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Enttäuschung in Tétouan
Mit großer Enttäuschung wurde in Tétouan die Vertragsverlängerung von Nicolas Anelka beim FC Chelsea registriert. Ein fassungsloser MAT-Trainer Carlos Finisterre stellte sich daraufhin sichtlich verärgert der Presse: "Ein unverschämter Kerl. Dabei hatten wir unser ursprüngliches Angebot sogar noch verbessert und ihm einen Dacia Logan als Dienstwagen angeboten. Darüber hinaus hätte ihm Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka sogar eine Übernachtungsmöglichkeit in seinem

Hobbykeller angeboten, da hätte der Anelka nicht einmal Miete zahlen müssen. Aber gegen die Dekadenz verwöhnter Millionarios kann man als kleiner Verein wohl nicht viel machen." Ein neues Gerücht besagt übrigens, dass Bastian Schweinsteiger angeblich auf der Einkaufsliste von Moghreb Athlétic de Tétouan stehen soll. Aber auch hier klärt Trainer Finisterre auf: "Nein, an Schweini sind wir nicht interessiert. Ich hatte nur im Internet eine Palette Rinti für die Betriebskantine bestellt."
27.06.2010 12:00 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Transfercoup für Tétouan?
Äußerst konkrete Gerüchte ranken sich derzeit um Moghreb Athlétic de Tétouan, das Team von Trainer Carlos Finisterre. Angeblich soll sich der streitbare Coach um eine Verpflichtung von Nicolas Anelka (FC Chelsea) bemühen: "Der Spieler würde perfekt in unsere Mannschaft passen, ein vielseitiger Kämpfer mit großem Charakter und höchsten moralischen Standards. Darüber hinaus hat man mir gesagt, dass er auch menschlich integer sei und überhaupt keine Allüren

kenne. Wenn so ein Spieler am Markt zu haben ist, dann muss man als Präsidium schon einmal die letzten Kopeken zusammenkratzen." Angeblich soll die Geschäftsleitung von MAT dem FC Chelsea bereits ein Angebot für eine Ablösesumme abgegeben haben, im Gespräch sind derzeit 14 Ziegen, 350 kg Datteln und ein ferngesteuerter Maserati. Carlos Finisterre ist sich sicher, dass man in den nächsten Tagen Vollzug melden kann: "Bei so einem fantastischen Angebot wird der FC Chelsea sicherlich schwach werden."
23.06.2010 18:39 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
In der Schinkenstraße
Am vergangenen Wochenende hat sich MAT-Trainer und Schinkenfreund Carlos Finisterre in Erwartung kulinarischer Höhepunkte einen Besuch in der Schinkenstraße in Palma de Mallorca gegönnt. Die Begeisterung ob des Abstechers hielt sich danach beim exzentrischen Mexikaner in Grenzen: „So ein schöner Straßenname und dann ein derartiger Nepp! Billiger Fraß, übergewichtige deutsche Touristen und zu allem Überfluss auch noch ein Teppich mit dieser

grauenhaften Schlagermusik. In Nordkorea hätte man so jemand wie diesen grenzdebilen Krakeeler (sic: Jürgen Drews) mal gepflegt zu einigen Jahren Arbeitslager vergattert. Aber vor allem kulinarisch war dies eine Reise in den Vorhof zur Hölle, nicht einmal in der Elfenbeinküste habe ich so schlecht gegessen.“ Diese Nachricht erreicht uns im Übrigen telefonisch, Carlos Finisterre befindet sich noch einige Tage zur „Kur“ in der spanischen Extremadura.
16.06.2010 11:08 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Alle Augen auf Afrika
... aber natürlich nicht auf Marokko, denn die lokale Nationalmannschaft konnte sich ja mal wieder nicht für das anstehende Großereignis in Südafrika qualifizieren. Für den mexikanischen MAT-Coach Carlos Finisterre ist dieses Resultat auch eine Frage der Mentalität in seiner neuen Heimat: "Dem Marokkaner fehlt eindeutig der Killerinstinkt. Das sehe ich jede Woche auch bei uns im Training. Dazu dann auch noch dieses Phlegma, da wird sich nach einem 30-Km-Lauf am Strand natürlich gleich beim Präsidium beschwert. Oder immer dieses

