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Artikel: ein goldenes Ei
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Verkäufer: Quotenpiefke3 (5% positive Bewertungen)
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Beschreibung:
Ihr bietet auf eine wahre Seltenheit: auf eines der beiden sagenumwobenen goldenen Eier des ehemals längstamtierenden Meistertrainers der SM, welchem sich sogar einst Benjamin Blümchen in Folge 23 („Das goldene Ei“) widmete.

Ich selbst habe es höchstpersönlich von ihm gestohlen erhalten. Ich kann es aber nicht mehr brauchen, da es mich langweilt. Denn:

es kann nichts! Man kann es nicht ins Regal stellen, weil es immer wieder zur Seite rollt und beim Herunterfallen meinen Marmorboden zerstört hat. Es scheint auch komplett hohl zu sein, aber man kann es nicht öffnen. Und außerdem riecht es ein wenig streng, als ob es schonmal jemand heruntergeschluckt und wieder ausgeschieden hat (tat bestimmt weh!). Selbst nach zwei Säurebädern war der Geruch immer noch nicht ganz weg.

Naja, vielleicht könnt Ihr ja was damit anfangen.
Schaut auch in meine anderen Auktionen (ein gebrauchter Turban aus Löschpapier oder ein unfruchtbares Kamel), um eventuell Porto zu sparen.

Ich bin Privatanbieter und kein Händler und schließe daher jegliche Gewährleistung nach dem neuen WWF-Recht sowie Amnesty International aus.
02.04.2010 16:03 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Hurra, hurra - der Postbote ist da!
Niksic, 7.00 Uhr - Sutjeska-Dompteur Olschara sitzt wie jeden Tag in seinem blauen Frotteebademantel und mit geklauten Hotel-Badeschlappen am gut sortierten Frühstückstisch und wartet auf den Postboten.

Meist bringt dieser zwar nur Rechnungen, Beschwerden und Drohbriefe von Trainerkollegen, aber diesen Morgen war es anders: Als Olschara die Haustüre öffnet erblickt er den bis zu den Ohren und sogar darüber hinaus grinsenden Postboten, welcher ihm stolz eine druckfrische, glänzend eingeschweißte Ausgabe des neuesten SM-Studios entgegenstreckte. Diesen (seltenen) Moment genießt der Postbote immer wieder, denn dann ist Olschara meist sehr spendabel und drückt ihm ein paar Dinar Trinkgeld oder manchmal auch ein neues Paar Hotel-Latschen in die Hand…
Zurück in der Küche räumt Olschara fix den Tisch auf (einmal mit dem Unterarm über die Platte gewischt) und legt das SM-Studio vorsichtig vor sich hin und zwar genau rechtwinklig zur Tischkante (Ordnung muss sein!). Das Öffnen der schützenden Vakuum-Hülle macht ein Geräusch, welches an das Anbrechen eines jungfräulichen Nutella-Glases erinnert. Mit so wenig Berührungen wie möglich blättert er durch die limiterte Hochglanz-Ausgabe und amüsiert sich köstlich über die spitzen Kommentare des Herausgebers über seine Trainerkollegen. Olschara selbst ist (selbstverständlich) recht gut dabei weggekommen. Da war das Geld für die zwei Kisten Dattelschnaps ja bestens

angelegt…

Auf der vorletzten Seite des SM-Studios angekommen freut sich Olschara wie ein kleines Kind: Der Rätselfux vermutet ein Rätsel und holt sofort einen spitzen Bleistift um die korrekte Lösung ankreuzen zu können. Aber weit gefehlt! Zu seiner Enttäuschung musste Olschara schnell feststellen, dass da überhaupt kein Wissen abgefragt wird, sondern mit versteckter Arglist die privaten Vorlieben der SM-Trainer ausspioniert werden. Man könne zwar davon ausgehen, dass die Angaben „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ anonym sind, solle aber zur trotzem seine Adresse auf der Antwortpostkarte vermerken (Ja, nee… is klar!).
Auf der letzten Seite war übrigens schon ein vorläufiges Zwischenergebnis abgedruckt: 19 von 16(!) befragten SM-Trainer (Häh?!? Abonnieren etwa auch Trainer aus dem Ausland das SM-Studio?) haben abgestimmt. Die drei meistgenannten Vorlieben sind Schweden auslachen (Ja, wer tut das bitte nicht?), Prickelndes Wasser durch die Ritze laufen lassen (wessen Ritze?) und Männlicher Cameltoe in gelber Badehose (das wird Mitsch bestimmt nicht gewählt haben, denn der trägt ja nur rote Badehosen…).

