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Advantage B-B-B-Becker
„Wieso hört man den Titel „Geil“ von Bruce & Bongo eigentlich so selten in Kamerun im Radio? Schon viel zu lange kein d-d-d-deuce mehr gehört.“ Eine eigentümliche Frage, mit der Canon-Trainer Carlos Finisterre bei der wöchentlichen Pressekonferenz die Frage eines Journalisten beantwortete, der über die Zukunft des Trainers beim Club aus der Hauptstadt spekulieren wollte. Schließlich sorgen der mäßige Start in der Liga und das drohende Aus in der Champions League für

erheblichen Unmut im Umfeld des Vereins, bei dem sich viele eine zügige Ablösung des Übungsleiters wünschen würde. Der Mexikaner holte aber im Gegenzug zum Schlag gegen das Präsidium aus: „Was machen die eigentlich für Verträge? Wie kann man unser größtes Mittelfeldtalent Marcel Goté für zwei Geländewagen und fünf Plasmafernseher an einen Bundesligisten verhökern? Canon kann sich glücklich schätzen, dass der Club wenigstens noch einen Weltklassetrainer besitzt.“
25.04.2013 15:22 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Tommi Ohrner in da house
Nicht umsonst gilt Canon-Trainer Carlos Finisterre als mexikanische Antwort auf Timm Thaler, denn es wirkt zumeist so, als hätte er sein Lachen verkauft. Im Unterscheid zum von Horst Frank übel abgezockten Tommi Ohrner erscheint es aber wenig plausibel, dass Finisterre in Versuchung käme, sich das Lachen auch nur für einen Heller wieder zurückzukaufen. Stattdessen würde er sein Geld lieber sinnvoll in französische Trüffel oder italienischen Balsamico investieren. Nicht

wahr, Herr Finisterre, Sonne macht albern und gute Laune wird völlig überbewertet, oder etwa nicht? „Weshalb muss sich jeder zweite Prominente als vermeintlicher Hip-Hopper gerieren? Ich würde als Premierminister sofort ein Gesetz erlassen, dass den Leuten verbietet, sich mit einem Jahreseinkommen über 20.000 USD als Hip-Hop-Dödel zu bezeichnen und entsprechend zu kleiden! Nur so kehrt doch auch die credibility zurück in die hood. Was war nochmal Ihre Frage?“
15.04.2013 18:45 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Der kleine Tierfreund
Canon-Coach Carlos Finisterre ist bekanntermaßen sogar ein großer Tierfreund, speziell wenn befreundete Lebewesen in gedünsteten oder gebratenen Varianten seinen Teller befüllen. Insofern überrascht es nicht, dass der bekennende Gourmet immer ein offenes Ohr hat, wenn es darum geht, neue Fleischgerichte auszuprobieren. In dieser Woche stand ein Chateaubriand-Bratenstück auf dem Programm, das mithilfe der

Sous-Vide-Technik insgesamt 36 Stunden bei 92°C im Ofen schmoren sollte. Die Idee war zwar brillant, allerdings hatte der Mexikaner seine Rechnung ohne die einheimischen Stromversorger gemacht. Eine derart durchgehende Versorgung mit Elektrizität hatte es in Kamerun zuletzt 1997 gegeben. Und so hockte Finisterre verärgert vor seinem halbrohen Bratenstück und schimpfte lautstark über die Provinzialität der Afrikaner.
08.04.2013 18:32 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Samstagabend in Yaoundé
Eine vernünftige Work-Life-Balance ist entscheidend, um nicht aus dem seelischen Gleichgewicht zu geraten. Aus diesem Grund fuhren Canon-Coach Carlos Finisterre und Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka im Ferrari des Mexikaners durch die holprigen Straßen von Yaoundé. Plötzlich standen zwei interessant gekleidete Damen am Straßenrand, was Finisterre dazu veranlasste, den Wagen anzuhalten: „Warte kurz hier. Ich bin gleich zurück.“ Und so konnte der Schweizer Assistenzcoach aus dem Auto

