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COPA NEWS |
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Unendliche Weiten - Teil 1
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Der Weltraum - Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa...
Folge 1: Auf dem Weg nach Riegel 7
Lt. Cappura: "Captain Hicks, unsere Bord-Ingeneure haben ein Alarmsignal von diesem Planeten erhalten..."
Captain Hicks: "Das ist Riegel 7! Mr. Zeze, auf nach Riegel 7, volle Warp-Kraft voraus."
Hikaru Zeze: "Ay ay, Sir!"
Fjodor Markov: "Captain Captain, hat Chef-Ingeneur Kunzy eigentlich Vertrag verlängert?"
Captain Hicks: "Ach, das interessiert doch keine Sau."
Dr. Menace Coy: "Captain, ich muss dringend davor waren, Riegel 7 anzufliegen. Über |
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seine Existenz sind keine gesicherten Daten überliefert."
Mr. Pepp: "Laut allen vorliegenden Informationen erreichen wir Riegel 7 in genau 33 Minuten und 33 Sekunden. Ich musste das einfach sagen, die Zahl ist so schön."
Captain Hicks: "Mr. Zeze, schalten Sie das Bild des Planeten auf den Bildschirm."
Hikaru Zeze: "Ay ay, Sir!"
Dr. Menace Coy: "Was ist das?"
Lt. Cappura: "Es schaut aus wie eine Werbung von Saturn."
Mr. Pepp: "Um ganz präzise zu sein, Captain: Es handelt sich um einen gewöhnlichen Kiosk. Ganz erstaunlich."
(Chef-Ingeneur Kunzy betritt die Brücke)
Captain Hicks: "Was sagt denn unser Elektriker dazu?"
Kunzy: "Sind wir endlich da? Hier ist der einzige Ort im Universum, in dem sich sieben Snickers in einer Packung befinden. Unter Kosten-Nutzen-Aspekten unschlagbar!"
Abspann. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa... |
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05.04.2010 16:05 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Sleeper in Metropolis
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Kein besonders schönes Wochenende durfte CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl in Iquitos (sprich: IH-kieh-toss) verleben. Erst eine knappe Niederlage gegen Feldwebel Nudelsoße, danach zwei verregnete Tage am Rande des Amazonas. Zu allem Überfluss gab es in seinem Lieblingsrestaurant Strömsgödset Drammen (Ecke Calle Jilipollas, Avenida Anorthosis Famagusta) auch kein Ringnes Bayersk Lager mehr, angeblich hatte ein durstiger Kolumnist auf der Durchreise sämtliche Vorräte vernichtet. Wie Hohn und Spott lief dann auch noch „Our Darkness“ von Anne Clark in Dauerrotation in der Lokalität im Hintergrund, ein |
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passender Rahmen für einen Abstiegsrang und fehlende Bestände norwegischen Gerstensaftes. Mittlerweile muss man sich in Iquitos mit dem Gedanken vertraut machen, dass man in der kommenden Saison durchaus auch ein Dasein in der Segunda División fristen könnte. Am Freitag kommt dann auch noch mit Sport Coopsol das TK-Monster in den Osten Perus. Die Vorbereitung auf die Partie fiel bis dato recht spärlich aus, wie Fidjestöl unumwunden zugab: „Bis jetzt hatte ich keine Zeit für solchen Firlefanz. Heute Abend muss ich mir erst einmal die Metropolis-Retrospektive auf Arte anschauen, danach schauen wir weiter.“ |
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29.03.2010 18:36 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Fidjestöl endlich auf der 1
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Nun, natürlich bezieht sich die Schlagzeile nicht auf die Primera División, dort wird Colegio National de Iquitos bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfen. Dennoch holte CNI-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl diese Woche seinen ersten Titel: Der Norweger wurde von der "Peruanischen Gesellschaft für Sprachforschung" der Universität Chiclayo zum Trainer des Jahres in der Kategorie "Trainernamen, die man als Fan am besten skandieren kann" gewählt. Dabei gewann Fidjestöl unter anderem die wichtigen Unterkategorien "Klingendster geschriener Nachname" ("Fitt-je-stöö-höl") und "Am besten in "You'll never walk alone" zu integrierender Name". Nur in |
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zwei Wertungen musste er einen Konkurrenten vorbeiziehen lassen. So gewann Kolumnist Butters den Award für "Mobiles Skandieren mit Aufstehen" ("Steht auf, wenn ihr Butters riecht"). Daneben ging die Kategorie "Unter ethischen und moralischen Gesichtspunkten verwerflicher Pöbelgesang, unter unverantwortlicher Beleidigung von Minderheiten" an den größten TAZ-Leser ("Fa-bian-Mar-quard-ist-me-tro-se-xu-ell"). Allerdings scheinen nicht alle Trainer der Erste Liga Perus mit der Einwertung zufrieden zu sein. Insbesondere das geschlagene Hinterfeld mit dem neuen Wüstensohn, Kamerad Schnürschuh und Ferdinand Konsonantengewitter sollen angeblich eine Einstweilige Verfügung gegen das Ergebnis anstreben. |
