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COPA NEWS |
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Oh, wie schön ist Kamerun
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Auch in der aktuellen Woche wollte bei den Stromsternen aus Ledwaba keine Ruhe einkehren. Trainer Carlos Finisterre kokettierte mit einem Angebot aus Kamerun, wo anbeglich ein Erstligist Interesse an einer Verpflichtung des Misantrophen aus Mexiko bekundet haben soll. Dies unterlegte der umstrittene Trainer noch mit der Einwertung, dass man dort professionelle Strukturen und ein kompetentes Präsidium vorfinden würde - im Gegensatz zu den Power Stars. Im Nachgang zu dieser Bemerkung schien der |
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Rauswurf von Finisterre schon beschlossene Sache, allerdings bremste der Blick auf die Tabelle den Aktionismus von Präsident Stephen Mbabane. Vor dem letzten ZAT war das Team aus dem Umland von Pretoria durch unglückliche Ergebnisse der Konkurrenz auf einen Aufstiegsplatz gespült worden. Um keine Unruhe vor der entscheidenden Spielrunde aufkommen zu lassen, beließ es der Verein somit bei einer weiteren Abmahnung. Am Saisonende soll dann aber eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden. |
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11.01.2010 18:36 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. - Teil 4
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Auch in dieser Woche gibt es keine Neuigkeiten aus Stromsternland, stattdessen halt mal wieder die leidige Zeitungs-Kolumne von Trainer Carlos Finisterre. In der Rubrik "Musikalische Verbrechen der Menschheitsgeschichte" portraitert er Stücke, die - sagen wir mal - nicht ganz seinen Geschmack getroffen haben.
4. Westlife: "Uptown Girl" (2001)
Über die Cover-Version als solches könnte man sicherlich ganze Bücher schreiben, und vermutlich wäre diese Kolumne allein mit schlechten Kopien altbekannter Originale bestens zu füllen. Die Gretchenfrage, die sich ein jeder normale Hörer bei diesen Plagiaten stellt: Warum macht man eine Cover-Version, die genau wie das Original klingt, wenn es aber das Original doch schon gibt? Die Antwort auf diese Frage |
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ist naturlich gänzlich unromantisch: Weil man ohne einen Funken eigene Kreativität einen Sack voll Asche mit einem bewährten Titel verdienen möchte. So versuchten sich auch 2001 die Iren von Westlife (wenn das im Übrigen wirklich das "Leben im Westen" wäre, hätten zu Zeiten des Kalten Krieges vermutlich viele Menschen rübergemacht nach Osten) an einem Billy-Joel-Klassiker, um ihn in ihrer Zielgruppe (Mädchen <= 15 Jahre) formvollendet abzuverkaufen. Das Resultat ist eine armselige und blutleere Kopie ohne eine Spur eigenes (West)Leben. Ein von der Allgemeinheit vermutlich derart vergessener Beitrag, dass sich die meisten erst durchdas Lesen dieser Zeilen daran erinnern, dass er tatsächlich existiert hat. Es hätte ihn ja auch nun wirklich nicht gebraucht. |
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02.01.2010 20:50 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Ungenießbarer Metaphernsalat
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Eine seltsame Pressekonferenz durften die Zuschauer nach dem 1:0 der Strom-sterne aus Ledwaba gegen die Witbank Black Aces miterleben. Power-Stars-Coach Carlos Finisterre brachte das Spiel nicht so richtig auf den Punkt: „In der ersten Halbzeit haben wir gebangt wie der Flugzeugträger vor dem Obstbaum. Wir haben uns das Brett von der Wand nehmen lassen und Glück gehabt, nicht vom Gegner zwischen die Lichtorgel gekippt worden zu sein.“ Was war passiert? Klarer Fall, Carlos Finisterre waren |
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übers Wochenende die Metaphern schlecht geworden. Glücklicherweise hatte aber Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka die Telefonnummer vom Metaphern-Bringdienst aus Pretoria griffbe-reit. Nach einer Pause von 30 Minuten wurde die PK von Trainer Finisterre fort-gesetzt: „Der Gegner hat uns in der ersten Halbzeit in die Mangel genommen. Nur mit viel Glück konnten wir heute das Schiff über das tosende Meer steuern und letztlich das Heu in die Scheune bringen.“ Na also, geht doch. |
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27.12.2009 11:29 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. - Teil 3
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In dieser Woche fällt erneut die sportliche Berichterstattung über die Ledwaba Power Stars aus, stattdessen liegt eine weitere Ausgabe der journalistischen Ausführungen über besonders miese Stücke der Musikgeschichte von Stromsterne-Coach Carlos Finisterre vor.
