Oder auch mit –Hilfe der Fascetti ist wieder da- hätte ich meinen heutigen Artikel überschreiben können. Da tun einem ja die Augen weh. Manchmal denke ich, der macht das mit Absicht. Er denkt sich eine Geschichte aus, schreibt sie auf, und dann schüttelt er einmal alles kräftig durcheinander. Was dann raus kommt veröffentlicht er, nicht ohne sich vorher die Urheberrechte gesichert zu haben, und wartet was passiert. Und wenn ich oder ein anderer hochgebildeter Trainer, sich mit der Entwurstelbrille daran macht einzelne Textpassagen zu entwirren, klingelt bei ihm die Kasse. Er ist halt doch ein richtiger Schwabe. Zu Hause redet er natürlich fließend
Hocharabisch, anders würde es ja seine gebildete anhaltinische Lebensabschnittsbegleiterin gar nicht aushalten. Deshalb werde ich heute auf Verbesserungen seines Textes verzichten, ich will ihn ja nicht reich machen.
Hier in Mansoura, dem Ursprungstal des guten Fußballs in Ägypten wundert man sich derzeit aber über das Setzverhalten einiger Trainerkollegen. Nehmen wir z. Bsp. den Kollegen Klappspaten. Wie meine früherer Physiklehrer immer zu sagen pflegte: „Beim Raten immer anders rum“, möchte auch ich ihm (dem Klappi, nicht dem Lehrer) einen Rat geben. Beim nächsten Mal die 4 in Gouna setzen und die 1 gegen mich, so fährst du sichere 3 Punkte ein.
Hier in Mansoura, dem Ursprungstal des guten Fußballs in Ägypten danken wir für die Belehrungen der letzten Woche untertänigst. Gleichwohl und selbstredend habe ich bei der Liga der arabischen Staaten Deine Umbenennung in Leibnits von Arabien beantragt. Aber bedenke, oh Du Höhenflügler, das selbst Dein großes Vorbild, Lawrence von Arabien, sich einst für einen großen arabischen Führer hielt, bevor er im heimischen Schwabenländle betrunken vom Motorrad stürzte.
Vielleicht solltest Du es zuerst einmal als Fremden- oder Bergführer versuchen.
Zurück zu unserer Neuverpflichtung, dem italienischen Faltenhund. Sorry, dass ich Schwaben und Baden leicht durcheinander gewürfelt habe, ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn, das wäre sowieso das Gleiche. Wie dem auch sei, ich freue mich dass du nun hier gelandet bist und der olle Baron auch noch da ist, und der Klappspaten auch noch fleißig schreibt. So wird es diese Saison sicher nicht langweilig in Ägypten.
Servus, Grüezi & Hallo Mister Fascetti. Eugenio Fascetti, wer oder was ist das eigentlich. Unser erstes Zusammentreffen passierte vor vielen Jahren in der ersten Liga Sambias. Und ich war damals gar nicht erfreut, dass sich da scheinbar ein Analphabet in der Zeitung lustig machte über seine Trainerkollegen. Und je mehr wir ihn tadelten und verbesserten, desto mehr Kauderwelsch veröffentlichte er Woche für Woche im Sambischen Tagesblatt. Später kam dann heraus, dass er ein in Deutschland lebender Italiener ist, der es sehr schwer hat die deutsche Sprache richtig anzuwenden. Denn er lebt eigentlich gar nicht richtig in Deutschland, sondern im Badischen. Da hat man es als ehemaliger Ausländer natürlich doppelt schwer, vor einem
sächsisch geschulten Ohr (bzw. Auge) zu bestehen. Später, kurz vor meinem Abgang aus Sambia wurden wir dann so etwas wie stille aber natürlich grundverschiedene Freunde und so war es nicht verwunderlich, dass er nach meinem Ausscheiden bei Zesco United diese übernahm und weiter trainierte. Die Mannschaft, die ich mühsam nach oben, in die Spitze Sambias geführt hatte, führte er nun wieder nach unten, in die zweite Liga. Was solls, trauern wir den alten Zeiten nicht nach und erwähnen noch, dass außer dem „ollen Wallach“ in dieser Zeit noch ein anderer Spitzname für Mister Fascetti entstanden ist. Man nannte ihn nämlich den „italienischen Faltenhund“ und das möchte ich in Ägypten auch bei behalten.