Mit einem leicht kopfschüttelnden Tzetzetze schließt Olschara die Zeitschrift und schiebt sie vorsichtig wieder in die Plastikhülle. Er steht auf und legt es in ein eigens dafür hergerichtetes Fach direkt auf den verstaubten, kümmerlichen Haufen älterer SM-Studios.
24.03.2010 19:51 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Was tun, wenn’s regnet?
Manche würden sagen: „Tanz barfuß!“ oder „Mach’en Schirm auf, Du Spacko!“ – aber in der SM sieht die Welt (natürlich) anders aus.

Nachdem sich der scheißkalte Winter endlich verzogen hat und der Frühling mit seinen angenehmen Temperaturen frohlockt und sogar schon die ersten Cabrios und Miniröcke im Belgrader Rotlichtbezirk zu sehen sind, macht sich unter den Trainern der SM dennoch ein mulmiges Gefühl breit. „Er wird kommen! Es bleibt nicht aus! Es war schon immer so! Ja, früher oder später wird es regnen – spätestens in 7 Wochen! Tagelang!“ Was das für die ohnehin schon vernachlässigten Platzverhältnisse in der SM bedeutet, muss wohl keinem mehr großartig erklärt werden… Schon bei den ersten Tröpfchen, die sich den „unheiligen“ Rasen nähern, werden wimbledongleich wasserdichte Planen von unterbelichteten Balljungen

über die Plätze gezogen. Es ist fast so, als ob nicht nur alleine Bernd W. unter dem Schlammloch-Syndrom leidet, sondern die ganze Trainergemeinschaft in der Prva Savezna (mit Ausnahme von Fenris). Beim Bernd sind die Auswirkungen am ehesten zu erkennen, denn der stand ja quasi mitten im Epizentrum, am Einschlagloch, im Fadenkreuz des Schlammlochs. Alle anderen sind mit einem blauen Auge davongekommen, aber reden seitdem eigentlich nur gequirlten Dünnpfiff. Allein bei dem bloßen Wort zucken schon alle zusammen und kneifen sich in den Schritt, um nicht ungewollt in die Hose zu machen.

Wie Pellegrini schon berichtete, sind die Ärzte ratlos und selbst der zu Rate gezogene Freund Freud kann nur klug reden, aber nix bewirken. Also was tun? Olschara macht es wie die Schüler in Hogwarts: Statt dem bösen S-Wort sagt er nur noch schlicht „Du-weißt-schon-was“. Vielleicht hilft das ja…
18.03.2010 21:42 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Ein Tag im Leben eines Reporters, der das Pech hat, Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah begleiten zu müssen.
5:00 Der Wecker klingelt. (Mist. Gleich muss ich zu dem Möchtegern-Maharadscha und ihn einen verdammten, langen Tag ertragen.)

5:01 Noch auf der Bettkante… (Naja, hätte auch schlimmer kommen können. Zum Glück muss ich nicht zum Fenris. Obwohl… da hätte ich länger schlafen können. F§#%!)

6:00 Im Schlafzimmer von Hadschi, dessen Wecker gerade klingelt. Er wartet im Sessel darauf, dass Haschi aufsteht. Hadschi fällt aus dem Bett und pennt auf dem billigen IKEA-Bettvorleger weiter. (Na super! Dann kann ich ja auch noch ein bißchen schlafen). Schnell ins Bett gelegt und den Wecker auf 6:30 gestellt.

7:00 Am Küchentisch… (Schaut Euch den verfressenen Typen an. Nicht mal ne Tasse Kaffee hat er mir angeboten… Ja iss nur!)

9:00 Die Klotür geht auf… (Bäääähh! Meine Augen brennen! Alte Sau!)

9:20 Die beiden verlassen das Haus… (Luft! Ich dachte schon, ich komme da nie mehr raus…)

9:35 Hadschi verweist ihn des Trainingsplatzes... (Schaumschläger! Als ob man Dir da was weggucken könnte… Jetzt muss ich mir noch die eine Schale aus der „Trophäensammlung“ anschauen. Saison 26? Wann war die denn?)

