Unser Ziel ist der Klassenerhalt - Themenwechsel bitte
Das Früh-am-Morgen-Training ist besonders wichtig! - Ich stehe um 11 auf. Wehe ich höre dass jemand nicht da war!
Peru ist ein schönes Land - Oh,..Alinaza hat verloren!
Sowas hätte es in Kolumbien nie gegeben - [Allgemeingültige Standardausrede]
Wer hat diese Pfefferminztee gemacht?! - Wieso ist der Kaffee so dünn?
Die Zusammenarbeit mit meinen Co-Trainer ist unkompliziert - Eine Woche Zwangsurlaub hilft
immer
Chiquita - Synonym für rücksichtslose Ausbeutung von Arbeitern in
Entwicklungsländern
Im nächsten Spiel bekommen einige Nachwuchstalente eine Chance - Ich rechne mit einer Nierderlage
Diese Frage kann mein Assistent glaube ich besser beantworten - Ich muss weg!
Liebe...äh...Sportsfreunde ,... ich,...äh...wir,.. nun... wie Sie ja sehen - Verdammte Scheiße, kann nicht jemand anderes versuchen dass noch irgendwie schönzureden...
...Santos?!
[verständnisloser Blick] - Es ist Vormittag, was wollen Sie hier? Sind sie der Kaffeedienst oder der Postbote?!
M.Power steht seit Stunden vor dem Briefkasten, die Kaffeetasse noch in der Hand und er fragt sich, ob er tatsächlich etwas verschlafen hat?
Wo ist El Saque? Ist das Abo ausgelaufen oder hat diese Revolution die es angeblich gegeben hat alles in Peru verändert, oder Streikt der alte Paparazzo weil er kein Bier bekommt?
Power hält die Nase in den Wind. Es riecht nach frischer Bergluft und Lama-Dung, nicht nach Koks und verschossener Munition. Er
ist also schon noch in Peru.
Na denn, eins nach dem anderen. Erstmal die beiden Spiele heute gewinnen und dann mal einen Beschwerdebrief an Buttern senden.
...und jetzt noch schnell ein paar Zeichen einfügen, damit der Artikel auch ganz oben erscheint ...
...
...
reicht noch nicht?
ok mehr!
gähhnnnn
...
,...
tk haben wir ja schon längst, das ist ja schon der zweite.
nur als anmerkung !
Die Nerven des OSP Trainers waren an diesem Wochenende ohnehin nicht die besten.
Das nun am Freitag tatsächlich einige Lamas unter den 22 Spielern von Freund und Feind mitkickten trug nicht gerade dazu bei, dass sich der Trainer besser fühlte.
Er versuchte nach 10 Minuten den ersten Wechsel anzuordnen, doch dummerweise hatte er Santos für disen Tag die Chef-Rolle übergeben. Der freute sich ebenso wie viele neutrale Zuschauer über das tierische Spektakel.
Einziger echter Höhepunkt für Power war, als ein olympisches Alpaka einmal feucht in die Gästekurve zielte.
Das Spiel war zwar unterhaltsam, für den OSP Anhänger aber zum verzweifeln. Die Lamas von
La Pena waren viel besser geschult und spielten teilweise gekonnte Doppelpässe, interagierten mit den menschlichen Kickern und waren auch konditionell top vorbereitet.
Die OSP Lamas standen teils neben dem Platz und tranken aus den Flaschen.
Völlig aufgebracht verließ M.Power schon eine Viertelstunde vor Abpfiff das Gelände. OSP verspielt endgültig die Chance auf die Titelverteidigung.
Der Blick darf nach unten gerichtet werden.
"So, ja genau so hatte ich mir Peru immer vorgestellt." schimpfte M.P.
"Sowas hätte es in Kolumbien nie gegeben... "
Nach diesem Satz musste er sich kurz von der Kamera wegdrehen, damit man sein Lachen nicht bemerkte...
Als M.Power das Trainigsgelände heute Morgen betrat, fand er statt seiner Spieler plötzlich lauter in XXXXL - Trikots gekleidete Alpakas die bei ihren ersten Fußball-Erfahrungen fröhlich den Rasen zerpflügten und die Tornetze futterten. Die Spieler indes waren mit Ideengeber Jesus M. Santos auf einer Kreuzfahrt im Amazonas.