Es ist wie es ist. Die rechte Hand sitzt in seinem stillen Kämmerlein und lässt die letzten Jahre Revue passieren. Kunta Kinte will also die Ägyptische Liga verlassen. Das erinnert mich an längst vergangene Tage, als ich noch Peter Pacult war und in der schwedischen Liga gemeinsam mit einem Anders Quälixson, der bei Halmstadt Trainer war, spielte. Er verließ damals auch mir nichts dir nichts die Allsvenskan in Richtung Krasnodar. Vergeblich versuchte ich ihn damals umzustimmen. Plötzlich war er weg, und die Liga war ein kleines Stückchen ärmer und ruhiger als vorher. Ich fühlte mich auf einmal so allein. Gut, der
Schmerz war schnell verflogen, man hatte sich arrangiert, aber dennoch war es danach irgendwie anders. So wird es auch dieses Mal werden. Kunta Kinte verlässt uns, ohne Not, unser Bitten und Betteln verhallt im Wind der Sahara. Und danach stellt sich für kurze Zeit wieder die Frage:“ Für was tut man das alles hier eigentlich noch?“ Aber was solls? Baron von Leibnits ist ja noch da, der wird mir die Zeit vertreiben, und die Nerven rauben. Also Jammern einstellen und Mund abputzen. Halten wir es mit Frank Zander und singen zum Abschied: Ich wünsch Dir für die Zukunft alles Gute, dass die neue Mannschaft Dich in den 7.Himmel trägt.
Heiner Geißler ist ein alter Mann. Wir dagegen, also der Leibi und ich, wir sind noch jung, stehen noch in der Blüte unseres Lebens. Wir haben noch alles vor uns. Meisterschaft, Champinionsliga, Skandinavien Pokal, überall kann man am Ende ganz oben stehen. Es kann sich aber auch das Leverkusensyndrom einschleichen (zuletzt gesehen am Samstag in Dresden) und man steht am Ende mit 3 2.Plätzen, (also mit leeren Händen) da. Also auch hier gilt vollschte Konzentration, damit man sich nicht noch verzettelt. Gott gib uns Kraft und nicht bloß Regen, damit alles zu einem guten Ende führt. Go Mansoura go. Ich lade Euch auch alle zur Meisterfeier ein. (Gott sei Dank lesen sowieso nur 4 Leute die ägyptische Zeitung.)
PS Kaspar, Melchior
und Balthasar unterwegs nach Alexandria!
Kurz nach Redaktionsschluß erreichte uns die Hiobsbotschaft aus Alexandria, dass unser Onkel Kunta Kinte schwer erkrankt sei und öffentlich Abschiedsgedanken hege. Kurz entschlossen stellte man in Mansoura eine Delegation unter der Leitung von Kaspar, Melchior und Balthasar, den drei Weisen aus dem Morgenland, zusammen.
Die Bibel erzählt später von den Weisen, die, vom Stern geführt, schließlich in Alexandria im Stall ankommen. Dort fallen sie vor dem Kunta Kinte nieder, huldigen der Mutter (Hallo Frau Kinte) und bringen ihre Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Damit wollen sie den kranke Kunta Kinte von seinem Wahn zu Gehen heilen, und ihn umstimmen um noch ein Weilchen zu bleiben.