12:00 Mittagessen. Hadschi spendiert der

Mannschaft Döner, aber als die herumgereichte Tüte bei ihm ankommt, befinden sich darin nur zusammengeknüllte Alu-Kugeln und benutzte Servietten … (Toll! Zählen kann er auch nicht…)

13:00 Hadschi geht in den Vereinsstall… (Guck ihn dir an! Wie verliebt er dreinblickt! Was der wohl macht, wenn niemand anderes dabei ist? Ich hab gehört, dass eines der Kamele unfruchtbar sein soll…)

16:15 Hadschi und Bernd W. sitzen sich schweigend gegenüber. Bernd W. macht den Anschein, als wolle er dringend etwas sagen, bekommt aber kein Ton heraus und schluckt es wieder runter. (Ein Trauerspiel!)

17:30 Im Büro… (Jetzt schaut er sich den Brief dieser Dragica schon seit ner halben Stunde an. Sieh es ein! Die Alte will nix von Dir!)

18:20 Nachdem er endlich mal was hinter die Kiemen bekommen hat – natürlich Schnitzel – muss er mit jedem SM-Trainer mehrfach anstoßen. Danach schmeißen alle etwas Kohle in einen Hut und spendieren ihm eine Stunde im Darkroom. (Gar nicht so übel, die Kerle!)

2:00 Er verlässt singend das Etablissement - von TC und Olschara gestützt. Er verewigt sich kurz noch auf dem Bürgersteig und wird in ein Taxi gesetzt, in dem er umgehend einschläft. Das Taxi fährt los. Ob er jemals zu Hause angekommen ist, ist nicht bekannt…
10.03.2010 20:26 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Nachtgedanken
Kaum sind die letzten Promillebläschen von der „Karnevals-Partytur“ aus dem Blut der SM-Trainer verdunstet geht das schon wieder los mit dem Allohol. Gut, dass auf dem Balkan nicht ins Glas gespuckt wird, ist weitreichend bekannt, aber langsam geht es an die Substanz:

Neulich in Niksic, Samstag, irgendwann zwischen 1 und 5 Uhr: Olschara kommt nach einem feuchtfröhlichen Blow Bowlingabend mit den Vereinsmasseusen nach Hause. Schwankend torkelt er wie gewohnt in die Küche. „Isch haab Hunga!“ Erst mal was essen. Kochen kann er gut, aber vier bis fünf mit Ketchup und Käse belegte Weißbrotscheiben aufeinandergestapelt tun’s auch. Am Küchentisch beißt er herzhaft in seinen „McSutjeska“ , das Ketchup quillt an allen Seiten heraus und tropft auf die vor ihm liegende Zeitung. Vorher nur als Platzset dienend hatte er den Sportteil der Copa-Award prämierten Zeitung kaum Beachtung geschenkt. Doch nun fiel sein Blick auf die Überschrift eines Artikel, die seine Neugier weckte: „Der Copa-BIER machts möglich…“ Olschara lacht

laut auf. Mit 2,0 atü im Kessel neigt er zwar nicht mehr dazu, logopädische Höchstleistungen zu vollbringen, aber an dem Satz hat er blitzschnell den Fehler gefunden „Das heißt doch: DEM Copa-BIER machts möglich… Flaschen!“ Er gluckste glücklich und fand seinen Witz echt gelungen. Nur schade, dass ihn niemand gehört hat… Noch ein beherzter Biss in das „Sandwich des Grauens“ und dann liest er den Artikel weiter. „Java Gin Jim in der SM? Was hat der schwedische Bunkerboy hier verloren? BIER und OUZO? Scheiß-Mischung! Warum kein ABSOLUT LULU? … Boah, hab isch nen Duast!“ Er nimmt noch schnell zwei Slibovitz und schaut auf die Uhr. „Mist, in zwei Stunden is Trääning“ Dann wird’s dunkel.
Etwas später wachte er auf als drüben im Schlafzimmer der Wecker klingelt. Schon wieder eine Nacht in der Küche! Doch das erste mal wachte er mit den Buchstaben REIB auf der Stirn auf. Ärgerlich, dass er keine Zeit mehr hatte in den Spiegel zu schauen, bevor er das Haus Richtung Trainingsgelände verließ…
03.03.2010 16:51 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Sind billige Siege Sachleistungen?
Nette Gesten für Fenris, dem Lebensgefährten der Schlammlochgöttin? „Was kann man da denn spenden?“ fragte man sich da im Präserv… Präsidium des FK Sutjeska. Dessous und verstaubte Brettspiele hatte er ja schon aus Stankom erhalten. FKK-Trainingseinheiten beim Streichholzsetzcomputer sogar auch schon…
Die Antwort war nach kurzem Grübeln recht einfach: PUNKTE! Man hat’s ja... Über billige Siege freuen sich doch die meisten