Power jedoch fackelte nicht lange, schrieb die Mannschaftsaufstellung für Freitag um, Mr.Spuck im Tor, Wolle als Rechtsaußen, Hufbert als Libero usw. hängte sie in der Kabine auf und ging ins Ecke Calle de Alfigido. Bzw. zu dem, was was davon noch übrig ist: der Kaffemaschine. Er ließ sich eine zähe, gewöhnungsbedürftige braune Suppe heraus. Seit
dem Einsturz ist Selbstbedienung. Überraschenderweise stellte er fest, dass das Cafe gar nicht so übel war. DAS Cafe! Den Inhalt seiner Tasse schüttete er auf die Straße. Dann beschloss er pepe aufzusuchen um ihm vorzuschlagen, diesen gemütlichen Ort wieder neu aufzubauen und in "Ecke Power Cafe Olimpico" umzubenennen.
Butters wird am Freitag mal wieder abwesend sein, davon geht er zumindest aus. Er vielleicht auch, und vielleicht werden nur Lamas auf dem Rasen stehen.
MAl sehen ob Santos die Sache wieder zurechtrücken kann.
M. Power war jetzt richtig in Aprilstimmung. Er spielte" Arriba Alianza" auf der Ukulele und kaufte sich eine Chiquita Banane.
Hoffentlich ist bald Mai...
Nun, was haben wir aus den letzten Spielen und Berichten so gelernt.
Wir wissen nun zum Beispiel, dass Florian Markert keinen Sinn für englische Härte hat und zu maßloser Übertreibung neigt. Aus einem kleinen Zusammenprall zweier Spieler weswegen beide Nasebluten hatten und einem zerrissenen Trikot, wegen Festhaltens und minderwertiger Qualität - der einzigen unfairen Aktion von OSP im ganzen Spiel übrigens- wurden plötzlich Nachenbrüche und abgebissene Ohren.
Der Ballett-Club sollte mal wieder anfragen, denn gerade männliche Mitglieder werden dort immer wieder gesucht.
Von Ole Gunnar Fidjestöl
wissen wir seit neusetem, dass er weder einen Sinn für die naive Schönheit der einfachen Alltagskunst hat, noch für eine innovative Heimtaktik.
Die FAns sollen dafür gesangstechnisch groß unterwegs sein. Mag stimmen.
Doch zu einem inbrünstigen "We are the Champions" werden sie auch am Ende dieser Saison nicht ansetzten können, und das liegt nicht nur an der fehlenden Stimmgewalt.
Olimpico indes legte nach Worten von M.Power einen super Rückrundenstart hin und machte, so M.Power wörtlich, mit der 0:3 Auswärtsniederlage einen "weiteren wichtigen Schritt in Richtung Titelverteidigung".
Kaugummi für alle; Alianza nach hause geschickt; Nimbus der Unbesiegbarkeit wackelt mehr als die Sitze, aber hält!
Letzter Spieltag der Hinrunde, ein großes Spiel erwartet uns. OSP empfängt Alianza Lima. Letzte Saison war es das Highlight am ersten Spieltag, diesmal hat man es sich für den Schluss aufgehoben und es bot mal wieder das erwartete Spektakel.
Da das Stadion von OSP bekanntlich unter den vergangenen Belastungen sehr gelitten hatte, musste man sich zunächst etwas überlegen, damit die Sitze nicht herausbrechen würden. So bekam jeder Zuschauer zu seiner Eintrittskarte eine PAckung Kaugummi gratis dazu. Die Fans kauten auf Hochtouren und sollten mit der fertigen Masse die Sitze wieder befestigen. In der Pause ging dann Jesus Maria Santos noch mit mehreren Rollen Tesa durch die Reihen und befestigte alles, was noch wackelte.
Das Ergebnis war grandios. Die Sitze hielten Stand und man konnte die mal wieder geschlagene Markertsche
Allianz mit einem strahlend weißen Lächeln aus dem Stadion schicken. Das Spiel war packend und bot dem Zuschauer bis zum Schluss eine ausgeglichene Partie, die der Meister am Ende für sich entscheiden konnte und dem GRÖßten TAktischen Zwerg eine Abfuhr erteilte. Auch auf internationeler Ebene läuft es bislang gut. Ein 1:0 Heimsieg gegen Rampla Juniors aus Uruguay bedeutet eine gute Ausgangsposition und gleichtzeitig den 19. Heimsieg im 19.Spiel .
