Hans-Florian Rosenthal-Markert empfing im ersten Spiel Ole Gunnar Fidjestöl und pepe33. Unter tobendem Applaus des Publikus nahmen die beiden peruanischen Trainerlegenden auf ihren Studiostühlen vor der Hexagon-Studiowand Platz. "Und hier kommt auch schon die erste Frage. Sie beide gehen zusammen als Zuschauer ins Stadion, was müssen Sie unter allen Umständen unbedingt mit ins Stadion nehmen? 15 Sekunden Zeit. Dalli Dalli."
"Ringnes Bayersk Lager", "Tegernseer", "Pefferminztee", "Titicacseer", "anderes Lager", "Butters-Ex", "Horst Bulau", "Harri Olli"," äääh PLMs-Ex", "Jens Weissflog", "Hickies-Ex", "Primoz Ulaga", "Mr.Spock", "Matti Nykänen", "dengas-Ex" "Adam Malyz" "Micceles-Ex" "Lieutant Körschgen" "Vuvuzela" "Trompete", "Bassgeige", "Fahne", "Ole's Mutter", "pepe's Vater", "Ole's Tante", "pepe's Onkel" - Bing! "Das waren 26, lüttel-lüttel-lüttel "Sie sind der Meinung. Das war ..." Und das Publikum gröhlte zu Hans-Florians eingesprungenem Ritberger: "Spitzeeeee!" "Also 26 plus Spitze sind 27." "Was meint die Jury?
Brigitte-butters?" "Die Herren können beruhigt ins Stadion gehen, wir geben alle 26." Tosender Applaus.
"Kommen wir zum zweiten Spiel. Sie sind auf der PSS Iquitos beide auf der Kommando-Brücke, mit was müssen Sie rechnen? 15 Sekunden Zeit. Dalli Dalli." "Sombrero-Nebel", "Schnürschuhnebel", "Stefan-Effenberg-System", "culptor-Galaxie", "Til Schweiger", "Butters-Ex" "pepe's Onkel" "ole's tante" "pepe's opa" "ole's oma" "Joachim Bublath", "Los Paraguayos", "Dieter-Thomas Heck", "William Shatner", "Ole Gunnar Sölskjäer", "Charlotte Engelhardt", "Wencke Myhre", "dem butters seine ex ihre ex", "Tastengott", "fubini", "Bertram Beierlorzer", "Herrn von Zizewitz", "Metaxa", "Sonntag"...Bing! "Das waren 24, lüttel-lüttel-lüttel"Sie sind der Meinung. Das war ..." Und das Publikum gröhlte zu Hans-Florians zweigesprungenem Toe-Loop: "Spitzeeeee!" "Also 24 plus Spitze sind 25, mal 27 sind ...?" "Was meint die Jury? Mand-juary?" "Korrekt, wir geben alle 24 bzw. 25, das macht dann 675." "In österreichischen Schilling sind das 4725 und in Schweizer Franken 843,75."
pepe33 sass nicht in seinem Lieblingscafe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta und er trank auch keinen Pfefferminztee. Nein er sass vollkommen ernüchtert auf der Bank vor Ole Gunnar Fidjestöls Haus und trank sein Titicacaseer Bier. Einem von seiner Brauerei nach deutschem Reinheitsgebot gebrauten Biersorte, deren Braumeister vom bayerischen Tegernsee an den Titicacasee ausgewandert war. Seltsamerweise schmeckte schmeckte man keinen Unterschied zwischen Titicacaseer und Tegernseer, das hatte auch Joachim Bublath in einem 73 seitigem Fachbericht in der im Brauereiwesen veröffentlichten Fachzeitschrift "Schluck und weg" bestätigt. "Wahrscheinlich wurde bei beiden Bieren zur Verbesserung des Spelzenvolumens eine Konditionierschnecke mit Abstehbehälter über
der Schrotmühle installiert." Ole kam allerdings nicht heraus aus dem Haus. Dabei hätte pepe ihm gerne soviel erzählt, dass zum Beispiel beim letzten Spiel bei IMI sobald der Ball in die Nähe von pepe33s Bank kam alle Zuschauer ein Gläschen mit gelber Flüssigkeit aus der linken Hosentasche zogen und ihren rechten Zeigefinger hineinbaumeln liessen und dazu laut "Piiipiii" gerufen hatten. Pepe wurde aus dem allem nicht schlau. Auch seine Lieblingskneipe the "muffy dog" hatte unangekündigterweise plötzlich geschlossen, wegen Renovierungsarbeiten. Dabei standen eigentlich nur zwei Stühle auf der Strasse davor... seltsame Dinge die sich in Tacna abspielten. Da klingelte pepes Mobile "Urologische Praxis Dr.Pepegenesi, was kann ich für sie tun...?"...
