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Wir backen uns einen Meistertitel
In dieser Woche zeigt sich Canon-Coach Carlos Finisterre in dieser Postille mal von seiner (ungewohnt) kulanten Seite und gibt Neulingen einen Leitfaden zum todischeren Gewinn der Meisterschaft: „Zunächst einmal nehme man eine Heim-4 oder 5, die man gegen die vermeintlich stärksten Gegner auch in eine 6 umwandeln kann. Dann schaut man sich an, wer in seinen Heimspielenl garantiert auch niemals mehr als 3 oder 4 Treffer erzielt und kontert entsprechend mit der

Auswärts-4 oder 5. Den ganzen farblosen Teig mehrmals unmotiviert rumrühren, und fertig ist der Meisterkuchen! Wie, das soll viel zu einfach sein? Na gut, man sollte das langweilige Gebäck schon mit einem möglichst faden Zeitungsartikel garnieren, aber dann ist der Titel wirklich schon so gut wie servierbereit. Bon Appetit! Und nächste Woche erkläre ich Ihnen, wie man eine schäbige Quiche Lorraine vom Berliner Funkturm wirft. Oder auch nicht.“

14.05.2012 20:20 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
In der Handgepäckhölle
Es gibt nicht viel Schlimmeres für Canon-Coach Carlos Finisterre als ein Zubringerflug an einem späten Sonntagabend. All die widerwärtigen Pendler machen sich dann wieder schlecht gelaunt auf die Reise und verstopfen die Maschinen bis in den hintersten Winkel. Denn egal wie viel Gepäck mitgenommen wird, das generelle Ziel der meisten Mitreisenden lautet: Nur keine Koffer aufgeben, immer schön alles ins Handgepäck! Für den Mexikaner ein unhaltbarer Zustand, den er mit scharfen Worten geißelt: „Wann endlich sorgt die Lufthansa

dafür, dass niemand mehr als ein Gepäckstück mit an Bord mitnimmt? Immer diese endlosen Wartezeiten bis die Yuppie-Tussie aus Schwabing ihre MCM-Tasche verstaut hat. Und wo wir gerade dabei sind: Liebe Airlines, nehmt bitte den folgenden Passus mit in Eure AGB auf: Wenn die Haare eines Reisenden hinter seine Sitzfläche gelangen bzw. über die Oberkante der Rückenlehne hinaus in den Luftraum des Hintermanns gelangen, so erhält dieser das Recht, diese Haare unverzüglich mit einem Werkzeug seiner Wahl zu entfernen. Vielen Dank!“
05.05.2012 16:14 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Rastelli an der Kinderorgel
Sichtlich verärgert zeigte sich Canon-Coach Carlos Finisterre bei der Pressekonferenz nach dem verlorenen Saisonauftakt bei Fovu de Baham. Der Mexikaner beklagte den mangelhaften Einsatz seiner Truppe und drohte mit ersten Konsequenzen: „Eigentlich wollte ich der Mannschaft ihren freien Tag streichen. Aber dann habe ich festgestellt, dass sie gar keinen hat.“ Immerhin konnte Finisterre das Training für die Spieler noch in

die pralle Mittagshitze vorverlegen, während er selbst im klimatisierten Clubheim an der Bontempi-Kinderorgel an einer neuen Vereinshymne bastelte. Diese scheint laut Aussagen des notorischen Querulanten auf gutem Wege zu sein, jedenfalls sparte der Mexikaner nicht an Eigenlob: „Eines kann ich bei aller Bescheidenheit schon sagen: bei mir können sich John Lennon und Paul McCartney noch eine ordentliche Scheibe abschneiden.“
30.04.2012 19:58 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Auf der Jakobsleiter
Groß ist die Vorfreude bei Canon-Trainer Carlos Finisterre vor seiner dritten Saison in Kamerun. Insbesondere auch deshalb, weil dank des sechsten Platzes keine anstrengenden Auslandsreisen mit unzureichender Verpflegung auf dem Programm stehen. Somit kann der Mexikaner mehr Zeit in der heimischen Hängematte verbringen und seinen Assistenten Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka die lästigen Taktikeinheiten überlassen. Finisterre zeigte sich von den anstehenden

