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COPA NEWS |
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Kein Pulitzer-Preis
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Jetzt gibt es also einen Preis für den besten monatlichen Artikel innerhalb der großen und weiten Copa-Welt. Für die ganze Copa-Welt? Nein, in der Elfenbeinküste muss sich laut Stella-Trainer Carlos Finisterre niemand sorgen machen, für die Qualität eines schriftlichen Beitrags ausgezeichnet zu werden: "Da findet man eher in der Wüste Gobi einen Zigarettenautomaten oder unter dem Sofa von Manfred |
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Amerell einen Playboy (sic: das Magazin!), als dass jemand in der Elfenbeinküste einen Literaturpreis verliehen bekommt." Sprach es gelassen aus und verliess dann vorzeitig das Trainingsgelände: "Bei den Pfeifen kann ruhig der Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka das Training leiten. Ich werde mich in dieser Saison angesichts der sportlichen Unterlegenheit nunmehr der Komposition einer neuen Vereinshymne widmen." |
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04.03.2010 11:04 -
Carlos Finisterre -
Stella d'Adjamé
(Archiv)
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Olympisches Desinteresse
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Während in Vancouver die Olympischen Spiele bereits auf die Zielgerade einbiegen, steht die erste Ligasaison der Elfenbeinküste noch voll im Saft. Dennoch verfolgt man auch in der Cote d'Ivoire die Olympiade in Kanada mit großem Interesse, ausser natürlich Stella-Trainer Carlos Finisterre: "Das sind doch alles Sportarten für Bekloppte: Riesenslalom, Doppelsitzer-Rodeln oder Curling. Nur dem Eishockey kann ich |
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einige durchaus spannende Facetten entlehnen, wir werden das Zweikampftraining demnächst in eine ähnliche Richtung lenken." So verwundert es dann auch nicht das der Nörgelkopp aus Mexiko auch keine Wintersportler der Spiele benennen kann, der Name Magdalena Neuner war Finisterre überhaupt kein Begriff: "Wer soll das sein? Aus Deutschland? Ich kenne nur drei deutsche Sportlerinnen: Uschi Disl, Peggy Büchse, Uta Pippig." |
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25.02.2010 15:23 -
Carlos Finisterre -
Stella d'Adjamé
(Archiv)
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Liebesgrüße aus Kapstadt
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Wer hätte das gedacht? Der ehemalige südafrikanische Zweitligatrainer Carlos Finisterre hat es doch glatt auf die Liste der "100 Personen, die Südafika am meisten positiv beeinflusst haben" geschafft. Zum großen Erstaunen erreichte der eigentlich recht unbeliebte Mexikaner in der von Johann van Kerneren präsentierten TV-Show einen sensationellen 97. Rang. In der von Nelson Mandela |
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angeführten Liste finden sich dann auch so illustre Namen wie Bischof Tutu, Miriam Makeba oder Charlize Theron, zu denen der Misanthroph aus Monterrey eigentlich nicht so wirklich passen will. Wer nun aber gedacht hat, dass dieses sensationelle Ergebnis auch zu grosser Begeisterung bei Finisterre geführt hat, sah sich mal wieder eines Besseren belehrt: "Vier Plätze hinter Howard Carpendale, so eine Sauerei!" |
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14.02.2010 10:43 -
Carlos Finisterre -
Stella d'Adjamé
(Archiv)
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Ein Quantum Post
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Gewohnt verärgert zeigte sich in dieser Woche Stella-Trainer Carlos Finisterre. Nachdem er bereits das Wappen seines vorherigen Vereins aus Südafrika als „humanitäre Katastrophe“ bezeichnet hatte, stößt auch das Emblem seines neuen Clubs Stella d’Adjamé auf nur wenig Gegenliebe beim Misantrophen aus Mexiko: „Das sieht ja aus wie ein Poststempel aus Burkina Faso! Wir sind aber nicht der Postverein oder der Polizeisportclub aus Abidjan, wir sind ein Traditionsclub der Elfenbeinküste!“ Umgehend hat |
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Finisterre seinen Adlatus Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka beauftragt, eine Kommission zu bilden, die nach Alternativvorschlägen für ein neues Wappen suchen soll. Überdies zeigt man sich mittlerweile im Umfeld des Vereins vom Mexikaner bereits leicht genervt. Im Präsidium wird bereits darüber gemurrt, dass Finisterre in den letzten Tagen nur selten auf dem Trainingsplatz vorzufinden war und stattdessen aktuell eine eigene Vereinshymne komponiert, die in den nächsten Wochen einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. |
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10.02.2010 18:38 -
Carlos Finisterre -
Stella d'Adjamé
(Archiv)
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Komm, wir fahren nach Abidjan
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Heut' sag' ich, es war einmal
Fussball voller Angst und Qual.
