CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl saß gut gelaunt in seinem skandinavischen Lieblingsrestaurant Strömsgödset Drammen (Ecke Calle Jilipollas, Avenida Anorthosis Famagusta) und paukte fleißig spanische Vokabeln: „Jueves bedeutet Donnerstag, viernes Freitag, sabado heißt Samstag und domingo ist der Sonntag. Mensch, das läuft ja super mit den spanischen Bezeichnungen für die Wochentage! Camarero, me traes otra cerveza por favor?“ Eine entspannte Zufriedenheit hat sich also bereits vier Spieltage vor Saisonende
bei Colegio Nacional de Iquitos breit gemacht, man scheint in dieser Spielzeit mit dem Abstieg in die Abgründe der Segunda División nichts zu tun zu haben. Somit verwundert es auch nicht, dass Präsident Ernesto Matalascañas dem stoischen Norweger die Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Arbeitsvertrages angeboten hat. Dieser hat an seine Unterschrift allerdings eisenharte Bedingungen geknüpft: „Ich möchte, dass wir zukünftig im Estadio Gerrit Konijnenberg auflaufen! Camarero, a ver si te das un poco de prisa. Estoy reseco!“
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Aah uuuh ah, uh uh aaa uuh aaah..
Folge 8: Der Karaoke-Abend
(Im Freizeitraum der PSS Iquitos.) Praktikant Sonntag:(singt lauthals) „Where’s your Papa gone? Where’s your Papa gone?...“ Kunzy: „Far far away, far far away... Und jetzt alle: Last night I heard my mother singing a song: eeh ooh, tschappa-tschappa tschiep-tschiep...” (Captain Hicks betritt den Freizeitraum der PSS Iquitos.) Captain Hicks: „Was ist das denn hier für ein furchtbares Gegröle? Sofort aufhören damit! Wie soll man sich bei dem Krach auf der Kommandobrücke konzentrieren? Schlimm genug, dass sich Lt. Cappura in der Kantine den Magen verdorben hat und ausgerechnet ich heute Nachtwache halten muss. Aber dieser impertinente Lärm setzt dem ganzen die Krone auf!“ Fjodor Markov: „Captain Captain. Seien Sie doch etwas nachsichtig. Der Raumfahrer aus der Russischen Föderation und seine Kollegen haben heute ihren freien Abend.“ Mr. Pepp: „Und unser Praktikant Sonntag hat auf dem Flohmarkt von Proxima Centauri diese äußerst faszinierende Karaoke-Maschine aus dem frühen 21. Jahrhundert nach Erdrechnung erworben. Ein wunderbares Gerät, auf dem mehr als 3.333 Titel von den unterschiedlichsten Interpreten mit den jeweiligen Texten gespeichert sind. Ein wahrlich fantastischer Apparat.“ Captain Hicks: „Hey, Spitzohr, ist gut jetzt mit den Lobeshymnen. Ich muss mich doch sehr über den infantilen Charakter der Besatzung der PSS Iquitos wundern. Soll ich Ihnen beim Scheich vielleicht noch einen Flipperautomaten und ein Tischfussballgerät bestellen?“ Pille: „Aus medizinischer Sicht ist gegen die Gesangeinlagen jedenfalls nichts einzuwenden.“ Kunzy: „Captain, jetzt seien Sie doch nicht so eine Spaßbremse. Wir amüsieren uns wirklich bestens beim Karaoke... außerdem sind auch Werke österreichischer Interpreten verfügbar. Sie sehen also, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.“ Captain Hicks: „Ich soll eine Spaßbremse sein?! Wer hat denn letztens bei der Klingeljagd auf dem Uranus gekniffen? Wenn hier einer Humor besitzt, dann doch wohl der Capitano! Aber mal ganz was anderes: welche Künstler aus Österreich haben Sie denn im Angebot?“ Praktikant Sonntag: „DJ Ötzi, Udo Jürgens, ein gewisser Falco...“ Captain
Hicks: „Ein gewisser Falco! Verehrter Herr Sonntag, mit so wenig Allgemeinbildung werden Sie ihr Leben lang nur ein kleiner Praktikant bleiben. „Jeanny“, „Rock me Amadeus“, „Der Kommissar“, alles Klassiker für die Ewigkeit. Aber Sie kennen natürlich Falco nicht?“ (Praktikant Sonntag zuckt mit den Achseln.) Captain Hicks: „Meine Güte, was für Amateure. Kunzy, schmeißen Sie doch mal bitte die Karaoke-Maschine an... „Der Kommissar“... Falco... nein, den schreibt man nicht mit ph!“ Kunzy: „Okay, ich habe den Titel gefunden. Ich glaube früher hat man immer „Rainer, fahr das Band ab!“ gesagt... haben mir zumindest die Urgroßeltern erzählt.“ Captain Hicks: „So, liebe Kollegen und Untergebene, jetzt können Sie alle mal etwas lernen. Ruhe jetzt, da setzt schon das Intro ein!... TSCHAK... TSCHAK... Two three four, eins zwei drei, es ist nix dabei, wenn ich euch erzähle die Geschichte. Nichts desto trotz, ich bin es schon gewohnt, im TV-Funk läuft es nicht, ja... spürt Ihr den Groove, Homies?“ (Facility Manager Manfred Pauer betritt den Freizeitraum der PSS Iquitos.) Manfred Pauer: „Was ist denn hier los? Das hätte ich mir ja denken können, dass Sie ihre Finger im Spiel haben! Captain Hicks, sind Sie jetzt völlig verrückt geworden?“ Captain Hicks: „Hausmeister Pauer... ich... die Kollegen kennen alle Falco nicht...“ Manfred Pauer: „Hören Sie mal, dass Sie noch schlechter singen als Andreas Elsholz ist mir persönlich völlig egal. Aber wie können Sie – wenn Sie Bereitschaft und Nachtdienst haben – den Autopiloten einschalten und sich von der Brücke entfernen? Sind Sie wahnsinnig? Das ist ein dermaßen eklatanter Verstoß gegen die Bordordnung, das werde ich umgehend dem Scheich melden müssen! Und dann wollen wir mal sehen, ob Sie sich nicht zukünftig sogar vollständig auf Ihre Gesangskarriere konzentrieren können!“ Captain Hicks: „Meinen Sie etwa ich hätte dafür Talent? Ah, da kommt gleich nochmals der Refrain... Und jetzt alle... Der Kommissar geht um, oh oh oh... Thank you, Oberhausen!“ Praktikant Sonntag: „Super Captain und jetzt bitte bitte noch „Rock me Amadeus“ singen.“ Captain Hicks: „Gerne doch... Rock me, rock me, rock me, rock me Amadeus... Amadeus Amadeus...“ (singt völlig enthusiastisch weiter) Manfred Pauer: „Irgendwie bin ich hier scheinbar in einer Klapsmühle gelandet... Hey, Hicks, können Sie auch Heavy Metal? Sepultura oder so?... Okay, erst noch den Amadeus beenden.“
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Aah uuuh ah, uh uh aaa uuh aaah..