Monaten sehr angetan: „Das wird eine hervorragende Spielzeit. Endlich kann ich mich hier mal vernünftig um die Infrastruktur des Vereins kümmern und muss keine Dienstreisen nach Sambia oder Tunesien antreten. Stattdessen kann ich mich um eine neue Stadionhymne oder die aktuelle Marketingkampagne des Clubs kümmern. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit, einige mir unbekannte afrikanische Länder zu bereisen und die lokale Bevölkerung zu beschimpfen. Herrlich!“
21.04.2012 22:10 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
So geht Vertrag heute
Canon-Coach Carlos Finisterre ist bekanntlich ein äußerst gewiefter und trickreicher Vertreter, wenn es um die Gestaltung der eigenen Arbeitspapiere geht. Mittelfeldmotor Stephan Okote-Patemba musste am Freitag feststellen, dass der windige Mexikaner auch bei seinen Spielern nicht vor einer findigen Vertragsgestaltung halt macht. Der von vielen europäischen Vereinen umworbene Star von Meister Canon Yaoundé verlängerte am Freitag seinen Kontrakt auf unfreiwillige Art und Weise für drei weitere Spielzeiten. Finisterre hatte dabei im Kleingedruckten

der Spielerverträge eine Klausel versteckt, die eine automatische Verlängerung des Arbeitspapiers vorsieht, sollte ein Spieler nach einem Treffer das Vereinsemblem auf dem Trikot küssen. Beim 1:0-Erfolg gegen Spitzenreiter Caiman de Douala war es dann soweit, nach dem entscheidenden Tor folgte das Treuebekenntnis mit den bekannten Konsequenzen. Am Spielfeldrand konnte man einen diabolisch grinsenden Carlos Finisterre erkennen, schließlich erhöht sich die Ablösesumme für den Matchwinner gleichzeitig auf das BIP von Burkina Faso und einen Jupitermond.
17.03.2012 21:12 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Hello Africa, Part 1
Canon-Trainer Carlos Finisterre hat sich (frei nach Zahnarzt Dr. Alban) etwas vorgenommen: als neutraler Chronist möchte der eigenwillige Mexikaner in den kommenden Monaten unbekannte afrikanische Länder besuchen und interessierten Menschen dann von seinen Reisen berichten. Den Anfang macht ein Trip nach Burundi, wo Finisterre die Hauptstadt Bujumbura mit seiner Anwesenheit beglückt hat.

„Burundi ist schon ziemlich klein. So klein, dass ein mittelmäßiger Speerwerfer nur wenig Mühe hätte, sein Sportgerät von der Demagogischen Republik Kongo über das Land hinweg bis nach Tansania zu werfen. Auch die Hauptstadt Bujumbura ist klein, sie ist aber noch viel hässlicher als sie klein ist. In den Restaurants sind die Portionen

ebenfalls klein und der französische koloniale Hintergrund lässt sich in der Gastronomie leider nicht mehr herausschmecken. Ansonsten ist der Staat ziemlich langweilig: Ackerbau und Viehzucht in sowjetischer Prägung und in punkto Wetter ein Belgien mit hoher Luftfeuchtigkeit. In dem überwiegend katholischen Land dürfte sich ein homosexueller Besucher darüber hinaus über eine Haftstrafe von mehr als drei Jahren freuen. Außerdem hatte Burundi früher sogar einen König, ob dieser aber verstorben ist oder wegen Homosexualität im Knast sitzt, konnte ich in der Kürze der Zeit nicht in Erfahrung bringen. Falls Sie also planen sollten, nach Burundi zu fahren, habe ich einen guten Tipp für Sie: tun Sie es nicht, fahren Sie lieber nach Frankreich.“
13.03.2012 19:10 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Was wäre wenn...
Was passiert eigentlich, wenn bei Canon Yaoundé heute kein Übungsleiter zum Training erscheint? Wenn auch keine Spieler auf dem Platz stehen? Wenn sich Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka daheim der Zubereitung von Zürcher Geschnätzeltem widmet? Wenn die wenigen Angestellten des klammen Vereins nicht ihren ehrenamtlichen oder schlecht bezahlten Dienst zur