3. Charly Lownoise & Mental Theo: „Wonderfull Days” (1995)
Es gibt wohl kaum ein Land auf der Welt, in dem es pro Quadratkilometer eine derart große Zahl an fiesen Interpreten gibt, wie in Holland (nicht einmal in Österreich). Vielfach wird behauptet, dass Künstler wie Heintje, Electronica’s, Vadder Abraham oder die Hermes House Band die späte niederländische Rache für den Zweiten Weltkrieg wären, dies soll aber nicht Gegenstand der aktuellen Betrachtung sein. Heute rücken wir stattdessen die Kirmesmusiker Karl |
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Weniglärm und Menthol-Theo in den Mittelpunkt, die auf dem Scheitelpunkt der Technowelle surften, um danach im Meer der Bedeutungslosigkeit zu ertrinken. Nun mag der aufmerksame Chronist anmerken: „Wiese waren die denn schlechter als Scooter oder die Vengaboys?“ Nun, dort wo man den deutschen Epigonen der Musik ohne Instrumente zumindest aufgrund ihrer frühzeitigen Marktbearbeitung einen Hauch von Innovation attestieren darf, bleibt dieser bei den beiden Knallchargen aus Holland völlig aus (und optisch hält man den Vergleich mit den Vengaboys auch nicht stand). Am Ende bleibt lieblos und zeitgeistkonform fabrizierte Massenware, die nur in der mathematischen Kombination von Promille > 2,0 und IQ < 78 dauerhaft zu ertragen ist. Ein ideales Weihnachtsgeschenk also für den doofen Cousin oder das vorwiegend mit Panzern spielende Patenkind. |
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19.12.2009 16:10 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Heraldik für Fortgeschrittene
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"Für so ein Publikum wie wir es haben, muss man woanders zwei Meter tief buddeln!" Nach dieser erneuten Zuschauerbeschimpfung während des 1:0-Heimsiegs gegen die Raubkatzen aus der Blumenfontäne reichte es dem Präsidium der Ledwaba Power Stars. Der notorische Nörgler und Stromsterne-Trainer Carlos Finisterre wurde mal wieder abgemahnt. Bei einer weiteren Verfehlung soll der streitbare Mexikaner dann endgültig vor die Tür des Vorstadtclubs von Pretoria gesetzt werden. Aber Finisterre wäre nicht Finisterre, wenn er sich hiervon sonderlich beeindrucken ließe. Auch |
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zum bis dato nicht aufgetauchten Wappen der Power Stars verbreitete der Coach seine exklusive Meinung: "Gott sei Dank habe ich alle Fahnen und Vereinswimpel an einem sicheren Ort versteckt. Unser Wappen ist einfach viel zu scheusslich, um es der Allgemeinheit zuzumuten. Da kotzt der Heraldiker! Es ist viel besser, so zu tun, als ob wir uns kein Wappen leisten könnten. So ist's doch auch ganz schön." Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka versucht danach etwas ratlos, die Wogen zu glätten: "Er (Finisterre) hat das bestimmt nicht so gemeint... glaube ich... oder?" |
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09.12.2009 20:53 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. – Teil 2
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Auch in dieser Woche hat sich Stromsterne-Trainer und Hobbyschreiberling Carlos Finisterre wieder einem (aus seiner verqueren Sicht) besonders verabscheuungswürdigen Musikstück gewidmet und es in den Mittelpunkt seiner Kolumne („Musikalische Verbrechen der Menschheitsgeschichte“) verfrachtet:
2. John Cage: ORGAN²/ASLSP (1985/1987)
Manchmal ist nicht die Kunst selbst das Verbrechen, sondern die wahnsinnigen Ideen, die durch sie in anderen Menschen geweckt werden. So wie man den Physiker Robert Oppenheimer wohl kaum für die Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki verantwortlich machen kann, fällt es auch schwer, über John Cage zu richten. Im Prinzip ist |
