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COPA NEWS

Ausgetrickst
Der Schädel brummt, die Ohren schmerzen, die Beine sind taub, der Mund wie gelähmt. Es stinkt erbärmlich. Als Olscharätterhand auf dem Boden liegend inmitten seines ausgekotzten Büffelburgers aufwacht, nahm er nur sehr benommen wahr, dass er sich anscheinend immer noch in diesem heruntergekommenen Saloon befindet. Was war nur passiert? Das letzte, an was er sich erinnern kann, ist der seltsame Kerl mit dem feuchten Handtuch, wie er ihm ein Handvoll gepresste Krümelkacke unter die Nase hielt. „Arabisches Geheimnis“ nannte er es. Eine Nase voll genommen und dann wurde es schlagartig dunkel…

Jetzt sitzt er nun an der Wand gelehnt und blickt in einige eigenartige Gesichter. „Siehst Du! Ich sach doch, der wacht nochmal auf…“ Offensichtlich wurden schon Wetten auf sein Ableben abgeschlossen. Bestatter Tiihciih mit der Vokuhila-Frisur unter seinem Zylinder hatte bereits seine Maße genommen, um das passende Leibholz zu bauen. Doch dieser muss sich wohl noch etwas gedulden…

Noch etwas beduselt bemerkt

er, dass er in seiner Hand einen großen Zettel hielt. Die Buchstaben verschwammen zwar noch etwas vor seinen Augen, aber was er da in der Hand hielt war ganz klar eine Besitzurkunde… von einem Pferd names Jaqueline. Häh? Unten auf der Urkunde stand etwas geschrieben:
Herzlichen Glückwunsch zu dem Erwerb dieses prachtvollen Tieres. Pass gut darauf auf. Es hat zwar einen sehr empfindlichen Darm, welcher zweimal die Woche durchgespült werden muss, aber sonst ist es total pflegeleicht. Danke nochmal für die beiden Colts – einer hätte zwar auch gereicht, aber du hast mir den zweiten ja quasi aufgedrängt.

ma`a salama – Hadschi

P.S. Fenris glaubt, dass das Pferd ihm gehört. Lass Dir schon mal ne gute Ausrede einfallen…


(Epilog: Da offensichtlich die einhellige Meinung herrscht, dass die SM verweichlicht, werden ab jetzt in jedem Zeitungsartikel mindestens zehn Schimpfwörter, 3x hart, 4x härter und Wörter wie Beleidigung entfernt erscheinen…wenn’s denn hilft…)
18.06.2010 18:03 - Olschara - FK Sutjeska (0.3 TK)
 
Zwischen Kimme und Korn
…So nah sind sie dir schon lange nicht mehr gekommen….Das ist DIE Chance….Los, mach!….nur noch ein paar Sekunden….der Winkel ist ungünstig….gleich!...

Die Gedanken in Olscharätterhand’s Kopf überschlagen sich, als er aus dem Saloonfenster heraus mit seinen beiden goldenen Colts auf die dahertrottenden Indianerimitate Bernd und Fenris (er hofft zumindest, dass es tatsächlich Fenris ist unter dem Federkleid) zielt. Mit zwei gezielten Schüssen würde er sich gleich zwei seiner größten Probleme entledigen können. Totenstille. Adrenalin. Konzentration. Whiskey. Whiskey? Sheriff Maldini kam wohl überhaupt nicht mit der Stresssituation klar und orderte gleich mal einen doppelten Beruhigungsdrink an der Bar. …Na toll. Wieder drei Sekunden dahin. Und der Typ mit dem Handtuch hinter mir nervt auch

etwas. Muss der mir so aufdringlich über die Schulter schauen?... Bernd und Fenris ziehen derweil seelenruhig am Saloon „Zum tänzelnden Büffel“ vorbei.
…Jetzt oder nie… Nu, mach!...ehh, die Sonne blendet etwas….Was?... Wo gehen die hin?...Nein!...
Zu lang gewartet. Die beiden Rothäute verschwinden soeben in die Tür des gegenüberliegenden Saloons der Konkurrenz „The broken peace pipe“ – ein Szenesaloon der Unterschicht Belgrad City’s. Das ganze Gesindel treibt dort sein Unwesen. Aber es soll dort die besten Gürteltierschnitzel des Landes geben…

Wird der Lone Ranger nochmal so eine Chance bekommen? Finden Barisic und Qbat hinter der Bühne ein paar trockene Höschen? Warum riecht Hadschi aus dem Mund wie ein Kamel aus dem Ar…?
Weiter in der nächsten Maus.
11.06.2010 18:18 - Olschara - FK Sutjeska (0.3 TK)
 