Trainer, genauso wie Frauen über neue Schuhe. Kurzerhand wurde die Mannschaftsaufstellung hin und her gerechnet, erfahrene Spieler gegen die B-Elf ausgetauscht, und kurz vor dem Spiel gegen Borac Cacak gab Olschara ne Riesen-Eisbombe aus. Und siehe da! 1:0-Sieg! Wie schön! Man hilft doch gerne!
Ähnlich spendabel wird Hadschi gewesen sein – erlaubte er dem Fenris doch ein 2:1-Auswärtserfolg. Was der wohl seinen Spielern kurz vor dem Anpfiff spendiert hat?
26.02.2010 09:30 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Karnevale Grande
Aschermittwoch in Belgrad. Auch wenn vielerorts schon die Fastenzeit begonnen hat – den Trainern der SM brummt noch die Schädeldecke und die Katze, die ihnen in den Hals gedungt hat, liegt immernoch verträumt auf dem Bettvorleger. Was war passiert?

König Olschara I., der sich noch schnell an TC‘s Tanke ein paar Schnäpschen zum Vorglühen gekauft hat, weil er sonst immer so langsam in Fahrt kommt, ritt pfeifend auf seinem Mietkamel durch Belgrad. Da er sich nicht so gut auskennt, hatte er sich zwar ein paar Mal verritten, aber jemanden nach dem Weg zu fragen kam nicht in Frage. Viel zu spät kam er bei dem Club an, der eigens für den SM-Maskenball angemietet wurde. Am Eingang machte der sichtlich genervte Türsteher ein Haken auf der Gästeliste hinter Olscharas Namen und verschloss hinter diesem die Tür mit einem Vorhängeschloß. Alle Trainer waren schon da, außer TC („Der hängt bestimmt noch in seiner Tanke und macht Abrechnung… so fleißig wie der ist!“). Auf dem Weg zum großen Ballsaal kam ihm der triefend nasse Mitsch in Badehose entgegen, total außer Atem und mit einem Handtuch als Turban um den Kopf gewickelt. Er lallte Olschara ein kaum verständliches „Schaahlermaleikuum“ zu und rüttelte von innen an der verschlossenen Eingangstür („Warum hat der sich nicht verkleidet?“ ).

Im großen Saal kam ihm feuchte Luft, höllisch laute Musik und ein übler aber nicht unbekannter Geruch entgegen: Alkohol, Schweiß, Zigarrenqualm und Schnitzel („Ja, hier bin ich richtig!“ ). Schnell wurde der purpurne Mantel über die Garderobe geworfen und sich ins Getümmel geworfen. Die Party war bereits im vollen Gange und seine Trainerkollegen konnten - dank Gevatter Slivovic - kaum noch Notiz von ihm nehmen. Er ging vorbei an

den drei Stooges Schnicks, Pellegrini und Franz, die sich unentwegt auf die Füße traten, in die Augen piksten und sich gegenseitig lachend in den Schritt griffen („Muss ich die kennen?!?“ ). An der Bar saß der nackte Jan Age, schnarchend mit dem Kopf auf dem Tresen. Dicht neben ihm saß ein… riesengroßes, verwachsenes Etwas. Barisic und Geerotto hatten offensichtlich einen tierischen Spaß daran, sich gegenseitig Slivovic in den Rachen zu schütten („Muss Geschwisterliebe schön sein…“). Schimi, verkleidet als Rudolf Mooshammer, kämmte dem Chewbacca-Terrier BigGeez den Scheitel, der dabei schnurrend wie ein Möter einschlief. Auf der Bühne tanzten die beiden Feuerwehrmänner Hadschi und Qbat mit ein paar leichtbekleideten Tänzerinnen Lambada, zumindest versuchten sie es („Grapsch, zwo, drei,… Klaps, zwo, drei,…“ ). Darth Wehder saß stumm auf einem Stuhl in der hintersten Ecke. Auf seinem Schoß sitzte Prinzessin Leia, die eindringlich versuchte ihm zu erklären, dass sie nicht verwandt seien und sich deswegen ruhig ein Doppelbett teilen könnten…

Die Wahl zum Ballkönig hatte Olschara leider auch schon verpasst, denn Paolo Maldini stolperte ihm grinsend mit einer Prinzessinenkrone auf dem rothaarigen Kopf entgegen. Seine Verkleidung als Dudelsack war einfach unschlagbar. Sein Körper war übersäht mit Pfeifen und er zögerte keinen Moment, absolut jedem ungefragt seinen Blasebalg und das passende Mundstück zu präsentieren.