Folge 7: Der Fitnesstest
Pille: „So, meine Damen und Herren. Hier habe ich die Ergebnisse des Fitnesstests, den wir in der vergangenen Woche vorgenommen hatten. Darüber hinaus sind auch die Auswertun-gen der Laktat- und Blutwerte verfügbar, so dass ich mir ein komplexes Bild über die Fitness der Besatzung und der Mitreisenden auf der PSS Iquitos machen konnte.“ Fjodor Markov: „Captain, Captain. Ich bin so gespannt, ob russischer Kosmonaut wieder mit bestem Resultat von ganzem Universum abgeschnitten hat.“ Mr. Pepp: „Faszinierend, Dr. McCoy. Der gesundheitliche Zustand der Besatzung ist ja auch ein elementarer Faktor für einen nachhaltigen Erfolg unserer Missionen.“ Pille: „Ganz genau. Aber nennen Sie mich doch bitte Pille... Tja, Herr Markov, ich muss Sie leider enttäuschen, dieses Mal erreichen Sie zusammen mit Mr. Pepp nur den zweiten Platz. Die mit Abstand besten Werte konnte dieser norwegische Langläufer vorweisen, den hier an Bord aber angeblich noch keiner gesehen hat.“ (Fjodor Markov wirft mit unverständlichen russischen Flüchen um sich.) Lt. Cappura: „Was ist denn mit den anderen Besatzungsmitgliedern?“ Pille: „Insgesamt kann man wirklich zufrieden sein, auch ihre Ergebnisse sind sehr ordentlich. Überraschend gut haben auch Hikaru Zeze, Praktikant Sonntag und Hausmeister Pauer abgeschnitten, unser zäher Facility Manager ist doch drahtiger, als ich gedacht hätte. Ach ja, Frau Riners hatte ein Attest und musste daher am Fitnesstest nicht teilnehmen.“ Captain Hicks: „Hat die „Elfe“ also Schwein gehabt! Jetzt spannen Sie uns nicht so auf die Folter! Sie haben Chef-Ingenieur Kunzy und mich ja noch gar nicht positiv hervorgehoben.“ Pille: „Na ja, um ganz ehrlich zu sein, die Resultate von Ihnen beiden sind überhaupt nicht zufriedenstellend. Oder um es präzise auszudrücken: das sind ziemlich katastrophale Werte, die auf eine quantitative und qualitative Überernährung und Bewegungsmangel hinweisen.“ Captain Hicks: „Was? Soll das etwa heißen, wir sind zu dick!? Das ist ja eine ungeheuerliche
Frechheit, den beiden erfahrensten und wichtigsten Besatzungsmitgliedern Fettleibigkeit und Übergewicht vorzuwerfen.“ Pille: „Captain, jetzt schalten Sie mal bitte einen Gang runter! Das geht doch nicht nur Ihnen so. Zu viel Essen, zu wenig Bewegung, das ist ein typisches zivilisatorisches Problem, dem man Abhilfe schaffen kann. Deswegen werden Sie ab morgen auch zusammen mit mir ein kleines Programm an Frühsport absolvieren, um die bestehenden Defizite zu kompensieren.“ Captain Hicks: „Sind Sie wahnsinnig geworden? Ich werde doch meinen Schönheitsschlaf nicht unterbrechen, um mit einem Personal Trainer durch die Gegend zu hopsen. Wir sind ein Raumschiff und betteln nicht bei „Orions next Top Model“ darum, ein Foto zu erhalten!“ Pille: „Captain, ich sage das nur ungern, aber ich bin gemäß Bordordnung weisungsbefugt, wenn es um die körperliche Konstitution von Mitarbeitern schlecht bestellt ist. Daher möchte ich mir jetzt auch jede weitere Diskussion ersparen, wir sehen uns morgen um 6:00 Uhr zum Frühsport in der Trainingshalle der Iquitos.“ (Bordarzt Pille verlässt die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „So ein verdammter Mist! Fitnesstraining mit diesem spaßbefreiten Asketen und dann auch noch mitten in der Nacht! Erst macht er einem die Schnitzel in der Kantine madig und jetzt kann man nicht einmal mehr ausschlafen... Kunzy, wieso sagen Sie denn gar nichts dazu? Ab mañana dürfen wir morgens mit dem Schleifer Zirkeltraining veranstalten.“ Kunzy: „Na, da warten wir doch erst einmal ab. Chef-Ingenieur Kunzy hat immer einige Pfeile im Köcher. Für heute wünsche ich allen eine Gute Nacht.“ (Am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe in der Trainingshalle.) Captain Hicks: „Das schlägt jetzt aber dem Fass den Boden aus! Es ist 6:20 Uhr und weder der feine Dr. McCoy noch der alte Elektriker lassen sich hier blicken. Unfassbar!“ (Chef-Ingenieur Kunzy betritt grinsend die Trainingshalle.) Kunzy: „Captain, Sie können sich aus diesem lächerlichen Trainingsanzug schälen und umziehen. Unser feiner Pillendreher ist leider im Fahrstuhl stecken geblieben, da muss wohl ein unvorhersehbares Problem eingetreten sein... Hätte unser sportlicher Bordarzt doch bloß die Treppe benutzt...“ Captain Hicks: „Kunzy, ich muss schon sagen, manchmal sind Sie genial... aber Moment mal, was haben Sie denn an meinem schicken Trainingsanzug auszusetzen?“
Mit grenzwertiger Laune saß CNI-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl in seinem skandinavischen Stammlokal an einer der schönsten Straßenecken von ganz Iquitos. Eine weitere gesalzene Auswärtspleite hatte dem ansonsten stoischen Norweger die Petersilie verhagelt, speziell die schwache Abwehrleistung wurde schonungslos kommentiert: „34 Gegentore in 13 Spielen! Gemeinsam mit Sport Coopsol die meisten Buden gefangen! Desaströs!“ In der Tat zeigt sich die Mannschaft vom Amazonas insbesondere in den Auswärtsspielen anfällig, während man daheim noch ohne
Punktverlust geblieben ist. Aber hier mahnt Fidjestöl zur besonderen Vorsicht: „Wir können uns nicht ständig auf unsere Heimspiele verlassen. Es kommt demnächst der Tabellenführer und dann auch noch der Teilzeitkolumnist, da kann man nicht immer davon ausgehen, dass die Punkte automatisch auch in der Heimat bleiben.“ Zu später Stunde hatte sich die Laune des Norwegers dank Ringnes Bayersk Lager dann aber wieder verbessert... bis der Wirt im Strömsgödset Drammen zur Beschallung der Lokalität die Best-of-Wencke-Myhre-CD aus der Mottenkiste hervorzauberte.