Finisterre und gute Feen,
Erfolg war hier nicht vorgesehen.
Halt ihn, hab' ich oft gesagt!
Wie, hast du mich dann gefragt?
Torwart... hat total versagt...
In Abidjan.
Komm wir fahren nach Abidjan,
Ich weiß, dass uns nichts passieren kann.
Willi und ich, wir ham's doch im Griff,
Dabei saßen wir längst auf dem sinkenden Schiff.
Pressing, hab ich noch gesagt!
Wie, habt ihr mich dann gefragt?
Abwehr... hat total |
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versagt...
In Abidjan.
Traum von Abidjan,
Der die Hoffnung nahm.
Allein in einer fremden Stadt,
Allein in Abidjan.
Siege, Ruhm und Gold,
Haben wir gewollt.
Elefanten soll'n vom Himmel fallen,
Und nie verblüh'n.
Komm wir fahren nach Abidjan!
Es war klar, dass man den Ball nicht halten kann
Drei Punkte haben sich den Starken gewählt.
Verloren, wenn man zu den Schwächeren zählt.
Traum von Abidjan,
Der die Hoffnung nahm.
Allein in einer fremden Stadt,
Allein in Abidjan. |
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30.01.2010 09:18 -
Carlos Finisterre -
Stella d'Adjamé
(Archiv)
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Oh, wie schön ist Cote d'Ivoire
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Nachdem sich das Präsidium der Ledwaba Power Stars in Südafrika nicht zu einer Verlängerung des Vertrages durchringen konnte, erfolgt nun der Neustart in der Elfenbeinküste für Carlos Finisterre. Der Misantroph aus Mexiko, laut eigener Aussage bis dato "Erstligatrainer, gefangen im Körper eines Zweitligatrainers" schafft damit bei Stella Club d'Adjamé (schon wieder Sterne...) erstmals den Sprung in die höchste Spielklasse eines afrikanischen Landes. Neben dem erklärten Gourmet, Philosophen, Industrial-Fan, Besserwisser und Nörgelkopp (der sich außer um das Training immer um |
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alles kümmert), ist auch seine rechte Hand wieder dabei: Der ewige Scherge, Lakei, Paladin, Vasalle, treue Adlatus Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka begleitet den Mexikaner auch bei seinem neuen Abenteuer. Der gelernte Psychologe und Gegenpol zum cholerischen Finisterre wird sich wohl vorwiegend um die profanen Dinge wie Training und Motivation der Spieler kümmern dürfen. Carlos Finisterre freut sich jedenfalls auf die neue Herausforderung: "In einem Land mit gewissem französischem Einschlag dürfte zumindest schon einmal die Küche gar nicht so schlecht sein." Na dann, bon appetit monsieur Finisterre. |
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23.01.2010 10:05 -
Carlos Finisterre -
Stella d'Adjamé
(Archiv)
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In einer Zukunft aus Tränen und Schmerz
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Da ist er geplatzt, der flüchtige Aufstiegstraum der Stromsterne aus Ledwaba. Ein bemerkenswert motivierter Gegner im ersten Heimspiel, eine mäßige Taktik und als Krönung die Arbeitsverweigerung von Bloemfontain Celtic im alles entscheidenden letzten Saisonspiel bei Alexandra United. Somit steht auch die Zukunft von Trainer Carlos Finisterre und Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka auf dem Spiel. Konsterniert lauschten Fans und Spieler am 30. Spieltag den Radioberichten von |
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den fremden Plätzen, doch außer einer nachsichtigen Oma hatte das Saisonende nur Tränen für die Ledwaba Power Stars bereit. Für den Misanthrophen aus Monterrey könnte dies das Ende seines Südafrika-Abenteuers bedeuten, der süße Nektar neuer afrikanischer Ligen lockt bis nach Mexiko. Bei aller Frustration soll aber eine wichtige Botschaft nicht unterschlagen werden: Glückwunsch an die beiden Aufsteiger und viel Erfolg in der kommenden Saison in der Königsklasse! |
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12.01.2010 20:29 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Oh, wie schön ist Kamerun
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Auch in der aktuellen Woche wollte bei den Stromsternen aus Ledwaba keine Ruhe einkehren. Trainer Carlos Finisterre kokettierte mit einem Angebot aus Kamerun, wo anbeglich ein Erstligist Interesse an einer Verpflichtung des Misantrophen aus Mexiko bekundet haben soll. Dies unterlegte der umstrittene Trainer noch mit der Einwertung, dass man dort professionelle Strukturen und ein kompetentes Präsidium vorfinden würde - im Gegensatz zu den Power Stars. Im Nachgang zu dieser Bemerkung schien der |
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Rauswurf von Finisterre schon beschlossene Sache, allerdings bremste der Blick auf die Tabelle den Aktionismus von Präsident Stephen Mbabane. Vor dem letzten ZAT war das Team aus dem Umland von Pretoria durch unglückliche Ergebnisse der Konkurrenz auf einen Aufstiegsplatz gespült worden. Um keine Unruhe vor der entscheidenden Spielrunde aufkommen zu lassen, beließ es der Verein somit bei einer weiteren Abmahnung. Am Saisonende soll dann aber eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden. |
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11.01.2010 18:36 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. - Teil 4
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Auch in dieser Woche gibt es keine Neuigkeiten aus Stromsternland, stattdessen halt mal wieder die leidige Zeitungs-Kolumne von Trainer Carlos Finisterre. In der Rubrik "Musikalische Verbrechen der Menschheitsgeschichte" portraitert er Stücke, die - sagen wir mal - nicht ganz seinen Geschmack getroffen haben.
