Es ist vollbracht. Endlich widerfährt den Old Boys, das was ihnen gebührt (nein Petzlaunante, keine Auswärts-6, Anm. d. Red.). Das Apostrof zwischen dem l und dem s ist nun auch bei Copa endlich angekommen. Schließlich wurde der Club von einem Herrn Newell und nicht von einem Herrn Newells gegründet. So viel Korrektheit muss sein.
Mit dem neuen Zeichen scheinen die Old Boys nur
so vor Kraft zu strotzen. Unfassbar, dass "Admin" Gerd Müller den Apostrofen dem Spitzenklub aus Rosario verboten hat. Dies wäre nicht mit dem System konform. Das könnte zu Problemen führen. Das hoffen wir ja nicht. Oder doch? Wenn sich die auftauchende technische Schwierigkeit auf die Offenlegung der Zugabgaben CAIs und Bocas gegenüber NOB beschränkt, immer her mit den Bugs!
Don Zahlote und der Kampf gegen die silbernen Schlangen
Einst als in Rosario die Post noch mit der Kutsche pünktlich kam, gesellten sich am 23. Dezember drei lustige Gestalten um einen Tannenbaum, die da waren Don Zahlote, sein Sancho Weh und seine störrische Mähre Petzlaunante.
Das Weihnachtsfest stand bevor. Und wie es sich für diese muntere Truppe gehörte, musste dieses Fest gefeiert werden. Der Braten war schon geschlachtet, der Kuchen schon beim Bäcker und die Geschenke schon gekauft (so vor zwei Stunden). Nun stand allerdings die größte Herausforderung bevor. Der Weihnachtsbaum musste geschmückt werden. Und was gab es da Alles für
Möglichkeiten ihn zu dekorieren. Es gab Christbaumkugeln, Strohsterne, Holzfiguren, Kerzen und Lametta. Mit den ersten vieren hatte die illustre Runde kein Problem. Die gingen recht flott von der Hand.
Doch als Don Zahlote abschließend das Lametta in die Hand nahm, begann er zu fantasieren und sah sich glitzernden Schlangen gegenüber. Die mussten bekämpft werden! Genauso wie die leuchtenden Engel auf dem Baum. So stellte sich der mutige Ritter dem lange andauernden Kampf und gewann ihn letztlich auch.
Petzlaunante und Sancho Weh bekamen dies Alles gar nicht mit. Sie waren schon entnervt davon geritten um nach einem Plastikbaum sich umzuschauen…
Immer wieder schön, diese Saisonziel-Deppen. Jedes Jahr zeigen Trainer der First Division immer wieder aufs Neue, dass sie das Prinzip mit den Karrierezielen nicht ganz verstanden haben.
Vier Trainer hatten dieses Mal einen sehr geschickten Schachzug getätigt bei der diesjährigen Saisonziel-Auswahl. Anstatt das Ziel "Platz 11 - 16" (6 Punkte) auszuwählen, das äquivalent (für F.E. "gleich", für fenris "glei") mit
dem Ziel "Nichtabstieg" (5 Punkte) ist. So hat man zwar die Marschroute für die Rückrunde eindrucksvoll vorgegeben, sich aber selbst um einen Karrierepunkt gebracht (und mei, die sind ja so wichtig. Jeder einzelne Punkt...).
Während man es Nili Nil zumindest zu Gute halten kann, dass er sich noch nie um solche Saisonziele Gedanken machen musste, haben Skua, El-Torninho und der andere mit dem W vorne dran sich als wahre Rauschkinder bewiesen. Glückwunsch!
Neunzehn zu Null oder wo bleibt verdammt nochmal die Auswärtssechs?
Die Bilanz könnte nicht schlechter sein im direkten Duell mit dem unzüchtigen Grobnotoriker Paulo. Vier Heimspiele hatte der Paulo in der Hinrunde und alle gewann er.
