Nach der 6:0 Auswärtsniederlage, sieht man bei Bolivar nach der großen Euphorie am Anfang, nun wieder etwas nüchterner. Es war ein Spiel auf ein Tor, nach dem auch der Trainer nicht gerade gut aufgelegt war. "Ich bin stink sauer. Man könnte meinen, dieses Offiziellen haben Schimmel auf den Augen und sehen nicht wie hier bestochen und beschissen wird. Ich habe doch genau gesehen wie dies Redangel21 den Spielern die ganze Zeit braunes Pulver ins Getränk getan hat. Und außerdem find ich das Frauen auf dem Fussballplatz nichts verloren haben und schon gar nicht als Trainer." Von der Niederlage so aufgewühlt, fing der Trainer anschließend an, die Wände zu beschmieren und schlug gegen Türen. Es scheint fast so, als wäre zu diesem Zeitpunkt auf Entzug gewesen. Einige Tage später jedoch konnten wir den Trainer nochmal zu den Vorkommnissen befragen. "Ich bin wohl ein bisschen ausgeflippt. Es war nicht alles gut was ich im Zorn gesagt habe. Ich war einfach zu aufgewühlt um ein ruhiges und sachliches Interview zu geben. Klar ist jetzt jedoch,
dass wir die Ruhe bewahren müssen und uns nicht von irgendwelchen Idioten verrückt machen lassen dürfen. Wir können jetzt die Liga von hinten aufrollen und Frau Redangel21 mal zeigen wer der Herr im Hause ist. Eines möchte ich aber schon noch loswerden. Ich habe nichts mit dieser Türsteher- und Bordellgeschichte zu tun. Was ich allerdings beobachten konnte war, dass sich die Spieler von San Jose ungewöhnlich oft zu ihrer Trainerin begaben um "nachzutanken". Ich habe da einen Verdacht, möchte allerdings erst einmal abwarten." Und tatsächlich könnte es sein, dass in der "Trink-Affäre" einen weiteren Zeugen gibt, Florian Eberle. Auch er soll beobachtet haben, wie sich Spieler (von einem anderen Verein der Liga) ungewöhnlich oft zu ihrem Trinkflaschen begeben haben.
Die zweiten Liga Boliviens kommt einfach nicht zur Ruhe. Jetzt ist der Verband gefragt, die Skandale aufzuklären und für Ordnung zu sorgen. Man sollte jetzt mal einen Skandal nach dem anderen genauer unter die Lupe nehmen und die Schuldigen bestrafen.
Die zweite Liga kommt nicht zur Ruhe - Kidderminster bald hinter schwedischen Gardinen?
Die Skandale in der zweiten bolivianischen Liga wollen einfach kein Ende nehmen. Gerade zwei Tage ist es her als Lord von Kidderminster eine Lokalität ausmacht in der allen Anschein nach das Leben tobt. Florian Eberle scheint jedoch nicht so ein weiße Weste zu haben, wie er vor gibt. Jedoch ist das ganze Thema an brisants nicht zu überbieten und es scheint fast so, als wolle es sich durch die ganze Saison ziehen. "Der Sachverhalt ist derzeit noch nicht geklärt und deshalb möchte ich mich zu diesem Thema gar nicht weiter äußern. So lange sich diese anderen, mit so einem Käse rumärgern, können wir in aller Ruhe arbeiten."
Mit dem Wort Käse war dann aber das richtige Wort gefallen. Denn so ruhig wie P. van H. tut, ist es nicht wirklich, in diesen unruhigen Tagen. Der schon ein paar mal in die Schlagzeilen geratene Trainer Bolivars scheint schon wieder ganz tief drin zuhängen. "Ich möchte mich zu diesen Vorfällen nicht
äußern, aber so viel kann ich sagen, der feine Landadel und seine Minister ist an der ganzen Sachen nicht ganz unschludig." ließ der Trainer verlauten. Es scheint wohl so, dass in dem, von Kidderminster in die Öffentlichkeit gerückten, Bordell "Zum willigen Rehkitz" mehrer Kilogramm "Schimmel" gefunden wurden, die eindeutig für die betreffenden Herren waren. "Schimmel" ist ein Art von verkochtem Käse, der durch einen Schuh geraucht wird. Der Lord war erst von einigen Wochen aus mehr oder weniger ungeklärten Gründen nach Bolivien gewechselt, allerdings schon mit der Ankündigung, die Drogen des Landes genauer unter die Lupe nehmen zu wollen. Was dem feinen Herrn allerdings nicht bewusst sein dürfte ist, dass "Schimmel" in Bolivien verboten und der Besitz, Verkauf und "Verzehr" und Haftstrafe führt. So könnte es also sein, dass sich die beiden Star-Trainer, van Hausen und Lord von Kidderminster, bald eine Zelle teilen müssen.
