Das stinkt ja zum Himmel. Da sich nun offensichtlich alle böse Geister gegen OFK verbündet haben, muss der Verein und seine Fans gemeinsam hart daran arbeiten, um aus dieser riesen Schlamassel wieder rauszukommen. Für alle die sich Fragen, worüber regt er sich so auf? Der Grund dafür liegt im Spiel gegen Budnocust Podgorica! Wir sind eingelaufen, mit vollen Windeln. Bis übers Kreuz angemacht, vor einem Gegner der eigentlich keiner war. Wir haben uns aber als
nächstenliebende Volkschulmädchen, die sich zu Hause einfach Ihre Lieblingsbarbiepuppe wegnehmen lässt, angezogen und auch so gespielt. Ein Fan wetterte danach sogar: Das waren zwar die Höllenhunde unter den Pfadfindern, aber es waren Pfadfinder. Und wir lassen uns zu Hause davon beeindrucken. Kopfschütteln ist das einzige was man darf, wenn man sich zu Hause so blamabel aufführt. Unsere Mittel sind beschränkt, aber in der nächste Runde wir vor allem zu Hause alles gegeben.
Viel vorgenommen und nichts gehalten. So bescheuert hat sich selten ein Trainer verhalten. Es erinnert frappierend an den großen Rehakles der einst als Trainer in Deutschland vier Nicht-EU-Bürger gleichzeit einsetzte und sich dadurch, wie selten ein Trainer zuvor, berechtigterweise sagen lassen musste, Schuld an einer Niederlage zu sein. Verdammt nochmal! Anfängerfehler riefen die Fans voller Entrüstung. Ist der Druck doch gar zu
groß. "Nein, es war nur soviel zu tun, er hat das Missgeschick erst bemerkt als es zu spät war.", so ein enger Vertrauter des angesäuerten Superstars. "Wir haben die Schnauze voll!" und "So eine Sch.. hat es hier noch nicht gegeben!" titelten die zwei gößten Fanzeitschriften des Klubs. Und leider müssen auch wir als objektive Berichterstatter sagen: Geh doch zurück zum Pfitschigogerln!
So kann es weitergehen. Den Gegner des Fürchten gelehrt und das nicht nur auswärts, sondern auch zu Hause. Mit 10 Punkten aus 4 Spielen konnte man sich oben festsetzen. Das Ziel unter die besten acht Mannschaften zu kommen scheint doch sehr realistisch zu sein. Auch wenn es aktuell im Sturm mit beachtlichen 3 Toren in einem Auswärtsspiel so viel wie noch nie zu bejubeln gab,
äußert sich der Trainer gewohnt realistisch. "Es wird uns nicht gelingen in jedem Auswärtspiel derartig viele Tore zu erzielen. Das kann ich jetzt schon sagen. Dafür hätten wir gar nicht das Budget.", scherzt der sichtlich lockere Trainingsleiter. Aber sie wollen es versuchen, man wird sehen wsa dabei rauskommt. Überraschend oder vielmehr sensationell ist der Tabellenstand allemal.
Lieber Fussbalfan,
was sich in der vergangen Woche bei den Spielen des OFK Belgrad abspielte kann man zwar kein Feuerwerk, aber zurecht doch eine kleine Sensation nennen. Der Absteiger der vergangenen Saison hat sich offensichtlich den Respekt der Gegner zurückgekämpft. Zwei mal 1:0 zu gewinnen deutet auf ein ausgeklügeltes Konzept hin, auch wenn sich die Trainersensation des Jahres so einges anhören. Von "reinem
Glück" sprach Jan Age. (Zieh dich jetzt schon mal warm an, lieber Jan Age und schau mal zu wie er die Gegner diese Woche wieder tüpiert., Anm d. Redaktion). Natürlich ist die Erleichterung groß, meinte Liebling der Massen, der weg wurde jeodhc entsprechend Konsequent gegangen. Und diesen Weg wollen wir unbedingt wietergehen. Mal was diese Woche wieder drinnen ist. Zweifelsfrei braucht man für diese Taktik allerdings ganz schön harte Eier.