pepe33 sass in seinem Lieblingscafe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta und blubberte lustlos in seinem Pfefferminzteegläschen herum, als der Ober hereinkam und pepe ein verwerflichen Blick zuwarf. "Öha, jetzt fällt mir ein, ich hab ja heute noch gar keine Bio-Brötchen von meinem Spezl Nobbi geholt. Der hat nämlich eine Super-Bäckerei hier aufgemacht. "Siete enanos" heisst sie und damit sind die sieben Todsünden der ersten peruanischen Liga gemeint. 1.
Nämlich, nackt an der Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta stehen und die Hymne von Club Alianza Lima singen. 2. An der Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta ein Ringnes Bayersk Lager bestellen. 3. Mit Butter's-Ex Butter-S(ex) backen. 4. Dem Hicki al ci vigo holn 5. Jungfrauen Hundefutter zum Essen vorsetzen 6. Imi sim Mimi inni schloagn. Und die siebte...äääh...hab ich vergessen..." Dann schlug pepe33 mit dem Kopf auf dem Tisch auf und fing an zu schnarchen.
pepe33 hüstelte in seinem Lieblingscafe in Tacna vor sich hin. Eigentlich wollte er die Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta meiden, denn dort warteten einige Schaulustige, die meinen Pfefferminztee sei ein seltener Anblick. Naja, wer's halt braucht. Interessanterweise war pepe dann doch da diese Saison. Warum weiss er selber nicht so genau. Vielleicht um nicht ganz den Anschluss an die schöne Copawelt zu verlieren. In seiner
Jackentasche krustelte er einen Zettel hervor um vielleicht doch den einen oder anderen Gedanken an Taktik aufzuschreiben. Fand aber zu seinem Erstaunen den Zettel schon vollgeschrieben vor. In einer krakeligen Bleistiftschrift stand dort geschrieben: "Fett, Salz, Zucker, Sex." Das machte ihn grübelnd, ebenso, dass ihn in Peru einige zum Mitanwärter auf die Meisterschaft machen wollen. "Ich? Meister? Das glaub ich nicht, dass das reicht...ehrlich gesagt."
pepe33 süffelte zum vorletzten Mal an seinem Pfefferminztee in seiner Lieblingskneipe "the muffy dog" Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta. Ja, es ist Zeit, auch Kollege Fernando Zezezaroszezesaros scheint es aufgrund zeitlicher und gesundheitlicher Probleme nicht mehr zu schaffen sein Traineramt in der Primera Division in Peru auszukleiden. Immerhin hat er einen würdigen Nachfolger
gefunden, der sogar fast einen Grund darstellen könnte, dass pepe33 in der Liga bleibt. Doch wie eingangs der Saison schon erwähnt, muss man sich wohl oder übel überlegen, ob man das Amt abgibt. "Ich gebe nochmals alles und hoffe mit Mannschaft unser selbst gestecktes Saisonziel zu erreichen, 34 Punkte. Dann gehen wir zuerst mal 14 TAGE IN KLAUSUR. Danach werden wir dann sehen, wie und ob es weitergeht.", so pepe33.
Völlig entspannt, ob das am Pfefferminztee liegen mag oder nicht, lehnte sich pepe33 zurück auf seinem Stuhl in seiner Lieblingskneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta. Wie oft schon hatte er das getan, aber es gab auch keinen besseren Ort auf der Welt als dieses elende Cafe in dem sich schon wahre legendäre Parties der peruanischen Trainerschaft ereignet hatten. Wie war das noch als butters mit seiner Zunge aus siedender Butter mit Händen auf dem Rücken gefesselt ceviche herauszüngeln musste, nach dem er im Wetttrinken mit fidjes-Öl mit 15:13 Pisco sour unterlegen war? Oder als power und zeze zusammen Rücken an
Rücken stehend solange Chicha in sich leeren musste bis einer auf die Toilette rannte. Ganz neben bei powers gewann, aber seine Hose war von oben bis unten nass, aber nicht vom chicha... Und doch genoss pepe die Stunden dort allein, um sich all die wirklichen Fragen durch den Kopf gehen zu lassen, die einen Unruhe verspüren liessen. Wie, Was wäre wohl gewesen, wenn er Peru als Nationaltrainer zur WM geführt hätte? Warum kann er das orangene Bonanza-Fahrrad nicht endlich reparieren? Oder wer will eigentlich einen 10-armigen Octo-Nichtsnutz im Regal?. Fragen über Fragen. Vielleicht kann pepe am ende der Saison die eine oder andere beantworten, falls er in Peru bleiben sollte.