„Zum Tänzelnden Büffel“
Endlich, nach unzähligen, schmerzhaften Stunden auf seinem alten Gaul, war sein Ziel erreicht: Ein Saloon mit einem schief hängenden Schild „Zum Tänzelnden Büffel“ über der Schwingtür. Zu hören war laute Klimpermusik gepaart mit spitzen Jubelschreien und Trampelgeräusche von offensichtlich übergewichtigen Tänzerinnen. Das muss er sein! Olscharätterhand stieg von seinem Pferd ab und band es am Pferdeparkbalken fest. Und dann kam das Wichtigste im Leben eines einsamen Revolverhelden: Der Moment, in dem man durch die Schwingtür eines Saloons eintritt! Bloß keine Gefühlsregung erkennen lassen und so gefährlich wie möglich dreinblicken. Die müssen mal richtig Respekt vor Dir haben, wenn die Dich zum ersten Mal sehen, das Blut in deren Adern soll gefrieren!
Toller Plan, aber in der Realität ist das leider nicht so einfach. Olscharätterhand ging also mit entschlossen Schritten und mit beiden Händen auf den Griffen seiner goldenen Colts auf den Eingang zu und knallte mit voller Wucht mit der Brust gegen das Holz. Eine Schwingtür erwartend stellte sich schnell raus, dass die Tür nur nach außen aufging. Das kleine Schild „Zieh!“ hatte er wohl missverstanden… Diese Peinlichkeit blieb natürlich nicht unbemerkt, dementsprechend war das Gelächter groß. Zumindest bei denen, die noch nicht aufgrund des übermäßigen Feuerwasserkonsums in der Ecke lagen.

Als das Gelächter langsam erstarb setzte sich Olscharätterhand an einen Tisch direkt vor der Bühne und bestellte ein Rothaut-Menü. Auf der Bühne tanzten die „Balkan Wheather Girls“ zu Musik aus einem verstimmten Klavier, sofern man diese wenig anmutend wirkende Bewegungen als Tanz bezeichnen konnte. Unter den Rock wollte man den Girls jedenfalls nicht gucken…

Dann – endlich - machten die schwitzenden Girls Pause und auf die Bühne trat ein Herr lediglich mit

einem roten Cowboyhut und einer rote Badehose bekleidet. Es stellte sich heraus, dass Mitsch wohl der Ansager dieser Kaschemme war - sozusagen der Thomas Hermanns des Balkans. Seine Ankündigung versprach nix gutes: “Und jetzt kommen die Paradiesvögel von Belgrad-City – Qbat und Barisic. Durch den Vorhang traten zwei große bärtige Ladies, geschmückt und geschminkt mit mehr Farben, als sie sich Olscharätterhand in seinem tristen Wüsten-Leben jemals hätte vorstellen können. Die Kleider bestanden aus Pailletten und Federn und bedeckten nur das nötigste. Die Zuschauer jubelten und applaudierten. Die Ladies setzten sich auf zwei Barhocker, spielten auf einer Okkulele und sangen dazu „Das sind nicht 20 Zentimeter - nie im Leben kleiner Fenris.
Olscharätterhand war vor Schock erstarrt. Beim Biss in seinen Büffelburger ließ er vor Schreck einen dicken Klecks Rachenteufelsoße auf seine Hose schlabbern. So ein Mist! Er wusste, dass er wahrscheinlich erst wieder in 2 Monaten dazu kommt, seine Klamotten in einem Wasserloch zu waschen.
Wie gerufen, stand plötzlich ein merkwürdig angezogener Mann neben ihm, der auf dem Kopf ein feuchtes Tuch trug. „Ah! Sehr aufmerksam!“ Olscharätterhand zog an einem Ende des Tuches und wischte sich damit den gröbsten Dreck von der Hose. Hadschi Halef war sichtlich irritiert als er gänzlich ohne Kopfbedeckung mit seiner Glatze dastand. Er fing an zu stottern: Olscharätätätätätätä….“. Doch was er wirklich wollte, hat Olscharätterhand leider nicht herausfinden können, denn auf einmal leerte sich der Saloon. Sheriff Maldini rannte durch die „Schwing“tür auf die sandige Straße und kam umgehend wieder zurück. „INDIAAANAAA“ schrie er und verschanzte sich hinter einem Fensterbrett mit gezogenen Waffen….
03.06.2010 11:28 - Olschara - FK Sutjeska (0.3 TK)
 
