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COPA NEWS |
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Zwischen Tradition und Moderne
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Für einen Traditionalisten wie Canon-Coach Carlos Finisterre sind manche Manierismen der Gegenwart nur schwer zu begreifen: „Warum müssen die jungen Spieler sich eigentlich den halben Bekanntenkreis auf den Körper tätowieren lassen? Die Oma, die Teilzeitfreundin, den Gerichtsvollzieher, den Hund des Nachbarn oder Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka? Wenn die Idioten sich wenigstens ihre Adresse auf |
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dem Oberarm einritzen würden, dann könnte man die Pfeifen bei Verlust oder grober Orientierungslosigkeit zumindest wieder daheim abliefern.“ Nein, mehr Körperschmuck als einen gepflegten Schnauzbart hat ein richtiger Kerl aus Sicht des Mexikaners nun wirklich nicht nötig. Aber das würden die Jungspunde im Verein wohl nie begreifen und stattdessen ihre spießigen Tattoos treudoof zu Markte tragen. |
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09.09.2013 19:17 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Rail & Fly Reloaded
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Nein, man konnte nicht mit dem Verlauf der Hinrunde zufrieden sein bei Canon Yaoundé, speziell das lasche Zweikampfverhalten war Coach Carlos Finisterre ein massver Dorn im Auge. Aus diesem Grund hatte sich der Mexikaner für das Wochenende ein besonderes Training ausgedacht. So wurden die Spieler von Canon (auf eigene Kosten) zum Kölner Hauptbahnhof beordert, wo die neue Herausforderung wartete. Bei der Übung zur Schulung der Raumwahrnehmung und des Zweikampfverhaltens wurden die Spieler |
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angehalten, zum Bahngleis rennende Passagiere möglichst schnell und effektiv wegzugrätschen. Insgesamt eine volksnahe Trainingseinheit, die in Köln auch für reichlich medialen Widerhall sorgte, bis ein Einsatzwagen der lokalen Polizei die Trainingsstunde unsanft beendete – wobei aber immerhin auch hier noch einige Ordnungshüter zunächst mit robustem Körpereinsatz ins Seitenaus gegrätscht werden konnten. Die Rückrunde kann für Canon Yaoundé also beginnen. |
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02.09.2013 19:23 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Die Ruhe vor der Ruhe
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Ausgesprochen gut gefällt in dieser Saison der Confederation Cup Canon-Coach Carlos Finisterre. Zwei Spiele absolviert und nun eine lange Erholungs- und Entspannungsphase, in der man sich auf die Liga und auf Freizeitaktivitäten konzentrieren kann. Doch der Mexikaner hofft auf noch weiterführende Lösungen: „Ich erwarte, dass man uns jetzt direkt für das Endspiel setzt. Das wäre zumindest eine adäquate Maßnahme, |
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um möglichen Terminproblemen aus dem Weg zu gehen. Dann kann die CAF auch noch in Ruge überlegen, ob man unseren Finalgegner nicht einfach auslost. Am besten aus allen marokkanischen Viertligisten.“ Ob diese Hoffnung nicht vielleicht doch etwas überzogen und trügerisch ist, werden die nächsten Tage zeigen. Misanthrop Finisterre zeigt sich aufgrund des unerwarteten internationalen Zwischenstandes jedenfalls ungewohnt gut gelaunt. |
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27.08.2013 20:00 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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L’Art pour l’Art
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Eine weitere Saison nähert sich dem Scheitelpunkt und einmal mehr lassen sich bei Canon Yaoundé gravierende Abwehrschwächen feststellen. Der Hauptstadtclub zählt einmal mehr zu den Schießbuden der nationalen Liga, einzig der zahn- und trainerlose Caiman aus Douala musste bisher mehr Treffer hinnehmen. Aber wie immer gibt sich Coach Carlos Finisterre uneinsichtig, für ihn sind die Gegentore ein Teil eines wesentlich |
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größeren Masterplanes: „Bei uns in Mexiko sagt man: Offense wins games, defense wins a place in the most boring corner of heaven, you bloody idiot. Cabron! Insofern bin ich mit dem Abwehrverhalten meines Teams sehr zufrieden. Sie müssen schließlich auch berücksichtigen, was ich nur für Plinten zur Verfügung habe.“ Sprach es gelassen und brauste mit seinem fabrikneuen Maserati über die staubigen Straßen davon. |
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16.08.2013 21:28 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Castor ja, Pollux nein