Dabei wartete der Hobby-Anal(y)tiger nahezu sehnsüchtigst auf einen Auswärtsangriffsversuch des Grafen bzw. seines Foren-Äquivalents Vlad. Doch er wurde bitter enttäuscht. Er machte nicht einmal
Anstalten fuxxig einen Punkt mitzunehmen. Und dabei hatte Petzlaunante sich so Mühe gegeben ihn bloßzustellen. Ganze 19 Tore ! setzte er und hoffte vergebens auf Auswärtstore. Nun ist die Stunde der bissigen Mähre in der Rückrunde geschlagen. Viermal kann man Punkte stehlen, klauen, stiebitzen und so das direkte Duell für sich entscheiden. Doch wer glaubt das schon...
Wie kurios... Obwohl die Saison der Old Boys recht langweilig verläuft und Rosario heuer nicht gerade für berauschenden Fußball steht, ist man nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter aus La Plata. Der Jähnig auf der Eins, das ist schon ein Unding. Aber dass er das ohne den Einsatz seiner nach ihm benannten Auswärts-Vier geschafft hat, ist noch kurioser. Gimnasia wird sicherlich am Ende der Saison Meister sein, wenn die Gegentorflut weiterhin so niedrig ausfällt. 33 Tore sind wenig. Wirklich wenig. Mit so wenigen Gegentoren wird man normalerweise Meister. Hält die Serie, können sich die Studenten aus La Plata auf den dritten Meistertitel einstellen. Es sei denn, die Liga unternimmt etwas dagegen...
Der neuerliche Artikel - so wie man die geistigen, kreativen Ergüsse des Prenzlauerbergos überhaupt der Journalistik zuordnen kann - gaben dem Grafen und Zählmeister den Rest.
Graf Zahlhatte zum wiederholten Male seinen Namen fett gedruckt lesen müssen. Das war zu viel für sein sanftes Gemüt. Ein Burnout-Syndrom erwischte ihn sofort, sodass er ohne Umschweifungen ins Hospital von Rosario eingewiesen worden ist. Diagnose: Egocrassiverbophobie - Die Angst davor, seinen eigenen Namen fett gedruckt zu sehen. Hoffentlich liest Graf Zahl diesen Artikel nicht, sonst würde ihn der Rückfall umbringen.
Limbo Dance | Hasselhoff neuer Trainer von Bummeling Club?
Limbo cool limbo fine everybody gets a chance
clap your hands it's party time do the limbo dance
Let's go on a holiday (let's go to Jamaica)
flying to Mantigo Bay (let's go to Jamaica)
maybe find a hide away (let's go to Jamaica)
we can limbo on the sand to a steeldrum band.
Es geht doch nichts über einen Morgen, den man mit David Ronald McDonald-Genscher Hasselhoff verbringt. Ach wie herrlich. Und was ein grausiger
Ohrwurm.
http://www.youtube.com/watch?v=ggIKV-jKz_U
Aber hey, don't hassel the hoff! Wo ein Loddar keine Chance auf den Trainerjob hat, hat es David auf jeden Fall. Kompetenter als Loddar und die jetztige Nulpe im Amt (fönris) ist er allemal. Und wenn's mal nicht beim Waldlauf klappt, hilft eh nur eins: "I'll be looking for freedom" anstimmen und dann rennt schon jeder.
Let's go on holiday. Flying to Rosario. Do the limbo ZAT...
Wieder einmal zeigen die Newell's Old Boys warum sie nicht von ihrem unsäglichem abkürzenden Spitznahmen NOOB wegkommen. Als der große Zampano wollte Chef-Trainer Graf Zahl nach dem dritten ZAT vom Platz gehen und mal allen zeigen, wer hier in der First Division den Längsten hat.
Doch daraus wurde mal gar nix. Überhaupt NIX. Grandios schmierten die Old Boys von
Osteoporose und Arthritis geplagt beim Bummeling Club ab, die unter Vielleicht-Neu-Trainer Loddar sicherlich verloren hätten. Mei, es is doch der Loddar...
Auch das Heimspiel gegen den Paten ging verloren. Dieser englische Nichtsnutz [zensiert], was erlaubt der sich die 2 zu setzen? Nene, so geht das ja ma gar nicht. Damit kann man ja auch nicht rechnen... GRML
Und so freut man sich schon bei NOB auf eine abermalige Saison im unteren Tabellenbereich...
Als einst Don Zahlote auf seinen Reisen auf der Suche nach seinem Sancho in einem kleinen Wirtshaus bei Santa Fe seine Rast machte, geschahen gar wunderliche Dinge.
Zu allererst befand der Ritter der traurigen Gestalt, dass diese Burg eine gar delikate Küche aufzuweisen hat und wunderte sich über die Gastfreundschaft der Rittersleut und Knechte.
Doch plötzlich hörte er ein lautes Geschrei. Der Sohn des hiesigen Burgsherrn, ein gewisser Magnum jaulte auf und schrie, dass sein Vater tot war.
Don Zahlote zögerte keinen Moment und
rannte gemeinsam mit Magnum die Treppen hoch zum Schlafgemach des Vaters von Magnum. Der Anblick, der sich ihm bot, war grausam: Er sah den Burgsherren ermordet im Bett in einer großen roten Blutlache. Der Geruch von Wein stieg ihm in die Nase.
Don Zahlote wusste sofort Bescheid; der Junge durfte nicht allein aufwachsen! Er würde ihm alles beibringen, was er wusste. Er würde sein neuer Sancho sein. Das war klar.
Und so ging er zusammen mit seinem Mucamo Magnum und verließ das Wirtshaus, ääh, die Burg und ließ den trunkenen Vater zurück.
So ein Ferkel! Was erlaubt sich dieser selbstgefällige Graf da schon wieder? Wie kann man nur Porn in die Überschrift eines so belanglosen Artikels verfrachten? Vor allem da der Artikel ja mal gar nix damit zu tun hat.
Don Zahlote trottete gemächlich mit Petzlaunante durch die Steppen der Pampa nahe Rosario. Auf der Suche nach seinem werten Sancho. Nun da er der Conte von Rosario war, war es kein Problem für ihn sich auf die Suche nach ihm zu machen. Schließlich ist er seit
geraumer Zeit der rechtmäßige Herrscher über das wunderschöne Rosario. Sein Rosario. Gonzales und Kinski waren einmal.
Mucamo Magnum, Pareado-M wie er ihn nannte, hat er als seine Vertretung erkoren. Ein kleiner, Bartschnäuzer tragender, versoffener Mucamo aus dem Hause Magnum. Eine stille, der Obrigkeit hörige Kraft, die keine Probleme darstellte. Aber leider ohne geistigen Input oder intellektuellen Mehrwert.
Dafür war ja sein Sancho da. Er brauchte ihn, er suchte ihn. Denn ohne ihn war er nichts...
Und die Geschichte des Ritters der traurigen Gestalt geht weiter...
Hin und her wandt er sich im Schlaf bis er schließlich aufwachte. Er hatte etwas Komisches geträumt. Es handelte davon, dass der große Unhold (einst der große Held), der dessen Name nicht mehr genannt werden darf, ein zweites Mal die Weltherrschaft an sich gerissen hat. Das durfte nicht sein! Nicht ein weiteres Mal. Die Welt hatte schon genug gelitten. Rasch setzte sich Don Zahlote auf und verließ seinen strohernen Schlafplatz um nach dem Rechten zu schauen.
Dabei kam er auch der mittlerweile handzahmen Petzlaunante vorbei. Die Abstinenz von der großen Bühne und den vielen Abenteuern hat ihr gut getan, dachte sich der Don. Er wäre beinahe erstaunt gewesen, dass sie nur kurz nach ihm geschnappt hat, als er ihr liebevoll die Mähne gestreichelt hat, hätte er nicht seinen Blick schon auf das große Stalltor fokussiert. Was lag dort draußen? Ist die Welt ein zweites Mal ins Unheil gestürzt worden? Lag
sein geliebtes Rosario abermals in Trümmern und Scherben?
Als er vor dem Tor stand, wusste er nicht so recht, was er tun sollte. Sollte er es aufmachen? Doch was wartete draußen auf ihn? Ungeheuer, Schrecken, Grauen? Oder sollte er sich nicht schon wie die 16 Mondmonate zuvor im Stall seiner Petzlaunante verstecken? Sein Schlafgemach aus Stroh wartete schon sehnsüchtigst auf ihn.