anschauen, wie sein Vorgesetzter die beiden schwarzen Schönheiten anhub und etwas weiter vorne am Bordsteinrand wieder absetzte. Danach kehrte der Mexikaner zu seinem Ferrari zurück und traf auf seinen verdutzten Adlatus: „Carlos? Was war das denn jetzt für eine Aktion?“ Doch die Antwort war natürlich logisch und nebenbei eine kleine Hommage an den großen Dieter Hallervorden: „Mensch Willi, hast Du denn gar nicht auf den Kalender geschaut? Heute Nacht müssen doch die Huren vorgestellt werden. Muah, ha, ha!“
01.04.2013 19:16 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Lichtjahre zum Idealzustand
Vor einigen Spielzeiten hatte Canon-Coach Carlos Finisterre bereits seinen Idealzustand der kamerunschen Liga skizziert: Eine komplett trainerfreie Elite One, garniert von einer gänzlich trainerlosen Patenliga. Insofern sieht sich der Mexikaner von seinem Wunschszenario derzeit weiter entfernt, als Mitteleuropa von T-Shirt-Wetter oder Albert Streit vom Friedensnobelpreis. Immerhin bleibt für den Misanthropen aus Monterrey die vage Hoffnung, dass die Ligarivalen

endlich merken, dass es in Algerien oder im Senegal viel schöner ist. Ein Wechsel nach Ägypten wird dahingegen explizit nicht empfohlen, schließlich ist ein Transfer in die Patenliga letztlich doch ein unschöner Kollateralschaden. Apropos Land der Pharaonen: Gegen einen Gegner aus Ägypten tritt Canon Yaoundé heute in der Qualifikation zur CAF Champions League an. Auch in diesem Zusammenhang wäre eine trainerlose Patenliga eine feine Sache.
29.03.2013 11:44 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Barmherzigkeit für Kamerun
Auch in dieser Woche ist Übungsleiter Carlos Finisterre nur sporadisch auf den Trainingsplätzen von Canon Yaoundé anzutreffen. Der Mexikaner plant derweil abseits der Fußballstadien eine Kulturrevolution in Afrika: Schon bald soll in der Hauptstadt Kameruns das erste Metal-, Gothic, Industrial- und EBM-Festival auf afrikanischem Boden stattfinden. Ein Meilenstein der Musikgeschichte, gehören der Synthesizer und die E-Gitarre nun nicht unbedingt zum Instrumentenkasten der lokalen Künstlerschaft. Aber dank seiner guten

Kontakte zu norwegischen Skispringern konnten von Finisterre bereits Dimmu Borgir verpflichtet werden, dass ferner die Mexikaner von Hocico dabei sein werden, ist natürlich auch Ehrensache. Als Headliner sind dagegen die The Sisters of Mercy im Gespräch, dann träfen mit Sänger Andrew Eldritch und Carlos Finisterre endlich mal zwei ausgewiesene Egomanen aufeinander. Wobei der Coach aus Mittelamerika mit Blick auf den harmlosen Bandnamen der Engländer sich wohl eher über die Brothers of Punishment gefreut hätte.
24.02.2013 17:31 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Schattenseiten des Erfolges
Lange nichts mehr gehört vom Co-Trainer von Canon Yaoundé, dem Schweizer Psychologen Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka. Während Coach Carlos Finisterre an der Feinabstimmung einer Gänseleberpastete arbeitete, begutachtete sein Adlatus aus der Alpenrepublik die afrikanischen Wettbewerbe: „Die Chancen stehen nicht schlecht, dass auch diese Saison ein Titel nach Kamerun geht. Das würde einen weiteren Startplatz

