Hat Trainer Schimi im Vollrausch schon wieder irgendwas Wichtiges verpasst? Scheinbar spricht halb Serbien (und ganz Montenegro) von irgendeiner Weltmeisterschaft und irgendwelche unbekannten, zweitklassigen Trainern, die dort hinfahren oder nicht hinfahren durften. Und die ganze Aufregung ist irgendwie ohnehin umsonst, weil dort offenbar ohnehin alles wie erwartet verbockt wurde. Ist nicht die ganze serbische Liga voll von den miesesten Trainer weltweit? Wen wundert es also? Und vor allem: wen kann sowas noch wirklich aufregen? Who cares? Lieber mal schön gelassen bleiben, und noch einen Schluck nehmen.
Mea culpa, wir müssen an dieser Stelle leider eine wichtige Korrektur zur letztwöchigen Berichterstattung anbringen: jene Zeitung, die Bernd W. über seinen schlafenden Kopf ausgebreitet hatte war keine serbische! Es war ein österreichischer Falter! Das macht den Sache natürlich keineswegs besser: nicht nur zeigt Bernd W. also völliges Desinteresse am Fussball, nein. Nicht nur liest er in fremden Zeitungen, nein. Er schreibt auch noch dort! Denn neuerdings darf man seine literarischen Ergüsse nicht nur hier lesen, nein man wird auch im Falter damit belästigt, und das gleich auf der ersten Seite. Was erlauben Bernd?
Um den Frust über die den Bach runter gehende Saison im Alkohol zu ertränken, machte sich Trainer Schimi unlängst mit einer Flasche Rakija auf in den Park. Allerdings: er war nicht allein! Zwei andere illustre Trainergestalten waren dort ebenfalls anzutreffen. Zum einen war da Trainer Bernd, schlafend und schnarchend auf einer Bank, bloßfüßig und mit einer serbischen Zeitung über dem Kopf. Das Interesse an seiner Mannschaft scheint ihn schon verlassen zu haben. Zum anderen war da Trainer Fenris, der kleine Reime auf Post-Its kritzelte und diese anschließend lautstark zum Besten gab, sich scheinbar für einen gefährlichen Gangsterrapper haltend. Es ist wohl soweit, der Wahnsinn hat alle wieder befallen.
Endlich spielt Trainer Schimi mit seinem neuen Verein Buduknast Podgoritscha den allgemeinen Erwartungen entsprechend: Von Platz 1 auf 9 in wenigen Wochen, das muss einem auch erstmal gelingen. Schade nur, dass es nicht der letzte Platz wurde, aber was nicht ist, kann ja noch kommen. Mal sehen was für sinnlose Mannschaftsaufstellungen sich der Trainer in dieser Woche wieder einfallen lässt. Sehr viel mehr gibt es dazu auch eigentlich nicht zu sagen, man quält sich mühsam den 500 Zeichen entgegen, um zu diesen mickrigen 0,3 TK zu kommen...
Er hat es getan. Und er gibt es nun offen zu. Trainer Schimi hat letzte Woche auf der Trainerbank ausnahmsweise nicht geschlafen, sondern doch tatsächlich in der Prva Savezna Zeitung geblättert. Wochenlang hatte er das Drecksblatt gemieden, und die Artikel der anderen Trainer keines Blickes gewürdigt, doch nun hat er mal reingesehen, ob es da vielleicht doch Überraschungen gibt. Nein, alles
stinklangweilig, alles so wie immer. Manche Trainer - man will jetzt keine Namen nennen, aber bei Roter Stern wissen sie von wem hier die Rede ist - versuchen sich selbst immer noch einzureden, dass all das hier irgendeine Bedeutung hätte. Doch Trainer Schimi hat diesbezüglich längst resigniert. "Erbärmlich." sprach er, und nahm die Zeitung als Klopapier mit aufs stille Örtchen.
Langsam wird das Stalking durch Trainer B. wirklich unangenehm. Wäre es nicht schon genug gewesen, dass er Schimi am Telefon belästigt, wieder in diese gottverdammte Liga reingezogen hat, und letztlich dafür verantwortlich war, dass Schimi bei diesem völlig inakzeptablen Verein namens Budu Podgo gelandet ist? Nein, nun stellte er ihm auch noch in persona am Sportclub Platz nach, zwang ihn auch noch zu einem Selfie, und veröffentlichte dieses in diversen Schmuddelblättern. Eine Schande! Aber wenigstens lenkt das von all den anderen Problemen ab, in denen Schimi mit seinem neuen Verein steckt.
Am fünften Spieltag hat es endlich geklappt: Der völlig orientierungslose Trainer Schimi hat - trotz aller gegenteiligen Bemühungen seines Managements - die Spielerbank seines Vereins noch VOR Anpfiff des Spiels gefunden, und konnte somit endlich echten Einfluss auf Aufstellung und Taktik seines Teams nehmen. Das grandiose Ergebnis: zwei satte Niederlagen! Zumindest das kam dem Trainer dann doch von seinem alten Herzensverein Novi Sad irgendwie bekannt vor. Vielleicht nicht genug, damit sich endlich ein gewisses Heimatgefühl einstellt, aber immerhin ein Anfang.