Unterstützung des Clubs verrichten? Wenn der Präsident und die Kollegen aus dem Präsidium nicht ihre üppigen Karossen auf dem bewachten Parkplatz von Canon parken? „Nichts!“, dachte sich frühmorgens Trainer Carlos Finisterre, warf den unbarmherzigen Wecker an die Wand und drehte sich nochmals in der heimischen Hängematte um. Ein Anfang war in jedem Fall gemacht.
05.03.2012 19:46 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Nächste Ausfahrt: Kabul
Canon-Coach Carlos Finisterre nutzte einen kurzen Ausflug nach Deutschland zur Überprüfung der Faktenlage, ob im Land der großspurigen Automobile noch immer kein Tempolimit auf den Autobahnen existiert. Zur Zufriedenheit des eigenwilligen Mexikaners konnte man auf der A2 das Gaspedal an einigen Streckenabschnitten wirklich noch immer weit durchdrücken. Dennoch hätte der Trainer des kamerunischen Meister fast seinen Zubringerflug

in Düsseldorf verpasst, wofür Finisterre aber eine einleuchtende Erklärung hatte: „Wieso ist hier überall auf der Autobahn nur Oberhausen ausgeschildert? Keine Sau will nach Oberhausen fahren! Da kann man ja gleich die Entfernung nach Kabul oder Guantánamo mit angeben.“ Nun, ob allerdings schon amerikanische Truppen in Oberhausen stationiert sind, darüber konnte oder wollte Finisterre keine Auskunft erteilen.
28.02.2012 19:59 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Die Verbannung des Bonaparte
Orientierungslos dümpelt Champion Canon Yaoundé in dieser Spielzeit durch das Mittelfeld der Elite One. Für Unbehagen sorgte bei der Auswärtsniederlage bei Meisterschaftsanwärter Unisport de Bafang eine bemerkenswerte Personalie, nachdem Trainer Carlos Finisterre seinen Innenverteidiger Bonaparte Ratatouille bereits nach sieben Minuten vom Feld genommen und danach von einer „absolut indiskutablen Leistung eines unglaublichen Rumpelfussballers“ gesprochen hatte. Ansonsten verlief die

Woche in der Hauptstadt äußerst unspektakulär, noch dem Erreichen des Viertelfinales in der CAF Champions League darf man sich bei Canon noch immer nicht auf die heimische Liga fokussieren. Tja, Herr Finisterre, angesichts der ansonsten kaum nennenswerten Nachrichtenlage vielleicht noch einige warme Worte zum Tod von Whitney Houston?: „Nein, die ging mir schon zu Lebzeiten ziemlich auf den Keks. Hoffentlich müssen wir im Radio jetzt nicht ständig ihre Songs über uns ergehen lassen.“
17.02.2012 20:06 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Anwalt in eigener Sache
Etwas überraschend kam heute die Nachricht über den Ticker, dass Canon-Trainer Carlos Finisterre seine Option zur Vertragsverlängerung wahrgenommen hat und somit bis Saison 37 als Coach der Hauptstädter fungieren wird. Zuvor waren Spekulationen aufgekommen, dass das Präsidium den renitenten Mexikaner möglichst schnell aus dem Verein jagen wollte, nachdem dieser die Anhänger des Clubs massiv angegriffen hatte. Allerdings scheinen die Verträge von Finisterre stets einen etwas eigentümlichen Zuschnitt zu haben, bei einer vorzeitigen Kündigung würden angeblich ein