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In Zeiten leeren Kassen macht die Not erfinderisch. So auch bei Canon Yaoundé, wo aufgrund des üppigen Salärs des Übungsleiters der Spielraum äußerst begrenzt ist. Vor der Saison musste ja auch bekanntlich Mittelfeldstratege Stepháne B'Tón Missa nach Europa transferiert werden, um die größten Löcher im Etat des Traditionsvereins zu stopfen. Nun wagt sich Trainer Carlos Finisterre mit einem gewagten Vorschlag aus der Deckung, der helfen |
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soll, die Clubfinanzen nachhaltig zu sanieren: „Können wir nicht den Deutschen das Trainingsgelände von Canon als Atommülllager anbieten? Im Notfall können die auch einen Schacht bauen und man kippt das ganze Zeug dann einfach hinein. Auf diese Weise hätten wir Canon für Äonen saniert, und es bliebe sogar noch etwas Geld, um das bescheidene Gehalt des Trainers aufzubessern.“ Eine Reaktion des Präsidiums zu diesem unorthodoxen Vorschlag steht noch aus. |
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09.08.2013 19:29 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Lieber in der Kammer ruhen
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Canon-Trainer Carlos Finisterre war bekanntlich nur nach Kamerun gewechselt, da man dort angeblich „schön in der Kammer ruhen“ könnte. Diesem Motto getreu, verliefen sich auch in dieser Woche die Spuren des Mexikaners auf dem Trainingsplatz, wo seine Schützlinge unter Leitung von Adlatus Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka ihre Übungen absolvierten. Im Präsidium von Canon ist man mittlerweile ziemlich ungehalten über die ständigen Abwesenheiten |
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von Finisterre und behält sich arbeitsrechtliche Konsequenzen vor. Allerdings hatte der pfiffige Sombreroträger in seinen Vertrag einen Passus eingeführt, der Vertrauensarbeitszeit vorsieht und wobei dieses Vertrauen niemals in Abrede gestellt werden darf. Selbst dann nicht, wenn der Mexikaner sich auf „Fortbildung“ und somit nicht am Arbeitsplatz aufhält. Es sollte also nicht verwundern, wenn Finisterre eine weitere Woche eifrig sich fortbildend in der Kammer ruht. |
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03.08.2013 11:30 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Unmut in der Hängematte
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Soll etwa alles umsonst gewesen sein? Der simulierte Husten, das künstliche Bleichen der Haut und der Zwiebelsaft in den Augen? Auf diese Weise hatte sich Carlos Finisterre am Freitag bei seinem Hausarzt eine Krankschreibung für eine Woche ergaunert, die ihm auch explizit Reisen ins Ausland verbat. Und nun das: Die erste Runde des Confederation Cups verschiebt sich um eine Woche, so dass man |
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sich bei Canon Yaoundé über eine unerwartete Spielpause freuen darf. Und während der Mexikaner fluchend die heimische Hängematte bevölkert, drehen die Spieler von Canon unter Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka eifrig Runden um den Sportplatz. Unter Führung des Schweizers kommen sie in dieser Woche sogar ohne die ansonsten obligatorischen Medizinbälle aus. |
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28.07.2013 15:40 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Auf dem Weg ins Feuilleton
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„Eigentlich gehören Nachrichten von Canon Yaoundé und von mir nicht in den Sportteil, sondern in das Feuilleton“, urteilte Trainer Carlos Finisterre messerscharf auf der Pressekonferenz nach der Auftaktniederlage gegen Victoria United. Doch der Blick in die ratlosen Gesichter der Journalisten demonstrierte, dass sich der Fokus der Schreiberlinge dann doch eher um Fußball drehte. Insofern musste der Mexikaner dringend für Aufklärung sorgen: „Das Feuilleton ist der Teil einer |
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Zeitung, in dem über Kunst, Musik oder Film berichtet wird. Es geht also ganz grob gesagt um Kultur, Ihr Banausen. Das ist dass, wovon Ihr noch weniger Ahnung habt als Fußball.“ Es muss wirklich nicht verwundern, dass der Misanthrop aus Mittelamerika kürzlich von den einheimischen Printreportern zum unbeliebtesten Coach der Liga gewählt worden ist. Doch einem Carlos Finisterre ist dies natürlich herzlich egal: „Von dieser Abstimmung habe ich im Feuilleton gar nichts gelesen.“ |
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25.07.2013 20:26 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Die schönste Liga der Welt