Mit grossen Magenschmerzen schleppte sich pepe33 in seine Lieblingskneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 und setzte ein sehr schmerzverzerrtes Gesicht auf. Litt er unter Verfolgungswahn ? Warum nur schaute er sich immer um. "Na, nach dem Garcon, ohne Zirkumflex." Und arum das ganze ? "Der butters konnte mal wieder nicht still sitzen und hat alle seine Ersatzspieler auch noch auf's
Feld geschickt. Zum Schluss waren 36 Spieler auf dem Feld. Rudelbildung. Ich mitten rein. Und zack, krieg ich von unserem eigenen Torwächter einen in die Magengrube." Und was machst Du jetzt hier im "muffy god"? "Na is doch klar, das einzige was wirklich gegen Magenschmerzen hilft ist ein gutaufgebrühter Pfefferminztee, vielleicht auch zwei...ach was sag ich, ich nehm' ein Kännchen."
In Peru geht alles seinen gewohnten Gang. Zum Xten Mal ist man bei der Weltmeisterschaft schon in der Vorrunde gescheitert (ob jemanden pepe33s Zitat bei der Auslosung noch im Kopf hat?). Dann wird vom langweiligsten Trainer der langweiligsten Liga copaweit die offizielle Heimscheissermeisterschaft proklamiert (und pepe fällt natürlich prompt drauf rein), statt dass er sich des verwaisten Peru-Pokals annimmt. Der Skispringer springt Ski und droht wirklich die Meisterschaft erspringen zu wollen. Der
Methusalix sinniert über sein langes peruanisches Ligaleben (während die Zuhörer sanft schnarchelnd entschlafen). Und der verlotterte, ja was jetzt, Ex(?)-Kolumnist der peruanischen Kolumne kalauert uns mit hirnbrechenden Homophonen (wobei er ja eigentlich bekennender Homophob ist) voll. Wollen wir das wirklich? Halt! Nein, Stopp! Peru, sofort aufwachen! Hier muss was geschehen. pepe33 nuckelte an seinem Pfefferminztee und brummelte nur. "Hmmhm." Was wohl eine Zustimmung sein sollte.
Nachdem pepe33 den Test "10 Gründe, an denen SIE erkennen, dass SIE Argentinier sind!" mit Bravour nicht bestanden hatte widmete er sich wieder der geschriebenen El Saque 2.0 Beilage in der sämtliche Trianer der Primera Division ihr bestes von sich gaben bzw. vorgaben zu geben. "Horst Bulau?" "Wer soll das sein?" "Kennt der Rotabart denn nicht Steve Collins?" "Man was ist ein Horst Bulau gegen den jüngsten Weltcupsieger aller Zeiten, kein Finne, kein Norweger, kein Österreicher und kein Deutscher. Nein, ein Kanadier ist der
jüngste Weltcupspringen-Sieger den es je gab und geben wird. Collins ist ein Anishinabe (zu deutsch, das erste Volk) er gehört einem Indianervolk Nordamerikas an. Wen wundert das. Die Indianer wurden mit Vorliebe auch für den Wolkenkratzerbau in den boomenden Städten Nordamerikas eingesetzt, da sie durch einen Gendefekt schwindelfrei waren. Oder waren sie einfach mutiger und haben die Angst einfach nicht zugelassen. Egal. pepe kippte seinen Pfefferminztee, der heute mal wieder besonders lecker schmeckte, schliesslich hatte er dem Markerts Flo tüchtig eingeschenkt.