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20.03.2010 21:15 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Akuter Daktylusmangel
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Nichts Böses ahnend hatte sich Iquitos-Coach Ole Gunnar Fidjestöl bei einer Flasche Ringnes Bayersk Lager mit einer Zeitung in den Garten seines Lieblingsrestaurants gesetzt (ja genau, Ecke Calle Jilipollas, Avenida Anorthosis Famagusta). Deprimiert durch den Sturz auf einen Abstiegsrang hoffte der Norweger auf etwas Ablenkung bei einer gemütlichen Zeitungslektüre. Aber was musste er dann lesen? In der Abschrift der Audio-Kolumne einen Protagonisten, der sich als die peruanische Antwort auf Fips Asmussen geriert. Dann noch die verschriftlichten Alpträume eines Nudelfreundes, der sich zuvor als Freiwilliger bei der Universität Lima für die Durchführung von umfangreichen Tests mit |
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halluzinogenen Substanzen zur Verfügung gestellt hatte. Und schließlich ein atonales Irgendwas, jenseits von Trochäus, Daktylus oder jeglicher Form von Reimschemata. Eine seltsame Mischung aus Aggro Berlin, Elfriede Jelinek auf Koks und dem Demenzhospiz in Bad Salzuflen. Keine Frage, dieses Zeitungsabo musste von Fidjestöl schnellstmöglich gekündigt werden. Verärgert griff der Norweger zum Telefonhörer und rief schimpfend bei der Redaktion der "Voz de Iquitos" an: "Ein Gutes hat das ja mit der Revolution in Kuba. Derartige Artikel wären dort von den zuständigen Behörden sofort zensiert und die Schreiberlinge in den nächstbesten Kerker geworfen worden." |
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13.03.2010 15:08 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Die Ruhe vor dem Sturm
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Nach dem überraschenden Auswärtssieg gegen Alpecin Nelly Furtado ist genügsame Ruhe bei Colegio Nacional de Iquitos eingekehrt. Nach einem schwierigen Doppelspieltag konnte zumindest der Sturz auf einen Abstiegsplatz vermieden und die komplizierte Gesamtsituation ein wenig entschärft werden. Und so saß CNI-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl gemütlich in seinem Lieblingsrestaurant Strömsgödset Drammen (Ecke Calle Jilipollas, Avenida Anorthosis Famagusta), dem einzigen Lokal in Iquitos mit |
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skandinavischer Küche. Die schöne Örtlichkeit, die auch über einen großen Garten verfügt – da die schwedische Spezialität Surströmming grundsätzlich im Freien geöffnet werden soll – ist ein beliebter Anziehungspunkt für ehemalige Wintersportler geworden. Eigentlich hätte sich Ole Gunnar Fidjestöl gerne einen Kamillentee bestellt, doch angesichts des unerwarteten Auswärtserfolges revidierte er seine Meinung: „Ach, zur Feier des Tages nehme ich doch eine Dose Faxe.“ |
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10.03.2010 18:28 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Wagner muss nicht immer Pizza sein
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Nach zwei Heimpleiten war guter Rat teuer für Colegio Nacional de Iquitos und Trainer Ole Gunnar Fidjestöl. Der Tabellenletzte empfing Juan Aurich Chiclayo und UNM San Marcos mit dem unguten Gefühl, dass weitere Niederlagen bereits dazu geführt hätten, dass man sich schon frühzeitig auf eine besinnliche Zweitligasaison vorbereiten könnte. Nach einem abendlichen Genuss des Filmes „Fitzcarraldo“ kam Ole Gunnar Fidjestöl jedoch ein genialer Gedanke. Zunächst wollte er eigentlich die Kondition der Mannschaft trainieren, indem diese ein Schiff über den nächstgelegenen Berg ziehen sollte. Doch |
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dann viel es ihm wie Schuppen von den Augen: „Richard Wagner ist die Lösung!“ Und so konnte sich das Publikum am Freitag nicht nur über Fussball freuen, sondern auch über den Walkürenritt mit 95 Dezibel. Zwar musste ein Teil der Zuschauer mit körperlichen Beschwerden aus dem Stadion geschafft werden, aber immerhin zeigten sich auch die Gegner beeindruckt über die lautstarke Darbietung. Die CNI-Spieler hatten sich dagegen vorsorglich mit Ohrstöpeln gegen den brachialen Akustikteppich gewappnet. Ob Herr Romören bei dem Krach allerdings nochmals in Iquitos vorbeischauen wird, darf getrost bezweifelt werden. |