Der Bericht von Lord Kidderminister (denn erst nur ein Minister) schlug hohe Wellen beim Aufsteiger von Bolivar. "Ich denke nicht, dass ich mir Vorwürfe gefallen lassen muss, die in keinster Weise stimmen. Der Fall um meinen "Schimmel" ist geklärt. Dieser Super-Trainer von Stormers sollte sich wohl lieber mal selbst an die Nase fassen, bevor er hier anderen was unterschiebt. Ich zitiere: "Dennoch hoffe ich, dass ich hier in Bolivien irgendeiner Ersatzdroge frönen kann. Es soll ja hier ganz gute Drogen geben." So viel zum Thema Drogen. Und das er ein exzellenter
Trainer ist, dass muss er auch erst noch Beweisen. In Mexico Meister zu werden ist nicht wirklich schwer. Jedoch stellt mir sich natürlich die Frage, ob der Lord weiss was er so spricht! Wenn man als Saisonziel ein Platz unter den ersten Fünf angibt, so schließt man wohl den Aufstieg nicht ganz aus. Mehr möchte ich zu diesem Wesen nicht mehr sagen. Da ist doch jedes Wort zu viel."
Schon jetzt scheint das Handtuch zwischen diesen Trainern zerrissen. Man(n) darf sich also auf einen spannenden Kampf am 5. Spieltag freuen, wenn die beiden Mannschaft aufeinander treffen.
Auf der ersten Pressekonferenz nach dem packenden Ende der 22. Saison, erklärt Piotr van Hausen den Aufstieg als einzigstes Ziel."Wir wissen das wir einen starken Kader haben. Wir haben uns gut verstärkt und es kann für uns nur ein Ziel geben, den Aufstieg." Auch der Sponsor wurde gewechselt so wie bei manch anderem Ligakonkurrenten auch. "Ja wir haben uns langem überlegen für Jaguar entschieden." so der Trainer zu dem neuen Ausrüster. Damit scheint der Kampf um die Aufstiegsplätze schon so gut wie entschieden, denn ein Jaguar wird wohl allein von der
Schnelligkeit gegen einen Puma durchsetzen.
Unterdessen verweilt die Mannschaft um den Trainer van Hausen (nicht zu verwechseln mit van Hausschuh!) in Florida und unternimmt dort ein paar Trainingseinheiten bei Jürgen Klinsmann. "Ich habe mich über die Anfrage gefreut und wollte einfach der Mannschaft ein bisschen helfen. Derzeit möchte ich kein langfristitges Engagement, aber für Bolivar war ich gerne bereit." so der Ex-Bundestrainer. Dann kann man wohl nur hoffen, dass der Jaguar zum Aufstieg verhilft, den die Konkurrenz schläft nicht und wird von Anfang an hell wach sein.
Das Sportliche scheint derzeit bei Bolivar stark in den Hintergrund getränkt. In der Liga ist viel los und die Ereignisse scheinen sich gerade zu überschlagen. Gerade dachte man noch, El Felix verwechselt die Liga und nun, nach dem Sensationswechsel von Lord von Kidderminster zu den Stormers, scheint es, als ob er bleiben würde. Trotz dieser Ereignisse bleibt Bolivars Trainer Piotr van Hausen seiner Linie treu. So wie es scheint, spielt er wohl nach wie vor mit dem Gedanken eines Wechsels. "Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob ich auf Dauer mit dem Präsidenten auskommen kann. Auch mit dem "Starcoach"
Kidderminster kann ich nicht wirklich. Diese "von oben herab" mag ich einfach nicht. Vielleicht sollte er eher an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen, wenn er wirklich so gut aussieht, wie er von sich behauptet." so der Trainer auf die Frage nach dem Verbleib in der Liga. Der Präsident gab sich jedoch kämpferisch den Trainer vielleicht doch noch zu halten.