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Andere mögen die Welt mit anderen Augen sehen, doch für Canon-Coach Carlos Finisterre ist es sonnenklar, wo die schönste Liga der Welt vorzufinden ist, nämlich in Kamerun. „Sind Sie jetzt völlig verrückt geworden? Kamerun? Schauen Sie sich doch einmal die traurigen Gestalten an, die dort durch das Oberhaus geistern… Nein, die schönste Liga der Welt ist |
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ohne jeden Zweifel Marokko. Würdige Meister, fairer Wettbewerb, eine faszinierende Zeitungslandschaft und ein herrliches Ambiente. Wenn jetzt noch die sechs Trainer dort verschwinden würden, hätte ich schon längst von meiner vertraglichen Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und wäre auf einem Kamel durch die Sahara geritten. Aber gut, so bleibe ich halt weiter in Yaoundé.“ |
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16.07.2013 20:51 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Il pomeriggio è troppo azzurro
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„Platz da, Cazzo!“, schallte es überraschten Autofahrern in Norditalien in der vergangenen Woche entgegen, wo sich Canon-Coach Carlos Finisterre mit einem Mietwagen auf Lustreise befand. Der Mexikaner wunderte sich über den Gleichmut der Eingeborenen, denen es scheinbar nichts ausmachte, stundenlang hinter einem Tanklastwagen die Serpentinen eines Alpenpasses hochzufahren: „Weshalb verplempern eigentlich dermaßen viele Menschen so viel Lebenszeit dabei, irgendwelche |
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Berge hoch und runter zu fahren? Können sich die Italiener nicht einmal ein Beispiel an den Schweizern nehmen und ihr Land konsequent untertunneln?“ Und während Finisterre es eilig hatte, den nächsten prämierten Landgasthof zu erreichen, fuhr sein Team in der Wahlheimat Kamerun zwei souveräne Siege ein. Bleibt also die Frage, ob die Mannschaft nicht ohne ihren Coach viel erfolgreicher ist. „Papperlapapp! Alles nur eine Frage der Qualität der Vorbereitung.“ |
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16.06.2013 17:44 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Der Aufsitzmäher
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Nach vielen entbehrungsreichen Jahren in Afrika wurde Canon-Trainer Carlos Finisterre am Wochenende eine lang gehegter Wunsch erfüllt: einen Aufsitzmäher. Dies ist sicherlich in engem Zusammenhang damit zu sehen, dass sich der Mexikaner in der Vergangenheit häufig über die Qualität der Trainingsplätze und den Zustand des Rasens im heimischen Stadion echauffiert hatte. Steht Canon Yaoundé jetzt also vor einer glorreichen |
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Zukunft, wenn der Verein seine Ligagegner zukünftig auf einem gepflegten Grün mit Wimbledon-Charakter in die Schranken weisen wird? „Sind Sie wahnsinnig? Ich werde dieses teure Produkt deutscher Wertarbeit doch nicht auf dem Vereinsgelände verschwenden. Nein, dieses schöne Fahrzeug darf sich exklusiv um den Rasen an meinem bescheidenen Anwesen kümmern.“ Na, da hat sich die Anschaffung für den Club ja wahrlich gelohnt. |
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06.06.2013 17:44 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Afrikanische Entwicklungshilfe
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Interessiert hatte sich Canon-Coach Carlos Finisterre am Wochenende im TV ein Spiel der europäischen Champions League angeschaut. Doch der Mexikaner kam am Ende nur zu einem vernichtenden Urteil: „Mit so einem Rumpelfußball würde man in Kamerun nicht einmal unter den besten Zehn der Liga landen. Die großspurigen Vereine aus Europa sollten ruhig mal zu uns nach Afrika kommen und schauen, wie man |
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richtig Fußball spielt. Außerdem sind hier einige sehr interessante Trainertalente aktiv, die gerne bereit wären, Teams im Besitz von arabischen Scheichs bei entsprechender Vergütung zu übernehmen.“ Und auch wenn Finisterre keine Namen nannte, so konnte es kein Zufall gewesen sein, dass an der Schiefertafel des Presseraums zufällig in großen Lettern seine Handynummer zu lesen war. |
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28.05.2013 17:45 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Unbekannte Inseln in der Eifel
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Schon oft hatte sich Canon-Coach Carlos Finisterre bei seinen Urlauben in Deutschland gefragt, welche Insel zahlreiche GTI-Fahrer als Aufkleber auf ihrem Heck trugen. Sylt war es augenscheinlich nicht, und Borkum oder Rügen sahen auch irgendwie anders aus. Die Erleuchtung erfolgte erst, als ein stark motorisierter Golf neben den bekannten Konturen die Aufschrift „Nürburgring“ trug. Die Autofetischisten waren also am Werk gewesen und nicht spießige Touristen, auf der Suche nach einem |