Auch dieses Wochenende hat der Klub aus Belgrad wieder die Möglichkeit sich im Spitzenfeld der Liga zu etablieren. Letzte Woche hat man dies eigentlich verabsäumt. Den Trainer ärgert dieser Umstand. Man schafft es nicht auch mal einen vollen Erfolg einzufahren. Und in unserem System heißt ein voller Erfolg sechs von sechs möglichen Punkten. Woran es liegt? Der Verantwortliche Cicerino scheint ratlos. Angsthasenfussball meinte er, Weiberfussball polterte er. Diese doch eher raue Gangart des sonst doch eher zurückhaltenden Trainers, lässt auf ein dünnes
Nervenkostüm schliessen. er entschuldigte sich zwar umgehend bei den weiblichen Fans, jedoch konnte er den Eindruck nicht korrigieren, die Belastung sei größer als ihm aktuell lieb sein dürfte. schuld daran sind jedoch weder Medien noch Anhänger des Traditionsvereins, sondern vielmehr seine eigenen Ambitionen. Ob er damit nicht auch der mannschaft zuviel aufgebürdet hat wird sich wieder einmal an diesem Wochenende zeigen. Fest steht, es braucht Punkte um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein und die fehlen in seiner verqueren Vorstellung zumindest noch teilweise.
Nachdem das Team an einigen Stellen verändert wurde, musste der Trainer seiner neuen Truppe doch einigermaßen die Leviten lesen. „Wir spielen manchmal einen derartigen Topfen zusammen, der verdirbt uns die Freude an der Arbeit die die Mannschaft und das Umfeld in das Team investiert.“, so der doch enttäuschte Cicerino. Sich im Mittelfeld zu etablieren ist und bleibt das Ziel, aber gerade jetzt wäre mehr drinnen, so der Kopf der sportlichen Leitung des Clubs. Cicerino weiter: „Wir bekommen einfach
zu viele Tore, auch gegen vermeintlich schwache Gegner Das muss sich ändern.“ Fest steht, dass die Mannschaft über ihren Erwartungen spielt, aber die Mannschaft vergeudet Energie. Den fans wird jedes Mal einige geboten, aber dennoch mischt sich Verärgerung in die Aussagen der Verantwortlichen. Als Außenstehender kann man den Herrschaften nur empfehlen, sich den Vergleich zur letzten Saison anzusehen. Die mannschaft entwickelt sich, allein die Ansprüche müssen wieder ein normales Ausmaß annehmen.
Gut, oder doch nicht den Erwartungen entsprechend?
Da erste Schlacht ist geschlagen, das Ergebnis könnte besser sein. So, oder womöglich noch negativer muss der erste Kommentar zur Leistung der Mannen des Neo-Trainers Cicerino lauten. Man hatte sich viel vorgenommen und kommt nun nicht umhin sich über das erreichte Gedanken zu machen. Hat die Vorbereitung auch die gewünschten Ergebnisse geliefert, oder muss man sich vorhalten lassen, dass die konditionellen Fähigkeiten der Spieler aufgrund unzureichender Grundlagen Schwerpunkte nicht den Anforderungen einer Profiliga genügen können. Nicht von der Hand zu weisen ist die Tatsache, dass alle erzielten Treffer sich in den ersten 47 Minuten der Spielzeiten ereigneten. Dass man danach nichts zählbares mehr vorzuweisen hatte, kann viele Gründe haben. Fest steht, dass das Problem nicht in der
Vollstreckung der erarbeiteten Gelegenheiten liegt, wenn man in den ersten beiden Spielen insgesamt 5 Treffer erzielt hat. Nichtsdestoweniger gibt es in der Defensive Handlungsbedarf, da man mit vier Gegentreffern zwar nicht am Tabellenende zu finden ist, jedoch auch in diesem Bereich nicht über das so unspektakuläre Mittelfeld hinauskommt. „Es freut mich für unsere Offensivabteilung, dass wir 5-mal auf zählbares verweisen konnten, jedoch hat die Offensive auch die Gegentreffer mitzuverantworten, da auch an vorderster Front der Schutz des eigenen Tores nicht vergessen werden darf. Gegen eine Spitzenmannschaft reichen ein bis zwei gut gespielte Pässe und man läuft einem Rückstand nach und das kostet bekanntlich ein Vielfaches der sonstigen Kraft.“, so der dennoch zuversichtlich wirkende Trainer des OFK-Belgrad.
Seit langem hofft der Traditionsklub aus Belgrad schon auf einen erfolgreichen Saisonstart. Die Fans hätten sich diesen auch redlich verdient, meint Cicerino, der soeben aus Frankreich geholte neue Chef auf den Trainingsplätzen des Kultvereins. "Ich bin schon seit meiner Kindheit sehr eng mit diesem Verein verbunden und freue mich deshalb umso mehr über diese Herausforderung, da ich versprechen kann, dieses Jahr werden wir im guten MIttelfeld zu finden sein.", so die doch etwas überraschende Ankündigung des neuen starken Mannes. Cicerino weiter:"Wir werden kontrolliert, aber nichtsdestoweniger auch offensiv spielen und durch schon jetzt spürbares, neues Wir-Gefühl
auch mehr als in den vergangenen Jahren für den nachhaltigen Erfolg für unsere Fans versuchen.