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Aah uuuh ah, uh uh aaa uuh aaah..
Folge 6: WM-Fieber
Kunzy: „Scha-la-la-la, Scha-la-la-la-la-la-la-la, Scha-la-la-la, Scha-la-la-la-la-la-la-la!“ Captain Hicks: „Hey, alter Elektriker! Hören Sie sofort mit dem dumpfen Geschrei auf! Kann man denn hier noch nicht einmal einen gepflegten Mittagsschlaf halten? Was soll denn das lautstarke Krakeelen? Können Sie nicht im hinteren Abschnitt des Raumschiffs die Personenwaage reparieren, die unsere Köchin Marga Riners mit ihrem Gewicht ruiniert hat?“ Pille: „Captain, bei Chef-Ingenieur Kunzy handelt es sich um einen klassischen Fall von WM-Fieber. Das ist eine Krankheit, die gemeinhin als nur schwierig therapierbar gilt.“ Captain Hicks: „Wie WM-Fieber? Was denn für eine WM? Und: ist Österreich dabei?“ Mr. Pepp: „Nein, natürlich nicht. Im Übrigen handelt es sich bei dem Turnier um die Fußball-Weltraummeisterschaft. Falls es Sie interessiert, die Erde ist bereits in der Vorrunde ausgeschieden, man ist letztlich sang- und klanglos gegen die Mannschaften von Alpha Centauri, Pollux & Castor und vom Planeten Halvord Hanevold gescheitert.“ Praktikant Sonntag: „Und bei der Erde hat – wie immer – auch kein Österreicher mitgespielt.“ Captain Hicks: „Na, Gott sei Dank. Aber wieso feiert Don Knickerig aus Edinburgh denn hier so unschön, wenn unser geliebter Heimatplanet bereits ausgeschieden ist?“ Fjodor Markov: „Captain, Captain. Chef-Ingenieur Kunzy hat als einziger vor dem Turnier auf ein Endspiel zwischen dem Sternbild Orion und Sirius getippt. Damit hat er das offizielle WM-Tippspiel der PSS Iquitos schon vor dem Finale gewonnen.“ Mr. Pepp: „Zu ihrer Information: Sirius hat auf dem Weg ins Endspiel immerhin Alpha Centauri und die von Jürgen Klinsmann trainierten Klingonen aus dem Wettbewerb gekegelt.“ Captain Hicks: „Na, das ist aber eine
starke Leistung, mit Sirius konnte man ja wirklich nicht rechnen... aber Moment mal, wieso findet hier ein Tippspiel ohne meine Beteiligung statt?“ Praktikant Sonntag: „Da müssen Sie Herrn Pauer fragen, der hat das Spiel orga-nisiert.“ Captain Hicks: „Natürlich, das Kittelschwein hatte die Frechheit, mich nicht einzuladen. Eine Unverschämtheit! Mr. Zeze, rufen Sie unseren werten Hausmeister bitte auf die Brücke!“ Hikaru Zeze: „Ay ay, Sir.“ (Facility Manager Manfred Pauer betritt die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „Hören Sie mal, Herr Pauer: Was fällt Ihnen ein, auf der Iquitos ein Tippspiel zur WM stattfinden zu lassen und mich als Capitano außen vor zu lassen?“ Manfred Pauer: „Was? Sie interessieren sich doch überhaupt nicht für Fußball!“ Captain Hicks: „Das tut überhaupt nichts zur Sache. Tatsache ist, dass Sie hier einen Mitarbeiter bewusst ausgeschlossen haben. Vielleicht sollte ich den Spieß mal umdrehen und dem Scheich mitteilen, dass hier Führungskräfte von Hausmeistern gemobbt werden.“ Manfred Pauer: „Tun Sie, was Sie nicht lassen können. Der Herr Scheich dürfte sich aber auch sehr für Ihre ausgedehnten Mittagspausen und die letzte Reisekostenabrechnung von Ihrem Besuch auf Riegel 7 interessieren. Ganz wie Sie wollen.“ (Facility Manager Manfred Pauer verlässt die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „Dieser verdammte Dreckskerl! Dabei hatte ich mich im Formular nur um eine Stelle vertan und aus Versehen zehn Lichtjahre zu viel abgerechnet... jetzt schauen Sie doch nicht so, das kann doch jedem Besatzungsmitglied mal passieren.“ Mr. Pepp: „Selbstverständlich. Ich denke, wir sollten uns einfach im Fernsehraum das Endspiel anschauen. Der Anstoß findet schließlich in wenigen Minuten statt.“ Kunzy: „Scha-la-la-la, Scha-la-la-la-la-la-la-la, Scha-la-la-la, Scha-la-la-la-la-la-la-la!“ Captain Hicks: „Nein, nicht schon wieder dieser impertinente schottische Krawall. Kann mir bitte jemand den Teppichklopfer aus Folge 4 organisieren?” Hikaru Zeze: „Ay ay, Sir. Bitte machen Kunzy au au, Sir!“
Eine weitere Auswärtsniederlage setzte es für Colégio Nacional de Iquitos bei Universidad César Vallejo. Im Mittelpunkt stand danach allerdings weniger das Spiel als vielmehr die Abwesenheit des lokalen Trainers. Dieser hatte sich noch vor der Partie samt seinem neben dem Stadion aufgebauten Beduinenzelt aus dem Staub gemacht und somit die Zuschauer, die Mannschaft und Gästetrainer Ole Gunnar Fidjestöl ratlos zurückgelassen: „Das ist schon
merkwürdig, man kann die Fußabdrücke der Kamele noch bis zur Hauptstrasse verfolgen... Aber danach verliert sich seine Spur in der flirrenden Hitze und im Staub von Trujillo.“ Mit der Pleite an der peruanischen Küste endete dann auch die Hinrunde, die für CNI ohne besondere Vorkommnisse blieb. Immerhin befindet man sich im Gegensatz zur Vorsaison aktuell nicht in akuter Abstiegsgefahr, worauf man sich im Verein auch ein norwegisches Lagerbier gönnte.
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Aah uuuh ah, uh uh aaa uuh aaah...