Letzten Monat begingen 4.600 blau-weiß maskierte Fans in über 12 Ländern, unter anderem auch in Ägypten, den Welttag der Schlümpfe. Dabei malten sie sich von Kopf bis Fuß blau an und setzten sich eine weiße Zipfelmütze auf. Schirmherr, der ganzen Aktion, und deswegen auch mit roter Zipfelmütze ausgestattet, war Baron Silvan Leibnits, der Trainer von Gouna FC. Wahrscheinlich wollte er damit endlich einmal mehr als 1000 Zuschauer zu seinen
Heimspielen locken. Der Versuch schlug aber fehl, da am gleichen Tag der TSV 1860 München im Süden von Deutschland ein wichtiges Vorbereitungsspiel bestritt und alle Zuschauer selbst benötigte. Anschließend spendeten alle Teilnehmer ihre Mützen an eine Färberei, die selbige bis zum Welttag der Nikoläuse am 6. Dezember in grün umgefärbt haben will. Nur Baron Leibnits darf seine behalten, da man beim Gouna FC ja sonst nichts zum Lachen hat.
Kurz und knapp, isch waises nischt.
Vielleicht sieht er einfach nur geil aus. Oder er hat, auf Grund seines höheren Alters, einfach ein bissel mehr Erfahrung? In Jugendkreisen auch „Altersstarrsinn“ genannt. Oder seine Lebensmaxime: „der frühe Vogel fängt den Wurm“ ist daran schuld! Das analysieren sollen andere übernehmen. Ich lebe im Hier und Jetzt.
Eine Entschuldigung und ein Dankeschön muss ich noch nach Kairo
senden. Sorry aber es ging nicht anders, nächste Saison bist du dann wieder dran. Und noch eine Entschuldigung an Tanta. Der böse Champions-Liga-Ansetzer wollte es so, dass wir letzte Woche schon aufeinandertrafen. Und noch ein freundliches ätsche bätsche nach Gouna. Vor lauter Demonstranten haste wohl die gegnerischen Stürmer nicht gesehen? Müssen wir auf die nächste Kolumne jetzt wieder ½ Jahr warten?
Es ist wieder soweit. Der Auftritt von Alexandria in Mansoura steht unmittelbar bevor und erfahrungsgemäß werden auf beiden Seiten wieder ein Haufen Bälle in dafür eigens zur Verfügung stehende Netzte geschlagen. Auf deutsch gesagt, es wird wieder sinnlos TK verbrannt, so dass sich Al-Mehalla am Ende als lachender Dritter durchmogeln wird, oder gar Gouna FC als lachender Vierter? Baron von Leibnits hat es wirklich geschafft, nach fast 4 Monaten wieder eine halbwegs brauchbare Kolumne raus zu hauen. Gut, Preise kann er damit nicht gewinnen, aber des Volkes Frieden hat er damit erhalten.
Über 100000 protestierende Menschen mussten wieder nach Hause ziehen, ohne mal ordentlich randalieren zu können. Mir persönlich wäre es auch lieber gewesen, Herr Leibnits hätte die Frist verstreichen lassen, da hätte man mal ordentlich aufräumen können in Gouna. Aber so wie es ist, ist es auch gut. Der Großteil der Meute sieht sich noch da 6:6 in Mansoura an und dann zerstreuen sie sich in alle Winde. Und am Montag danach sieht es in Ägypten wieder aus wie immer, als wäre nix gewesen. Außer in Gouna, da müssen die Straßenfeger noch ran.
Ja in Ägyptens Städten wird immer noch demonstriert, auch wenn es Alexandria am Arsch vorbei zu gehen scheint.
In Gouna, einem ansonsten verschlafenen Küstenstädtchen, demonstrieren mittlerweile rund 100000 Menschen für das Erscheinen einer aktuellen und kurzweiligen Kolumne. 2 Tage hat Herr Leibnits noch Zeit sich etwas einfallen zu lassen, sonst drohen die Demonstranten damit, sich einfach fallen zu lassen und liegen zu bleiben.
Aus aktuellem Anlass beantragte das Org.-Komitee der Demonstration bereits einen Schiedsrichter des Guinness-Book-of-World-Records mit der Überwachung zu beauftragen. Rekordhalter seit 1963 ist die Stadt Köln, als 18,232 Millionen Tonnen Schnee es
schafften 78 Tage liegen zu bleiben.
