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COPA NEWS

Im Würgegriff von RTL II
Da hat der Präsident der Superliga mal wieder ganze Arbeit geleistet. Für den sprichwörtlichen Apfel mit dem Ei wurden die Rechte an der 1. Liga Portugals in Deutschland an den Sender RTL II verkauft. Dies hat zur Folge, dass jede Woche Trainer und Vereine mit grenzwertigen Doku-Soaps malträtiert werden. In der ersten Woche des neuen Jahres steht dabei ein Hauptstadtverein im Mittelpunkt, bei dem unter dem Motto "Gräfin gesucht!" für den leidgeprüften Coach eine temporäre Gespielin für glückliche Stunden gefunden werden soll. Oder wie Peter Lustig gesagt hätte: Abschalten!

Wie wir aus exklusiver Quelle erfahren haben, plant man bei RTL II auch

bereits die Meister-Doku und plant derzeit mehrgleisig. Dabei liegen die Arbeitstitel für die vier möglichen Teamportraits aber schon vor.

1. Cookies, Chicks & Cäsefüsse - Mit Cafu und Claqueren auf dem Weg zum Ballermann
2. Ein Stern der ihren Namen trägt - Paulo und Peter Zwegat holen Pott nach Amadora - Sloterdijk und Precht gratulieren
3. Mansonmania auf Madeira - Marítimo macht's mit der Meisterschaft
4. Picknick doch nicht nur am Valentinstag - Geld schiesst Tore, mit dicker Brieftasche rauscht Portimonense zum Titel

Das geneigte Publikum ist sich bereits im Vorfeld sicher, in jedem Fall ist keine Sendung dabei, die man unbedingt gesehen haben müsste.
03.01.2010 11:23 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Terra Titanic
... veloren im Meer, Endstation Ozean. Nicht nur auf Madeira zeigt man sich unzufrieden mit den Ergebnissen des Klimagipfels von Kopenhagen, insgesamt ist die Stimmung bei vielen Atlantik-Insulanern derzeit getrübt. Zum Glück würde ein Anstieg des Meeresspiegels für Madeira nur geringe Folgen haben, da das Vulkaneiland steil aus dem Ozean hervorragt - da wäre die Hauptstadt auf dem Festland deutlich eher abgesoffen. Dennoch tragen sich die Insulaner mit Segregationsgedanken, die aber aktuell nur den Charakter von Gerüchten haben. Angeblich planen CD

Teneriffa, UD Las Palmas, Nacional und Marítimo Funchal sowie jeweils eine Mannschaft aus Fuerteventura, Lanzarote und von den Azoren die Abspaltung von den nationalen Ligen und die Gründung einer Inselmeisterschaft. Da eine Liga mit sieben Teams aber nur schlecht funktionieren würde, wollen gut informierte Quellen wissen, dass sich auch die Freibeuter von der Piratenvereinigung Naval dem Vorhaben angeschlossen haben. Klingt logisch, denn schließlich verbringt die Mannschaft ohnehin mehr Zeit auf See als auf dem portugiesischen Festland. In diesem Sinne, bom natal.
24.12.2009 12:43 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Neues Wappen, neues Glück
Zufriedenheit bei Marítimo Funchal: Am Wochenende lag dann endlich die lang erwartete Genehmigung für den ersehnten Wappenwechsel vor. Jetzt strahlen die Pressemitteilungen der Insulaner im neuen Glanz in den Vereinsfarben grün und rot. Im Heimspiel gegen die Hauptstädter vom Sporting Club de Portugal setzten die Spieler ihre gute Stimmung in einen deutlichen Heimsieg um. Dabei schoss der Finne Järvenpää seinen ersten