Lamborghini Murcielago und die Kakaoernte des gesamten Landes fällig. Der bekennende Misanthrop lieferte endlich auch eine Erklärung für die Tatsache, dass seine Arbeitspapiere immer einige äußerst begünstigende Sonderklauseln besitzen: „Nun, ich habe schließlich drei Monate ein Praktikum bei der FIFA gemacht. Damals war ich bei diesem komischen Typen aus Paraguay, der wollte, dass man den FA Cup nach ihm benannt, damit England den Zuschlag für die WM bekommt. Sie können mir glauben, da kann man einiges lernen, was einem später noch von großem Nutzen ist.“
12.02.2012 14:35 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Stille in der Südkurve
Die erste Heimniederlage der laufenden Saison führte zu ausnehmend schlechter Laune bei Meister Canon Yaoundé. Während in der lokalen Zeitung die taktischen Defizite des Trainers als Ursache genannt werden, zeigt sich Übungsleiter Carlos Finisterre in einer Pressekonferenz gewohnt uneinsichtig: „Natürlich sind die Fans an Pleite in erster Linie Schuld, da ist die Stimmung auf dem Melaten-Friedhof in Köln ja in der Regel viel besser!“ (Unruhe im Auditorium)

„IHR Experten seid doch selber für die Stimmung hier verantwortlich! Dann geht doch zu Caiman Douala, wenn es da angeblich so viel besser ist! Was glaubt ihr eigentlich, warum ihr für kleines Geld in der Südkurve stehen könnt? Doch nur, weil wir den Firmen für die Logen die Kohle bündelweise aus der Tasche ziehen! So sieht das mal aus! Undankbares Volk!“ Mögliche Ähnlichkeiten zu noch lebenden oder verstorbenen Personen sind übrigens rein zufällig.
08.02.2012 19:47 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Der Knackpunkt beim T-Punkt
„Wieso haben eigentlich alle Angestellten im Telekom-Shop einen Anzug an? Wollen die damit etwa Seriosität vorgaukeln? Aber wer soll denn im Ernst glauben, dass es sich bei diesen Gestalten um mehr als die schmierige Variante eines ordinären Staubsaugervertreters handelt? Oder die Banker! Laufen zwar mit Schlips und Kragen durch die Gegend, aber deswegen hält die doch niemand mehr für glaubwürdig! Insofern könnten die doch auch mit Jogginghose und

Metallica-Shirt vor einem sitzen, wenn sie wieder ein gehebeltes Garantie-Express-Knockout-Index-Turbo-Value-Brühwurst-Treibsand-Zertifikat mit salvatorischer Klausel verhökern wollen. Für all diese Anzugträger mit Verkaufsabsicht hier ein kleiner Tipp von Onkel Carlos: Seriosität hat nix mit den Klamotten zu tun, sondern in erster Linie mit dem eigenen Verhalten! Da lobe ich mir sogar den Vincent Raven: der tut wenigstens nicht so, als ob er kein Gaukler wäre.“
27.01.2012 20:20 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Land ohne Africa Cup
Erwartungsfroh versammelte sich Canon-Coach Carlos Finisterre vor dem heimischen Fernseher, um das Abschneiden Kameruns beim Africa Cup zu verfolgen. Doch dann der Schock: sein Arbeitgeberland hatte sich nicht einmal für den wichtigsten Wettbewerb des Kontinents qualifiziert! Für dieses unsäglich schlechte Resultat hatte der Mexikaner erwartungsgemäß überhaupt kein Verständnis: „Was haben wir denn für Pfeifen als Nationaltrainer? Da sind sogar Länder wie Botswana

oder Burkina Faso dabei, bei denen würde kein Mensch merken, wenn die im Diercke-Weltaltlas in der nächsten Auflage vergessen würden. Und Kamerun schafft nicht einmal die Qualifikation, das ist eine Schande!“ Nun, besser machen können es ja bald die Copa-Trainer, wenn es darum geht, die Copa-WM in Marokko zu erreichen. Na, Herr Finisterre, wäre das nichts für Sie? „Ich bin doch nicht verrückt. Da sollen sich mal schön die Kollegen drum kümmern.“