4. Westlife: "Uptown Girl" (2001)
Über die Cover-Version als solches könnte man sicherlich ganze Bücher schreiben, und vermutlich wäre diese Kolumne allein mit schlechten Kopien altbekannter Originale bestens zu füllen. Die Gretchenfrage, die sich ein jeder normale Hörer bei diesen Plagiaten stellt: Warum macht man eine Cover-Version, die genau wie das Original klingt, wenn es aber das Original doch schon gibt? Die Antwort auf diese Frage |
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ist naturlich gänzlich unromantisch: Weil man ohne einen Funken eigene Kreativität einen Sack voll Asche mit einem bewährten Titel verdienen möchte. So versuchten sich auch 2001 die Iren von Westlife (wenn das im Übrigen wirklich das "Leben im Westen" wäre, hätten zu Zeiten des Kalten Krieges vermutlich viele Menschen rübergemacht nach Osten) an einem Billy-Joel-Klassiker, um ihn in ihrer Zielgruppe (Mädchen <= 15 Jahre) formvollendet abzuverkaufen. Das Resultat ist eine armselige und blutleere Kopie ohne eine Spur eigenes (West)Leben. Ein von der Allgemeinheit vermutlich derart vergessener Beitrag, dass sich die meisten erst durchdas Lesen dieser Zeilen daran erinnern, dass er tatsächlich existiert hat. Es hätte ihn ja auch nun wirklich nicht gebraucht. |
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02.01.2010 20:50 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Ungenießbarer Metaphernsalat
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Eine seltsame Pressekonferenz durften die Zuschauer nach dem 1:0 der Strom-sterne aus Ledwaba gegen die Witbank Black Aces miterleben. Power-Stars-Coach Carlos Finisterre brachte das Spiel nicht so richtig auf den Punkt: „In der ersten Halbzeit haben wir gebangt wie der Flugzeugträger vor dem Obstbaum. Wir haben uns das Brett von der Wand nehmen lassen und Glück gehabt, nicht vom Gegner zwischen die Lichtorgel gekippt worden zu sein.“ Was war passiert? Klarer Fall, Carlos Finisterre waren |
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übers Wochenende die Metaphern schlecht geworden. Glücklicherweise hatte aber Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka die Telefonnummer vom Metaphern-Bringdienst aus Pretoria griffbe-reit. Nach einer Pause von 30 Minuten wurde die PK von Trainer Finisterre fort-gesetzt: „Der Gegner hat uns in der ersten Halbzeit in die Mangel genommen. Nur mit viel Glück konnten wir heute das Schiff über das tosende Meer steuern und letztlich das Heu in die Scheune bringen.“ Na also, geht doch. |
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27.12.2009 11:29 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. - Teil 3
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In dieser Woche fällt erneut die sportliche Berichterstattung über die Ledwaba Power Stars aus, stattdessen liegt eine weitere Ausgabe der journalistischen Ausführungen über besonders miese Stücke der Musikgeschichte von Stromsterne-Coach Carlos Finisterre vor.