Dass diese Aufgabe schwierig wird, blieb auch dem so optimistischen Trainernovizen nicht verborgen:"Wir wissen um unsere Stärken, kennen aber auch unsere Schwächen." Hoffentlich kennen diese unserer Gegner nicht so gut wie wir selbst, scherzt der so sympathische Jungtrainer am Rande der gestrigen Pressekonferenz.
Eines ist schon jetzt für jeden sichtbar, dieser Mann ist gekommen um Erfolg zu haben, bleibt abzuwarten, ob sich seine, doch etwas abgeschmackte, kontrollierte Offensive zu einem durchschlagenden Erfolg entwickelt, oder auch diese Saison wieder als Schlusslicht beendet wird.
Nach diesen drei Spielen hat die Mannschaft erstmals in dieser Rückrunde wieder eine Idee von Spielwitz und Siegeswillen aufblitzen lassen, vor allem Anfangs. Durch den überraschend klaren Sieg gegen Angers hat die Mannschaft auch endlich wieder mal offensiv, die von den Fans schon schmerzlich vermissten Akzente gesetzt und sie auch in Form von Torerfolgen umsetzen können. Ebenfalls als Fortschritt bezeichnet der durchaus zufriedene Trainer den Auftritt gegen Chamois. "Wir wussten, dass diese Mannschaft in der Lage ist viele Tore zu erzielen, dass es derer vier werden war allerdings auch für mich nach der starken Leistung gegen Angers eher unerwartet und negativ.", so der Trainer kurz nach dem Spiel. Die Defensive muss sich gehörig steigern, will man ins gesicherte
Mittelfeld vorstoßen.
Das nächste Spiel jedoch zeigte nicht den gewünschten Effekt. Man kassierte trotz 2:0 Führung innerhalb von nur 12 Spielminuten drei Gegentreffer und sah sich damit schnell um die Früchte gebracht. Für die kommende Woche wurde ein Ausgangsverbot verhängt. Das sollte vor allem den Verteidigern Zeit zum Nachdenken geben. Wobei die Schuld nicht alleine in der Defensive liegt, wie der Präsident nur wenig amüsiert zu bedenken gibt. "wenn eine Mannschaft eine 2:0 Führung auf eine deratige Weise wieder aus der Hand gibt liegen zwei Tatsachen auf der Hand. 1. muss man es schaffen wieder positiv zu denken und 2. fängt die Defensive bei den Stürmern an. " (Das bringt dem Phrasenschwein 5 €, Anm. der Redaktion)
Seit heute hat FC Toulouse einen neuen Trainer. Unter INsidern zwar schon länger als exzellenter Taktiker gefeiert, wird er von vielen Trainern um seinen guten Drath zur Mannschaft und seinen Mut zum gepflegten Offensivfussball beneidet. Bisher konnte er stets durch eine strenge Hand und eine klare Linie überzeugen und wird diesem Grundsatz auch bei seinem neuen Verein Treu bleiben, wie sein erstes
Statement auf der Pressekonferenz gleich erkennen ließ: "Ich bin nicht nur hierher gekommen, um den Pausenclown zu machen, ich habe großes vor. Als erstes muss die Mannschaft wieder an Erfolg gewöhnt werden. Erst wenn das stattgefunden hat, kann man auf dauerhaft erfrischenden Offensivfussball hoffen." An Toren, so versichert der junge Trainer, werde es unter seiner Fürhung nicht mangeln.
Hat man in den letzten Runden doch auch Punkte gesammelt, so bleibt dennoch die Frage in welche Richtung wird sich Toulouse unter ihrem Trainer entwickeln. Sind die Abstiegsränge fix verlassen, oder droht noch Gefahr? In Anbetracht des aktuellen Torkontostandes könnte ein eingefleischter Fan verzweifeln. Aber die Gemeinde kann sich sicher sein, dass der Trainer nichts unversucht lassen wird, um seinen Mannen Flügel zu verleihen. Was dabei rauskommt wird man sehen, man darf sich jedoch bestimmt auf ein Fest freuen. An Einsatzfreud wird es bestimmt auch diesmal nicht mangeln, auch wenn der Trainer immer zu Realismus drängt und keinen Kompromisslosen Offensivdrang gelten lassen will.