in den internationalen Wettbewerben bedeuten, wovon auch wir ein Profiteur sein könnten, um schließlich in den Confederation Cup zu gelangen.“ Etwas wenig euphorisch schaute sein mexikanischer Vorgesetzter hinter der feinen getrüffelten Pastete hervor: „Hör mir bloß mit diesem Cup der Verlierer auf! Da nehmen wir nur dran teil, wenn man uns noch vor Beginn des Wettbewerbs direkt für das Endspiel setzt.“
18.02.2013 20:02 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Ein merkwürdiges Verschwinden
Ein sonderbares Delikt wird in diesen Tagen aus Frankreich gemeldet. So ist beim weltberühmten Weingut Chateau Petrus auf merkwürdige Weise das goldene Firmenschild abhanden gekommen. Mitten in der Nacht müssen dreiste Spitzbuben das Emblem eines der bekanntesten Pomerol-Erzeugnisse entwendet haben. Noch merkwürdiger erscheint allerdings das Bekennerschreiben, das sich aus ausgeschnittenen Zeitungsbuchstaben

zusammensetzt: „Wenn Sie das Schild unversehrt zurückbekommen möchten, schicken Sie bitte eine Kiste des 2002er Jahrgangs Chateau Petrus an Canon Yaoundé nach Kamerun.“ Es erscheint irgendwie unerklärlich, was der afrikanische Traditionsverein mit diesem Vorgang zu tun haben könnte. Die Angelegenheit bleibt mysteriös, Trainer Carlos Finisterre war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
11.02.2013 11:32 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Die eine Frage an Gott
Eine unerwartete philosophische Wendung nahm die allwöchentliche Pressekonferenz im Vereinsheim von Canon Yaoundé, als ein neugieriger Reporter an Trainer Carlos Finisterre eine besondere Wortmeldung richtete: „Herr Finisterre, wenn Ihnen Gott begegnen würde und Sie ihm eine einzige Frage stellen dürften, was würden Sie ihn fragen?“ Sofort wurde es still im Raum, während der Mexikaner angestrengt nachdachte. Es gibt ja schließlich so viele gute und wichtige Möglichkeiten: Was ist der Sinn des Lebens? Weshalb

werden unschuldige Menschen unterdrückt, gefoltert oder ausgebeutet? Warum leiden Kinder in Afrika Hunger? Welchen Sinn hat es, wenn ein geliebter Mensch bei einem Unfall stirbt? Warum scheint es so, als ob Gott bei allen Ungerechtigkeiten auf der Welt wegschaut? Nach einer längeren Kunstpause meldete sich Finisterre dann aber mit seiner Frage zurück: „Weshalb wird jemand, der eine Bratwurst auf einer Grillplatte aus Edelstahl zubereitet, nicht zur Strafe augenblicklich vom Blitz getroffen? Das würde ich schon ganz gerne mal wissen.“
04.02.2013 12:15 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Das Hoffenheim-Prinzip
Nach der enttäuschend verlaufenden aktuellen Saison in der Meisterschaft und dem Aus im internationalen Wettbewerb kam es am Samstag zu einer Krisensitzung bei Canon Yaoundé. Da man Trainer Carlos Finisterre aufgrund seines einseitigen Knebelvertrages leider nur zu selbstzerstörerischen Konditionen loswerden kann, sah sich das Präsidium zu einem Kurswechsel auf anderem Terrain genötigt: „Wir werden in Zukunft nur noch junge, hungrige Spieler