Folge 5: Der Hungerstreik
(In der Schlange an der Essensausgabe der Bordkantine.) Captain Hicks: „Was gibt es denn heute in unserem Restaurant feines zu speisen? Hast Du Durst und nichts zu Essen, Futterkrippe nicht vergessen, he he.“ Lt. Cappura: „Das müsste doch etwas für Sie sein, Captain: Schnitzel, nach Wiener Art.“ Captain Hicks: „Wunderbar, da kommen einem fast die Tränen. Wenn es jetzt noch einen Kaiserschmarrn, einen Palatschinken oder einen Topfenstrudel als Nachtisch gäbe...“ Mr. Pepp: „Captain, ich kann Ihre Begeisterung nicht ganz teilen. Am Montag gab es hier Schnitzel nach Klingonen Art, dienstags Jägerschnitzel, mittwochs Schnitzel Mailänder Art, gestern Sinti-und-Roma-Schnitzel und heute ein simples paniertes Schweineschnitzel. Das ist nicht nur völlig unausgewogen, sondern auch noch ungesund. Dazu lässt die Gestaltung der Tagesgerichte auch inhaltlich viele Wünsche offen: immer nur Pommes, kaum Gemüse, keine Vitamine, viel Fett...“ Captain Hicks: „Jetzt verderben Sie mal nicht der gesamten Besatzung den Appetit! Hier gibt es viele Kollegen, die sich sehr auf die Mittagspause gefreut haben... Mahlzeit, Frau Riners, für mich bitte einmal das Schnitzel nach Wiener Art, gerne auch das Größere hier vorne! Das kleinere Exemplar können Sie später ruhig unserem Praktikanten Sonntag unterjubeln.“ Marga Riners: „Jern jeschehen, Herr Kapitän. Wir haben frieher auch immer Schnitzel nach Wiener Art jejessen, als wir damals über das Kurische Haff fliehen mussten. Herr Pepp, für Sie auch ejnmal das leckere Schnitzel?“ Mr. Pepp: „Nein, ich hätte gerne das Filet Mignon in Trüffelsahne mit Pommes Duchesse und den gedünsteten Bohnenvariationen an einem Spiegel von Aceto di Modena und Walnussöl. Hören Sie mal, was Sie hier abliefern, ist eine absolute Frechheit! Schnitzel, Schnitzel, immer nur Schnitzel! Können Sie vielleicht auch noch andere Gerichte zubereiten?“ Marga Riners: „Herr Pepp, Ihren Kollejen schejnt es bei mir immer jut zu schmecken. Ejne derartige Unverschämtheit lasse ich mir von Ihnen nicht bieten. Wenn es Ihnen bei mir in der klejnen Jaststube nicht jefällt, dann können Sie sich ja ruhig extern etwas bestellen.“ (Zustimmendes Gemurmel
von Chef-Ingenieur Kunzy und Captain Hicks.) Mr. Pepp: „Sie haben gut reden! Sie wissen ganz genau, dass der nächste Pizzabringdienst auf dem Planeten Konijnenberg VI drei Lichtjahre entfernt ist und wir hier auf Ihre schmierige Bude angewiesen sind! Aber damit ist jetzt Schluss, die gesamte Besatzung der PSS Iquitos tritt hiermit ab sofort in einen unbefristeten Hungerstreik!“ (Einigen Besatzungsmitgliedern fällt vor Schreck das Besteck aus der Hand.) Pille: „Ich kann Mr. Pepp nur unterstützen, das Nahrungsangebot weist unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten erhebliche Defizite auf. Hier wäre auch angesichts der täglichen Belastungen eine fettarme Vollwertkost erstrebenswert. Ich denke auch, wir sollten unseren Protest in irgendeiner Weise artikulieren.“ Captain Hicks: „Dann fangen Sie beide doch schon einmal schön mit Ihrem Hungerstreik an, während ich jetzt hier dieses formschöne Schnitzel verdrücke.“ Mr. Pepp: „Captain, ich erwarte in dieser Angelegenheit Ihre uneingeschränkte Solidarität.“ Fjodor Markov: „Captain, Captain. Ich will nicht solidarisch sein, der russische Kosmonaut aus Nowosibirsk könnte einen ganzen Braunbären aus der sibirischen Taiga vertilgen.“ Kunzy: „Ich habe auch keine Lust auf derartige Mätzchen. Ein schottischer Ingenieur braucht ein anständiges Mittagessen und nicht nur Pfefferminztee. Ende der Durchsage!“ Captain Hicks: „Kann man denn hier nicht einmal in Frieden an Österreich denken und sein Schnitzel futtern? Mr. Pepp, da haben Sie den Salat! Sie sehen doch, die Mannschaft will sich hier nicht an irgendeinem albernen Hungerstreik beteiligen.“ Mr. Pepp: „Captain, ich verlange, dass Sie zumindest mit der Köchin sprechen und auf eine Anpassung des Speiseplans hinwirken. Ansonsten sehe ich mich genötigt, beim Scheich auf die mangelhafte Ernährung an Bord und die gesundheitlichen Konsequenzen hinzuweisen.“ Captain Hicks: „Als ob dem alten Beduinen das nicht völlig egal wäre. Sie wissen doch, Hauptsache nix kosten. Aber gut, ich werde NACH dem Essen mit der Köchin reden, okay?“ Mr. Pepp: „Einverstanden, ich wusste, dass Sie uns nicht hängen lassen würden.“ (Captain Hicks betritt am späten Nachmittag die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „So, gute Nachrichten, Mr. Pepp. Ich habe das Schnitzel von der Speisekarte verbannen lassen, morgen gibt es paniertes Kotelett mit Bratkartoffeln. Lecker, lecker. Was wollen Sie da mit der Kanne Pfefferminztee? Hören Sie, der Anzug war gerade in der Reinigung... neiiiiin."