Genörgel, wenn der Torwart dem Trainer das Auto waschen soll, um die Armmuskulatur auch mal anders zu belasten. Keine Frage, so wird das schwierig, den Anschluss an die afrikanischen Top-Länder zu finden." So sprach es Finisterre gelassen aus und gönnte sich auf der Veranda des Trainingsgeländes noch einige Tapas mit Bellota-Schinken, während die Spieler aus Tétouan am Mittelmeerstrand fluchend der Abendsonne entgegenliefen. Einen Tipp für Freitag hatte Finisterre dann aber auch noch auf Lager: "Südafrika 0, Mexiko 2."
08.06.2010 20:39 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Schweine im Weltall
Auch in dieser Woche weilte MAT-Coach (Moghreb Athlétic de Tétouan) Carlos Finisterre wieder abseits marokkanischer Sportplätze. Er hatte stattdessen die relative Nähe zu Spanien genutzt und sich auf die Suche nach dem berühmten Bellota-Schinken begeben, bei dem die Schweine halb wild leben und sich ausschließlich von Eicheln ernähren. Ursprünglich war nur ein Tagestrip geplant, allerdings ist der Mexikaner bis heute noch nicht wieder in Tétouan aufgetaucht. Nur eine kurze SMS

an Assistenztrainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka lässt vermuten, dass Finisterre sich noch immer in Spanien befindet: "Willi, ich habe hier noch einiges zu erledigen. SchweineSpielerbeobachtung. Vielleicht könnten wir in der Extremadura auch eine Außenstelle oder ein Nachwuchszentrum einrichten. Essen ist sehr gut, bester Schinken im ganzen Weltall. Gruss, Carlos" Wir sind gespannt, ob Finisterre zum Anpfiff der nächsten Spiele wieder den Weg zurück nach Marokko gefunden hat.
03.06.2010 12:58 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Überall ist Bitterkeit
Während Tétouan-Coach Carlos Finisterre in dieser Woche mit einer ausgekugelten Schulter in ärztlicher Behandlung weilte, übernahm Assistenztrainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka das Kommando auf dem Trainingsgelände. Allerdings kam der vom Schweizer geplante Mannschaftsabend beim Team nicht gut an, beim Genuss seines selbstgemachten Käsefondues mussten die meisten Spieler letztlich die Waffen strecken. Torhüter Rachid Boulabesy brachte die Stimmung bei Moghreb Athlétic de Tétouan (MAT) auf den

Punkt: "Unser Co-Trainer sollte lieber die Gegner bekochen, dann würden wir alle restlichen Matches gewinnen. Aber so fallen für die beiden Spiele am Wochenende mit Magenproblemen vier Spieler aus." Trainer Carlos Finisterre zeigte sich nach seiner Rückkehr erbost: "Muss der Willi denn ausgerechnet sein herrliches Käsefondue machen, wenn ich nicht da bin? Ich hätte mich über eine Auswahl an Käsen aus der Schweiz sehr gefreut, die Mimosen hier im Team dagegen wissen so etwas Leckeres gar nicht zu schätzen."
26.05.2010 20:19 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Im Land des Phosphates
Zu später Stunde hatte Tétouan-Coach Carlos Finisterre in der vergangenen Woche im lokalen Fernsehen eine Dokumentation über die natürlichen Ressourcen Marokkos gesehen. Zu seinem Erstaunen befinden sich 75% der weltweiten Vorräte an Phosphat in seinem neuen Heimatland. Dies veranlasste den streitbaren Mexikaner dazu, das Mannschaftsbudget für die aktuelle Saison nicht für Spielerneuzugänge oder Prämien zu verwenden, sondern den Gegenwert stattdessen in eine lokale Phosphatmine zu investieren. Mannschaftskapitän Sayid Bonaqua zeigte sich über die