Zum Ligaalltag ist nicht mehr viel zu sagen. Die Saison neigt sich dem Ende und die beiden Aufsteiger stehen wohl so gut wie fest. Bolivar ist auf jeden Fall nicht dabei und wird wohl nächstes Jahr neu angreifen müssen, mit oder ohne van Hausen.
Es war wohl das Interview des Jahres:"Tiefpunkt, Tiefpunkt. Ich kann den scheiß nicht mehr hören. Nur weil ihr Journalisten euch immer irgendwelche Drogen reinpfeift, heißt das noch lange nicht, dass ich das auch tu und genau so einen Mist rede wie ihr." Energisch und aufbrausend war Herr van Hausen beim Blick auf die Tabelle und der anschließenden Fragen, ob der Tiefpunkt nun erreicht sei. Er war es jedoch, der immer wieder betonte, dass die Mannschaft in der Lage sei noch aufzusteigen. Nun sieht es aber nicht mehr ganz danach aus. 5 Punkte
Rückstand und Platz sieben sind wohl nicht ganz das, was sich der Trainer vorgestellt hatte.
Unterdessen scheinen die Abwanderungsgedanken von El Felix auch in den Kopf von Piotr van Hausen gekrochen zu sein. Wie man unter der Woche vernahm, erkundigte sich van Hausen nach einigen Vereinen in Mexiko´s erster Liga. Noch vor wenigen Wochen hatte der Trainer einen "Treue Schwur" auf seinen Klub abgegeben. Ob das Handtuch bereits jetzt zerrissen ist oder ob noch Hoffnungen bestehen das er bleibt? Ob wir es jemals erfahren werden, steht wohl in den Sternen.
Ein wirklich unglückliches Wochenende durchlebte die Mannschaft von Bolivar. Zu erst verlor man sein Auswärtsspiel und kam dann im Heimspiel auch nicht so richtig zum Zug. "Wir sind früh in Rückstand gerat und haben dann einfach nicht mehr unsere Überlegenheit genutzt. Es war einfach ein scheiß Wochenende, dass einfach zum abhacken war. Naja vielleicht gibt es ja noch einen Hoffnungsschimmer, aber dazu musst man wohl meinen Kollegen El Felix fragen." so der Trainer nach dem Spiel. Trainer El Felix, hat, so die Medienberichte, Protest gegen die Wertung der letzten Saisonspiele aller anderer Mannschaften der bolivianischen zweiten Liga gestellt. "Ja wie
bereits gesagt, vielleicht gibt es noch einen Hoffnungsschimmer, wenn er auch nur recht klein ist." Unterdessen hat die Liga eine Kommission gebildet, die die ganze Sache untersuchen wird.
Unterdessen teilte die Polizei mit, dass gegen Piotr van Hausen Anzeige erstattet wurde, da er den verbotenen Käse "Schimmel" geraucht haben soll. "Mein Gott. Nur weil ich hier und da mal was rauche, muss ja nicht gleich so einen Aufstand machen. Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz." sagte van Hausen und verschwand. Derzeit verweilt der Trainer wohl in seiner Villa nähe Amsterdam. Ob er sich neuen "Schimmel" hollt oder gar ein ganzes Pferd kauft, bleibt offen.
Nach diesem ZAT hegen die Fans von Bolivar den Traum, doch noch aufzusteigen. Nach dem Sieg gegen den Rivalen Deprotivo Chaco Petrolero scheint das unmögliche doch noch möglich. In einem Spiel das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, konnte die Mannschaft von Trainer van Hausen jedoch im entscheidenden Moment ihr Chance nutzen. Nun steht man auf Platz 4 und hat noch zwei Punkte Rückstand, ob man sich jedoch noch Hoffnungen machen darf, den Aufstieg zu packen, ist fraglich.