Eine merkwürdige Stille liegt in dieser Woche über Peru. Liegt es an der tropischen Hitze oder am aktuellen TV-Anschauungsunterricht, dass eine eigenartige Lethargie das ansonsten munterste Land Lateinamerikas erfasst hat? Auch in Iquitos ist eine gemächliche Ruhe eingekehrt, sogar das beliebte skandinavische Restaurant Strömsgödset Drammen an der berühmten Avenida Anorthosis Famagusta (Ecke Calle Jilipollas) ist derzeit wegen Renovierungsarbeiten für eine Woche geschlossen. Und so
finden wir CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl in seinem Ausweichquartier, den slowenischen Ulagastuben am Rande der Altstadt. Bei einen osteuropäischen Gerstensaft nach Pilsener Brauart wundert sich der Norweger über die Anämie, die auch Iquitos erfasst hat: „Irgendwie tut sich im Moment nicht viel, man könnte fast meinen, es wären Olympische Spiele oder so etwas ähnliches. Schauen Sie nur, die Leute hocken reglos vor den Bildschirmen und schauen Fernsehen... Oh, kommt Fußball?“
CNI-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl sass nachdenklich in seinem Lieblingsrestaurant Strömsgödset Drammen und sinnierte darüber, ob sich wohl in jeder peruanischen Stadt die Strassen Calle Jilipollas und Avenida Anorthosis Famagusta kreuzen würden. Sportlich ist Colegio Nacional de Iquitos nach einer Niederlage beim Meister auf den letzten Platz zurückgefallen, immerhin gab es aber wieder Ringnes Bayersk Lager in der Metropole am Amazonas. Beim fünften Bier überkam Fidjstöl die Idee, dass man in Iquitos doch zumindest eine kleine Mattenschanze errichten könnte. Man könnte diese dann doch nach Gerrit Konijnenberg
benennen, dem berühmten Niederländer, der zu den Glanzzeiten von Ole Gunnar Fidjestöl zumeist direkt vor dem völlig überschätzten Eddie Edwards auf dem vorletzten Platz landete. Und so sah er eine großartige Vision für die Zukunft von Iquitos: Eine Gerrit-Konijnenberg-Schanze, die Gerrit-Konijnenberg-Arena, den Kampf um die Gerrit-Konijnenberg-Trophäe, einen Themenpark zum Skispringen der 80er Jahre und Autogrammstunden mit Gerrit Konijnenberg. Zufrieden lehnte sich Fidjestöl zurück: "Warum soll CNI nicht zukünftig im Gerrit-Konijnenberg-Stadion spielen?... Camarero! Otra cerveza por favor... Si, como siempre."
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Aah uuuh ah, uh uh aaa uuh aaah...
Folge 4: Angriff der Borg
Fjodor Markov: „Captain, Captain. Die Leitstelle meldet uns gerade, dass sich ein Raumschiff mit den Borg in unsere Richtung bewegt. Was sollen wir tun?“ Captain Hicks: „Kann man sich denn hier nicht mal in Ruhe die Fußnägel schneiden? Sind die in der Leitstelle jetzt ganz bekloppt? Die können uns doch nicht locker flockig über einen Angriff der Borg informieren und dann entspannt in die Mittagspause abtauchen.“ Lt. Cappura: „Captain, mit unseren Waffensystemen zur Verteidigung sieht es schlecht aus. Nachdem der Scheich hier die Unternehmensberater von KMPG vorbeigeschickt hat, verfügen wir nur noch über 20 Wasserpistolen und diesen Teppichklopfer.“ Mr. Pepp: „Faszinierend, dieser formschöne Teppichklopfer. Wir können übrigens auch noch 33 der äußerst leckeren Frikadellen aus der Kantine mit in die Schlacht nehmen.“ Captain Hicks: „Sparen Sie sich Ihren vulkaneifelanischen Zynismus, Mr. Pepp! Wir müssen zumindest verhindern, dass die Borg hier andocken. Die Luken dicht und das Licht aus, dann glauben diese Elektrogeräte vielleicht, dass die PSS Iquitos aktuell Betriebsferien hat.“ Kunzy: „Auch das wird schwierig, Captain. Das Schleusentor zum Andocken fremder Raum-schiffe ist defekt, und die notwendigen Mittel zur Reparatur wurden vom Scheich noch nicht bewilligt. Das kann erfahrungsgemäß auch noch einige Monate dauern.“ Captain Hicks: „Dieser verdammte Geizhals! Wenn diese fiesen Küchengeräte hier landen, dann ist es bald Essig mit unseren schönen sinnfreien Patrouillenflügen... Hmm, ich habe da eine Idee: Meist sind die Borg doch zufrieden, wenn sie nur fröhlich irgendwen assimilieren können... Praktikant Sonntag, kommen Sie bitte sofort auf die Brücke.“ Mr. Pepp: „Captain, Sie wollen doch nicht wieder einen Praktikanten verheizen? Wir kriegen bald niemand mehr für diese Stellen bewilligt.“ (Praktikant Sonntag betritt die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „Ruhe
jetzt... so, lieber Praktikant Sonntag: Wir erwarten gleich einen ganz besonderen Gast in der Schleuse. Ich würde Sie bitten, diesen in Empfang zu nehmen und mit auf die Brücke zu begleiten. Sonntag, ich verlasse mich da auf Sie!“ Praktikant Sonntag: „Es ist mir eine Ehre.“ (Praktikant Sonntag verlässt die Kommandobrücke.) Mr. Pepp: „Sehr schön! Den Kollegen sehen wir also jetzt das letzte Mal ohne Verkabelung. Und dann laden Sie die Borg auch noch als Krönung auf die Brücke ein!“ Captain Hicks: „Jetzt hören Sie doch auf zu meckern. Was sollte ich denn machen? Wir sind gegen Angriffe von Außerirdischen auch gar nicht versichert.“ Fjodor Markov: „Captain, Captain. Da bewegt sich ein Raumschiff direkt auf uns zu!“ Kunzy: „Nanu, sind die Borg jetzt nicht mehr mit ihren komischen Würfeln unterwegs? Sie wissen ja, seit der letzten Begegnung habe ich eine Aversion gegen Würfelspiele.“ Captain Hicks: „Ja, aber nur weil Sie beim Zocken von Mr. Pepp ausgenommen wurden, wie eine Weihnachtsgans... Oh, das ist ja wirklich ein kleines Raumschiff. Es dockt gleich in der Schleuse an. Jetzt hilft nur beten, das könnte unser Ende sein! Adios mundo cruel.“ Pille: „Wir haben übrigens auch kein vernünftiges Öl mehr. Für eine Letzte Ölung kann ich leider nur Motoröl 5w40 anbieten. Ist das für irgendjemand ein Problem?“ (Praktikant Sonntag betritt 5 Minuten später mit einem Gast die Kommandobrücke.) Praktikant Sonntag: „So, Auftrag ausgeführt. Hier ist Ihr Besuch.“ (Entsetzen in den Gesichtern der Besatzung.) Der Borg: „Herzlich Willkommen, meine Damen und Herren, hier zum Astronautenstadl. Wir haben für Sie heute wieder ein Feuerwerk der guten Laune vorbereitet, einen bunten Strauß beliebter Melodien. Freuen Sie sich mit mir auf...“ (quatscht inhaltsfrei weiter) Captain Hicks:(extrem sauer) „Markov! Kann es sein, dass die Leitstelle eben deshalb so entspannt war, weil man Ihnen nur den Besuch von Andy Borg mitteilen wollte?!“ Fjodor Markov: „Captain, Captain. Ich... ich hatte gerade parallel Rammstein auf dem Kopfhörer... ich... hören Sie mal, ich bin im Betriebsrat. Was wollen Sie mit dem Teppichklopfer? Nicht auf den Kopf vom russischen Kosmonauten... Aua... au, au...“
Ein ganz neues Gefühl erlebt man derzeit bei Colegio Nacional de Iquitos (CNI). Nach zwei Spieltagen befindet man sich noch nicht unmittelbar im Abstiegskampf, da sämtliche Teams der Liga mit drei Punkten in die neue Saison gestartet sind. Sportlich stehen die Mannen von Trainer Ole Gunnar Fidjestöl somit gut da, dennoch traf man in den Ulagastuben von Iquitos auf einen schlecht gelaunten Übungsleiter: „Da habe ich mit Ronny Hornschuh und Roberto Cecon mal alte Kollegen aus Europa zu Gast und
mein Lieblingsrestaurant (sic: Strömdgödset Drammen, Ecke Calle Jillipollas, Avenida Anorthosis Famagusta) hat kein norwegisches Bier mehr im Angebot. Angeblich hätte die Brauerei nicht liefern können, da eine größere Bestellung aus dem Weltraum eingegangen sei. Eine blödere Ausrede habe ich noch nie gehört! Jetzt müssen wir uns in dieser Kneipe mit zweitklassigem slowenischen Gebräu abfinden.“ Es bleibt zu hoffen, dass der temporäre Engpass schnell behoben wird.
