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Nächste Ausfahrt: Kabul
Canon-Coach Carlos Finisterre nutzte einen kurzen Ausflug nach Deutschland zur Überprüfung der Faktenlage, ob im Land der großspurigen Automobile noch immer kein Tempolimit auf den Autobahnen existiert. Zur Zufriedenheit des eigenwilligen Mexikaners konnte man auf der A2 das Gaspedal an einigen Streckenabschnitten wirklich noch immer weit durchdrücken. Dennoch hätte der Trainer des kamerunischen Meister fast seinen Zubringerflug

in Düsseldorf verpasst, wofür Finisterre aber eine einleuchtende Erklärung hatte: „Wieso ist hier überall auf der Autobahn nur Oberhausen ausgeschildert? Keine Sau will nach Oberhausen fahren! Da kann man ja gleich die Entfernung nach Kabul oder Guantánamo mit angeben.“ Nun, ob allerdings schon amerikanische Truppen in Oberhausen stationiert sind, darüber konnte oder wollte Finisterre keine Auskunft erteilen.
28.02.2012 19:59 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Die Verbannung des Bonaparte
Orientierungslos dümpelt Champion Canon Yaoundé in dieser Spielzeit durch das Mittelfeld der Elite One. Für Unbehagen sorgte bei der Auswärtsniederlage bei Meisterschaftsanwärter Unisport de Bafang eine bemerkenswerte Personalie, nachdem Trainer Carlos Finisterre seinen Innenverteidiger Bonaparte Ratatouille bereits nach sieben Minuten vom Feld genommen und danach von einer „absolut indiskutablen Leistung eines unglaublichen Rumpelfussballers“ gesprochen hatte. Ansonsten verlief die

Woche in der Hauptstadt äußerst unspektakulär, noch dem Erreichen des Viertelfinales in der CAF Champions League darf man sich bei Canon noch immer nicht auf die heimische Liga fokussieren. Tja, Herr Finisterre, angesichts der ansonsten kaum nennenswerten Nachrichtenlage vielleicht noch einige warme Worte zum Tod von Whitney Houston?: „Nein, die ging mir schon zu Lebzeiten ziemlich auf den Keks. Hoffentlich müssen wir im Radio jetzt nicht ständig ihre Songs über uns ergehen lassen.“
17.02.2012 20:06 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Anwalt in eigener Sache
Etwas überraschend kam heute die Nachricht über den Ticker, dass Canon-Trainer Carlos Finisterre seine Option zur Vertragsverlängerung wahrgenommen hat und somit bis Saison 37 als Coach der Hauptstädter fungieren wird. Zuvor waren Spekulationen aufgekommen, dass das Präsidium den renitenten Mexikaner möglichst schnell aus dem Verein jagen wollte, nachdem dieser die Anhänger des Clubs massiv angegriffen hatte. Allerdings scheinen die Verträge von Finisterre stets einen etwas eigentümlichen Zuschnitt zu haben, bei einer vorzeitigen Kündigung würden angeblich ein

Lamborghini Murcielago und die Kakaoernte des gesamten Landes fällig. Der bekennende Misanthrop lieferte endlich auch eine Erklärung für die Tatsache, dass seine Arbeitspapiere immer einige äußerst begünstigende Sonderklauseln besitzen: „Nun, ich habe schließlich drei Monate ein Praktikum bei der FIFA gemacht. Damals war ich bei diesem komischen Typen aus Paraguay, der wollte, dass man den FA Cup nach ihm benannt, damit England den Zuschlag für die WM bekommt. Sie können mir glauben, da kann man einiges lernen, was einem später noch von großem Nutzen ist.“
12.02.2012 14:35 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Stille in der Südkurve
Die erste Heimniederlage der laufenden Saison führte zu ausnehmend schlechter Laune bei Meister Canon Yaoundé. Während in der lokalen Zeitung die taktischen Defizite des Trainers als Ursache genannt werden, zeigt sich Übungsleiter Carlos Finisterre in einer Pressekonferenz gewohnt uneinsichtig: „Natürlich sind die Fans an Pleite in erster Linie Schuld, da ist die Stimmung auf dem Melaten-Friedhof in Köln ja in der Regel viel besser!“ (Unruhe im Auditorium)