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ORGAN² eine normale Orgelkomposition des 20. Jahrhunderts. Schwerwiegende Folgen musste aber der Zusatz ASLSP („as slow as possible“) haben, der späteres Unheil provozierte. So fühlte man sich dann auch in der Kulturmetropole Halberstadt dazu berufen, den Titel angemessen umzusetzen und die Partitur wirklich laaaaangsam zu spielen. Die Aufführung des zeitlich längsten Stückes der Welt begann im Jahr 2001 und soll nur 639 Jahre andauern. Für alle, die im Sommer nächsten Jahres noch nichts vorhaben, am 5. Juli 2010 ist der nächste Tonwechsel vorgesehen. Potentiellen Heiratskandidaten sei darüber hinaus empfohlen, den Dom von Halberstadt weiträumig zu umfahren. |
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01.12.2009 19:54 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Klaus Kinski im Land der Stromsterne
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Am vergangenen Spieltag sorgte in der ansonsten erstaunlich ruhigen Mvela Golden League erneut Ledwaba-Trainer Carlos Finisterre für einen handfesten Skandal. Noch während des 3:0-Heimsieges über den Tabellenletzten Tembisa Classic beschimpfte er das nicht besonderes zahlreich anwesende Publikum: „Ich höre immer, bei den Kaizer Chiefs oder den Pirates, da wäre richtig Stimmung im Stadion... nicht wie bei uns... Scheiß-Stimmung?!... IHR seid doch für die Stimmung verantwortlich! Und außerdem: Wenn wir den Sponsoren |
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nicht die Kohle aus der Tasche ziehen würden, glaubt ihr denn im Ernst, dass ihr für 8 Rand in der Südkurve stehen könntet?“ Eine ähnliche Form der Publikumsbeschimpfung hatte es zuletzt wahrscheinlich bis Klaus Kinski oder bei einem unbedeutenden Sportverein aus Süddeutschland gegeben. Trotz des klaren Sieges verließen die 1.400 Zuschauer wütend das Stadion. Stromsterne-Fan Mvelo Tsaningwa brachte die Stimmung auf den Punkt: „Hoffentlich geht der ärgerliche weiße Mann bald in seine Heimat zurück.“ |
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26.11.2009 17:00 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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M.V.d.M. – Teil 1
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Wie in der Vorwoche bereits angekündigt, schreibt Stromsterne-Coach Carlos Finisterre mittlerweile für ein südafrikanisches Musikmagazin. Die unregelmäßig erscheinende Kolumne firmiert unter dem Titel „Musikalische Verbrechen der Menschheitsgeschichte“ und widmet sich besonders aus (Finisterres) sehr subjektivem Blickwinkel mit missglückten Kompositionen.
1. Nicki: „I bin a bayrisches Cowgirl” (1987)
In den 80er Jahren erfreuten sich Titel eines niederbayrischen Friseuropfers einer kaum nachvollziehbaren Beliebtheit. Fiesestes Machwert der etwa 140 Zentimeter großen Nicki, bürgerlich Doris Andrea Hrda, war dabei der Titel „I bin a bayrisches Cowgirl“. Ein mieses Lied für die von der großen weiten Welt träumende Sparkassenangestellte aus Kaufbeuren, die unentwegt von einer Reise in die Prärie des |
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Mittleren Westens träumt, dann aber doch – aus Sicherheitsgründen – lieber Urlaub im Schwarzwald macht. Ein Song der auf diese Weise spießige CSU-Heimeligkeit mit amorphem Fernweh kreuzt. Aber natürlich darf man eines nicht außer Acht lassen: Wir befinden uns hier in einer temporären Umfeld, in dem Franz-Josef-Strauss noch lebt und weiterhin eine bipolare Welt existiert. Insofern lässt sich der Titel natürlich auch als Mittel des Kalten Krieges verstehen, um DDR-Bürger für die Reisefreiheit auf die Barrikaden steigen zu lassen. Vielleicht also der Song, der David Hasselhoff und die Wiedervereinigung erst möglich machte. Schade eigentlich, dass der Mauerfall der Revanche aus dem Osten zuvorkam. Man hätte sich doch sehr über einen Beitrag von Mandy mit „Üsch bünn önn säcksisches LPG-Girl“ gefreut.