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Aah uuuh ah, uh uh aaa uuh aaah...
Folge 3: Der Betriebsrat
Captain Hicks: „So, kommen wir also zu Tagesordnungspunkt 7: Wie Sie alle wissen, hat uns unser geschätzter Bordarzt Menace McCoy für ein Praktikumsjahr auf einer Geflügelzuchtfarm am Olympus Mons verlassen. Als Nachfolger möchte ich Ihnen hiermit via Satellit seinen Cousin Dieter McCoy präsentieren. Ta ta!“ (Captain Hicks fuchtelt auf seinem Bildschirm mit Touchscreen herum.) Pille: „Danke für die freundliche Begrüßung! Aber nennen Sie mich doch bitte Pille.“ Captain Hicks: „Gerne, Dr. McCoy. So, dann wären wir mit der Teamsitzung soweit durch. Ich denke mal, zum Unterpunkt Sonstiges hat niemand mehr eine Wortmeldung, oder?“ (Captain Hicks schaltet den Bildschirm aus und stellt sich innerlich auf Feierabend ein.) Fjodor Markov: „Captain, Captain. Ich möchte einen Betriebsrat auf der PSS Iquitos gründen und mich gleichzeitig als Kandidat zur Verfügung stellen.“ Captain Hicks: „Markov, haben Sie noch alle Latten am Zaun? Betriebsrat! Und dann wollen Sie vermutlich noch einen Gleichstellungsbeauftragten und eine Behindertenquote?“ Fjodor Markov: „Captain, laut Satzung der PSS Iquitos kann sich jeder Sachbearbeiter an Bord mit sechs Stimmen zum Betriebsrat wählen lassen. Ich habe bereits fünf Unterschriften gesammelt: Den großen russischen Kosmonauten Markov, Mr. Zeze, Chef-Ingenieur Kunzy, den neuen Praktikanten Sonntag und unsere Köchin Marga Riners.“ Mr. Pepp: „Faszinierend, die Küchenschabe unterschreibt also nicht mit drei Kreuzen.“ Fjodor Markov: „Jetzt brauche ich für mein anti-imperialistisches Projekt nur noch eine einzige Stimme. Und Hausmeister Pauer steht der Idee sicherlich positiv gegenüber.“ Captain Hicks: „Na klar, das Kittelschwein fehlte ja noch. Wissen Sie was, Markov? Machen Sie doch einfach, was Sie wollen und lassen Sie die hoch bezahlten Kollegen in Frieden.“ (CFO Captain Hicks verlässt die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „Verdammter Mist, ich muss diesen Betriebsrat unbedingt verhindern und mir eine langweilige wöchentliche Betriebsratssitzung ersparen. Mr. Pepp und Lt. Cappura werden niemals unterschreiben, der Scheich sowieso nicht, der neue Pillendreher tritt seinen Dienst erst in 14 Tagen an und diesen komischen Björndalen muss man erst einmal an Bord finden. Aber dieser schmierige Hausmeister würde alles tun, nur um mir eins auszuwischen. ... Aaach, Herr Pauer, so ein Zufall, dass ich Sie hier treffe.“ Manfred Pauer:
„Der Herr Hicks! Wieso so freundlich? Sind Sie wieder betrunken am Steuer von der Raumpatrouille Orion erwischt worden?“ Captain Hicks: „Jetzt lassen wir doch mal diese alten Geschichten. Hören Sie mal, ich hätte da eine Spitzenidee: Wieso kandidieren Sie nicht für den Betriebsrat auf der PSS Iquitos? Das ist doch endlich mal eine angemessene Aufgabe für einen Mann mit Ihrem Format.“ Manfred Pauer: „Betriebsrat? Hmm, Herr Hicks, da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Aber offen gestanden könnte mir diese Funktion gut gefallen.“ (Facility Manager Manfred Pauer verlässt das Szenenbild.) Captain Hicks: „Strike! Konkurrenz belebt das Geschäft, he he. Soll sich der impertinente Markov schön mit der schmierigen Petze im grauen Kittel herumärgern. Adios Betriebsrat!“ (Eine Woche später auf der Kommandobrücke.) Fjodor Markov: „Captain, Captain. Ich wollte noch einmal mit Ihnen wegen des Betriebrates reden. Sie erinnern sich doch noch an unser Gespräch aus der Vorwoche?“ Captain Hicks: „Ja, selbstverständlich. Der Betriebsrat! Das war eine glänzende Idee von Ihnen. Nur schade, dass Sie keine sechste Unterschrift von den Kollegen erhalten haben.“ Fjodor Markov:(holt strahlend ein Dokument hervor) „Doch, Herr Pauer hat unterschrieben.“ (Facility Manager Manfred Pauer betritt nahezu unbemerkt die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „WAS? Verdammt, wieso hat denn das Kittelschwein unterschrieben?“ Manfred Pauer: „Das „Kittelschwein“ ist nunmehr stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und somit Vertreter von Herrn Markov. Darüber hinaus wird das „Kittelschwein“ dem Scheich unverzüglich mitteilen, dass hier an Bord Mobbing durch Vorgesetzte an der Tagesordnung ist. Da können Sie sich schon einmal warm anziehen, Herr Hicks. Sehr warm!“ Mr. Pepp: „Captain, wieso schlagen Sie mit Ihrem Kopf immer wieder auf den Monitor ein? Faszinierend diese Erdlinge... Soll ich Ihnen einen Tee holen?“
Abspann. Aah uuuh ah, uh uh aaa uuh aaah...