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unbekümmerten Familienurlaub. Dennoch fand der Mexikaner mit Blick auf die Lage des Nürburgrings mal wieder einen Resonanzboden zum Meckern: „Der befindet sich in einer der ödesten Regionen Europas, Mitten in der Eifel. Dort sieht man den Menschen sofort an, dass sie in der Vergangenheit ihre Dörfer nur selten verlassen haben. Der Nürburgring mag ja ganz hübsch sein, aber würden Sie gerne ein Zwei-Sterne-Restaurant in der Hölle besuchen? Oder eine Erotikmesse in Kandahar?“ |
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17.05.2013 20:09 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Snooker aus der Hölle
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Nicht nur, dass es in der Liga einfach nicht laufen will. Am verdienten Wochenende geriet Canon-Coach Carlos Finisterre beim Zappen abrupt in den televisionären Gegenverkehr, denn es grüßte drohend… der ZDF-Fernsehgarten! Jene Sendung, die eigentlich nur in Leichenstarre halbwegs erträglich ist und die die höchste Untotendichte jenseits von „Underworld“ vorweist. Und so zogen die gruseligen Zombies über den Bildschirm, geleitet von der immer properer werdenden und mit |
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infernalischer guter Laune angreifenden Unterhaltungssoldatin „Kiwi“, deren Truppen des Bösen fortwährend versuchten, ihre Grenzdebilität auf den Zuschauer zu übertragen. Aber Finisterre hatte Glück im Unglück gehabt. Als er schon fast in das rhythmische Dauerklatschen einsetzen wollte, fiel die Fernbedienung zu Boden und wechselte den Sender hin zu Eurosport. Dort agierten gerade John Higgins und Steve Davis, was zwar langweilig war, aber wenigstens nicht so gefährlich. |
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13.05.2013 19:44 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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Illuminate mit Sombrero
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Einer mittlerweile schönen Tradition folgend, darf man sich kurz vor dem Ende der Hinrunde bei Canon Yaoundé einmal mehr über die meisten Gegentreffer freuen. Doch nicht nachlässiges Defensivverhalten oder schlampige Abwehrarbeit wurden von Trainer Carlos Finisterre als Ursache für den misslichen Dauerzustand festgemacht. „Merken Sie denn gar nichts? 32 Gegentreffer! Das ist kein Zufall. Schauen Sie mal: Was erhält man, wenn |
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man die 32 umdreht? Genau, 23! Ein ganz klares Signal dafür, dass die Illuminaten an den Gegentoren schuld sind. Ich bin überzeugt davon, dass ich einer ganz großen Sache auf der Spur bin.“ Und so vergrub der Mexikaner sein Gesicht in einem schwarzen Ledermantel und schlich sich durch den Hinterausgang davon. Vielleicht hätte er zudem noch seinen Sombrero abnehmen sollen, dann wäre er vermutlich sogar noch unauffälliger gewesen. |
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06.05.2013 20:27 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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„Good evening, Pasadena“
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Mit gekonnter historischer Referenz und Dave-Gahan-Pose eröffnete Canon-Trainer Carlos Finisterre die Pressekonferenz nach dem 3:0-Heimsieg gegen den Ex-Meister Victoria United. Doch der Kunstgriff verpuffte vor ratlosen und ahnungslosen Gesichtern, die die Botschaft des Mexikaners ignorierten: „Herr Finisterre, glauben Sie, dass Sie auch in der Rückrunde noch das Training von Canon Yaoundé leiten?“ Dummdreistes Journalistenpack! Natürlich mussten die Unwissenden von den |
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Schmierblättchen wieder in öliges Brackwasser hereinsteuern, völlig jenseits jeglicher künstlerischer oder philosophischer Ambitionen. Es konnte ja keine anständige Konversation begonnen werden, wenn sich die Wege eines Alphas mit denen von renitenten Epsilons kreuzten. Insofern war es auch nur konsequent, die Frage des Lokalreporters komplett zu ignorieren: „Strangelove, strange highs and strange lows. Strangelove.“ Und die Stille war im Presseraum von Canon wieder einmal mit Händen zu greifen. |
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30.04.2013 18:30 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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