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01.03.2010 18:43 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Alltag am Amazonas
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Nach langer Abwesenheit ist Iquitos-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl mittlerweile von den Olympischen Spielen aus Vancouver nach Peru zurückgekehrt. Neben einer Bronzemedaille im Teamspringen für Norwegen brachte der ehemalige Skiflug-Weltmeister auch eine Menge Zweckoptimismus mit im Gepäck. Obwohl die sportliche Lage der Amazonaskicker mit einem letzten Tabellenplatz und einer äußerst schwachen Abwehr |
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weiterhin miserabel aussieht, versucht sich Fidjestöl in mentaler Aufbauarbeit: "Jetzt haben wir, so hat man mir zumindest gesagt, erst einmal zwei Heimspiele und dann schauen wir mal weiter." Als Gast wird der kommenden Partie Björn Einar Romören beiwohnen, der in Vancouver nicht zum Einsatz gekommen war und seinem Landsmann nunmehr zumindest moralische Unterstützung anbieten will. Möge die Übung gelingen. |
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24.02.2010 12:06 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Am Ende der Zeit
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Fraglos ist Iquitos-Coach Ole Gunnar Fidjestöl der Coach der Primera División, der sich am wenigsten für Fussball interessiert. So wird er in den kommenden zwei Wochen erneut durch Abwesenheit glänzen und zur "Spielerbeobachtung" zu den Olympischen Spielen nach Vancouver reisen. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem CNI einen kapitalen Fehlstart hingelegt hat und nunmehr auch noch das Duell mit der wandelnden Testosteronüberdosis aus Lima ansteht. Ob ihn ob der Abwesenheit und der |
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anstehenden Herkulesaufgaben nicht ein schlechtes Gewissen plage, wurde Fidjestöl zuletzt in einer Pressekonferenz gefragt: "Ach, das Spiel gegen Fabian Marquard... Wissen Sie, am Ende aller Tage, am Ende der Zeit, wird das Ergebnis der Partie dann noch eine Relevanz haben? Wer wird sich dann überhaupt noch an uns erinnern? Wer wir da sein, um zu begreifen, dass dies einst für uns eine Bedeutung hatte?" Sprach es und stieg anschließend in ein wartendes Fahrzeug ein: "A Canadá, don taxista." |
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13.02.2010 18:45 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Jan Boklöv verhaftet
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Der ehemalige schwedische Skispringer und Erfinder des V-Stils ist am Donnerstag in Lima verhaftet worden. Der Skandinavier war auf frischer Tat ertappt worden, nachdem er vorsätzlich eine schmierige Kaschemme, Haifischbar und Eckkneipe angezündet haben soll. Wie die Polizei mitteilte, murmelte Boklöv irgendetwas davon, dass ihm ein "schmieriges Subjekt" sein bestes Paar Sprungski verunstaltet habe. Es ist davon auszugehen, dass die Betreiber der ehemaligen Kneipe gegen den Schweden in den nächsten Tagen Anzeige |
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erstatten werden. Sein ehemaliger Kollege und CNI-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl zeigte sich derweil fassungslos: "Der Jan ist doch eigentlich ein überaus friedlicher Zeitgenosse. Was wohl in ihn gefahren ist? Ich habe heute Morgen noch kurz mit ihm telefoniert. Dabei hat er mir noch stolz berichtet, dass er den Betreibern des Lokal vorher noch schön in den Zuber mit Pfefferminztee uriniert habe. Das ist schon eine ganz merkwürdige Geschichte." Ob die Umstände der Tat wohl je ganz geklärt werden können? |
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05.02.2010 21:41 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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The Return of Fidje-Carraldo
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Bei der Laune von CNI-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl stand nach der 0:5-Klatsche bei Meister Olimpiakos Perúos der grosse Klaus Kinski Pate. Der aufbrausende Darsteller, dessen herausragendes Werk "Fitzcarraldo" zufälligerweise auch in Iquitos gedreht wurde, fand im ansonsten stoischen Norweger einen würdigen Epigonen. Zwar möchte Fidjestöl im Urwald des Amazonas kein Opernhaus errichten, allerdings scheint das Erreichen höherer sportlicher Weihen mit seiner Trümmertruppe ein ähnlich aussichtsloses Unterfangen. Nach der |