Nach dem Schock tranken die beiden schottischen Whiskey und sangen Kölsche Karnevalslieder – die kennen die anderen sowieso nicht.
An mehr will sich Olschara nicht erinnern und deckt lieber den Mantel des Schweigens darüber…
17.02.2010 17:18 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Schlammlöcher zugeschneit
Ja, der Winter hat dank des Tiefs „Kezibanic“ nun auch die SM fest im Griff. Viele Plätze sind unter mindestens 40cm der weißen Pracht unbespielbar, die sagenumwobenen Schlammlöcher sind zugeweht und hindern mit Sicherheit kein Leder mehr, die Linie zu überqueren. Die Winteridylle mag ja ganz nett sein, doch behindert sie eindeutig den üblichen Spielbetrieb. Da an normales Training überhaupt nicht mehr zu denken ist, machte Trainer Olschara aus der Not eine Tugend und änderte kurzerhand das Trainingsprogramm. Statt der üblichen Aufwärmrunden um den Platz werden nun die Bretter untergeschnallt. „Biathlon macht meinen Spielern

Spaß und fördert auch die Ausdauer“ erklärt Olschara. Natürlich dürfen auch die im Biathlon üblichen Schießübungen nicht fehlen, welche auf dem zugeschneiten Fußballplatz stattfinden. Geschossen wird auf fremde Vereinslogos und auf Portraitfotos deren Trainer.

Nach der Biathloneinheit werden auf dem Platz Schneemänner gebaut und Schnellballschlachten geschlagen. Die Gewinner der Schlachten dürfen zum Abschluß des Trainings noch ne Runde Schlitten fahren oder Schlittschuhlaufen, die Verlierer müssen den Wagen des Trainers freikratzen.

Ob am Freitag wirklich Fußball gespielt werden kann, bleibt abzuwarten….
02.02.2010 11:19 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Mathematik- und Literatur-Nobelpreis für die SM?
SM – das Maß aller Dinge? Na klar. Aber warum? Da muss man nicht lange nach Argumenten suchen. Wir sind die einzige Liga, die es noch nicht einmal nötig hat, einen richtigen Meister zu haben. Wir haben dafür zwei: den Schlammloch-Meister Fenris und den Meister der Herzen Bernd W. – und das nur aufgrund eines fatalen Rechenfehlers! Wie die serbische Forschungsgruppe Reschnavicka schon seit etlichen Jahren zu beweisen versucht, dass 4,8 minus 4,8 nicht gleich 0 sind, so konnte dies am Ende der Saison 27 in der SM eindeutig unter Beweis gestellt werden. Im Jahr 2010 wird die Forschungsgruppe für den Mathematik-Nobelpreis nominiert. Das Preisgeld würde zu 50% an die Vereine Borac Cacak und

Roter Stern Belgrad verteilt, wobei davon auszugehen ist, dass das Geld komplett wieder in das Sponsoring der Allsvenskan gesteckt würde, denn die haben das Geld nötiger!

Aber noch nicht genug: Wer etwas erleben möchte, der liest die Zeitung der SM! Obwohl hier und da ein paar Beleidigungen entfernt werden mussten und langjährige Autoren dafür eine Abmahnung hinnehmen mussten, hat die 21-köpfige Copa-Award-Jury entschieden, dass die Gazette der SM die beste im ganzen Copa-Universum ist! Und das völlig zurecht. Als Sahnehäubchen wird sogar Top-Literat und Meister der Herzen Bernd W. für den Literatur-Nobelpreis nominiert.
Ein Superlativ jagt den nächsten. SM halt…
29.01.2010 11:40 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Prognose Niemandsland
Als hätte es der Verein geahnt als man zu Beginn der Saison ein Ziel vorgab, welches es zu erreichen galt: Platz 6 - 10. Gut, Tiefstapelei kommt immer besser als am Ende enttäuscht zu werden, doch insgeheim hatte man natürlich mit einem Auge auf die internationalen Plätze geschielt. Nicht zuletzt als man zeitweise an der Tabellenspitze positioniert war. Doch Träume sind Schäume, die Realität ist knallhart - gerade in der SM. So bleibt einem also nichts anderes

übrig, als aus dem Tal heraus die Gipfelstürmer zu beobachten und anzufeuern, wie Sie nach den STERNEN greifen.