Er wusste es nicht. Früher wäre ihm Sancho Weh zur Seite gestanden. Doch der ist nun fort. Er konnte es nicht ertragen, wie sich sein Meister sein eigenes Loch gegraben hat um sich darin zu verkriechen. Und zu warten… Petzlaunante wieherte kurz („wahrscheinlich will das fette Vieh wieder was fressen“, dachte sich Don Zahlote), als er den Entschluss fasste. Die Welt lag zu seinem Füßen, er musste den ersten Schritt wagen. Schließlich ist er, Don Zahlote, der Beschützer der Armen und Rechtschaffenden in Rosario.
..so oder so ähnlich wird sich der Trainer von NOB heute fühlen.. Denn das nette Pläuschchen zwischen Rogér Redactario und dem Präsidenten der Newell Old Boys Alessandro de la Puerte y Rostalinez, der hier mit "Presidente" abgekürzt wird, wird sicherlich einiges in dem Trainer aufgewirbelt haben. Sicherlich überraschende Sichtweisen offenbarte der selbsternannte König von Rosario hinsichtlich dem verhassten Trainer Graf Zahl.
<i>Redactario:</i> Ich begrüße Sie, de la Puerte y Rostalinez, recht herzlich zu unserem Interview. Beginnen wir doch gleich mal mit dem Thema, das den Lesern auf den Nägeln brennt: Graf Zahl hatte Ihnen quasi fussballerische Unkenntnis vorgeworfen. Was meinen Sie dazu?
<i>Presidente:</i> Buenos dias, Senor Redactario. Ich denke, es ist nicht zu viel gesagt, das wenn dieser trannsylvanische Möchtegern-Adlige das glaubt, er sich bald nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen muss im Falle des Nichtaufstieges. Solch harsche Kritik wird hier nicht geduldet!
<i>Redactario:</i> Sind Sie nicht bisher zufrieden mit der soliden Saisonarbeit Zahls? Er hält die Alten Jungs immer noch im Aufstiegsrennen mit dem 6. Platz..
<i>Presidente:</i> In keinster Weise! Es gab so viele Sachen in dieser Saison, die einfach nur
unschön waren. Wie zum Beispiel das Derbydebakel, bei dem wir 0:4 untergegangen sind [..]
<i>Redactario räuspert sich</i>
<i>Presidente:</i> Oh nein! Das 6:0 war keineswegs eine Revanche! Ich will in beiden Spielen klare Siege sehen, so kann das nicht angehen! Und überhaupt, die eklatante Heimschwäche ist ja beinahe schon lächerlich..
<i>Redactario: </i> Oha! Wenden wir uns nun noch zu guter Letzt der vorigen Aussage von Ihnen zu: Graf Zahl wird gehen müssen, wenn NOB nicht aufsteigt?
<i>Presidente:</i> Absolutissimo! Kritik an meiner Person wird hier nicht gestattet. Ich freue mich schon, wenn ich diesen windigen Hund in die ewigen Jagdgründe schießen kann..
<i>Redactario:</i> Aha? Wieso durfte er dann bisher noch das Training leiten über ihren heißgeliebten Verein?
<i>Presidente:</i> Stellen Sie sich nicht so an, Senor Redactario! Ich bin ein Mann von Ehren und halte zu meinem Wort. Der Einjahresvertrag wird eingehalten, das wäre doch noch besser! Nein, erst jetzt wird es interessant in Rosario.. - So und nun wird es Zeit für meine Siesta. Buenos dias!
<i>Redactario:</i> Buenos dias, Senor de la Puerte y Rostalinez. Und mit diesen Worten beenden wir auch unser Interview, denn es ist wirklich Zeit für die Siesta.
<b>- Klasse Heimsieg gegen Rosario Central - 4 Punkte-Wochenende - Präsident poltert zurück-</b>
Ja, was war denn da los in Rosario? Im Lokalderby gegen den Aufstiegstopfavoriten Rosario Central konnten die Alten Jungs ein super 6:0 erspielen. <b>Los Bambasticos</b> klang danach noch längere Zeit in den Reihen des Stadions umher. Mit einer genialen Effektivität konnten sie einen Mitaufstiegskandidat in
starke Bedrängnis bringen und sich noch durch ein 0:0 bei AMSyD Atlético de Rafaela auf Rang 8 schießen. Wo soll das nur hinführen?
Dagegen wusste Präsident Alessandro de la Puerte y Rostalinez wieder mal, wie man eine Euphorie stoppen kann. Mit seiner harschen Kritik an Graf Zahl, die aus einem Interview im Rosario Redactionario hervorging, brachte er die gewohnte Depri-Stimmung wieder locker zurück ins Coloso del Parque..
<b>- Verkorkstes Wochenende - Trainer droht gemeinsames Essen an - Präsident übt sich in Lethargie - </b>
Was war das bitteschön für ein Wochenende in Rosario? Der Lokalrivale Rosario Central darf sich über geschenkte Auswärtspunkte freuen und vergrößert den Abstand auf NOB, während dieselben 2 wichtige Heimpunkte abgeben gegen die personifizierten TK-Bomber CA All Boys. Zu allem Übel kommt es am Freitag wieder zum Derby, wo der Favoritenstatus gerne den Mannen von Rosario Central zugeschoben wird.
Wegen der vergurkten Resultate hat der Trainer Zahl schon ein etwas ungewöhnliches Mittel zur Bestrafung ausgedacht: Man wird am Sonntag ein gemeinsames Essen halten.
Aber nicht ein Mahl mit feierlichen und geschmacklichen Wohltaten, nein.. Es stehen so geniale Delikatessen wie Algengrütze, Haferschleim, Brennnesselsalat und und an. Einige Spieler wollen statt sich selber anscheinend ihre Ex-Frauen hinschicken, munkelt man hinter den Stadionwänden..
Währenddessen ist es wohl die größte Überraschung, dass sich Präsident de la Puerte y Rostalinez in Lethargie und hält sich ungewöhnlich bedächtig und still hinsichtlich des Seitenhiebes letzten Wochenendes seitens des Grafens..
Hängt den Grafen, solange es noch Blaublütler gibt..
<b>- Gute Hinrunde - Retourkutsche des Grafen -</b>
Mal wieder ein sehr interessantes Wochenende gestaltete sich für die Alten Jungs aus Rosario, denn man konnte trotz des Heimremis gegen Sarsfield die Stellung auf dem 8. Rang halten. Zwar überrundete der Lokalrivale Rosario Central NOB und sprang auf den 4. Platz, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend. Vor allem auch deshalb, weil das Spiel gegen die ausgepowerten CA All Boys noch bevor steht. <i>"Das müssen wir ausnützen um jeden Preis! Wir schenken die Punkte nicht wie im
Hinspiel einfach so her!"</i>, gab forsch der jamaikanische Neuling James Muttingham an.
Genauso selbstbewusst gab sich der Graf in der gestrigen PK und konnte sich einen Seitenhieb auf den despotischen Präsidenten nicht ersparen: <i>"Wir sind Achter, haben 2 Punkte Rückstand auf Platz 4, haben noch 10 Heimspiele vor uns. Wir haben also doch sehr gute Chancen im Aufstiegskampf. Mir ist es ein Rätsel, warum da manche sich so beschweren. Der Maurer kann nun mal nicht aus Lehm ein Denkmal bauen.."</i>, philosophierte sarkastisch Graf Zahl..
Es ist so langweilig in der First Division ohne richtige Derbys. Seit Klaus Kinski das Heft bei Rosario Central aus der Hand gegeben hat und Speedy Gonzales seinen Abgang von Copa verkündet hat, sind die beiden anderen Teams aus Rosario in der Bedeutungslosigkeit der zweiten Liga versunken. Schade eigentlich. Denn so verkommt die Stadtmeisterschaft von Rosario zur Farce. So oder so, egal ob Abstieg oder Meisterschaft ist man Stadtmeister von Rosario. Schade.
Nicht mal eine Stadt in der näheren Umgebung ist für ein Derby geeignet. Santa Fe und Bueno Aires sind die nächsten Städte, die Klubs beherbergen. Nicht mal Avellaneda, wo Florian Eberle sein Unwesen treibt, ist nah.