Lediglich gegen das Pfefferminz-Imperium von Colonel Pepe ging der frische Atem dann aus. Hier zeigte sich, dass echtes Aroma der künstlichen Kaumgummi-Minze nach mehrstündiger Kauzeit doch überlegen ist.
HAHAHA, lachte der Privatrevolutionär nach dem 3:2, doch Power zuckte nicht mal mit der Wimper. Sein Lama hatte die Kaugummi-Vorräte entdeckt und verließ fröhlich spuckend mit neu gewonnener Feuerkraft den Ort des Gefechts. Da waren alle Worte überflüssig.
..die Rede ist vom Fußball
wers nicht weiß gehört in'n Kuhstall
wir schreiben heut mal ein Gedicht
doch Absicht ist das nicht
wir schreiben nur wegen dem Copa BIER
diese Zeilen hier
und wegen dem Medienzaren
mit den fettigen Haaren
der da klagte über Langeweile
in Peru, nur keine Eile
denn schon wird's wieder interessant,
schaut doch mal auf den Punktestand
die Hinrunde ist bald vorüber
und es geht drunter und drüber
Fidjestöl lässt die Dosen knallen
Cappe genießt wohl kaum das Fallen
Markert noch immer im Mittelmaß weilt
während Zeze nun
langsam den Titel anpeilt
pepe trinkt sein grünes Gesöff aus der Tasse
doch hält er die Klasse?
Butters schreibt nicht
nein er spricht
während menace verschwindet
man sieht ihn nicht
man merkt dass er da ist nur weil er setzt
ein gutes gedicht, jawohl, das fetzt
die Aufsteiger die sind bald wieder weg
Ohne Trainer steckt man im Dreck
keine Artikel, kein Profil
keine Taktik da kommt nicht viel
liebe Leute
das wars für heute
echte Power hat eben nur einer
auch wenn das TK wird langsam kleiner
Am Ende wird er oben stehn
und die Liga von oben sehn!
OSP OSP
Olé!Olé!
Das heimische Stadion bleibt eine Festung. Im 17. Heimspiel (interantionale eingerechnet) holt OSP unter der Leitung von M.Power den 17. Sieg. Dabei glänzte gegen die moralisch angeschlagenen Juan Aurich vor allem die Abwehr. Vorn vergab man viele Chancen kläglich und kam nur zu einem wirklich schön vorgetragenen Angriff, der zum 1:0 führte. Es sieht soweit alles ganz ordentlich aus, was der Meister für die Mission Titelverteidigung tut.
Nächste Woche nun wartet das große Spitzenspiel gegen den wohl größten Konkurrenten und Vizemeister Sport Coopsol. Auswärts hat man noch nicht wirklich etwas bewegt diese Saison, es dürfte also schwer werden. Indes wird Tabellenführer Cappe wohl hoffen dass sich die beiden Konkurrenten in diesem Spiel zerfetzten und er als lachender Dritter zurück bleibt. Es könnte für die Olimpicos einen herben Rückschag geben am nächsten ZAT, denn unglücklicherweise
muss man gleich zwei mal auswärts ran.
M.Power versucht sich also in der Kunst des Lama-Flüsterns. Für mehrere Tage will er sich mit seiner Mannschaft in die Berge zurückziehen. Eine von Papaya, seinen lieblings-Reit-Alpaka angeführte Lama- Karavane soll die Spieler dort hinbringen. Er selbst zieht schon vorher los um auf dem Weg noch in Cartagena vorbeizuschauen.
Wenn die Karavane eintrifft will er sich intensiv mit seinen Lamas unterhalten und ihrem schweigsamen Geist eine kluge Taktik entlocken. Die Spieler werden inzwischen an Berghängen kleine 5 gegen 5 Spiele austragen. Die Tore werden zuvor selbst gebaut. Er lässt nichts unversucht, um auswärts endlich das Niveau der Heimspiele zu erreichen. Nur eines wird er nicht tun: In Mexiko trainieren. Denn dabei stärkt man bestensfalls den Zusammenhalt im Team, während aber gleichzeitig die Fitness in Spiritosen ertränkt wird, so dass es sich bestenfalls die Waage hält.