Epilog:
Praktikant Sonntag: „Hier ist mit Hermes ein großes Paket angeliefert worden.“ Kunzy: „Das sieht ja aus wie ein Fass Bier... Ringnes Bayersk Lager... Nie gehört.“ Mr. Pepp: „Faszinierend. Da ist auch noch ein Brief beigefügt. Herr Sonntag, wären Sie so freundlich, diesen vorzulesen?“ Praktikant Sonntag:(liest vor) „Liebe Besatzung der PSS Iquitos: Nur durch Eure seltsamen Abenteuer und die starke Unterstützung konnte ich eine große Menge BIER gewinnen. Als kleinen Dank für die Hilfe sende ich der PSS Iquitos dieses leckere Fässchen norwegischen Gerstensaftes zu. Lasst es Euch schmecken. Viele Grüße, Ole Gunnar Fidjestöl.“ Kunzy: „Na dann los... aber Fidjestöl?... Nie gehört.“
Iquitos – Unendliches Leiden. Dies sind die Abenteuer von Ole Gunnar Fidjestöl, der mit seiner 11 Mann starken Mannschaft aufgebrochen ist, die Klasse zu halten, das peruanische Skispringen zu pushen und Ringnes Bayersk Lager zum beliebtesten Gerstensaft des Kontinents zu machen. Dabei dringt Fidjestöl in Parallelwelten vor, die nie zuvor ein Coach gesehen hat. Ah uuuh ah… ach lassen wir das.
Verdammt knapp ist es in der vergangenen Spielzeit gewesen. Erst am letzten Spieltag konnte sich Colegio Nacional de Iquitos durch einen Heimsieg gegen Universidad Cesar Vallejo auf einen Nichtabstiegsplatz hieven und an Johannes Aurich Chiclayo vorbeiziehen. Und so sitzt CNI-Trainer Ole
Gunnar Fidjestöl in seinem Stammrestaurant Strömsgodset Drammen, dem bekanntlich besten skandinavischen Lokal am Amazonas (Ecke Calle Jilipollas, Avenida Anorthosis Famagusta), und trinkt sinnierend einen Roibusch-Tee: „Nochmal Glück gehabt!“ Was die neue Saison wohl bringen mag? Fremde Galaxien? Eine regelmäßig erscheinende Kolumne? Einen irrlichternden Jan Boklöv? Nun, zunächst einmal steht das traditionelle Auftaktauswärtsspiel im weit entfernten Lima auf dem Programm. Wie üblich zeigte sich Fidjestöl über den Gegner Alianza bestens informiert: „Ist der Marquard eigentlich noch immer Stadionsprecher dort? Ach, Trainer ist der jetzt.“
Der Weltraum - Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa...
Folge 2: Der Außenspiegel
Fjodor Markov: „Captain, Captain, wieso haben Sie so schlechte Laune?“ Captain Hicks: „Verdammter Andromedanebel! Wir haben eben beim Ausparken auf dem Planeten Primoz Peterka VII den rechten Außenspiegel verloren. Aber kein Wort darüber gegenüber unserem Hausmeister, sonst verpetzt uns das Kittelschwein wieder... Und ich habe den Raumschifflappen schon einmal für zwei Monate abgeben müssen. Mr. Zeze, nehmen Sie sofort das Bild von der Iquitos vom Bildschirm!“ Hikaru Zeze: „Ay ay, Sir.“ (Facility Manager Manfred Pauer betritt die Kommandobrücke.) Mr. Pepp: „Faszinierend. Ich hole mir mal eben einen Pfefferminztee bei unserer Küchenfee.“ Manfred Pauer: „So, meine Damen und Klingonen. Wer von den verehrten Herrschaften hat denn dieses Paar Langlaufski unachtsam vor der Herrentoilette stehen lassen? Moment mal, was ist da auf der rechten Seite mit dem Raufschiff passiert?“ (Mr. Zeze nimmt mit Warp-Geschwindigkeit die PSS Iquitos vom Bildschirm.) Captain Hicks: „Nichts, Hausmeister Pauer. Was soll schon sein? Ach, und das mit den Skiern, ja, das muss der Björndalen gewesen sein, Sie wissen schon, dieser Tourist...“ Manfred Pauer: „Jetzt lassen Sie mich mal mit dem Norweger in Ruhe! Ich habe doch gerade genau gesehen, dass das Raumschiff einen Außenspiegel verloren hat. Sie wissen ja, ich bin verpflichtet,
derartige Schäden unverzüglich an den Herrn Scheich zu kommunizieren.“ Captain Hicks: „Wie? Was? Nein, da müssen Sie sich verguckt haben. Das Raumschiff ist in Top-Zustand, alles in bester Ordnung. Picco bello... tutto completti.“ Manfred Pauer: „So, so. Na gut. Aber wehe Ihnen, wenn ich doch eine Beschädigung entdecken sollte. Ich werde die Angelegenheit selbstverständlich im Tagesverlauf überprüfen.“ (Facility Manager Manfred Pauer verlässt die Kommandobrücke.) Captain Hicks: „Verdammter Mist! Kunzy, kommen Sie bitte sofort auf die Brücke!“ Lt. Cappura: „Captain, Chef-Ingenieur Kunzy befindet sich derzeit im Warnstreik. Sie wissen doch, diese leidige Angelegenheit mit der Vertragsverlängerung.“ Captain Hicks: „Dieser nervige Schotte! Wir sind geliefert! Wie sollen wir denn den Außenspiegel reparieren, ohne dass der schmierige Hausmeister etwas davon mitbekommt?“ (Mr. Pepp betritt eine Stunde später mit einem Pfefferminztee erneut die Brücke, begleitet von Bordarzt Dr. Menace Coy.) Dr. Menace Coy: „Gute Nachrichten, Captain. Für Sternzeit 63-9 ist eine neue Lieferung mit Praktikanten avisiert, da können wir endlich auch wieder neue Planeten besuchen.“ Captain Hicks: „Nichts können wir! Der Pauer wird uns beim Scheich anschwärzen und dann ist es mit den Fernreisen erst einmal Essig. Dann fliegen wir höchstens bis nach Wuppertal.“ Mr. Pepp: Unser Hausmeister? Keine Sorge. Der hat soeben bei unserer Küchenschabe Marga Riners eine hausgemachte Frikadelle probiert und musste dann von unserem Bordarzt für den Rest der Woche bei strenger Bettruhe krank geschrieben werden. Was ein Mensch so alles kotzen kann. Faszinierend.“
Abspann. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa...
