gesucht, also nix wie hin mit der
rechten Hand.

31.03.2010 16:29 - die rechte Hand - ZESCO United (Archiv)


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