...ins WM-Trainingslager der peruanischen Fussballnationalmannschaft, die sich in einem letzten Schliff noch einen Mentaltrainer zulegte, um optimal vorbereitet zur siebten Copa-Weltmeisterschaft nach Namibia zu reisen. Die versammelte Mannschaft sass im Theorieraum als ein bärtiger Wikinger zur Tür herein kam und sich vorstellte. "Hey, ich bin Euer Mentaltrainer, für heute hab ich Euch ein Spiel mitgebracht, dass da heisst "Stadt, Land, Skispringer". "Ich sage laut A, zähle leise das Alphabet durch und bei dem Buchstaben, bei dem der Markerts Florian Stopp sagt, mit dem beginnen wir. Ok, los, ..." "stopp!" "L wie ..., Florian?" "L wie Lavadina, Liechtenstein, öhhh und Dolph Lundgren." "Naja, fast. Weiter A,..." "Stopp." " G". "Ja, hofa." "ähh, Grünwald,
Grönland, Grugger?" "puh, na, dann mal weiter..." "A." "Stopp." "N." "Ha,ha,ha N wie Nordwin, bitte." Allmächt, öööhhh, Nürnberch, Niedersachsen und Nieminen." "Ja, ja fast, super, das wird doch langsam." "Weiter, A." "Stopp." "E" "Bitte, Miccele." "Eeeee, wie Eislinga, Egibbdha ond Schisprenger mit E kenn i koin. Doch, wart a mol. Eddi se Igel" "Ich sehe wir nähern uns langsam der Höchstform hier." "A." "Stopp." "T." "pepe, bitte." "Tacna, Thailand, Thoma." "Jaaaaa, spitze, wir ham's. pepe you made my day." Mit Tränen in den Augen ging Ole Rotbart vor die Tür zog ein kleine Dose Ringnes Bayersk Lager aus seiner Skistiefeltasche und spülte den Frust hinunter."
Eine ziemlich lange Reise hat pepe33 hinter sich. Er war mit dem Taxi zum Flughafen in Tacna gefahren, dann mit dem Flugzeug von Tacna nach Lima, umsteigen nach Buenos Aires und dann mit dem Flieger nach Kapstadt nochmals umsteigen nach Pretoria. Dort mit dem Taxi zu the axe. Überraschenderweise war Massai Uno schon da. Grosses hallo, letzte Besprechungen über Kamerafahrten, Korrekturen am Story-Board der Sendung. Bisschen Vorglühen und dann ging's auch schon los. Die Kamera ging an die namibische Nationalhymne wurde gespielt und die Auslosungszeremonie zur siebten Copamundial WM. Vinnie perfekt
vorbereitet: Kleine Schüsselchen, seine Vesperdosen. Und Massai Uno nicht weniger gut vorbereitet, frische Pediküre und noch einmal den Nasenhaartrimmer eingesetzt. Die drei Schmissen eine gut gelungene Show zwischen Dsds (Das sowas doch sendegenehmigt wird) und DgP (Der grosse Preis). Hut ab was in einem unserer peruanischen Trainer für ein Aushängeschild für den peruanischen Fussballverband schlummert. Schlummert war auch das richtige Wort, denn die Rückreise war sehr Kräfte raubend. Ob pepe am nächsten ZAT wieder gestärkt seine Bolognesi auf's Feld schicken kann muss man sehen.
manchem wird es nicht entgangen sein, aber pepe33 findet keine richtig gut schreibende feder, die seinen artikeln einen hauch von phantasie einflössen. So ähnelten sich der letzte und der vorletzte artikel sehr. an was liegt das? "keine ahnung!" in diesem artikel wird daher der versuch unternommen nicht den daueraufenthaltsort von pepe als eingangsmotiv zu verwenden. ihr wisst schon, pepe sitzt im und so weiter. nein sondern bewusst auf die derzeitige situation coronel bolognesis hinzuweisen. als da wäre ein packendes auswärtsspiel gegen Colegio Nacional de Iquitos, welches man knapp mit eins zu null verloren geben musste. schon in der achten minute lag man zurück.
mit allen mitteln versuchte man noch ein unentschieden zu ergattern, doch beste torchancen wurden nicht genutzt oder vom starken schlussmann ulaga zu nichte gemacht. "wenn mich nicht alles täuscht, wird Iquitos der Meistertitel nicht zu nehmen sein." erschöpft von dem sehr schweren auswärtsspiel kam bolognesi zuhause zu einem drei zu null über den aufsteiger FBC Melgar. "der weg ist noch weit, wir werden versuchen nicht zur herbstmeisterschaft in der unteren tabellenhälfte zu stehen. dann können wir uns den abstiegsthrill sparen." "achso und einen Glückwunsch an unseren peruanischen Preistäger, den Bier-Schreiber des Jahres, Skål!"