3. Charly Lownoise & Mental Theo: „Wonderfull Days” (1995)
Es gibt wohl kaum ein Land auf der Welt, in dem es pro Quadratkilometer eine derart große Zahl an fiesen Interpreten gibt, wie in Holland (nicht einmal in Österreich). Vielfach wird behauptet, dass Künstler wie Heintje, Electronica’s, Vadder Abraham oder die Hermes House Band die späte niederländische Rache für den Zweiten Weltkrieg wären, dies soll aber nicht Gegenstand der aktuellen Betrachtung sein. Heute rücken wir stattdessen die Kirmesmusiker Karl |
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Weniglärm und Menthol-Theo in den Mittelpunkt, die auf dem Scheitelpunkt der Technowelle surften, um danach im Meer der Bedeutungslosigkeit zu ertrinken. Nun mag der aufmerksame Chronist anmerken: „Wiese waren die denn schlechter als Scooter oder die Vengaboys?“ Nun, dort wo man den deutschen Epigonen der Musik ohne Instrumente zumindest aufgrund ihrer frühzeitigen Marktbearbeitung einen Hauch von Innovation attestieren darf, bleibt dieser bei den beiden Knallchargen aus Holland völlig aus (und optisch hält man den Vergleich mit den Vengaboys auch nicht stand). Am Ende bleibt lieblos und zeitgeistkonform fabrizierte Massenware, die nur in der mathematischen Kombination von Promille > 2,0 und IQ < 78 dauerhaft zu ertragen ist. Ein ideales Weihnachtsgeschenk also für den doofen Cousin oder das vorwiegend mit Panzern spielende Patenkind. |
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19.12.2009 16:10 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Heraldik für Fortgeschrittene
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"Für so ein Publikum wie wir es haben, muss man woanders zwei Meter tief buddeln!" Nach dieser erneuten Zuschauerbeschimpfung während des 1:0-Heimsiegs gegen die Raubkatzen aus der Blumenfontäne reichte es dem Präsidium der Ledwaba Power Stars. Der notorische Nörgler und Stromsterne-Trainer Carlos Finisterre wurde mal wieder abgemahnt. Bei einer weiteren Verfehlung soll der streitbare Mexikaner dann endgültig vor die Tür des Vorstadtclubs von Pretoria gesetzt werden. Aber Finisterre wäre nicht Finisterre, wenn er sich hiervon sonderlich beeindrucken ließe. Auch |
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zum bis dato nicht aufgetauchten Wappen der Power Stars verbreitete der Coach seine exklusive Meinung: "Gott sei Dank habe ich alle Fahnen und Vereinswimpel an einem sicheren Ort versteckt. Unser Wappen ist einfach viel zu scheusslich, um es der Allgemeinheit zuzumuten. Da kotzt der Heraldiker! Es ist viel besser, so zu tun, als ob wir uns kein Wappen leisten könnten. So ist's doch auch ganz schön." Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka versucht danach etwas ratlos, die Wogen zu glätten: "Er (Finisterre) hat das bestimmt nicht so gemeint... glaube ich... oder?" |
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09.12.2009 20:53 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. – Teil 2
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Auch in dieser Woche hat sich Stromsterne-Trainer und Hobbyschreiberling Carlos Finisterre wieder einem (aus seiner verqueren Sicht) besonders verabscheuungswürdigen Musikstück gewidmet und es in den Mittelpunkt seiner Kolumne („Musikalische Verbrechen der Menschheitsgeschichte“) verfrachtet:
2. John Cage: ORGAN²/ASLSP (1985/1987)
Manchmal ist nicht die Kunst selbst das Verbrechen, sondern die wahnsinnigen Ideen, die durch sie in anderen Menschen geweckt werden. So wie man den Physiker Robert Oppenheimer wohl kaum für die Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki verantwortlich machen kann, fällt es auch schwer, über John Cage zu richten. Im Prinzip ist |
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ORGAN² eine normale Orgelkomposition des 20. Jahrhunderts. Schwerwiegende Folgen musste aber der Zusatz ASLSP („as slow as possible“) haben, der späteres Unheil provozierte. So fühlte man sich dann auch in der Kulturmetropole Halberstadt dazu berufen, den Titel angemessen umzusetzen und die Partitur wirklich laaaaangsam zu spielen. Die Aufführung des zeitlich längsten Stückes der Welt begann im Jahr 2001 und soll nur 639 Jahre andauern. Für alle, die im Sommer nächsten Jahres noch nichts vorhaben, am 5. Juli 2010 ist der nächste Tonwechsel vorgesehen. Potentiellen Heiratskandidaten sei darüber hinaus empfohlen, den Dom von Halberstadt weiträumig zu umfahren. |