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Pleite zerschmetterte der frustriert fluchende Trainer ein handsigniertes Paar Sprungski von Wolfgang Loitzl an einem wehrlosen Torpfosten im Stadion von OSP. Ohnehin steht die Saison unter komplizierten Vorzeichen: Aufgrund der großen Entfernung zu den Gegnern und der Abgeschiedenheit von Iquitos müssen sämtliche Anreisen mit einer Cessna absolviert werden. Eine Verpflichtung von Paulo Guerrero hat sich daher letztlich auch zerschlagen, mit einem Engagement nur für die Heimspiele konnte man sich bei Colegio Nacional de Iquitos dann doch nicht anfreunden. |
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31.01.2010 15:27 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Ausgerechnet Iquitos
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Neben den regulären Auf- und Abstiegen trug sich in der Saisonpause noch eine Besonderheit in der Primera División von Peru zu: Das Team der Zöllner (Somos Aduanas) war zurückgezogen worden, nachdem der Zoll aus finaziellen Gründen als Sponsor nicht mehr für die neue Spielzeit zur Verfügung gestanden hätte. Ein großer Schock auch für Trainerneuling Ole Gunnar Fidjestöl, der sich aber insgeheim auch darauf freute, relativ ungestörte Olympische Winterspiele in Vancouver verfolgen zu können. Es kam aber alles ganz anders: Das Startrecht für die Erste Liga wurde in einer Auktion für überraschend kleines Geld von der |
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flächenmäßig größten peruanischen Region Loreto erworben und auf den Verein Colegio Nacional de Iquitos übertragen. Die mitten im tropischen Regenwald gelegene Stadt Iquitos, die darüber hinaus nur mit dem Flugzeug oder dem Boot zu erreichen ist, bildet somit die neue (unfreiwillige) Heimat für den Skisprungfreund aus Norwegen. Neben dem Trainerteam haben übrigens auch die meisten Spieler von ehemals Somos Aduanas den Sprung zu CNI mitgemacht. Ole Gunnar Fidjestöl hat aber zunächstnoch ganz andere Sorgen: "Bis dato habe ich noch keine Satellitenschüssel gefunden, mit der man von Iquitos aus norwegisches Fernsehen empfangen kann." |
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23.01.2010 21:01 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(Archiv)
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Interessante Aussichten
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Aktuell befindet sich Somos-Aduanas-Coach Ole Gunnar Fidjestöl bereits auf dem Flug von Salzburg nach Lima. In der kommenden Woche stehen wieder mit der Unterstützung des Trainers die letzten beiden sportlichen Aufgaben an. Interessant sind speziell die Wettquoten, die im Café Rey auf den Ausgang der Partie der Zöllner gegen Coronel Bolognesi geboten werden. Für einen Tipp auf ein 6:6 erhält man beim Einsatz von 10 Nuevos Soles exakt 10 Nuevos Soles wieder zurück. Immerhin sollte |
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dieser eine Punkt für den Klassenerhalt von Somos Aduanas reichen, wenn nicht mehrere Trainer in der Zwischenzeit von Haluzinazionen oder übertriebener Hybris heimgesucht werden. Allerdings sind durch den unglücklichen letzten ZAT auch sämtliche Hoffnungen der Zöllner auf einen Platz im internationalen Geschäft zerstoben. Trainer Ole Gunnar Fidjestöl zeigt sich mit dem Verlauf der Saison aber dennoch recht zufrieden: "Jetzt noch die Klasse sichern und dann in Ruhe Vancouver schauen." |
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06.01.2010 21:14 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Somos Aduanas
(Archiv)
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Roll over Bischofshofen
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Kaum sportliche Neuigkeiten gibt es auch in dieser Woche von Somos Aduanas zu berichten. Coach Ole Gunnar Fidjestöl ist seiner Zeit weiterhin voraus und wird in Europa - einige Stunden vor den peruanischen Kollegen - den Sprung in das neue Jahr begehen. Derzeit weilt der Norweger in Garmisch-Partenkirchen, wo er seinen Landsleuten für das morgige Neujahrsspringen die Daumen drückt. Danach geht es dann nach Österreich, wo am Berg Isel in Innsbruck und auf der Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen die letzten beiden Wettbewerbe der |