„IHR Experten seid doch selber für die Stimmung hier verantwortlich! Dann geht doch zu Caiman Douala, wenn es da angeblich so viel besser ist! Was glaubt ihr eigentlich, warum ihr für kleines Geld in der Südkurve stehen könnt? Doch nur, weil wir den Firmen für die Logen die Kohle bündelweise aus der Tasche ziehen! So sieht das mal aus! Undankbares Volk!“ Mögliche Ähnlichkeiten zu noch lebenden oder verstorbenen Personen sind übrigens rein zufällig.
08.02.2012 19:47 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Der Knackpunkt beim T-Punkt
„Wieso haben eigentlich alle Angestellten im Telekom-Shop einen Anzug an? Wollen die damit etwa Seriosität vorgaukeln? Aber wer soll denn im Ernst glauben, dass es sich bei diesen Gestalten um mehr als die schmierige Variante eines ordinären Staubsaugervertreters handelt? Oder die Banker! Laufen zwar mit Schlips und Kragen durch die Gegend, aber deswegen hält die doch niemand mehr für glaubwürdig! Insofern könnten die doch auch mit Jogginghose und

Metallica-Shirt vor einem sitzen, wenn sie wieder ein gehebeltes Garantie-Express-Knockout-Index-Turbo-Value-Brühwurst-Treibsand-Zertifikat mit salvatorischer Klausel verhökern wollen. Für all diese Anzugträger mit Verkaufsabsicht hier ein kleiner Tipp von Onkel Carlos: Seriosität hat nix mit den Klamotten zu tun, sondern in erster Linie mit dem eigenen Verhalten! Da lobe ich mir sogar den Vincent Raven: der tut wenigstens nicht so, als ob er kein Gaukler wäre.“
27.01.2012 20:20 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Land ohne Africa Cup
Erwartungsfroh versammelte sich Canon-Coach Carlos Finisterre vor dem heimischen Fernseher, um das Abschneiden Kameruns beim Africa Cup zu verfolgen. Doch dann der Schock: sein Arbeitgeberland hatte sich nicht einmal für den wichtigsten Wettbewerb des Kontinents qualifiziert! Für dieses unsäglich schlechte Resultat hatte der Mexikaner erwartungsgemäß überhaupt kein Verständnis: „Was haben wir denn für Pfeifen als Nationaltrainer? Da sind sogar Länder wie Botswana

oder Burkina Faso dabei, bei denen würde kein Mensch merken, wenn die im Diercke-Weltaltlas in der nächsten Auflage vergessen würden. Und Kamerun schafft nicht einmal die Qualifikation, das ist eine Schande!“ Nun, besser machen können es ja bald die Copa-Trainer, wenn es darum geht, die Copa-WM in Marokko zu erreichen. Na, Herr Finisterre, wäre das nichts für Sie? „Ich bin doch nicht verrückt. Da sollen sich mal schön die Kollegen drum kümmern.“

25.01.2012 19:51 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Junge, komm bald wieder!
Keinerlei Neuigkeiten gibt es in dieser Woche aus dem Lager von Canon Yaoundé. Dies ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass sich Trainer Carlos Finisterre bei einer Enchiladas-Party im Herzen der Hauptstadt so richtig den Magen verdorben hat und diesmal sogar ganz offiziell krankgeschrieben in der heimischen Hängematte verweilen muss. Aus diesem Grund sieht man auf dem Trainingsgelände des Meisters derzeit viele entspannte Gesichter, denn wo sonst der Tyrann aus Zentralamerika laute Anweisungen über den Platz

brüllt, hält nun für einige Tage der schweizer Feingeist Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka das Zepter in der Hand. Der Co-Trainer von Canon wollte dieser Zeitung dann auch noch einen Wunsch mit auf den Weg geben: „Wir würden uns hier bei Canon Yaoundé sehr freuen, wenn unser Trainerkollege aus Baham bald wieder den Weg zurück in die Liga findet. Bei der Überwindung aller sich momentan auftürmenden Schwierigkeiten wünschen wir viel Kraft und Ausdauer. Auf ein baldiges Wiedersehen in der Elite One!“
16.01.2012 20:27 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Aperol Spritz
Neben dem üblichen Tagesgeschäft stand an diesem Wochenende auch ein besonderer Programmpunkt auf der Agenda von Canon Yaoundé. Für den amtierenden Champion stand am Sonntag der traditionelle Empfang beim kamerunischen Staatschef an. Doch bereits beim Beginn der Veranstaltung sorgte Coach Carlos Finisterre für einen Eklat: „Besteht eigentlich mittlerweile eine gesetzliche Verpflichtung, dass man bei Empfängen