Was gibt's sonst noch? Achja! Eine Kolumnovic! Kaum zu glauben. Etwas wehmütig musste man allerdings registrieren, dass sie voraussichtlich das Abschiedsgeschenk des Paolo Maldini ist. In die Highlands wird es den kleinen italienischen QP ziehen. Kneif bloß die Backen zusammen, wenn dir jemand von hinten den Kilt hochhebt! Alles Gute!
11.01.2010 11:33 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Das bittere Ende
Da standen sie nun, die Heiligen Drei QP, in ihren goldenen Slips. Das grüne Licht ließ einst ihre schwitzigen, muskulösen, stahlharten Körper, anmutig gar herkulesgleich wirken. Dagegen sah sogar der sonnengebräunte/-bebrillte Mitsch blass aus. Aber nun war es eiskalt und dunkel und ihre Brustwarzen fingen schon zu schmerzen an. Welch grausiges Schauspiel mussten sie da gerade ertragen? Hat es Fenris tatsächlich geschafft , die Meisterschaft zu manipulieren? Vielleicht sogar mit dunkler Magie? Oder war das wieder nur eines seiner geisteskranken Hirngespinste? Wird der Rote Stern bald grün leuchten? Wird das Heilige Weh je wieder erscheinen? Welche Rolle spielen Qbat und Barisic? Werden sie an den beiden auf dem Boden raufenden Zankäpfeln mit einem Grinsem im Gesicht vorbeiziehen und die Balkan-Krone an sich reißen? Fragen über

Fragen…

Doch diese Fragen können heute nicht beantwortet werden, schon gar nicht frierend in dieser dunklen Höhle. Die Heiligen Drei QP entschlossen sich, wieder zurück zum Eingang der Höhle zu Ihren Kamelen zurückzukehren. Draußen fing es wieder an zu schneien. Es war still. Todstill.

Sie entschieden, in der Höhle ein Feuer zu machen und die Nacht dort zu verbringen. Sie saßen noch lange schweigend um das Feuer. Drei Flaschen mit warmen Sekt kreisten. Paolo Maldini gab noch zwei, drei seiner berühmten Balladen zum besten bis sie frierend einschliefen. Nach einer von Alpträumen getränkten Nacht sattelten sie am nächsten Morgen Ihre Kamele und ritten in den Sonnenaufgang…

Es war sicherlich nicht das letzte Abenteuer der Heiligen Drei QP. Schließlich ist jedes Jahr Weihnachten.

ENDE
05.01.2010 15:32 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Das Eilige Weh
Mit Angstschweiß auf der Stirn standen Paolo Maldini und Olschara in der Türschwelle als sie zusehen mussten, dass TC wie ein nasser Sack auf den knarzigen Fußboden direkt vor Ihren Füßen fiel. Geistesgegenwärtig kümmerte sich PM um TC und hielt ihm eine Hand voll Weihrauch unter die Nase. TC schien ob des betörenden und ihm wohlbekannten Geruchs wieder zu sich zu kommen. Währenddessen blickte sich Olschara in der Hütte um. Sein Blick wanderte vom am Boden kauernden TC hinüber zu Fenris, dessen Anblick ihm in Mark und Bein erschaudern ließ. Fenris schaute direkt in Olscharas Richtung, schien jedoch durch ihn hindurch zu starren. Er kicherte leise und wandte sich wieder seinem krustenlosen Weißbrot.

Und dann sah Olschara, was zuvor TC so geschockt hatte: Das Heilige Weh lag - alle Gliedmaßen von sich gestreckt - vor dem Kamin, an dem eine Hand voll prallgefüllte und wohlgeformte XXL-Borac-Cacak-Fansocken baumelten. Der Rote Stern auf dem Haupt des Heiligen Wehs leuchtete nicht mehr, sondern flackerte nur noch sporadisch und es schien, dass es bald ganz aufhören würde zu leuchten. Einerseits überwältigt, dass sagenumwobene Heilige Weh mit den eigenen Augen erblicken zu dürfen, aber andererseits geschockt über dessen Hilflosigkeit, beugte sich Olschara über das Heilige Weh