Letzte Saison hat OSP, oder sagen wir Olimpico Somos Peru, denn das bringt mehr Zeichen in einem "Donnerstag- Abend-die- liest- eh- keiner- mehr-Artikel" noch für viel Aufsehen gesorgt. Gleich der spektakuläre Auftakt gegen Alianza mit dem 4:4 auswärts, dann ein Heimsieg und dann das ausgefuchste 1:1 gegen die Marinos. Mit dem Tital hätte damals, vor allem danach niemand gerechnet. Das Komische ist: nun, wo man tatsächlich Meister ist, scheint alles viel ruhiger und gelassener zuzugehen bei OSP. Vor allem die Öffentlichkeit hat vollkommen das Interesse an diesem Verein verloren. Über kaum einen Verein wird in fremden Zeitungen so wenig
berichtet wie über den Titelverteidiger.
Angesichts dieser neuen Voraussetzugen, nicht zu verwechseln mit den schnellen Voraus-seezungen, die immer vor den langsamen Endmuränen in hohen Gewässen schwimmen und deshalb nicht zu den Grundrochenarten zählen. Nun also angesichts dieser Voraussetzungen (..das Olimpico Somos auszuschreiben hätte man sich sparen können...) hat sich M.Power eine neue Rolle Klebeband besorgt, um zumindest die Sitze im Stadion wieder etwas festzukleben, falls doch mal der ein oder andere Nationaltrainer zum zuschauen kommen sollte, denn die Ruhe trügt. Etwas ist im Busch.
Und zwar noch etwas anderes als Fidjestöl.
Geheime Daten über Menace auf CD ...Real Cartagena Vereinsgelände aufgetaucht
Ungewohnt höflich kam Kollege Butters nach dem Spiel auf M.Power zu, so als häte er ihm gerade einen Sieg geschenkt und nicht mit 6:0 nach Hause geschickt.
Es war klar, dass der Mann etwas von Power wollte. Und zwar Informationen über den neuen San Marcos Coach Menace.
Angeblich soll M.Power genaue Kenntnis darüber besitzen, wo der bekenndende Hühnerdieb seine Hühner stielt, da im Vereinsheim von seinem Ex-Club CD Real Cartagena genaue Karten über die Jagdgebiete des Ex-Johanniters existieren sollen. Für die Weitergabe dieser Karten soll M.Power an Butters Forderungen in Höhe von 23 selbstgestrickten Alpakawoll-Stutzen, 251 freiwilligen Arbeitsstunden der
LPSL-Spieler am Fair-Trade-Bananen-Verkaufsstand in Lima und einen bewaffneten Oktopus zur Verteidigung gegen Chiquita gestellt haben. Laut vernehmbar sagte er: "Ich weiß mehr über Menace, als dieser selbst..." und fügte im Nebensatz etwas leiser an "...glaubt das jemand über ihn weiß".
Interessanter als die Infos von M.Power könnte allerdings etwas anderes sein:
Co-Trainer J.M. Santos soll einen runden Inka Teppich mit eingehähten Piktogrammen über das Setzverhalten sämtlicher kolumbianische Zweitliga-Trainer besitzen. Dies könnte auch für die nächsten Gegner Alianza und Colonel Bolognesi von großem Interesse sein.
Die Rede ist von Olimpico- Co-Trainer Jesus Maria Santos, der durch einen kapitalen Rechenfehler das Weiterkommen in der Copa Libertadores vermasselte. Er hatte wohl damals im Trainerseminar nicht aufgepasst, als es um das so genannte Rück-TK ging, dass man auch am selben ZAT noch spekulativ setzten kann. So scheidet der Meister nun mit 6 Punkten und 10:11 Toren aus, während Osorno aus Chile mit 6 Punkten und 11:12 Toren weiterkommt. Ein Tor hätte gereicht und das hätte man im letzten Spiel bei der 0:4 Niederlage gegen Anapolina auf Grund des wieder zurückbekommenen TK von dem vorherigen Sieg noch setzten können. M.Power merkte es auch nicht und somit spielt man jetzt - immerhin, auch da war man schlecht informiert - noch in der Copa Americana.