Falsos sueños desgarrados, sombras del amanecer avasallan mi conciencia y no me permiten ser. Creando mil espejismos me los han hecho creer, vendedores de ilusiones... Tja, falsche Träume, eigentlich mehr Alpträume, die CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl in der vergangenen Woche erleben musste. Ein Abstiegsplatz, surreale Halluzinationen und merkwürdige Phantasien von eigentümlichen Begebenheiten auf Raumschiffen und dann auch noch dieser verdammte Vulkan auf Island. Der gesperrte Luftraum über Nordeuropa führte dazu, dass kein Ringnes Bayersk Lager nach
Peru exportiert werden konnte. Und so sass Fidjestöl nun traurig im besten skandinavischen Lokal von ganz Iquitos (Ecke Calle dings, Avenida bums) und nippte missmutig an einem einheimischen Gerstensaft. Und so liess der Norweger bei verhaltener Grundstimmung die Gedanken schweifen... Ob sich der Abstieg wohl noch verhindern lässt? Ob es nächste Woche eine neue Folge vom Raumschiff Iquitos geben wird? Ob man sich nicht auch einmal einen Pfefferminztee gönnen sollte? Ob der Boklöv auf Kaution schon wieder aus dem Knast raus ist? Fragen über Fragen, aber keine Antworten.
Der Weltraum - Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa...
Folge 0: Die Besatzung
Auf vereinzelt hin geäußerten Wunsch hier ein kurzer Überblick über die 12 Mann starke Besatzung der PSS Iquitos:
1. Captain Hicks: Österreichischer Raumschiffkapitän, dessen Lebensziel es ursprünglich war, auf einem Frachter zur See zu fahren. Musste dann mit großer Erschütterung feststellen, dass Felix Austria ein Binnenstaat ist. Aus Pilotenmangel dann schließlich als Chief Flying Officer (CFO) auf dem alten Seelenverkäufer PSS Iquitos gelandet.
2. Mr. Pepp: 33 Jahre alter Vulkan-Eifelaner mit faszinierender Neigung zur Besserwisserei und zur verbalen Verbreitung überflüssiger Fakten. Markenzeichen: Völlige Emotionslosigkeit und stoische Ruhe, die nur durch fehlenden oder schlecht zubereiteten Pfefferminztee aus dem Gleichgewicht zu bringen ist. Spitzohriger und -züngiger Antipode der Kantinenchefin.
3. Dr. Menace Coy: Bordarzt der PSS Iquitos. Eigentlich gelernter Veterinär mit dem Schwerpunkt Hühnerschenkel und sonstiges Geflügel. Darüber hinaus ein Experte für Schussverletzungen und den korrekten medizinischen Umgang mit der kolumbianischen Krawatte.
4. Kunzy: Schottischer Ingenieur, der die übrige Besatzung gerne mit Details über seine mögliche Vertragsverlängerung nervt. Wird daher von den Mitreisenden gerne zur Reparatur von Kofferradios und Digitalweckern in entlegene Teile des Raumschiffs geschickt. In der Kindheit in Großbritannien aufgrund seines Namens („Cuntzee“) beliebtes Mobbing-Opfer.
5. Fjodor Markov: Russischer Chef-Navigator mit starker Tendenz zur Unterwerfung bei Vorgesetzten („Captain, Captain...“) und zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Bezeichnet sich gerne als größten Russen aller Zeiten (gleich nach Tolstoi und Sergej Kiriakov). Trotziger Kleinanleger bei der Allianz-Versicherung. Seit Sternzeit 63-7 Lebenspartner von...
6. Hikaru Zeze: Wortkarger Japaner mit hoher Sparquote, über dessen Hobbys und Vorlieben der restlichen Besatzung (selbst
Markov) nur wenig bekannt ist. Angeblich Vorsitzender des Alpha-Centauri-Fanclubs für Konsonanten und merkwürdige Nachnamen.
7. Lt. Cappura: Eine von zwei Frauen auf dem Raumschiff, genau genommen aber die einzige weibliche Lebensform an Bord der PSS Iquitos (siehe auch Marga Riners). Zuständig für das Catering auf der Brücke und direkte Disziplinarvorgesetzte von Markov und Zeze.
8. Der Scheich: Besitzer der Raumfähre und gelegentlicher Mitreisender. Dann als Controller aber sehr auf eine kostengünstige Ausgestaltung der Flugreisen bedacht. Wird von der Crew zumeist nur als „der Scheich“ bezeichnet, da sich niemand seinen vollständigen Namen merken oder diesen gar korrekt aussprechen kann. Soll trotz seines Geizes über unermessliche Reichtümer verfügen.
9. Marga Riners: Schlesische Kantinenchefin und verantwortlich für die Verpflegung an Bord der PSS Iquitos. Anhängerin der fettigen und nährstoffarmen Küche, was zu deutlichen Rückwirkungen auf die äußere Erscheinung geführt hat (siehe auch Lt. Cappura). Zuletzt dadurch aufgefallen, dass die Speisekarte durch Audioansagen ersetzt wurde. Natürliche Feindin von Mr. Pepp und jedem gastronomisch halbwegs interessierten Mitreisenden.
10. Manfred Pauer: Chronisch schlecht gelaunter Facility Manager mit obligatorischem grauen Hausmeisterkittel. Überwacht penibel die Einhaltung der Bordordnung. Verstöße werden mit diebischer Freude via Standleitung an den Scheich kommuniziert. Daher auch einziger ebenbürtiger Gegenspieler von Captain Hicks jenseits der Klingonen und der Borg.
11. Ole Einar Björndalen: Unsichtbarer Weltraumtourist. Soll sich angeblich an Bord der Iquitos befinden, wurde aber bis dato noch von keinem Besatzungsmitglied in den unübersichtlichen Weiten des Raumschiffs gesehen. Allerdings sind einige Mitreisende bereits mehrfach von unachtsam zurückgelassenen Langlauf-Skiern zu Fall gebracht worden. Vorsicht: Der Norweger könnte bewaffnet sein.
12. Praktikant Düx: Der typische Bordpraktikant (Name beliebig austauschbar). Begleitet oftmals die Hauptprotagonisten auf fremde Planeten und wird dann dort von geheimnisvollen Kräften ausgeschaltet oder von unfreundlichen Außerirdischen dematerialisiert, während sich Hicks & Co. bequem zurück auf die Iquitos beamen. Eigentlich ein ziemlich tragisches Schicksal.
Abspann. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa...