"Der Mann hat Ausdauer.“ Als sich dieser Tage Sheep Shagger als Sprecher der Cairngorm Brauerei zur Besperchung über die Vergabe des ALE des Monats mit ICT-Trainer Tumirnix sowie dem Abgesandten der CairnGorm Mountain Company traf, da hatte sich der Brauerei-Vertreter auf seinen Kandidaten bereits festgelegt: "Gerorg Frese soll es sein", so Shagger, der zur Begründung lieferte: "Freese ist ein echter Routinier, hat seinen Verein Charlton Athletic schon zwei Mal in die englische Premier League geführt und lässt sich auch vom
anhaltenden Nurteilerfolg nicht bremsen." Was Shagger meint, ist die Schönrechnerei des Briten, der schon mal munter eine Rechnung zur Vergabe der Stadtmeisterschaft in Londons Hauptstadt aufmacht. Die Jury hat entschieden: Nach einigen Monaten Pause geht der erste ALE des neuen Jahres an Georg Frese.
Und jetzt lehnt sich Tumirnix in seinem Sessel zurück: „Die Clanchefs wollen Erfolge sehen. Leider bin ich zu spät aus meinem Winterschlaf erwacht, um unsere Nationalteam zu unterstützen. Nun muss es in der Liga vorwärts gehen.“
Jetzt wird es herzhaft. Nach vier Punkten am ersten Doppelspieltag der Saison geht bei den Caley Jags der Blick nach oben. Zumindest sieht sich Trainer Tumirnix gerüstet für das Duell mit den Hearts aus Edinburgh. Und auch bei Dundee United möchten die Highlander ihre Serie ausbauen. Der Coach: „Dazu brauchen wir ürigens keine fragwürdigen Co-Trainer zur Motivationshife. Die Drohung einer dreitägigen Dschungelcamp-Session sollte meinen Kickern schon Beine machen.“ Allerdings
macht sich jetzt das Gerücht breit, dass Keith Lasley, zu Saisonbeginn vom FC Motherwell gekommen, bereits wieder an einen Abschied denkt. Tumirnix: „Er steht wohl auf diese Sarah K. und möchte angeblich in der nächsten Transferperiode zu Celtic wechseln.“ Im Training glänzte der Ex-Steelmen zuletzt schon mal mit Abwesenheit.“
Egal, Tumirnix lehnt sich dennoch in seinem Sessel zurück: „Die Clanchefs wollen endlich Erfolge sehen. Ein kleiner Anfang ist gemacht.“
Der erste Doppelspieltag der neuen Saison steht an, die Caley Jags erwarten die Livi Lions und haben zudem den Tripp zu den Killies auf dem Spielplan. „Don Hennes macht ja eifrig auf heimstark“, sinniert CT-Trainer Tumirnix mit Blick auf die Fahrt in die Lowlands. Er sagt: „Uns kann er nicht beeindrucken, wir werden auch weiter in der Fremde unser Glück suchen.“
Insgesamt freut sich Tumirnix auf einen ruhigen Spieltag, an dem der gepflegte Kick im Mittelpunkt steht.
„Keine liebestollen Trainer, keine von Personalsorgen getriebenen Meistermacher, einfach nur Tore, Tore, Tore“, so der Coach, der noch einen Wunsch hat: „Wäre schön, wenn sich unser WM-Trainer-Team vervollständigt. Ich selbst habe ja momentan noch nicht mal Zeit, mich um die Ausschüttung des ALE zu kümmern.“
Egal, Tumirnix lehnt sich erst mal in seinem Sessel zurück: „Die Clanchefs wollen endlich Erfolge sehen. Wann geht es einen Schritt nach vorne?“
Die Caley Jags sind zurück. Gut, nachdem Trainer Tumirnix mit seiner Truppe erst verspätet zum Saisonstart bei den Rangers erschienen war („Wir waren mit dem Mannschaftsbus in den Grampian Mountains in einer Schneewehe steckengeblieben“), ohne Aufwärmprogramm aber doch ein immerhin respektables 1:3 erreicht hatte, gab es mit dem 3:0 im Heimspiel gegen Meister Motherwell einen verdienten 3:0-Erfolg. Unmittelbar vor Spielbeginn hatte Tumirnix mit Keith Lasley, Tom Hateley und Cameron Murray noch drei Zugänge präsentiert, die allesamt vergangene Saison noch im Kader der Steelmen standen. „Die wollten Bluebiker natürlich noch mal zeigen, wozu sie fähig sind“, schmunzelte Tumirnix nachher über den
Überraschungscoup, der zudem durch einige Aussetzer des neuen FC-Verteidigers Pollok begünstigt wurde. Tumirnix: „Der Rest war Formsache.“
Jetzt geht es zum FC Dundee, dessen Situation durch einen Fehlstart, die Derbypleite und einen liebestollen Trainer gekennzeichnet wird. „Duck McLipton steht schon mit dem Rücken zur Wand“, bringt es Tumirnix auf den Punkt – und kann ob der kuriosen Trainingsinhalte bei den Dees nur mit dem Kopf schütteln: „Ich hoffe, seine Spieler werfen Duck die Baumstämme nicht auf den Kopf…“
Egal, Tumirnix lehnt sich erst mal in seinem Sessel zurück: „Die Clanchefs wollen endlich Erfolge sehen. Wir gehen den nächsten Schritt.“
Geruhsame Tage sehen anders aus. Eifrig mit der Lektüre der britischen Presse war Trainer Tumirnix über die Festtage beschäftigt. Der Hintergrund? „Nun, nachdem unser Sponsor zwischenzeitlich die Preisgelder nicht mehr tragen wollte, soll in der neuen Saison wieder regelmäßig der ALE verliehen werden“, so der Coach der Caley Jags, dem neben der Cairngorm Brauerei jetzt die ebenso in Aviemore ansässige CairnGorm Mountain Company zusätzliche Unterstützung zugesagt hat. „Verbunden mit der Verleihung des ALE wird es künftig auch eine Liftkarte für das Cairngorm-Skigebiet geben“, erzählt Tumirnix, der daran erinnert: „Aviemore war ja das
erste Skizentrum in Schottland.“ Und in diesem Jahr gibt es tatsächlich auch Schnee…
Der CT-Coach selbst ist leidenschaftlicher Skifahrer und hat seine neu formierte Mannschaft mit Beginn der Vorbereitung sogleich zum Teambildung auf die 37 Pistenkilometer in den Grampian Mountains geschickt. „Ein großer Erfolg“, findet der Coach, der zum Saisonstart nun aber auf Torjäger Mick McHammer verzichten muss. „Er ist gegen einen Zaun gefahren und hat sich beim Sturz den Steiß geprellt“, erzählt Tumirnix.
Egal, Tumirnix lehnt sich erst mal in seinem Sessel zurück: „Die Clanchefs wollen endlich Erfolge sehen. Wir gehen den ersten Schritt.“
Sie haben momentan nicht wirklich viel zu lachen, die Highlander rund ums Loch Ness. Und doch mühten sich Tumirnix als Trainer der Thistle sowie Sheep Shagger von der Cairngorm Brauerei aus Aviemore um eine gute Mine, als sie dieser Tage den Dalcross-Airport im Osten von Inverness ansteuerten. Das Ziel: Manchester.
Im Gepäck hatten die Juroren des monatlich vergebenen ALE für Außergewöhnliche Literarische Leistung die Auszeichnung für den Monat September. "Wir wollten uns die Vergabe eigentlich für sportlich erfolgreichere Tage aufheben, weil sich momentan aber kein Erfolg einstellen möchte, gilt es nun die Last schnell loszuwerden", so Tumirnix, der eine Fahrt in den Burnden
Park ankündigte. Denn: "Der Ale des Monats geht diesmal an Meister Lampe." Und er soll, so Sheep Shagger, dem Trainer der Bolton Wanderers "zusätzlichen Auftrieb geben im Kampf um die Hasenmeisterschaft". Hintergrund ist der Einstieg von Trainer Alexander Hase in der britischen Championship bei den Milton Keynes Dons. Auch wenn er sich ob der kleinen Öhrchen und seinen stumpfen Beißerchen seines Konkurrenten keine Sorgen um seine Vormachtstellung mache, klinge bei Meister Lampe doch die Sorge durch, die Vorherrschaft zur verlieren. Tumirnix: "Das Hinspiel haben die Trotters ja schon 0:4 verloren."
Tumirnix: "Die Highlander stürmen. Sobald ich wieder zurück bin..."
Sie haben momentan nicht wirklich viel zu lachen, die Highlander rund ums Loch Ness. Und doch mühten sich Tumirnix als Trainer der Thistle sowie Sheep Shagger von der Cairngorm Brauerei aus Aviemore um eine gute Mine, als sie dieser Tage den Dalcross-Airport im Osten von Inverness ansteuerten. Das Ziel: Manchester.
Im Gepäck hatten die Juroren des monatlich vergebenen ALE für Außergewöhnliche Literarische Leistung die Auszeichnung für den Monat September. "Wir wollten uns die Vergabe eigentlich für sportlich erfolgreichere Tage aufheben, weil sich momentan aber kein Erfolg einstellen möchte, gilt es nun die Last schnell loszuwerden", so Tumirnix, der eine Fahrt in den Burnden
Park ankündigte. Denn: "Der Ale des Monats geht diesmal an Meister Lampe." Und er soll, so Sheep Shagger, dem Trainer der Bolton Wanderers "zusätzlichen Auftrieb geben im Kampf um die Hasenmeisterschaft". Hintergrund ist der Einstieg von Trainer Alexander Hase in der britischen Championship bei den Milton Keynes Dons. Auch wenn er sich ob der kleinen Öhrchen und seinen stumpfen Beißerchen seines Konkurrenten keine Sorgen um seine Vormachtstellung mache, klinge bei Meister Lampe doch die Sorge durch, die Vorherrschaft zur verlieren. Tumirnix: "Das Hinspiel haben die Trotters ja schon 0:4 verloren."
Tumirnix: "Die Highlander stürmen. Sobald ich wieder zurück bin..."
Wann geht es wieder aufwärts in Inverness? Im dritten Jahr unter der Ägide von Trainer Tumirnix haben sich die Caley Jags zur Schießbude der Liga entwickelt, immerhin gelang mit dem 3:2-Zittersieg im Heimspiel gegenMeister Saint Johnstone der erste Saisonerfolg. Aber insgesamt fällt es dem Trainer dieser Tage auch sehr schwer, sich auf die Liga zu konzentrieren. „Da tourt Dugarry durch die Lande auf der Suche nach Zacharias Korrupopulus, trifft sich in zwielichtigen Spelunken mit noch viel zwielichtigeren Trainerkollegen – und dieser griechische Verbandsfuzzi ist derweil
längst Zuhause und schippert mit Butcher durch die Ägäis“, so Tumirnix, der ankündigt, geheime Aufnahmen des Celtic-Trainers an der Seite von Korrupopulus in den nächsten Tagen zu veröffentlichen. „Beide hatten auf der Butcher-Yacht offenbar sehr viel Spaß mit ihren Nymphen“, so der Inverness-Coach, den es schaudert: „Keine Ahnung, was Butcher mit so einem Ouzo-sabberndem Subjekt zu schaffen hat.“
Tumirnix schickt zudem einen Gruß an den Sir: „Die Highlander stürmen. Und natürlich will ich Meister werden. Irgendwann…“
Das ging bislang ja so richtig in die Hose. "Inverness - zero points" hallt es auch nach drei Spieltagen durch die SPL. Gar nicht mal ungelegen kommt es da Trainer Tumirnix, dass die schottischen Gazetten derzeit von einem ganz anderen Thema dominiert werden: Dem Skandal um den griechischen Ligaverbandschef Zacharias Korrupopulus. "Dass in Griechenland nichts ohne Fakelaki geht, ist ja hinlänglich bekannt", zuckt der Trainer der Caley Jags zwar zunächst mal mit den Schultern. Das Ausmaß, mit dem die Helenen um internationale Anerkennung heischen, hat den 39-Jährigen dann
aber doch erschreckt. Tumirnix fordert Konsequenzen: "Wir müssen diese Anis-Brenner dort treffen, wo es am meisten weh tut", so der Coach, der deshalb dazu aufruft: "Vernichtet allen Ouzo, alles in ein Fass - und puff."
Was bleibt, sind einige Frage: Brennt dieses Gebräu überhaupt? Wieviele Fässer sind nötig, um allen Ouzo zu vernichten? Und was treibt Dugarry in den holländischen Koffeeshops? Und warum frage ich das euch überhaupt?
Tumirnix: "Die Highlander werden stürmen. Einen Doppelspieltag ohne Erfolg kann es gar nicht geben."
Das Telefon geht wieder, mittlerweile war auch der Schreiner im Haus, der die ramponierte Tür zur Geschäftsstelle in Inverness austauschen soll. Was aber im Lager der Caley Jags aber weiter fehlt, ist ein Sieg, ging doch das Heimspiel gegen die Königin aus dem Süden mit 1:2 verloren. In Inverness müht sich Trainer Tumirnix nun um Gelassenheit. Statt zum Zeltlager auf den Ben Nevis lud der Trainer nun seine Misserfolgskicker zur munteren Rundfahrt auf dem Loch Ness,
wobei von einer entspannten Teambuilding-Maßnahme keine Rede sein konnte. Ängstlich starrten die Highlander meist in Richtung des rettenden Ufers – immer in Sorge, der Coach würde dazu auffordern, das Land nach einem Sprung ins 14 Grad kalte Wasser erreichen zu müssen. „Eine traurige Kaffeefahrt“, gestand Tumirnix nach der Rückkehr ein. Mutter muss es nun also auf dem Platz werden.
Tumirnix: „Die Highlander stürmen. Irgendwann.“
Die Geschäftsstellentür eingetreten, der Telefonhörer an der Wand zerschmettert, und dreiundzwanzig Aktenordner aus dem Schrank geworfen. Nur mit Mühe konnte sich Trainer Turmirnix dieser Tage beruhigen, nachdem er sich mit seiner Mannschaft zum Saisonstart der SPL eine klassische Klatsche in Edinburgh abgeholt hatte. Durch die Verschiebung der Copa-WM hatte Nationaltrainer Thies noch mal die Zeit gefunden, seine Mannschaft optimal auf den Saisonstart einzustellen. Putzmunter nahm der Coach auf der Bank der Hibs seinen Platz ein – und peitschte seine Truppe zum Sieg gegen die überrumpelten Caley Jags. Zurück in Inverness zeigte der
Coach wenig Verständnis: „Da impft man einer Mannschaft ein, dass die Hibs mit einem zerstreuten Trainer sicher schon Probleme haben werden, in die richtige Richtung zu laufen. Und dann das.“
Bleibt die Hoffnung auf Besserung. Und weil die selbst im Heimspiel gegen die Königin des Südens keine Selbstverständlichkeit ist, denkt Tumirnix schon mal über alternative Methoden nach. „Ein Zeltlager auf dem Ben Nevis, Ausdauertraining im River Dee“, sinniert der Coach vor sich hin. „Oder vielleicht doch Jo’s Isosaft.“
Tumirnix: „Die Highlander stürmen. Und im Heimspiel fangen wir damit an.“
So sei es also. Schottland startet in seine dritte Saison seit dem Neustart. Und ganz allmählich gestaltet sich die Situation so, wie es sich gehört. "Naja, Oleg ist zurück bei den Rangers. Aber sonst?" In Inverness gibt sich Trainer Tumirnix ob der neuen Verhältnisse doch arg zurückhaltend. Zumal: "Der Sir hat es nicht geschafft, seine heiß geliebten Bhoys an die Wand zu fahren. Er wird auch bei den Rangers kleine Brötchen backen."
Einen eindeutigen Preisträger hat die Jury des ALE übrigens bei einer heimlichen Besprechung mit Jury-Mitglied Jerry gefunden. "Das hat in erster Linie einen Grund: In Zeiten, in denen ein zahmer Umgang und regelmäßige Stammtische das schottische Feuer zu erlischen drohen, hat Jerry
das Andreaskreuz gehisst und eine alte Freundschaft Feindschaft wiederbelebt", so Sheep Shagger bei seiner kurz gefassten Begründung. Seine Überzeugung: "Wir stehen vor einer lebhaften Saison und hoffen auf ein WM-Duell mit diesen Anis schlürfenden Südstaatler, die in der ewigen Vergangenheit leben und dabei den Verfall der eigenen Kultur nicht aufhalten können. Akropolis adieu."
Bei den Caley Jags selbst wächst indes im dritten Jahr unter Tumirnix die Erwartungshaltung. "Wir sind zwei Mal am internationalen Geschäft vorbeigeschrammt, aller guten Dinge sind drei", sinniert der Coach auf seiner Terrasse mit Blick auf den Moray Firth.
Tumirnix: "Die Highlander stürmen. Thies muss sich ja auf die WM konzentrieren."
in abgestürzter Rechner und die Folgen. Weil der Computer der Cairngorm Brauerei dieser Tage durch einen hartnäckigen Virus befallen und das gesamte Netzwerk inklusive Versand lahm gelegt wurde, war's auch nix in Sachen einer Pressemitteilung zur Juli-Vergabe des ALE im britischen Empire. Jetzt endlich: Zumindest der zentrale Rechner läuft, und weil ein Drucker auch schon wieder angeschlossen ist, konnte die Nachricht von der Entscheidung der Jury in kurzen Worten bekannt gegeben werden.
"Der ALE im Juli geht an Bluebiker vom FC Motherwell", machte Brauerei-Sprecher Sheep Shagger keine großen Worte. Zumindest eine Erklärung schob er aber nach: "Bei den Steelmen kann Bluebiker auf eine stolze Saison blicken. Dabei ist der Trainer stets bemüht, in der Liga auch mal für
Erheiterung zu sorgen. Gelungen ist dies im Falle der Jury mit der Idee, sich für Neuverpflichtungen in Neuseeland umzuschauen", so Sheep Shagger, der anknüpfte: "Bestimmt kommen dann auch noch ein paar Schafe mit."
Im nahen Inverness blickt Trainer Tumirnix derweil von Spannung dem Saisonfinale entgegen. "Wir haben Kurs aufs internationale Geschäft genommen, können aber natürlich noch abgefangen werden", ist sich der Coach bewusst. Hilfreich soll eine Lieferung von Flüssignahrung aus der Cairngorm Brauerei sein, lief die Produktion dort doch über Tage weiter - und konnte aus genannten Gründen eben nicht in den Versand gehen.
Tumirnix: "Die Dornen werden stechen. Sieben Ale ersetzen eine Mahlzeit. Und dann nehmen wir noch einen kräftigen Schluck."
Also hinein in den Arsch (tschulligung, aber wenn diese Kraftausdrücke bei den Bhoys so üblich sind...). Mit einem Auswärtsdoppelpack geht die Saison in der SPL auf die Zielgerade, und Trainer Tumirnix ist in Inverness momentan weit davon entfernt, auf der heimischen Veranda friedlich vor sich hin zu dösen. "Jetzt geht es darum, einen der ersten Plätze zu sichern", zementiert der Coach der Caley Jags, der sich
gerne den Allerwertesten von Trainerikone Oleg vornimmt. "Er wird einen Tritt erhalten, der ihn gleich wieder in die Tiefen der Liga rutschen lässt."
Tumirnix weiß aber auch, dass ein Sieg allein zu wenig bleiben dürfte: "Wir brauchen sieben Punkte auf der Zielgerade, mal schauen was geht", rechnet er vor.
Tumirnix: "Die Dornen werden stechen. Mit den Killies gehen wir auch nicht zimperlich um."
So ein Traum vom internationalen Geschäft kann schnell platzen. Ganz schnell. Gerade hat Tumirnix ein mehrstündiges Telefonat mit Trainerkollege Machtnix hinter sich. In Argentinien sah der sich auf einem guten Weg in Richtung einer Top-Platzierung - und wurde nun durch zwei 5:6 (!)-Pleiten auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. "Ich habe ihn natürlich versucht aufzubauen, wirklich gelungen ist es mir nicht",
erzählt Tumirnix, der nun selbst zu grübeln beginnt. Denn: "Wir haben nur noch zwei Heimspiele, müssen nächste Woche zu Celtic, wo Sir Oleg noch eine Festung bauen möchte..." Wobei: "Wenn er bei dem Bau auch seine Spieler einsetzt, dürfte denen kaum Luft bleiben, um noch aus dem Keller zu kommen."
Tumirnix: "Die Dornen werden stechen. Drei Siege müssen her, je schneller, umso besser."
Es herrscht eine erstaunliche Ruhe im schottischen Blätterwald. In Livingston zählt Trainer Dugarry aus lauter Verzweiflung munter Tore, bei den Steelmen ist man bemüht, nicht zum Meisterschaftskandidaten - und damit zum Freiwild für alle Neider abgestempelt zu werden. Der Sir hält sich angesichts der weiter angespannten Lage bei Celtic bedeckt. Und überhaupt herrscht Funkstille. "Mir
scheint, die Kandidaten für den ALE des Monats werden wieder aus England kommen", erklärte Tumirnix nun bei einer Lagebesprechung mit Sheep Shagger von der den Wettbewerb unterstützenden Brauerei. So viel immerhin: "Noch ist Zeit, und wenn tatsächlich irgendwelche Zugänge aus Neuseeland kommen..."
Tumirnix: "Die Dornen werden stechen. Immer schön einen nach dem anderen."