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Vierschanzentournee anstehen. Derweil zeigte sich Fidjestöl bezüglich der Ergebnisse seiner Fussballmannschaft nur schlecht informiert: "Wie sind eigentlich die letzten beiden Spiele ausgegangen?" Mit der Ausbeute von vier Punkten zeigte sich der Norweger dann aber sehr zufrieden: "Da kann ich ja ganz entspannt noch einige Tage in Europa verbringen." In Peru zeigte man sich ob der Abwesenheit von Fidjestöl jedoch nicht ganz so entspannt, der Manager der Zöllner wurde (wegen Erstellung unsinniger Verträge) am Mittwoch entlassen. |
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31.12.2009 15:43 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Somos Aduanas
(Archiv)
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Norweger verzweifelt gesucht
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"Wer verfasst denn hier solche Verträge?", fragte Zöllner-Präsident Enrique Picapiedras ungläubig. Mit ungläubigem Erstaunen nahm man bei Somos Aduanas zur Kenntnnis, dass Trainer Ole Gunnar Fidjestöl für die Zeit der Vierschanzentournee eine temporäre Auszeit ausgehandelt hat. Insofern suchte man den Norweger diese Woche vergeblich auf den Trainingsplätzen und auch bei den kommenden vier Ligaspielen |
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wird wohl nur sein Assistenzcoach auf der Bank Platz nehmen. Zu einer Stellungnahme war Fidjestöl für peruanische Medien nicht zu erreichen, ein Lebenszeichen kann aber via Oberstorfer Lokalpostille vermeldet werden: "Der Simon Ammann wird die Tournee gewinnen, knapp vor Gregor Schlierenzauer und meinem Geheimtipp Anders Jacobsen. Aber auch Daiki Ito und Andreas Kofler traue ich am Ende in der Gesamtwertung den Sprung auf das Stockerl zu." |
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29.12.2009 11:57 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Somos Aduanas
(Archiv)
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Kritischer Punkt überflogen
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Einen eminent wichtigen Heimsieg konnten am Dienstag die Zöllner von Somos Aduanas mit einem 3:0 gegen den Tabellenletzten Alcides Vigo Hurtado feiern. Dabei tat sich die Mannschaft von Trainer Ole Gunnar Fidjestöl gegen das Schlusslicht äußerst schwer und hatte Glück, nicht früh durch einen Konter in Rückstand zu geraten. Der Norweger konnte sich dabei insbesondere bei seinem Gast Primoz Ulaga bedanken. Die Skisprunglegende aus Slowenien konnte mit einem beherzten Einsatz seiner Sprungski einen vielversprechenden Flügelangriff der Gastmannschaft rustikal stoppen und so die Zöllner vor Unheil |
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bewahren. Auch Fidjestöl sah dies nach der Partie als die Schlüsselszene an: „Wenn das 0:1 gefallen wäre, hätten wir sicherlich große Schwierigkeiten bekommen.“ Als Dank hat er seine beiden Gäste Primoz Ulaga und Ernst Vettori (Pavel Ploc hat leider die Schweinegrippe) auch für das nächste Heimspiel eingeladen. Mittlerweile springt auch der Skisprungfunke auf das Publikum von Somos Aduanas über. Vereinzelt kommen die Fans bereits mit Skiern zu den Heimspielen, darüber hinaus hat Fidjestöl auf vielfachen Wunsch eine Sammelbestellung bei einem europäischen Skihersteller vorgenommen. |
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16.12.2009 10:41 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Somos Aduanas
(Archiv)
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"Michael Schanze"
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... lautete wenig überraschend die Antwort von Zöllner-Coach Ole Gunnar Fidjestöl auf die Frage eines Journalisten, welches denn sein Lieblings-Prominenter aus Deutschland sei. Auch abseits dieser kleinen Anekdote scheint sich die norwegische Skisprung-Legende nur wenig mit den Gegnern aus der Primera División zu beschäftigen. Stattdessen hat Fidjestöl in der vergangenen Woche das Weltkulturerbe con Machu Picchu besucht und seine Eindrücke geschildert: „Man hätte am |
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Westhang sehr gut eine kleine Sprungschanze errichten können, aber die Mayas waren ja eher an Astronomie, Geckoverbrennung und Opferritualen interessiert. Enttäuschend! Wie kann man da von einer Hochkultur sprechen?“ Sportlich steht das Team von Somos Aduanas vor einem Schlüsselspiel: Gegen Alcides Vigo Hurtado muss ein Sieg her, um sich wieder ein Stück von den Abstiegsplätzen zu distanzieren. Im Notfall würde Ole Gunnar Fidjestöl hierfür sicherlich auch einen Gecko opfern. |
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11.12.2009 18:32 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Somos Aduanas
(Archiv)
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