Gutschein für ein McRothaut-Menü (1 Büffelburger, 1 Teller Bohnen, 1 Glas Whiskey)
Die Zeiten sind rauh dieser Tage in der Balkan-Prärie, in dem Land, „in dem kein Gras wächst, kein Büffel scheißt, kein Wasser fließt“. Die Sonne ist heiß, der Wind peitscht unerbittlich Sand ins Gesicht, der Hintern schmerzt dank tagelangem Reiten im unbequemen Sattel. Da freut sich Lone Ranger Olscharätterhand zurecht auf das Ziel seiner langen Reise.
Aus dem fernen Montenoklahoma kommend ritt er bereits unzählige Tage durch die cacakische Schlammwüste. Wie der Name schon vermuten lässt gibt’s da nicht viel zu entdecken. Außer einem böse dreinblickenden Indianer ohne Pferd, der unentwegt vor sich her fluchte und was

von Leberkäse und Saunazelten faselte, ist Olscharätterhand keiner Menschenseele begegnet. Umso höher schlug sein Herz, als er endlich an dem Holzschild mit der Aufschrift „Belgrad City – 20 Meilen“ vorüberritt.
Dort soll ein neuer Saloon eröffnet haben, der einsamen Helden die heißesten Büffelburger und die fettigsten Cancan-Tänzerinnen des Landes bieten soll (oder auch umgekehrt). Genau das richtige für den Lone Ranger, auch wenn um Belgrad City zur Zeit fiese Rothäute ihr Unwesen treiben sollen. Aber wen kümmert’s? Seine zwei goldenen Colts sind geladen und warten schon zu lange auf Pulverkuss und roten Sand.
27.05.2010 21:38 - Olschara - FK Sutjeska (0.3 TK)
 
Jaqueline springt dem Tod von der Schüppe
+++ Ein Skandal, der nicht nur PETA und WWF auf die Barrikaden hüpfen lässt, erschüttert zur Zeit die SM +++ Tierfreunde und Wendy-Abbonnenten aus aller Welt spenden eine horrende Summe für die Rettung Jaquelines +++ Entschuldigt sich Winnetouch Fenris bei seiner Stute? +++ Welche Rolle spielt Hadschi Halef Omar? +++

Zunächst vermutete der gemeine Leser, dass der ehemalige Schweiger, der sich ganz offensichtlich während seines Schweigegelübtes wieder seine alten Karl May Bände zu Gemüte geführt hat, Bernd „Abahachi“ Weh, mal wieder eine schlaue Westernweisheit herausgehauen hat, aber es steckte viel mehr Wahrheit darin als erwartet! Wie sich herausstellte, wurde am letzten Samstag tatsächlich Fenris‘ arabische Halbblutstute Jaqueline in der Pferdeklinik eingeliefert. Das an sich wäre keine Überraschung, denn Jaqueline wurde schon des öfteren in die Klinik eingeliefert: sie übergibt sich immer im hohen Bogen, wenn Fenris sie zu schnell

galoppieren lässt. Aber das war diesmal nicht der Grund, denn Jaqueline wurden offensichtlich die letzten 6 Äpfel aus dem Darm gedrückt, damit diese bei der letzten Schlammschlacht gegen Abahachi Weh als Wurfgeschoss umfunktioniert werden konnten. Geholfen hatten sie dem Werfer zwar, aber Jaqueline muss dafür jetzt leiden…

Geschockt von dieser schrecklichen Nachricht, haben Pferdeflüsterer aus der ganzen Welt spontan für die OP und die anschließende Reha auf der Puder Rosa Ranch in Cacak gespendet. Der Scheck wurde übrigens nicht dem bösen Winnetouch Fenris überreicht, sondern Hadschi Halef Omar. Dieser hat ja bekanntermaßen ein Fetisch Händchen für große Vierbeiner. Er wird sich fortan um die Genesung von Jaqueline kümmern.
Aber Obacht Hadschi! Auf Kreuzung von Kamelen und Pferden gibt’s 2 Jahre Freiheitsentzug oder wahlweise lebenslanges Säubern von Tiergehegen im Belgrader Streichelzoo...
20.05.2010 22:36 - Olschara - FK Sutjeska (0.3 TK)
 