und prüfte, ob es noch atmet. Der Gestank des Atems – ein Gemisch aus Rentierfutter, Slivovitz und mit KO-Tropfen getränktem Brot – brachte ihm Übelkeit. Der vergebliche Versuch, auch das Heilige Weh mit einer Brise Weihrauch zu beleben, brachte PM dazu, seine Pfeife mit Myhrre zu stopfen und anzuzünden. Etwas belämmert bließ er mit erweiterten Pupillen den Qualm direkt in die Nüstern des Heiligen Wehs. Dieses kam sehr schnell zu sich, der Rote Stern strahlte wieder. Es schaute in die sechs Augen über ihm und sprang unmittelbar auf seine vier Hufen.

„Wer seid Ihr? Was wollt Ihr? Ihr wollt mir doch auch nur meinen Meistertitel madig machen! Ihr… Ihr… Ihr Vize-Könige! Ihr Vize… Ihr werdet mich nieeee… ach vergesst es!“ Das Heilige Weh bewegte sich zur Hüttentür, setzte noch einen mächtigen Haufen auf die Schwelle und sprang hinaus in die schwarze Nacht und galoppierte davon.

Sichtlich schockiert über die Reaktion des Eiligen Wehs sprachen die Heiligen Drei QP kein Wort mehr. Zu hören war nur Fenris, der abermals anfing, wie verrückt in sich hinein zu kichern. Olschara meinte noch, an einem der hinteren Fenster eine vermummte Person mit einer Schaffnermütze gesehen zu haben, die – nachdem sie sich das ganze Schauspiel angeschaut hat – in den dunklen Hain hinter der Hütte verschwand…
29.12.2009 14:50 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Eine kleine Weihnachtsgeschichte (reloaded)…
…Im Jahre eins nach der neuen Copa-Zeitrechnung ritten die Heiligen Drei QP TC, Paolo Maldini und Olschara auf ihren Kamelen durch die verschneite serbische Provinz. Es war bitterlich kalt und der Wind blies erbarmungslos in ihre verhüllten Gesichter. Die Kamele, die sie von einem osamanischen Kameltreiber namens Hadschi beim Eier-Poker abgeluchst hatten, wirkten müde und kraftlos von der langen Rückreise aus Schweden. Sie entschlossen sich, an einem windgeschützten Felsvorsprung eine Rast einzulegen und bei einem wärmenden Lagerfeuer ihren erschöpften Kamelen und sich selbst eine Erholung zu gönnen.
Plötzlich begann der Himmel über Ihnen hell aufzuleuchten. Vom Licht geblendet konnten sie anfangs nur schwer den kleinen weißen Engel erkennen, der hoch über ihnen sprach: „Begebt euch schnell nach Cacak, denn heute ist das Heilige Weh erschienen! Eilt Euch, sonst ist es wieder weg!“. Die

Drei QP sahen sich verblüfft an. Niemals zuvor hat eine Menschenseele das Heilige Weh zu Gesicht bekommen. „Sprich Engel, wie finden wir dorthin?“ fragte Olschara. „Ihr werdet es finden, macht Euch keine Sorgen. Folgt dem Stern!“ antwortete der Engel und verschwand. Es wurde wieder dunkel. Die Drei QP suchten hastig das Firmament ab. Ihnen stockt der Atem. Nicht weit von ihnen entfernt sahen sie einen Roten Stern am Himmel. „Das muss er sein! Von dem hat der Engel gesprochen.“ rief TC. Schnell wurden die Kamele für die Weiterreise vorbereitet und von Neugier getrieben eilten Die Drei QP gen Cacak.
Sie machten erst Halt als sie den Roten Stern am Himmel fast erreicht hatten. Sie hielten inne und blickten auf eine ärmliche Holzhütte, welche genau unter dem Stern lag. Der Kamin qualmte und aus den Fenstern schien Licht. „Dort muss es sein!“. ….
21.12.2009 14:10 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Achtung Wildwechsel
Alle Trainer sollten nun erhöhte Vorsicht bei der Jagd nach Punkten und Rängen walten lassen, denn mit dem Herbst ist die Zeit der vermehrten Wildwechsel angebrochen. Für einige heimische Trainer ist der Herbst die Brunftzeit, beim SM-Wild beispielsweise. Das bedeutet, dass sich das SM-Wild auf der Suche nach dem Sinn des Trainerdaseins mehr bewegt. Gerade in der Nähe von Zemun kann es zurzeit also passieren, dass völlig unvermittelt ein verängstigtes Trainer-Rehkitz auf die Fahrbahn läuft. So passiert ist es vor zwei Wochen, als der Cacak-Express auf dem SM-Highway angebraust kam und der scheue Jebem Ti-Oida mitten auf der