Die Kantine hat er immer noch nicht gefunden, aber zumindest den Namen dieses gottverdammten Vereins kann er nun aussprechen. Naja, fast. Während Trainer Schimi also weiterhin in den leeren Gängen dieses verfallenen Stadions herumirrt, stolpert seine Mannschaft weiter von Sieg zu Sieg. Liegt das an der unfassbaren Unfähigkeit der Gegner, oder doch eben an der ABwesenheit des Trainers? Die Gerüchte lauten, dass das Management bereits an einem Plan arbeitet, Schimi auch langfristig von der Trainerbank fern zu halten. Besagt doch eine alte Fußballweisheit: "Never change a non existing team!"
Das inkriminierende Foto in der Badehose, das vom Trainerkollegen Qbat aufgenommen wurde, war noch das geringste Problem von Trainer Schimi. Kaum war er am Trainingsgelände von Budcnost Podgorica – oder war es Buducnost Pudgorica ?! – angekommen, verirrte er sich heillos in den unendlichen Gängen dieses Großvereins. Kein Vergleich zur alten Holzhütte, in der sich sein geliebter Verein Vojvodina Novi Sad immer umgezogen hatte. Der Greenkeeper, der ihm entgegenkam, wollte ihm den Weg zur Trainerbank zeigen, doch er war doch eigentlich auf der Suche nach der Kantine! So verpasste er gleich mal die ersten beide Spiele. Ergebnis: zwei Siege und die Tabellenführung. Vielleicht sollte Trainer Schimi besser fix in der Kantine bleiben?
Die aktuelle Spielzeit hat noch nicht einmal begonnen, da hat die Liga bereits ihren ersten waschechten Skandal. Denn Trainer Schimi staunte nicht schlecht, als er feststellen musste, dass sein Verein nicht mehr existierte! Und das trug sich folgendermaßen zu: zwei Männer in schwarzen Anzügen und dunklen Sonnenbrillen hatten Schimi in letzter Sekunde in jener Spelunke ausfindig gemacht, in der er die letzten Jahre quasi durchgehend verbracht hatte, und sich saufend, kotzend und weinend irgendwie die triste Zeit ohne Fussball vertrieben hatte. Seinem traurigen und völlig sinnbefreiten Leben völlig ergeben, lasen ihn die beiden Männer vom Fußboden auf, schleiften ihn an die frische Luft, setzen ihn in eine Luxuskarosse und drückten ihm ein Handy in die
Hand. Am anderen Ende der Leitung meldete sich sein ehemaliger Trainerkollege „Bernd“ („Bernd, Bernd,... das kam ihm irgendwie dunkel bekannt vor…“), der ihm ohne Umschweife erklärte, dass er nun wieder als Trainer arbeiten musste. Schimi kam nicht einmal dazu zu überlegen, geschweige denn zu antworten, da hielt der Wagen bereits vor dem Trainingsgelände. Torkelnd stieg er aus und traute seinen Augen nicht: er stand nicht etwa vor dem Gebäude seines alten und einzigen Herzensvereins Vojvodina Novi Sad. Nein, da stand eindeutig in blauer Schrift auf weißem Grund: Buducnost Podgorica. Viele Gedanke schossen ihm durch den Kopf: „Wo zum Teufel bin ich? Und warum? Und wie spricht man diesen gottverdammten Vereinsnamen überhaupt aus?“
Was auch immer er behaupten wird: Glaubt dem W. kein Wort! Denn er wird euch das blaue vom Himmel erzählen, irgendwas von wegen der Trainer aus der Vojvodina hätte völlig betrunken sämtliche Pflichten vergessen und seinen Verein so im Stich gelassen, dass dieser gar für zwei Spiele ohne Trainer antreten musste. Doch es ist gelogen! Diese Affäre gab es nicht und wird es nie geben.
Denn die Wahrheit sieht so aus: Trainer schimi hatte ein Angebot vom FC Bayern. Natürlich hätte er sich das niemals ernsthaft überlegt, aber einmal in der Alianz Arena in den VIP Club zu gehen und dort in Ulis Maß zu pissen,
davon hatte er schon sein ganzes Leben geträumt. Daher lies Trainer schimi dem Schein halber in der Zeitung seine Kündigung verlautbaren, um die Münchener Buberlpartie in Sicherheit zu wiegen. Die Szenen, die sich dann tatsächlich im VIP Club abspeilten, waren keine schönen. Da dürfte mehr geflossen sein als nur Pisse, doch selbst die Bayern halten sich diesbezüglich bedeckt. Schnell verlautbarte man in den Medien etwas über angebliche Steuerhinterziehungen, um vom eigentlichen Skandal abzulenken. Ja, so sind sie die Bayern. Und so sieht die volle Wahrheit aus.