Ein weiterer Versuch im „liegen bleiben“. Der elfjährige Fin Keheler aus dem US-Staat Utah, versucht mit einer kuriosen Aktion ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen: Er ließ sich 43 lebende Schnecken auf sein Gesicht legen. Wenn sie 10 Sekunden liegen bleiben, werden sie gewertet. 8 schafften es 2009 inzwischen ist er bei 36.
Herr Leibnits, möchten sie mit 36 Schnecken im Gesicht 78 Tage vor dem Stadiontor von Gouna FC liegen bleiben, oder geben sie sich endlich einen Ruck und zaubern mal ne vernünftige Kolumne aus dem Handgelenk. 99% der ägyptischen Trainer (außer Kunta Kinte) wollen das, trauen sich nur nicht, das zu sagen.
Aber nicht wegen des alten, inzwischen geflohenen Präsidenten. Ein halbes Jahr nach seinem Sturz soll am 3. August der Prozess gegen Husni Mubarak beginnen. Da er herzinfarktgefährdet ist, muss der ehemalige ägyptische Machthaber aber vorerst im Krankenhaus bleiben.
Auch nicht wegen der angeblichen Herkunft des EHEC-Erregers. Nach Ermittlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und des Europäischen Zentrums zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten haben Bockshornklee-Samen aus dem nordafrikanischen Land sowohl bei der Durchfall-Epidemie in Deutschland als auch bei den jüngsten Erkrankungen in Frankreich und Schweden eine Rolle gespielt. Es sei allerdings noch unsicher, ob dies die gemeinsame Ursache aller EHEC-Erkrankungen sei. Wir sollten uns da mal nicht ins Bockshorn
jagen lassen.
Nein die Bewohner aller Klassen und Schichten Ägyptens gehen auf die Straße um ihr Recht auf eine ordentliche und aktuelle Kolumne zu untermauern. Monatelang wurden sie vom dafür zuständigen Pressemitarbeiter Silvan Leibnits vertröstet. Die Bewohner Ägyptens sind der Meinung: „Es reicht“ und verleihen ihrem Anliegen mit Verkehrsblockaden, Sitzstreiken und Essensverweigerungen besonderen Nachdruck.
Gestern Abend versammelten sich allein in Gouna, einem an sonsten verschlafenen Küstenstädtchen, 75ooo Menschen und sangen den alten Schlachtruf: „Kolumne her, Kolumne her, oder ich fall um“. Sollte ihre Forderung bis 10.Juli nicht erfüllt sein, so wollen sie alle gleichzeitig, wie auf Kommando, vor dem Stadiontor des ortsansässigen Vereins El Gouna FC umfallen und für unbestimmte Zeit liegen bleiben.
Kaum ist die erfolgreichste aller Copasaisons über die Bühne gegangen, kaum hat man ein paar Preise dafür eingeheimst, schon verlassen alt eingefleischte Trainer das Land Ägypten in Schaaren. Kunta Kinte ist weg, er war auch mit Geld und guten Worten nicht mehr zu halten. Ralle Rauch hat zwischenzeitlich auch aufgegeben. Bei ihm haben wir erst gar nicht versucht ihn umzustimmen. Baron Silvan Leibnits wird wohl auch nicht mehr lange da sein, ob der Übermacht der Mansourischen Fußballjungs. Ich kann’s doch auch nicht ändern, so bin ich nun mal. Soll man denn mit Absicht schlecht spielen? Hiermit verspreche ich hoch und heilig, dass ich mich diese Saison nur einen Tabellenplatz verbessern will, die restlichen Meriten könnt ihr einsammeln.
Ja da kann ich den Trainer von Gouna gut verstehen, ich war früher auch so ein Fisch oder Fleisch Verfechter. Es konnte nicht genug davon geben. Und nun? Schaut mich doch an, die Schulkinder kleben schon ihre Plakate an mich dran, wenn ich mal 5 Minuten an der Bushaltestelle stehe. Deshalb habe ich mich seit geraumer Zeit für Gemüse entschieden, genauer gesagt für Aufläufe. Brokkoliauflauf ist zur Zeit der große Renner. Macht nicht dick, schmeckt gut und kostet wenig. Oder hab ich da den Gounatrainer etwa falsch verstanden? Gings gar nicht ums Essen?