Aperol Spritz reichen muss? Ich kann das Dreckszeug nicht mehr sehen! Das ist die gleiche Liga der Armseligkeit wie Asti Spumante, Dosenfleisch oder Welfenspeise! Was ist das hier für ein stil- und niveauloser Haufen?“ Einen Vorteil hatte für den Mexikaner sein denkwürdiger Auftritt dann doch: während das Team die Silberne Ehrennadel verliehen bekam, hatte Finisterre im weiteren Verlauf des Vormittages vorzeitig frei.
09.01.2012 20:10 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Hasso von Metternich
Kurz nach dem ersten Spieltag ist dann auch Canon-Trainer Carlos Finisterre endlich mal wieder nach Yaoundé zurückgekehrt. Aber nicht alleine, sondern begleitet von einem Schäferhund, der Zähne fletschend der ersten Pressekonferenz nach Rückkehr des Mexikaners beiwohnte: „Das ist übrigens Hasso von Metternich, ein edles Zuchttier, ein direkter Nachfahre von Tasso von Zitzewitz und Anna-Maria Lagerblom. Ich habe mir gedacht, dass dieses schöne Tier in einer ehemaligen deutschen Kolonie noch zu zusätzlichen Sympathien bei

der lokalen Bevölkerung führen dürfte.“ Leider war der Einstand des Schäferhundes nicht sonderlich ruhmreich, schon beim ersten Training biss das lebhafte Tier Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka herzhaft in die Wade, so dass ein verärgerter Carlos Finisterre wieder die Übungseinheiten leiten muss. Der Mexikaner konnte seinen Ärger über die unverhoffte Zusatzarbeit nur mühsam unterdrücken: „Wenn das Viech hier nochmals so eine Nummer abzieht, dann werde ich persönlich den Drehspieß vorheizen!“
31.12.2011 13:30 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Meister oder Heisenberg?
Mit einer letztlich unerwarteten Meistertrophäe durfte man sich in Saison 33 bei Canon Yaoundé schmücken. Dabei sorgte ein Treffer von Marc-Aurel Cordon Bleu kurz vor Feierabend am letzten Spieltag für das entscheidende 3:2 gegen das Krokodil aus Douala und führte somit zu einem rauschhaften Delirium in der Hauptstadt. Trainer Carlos Finisterre ist seitdem auch noch nicht aus dem Heimaturlaub zurückgekehrt und hat dem Vereinsvorstand aus Monterrey nur ein Kuvert mit verfaulten Enchiladas und der Botschaft

„Meister! Komme irgendwann wieder bei Euch Graupen vorbei. Meister! Meister!“ verschickt. Insofern war es dann an Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka, die Dinge kurz vor dem Start zur neuen Saison wieder in ein rechtes Licht zu rücken: „Wenn nun aber die Heisenbergsche Unschärferelation gilt, so dass entweder der Ort oder der Impuls nicht eindeutig messbar sind, sind wir dann überhaupt Meister geworden?“ Hmm, schwierige Frage, da sollte man vielleicht mal in Marokko nachhaken.
28.12.2011 20:50 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Kamerun gut, Peru besser
Endlich hat die gemeine Bifurkation in der Copa-Welt den Stellenwert bekommen, der ihr eigentlich zustehen sollte. Insbesondere der lokale Caiman, der schon namentlich eine hohe Affinität zur Bifurkation aufweisen kann, glänzt mit einer zutreffenden Analyse. Diese wird nur noch getoppt durch die sachliche Darstellung eines vor dem Kofferradio sitzenden Pfefferminzteefreundes aus Peru. Somit könnte CNI-Coach Carlos Finisterre sich zumindest in dieser Woche entspannt

zurücklehnen, zumal die geschwätzige Konkurrenz das Team aus der Hauptstadt zum Meisterschaftsfavoriten auserkoren hat: „Ja sicher, ist klar!“, so der mit einer abweisenden Handbewegung korrespondierende Kommentar des Misanthropen aus Mexiko zu dieser obskuren Einschätzung. Immerhin hat sich aufgrund der bereits erreichten Punktezahl der Vertrag von Finisterre und Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka automatisch um zwei Jahre verlängert.
05.12.2011 19:52 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Ein Recht auf Bifurkation
„Warum wird hier in der Presse eigentlich so wenig über Bifurkationen berichtet?“, fragte unlängst Canon-Trainer Carlos Finisterre in der wöchentlichen Konferenz vor dem ZAT. „Insbesondere die Unterscheidung zwischen ständigen, periodischen oder ephemeren Bifurkationen, das würde die Menschen in Kamerun doch wirklich mal interessieren. Aber Ihr schreibt natürlich immer nur über Fußball, Fußball, Fußball.“ Na gut, wollen wir dem Misanthropen aus Mexiko