Saisontreffer und feierte diesen stilecht mit einer Luftgitarreneinlage. Im Spitzenspiel bei Geldbörsesense war dagegen für Marítimo nichts zu holen, die Partie ging mit 0:5 verloren. Ansonsten zeigt sich in der Liga, dass die Auguren, die einen Dreikampf um den Titel vorausgesagt haben, ihre Liste zumindest um zwei weitere Namen erweitern müssen. Neben dem aufgerückten Team von der Schattenseite des Lebens liegt auch der FC Porto weiter in Schlagdistanz.
19.12.2009 16:03 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Proteste in Funchal
Auf der Atlantikinsel Madeira will sich die Unruhe nicht legen. Am Freitag demonstrierten 8.000 Insulaner im Hafen der Hauptstadt Funchal gegen die Diskriminierung durch den portugiesischen Fußballverband. Noch immer hält dieser am gruseligen Wappen von Marítimo fest und weigert sich, das aktuelle grün-rote Symbol in die weltberühmte Datenbank von Copa Mundial einzupflegen. Angeblich soll noch keine Genehmigung aus Lissabon für die Anpassung eingagangen sein. Auf Madeira

kursieren bereits Verschwörungstheorien, wonach die albanische Wettmafia ihre Finger im Spiel habe oder jene Kräfte beteiligt wären, die bereits eine schwarz-gelbe Flagge aus dem Westfalenstadion entwendeten. Da fällt es der Mannschaft von Trainer Horst Manson naturgemäß schwer, sich auf die Liga zu konzentrieren. Der knappe Heimsieg gegen Benfica und die Auswärtsniederlage in Braga deuten jedenfalls darauf hin, das die Formkurve von Marítimo leicht nach unten zeigt.
12.12.2009 15:17 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Unter falscher Flagge
Trotz der Tabellenführung herrscht bei Marítimo Funchal derzeit Unbehagen und Nervosität. Nicht nur die Tatsache, dass die unmittelbare Konkurrenz näher an die Insulaner heranrückt, beeinträchtigt das Team von Trainer Horst Manson. Dieser empörte sich in erster Linie über das hässliche Wappen, das man Marítimo zugeordnet hat: „Was soll das denn sein? Wer hat den dieses grässliche blaue Nachthemd in dieses imaginäre

Vereinswappen verfrachtet? Unsere Farben sind grün und rot! Diese Unverschämtheit muss von den Ligaverantwortlichen umgehend korrigiert werden.“ Vor Schreck hat die Mannschaft im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Moreirense die schlechteste Saisonleistung abgeliefert und ist mit 0:5 sang- und klanglos untergegangen. Und nun wartet als nächster Gegner ausgerechnet der Mythos Benfica Lissabon auf das Team von Marítimo Funchal. Nichts für schwache Nerven.
02.12.2009 15:51 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Böller statt Brot
Den Moment genießen, nichts anderes möchte man derzeit beim Herbstmeister Marítimo Funchal. Auf der Vulkaninsel ist man sich einer leidlichen Tatsache bewusst: Von der Spitze aus gesehen, gibt es nur eine Richtung... und die lautet bergab. Dennoch darf man stolz zurückblicken auf eine starke Hinrunde, in der Kokakolov & Co. nur selten zu stoppen waren. Besonders erfreut ist Coach Horst Manson aber darüber, dass man den

penetranten Kutterkapitän Bandura und seine von Skorbut und Beri-Beri geplagte Söldnertruppe um sechs Punkte distanzieren konnte. "Da hoffe ich im Übrigen, dass Störtebeker bald endlich den maroden Kahn entert und den portugiesischen Jack Sparrow für Arme über die Planke laufen lässt." In Funchal werden jedenfalls für den Besuch in der nächsten Saison über der Stadt bereits die Kanonen angebracht.
28.11.2009 18:20 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Insel der Glückseeligen
Auf der Blumeninsel Madeira reibt man sich verwundert die Augen. Das Team von Marítimo Funchal grüßt nach 14 Spieltagen doch tatsächlich von der Tabellenspitze der Superliga. Im Umfeld des Vereins lässt man sich von der Momentaufnahme jedoch nicht blenden. Trainer Horst Manson bleibt dann auch bei seinen persönlichen Saisonzielen: „Ich möchte bis zum Saisonende unbedingt den LKW-Führerschein machen und einen Oregami-Kurs