25.01.2012 19:51 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Junge, komm bald wieder!
Keinerlei Neuigkeiten gibt es in dieser Woche aus dem Lager von Canon Yaoundé. Dies ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass sich Trainer Carlos Finisterre bei einer Enchiladas-Party im Herzen der Hauptstadt so richtig den Magen verdorben hat und diesmal sogar ganz offiziell krankgeschrieben in der heimischen Hängematte verweilen muss. Aus diesem Grund sieht man auf dem Trainingsgelände des Meisters derzeit viele entspannte Gesichter, denn wo sonst der Tyrann aus Zentralamerika laute Anweisungen über den Platz

brüllt, hält nun für einige Tage der schweizer Feingeist Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka das Zepter in der Hand. Der Co-Trainer von Canon wollte dieser Zeitung dann auch noch einen Wunsch mit auf den Weg geben: „Wir würden uns hier bei Canon Yaoundé sehr freuen, wenn unser Trainerkollege aus Baham bald wieder den Weg zurück in die Liga findet. Bei der Überwindung aller sich momentan auftürmenden Schwierigkeiten wünschen wir viel Kraft und Ausdauer. Auf ein baldiges Wiedersehen in der Elite One!“
16.01.2012 20:27 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Aperol Spritz
Neben dem üblichen Tagesgeschäft stand an diesem Wochenende auch ein besonderer Programmpunkt auf der Agenda von Canon Yaoundé. Für den amtierenden Champion stand am Sonntag der traditionelle Empfang beim kamerunischen Staatschef an. Doch bereits beim Beginn der Veranstaltung sorgte Coach Carlos Finisterre für einen Eklat: „Besteht eigentlich mittlerweile eine gesetzliche Verpflichtung, dass man bei Empfängen

Aperol Spritz reichen muss? Ich kann das Dreckszeug nicht mehr sehen! Das ist die gleiche Liga der Armseligkeit wie Asti Spumante, Dosenfleisch oder Welfenspeise! Was ist das hier für ein stil- und niveauloser Haufen?“ Einen Vorteil hatte für den Mexikaner sein denkwürdiger Auftritt dann doch: während das Team die Silberne Ehrennadel verliehen bekam, hatte Finisterre im weiteren Verlauf des Vormittages vorzeitig frei.
09.01.2012 20:10 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Hasso von Metternich
Kurz nach dem ersten Spieltag ist dann auch Canon-Trainer Carlos Finisterre endlich mal wieder nach Yaoundé zurückgekehrt. Aber nicht alleine, sondern begleitet von einem Schäferhund, der Zähne fletschend der ersten Pressekonferenz nach Rückkehr des Mexikaners beiwohnte: „Das ist übrigens Hasso von Metternich, ein edles Zuchttier, ein direkter Nachfahre von Tasso von Zitzewitz und Anna-Maria Lagerblom. Ich habe mir gedacht, dass dieses schöne Tier in einer ehemaligen deutschen Kolonie noch zu zusätzlichen Sympathien bei

der lokalen Bevölkerung führen dürfte.“ Leider war der Einstand des Schäferhundes nicht sonderlich ruhmreich, schon beim ersten Training biss das lebhafte Tier Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka herzhaft in die Wade, so dass ein verärgerter Carlos Finisterre wieder die Übungseinheiten leiten muss. Der Mexikaner konnte seinen Ärger über die unverhoffte Zusatzarbeit nur mühsam unterdrücken: „Wenn das Viech hier nochmals so eine Nummer abzieht, dann werde ich persönlich den Drehspieß vorheizen!“
31.12.2011 13:30 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 


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