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18.11.2009 21:06 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Kritische Stimmen aus Ledwaba
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Da scheint jemand nicht ausgelastet. Nachdem wegen akuter Betrugsgefahr niemand aus der Mannschaft mehr mit Stromsterne-Coach Carlos Finisterre Poker spielen möchte (Es sei in diesem Zusammenhang an den Fünfling und das Full House mit zwei Karo-Damen erinnert...), hat sich der Mexikaner ein neues Hobby zugelegt. Der einzige Trainer, der auch für die Mvela Golden League eine Nichtabstiegsprämie (!) herausgehandelt hat, wird in den kommenden Wochen |
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unregelmäßig eine Kolumne für eine pseudo-intellektuelle Musikzeitschrift verfassen. Über den Inhalt wollte Finisterre noch nichts verraten, nur dass "der olle Jan Wigger [sic: vom Spiegel]" sich "schon mal warm anziehen" könne. Dennoch scheint die Vermutung nicht abwegig, dass die Lobeshymnen wohl eher sparsam ausfallen werden. So wies der Mexikaner nur süffisant darauf hin, dass sich "Kritiker" ja nun einmal von Kritik ableite. |
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12.11.2009 15:47 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Aufruhr in Stromsternland
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Schlechte Laune bei den Ledwaba Power Stars: Coach Carlos Finisterre hatte sich nach dem 2:2 bei den Witbank Black Aces mal wieder mit Teilen der Mannschaft angelegt und insbesondere Innenverteidiger Charles Katanga hart attackiert ("der langsamte und übergewichtigste Abwehrspieler der ganzen Welt"). Speziell der Vorschlag des Trainers, Katanga möge doch "in den benachbarten Slums mal fragen, ob nicht jemand einen 200-Rand-Schein wechseln kann" sorgte in der Umgebung des Trainingsgeländes für gehöriges Unbehagen. Die Maßnahme sollte dazu geignet sein, dass "der Katanga - wenn ihn eine Horde Unzivilisierter verfolgt - endlich mal richtig die Beine in die Hand nimmt." Auch diese Äußerung |
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führte in der Nachbarschaft für große Empörung, mittlerweile soll sich sogar der Bürgermeister von Atteridgeville für eine Absetzung des Mexikaners ausgesprochen haben. Carlos Finisterre kontert die Vorwürfe allerdings gewohnt gelassen: "So lange hier im Umkreis von 20 Kilometern kein einziges angemessenes Restaurant oder Theater existiert, werde ich die Gegend weiterhin als intellektuelle Wüste bezeichnen. Kein Wunder, dass selbst der Vereinspräsident [sic: stammt aus Atteridgeville] keine drei bedeutenden europäischen Philosphen nennem konnte. Sehr Peinlich!" Peinlich dürfte dann auch das für morgen einberäumte Vier-Augen-Gespräch von Coach Finisterre mit dem gesamten Präsidium werden. |
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09.11.2009 18:38 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Tschunka-Tschunka Time
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Während Stromsterne-Coach Carlos Finisterre zur Trüffelernte und -verköstigung im französischen Périgord weilt, hat Assistenztrainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka auf dem Trainingsplatz kommisarisch das Zepter übernommen. Viele Leser haben sich sicherlich bereits gefragt, wie der schweizer Psychologe zu seinem afrikanischen Beinamen gekommen ist. Nun, im Jahr 1998 war Willi von Ügli mit dem Stamm der Tschunka-Tschunka in Verhandlungen über den Ankauf von sechs Hektar Land, auf dem die Firma Ciba-Geigy eine Chemiefabrik |
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errichten wollte. Als Preis konnte er mit Häuptling Kajumba Mutombo eine Schubkarre voll Bernstein aushandeln. Nach vollzogenem Geschäft bekam von Ügli daraufhin den Ehrentitel "Tschunka-Tschunka" verliehen. Erst einige Monate später stellte sich heraus, dass der pfiffige Mitteleuropäer den Eigenborenen keinen Bernstein, sondern 50 Kilogramm "Ricola Schweizer Kräuterzucker" überbracht hatte. Angeblich istseitdem für die Ergreifung von von Ügli im Tschunka-Tschunka-Territorium ein Kopfgeld von 500 Glasperlen ausgesetzt. |
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31.10.2009 18:18 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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ABSA oder Nedbank?