Einheitsbrei
Es ist wieder soweit! Die neue Saison ist eingeläutet und alle versuchen sich wieder in den alljährlich verhassten wiederholenden Rückblenden und Saisonvorschauen. Zu hören sind Floskeln wie „Ich bin nicht Meister geworden, weil blablaba…“, „der soundso ist nur Meister geworden, weil der blablabla…“, „in der nächsten Saison wird alles besser blablabla...“, „wir hoffen, auch dieses Jahr wieder international blablabla…“, „wir kämpfen gegen den Abstieg blablabla…“, „Nach der Saison ist vor der Saison blablabla…“, „die nächste Saison ist immer die schwerste blablabla…“, „Wir

werden es allen zeigen blablabla…

Machen wir uns nichts vor, auch Olschara musste in das nervtötende Horn blasen: „Ja gut, die letzte Saison war mittelprächtig, genauso wie die Saison davor. Aber wir werden uns jetzt besonders anstrengen, um am Ende nicht wieder im Niemandsland oder gar in der Druga zu landen. Wir sind guter Dinge! Wir waren in der recht kurzen Saisonpause fleißig und haben ein paar Neuzugänge im Sonderangebot klargemacht. Die neuen Spieler sind gerade dabei, sich in das neue Gefüge einzugewöhnen. Der Rasen wurde auch gemäht, damit wir demnächst…….“
An dieser Stelle mussten wir das Interview leider abbrechen, da unser Reporter vor Langeweile ins Koma fiel. Gute Besserung!
14.05.2010 13:09 - Olschara - FK Sutjeska (0.3 TK)
 
Olschara nach Dortmund!
Das wäre eine Sensation, wenn Olschara zum BVB wechseln würde... Aber leider müssen die lieben SM-Kollegen, die sich beim Lesen dieser Nachricht schon vor Freude in die Buxen machen, enttäuscht werden. Der QP bleibt auch weiterhin der Prva Savezna erhalten!

Saisonfinale hin oder her, Olschara wird den Ausgang der Saison nicht mit seiner Mannschaft erleiden müssen feiern können. Denn: Olschara hat sich entschlossen, dieses Jahr in Deutschland in den Mai zu tanzen, und zwar auf der MAYDAY in Dortmund. Warum? Gerüchten zufolge soll dies ein gut gemeinter Rat von Dr. Schizophrenic gewesen sein. Auch ein Rezept soll dieser ausgestellt haben. Es wurde versucht herauszufinden, was genau

Olschara verschrieben wurde, aber seine Apothekerin schweigt wie ein Grab!

Noch vor Druckbeginn dieser Zeitung befand sich Olschara bereits auf der Autobahn irgendwo zwischen Slowenien und Österreich. Er ist nicht, wie man vermuten sollte, nach Dortmund geflogen. Nein, er hatte sich in seinen 78er Lada gesetzt, um den ganzen Weg in Demut zu pilgern. Zum Glück begann seine Pilgerfahrt schon am Dienstag, denn da musste er feststellen, dass irgendein Vollidiot einen ganzen Zentner Kartoffeln durch den Auspuff bis in den Motor geschoben hatte! Nachdem der komplette Kartoffelsalat in mühsamer Kleinarbeit entfernt wurde konnte die Reise schließlich am Donnerstag starten.

Hoffentlich hält der Wagen bis zum Ziel...
30.04.2010 13:03 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Neulich in der Regenbogenpraxis
…Da saß er nun, mit schwitzigen Händen und Herzklopfen auf diesem unbequemen Holzstuhl, genauso wie damals, als er zum ersten Mal im Belgrader Rotlichtviertel seine ersten Erfahrungen mit… aber das ist eine andere Geschichte! Abgesehen von dem fortwährenden Wippgeräusch neben ihm war es um Olschara herum sehr still, man konnte lediglich hier und da das Knarzen eines der anderen Stühle vernehmen, wenn jemand von einer eingeschlafenen Arschbacke auf die andere wechselte. Die Luft in dem verdunkelten Raum war verbraucht. Es roch, als wären mehrere Anwesende gerade eben noch in einem stark verqualmten Schnitzelrante gewesen und hätten dabei mehr Bier aufs Hemd als in die Kehle laufen lassen.

Plötzlich tat sich was, die Tür sprang auf und die Leuchtstoffröhren an der Decke blitzen klimpernd auf. Die Augen brauchten zwar ein paar Sekunden, um sich an das grelle Licht zu gewöhnen, doch Olschara erkannte schnell, welche Patienten noch so in dem gemütlichen Rund saßen. Ihm gegenüber saß TC, der sich - anscheinend eben noch im Schutz der Dunkelheit - vergnügt in der Nase bohrte und jetzt hastig versuchte, den widerspenstigen „Ertrag“ unter dem Holzstohl loszuwerden. Daneben saßen schimi, der verträumt nach oben starrte, und Qbat, der sich die Haare bürstete. Mitch ölte sich gerade den Oberkörper ein. Auf der anderen Seite saßen Fenris und Hadschi, die beide eingeschlafen waren.