In der Liga gab es gleichzeitig auch einen heftigen Absturz,
von Platz 1 runter auf den schlechtesten Tabellenplatz, den man je in der Primera belegte, dort wo man sonst nur Fidjestöl und Markert trifft. San Marcos machte die Olimpicos platt, Menace stand voller Genugtuung am Spielfeldrand und ergötze sich daran, den Meister auseinanderzunehmen. "Er verabscheut Peru, genau wie ich es tat. Er hat auch genau die guten Gründe die ich hatte. Und umso mehr ärgert er sich über die, die es nun doch geschafft haben, hier Fuß zu fassen."
Jetzt braucht man erstmal einen geruhsamen Bananenshake, dann einen Ausritt mit der ganzen Mannschaft durch die Anden und dann kann man sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Tief durchatmen, es ist nur Butters der kommt... man kann ihn schon von weitem an seiner Pfefferminzteefahne 100Meter gegen den Wind riechen.
M.Power wirkt auf der Pressekonferenz sichtlich beunruhigt. Was ist los mit dem Coach? Es war ein Saisonstart nach Maß. Es geht weiter wie es aufgehört hat. Mit einem souveränen Heimerfolg über die Auswärts-Muffel von Ski-Fanatiker Fidjestöl bleibt OSP an der Tabellenspitze. Doch es ist nicht dieses Spiel das M.Power beunruhigt, sondern das Kommende. Eine Bedrohung aus alter Zeit ist zurückgekehrt, ein Trainer dem er glaubte entflohen zu sein, und der nun nicht nur wieder in der gleichen Liga spielt sondern auch gleich am nächsten Spieltag gegen M.Power antreten darf. menace verlässt überraschend Johann FC und kommt nach Peru, das nun schon langsam immer mehr
ein Aufbewahrungsort für verstoßene Ex-Kolumbianer wird, die eigentlich wieder in die gute alte Primera B wollen.
Die Erinnerungen sind eigentlich nicht von schlechter Natur. Schließlich war er sogar ein Kollege auf der BAnk des Nationalteams. Dennoch bringt es die Planungen für den nächsten Spieltag ordenltich durcheinander. "Gegen Guevara hätten wir ganz bequem auf Defensive gespielt und ein kalkuliertes 0:4 eingefahren, und man hätte sich nicht weiter gekümmert. Gegen menace darf man sich so nicht geschlagen geben. Das ist eine Frage der Ehre." so M.Power im Interview. Dann holte er ein CD Real Cartagnea Trikaot hervor und ritt erhobenen Hauptes davon.
Von oben gesehen betrachtet sich so manchens leichter, objektiver, schöner. Doch stets schwingen die Bedenken mit, in dem worauf man nun noch von oben so schön herablächelt bald wieder unten drin zu sein, gerade jetzt wo man von oben gesehen hat, wie unkomfortabel es dort unten doch eigentlich sein muss.
Zum Glück bleibt angesichtes der übermächtigen Aufgaben, die auf OSP zukommen, keine Zeit für Hochmut. Copa Libertadores, da wäre man ja zu Beginn der letzten Saison froh gewesen, wenn man das richtig ausgesprochen hätte. Nun darf man auch hier um den Titel kämpfen. Und in der Liga sowieso. Als "Titelverteidiger" muss man ihn schließlich irgedwie verteidigen, kann sich
nicht wieder den Nichtabstieg als Ziel setzten.
MAn spürt die Unruhe hier, den gewaltigen Respekt vor den großen Taten, die man zu vollbringen hat, die Leichtigkeit der letzten Saison ist verflogen.
SO wartet man sehnlichst auf die Rückkehr des Häuptlings von dem man hofft, dass er die Gelassenheit zurückbringt. Zur Zeit versteckt sich der jedoch in den unendlichen Dschungeln dieses Kontinentes, abseits jeglicher Zivilisation um heimlich europäische Bananenverteiber mit Lama-dung zu bewerfen.
Und dabei stieß er überraschenderweise auch auf den Trainingsplatz von Iquitos, und holte sich gleich alle nötigen Informationen ein.
Glück auf! Was einmal geht, geht auch zweimal!
Was für ein Tag, was für eine Sensation!
Die Fans sind nicht zu halten.
Ein Regen von Bananensaftschorle ergießt sich über M.Power, der unter seinen Spielern begraben ist. Er selbst kann es nicht fassen.
Die Tribünen sind kurz vor dem Einstürzen!
"We are the Champions" dröhnt aus den uralten Boxen.
Jetzt wird gleich die Reporterkabine gestürmt.