Ei, da hat sich der kleine Schimi aber mächtig gefreut! Weihnachspost vom roten Stern persönlich. Doch nicht etwa "Frohe Weihnachten" oder "Seas, du Bsuff, wie gehts?" steht da in der Karte, nein, beim guten alten W handelt es sich um ein besinnliches: "Machst einen NMR?". Da geht mir doch das Herz auf! Kurz dachte ich noch, vielleicht einfach nicht zu antworten, wäre
doch eigentlich nett gewesen, aber ich bin eben doch zu höflich. Also, lieber W, lass mich auf diesem Weg ganz herzlich für deine lieben Grüße bedanken, und nebenbei noch erwähnen: NEIN, ICH MACHE KEINEN NMR, DU KANNST DEINE AUSWÄRTS 2 WIEDER ZURÜCKZIEHEN! Freut mich jedenfalls, dass es diesen alten Schmäh immer noch gibt. Und ich doch tatsächlich antworte. Alle Jahre wieder!
Ein wahrer Held ist Trainer Schimi Segundo, denn ihm ist etwas gelungen, was wohl noch niemandem vor ihm gelungen ist: In der Liga gespielt, aber trotzdem international einen NMR produziert! Das liegt allerdings nicht daran, dass er sich besinnlich den Kopf mit Glühwein zugedröhnt hat. Nein, der Grund ist ein anderer: Es ist der Druga Style! Trainer Schimi ist es schließlich nicht mehr
gewohnt, auch auf internationalem Boden vertreten zu sein. Nachdem also die Aufstellung für die SM beschlossene Sache war, wurde das Hirn wieder abgeschalten und die Arbeit niedergelegt. Und so stand Vojvodina Nov Sad also ohne Trainer auf dem Platz. Tja, es war mir eine Ehre die SM dieses Jahr so glorreich zu vertreten! Selbst schuld, wenn ihr einen Drugisten auf die internationalen Plätze vorlast...
Ja, tatsächlich ist wieder Freitag, so als wäre nie ein anderer Tag gewesen - oder eben eine Woche ohne SM, und irgendwie ohne richtig aufzupassen ist selbst Novi Sad wieder hier gelandet, und nicht in der Druga. Man kann ja sagen was man will, aber mir wird er abgehen, der Qbat. Nicht der Qbat der Vorsaison versteht sich, nicht der Meister der nun abgestiegen ist. Nein, eher jener Qbat, der auf die Frage "Wer war eigentlich noch nie Meister?" immer fragend in die Runde blickte. Das waren wohl die Konstanten, von denen
W. sprach. Aber ja, es gibt auch jene dich sich nicht geändert haben: Wöchentlich in den Artikeln des werten Kollegen vom Roten Stern nur Bahnhof zu verstehen. Wöchentlich selbst die Zeichen abzählen, um endlich diese verdammten 0,3 Pünktchen zu bekommen. Aber was solls, irgendwie gewöhnt man sich an alles in der SM. Drum hat man auch ebenfalls strikt gegen diese Winterpause gevotet, auch wenn nicht auszuschließen ist, das der Herr Schimi im Glühweinrausch dann prompt gar selbst den NMR fabriziert...
BOURNE: BOrac´ Und Roter sterns Nmr Exzess!
Also fehlende Kreativität kann man den Herren in den Vorständen bei Roter stern Belgrad und Borac Cacak ja nicht vorwerfen. Während ihre Trainer an ihrer eigenen Unfähigkeit verzweifeln, werden hinter verschlossenen Polstertüren die wahren Fäden gezogen. Und so kommt es zu einem neuen Skandalspiel in der SM. Nun, zumidnest ist es mal was Neues. Wann kommt es schließlich schon mal vor, dass man für einen NMR auch noch so
nebenbei einen Punkt für ein Unentschieden mitnimmt. Vor allem fenris kann mit der Ausbeute ja ganz zufrieden sein. Bei ihm sind es immerhin gleich zwei. Also, liebe Trainer: Einfach mal die Beine hochlegen, eine Saison lang unetschieden für sämtliche NMRs sammeln, und dann lassen wir die letzte Runde entscheiden. Oder sind die beiden gar gemeinsam auf Urlaub gefahren, um an weiteren Verschwörungen zu basteln? Viel Spaß euch beiden Turteltäubchen, wo auch immer ihr euch gerade vergnügt!
Schnarch, schnarch, schnarch... oh ah, is schon wieder Freitag?! Na bitte, dann schreiten wir zur Tat und schreiben wieder den Pflichtartikel für die gschissenen 0,3 TK, ist immerhin auch ohne Handyinternet (was auch immer das sein mag) schwer genug, auch wenn man nur blabla schreibt, vom letzten Spiel und vom Trainingslager und so. Das Problem ist nur: Ich weiß heute doch wirklich nicht mehr gegen wen ich letzte Woche gespielt habe, gleicht sich doch ein Looser wie der andere. Und Trainingslager? Sowas gabs in Novi Sad noch nie! Solche neumodischen Trainingsmethoden kommen bei uns einfach nicht gut an. Hier sind schließlich alles Käfigkicker von Klein auf. So, und jetzt kann ich endlich weiterschlafen. Schnarch...