Guddn Abbnd, meine Hörrn. Wie schön, dat se so zahlreisch erschiene sinn.Dr. Schizophrenic quetschte sich zwischen Olschara und BigGeez in die Mitte des Stuhlkreises. Er war ein kleiner, runder Mann in einem viel zu großen, weißen Kittel. Sein merkwürdiger Sprachfehler Akzent schien nicht nur Olschara zu nerven. „A gugge ma doa! Ein neues Gesischt! Hätzlisch willkomme in unsera Grupp! Wie schö, dass se sisch durschgerunge habbe. Aaaller Anfang is schwär. Wie wär noch gleisch ihr Namme? Ach, nisch so schüchtan. Abwaarde, det

wird noch.“ Olschara hatte kaum eine Chance zu antworten „Ähm, ja, mein Name ist…“ „FENNRIIIISSSS! AAUFWAAAACHE!“ schrie der Doc und verpasste diesem mit der Picke einen „Knödelreiter“ ans Schienbein. Fenris schreckte auf und musste offensichtlich kurz überlegen, wo er ist. Als er sich wieder orientiert hatte, verdrehte er nur die Augen und sank wieder in sich zusammen.
Die kurze Ablenkung des Docs nutzte BigGeez sofort aus und zog sich ungesehen ein Slivovitz-Fläschchen.

Wo ware wa letschte Woch denn stehngeblibbe? Wer will denn heude beginn’n? Wie wär’s denn mal mit Ihne, Herr Weh? ….. Nich? Immer noch so schweigsaam? Na, des krieg’n ma scho noch hin. Wir hamm doch über de Kur im Bunker gesproche! Wer kann sich denn vorstelle, in de Bunker zu gehen, zu de Kuschel-Schwäden? Keiner? Des geht aba net! Eener muss! Dat hat die Kasse so vorgegebn! Qbat, wie iss denn mit ihne? Isch könnt mir gut vorstelle, dass das genau das rischtige für se wäre. Nisch, dat se diese Säsong auch über de Schlammlöchsle stolbern! So wie der Weh, schaun se sich den doch ma an! Im Bunker kriegen’s von dem ganze Brimbamborium hier nix mit. Glauben’s mir. Is bessa so! Mir könne ja abstimm.

Qbat, der gerade noch Haare aus seiner Bürste zupfte und vor sich auf dem Boden verteilte, stand der Mund offen, als der Doc kurzerhand alle Anwesenden abstimmen ließ, ob Qbat in Bunker-Kur gehen soll. Das Ergebnis scheint eindeutig, muss nur noch von der Krankenkasse abgesegnet werden.

Jut! Dann hätte wa des geklärt! Und jetz gibbet noch für alle `ne Runde Regenbogenpillen, die se so gerne mögen. Dann is det Leben auch net mehr so schwer!

Die Pillen wirkten schnell: überall Farben! ….und selbst Qbat hatte den Schock schnell vergessen und lehnte sich lächelnd und zufrieden zurück. Dunkle, feuchte Räume in Kombination mit Schweden sind überhaupt kein Problem…
22.04.2010 23:33 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
„Mach ma Urlaub, Alter!“
So oder so ähnlich muss das Vereinspräsidium vom FK Sutjeska dem zerstreuten Olschara ans Herz gelegt haben, gefälligst mal wieder sein Privat- und Arbeitsleben in geregelte Bahnen zu lenken, verbunden mit dem unmissverständlichen „Tipp“ eines „Experten“, der sich in solchen „Sachen“ auskennt.
Auch der letzte Depp hätte spätestens dann gewusst, dass Olschara zum Psychoonkel geschickt wurde! Doch selbst das hat Olschara völlig verpeilt und dachte, dass er eine Telefonnummer einer fähigen Sekretärin erhalten hat, die ihm jeden Morgen die Leviten bläst liest und minutengenau seine Tage verplant. Nach einem kurzen Anruf wurde ihm auch direkt ein Termin mitgeteilt, zu dem er unbedingt kommen sollte, um die erste Sitzung nicht zu verpassen (wie? Sitzung? Naja, egal!). Natürlich hatte er auch diesen Termin fast verpennt und kam keuchend an der ihm genannten Adresse an. Auf der Türschild stand „Prof. Dr. Dr. psych. med. Schizophrenic – Experte für Schwachsinnsheilung“ (Ach du Schreck!).