Ich melde mich später wieder.
NUR SOVIEL: OSP IST MEISTER!
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!
OLEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
...
...und Tage, ja eine Woche später, nun diese Ergänzung:
(vor allem damit der Artikel endlich ganz oben steht und nicht irgendwo unten wo ihn keiner
liest)
so langsam, ja ganz langsam beginnen die Fans wieder ein normales Leben aufzunehmen, beginnen wieder in die Arbeit zu gehen.
Sie wissen, hier wurde Geschichte geschrieben, es war eine absolute Sensation, und der erste Meistertitel in der Vereinsgeschichte.
Daran geglaubt hat auch M.Power, trotz anderslautender Aussagen vor der Presse, tatsächlich erst vor dem letzten ZAT.
Dann war es auf einmal greifbar und man hat es in trocknene Tücher gepackt, man hat auch das letzte Heimspiel der Saison gewonnen und mit dieser makellosen Bilanz das Stadion nach dem Spiel gegen San Marcos in ein Tollhaus verwandelt.
Und wenn auch die Straßen wieder frei sind und die Fans wieder zur Arbeit gehen, die Feiern nehmen noch lange kein Ende!
OSP zeigt auch kurz vor Ende der Saison noch keine Anzeichen von Schwäche oder Nervenflattern und holt souverän 6 Punkte aus den zwei Heimspielen.
Einziger Wehrmutstropfen, Somos Aduanas gelangen tatsächlich die ersten beiden Tore gegen OSP im dem wunderschönen, leicht heruntergekommenen Heim-Stadion. Da hat wohl der Gott der Vierschanzentounee mitgeholfen.
Nun entsteht ein Vierkampf um den Titel zwischen Coopsol, Alianza, La Pena und OSP.(eventuell sogar noch ein Fünfkampf, wir wollen Juan Aurich ja mal nicht ganz abschreiben)
Da diese sensationellen Erfolge durchaus zu großen Teilen unserem neuen Trainer M.Power zuzuschreiben sind, darf er heute den Artikel schreiben...
M.Power: Liebe Fangemeinde in aller Welt, auf welchem Planeten ihr auch immer seid,
Kontinent besser gesagt, mein Assistent hat berechnet, dass unter normalen Umständen die Qualifikation für die Copa Americana fast sicher ist. Und das haben wir nicht nur euch sondern nicht zuletzt auch mir also umgekehrt meine ich, wobei ich gerade merke, dass es so noch mehr Gewicht bekommt, wie gewichtig, lasst mich sagen ...wichtig, ihr seid.
Unsere Heimspiele waren immer ein Hochgenuss, lasst uns auch am letzten Spieltag die Gegener vom Platz fegen! Papaya wird auch da sein und zum finalen Showdown vor dem Spiel auf den Mittelkreis spucken und unter Umständen ins gegnerische Tor urinieren, wobei wir bedenken sollten, dass zur Halbzeit die Seiten gewechselt werden...
Was ich sagen wollte. Glück auf! Liebe Fans auch in Cartagena, so schlecht ist Peru gar nicht. Kommt uns doch mal besuchen!
Kaum Räume und Mittel
Doch Träume vom Titel
Und neu entfachte Lamaliebe
Trotz der Lamadiebe
In unseren Landen
Hoch in den Anden
Wo's gibt einen Mafia Zufluchtsort
Verfolgt und gejagt absofort
von Konkurrenz und Polizei
doch ist's ihm einerlei
Solang er den Titel holt
und man nicht sein Lama versohlt
Das man hierzulande Alpaka nennt
Woran man unschwer erkennt
Dass er nicht zu Mafia gehört
M.Power? nein!, das wär ja unerhört
Auf zur Meisterschaft
OSP
Vamos Colombia! Olé!
Die Euphorie nach dem letzten Spieltag ist nicht zu übersehen. Inspiration ist nicht nur auf dem Fußballplatz anzutreffen. Der unerwartete, erste Auswärtssieg von OSP hat ungeahnte Kräfte freigesetzt!
Stolz reitet der selbsternannte Bananenkönig auf seinem Alpaka namens Papaya über die zamen Gipfel der mächtigen Anden und fragt sich, als die Morgensonne durch die Nebenschwaden bricht, ob denn im Vereinsheim überhaupt genug Platz für die Trophäe wäre?