aus der Region verpflichten. Dabei wollen wir den Fokus auf nationale Talente legen. Dadurch erhoffen wir aus auch ein erhöhtes Identifikationspotential und kurz- bis mittelfristig steigende Zuschauerzahlen.“ Bleibt also nur noch übrig, beim Coach aus Mexiko nachzuhaken, wie er denn diesen Paradigmenwechsel findet: „Das ist eine exzellente Idee. Ich habe gerade erst in der Winterpause zwei Südamerikaner, einen Ghanaer und einen Polen verpflichtet.“
27.01.2013 15:13 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Endlich Afrika-Cup
Endlich ist er gestartet, der Afrika-Cup! In Südafrika messen sich in den kommenden Wochen die besten Teams des Kontinents, um den neuen Titelträger zu finden. Als Favoriten dieses sportlichen Höhepunkts des Jahres dürften die Elfenbeinküste und Ghana gelten. Für einen Coach der Kategorie Carlos Finisterre also eine großartige Möglichkeit, nach Spieler Ausschau zu halten, die zukünftig Canon Yaoundé verstärken könnten. Demnach dürfte der Mexikaner den Nachmittag vor dem Fernseher

verbringen, um potentielle Neuzugänge zu studieren, oder etwa nicht? „Sind Sie völlig übergeschnappt? Glauben Sie im Ernst, von den guten Spielern möchte irgendjemand nach Kamerun wechseln? Und überhaupt, 20 mal 1:0 oder 0:0 in der Vorrunde, Stadien die so leer sind wie der Kopf von Andi Brehme und Torhüterleistungen auf dem Niveau der Damen-Bundesliga, das kann sich gerne anschauen wer will. Die schönsten Fehlgriffe der Keeper schaue ich mir wie gewohnt in der Pannenshow des kamerunischen Staatsfernsehens an.“
20.01.2013 19:45 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Hello Africa, Part 4
Nach Stippvisiten in Burundi, Mali und Botswana hat sich Canon-Coach und Feinschmecker Carlos Finisterre mal wieder zu einer touristischen Erkundung des Kontinents begeben. In Folge 4 seiner afrikanischen Reisetagebücher beschreibt der Mexikaner seine Eindrücke aus Kenia.

„Schnell und lang laufen, das können sie ja, die Kenianer. Zumal wenn sie aus höheren Lagen im Westen des Landes stammen. Ich befinde mich dagegen in der Küstenstadt Mombasa im Osten, wo man bei einem Blick auf das Meer den somalischen Piraten bei der Arbeit zuschauen kann. Darüber hinaus stellt man fest, dass sich viele sehr dicke und hässliche Frauen aus Mitteleuropa an diesem Ort befinden. Auf der Suche nach

ihrem Traummann hat es sie wie unförmiges Treibgut aus Zella-Mehlis oder Kapfenberg an den Indischen Ozean verschlagen. Hier glauben die Damen dann, dass die Männer tatsächlich die schnöden Äußerlichkeiten beiseitelassen können, um sich an den inneren Werten von der fetten Melanie aus Harsewinkel zu salben. Natürlich liegt es auf der Hand, dass Kenia ein Land der Altruisten ist und Geld bei diesem primitiven Balzritual keinerlei Rolle spielt. Denn welcher gut gebaute Ostafrikaner träumt nicht von einer Zukunft mit einer dicken belgischen Landpomeranze im Plattenbau vor den Toren von Lüttich? Wissen Sie was? Mir ist das hier zu deprimierend, ich werde mir ein Taxi nach Somalia schnappen.“
15.01.2013 20:00 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Zum Geburtstag viel Glück
Auch einem Carlos Finisterre unterlaufen sporadisch grobe taktische Fehler. Der Mexikaner hatte unvorsichtigerweise gewettet, dass Abwehrspieler Rudy Mentaire „bis zum offiziellen Weltuntergang niemals einen Treffer erzielen“ würde. Allerdings segelte am Wochenende beim 4:3 gegen Sable eine abgerutschte Bananenflanke in den gegnerischen Kasten, so dass Finisterre nun seine Wettschulden einlösen und die gesamte Mannschaft nachträglich zu seinen Geburtstag einladen musste. Und da