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01.12.2009 19:54 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Klaus Kinski im Land der Stromsterne
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Am vergangenen Spieltag sorgte in der ansonsten erstaunlich ruhigen Mvela Golden League erneut Ledwaba-Trainer Carlos Finisterre für einen handfesten Skandal. Noch während des 3:0-Heimsieges über den Tabellenletzten Tembisa Classic beschimpfte er das nicht besonderes zahlreich anwesende Publikum: „Ich höre immer, bei den Kaizer Chiefs oder den Pirates, da wäre richtig Stimmung im Stadion... nicht wie bei uns... Scheiß-Stimmung?!... IHR seid doch für die Stimmung verantwortlich! Und außerdem: Wenn wir den Sponsoren |
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nicht die Kohle aus der Tasche ziehen würden, glaubt ihr denn im Ernst, dass ihr für 8 Rand in der Südkurve stehen könntet?“ Eine ähnliche Form der Publikumsbeschimpfung hatte es zuletzt wahrscheinlich bis Klaus Kinski oder bei einem unbedeutenden Sportverein aus Süddeutschland gegeben. Trotz des klaren Sieges verließen die 1.400 Zuschauer wütend das Stadion. Stromsterne-Fan Mvelo Tsaningwa brachte die Stimmung auf den Punkt: „Hoffentlich geht der ärgerliche weiße Mann bald in seine Heimat zurück.“ |
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26.11.2009 17:00 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. – Teil 1
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Wie in der Vorwoche bereits angekündigt, schreibt Stromsterne-Coach Carlos Finisterre mittlerweile für ein südafrikanisches Musikmagazin. Die unregelmäßig erscheinende Kolumne firmiert unter dem Titel „Musikalische Verbrechen der Menschheitsgeschichte“ und widmet sich besonders aus (Finisterres) sehr subjektivem Blickwinkel mit missglückten Kompositionen.
1. Nicki: „I bin a bayrisches Cowgirl” (1987)
In den 80er Jahren erfreuten sich Titel eines niederbayrischen Friseuropfers einer kaum nachvollziehbaren Beliebtheit. Fiesestes Machwert der etwa 140 Zentimeter großen Nicki, bürgerlich Doris Andrea Hrda, war dabei der Titel „I bin a bayrisches Cowgirl“. Ein mieses Lied für die von der großen weiten Welt träumende Sparkassenangestellte aus Kaufbeuren, die unentwegt von einer Reise in die Prärie des |
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Mittleren Westens träumt, dann aber doch – aus Sicherheitsgründen – lieber Urlaub im Schwarzwald macht. Ein Song der auf diese Weise spießige CSU-Heimeligkeit mit amorphem Fernweh kreuzt. Aber natürlich darf man eines nicht außer Acht lassen: Wir befinden uns hier in einer temporären Umfeld, in dem Franz-Josef-Strauss noch lebt und weiterhin eine bipolare Welt existiert. Insofern lässt sich der Titel natürlich auch als Mittel des Kalten Krieges verstehen, um DDR-Bürger für die Reisefreiheit auf die Barrikaden steigen zu lassen. Vielleicht also der Song, der David Hasselhoff und die Wiedervereinigung erst möglich machte. Schade eigentlich, dass der Mauerfall der Revanche aus dem Osten zuvorkam. Man hätte sich doch sehr über einen Beitrag von Mandy mit „Üsch bünn önn säcksisches LPG-Girl“ gefreut.
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18.11.2009 21:06 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Kritische Stimmen aus Ledwaba
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Da scheint jemand nicht ausgelastet. Nachdem wegen akuter Betrugsgefahr niemand aus der Mannschaft mehr mit Stromsterne-Coach Carlos Finisterre Poker spielen möchte (Es sei in diesem Zusammenhang an den Fünfling und das Full House mit zwei Karo-Damen erinnert...), hat sich der Mexikaner ein neues Hobby zugelegt. Der einzige Trainer, der auch für die Mvela Golden League eine Nichtabstiegsprämie (!) herausgehandelt hat, wird in den kommenden Wochen |
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unregelmäßig eine Kolumne für eine pseudo-intellektuelle Musikzeitschrift verfassen. Über den Inhalt wollte Finisterre noch nichts verraten, nur dass "der olle Jan Wigger [sic: vom Spiegel]" sich "schon mal warm anziehen" könne. Dennoch scheint die Vermutung nicht abwegig, dass die Lobeshymnen wohl eher sparsam ausfallen werden. So wies der Mexikaner nur süffisant darauf hin, dass sich "Kritiker" ja nun einmal von Kritik ableite. |
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12.11.2009 15:47 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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