PS Ja wir wollen eine neue Kolumne lesen, aber sofort und ausführlich. Mit allem Drum und Dran. Please, aber hurtig hurtig.
Und diese Woche alles im Schnelldurchlauf, habe keine Zeit, muss Sachen packen, am Mittwoch geht’s ans Meer. Männertag feiern mit einem deutschen Bier in der Hand und die Füße baumeln im Meer. Das wird herrlich. Und die Mädels müssen grillen.
So, schnelldurchlauf. Auf Platz 1 alles beim alten. Ginobelli singt was die Stimmbänder hergeben, aber aufpassen,
auch zum großen Finale sollten noch ein paar Töne rauskommen. Nicht das du am Ende heißer bist. Untenrum, bei Kunta Kinte auch alles beim alten, er spart sich seine Körner wieder mal auf und am Ende gibt’s dann wieder 5-mal das 6:6, das keinen weiter bringt. Torstey, der Emporkömmling der letzten Woche, wieder abgeglitten. Alle anderen plätschern so vor sich hin.
Und immer noch wird in Ägyptens erster Liga der Superstar, der am Abend des 5.August ganz oben stehen will, gesucht.
Und wie im richtigen Showbizz haben einige Trainer ganz schnell gemerkt, dass es gar nicht so sehr aufs Singen ankommt, man muss sich nur ordentlich verkaufen können und eine interessante Story anbieten. Baron Leibnits stellt sich die Zuschauer alle als 70 jährige zahnlose Rentnerinnen vor, so kann er sein Lampenfieber besser verbergen. Ein
ganz anderes Kaliber ist Kunta Kinte, der die Tränendrüsen-Mitleidsnummer ausgepackt hat. Ob er so mehr Punkte von der Jury einheimsen kann bleibt zu bezweifeln. Auf Platz 1 liegt diese Woche, nach der fiesen Mikrofon- Attacke, unser aller geliebter Sir Archiebald Mo. Den größten Sprung nach vorn machte Torstey, der sich vor seinem Auftritt wahrscheinlich etwas Mut angetrunken hatte und dann „I´m loocking for Freedom“ zum Besten gab.
Uuuuuund Äctschen.
Surver mit „Wadde hadde Du de da?“ leicht abgeglitten. Kunta Kinte mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ auf dem letzten Platz, das will doch keiner hören. Am meisten verloren hat TSGler mit „Ein bisschen Frieden“. Den größten Sprung nach oben machte die rechte Hand mit „All you need is Love“. Ganz oben in der Hörer- und Jurygunst zur Zeit Emanuel Ginobili. Er
gab das Eurovisionsstück „Running Scared“ zum Besten und schwamm damit auf der Erfolgswelle an die Tabellenspitze. Wie lange das die ägyptischen Hörer ertragen wollen, zeigt sich in den nächsten Wochen. Ohne Wertung blieb der hyperaktive Baron Leibnits, der mit einem blonden Wuschelkopf auftrat. Archiebald Mo hatte ihm das Mikrofon abgedreht und er hats gar nicht gemerkt, so konnte er leider auch keine Wertung erzielen.
Ja das war ein feiner Männertagsausflug, super Wetter, super Bier, nur die Rückfahrt zog sich etwas hin. Vom Meer bis nach Hause in 8 Stunden, wo man doch sonst nur 4 ½ braucht. In der Liga alles beim alten. Der Archiebald der singt und singt und singt. Kunta Kinte versucht mit vertonten Abzählreimen den Anschluss zu halten. Nur einen hat´s erwischt. Lord von Kidderminsters ägyptischer Ableger, auf dem letzten Platz liegend, ist dahin geschieden. Sei es nun Ehec, Stimmbandverknispelung oder einfach die Gema-Gebühren nicht bezahlt. Weg iss er, sehr schade, bey bey. Vielleicht kommt er ja irgendwann wieder, wenn er wieder mehr Zeit hat und greift mit einem neuen Lied im nächsten Jahr an.