Spur in Angststarre verfiel und bei völliger Orientierungslosigkeit den Weg ins heimische Stadion vergessen hat. Genau eine Woche später saust der wilde Maldini ganz dreist mit eingeschaltetem Fernlicht an und *plöpp* steht der Trainer des FK Zemun erneut wie eine Salzsäule auf dem Asphalt. Also Vorsicht und runter vom Gas, sonst hat man im Handumdrehen eine neue Kühlerfigur auf der Motorhaube.
Das Interessante daran ist, dass das scheue Reh trotz vier Spielen in Folge ohne Torerfolg immer noch auf dem Highway steht, ohne Kratzer. Ob das wohl eine Taktik ist, die wir noch zu durchschauen haben?
Waidmanns Heil!
14.12.2009 15:50 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Krumme Dinger in der SM?!
+++ In der SM erhärtet sich der Verdacht krummer Machenschaften +++ Wurde Herbstmeisterschaft getürkt? +++ Suche nach anonyme Zeugen läuft +++

Dass die meisten Trainer neben den offiziellen Cheftrainer-Jobs noch anderen teils illegalen Nebenjobs wie Betriebsspionage, Waffen-, Rohstoff- oder Drogenhandel nachgehen, ist hinreichend bekannt und auch weitestgehend geduldet, solange sich die Tätigkeiten nicht auf das Ligageschehen auswirken. Doch langsam scheinen sich die Tätigkeitsfelder zu vermischen. Spätestens nach der ungefährdeten Herbstmeisterschaft von Borac Cacak wurden selbst die unkritischsten Zweifler auf die Lage in der Prva Savezna aufmerksam. Festzustellen ist jedenfalls, dass Borac Cacak die mit Abstand wenigsten Gegentore aufzuweisen hat. Ist der bekennende Pornoproduzent Fenris tatsächlich so ein Trainer-Fux oder hat er sein Nebenjobspektrum nun auch noch um die Schutzgelderpressung erweitert? Wie kommt es zum Beispiel, dass die beiden

Trainer der letzten Gegner Borac Cacaks – Jebem Ti-Oida und schimi – gar nicht erst auf der Trainerbank Platz genommen haben. Zwei lockere Siege gegen kopf- und eierlose Mannschaften war das Ergebnis. Schimi war angeblich im Urlaub und schiebt die Schuld auf seine Frau, welche zufällig auch die Hauptdarstellerin in Fenris‘ neuem Streifen ist (Anmerk. d. Red.) und Jebem Ti-Oida schweigt gekonnt zu diesem Thema.
Hat „Santa-Fenris“ seinen Gönner-Coup mit Absicht so groß aufgezogen und weit über die Grenzen hinaus posaunt, nur um von seinem eigentlichen Plan abzulenken? Sind Jebem Ti-Oida und schimi die einzigen Opfer oder mussten noch weitere Trainer daran glauben?
Für alle möglichen Opfer wurde eine anonyme Kummer-Hotline eingerichtet:
0043/01-123-OPFER
Auch per Mail können sich die Leidtragenden melden an:
fenris-ist-gemein-und-ich-trau-mich-nicht-zu-petzen@open-ear.at
05.12.2009 15:59 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Die Ruhe vor der Schlacht
wie einst König Leonidas steht Schnicks mit seinen 11 Spartiaten im Stadion von Subtica und erwartet das Unheil, welches ihm bevor steht. Nur mit List, Tücke wird er wohl kaum die tapferen Krieger des FK Sutjeska zurückhalten können, obschon er sich - wohl aus reiner Verzweiflung - geheime Unterstützung bei einem Ex-C-Movie-Filmstar im Rentenalter geholt hat. Gerüchten zufolge wurden seine Spieler beobachtet, wie sie bereits seit mehreren Tagen versuchen, bis unendlich zu zählen oder Drehtüren zuzuschlagen. Selbst wenn sie es irgendwann einmal schaffen sollten, diese Taktik geht nur selten auf. Mit Roundhouse-Kicks wurden noch keine Siegtore geschossen...
11.02.2010 11:01 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)


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