Diese Woche
hat man wohl jedoch drei Punkte schon mal sicher, da man daheim Stormers empfängt. Die Mannschaft befindet sich derzeit auf Platz 12 und ist damit letzter.
Wie bereits letzte Woche berichtet, durchsuchte die Polizei die Villa von Piotr van Hausen. Wie es in dem Polizeiberichte heißt, sei man fündig geworden. Ein Käse mit dem skurilen Namen "Hausus" konnte beschlagnahmt werden und wird derzeit untersucht. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen veröffentlich.
Auch weiterhin bleibt der Weg, den Bolivar gehen wird, ungewiss. Man(n) konnte das gute Spiel vom vergangenen Wochenende nicht vorsetzen und rannte früh einem Rückstand nach. "Es wird nicht leichter in dieser Saison. Wir haben noch wirklich schwere Spiel vor uns, aber ich sehe so langsam die Erfolge meiner Arbeit. Die Mannschaft findet sich langsam und zur kommenden Saison werden wir wohl noch eins zwei Spieler kaufen um auch in der zweiten Reihe gut besetzt zu sein." Derzeit ist man fünfter mit einem Rückstand von zwei Punkten auf einen Aufstiegsplatz. Es ist also noch viel möglich in der Segunda Divison. Am kommenden Spieltag kommt es aber erst mal zu einem echten Kracher. Bolivar empfängt Deportivo Chaco Petrolero. "Diese Mannschaft sollte man nicht unterschätzen. Ihr Trainer, El
Felix, ist ein flippiger Typ, der auch schon mal einen drauf macht. Jedoch hat er wohl durch seine Abwanderungsgedanken etwas Unruhe in die Mannschaft und das Umfeld gebracht." sagte Piotr van Hausen zum kommenden Spiel.
Unterdessen ist es ein offenes Geheimnis, dass der Trainer öfter mal zu einem Tütchen greift. "Ich mache darauß keine Hehl. Andere Leute rauchen oder trinken. Ich stehe halt mehr auf die weißen Päckchen. Und so lange ich meine Steuern zahlen und die Zeche nicht prellen, ist doch alles in Ordnung." erklärt van Hausen. Zu diesem Zeitpunkt wusste er allerdings noch nicht, dass die Polizei bereits seine Villa durchsuchte. Dem Holländer ist wohl noch nicht klar das er nicht mehr in Holland trainiert und das man weißen Käse in Bolivien nicht rauchen darf.
Nach dem einige Trainer in Boliviens zweiter Liga den Anschein machen, als ob sie der Liga nicht mehr wirklich die Treue halten wollen, geht Piotr van Hausen in die Offensive. Gestern erklärte er: "Ich hätte nie gedacht das ich mich hier so wohlfühle. Jetzt wo auch all meine Sachen hier sind, kann ich mir fast nicht mehr vorstellen von hier weg zugehen. Ich werde mich auch nicht von dem Geld locken lassen, ich will hier meinen Weg machen."
Wie bereits berichtet, ist El Felix von Deportivo Chaco Petrolero, seit einigen Tagen verschwunden. Wie diese Zeitung
aus internen Kreisen erfahren hat, weiss der Trainer derzeit selbst nicht, wohin sein Weg nach dieser Saison führen wird, jedoch scheint er mit dem Gedanken "Ecuador" zu spielen.
Zurück zum Ligaalltag. Am vergangenen Spieltag konnte das Team von Trainer van Hausen wieder einen Sieg erringen. Zwar geriet man schnell in Rückstand konnte dann aber noch vor der Pause das Spiel drehen und gewann das Spiel mit 4:1. Am kommenden Spieltag muss man nun wieder auswärts antreten. Derzeit rangiert man auf dem vierten Tabellenplatz und hofft weiter auf den Aufstieg.
Die Fans waren außer sich und das zu Recht. Man konnte das "Spitzenspiel" gegen San Jose mit 4:2 gewinnen. In einem hart umkämpften Spiel lag man vor der Halbzeit noch mit 1:2 hinten, schaffte aber durch einen tollen Treffer noch den Ausgleich vor der Halbzeit. Dies hatte man wohl auch einer grandiosen Kulisse zuverdanken, den die 15.000 Fans heizten den Mannschaften so richtig ein und so gewann Bolivar am Ende mit 4:2 verdient. Das Auswärtsspiel verloren man dann jedoch und steht nun zur Halbzeit der Saison auf Platz sechs, zwei Punkte hinter dem zweiten San Jose.