Solotour seines neuen Coaches wenig begeistert: „Bei allem Respekt für den Trainer, aber wie sollen wir so oben mitspielen?“ Finisterre zeigte sich gegenüber der Kritik aber gewohnt gelassen: „Die Spieler sollen mal hübsch trainieren und ansonsten schön die Klappe halten. Diese langfristigen Investments können einen wertvollen Beitrag dazu leisten, den Verein wirtschaftlich zukünftig besser zu diversifizieren und deutlich unabhängiger vom Fußball zu machen. BWL, 1. Semester... aber davon haben die Plinten hier natürlich keine Ahnung.“
20.05.2010 20:59 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Keine Sisters of Mercy
"Hey now, hey now now, sing this corrosion to me. Angesichts des Sterns im Wappen ich dachte eigentlich, ich hätte bei den Sisters of Mercy unterschrieben." Mit dieser etwas eigenwilligen Vorstellung begann die erste Pressekonferenz von Carlos Finisterre als neuer Coach von MAT (Moghreb Athlétic de Tétouan). Der Menschenfeind aus Mexiko, der bereits als Trainer in Südafrika und der Cote d'Ivoire sein Unwesen trieb, hat beim marokkanischen Traditionsverein einen Vertrag für zunächst eine Spielzeit unterschrieben. Der erklärte Gourmet, Musikkritiker, Dauernörgler, Industrial-Fan, Pseudo-Philosoph

und Schnauzbartträger wird dabei (wie immer) assistiert von seinem schweizer Kompagnon Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka, einem gelernten Psychologen aus dem Kanton Appenzell-Innerrhoden. Finisterre war bei seinen bisherigen Stationen berüchtigt dafür, sich nicht unbedingt in erster Linie um so profane Dinge wie Spielvorbereitungen oder das Training zu kümmern. Was denn seine erste konkrete Maßnahme wäre, wurde der Mexikaner in der PK gefragt: "Ich suche mir jetzt erst mal ein gescheites Restaurant. Nach den Jahren in Pretoria und Abidjan möchte ich jetzt mal wieder gescheit essen." Na dann, bon appetit.
13.05.2010 10:04 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Ende einer unspektakulären Saison
Am kommenden Freitag endet die erste offizielle Saison in der Elfenbeinküste. Für Stella d'Adjamé verlief die Spielzeit ohne große Höhepunkte, schließlich dümpelte man fast immer auf den billigen Plätzen im Mittelfeld. Am Ende wird das Team von Trainer Carlos Finisterre wohl einen unspektakulären 8. Rang belegen und nicht mehr in den Kampf um die internationalen Plätze eingreifen können. Was bleibt nach der ersten Saison in der Cote d'Ivoire? Nun, eine sportlich ansprechende Spielzeit, eine sicherlich noch ausbaufähige Zeitungslandschaft und ein

frühzeitig (nahezu) feststehender Meister. Den erhofften Kultcharakter kann sich die Liga allerdings noch nicht ans Revers heften, da hinkt man doch noch ein ganzes Stück hinter anderen afrikanischen Ligen zurück. Zum Abschluss der Spielzeit haben wir Carlos Finisterre noch zu einem kurzem Statement über den designierten Meister gebeten: "Wer ist Meister geworden? Ach, Séwé Sport. Gut, denen ist das zu gönnen. Die waren damals ja mit der Dioxin-Katastrophe ganz schön gebeutelt." Ein schönes Schlußwort für die erste offizielle Saison in der Elfenbeinküste.
25.04.2010 11:06 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)
Oh, wie schön ist le Maroc
Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern von Abidjan. Derzeit sieht es nicht so aus, als ob die Verträge des renitenten Mexikaners Carlos Finisterre und seines Schweizer Assistenztrainers Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka bei Stella d’Adjamé verlängert werden. Vereinspräsident Didier Angouleme gab sich in der Thematik kryptisch: „Mit dem sportlichen Verlauf der Spielzeit kann man nicht wirklich zufrieden sein. Besonders ärgerlich ist aber, wie das hervorragende Vereinsrestaurant meiner Nichte vom Trainer diskreditiert