Nach einigen Schrecksekunden entschloss er sich, trotzdem zu klingeln. Noch bevor Olschara die Klingel berühren konnte, summte der Türöffner (Drecks Überwachungskameras!). Oben im Vorzimmer

kam ihm eine dickbebrillte Nervensäge entgegen und erklärte ihm mit unerwartet erotischer Stimmlage, wo er lang zu gehen hat. „Wir warten warten schon auf Sie. Die anderen haben, glaube ich, schon ohne Sie angefangen…“. Sie ging vor und öffnete die Tür zu einem großen Raum mit geschlossenen Vorhängen und stark gedimmtem Licht. Nur schwer konnte Olschara erkennen, dass sich in dem Raum ein großer Stuhlkreis mit lauter Menschen darauf befand. Ein Stuhl war noch frei.

Nachdem er nur zögerlich Platz genommen hatte, entschloss er sich, seine beiden Sitznachbarn anzuschauen. Der Schreck war groß, als er die Gesichter von ihm bekannten Trainerkollegen erkannte. Zu seiner Rechten saß Bernd W., der Olschara auch sofort erkannte. Er schwieg ihn allerdings aggressiv an! Zu seiner Linken saß BigGeez, der unentwegt nach vorne wippte. Es schien, als hätte er panische Angst. Wovor, weiß man natürlich nicht (vielleicht hat der auch nur ein paar zuviel geext…riechen tut er zumindest so…).

Olschara war sich ziemlich sicher, dass nicht nur drei SM-Trainer in diesem Stuhlkreis saßen, aber erkennen konnte er zunächst niemanden in dieser Dunkelheit, zumal niemand auch nur den Hauch eines Lautes von sich gab….
16.04.2010 18:43 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Motivationsproblem?
Es läuft zur Zeit gar nicht so übel beim FK Sutjeska, hat man doch beim letzten ZAT sogar 6 Punkte ganz ohne Gegenwehr einfahren können. Als Belohnung gings in der Tabelle nach oben und die internationalen Plätze (vielleicht sogar die Meisterschaft!?) sind nicht länger unerreichbar.

Doch immer wieder werden die kritischen Stimmen lauter, dass sich der einst so motivierte (und teilweise fast witzige) Olschara nur unzureichend um seine Mannschaft kümmert. Zu Anfangszeiten kümmerte er sich bereits samstags um das Training seiner Elf sowie das Ausspionieren der kommenden Gegner. Lange hielt diese

Motivation anscheinend aber nicht an, denn oftmals wurde den Spielern großzügig übers Wochenende frei gegeben, manchmal wurde auch erst wieder ab dienstags oder mittwochs trainiert. In den letzten Wochen ließ er jedoch die Zügel derart schleifen, dass er sich sogar teilweise erst einen halben Tag vor Anpfiff sehen lässt und sich gar desinteressiert in den Mannschaftsbus zu seinen Spielern setzt. Diese nehmen ihn auch kaum noch ernst wahr. Die sportliche Führung hat längst der Kapitän der Mannschaft - Bogdan Popoklatschic - übernommen.

Freunde der Nacht, so kann das nicht weitergehen!
09.04.2010 12:50 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
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Ihr bietet auf eine wahre Seltenheit: auf eines der beiden sagenumwobenen goldenen Eier des ehemals längstamtierenden Meistertrainers der SM, welchem sich sogar einst Benjamin Blümchen in Folge 23 („Das goldene Ei“) widmete.

Ich selbst habe es höchstpersönlich von ihm gestohlen erhalten. Ich kann es aber nicht mehr brauchen, da es mich langweilt. Denn:

es kann nichts! Man kann es nicht ins Regal stellen, weil es immer wieder zur Seite rollt und beim Herunterfallen meinen Marmorboden zerstört hat. Es scheint auch komplett hohl zu sein, aber man kann es nicht öffnen. Und außerdem riecht es ein wenig streng, als ob es schonmal jemand heruntergeschluckt und wieder ausgeschieden hat (tat bestimmt weh!). Selbst nach zwei Säurebädern war der Geruch immer noch nicht ganz weg.

Naja, vielleicht könnt Ihr ja was damit anfangen.
Schaut auch in meine anderen Auktionen (ein gebrauchter Turban aus Löschpapier oder ein unfruchtbares Kamel), um eventuell Porto zu sparen.