pepe33 studierte aufgeregt die Tabelle der Primera Divison. Zufriedenstellend lehnte er sich zurück in seinem Sessel seiner Lieblingskneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 und konstatierte, dass er Letzer ist. Letzteeerrrrr! Was war passiert, lustige Gegebenheiten? Vollgelaufene Elektroschächte? Pfefferminztee umsonst? Alles drehte sich um pepe33, immer schneller
werdend. Irgendwann tauchte ein Skispringer mit einem drei Meter Langen Bart auf und fasste pepe33 behutsam an der Schulter und flüsterte ihm zu: "Wenn du die Heimspiele gewinnen willst, dann nimm das orangene Bonanza-Fahrrad, das ist wendiger!" pepe33 erwachte wieder aus einem ruhelosen Traum und sass senkrecht in seinem Bett "...uuu, wow, warum eigentlich nicht Nationaltrainer."
pepe33 blätterte aufgeregt in der El saque 2.0. Hatte er nicht ganz klar seinen Spielern mit auf den Weg gegeben, dieses mal eine andere Taktik gegen den all-Furz-seinen-Verein-umbenennenden selbsternannten Supertrainer von, wie hiess gleich seine Mannschaft nochmals, zu spielen? Naja, kling, kling, am Tisch stand ein geölter Fidel und wollte zum gunnarsten Mal mit pepe auf seine selbstgekochten Spaghetti anstossen. Er brabbelte
etwas von: "Dette er ein hest." und "Regnbuen har mange farger", aber pepe war das zuviel, er nickte verschmitzt, zeigte mit hochgezogenen Schultern auf seinen Pfefferminztee und prostete dem Bärtigen Wikinger zu. Der antwortete prompt "takk skal du ha! hvis det regner, blir jeg hjemme." Worauf pepe die Augenbrauen hochzog und meinte, "echt? Na, wenn du das meinst." Und sie endlich gemeinsam anstiessen.
Nachthemd hatte pepe noch nie getragen und wird er auch nicht. Er sass allein in seinem Lieblingscafe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 und genoss sichtlich seinen Pfefferminztee. Während alle anderen kräftig in ihrem Englisch-Kurs für Anfänger büffelten. Ergötzte sich pepe an den unterschiedlichsten Pfefferminzbonbons in den auf dem Tresen aufgestellten riesigen Gläsern. Würde er es schaffen in eines der Gläser zu kriechen? Er zog sich am Tresen hoch und tatsächlich, nach dem Oeffnen des Deckelglases zwang er sein Haupt durch den Schlund der süssen Verheissung und mit ein bisschen
Ruckeln und Drucken - schwupps - landete er auf dem süssen grün-weiss gestreiften Berg der Apotheose. Als durch ein jähes gläsernes Klopfen pepe33 erstarrte und nach oben schaute in ein gleissendes Licht. "He, Pepito, nich' hier mit dem Kopp auf'em Tresen pennen" und der Kellner mit einem Löffel an sein Pfefferminzteeglas klopfte. Zur Türe ging gerade ein in einer Wildlederfransenjacke gekleideter Spitzbartträger zur Tür hinaus, der in seinen Händen ein Lexikon hielt der Ausgabe Norwegisch-Berlinerisch und laut vor sich hin brabbelte: "Jim, Beam, Jim Beam, me, beck's. No-Wow."
pepe33 sass nach langer langer Zeit endlich wieder in seinem Lieblingscafe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 und genoss sichtlich seinen Pfefferminztee. Nichts konnte ihn aus der Ruhe bringen ausser ein schlechter Start in die neue Saison oder ein schlecht zubereiteter Pfefferminztee. Geduldig wartete er also, ob sein Kollege Markert noch vorbeischaute um das versprochene Startgeld abzudrücken.
Währenddessen machte er sich Gedanken über seinen ersten Heimauftritt mit der Mannschaft. Der Hicki stand vor der Tür, nachdem er sich in der zweiten Liga ein wenig ausruhen durfte, darf er jetzt wieder mit den grossen Kindern spielen. Gefährliche Konstellation - aber da muss man ja jede Saison wieder durch, und dann zählte er langsam auf 34 um den Rest seines Pfefferminzteeglases auf einen Zug zu leeren.