wurde. Da erwarte ich schon eine Entschuldigung von Finisterre.“ Dieser gab sich allerdings gewohnt unbeeindruckt: „Eher fliegt ein Schwein über das Santiago Bernabeu, als das ich mich bei der „dicken Vanessa“ und ihrer miesen Kaschemme entschuldige. Im Übrigen habe ich ein sehr gutes Angebot aus Marokko erhalten, dort kann man sicherlich deutlich besser speisen als in diesem Teil der Welt.“ Man wird also bald sehen, ob das Engagement bei Stella d’Adjamé für den Mexikaner nicht nur ein einjähriges Intermezzo bleiben wird.
20.04.2010 18:33 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)
Der Restauranttester
Stella-Coach Carlos Finisterre schlägt zurück: Der streitbare Mexikaner hat sich bei einem ivorischen Gourmetmagazin als Testesser beworben und wurde prompt eingestellt. Wie nicht anders zu erwarten, stand bei seinem ersten Besuch das „Entrecote d’Ivoire“ der „dicken Vanessa“ auf dem Programm, das unbeliebte Vereinsrestaurant von Stella d’Adjamé. Süffisant grinsend notierte Finisterre seine Bewertung nach der Verköstigung des Menus. Auch hier bleiben große Überraschungen aus, insgesamt wurde der Lokalität vom Stella-Trainer von 20 möglichen Punkten nur 1 Zähler

attestiert. Dieser Punkt wurde überhaupt nur vergeben, da „während des Essens keine Tiere durch den Essensraum liefen - zumindest keine, die größer als eine herkömmliche Bisonratte sind.“ Angeblich soll die „dicke Vanessa“ ob des brachialen Urteils sich bei ihrem Onkel [sic: dem Vereinspräsidenten Didier Angouleme] für eine schnelle Entlassung des renitenten Misantrophen aus Monterrey eingesetzt haben. Dieser zeigte sich allerdings unbeeindruckt: „Schlechtes Essen bleibt nun einmal schlechtes Essen. Und es gibt wenig unerfreulichere Dinge auf dieser Welt als derart mieser Fraß.“
13.04.2010 18:16 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)
Hausverbot für Finisterre
Nun hat die „dicke Vanessa“ also die Reißleine gezogen: Mit sofortiger Wirkung haben Stella-Trainer Carlos Finisterre und sein Co-Übungsleiter Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka Hausverbot in der Vereinsgaststätte „Entrecote d’Ivoire“. Finisterre hatte sich trotz einer Abmahnung wiederholt über die Qualitäten der Küche der Lokalität mokiert. Zuletzt hatte der streitbare Mexikaner den Bohneneintopf der korpulenten

Köchin als „faulige, schwefelhaltige Restepampe mit der Konsistenz des Teufelsmoors bei Uchte“ bezeichnet. Weshalb nun aber der Schweizer Co-Trainer ebenfalls in den Bannstrahl der „dicken Vanessa“ geraten ist, konnte nicht abschließend geklärt werden. Unbestätigten Gerüchten zu Folge hätte von Ügli bei der Chefin de Cuisine für Unbehagen gesorgt, da er die dargebotenen Speisen stets mit Ricola Schweizer Kräuterzucker verfeinert habe.
06.04.2010 18:43 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)
Ärger mit der dicken Vanessa
Nun hat es endlich doch geklappt mit der ersten Abmahnung für Stella-Trainer Carlos Finisterre. Hatte dieser sich in der Vorwoche noch massiv über die Qualität der Speisen in der Vereinsgaststätte beschwert, ereilten ihn nunmehr die Konsequenzen seiner wenig diplomatisch gewählten Worte. Zudem hatte er die Köchin und Wirtin des "Entrecote d'Ivoire" unvorsichtigerweise als "die dicke Vanessa" bezeichnet. Was der Misanthroph aus Monterrey in Mexiko allerdings wohl nicht wusste, war die Tatsache, dass die dicke Vanesse eine Cousine vom Vereinspräsidenten Didier Angouleme ist. So kam es wie es kommen musste:

Die dicke Vanessa ging beim Onkel petzen, und es folgte eine Abmahnung für den erklärten Gourmet. Immerhin bleibt festzuhalten, dass er in der Zeitspanne einer halben Saison in Südafrika meist ein halbes Dutzend Abmahnungen erteilt bekam, insofern kann schon eine Besserung festgestellt werden. Finisterre konnte seinen Ärger ob der (natürlich berechtigten) Kritik an den kulinarischen Leistungen des Vereinslokals dann auch nur mühsam verhehlen. Immerhin gelang es ihm aber, die Themen Vetternwirtschaft und Korruption galant zu umschiffen: "Was machen eigentlich The KLF heute? Von denen habe ich schon lange nichts mehr gehört."
27.03.2010 15:33 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)
Nix Lafer, Nix Lichter, Nix lecker
Das hatte sich Stella d'Adjamé-Coach Carlos Finisterre bei seinem Wechsel aus Südafrika in die Elfenbeinküste auch anders vorgestellt. Der französische Einfluss hatte bei ihm Hoffnung geweckt auf kulinarische Erlebnisse, aber was musste er im Gault Millau der Cote d'Ivoire lesen? "Als schnellster Weg an ein Sternemenu zu gelangen, kann nur eine Taxifahrt zum Flughafen empfohlen werden, um von dort aus den Direktflug der Air France von Abidjan nach Paris zu wählen." Somit waren also seine Befürchtungen zur Realität geworden. Die Küche

im Vereinsheim von Stella hatte ja bereits angedeutet, dass man es mit dem Essen in der Elfenbeinküste nicht so genau nimmt (Hauptsache der Teller ist voll). Finisterre äußerte sich bereits mehrfach verärgert über die dortige Verköstigung: "Im Prinzip sollte die dicke Vanessa den ganzen Fraß gleich in einen Trog kippen, dann könnten die Schweine zeitgleich verpflegt werden. Immerhin hat man hier richtig was vom Essen, beim Auspumpen des Magens darf man die Qualität der Speisen ja meistens noch ein zweites Mal bewundern." Na dann, bon appetit!
22.03.2010 15:32 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)
Peter Alexander reloaded
Da hatte sich Stella-Coach Carlos Finisterre mal wieder eine kleine Besonderheit für das tägliche Training ausgedacht. Als Hommage an sein Heimatland darf die Mannschaft nunmehr zum morgentlichen Appell den großartigen Song "Mexico mi amor" schmettern, den schon Peter Alexander und die deutsche Fussballnationalmannschaft 1986 zum besten geben. Der Misanthroph aus Mexiko hält diese Maßnahme für eine gelungene Maßnahme: "Da gibt es im stimmlichen Bereich

sicherlich noch Defizite, aber insgesamt bin ich mit der gesanglichen Leistung des Teams zufrieden. Gut, auch die Aussprache dieses deutschen Beitrags ist sicherlich noch verbesserungswürdig, aber sonst ging es." Auch Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka war von der neuen Trainingseinheit sehr angetan, in der kommenden Woche soll bei Stella d'Adjamé das beliebte "Im Sommer scheint Sonne, im Winter da schneit's. In der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz" erklingen.
18.03.2010 16:06 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)
Carlos und die Currywurst
Noch schlechter gelaunt als gewöhnlich zeigte sich Stella-Trainer Carlos Finisterre, nachdem sein Team auf die Abstiegsränge zurückgefallen war. Dabei brachte ihn aber nicht nur die vogelwilde Spielweise seiner Abwehr in Rage, auch ein kurzfristiger kulinarischer Trip in das Rheinland hatte für den Mexikaner seine Tücken: "Versuchen Sie mal, in Köln oder Düsseldorf eine gescheite Currywurst zu erhalten. Unmöglich! Was machen diese Knalltüten? Curryketchup! Dabei gehört zu einer richtig schönen Currywurst Ketchup und CurryPULVER! Mal abgesehen davon, dass man eine Wurst

schon aus ästhetischen und geschmacklichen Gründen nicht auf einer beheizbaren Edelstahlplatte brät, sondern stilecht unter der Verwendung von Holzkohle! Können die Plinten nicht mal Anschauungsunterricht in Castrop-Rauxel oder Wattenscheid nehmen. An jeder schmierigen Imbissbode dort gibt es eine bessere Currywurst als im Rheinland." Angesichts dieser erschütternden Nachrichten sah sich Finisterre auch nicht in der Lage, zur bedenklichen sportlichen Situation von Stella d'Adjamé Stellung zu nehmen: "Ich muss weg. Fragt den dahinten (sic: Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka)."
06.03.2010 16:53 - Carlos Finisterre - Stella d'Adjamé (Archiv)


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