Ich bin Privatanbieter und kein Händler und schließe daher jegliche Gewährleistung nach dem neuen WWF-Recht sowie Amnesty International aus.
02.04.2010 16:03 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Hurra, hurra - der Postbote ist da!
Niksic, 7.00 Uhr - Sutjeska-Dompteur Olschara sitzt wie jeden Tag in seinem blauen Frotteebademantel und mit geklauten Hotel-Badeschlappen am gut sortierten Frühstückstisch und wartet auf den Postboten.

Meist bringt dieser zwar nur Rechnungen, Beschwerden und Drohbriefe von Trainerkollegen, aber diesen Morgen war es anders: Als Olschara die Haustüre öffnet erblickt er den bis zu den Ohren und sogar darüber hinaus grinsenden Postboten, welcher ihm stolz eine druckfrische, glänzend eingeschweißte Ausgabe des neuesten SM-Studios entgegenstreckte. Diesen (seltenen) Moment genießt der Postbote immer wieder, denn dann ist Olschara meist sehr spendabel und drückt ihm ein paar Dinar Trinkgeld oder manchmal auch ein neues Paar Hotel-Latschen in die Hand…
Zurück in der Küche räumt Olschara fix den Tisch auf (einmal mit dem Unterarm über die Platte gewischt) und legt das SM-Studio vorsichtig vor sich hin und zwar genau rechtwinklig zur Tischkante (Ordnung muss sein!). Das Öffnen der schützenden Vakuum-Hülle macht ein Geräusch, welches an das Anbrechen eines jungfräulichen Nutella-Glases erinnert. Mit so wenig Berührungen wie möglich blättert er durch die limiterte Hochglanz-Ausgabe und amüsiert sich köstlich über die spitzen Kommentare des Herausgebers über seine Trainerkollegen. Olschara selbst ist (selbstverständlich) recht gut dabei weggekommen. Da war das Geld für die zwei Kisten Dattelschnaps ja bestens

angelegt…

Auf der vorletzten Seite des SM-Studios angekommen freut sich Olschara wie ein kleines Kind: Der Rätselfux vermutet ein Rätsel und holt sofort einen spitzen Bleistift um die korrekte Lösung ankreuzen zu können. Aber weit gefehlt! Zu seiner Enttäuschung musste Olschara schnell feststellen, dass da überhaupt kein Wissen abgefragt wird, sondern mit versteckter Arglist die privaten Vorlieben der SM-Trainer ausspioniert werden. Man könne zwar davon ausgehen, dass die Angaben „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ anonym sind, solle aber zur trotzem seine Adresse auf der Antwortpostkarte vermerken (Ja, nee… is klar!).
Auf der letzten Seite war übrigens schon ein vorläufiges Zwischenergebnis abgedruckt: 19 von 16(!) befragten SM-Trainer (Häh?!? Abonnieren etwa auch Trainer aus dem Ausland das SM-Studio?) haben abgestimmt. Die drei meistgenannten Vorlieben sind Schweden auslachen (Ja, wer tut das bitte nicht?), Prickelndes Wasser durch die Ritze laufen lassen (wessen Ritze?) und Männlicher Cameltoe in gelber Badehose (das wird Mitsch bestimmt nicht gewählt haben, denn der trägt ja nur rote Badehosen…).

Mit einem leicht kopfschüttelnden Tzetzetze schließt Olschara die Zeitschrift und schiebt sie vorsichtig wieder in die Plastikhülle. Er steht auf und legt es in ein eigens dafür hergerichtetes Fach direkt auf den verstaubten, kümmerlichen Haufen älterer SM-Studios.
24.03.2010 19:51 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Was tun, wenn’s regnet?
Manche würden sagen: „Tanz barfuß!“ oder „Mach’en Schirm auf, Du Spacko!“ – aber in der SM sieht die Welt (natürlich) anders aus.

Nachdem sich der scheißkalte Winter endlich verzogen hat und der Frühling mit seinen angenehmen Temperaturen frohlockt und sogar schon die ersten Cabrios und Miniröcke im Belgrader Rotlichtbezirk zu sehen sind, macht sich unter den Trainern der SM dennoch ein mulmiges Gefühl breit. „Er wird kommen! Es bleibt nicht aus! Es war schon immer so! Ja, früher oder später wird es regnen – spätestens in 7 Wochen! Tagelang!“ Was das für die ohnehin schon vernachlässigten Platzverhältnisse in der SM bedeutet, muss wohl keinem mehr großartig erklärt werden… Schon bei den ersten Tröpfchen, die sich den „unheiligen“ Rasen nähern, werden wimbledongleich wasserdichte Planen von unterbelichteten Balljungen

über die Plätze gezogen. Es ist fast so, als ob nicht nur alleine Bernd W. unter dem Schlammloch-Syndrom leidet, sondern die ganze Trainergemeinschaft in der Prva Savezna (mit Ausnahme von Fenris). Beim Bernd sind die Auswirkungen am ehesten zu erkennen, denn der stand ja quasi mitten im Epizentrum, am Einschlagloch, im Fadenkreuz des Schlammlochs. Alle anderen sind mit einem blauen Auge davongekommen, aber reden seitdem eigentlich nur gequirlten Dünnpfiff. Allein bei dem bloßen Wort zucken schon alle zusammen und kneifen sich in den Schritt, um nicht ungewollt in die Hose zu machen.