Piotr van Hausen war aber trotzdem gerne bereit uns ein kleines Interview zu geben. Hier die wichtigsten Auszüge:
..Ich bin zufrieden. Wir haben, gerade gegen San Jose, gezeigt was wir auf dem Kasten haben. Die Mannschaft ist noch sehr jung und kann noch viel erreichen. (Anm. d. R.: Durchschnittsalter 23,79) Wichtig ist für mich, dass wir zusammen in Ruhe
weiter arbeiten, auch wenn wir nicht aufsteigen sollten, was ich für eher unwahrscheinlich halte.
..Wohlfühlen tue ich mich schon. Die Sprache lerne ich wirklich gerne, weil sich die ersten Erfolge einstellen und ich natürlich auch mit den Spielern reden möchte und wissen will was sie bedrückt oder freut. Auch freue ich mich das meine Familie in den nächsten Tage nachkommt. Wir haben hier eine hübsche Villa gekauft. Die Überführung meines Fuhrparks wird dann auch in den nächsten Tagen statt finden, aber ich denke das gehört hier nicht hin. (Anm. d. R.: sehr gut erkannt)
..Zum Thema Vertrag möchte ich mich hier nicht äußern. Ich bin zufrieden und wenn der Präsident mir ab und zu noch was zusteckt, in Form des weißen Pulvers, bin ich mehr als glücklich.
Der Trainer scheint ein lustiger Vogel zu sein, wenn er damit mal nicht auf die verschnupfte Nase fällt.
Wie aus der Zeitung zu erfahren waren, ist der Ligaalltag kräftig durcheinander gekommen. "Ich möchte mich genau wie die anderen nicht an diesem Streit beteiligen. Klar könnte ich sagen, dass wir natürlich auch Spitzel haben die bei den Stormers die Taktiken in Erfahrungen bringen, aber bevor mir dieser Lord und seine Minister eines über die Rübe hauen." Weiterhin schraubt Bolivar die Sicherheit in seinem Stadion hoch. Dazu der Präsident:"Wir haben Angst vor diesem Schlägern. Wir werden in zwei Spielen in dieser Saison auf jeden Fall zusätzlich Polizeikräfte anfordern um diese Rüpel in Schach zu halten.
Das hatte sich Piotr van Hausen, wohl etwas anderst vorgestellt, was sich dann auch im Interview zeigte:" Eigentlich hatte ich schon mit mindestens drei Punkten gerechnet. Ich muss mich wohl bei den Fans entschuldigen. Das war kein gutes auftreten unserer Mannschaft. Wir haben noch einen Berg arbeit vor uns und den werden wir diese Woche anpacken."
Am kommenden ZAT empfängt Bolivar den Tabellen zweiten und muss dann zum Tabellen dritten, La Paz. Der Spieltag verspricht Spannung, denn Bolivar träumt ins geheim vom Aufstieg, auch wenn das niemand ausspricht.
Einen überrraschenden Entscheidung traf am vergangenen Wochenende, die Führung von Bolivar. Der Trainer ist Piotr van Hausen. Zunächst waren noch andere, hochkarätige Namen im Umlauf gewesen, doch entschied man sich dann in einem Entscheidungsmarathon für den junge Trainer aus Europa.
"Ich freue mich auf die neue Heraufforderung. Ich bin zwar noch sehr jung und auch noch nicht lange im Geschäft, aber ich weiss das ich etwas erreichen
kann. Ich weiss, sie wollen jetzt gleich wieder ein Ziel, aber ich will mich da nicht festlegen lassen. Der Aufstieg wäre eine tolle Sache, aber ich muss mich erst mal an die Mannschaft gewöhnen und natürlich auch umgekehrt. Auf lange Sicht kann es aber wohl nur ein Ziel geben: Aufstieg!"
Der Neue machte auf jeden Fall einen symphatischen Eindruck und wird der zweiten Liga hoffentlich ein bisschen neues Leben einhauchen, sofern das alte Leben nicht reicht.