belegen.“ Zum sportlichen Höhenflug trugen vor allem auch die Treffer von Ruslam Kokakolov bei, der gegen Belenenses bereits seinen neunten Saisontreffer erzielte und mittlerweile zum Publikumsliebling avanciert ist. Der junge Russe verfügt dabei über ein erstaunlich einfaches Rezept für seinen Erfolg vor dem gegnerischen Tor: „Erst Degenfisch essen vor Spiel. Dann kalt duschen vor Spiel. Dann Spiel. Dann warm duschen nach Spiel. Dann Degenfisch essen.“
20.11.2009 18:39 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Fisch, Fisch, Fisch!
Nach einer sportlich erfolgreichen Woche hatte sich Marítimo-Coach Horst Manson eigentlich auf einen gemütlichen Fernsehabend gefreut. Immerhin war bei „Lüders Krug“, einer der speziellsten (um nicht zu sagen unsäglichsten) Sendungen des NDR, Heike Schröder angekündigt, die ihre Kutterhymne „Fischpolonäse“ in Orkanstärke über die Reling schmettern sollte („Was kriegt der Seemann auf See auf den Tisch? Fisch, Fisch, Fisch!“). Vor dem avisierten Auftritt des Kugelfisches musste sich Manson dann aber die Augen

reiben.
http://www.youtube.com/watch?v=e8BbvyUZej8

So wurde er Zeuge eines bemerkenswerten Ereignisses: Der olle Grieche Pepeke Theodorakis sorgte mit einer Gesangsperformance für große Heiterkeit, die er unter dem Pseudonym Janis Nikos absolvierte. Während der Titel „Schenk mir noch ein Lächeln von dir“ gewohnt unterirdisch dargeboten wurde, blieb beim Publikum vor allem sein dezentes Sakko in Erinnerung. Horst Manson zeigte sich hier aber modisch aufgeschlossen: “Wenn jemand so etwas tragen kann, dann ist es die griechische Eminenz aus Porto.“
16.11.2009 18:50 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Steuerparadies Madeira?
Bis dato war die Atlantikinsel Madeira eigentlich immer als Steuerparadies bekannt. Sehr zur Überraschung der Fachwelt hat die Regionalregierung der Vulkaninsel gestern einen Erlass zur Einführung einer Einfuhrsteuer von 37% auf ausländische Gebäckerzeugnisse angekündigt. Offiziell wird argumentiert, dass dies eine notwendige Maßnahme sei, um die heimische Honigprinte

(broas de mel) vor billigen Importen aus dem Ausland und vom portugiesischen Festland zu schützen. Allerdings macht es doch ein wenig stutzig, dass als einzige Ausnahme von dieser Regel ausgerechnet russische Blinis weiterhin ohne Einfuhrzoll nach Madeira verfrachtet werden dürfen. Ob da nicht doch Marítimo-Coach Horst Manson und Stürmer Ruslam Kokakolov ihre Finger im Spiel hatten?
07.11.2009 19:45 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Erster Titel an (Teile von) Marítimo
So hatten sich die Verantwortlichen von Marítimo Funchal das sicherlich nicht vorgestellt, als sie Stürmerstar Ruslam Kokakolov eine Woche "Heimaturlaub" gewährten. Wie sich später herausstellte, hatte der Russe mit einigen Kumpels in Oldenburg an der Flunkyball-WM teilgenommen und den Titel in das größte Land der Erde geholt. Die Tatsache, dass es sich bei der Kombination aus Geschicklichkeit,

Schnelligkeit und Trinksport um einen "Extremsport" der anderen Art handelt, führte im Nachgang zu einer Suspendierung des Spielers für das kommende Wochenende. Sportlich dürfte die Schwächung aber erheblich sein, da mit Campomaiorense (stärkstes Auswärtsteam!) und den Vereinigten aus Leiria dicke Kaliber auf die Insulaner warten. Es bleibt also abzuwarten, ob man den derzeitigen Mittelfeldplatz verteidigen können wird.
02.11.2009 13:15 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Das Traumschiff
Madeira-Kennern ist sicherlich bewusst, dass der Hafen von Funchal ein beliebtes Zwischenziel von Kreuzfahrten bei der Überquerung des Atlantischen Ozeans darstellt. So legte in der vergangenen Woche auch die MS Europa an, auf der aktuell eine neue Folge der beliebten ZDF-Serie „Das Traumschiff“ gedreht wurde. Leider trieb an Bord des Schiffes der berüchtigte Noro-Virus sein Unwesen, dem auch viele Schauspieler zum Opfer gefallen waren. Da unter anderem auch Schlüpferstürmer Sascha Hehn quasi mit der Toilette verwachsen war, witterte