Wettschulden bekanntlich Ehrenschulden sind, hat der Canon-Coach bei der Verköstigung nicht gespart: Es gab Hummer und Champagner. Um ganz präzise zu sein, es gab genau einen Hummer und eine Flasche Champagner, so dass zumindest die Versorgung des Gastgebers gesichert war. Aber auch für die Mannschaft hatte Finisterre ausreichend eingekauft: „Ich habe hier einen Brühwürfel in der Größe eines Handballs. Daraus kann man ohne weiteres 80 Liter Suppe fabrizieren.“
10.01.2013 17:26 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Es lebe der Sport(direktor)
Canon-Coach Carlos Finisterre zeigte sich indigniert: ein neuer Sportdirektor soll vom Verein angestellt werden, um den Mexikaner bei seiner täglichen Arbeit zu entlasten. Dieser zeigte sich vom Vorhaben des Präsidiums aber überhaupt nicht begeistert: „Ich kann hier keine Pfeife wie Christian Nerlinger oder Andreas Müller gebrauchen. Die liegen dem Club nur auf der Tasche und verhindern Investitionen in sinnvolle Projekte wie zum Beispiel die Aufnahme einer CD mit Vereinshymnen oder den geplanten Restaurantbereich am

Stadion.“ Angeblich soll der Misanthrop aus Monterrey vorsorglich einen Passus in seinen Anstellungsvertrag eingebaut haben, der die Zustimmung von Finisterre bei einer derartigen Personalie erfordert. Insofern wundert es nicht, dass er sich nach seiner ersten Aufregung schnell wieder beruhigte: „Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Charlize Theron oder Alessandra Ambrosio zu Canon Yaoundé nach Kamerun wechseln werden. Daher erübrigt sich aus meiner Sicht auch jede Diskussion über einen neuen Sportdirektor.“
03.01.2013 21:45 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Das Vorzimmer zur Hölle
„Dedededöde, Dedededöde, Dededededöde – Hoi, Hoi, Hoi“ dröhnte es aus dem ausnahmsweise mal funktionierenden Fernseher und die pure Verachtung stieg Canon-Coach Carlos Finisterre im heimischen Wohnzimmer ins Gesicht. Nein, mit dieser Primatenveranstaltung würde er sich niemals anfreunden können, auch wenn sie sich mit dem Euphemismus „Sport“ tituliert. Unansehnliche Protagonisten, grölende

Menschheitsverweigerer und seltsame Wurfgeräte; wo sollten sich da der Sinn und der Mehrwert verbergen? Natürlich musste ein derartiger Event in England stattfinden, wo bereits größere Teile der lokalen Küche in anderen Ländern ein Fall für das Strafgesetzbuch wären. Finisterre zeigte sich jedenfalls mit Leib und Seele entgeistert: „Verdammte Dart-WM! So in etwa stelle ich mir das Fegefeuer oder den Vorhof zur Hölle vor.“
25.12.2012 20:48 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Schweppes and the City
„Jetzt habe ich nahezu jeden Supermarkt in Yaoundé durchforstet und nirgendwo erhält man ein popeliges Ginger Ale.“ Canon-Coach Carlos Finisterre zeigte sich ein weiteres Mal völlig entgeistert über seine kamerunische Wahlheimat, die nicht einmal die wichtigsten Grundnahrungsmittel vorhält: „Auch meine geliebte Valrhona-Schokolade kennt man hier nicht, von Rotweincreme und US Beef ganz zu schweigen. Kein Wunder, dass man kaum Touristen in dieses karge und

unfreundliche Land locken kann.“ Da bekanntlich ein Unglück selten allein kommt, musste der mürrische Mexikaner beim Fischhändler noch einen weiteren harten Schlag hinnehmen: „Die Langustenpreise haben sich in den letzten drei Monaten nahezu verdoppelt.“ Aber mit einer Gehaltserhöhung darf der Mittelamerikaner wohl in nächster Zeit nicht rechnen, nachdem er die Gattin des Vereinspräsidenten als „Vogelscheuche auf Botox“ bezeichnet hatte.
17.12.2012 21:26 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 


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