ausnahmsweise mal einen Gefallen tun und über dieses unglaublich wichtige Thema berichten: eine der weltweit bekanntesten Bifurkationen bildet in Venezuela der Brazo Casiquiare, dessen Wasser bei hohem Wasserstand vom Orinoco bis in das Amazonas-System gelangt. Die bedeutendste künstliche Bifurkation existiert dagegen im Panamakanal und besteht aus den Systemen Rio Chagres und Lago Gatún. So, Herr Finisterre, endlich zufrieden? „Sehr schön. Warum steht nicht öfters mal ein derart spannendes Thema im Fokus?“
28.11.2011 20:04 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Das neue Amerikanische
Zum engagierten Brainstorming hatte Canon-Trainer Carlos Finisterre seine Mannschaft und seinen Beraterstab geladen. Schließlich wird im Verein derzeit fieberhaft überlegt, wie der Club seine mediale Präsenz verbessern und neue Fans gewinnen kann. Nach einigen Stunden waren sich weite Teile der versammelten Runde darüber einig, dass es Canon Yaoundé an einer eigenen Web-Präsenz mangelt. Insofern war man kurz davor, die Schaltung einer eigenen Homepage zu

beschließen, bis sich Coach Finisterre lautstark zu Wort meldete: „Internet? Ist das nicht dieses neue Amerikanische? Das ist noch nur ein kurzer Hype! Ein kurzatmiger Witz der Geschichte, ein virtuelles imperialistisches Intermezzo, an das sich schon bald niemand mehr erinnern wird. Nein, nein, für solch einen kurzlebigen Quatsch sollten wir keine Ressourcen verschwenden. Es fehlt ja bald nur noch, dass wir die vereinseigenen Kassettenrecorder durch irgendwelchen neumodischen Krams ersetzen.“
20.11.2011 19:40 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Terra Incognita
Eine Reise in unbekannte Regionen steht in den kommenden Wochen für Canon Yaoundé auf dem Programm, trifft das Team aus der Metropole an den nächsten drei ZAT doch fast nur auf trainerlose Mannschaften. Die Situation kommt somit der Idealvorstellung von Coach Carlos Finisterre sehr nahe, der sich insgeheim nach einer trainerlosen Liga (im besten Fall mit einer trainerlosen Patenliga) sehnt. Daher gehört der

Mexikaner auch zu den wenigen Befürwortern einer Copa-Neueröffnung der 2. Liga Benins, die für Kamerun dann eine perfekte Patenliga abgeben würde. In der Zwischenzeit muss man sich bei Canon Yaoundé leider mit den Robotern aus Algerien auseinandersetzen, wo momentan noch viel zu viele Clubs auf einen Übungsleiter zurückgreifen können. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden.
16.11.2011 20:13 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
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Der chronische Geldmangel macht erfinderisch, schließlich plant man bei Canon Yaoundé die Eröffnung eines Vereinsrestaurants auf dem Niveau französischer Sterneküche. Treiber dieser eigenwilligen Entwicklung ist natürlich Trainer Carlos Finisterre, der erstklassige Verpflegung als „unabdingbaren Faktor zur Realisierung des mittelfristigen sportlichen Erfolges“ bezeichnet hat. Um die notwendige Liquidität zu erhalten, plant man bei Canon nun (zumindest

werbetechnisch) den großen Wurf: ab nun können interessierte Unternehmen die wöchentliche Vereinszeitung entern, um einen freundlich-positiven (= subjektiv-unkritischen) Werbebeitrag zu platzieren. Coach Finisterre ermuntert auch ausländische Firmen, ihre Anzeigen beim kamerunischen Verein zu platzieren: „Wir würden als Canon Yaoundé doch ein perfektes Forum z. B. für Rüstungsgüter oder Musikinstrumente bieten. Preise liefern wir gerne auf Anfrage.“
07.11.2011 18:13 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Von farbenblinden Coyoten
Während an anderen Orten Kameruns über Meisterschaften und virtuelle Favoriten räsoniert wird, lassen derartige Diskussionen Canon-Coach Carlos Finisterre gewohnt kalt: „Wir sind hier mit deutlich wichtigeren Dingen beschäftigt. Ich muss mich derzeit um die Findung einer passenden Vereinshymne für den Club kümmern. Außerdem ist die kulinarische Infrastruktur tunlichst zu verbessern, den Fraß in unserem Vereinslokal kann man ja nicht einmal einem farbenblinden Coyoten zumuten.“ Bei der Frage, ob sich nicht auch an der

Qualität des Trainingsgeländes und der medizinischen Betreuung etwas ändern müsse, sieht sich Finisterre hingegen gut aufgestellt: „Papperlapapp! Wir haben schließlich hier im Schränkchen noch eine angebrochene Tube Mobilat und gesegnetes Wasser der heiligen Bonaqua. Was das Training betrifft, so haben Maulwürfe auch noch nie geschadet, die Viecher kann man sogar ganz prima in das Technik- und Schusstraining einbauen. Nein, die zukünftigen Investitionen werden wir sicherlich eher in Richtung neue Musikanlage und Vereinsrestaurant lenken.“
31.10.2011 17:57 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 


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