man im Umfeld von Marítimo Funchal die Chance zum großen Durchbruch. Torhüter Fabio Rocha bot sich für die Rolle des dauerjugendlichen Womenizers sofort als Ersatzdarsteller an. Ein Blick in das Drehbuch hätte den Enthusiasmus allerdings vermutlich gezügelt: Hehn spielte in der Traumschiff-Rolle einen Heiratsschwindler, der Witta Pohl bezirzte. Coach Horst Manson kommentierte das Schauspieldebut seines Keepers sarkastisch: „Wenn das seine Zielgruppe ist, dann kann ich ihm den Tanztee im Kurhaus von Bad Salzuflen empfehlen.“
23.10.2009 12:07 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Eine Insel mit zwei Neuen
Der frostige russische Winter macht zwei Neuverpflichtungen für Marítimo Funchal möglich: Coach Horst Manson ist es gelungen, die Spieler Tuomas Järvenpää und Ruslam Kokakolov bei seinem alten Team Baltika Kaliningrad loszueisen. Der langhaarige finnische Mittelfeldmotor und Metal-Freak und der russische Nachwuchsstürmer („der Magier von Rubbeldikatsk“) wechseln mit sofortiger Wirkung auf die Atlantikinsel. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen

vereinbart. Gewöhnlich gut informierte Quellen berichten allerdings, dass sich derzeit drei Porsche Cayenne, zwei Melkmaschinen und sechs Kisten Portwein auf dem Weg in die russische Enklave befänden. Nach den ersten Trainingseindrücken zeigte sich Rechtsverteidiger Pedro Neves von den Neuverpflichtungen begeistert: „Sehr beeindruckend, wie schnell und trickreich insbesondere Kokakolov durch die Abwehrreihen gewirbelt ist. Vielleicht hatten wir aber auch zu viel von seinem Begrüßungswodka getrunken.“
16.10.2009 11:27 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Aus der Tundra auf die Blumeninsel
Mit Horst Manson zeichnet sich nunmehr ein neues Gesicht für die Geschicke von Marítimo Funchal verantwortlich. Der bis dato in Russland tätige Trainer flieht auf diese Weise vor schlechtem Essen, miesem Wetter und einer Stadt mit überschaubarem Charme (Kaliningrad). Statt dessen darf sich Manson nunmehr an der endemischen Vegetation Madeiras und einem abwechslungsreichen

Speiseplan erfreuen. Einzig die Ankunft am Flughafen der Insel bleibt für den neuen Coach gewöhnungsbedürftig: "Zwei Versuche haben die Piloten, um in Funchal zu landen. Ansonsten werden die Flugzeuge auf die Nachbarinsel Porto Santo umgeleitet." Trotz dieser kleinen Unwägbarkeit freut man sich bei Marítimo auf die neue Spielzeit, in der ein Mittelfeldplatz angestrebt wird.
08.10.2009 09:16 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)
Wir sind der Zoll!
... so oder so ähnlich könnte man den Vereinsnamen "Somos Aduanas" übersetzen. Der Club der Kofferdurchwühler ging auch bei der Auswahl des Trainers in der Sommerpause neue Wege, nach langer Suche konnte schließlich die norwegische Skisprunglegende Ole Gunnar Fidjestöl als Coach gewonnen werden. Über die Beweggründe für diese Wahl mag diskutiert

werden (War es Kreativität? Wahnsinn? Übermut?), dieses ficht den stoischen Norweger allerdings nicht an. Zu seinem fussballerischen Mehrwert konnte Fidjestöl dieser Zeitung im Interview keine spezielle Auskunft geben. "Aber immerhin wissen bei Somos Aduanas nunmehr alle Spieler, was ein Telemark ist." Nun denn, da scheint der Verein für die neue Saison bestens gerüstet.
08.10.2009 09:06 - Horst Manson - Marítimo Funchal (Archiv)


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