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In dieser Woche standen bei den Stromsternen aus Ledbawa die Sponsorenverhandlungen im Mittelpunkt. Dabei hatte der Verein zwei dicke Fische an der Angel: Die einheimischen Großbanken ABSA und Nedbank buhlten darum, als Trikotsponsor die Brust des Teams aus dem Vorort von Pretoria zieren zu dürfen. Doch während das Präsidium bereits verhandelte, meldete sich auch Trainer Carlos Finisterre zu Wort: „Also Nedbank, das kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Wir sind doch nicht nett! Da gefällt mir ABSA schon |
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viel besser. Absahnen ist ohnehin das Einzige, was Banken können. Und Punkte absahnen wollen wir schließlich auch.“ Überraschenderweise führten die Verhandlungen mit den Finanzhäusern im Nachgang nicht mehr zum Erfolg, statt dessen wird in der aktuellen Spielzeit der Schriftzug „Stanley’s Pizza Drive-Inn“ auf den Trikots der Stromsterne erscheinen. Dies allerdings sehr zum Unmut von Trainer Finisterre: „Eine unterirdische Kaschemme! Dagegen ist jeder Burger King ein Zwei-Sterne-Restaurant.“
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24.10.2009 21:09 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Neue Marketingkampagne gestartet
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Unbeeindruckt vom sportlichen Fehlstart ist in dieser Woche die neue Marketingkampagne von den Stromsternen aus Ledwaba gestartet worden. Insbesondere der neue Werbespot für das regionale Fernsehen sorgte bereits für Aufsehen, in welchem Coach Carlos Finisterre singend auf einem Aufsitzmäher über das Vereinsgelände brettert. Zu befürchten sind allerdings juristische Scharmützel, da man sich bei der Gestaltung der Kampagne doch sehr von der Konzeption einer deutschen Baumarktkette hat inspirieren lassen. Auch bei der musikalischen Untermalung scheint sich der Verein nicht um das Copyright geschert haben, auch wenn Finisterre beteuert, |
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„der Freddie hätte das so gewollt“. Ob man mit dem Auftritt neue Freunde gewinnen kann, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Für Fans der Stromsterne hier ein kleiner Appetitanreger aus dem Spot: „Herzlich Willkommen! Hereinspaziert! Hier gibt´s alles was den Fußballfan interessiert. Kleines feines Stadion, viele Superspieler, für Mitglied Nummer 1000, ne Flasche mit Tequila (Anmerkung der Redaktion: derzeit sind es 432)“ deng... „Jede Woche Einsatz, Grätschen statt Geplärre, und das allerbeste: Carlos Finisterre... PO-WER STARS LED-WA-BA“ rengel-dengel-dengel dät-de-dät-dä... |
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16.10.2009 11:29 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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Das Ende der Welt ist (erneut) gekommen
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Sie sind wieder zurück, die unheimlichen Kantonisten der Stromsterne von Ledwaba, dem prekären Vorstadtclub von Pretoria: Der hoffnungslos überforderte Vereinspräsident Stephen Mbabane und seine konsternierten Kollegen, der unglückselige Innenverteidiger Charles Katanga (nicht zu verwechseln mit Chris Katongo), Assistenztrainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka, seines Zeichens Schweizer, Psychologe und unverzichtbarer Paladin von... Coach Carlos Finisterre, Mexikaner, Misantroph, Gourmet, Industrial-Fan, Nörgelkopp, |
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Schnauzbartträger, Philosoph, Multitalent, Innovator, Besserwisser und vor allen Dingen meistens jenseits der Trainingsplätze aktiv. Daher verwundert es auch nicht, dass kurz vor Saisonbeginn keine sportlichen Nachrichten von den Power Stars vorliegen. Angeblich ist Trainer Finisterre derzeit primär mit der neuen Marketingkonzeption des Vereins und der Sponsorensuche beschäftigt. Auch ein Saisonziel konnte dem Mexikaner nur mühsam entlockt werden: "Seltener schlecht essen, häufiger gut spielen!", so der gewohnt knappe Kommentar. |
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11.10.2009 21:43 -
Carlos Finisterre -
Ledwaba Power Stars
(Archiv)
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