Wie Pellegrini schon berichtete, sind die Ärzte ratlos und selbst der zu Rate gezogene Freund Freud kann nur klug reden, aber nix bewirken. Also was tun? Olschara macht es wie die Schüler in Hogwarts: Statt dem bösen S-Wort sagt er nur noch schlicht „Du-weißt-schon-was“. Vielleicht hilft das ja…
18.03.2010 21:42 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Ein Tag im Leben eines Reporters, der das Pech hat, Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah begleiten zu müssen.
5:00 Der Wecker klingelt. (Mist. Gleich muss ich zu dem Möchtegern-Maharadscha und ihn einen verdammten, langen Tag ertragen.)

5:01 Noch auf der Bettkante… (Naja, hätte auch schlimmer kommen können. Zum Glück muss ich nicht zum Fenris. Obwohl… da hätte ich länger schlafen können. F§#%!)

6:00 Im Schlafzimmer von Hadschi, dessen Wecker gerade klingelt. Er wartet im Sessel darauf, dass Haschi aufsteht. Hadschi fällt aus dem Bett und pennt auf dem billigen IKEA-Bettvorleger weiter. (Na super! Dann kann ich ja auch noch ein bißchen schlafen). Schnell ins Bett gelegt und den Wecker auf 6:30 gestellt.

7:00 Am Küchentisch… (Schaut Euch den verfressenen Typen an. Nicht mal ne Tasse Kaffee hat er mir angeboten… Ja iss nur!)

9:00 Die Klotür geht auf… (Bäääähh! Meine Augen brennen! Alte Sau!)

9:20 Die beiden verlassen das Haus… (Luft! Ich dachte schon, ich komme da nie mehr raus…)

9:35 Hadschi verweist ihn des Trainingsplatzes... (Schaumschläger! Als ob man Dir da was weggucken könnte… Jetzt muss ich mir noch die eine Schale aus der „Trophäensammlung“ anschauen. Saison 26? Wann war die denn?)

12:00 Mittagessen. Hadschi spendiert der

Mannschaft Döner, aber als die herumgereichte Tüte bei ihm ankommt, befinden sich darin nur zusammengeknüllte Alu-Kugeln und benutzte Servietten … (Toll! Zählen kann er auch nicht…)

13:00 Hadschi geht in den Vereinsstall… (Guck ihn dir an! Wie verliebt er dreinblickt! Was der wohl macht, wenn niemand anderes dabei ist? Ich hab gehört, dass eines der Kamele unfruchtbar sein soll…)

16:15 Hadschi und Bernd W. sitzen sich schweigend gegenüber. Bernd W. macht den Anschein, als wolle er dringend etwas sagen, bekommt aber kein Ton heraus und schluckt es wieder runter. (Ein Trauerspiel!)

17:30 Im Büro… (Jetzt schaut er sich den Brief dieser Dragica schon seit ner halben Stunde an. Sieh es ein! Die Alte will nix von Dir!)

18:20 Nachdem er endlich mal was hinter die Kiemen bekommen hat – natürlich Schnitzel – muss er mit jedem SM-Trainer mehrfach anstoßen. Danach schmeißen alle etwas Kohle in einen Hut und spendieren ihm eine Stunde im Darkroom. (Gar nicht so übel, die Kerle!)

2:00 Er verlässt singend das Etablissement - von TC und Olschara gestützt. Er verewigt sich kurz noch auf dem Bürgersteig und wird in ein Taxi gesetzt, in dem er umgehend einschläft. Das Taxi fährt los. Ob er jemals zu Hause angekommen ist, ist nicht bekannt…
10.03.2010 20:26 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Nachtgedanken
Kaum sind die letzten Promillebläschen von der „Karnevals-Partytur“ aus dem Blut der SM-Trainer verdunstet geht das schon wieder los mit dem Allohol. Gut, dass auf dem Balkan nicht ins Glas gespuckt wird, ist weitreichend bekannt, aber langsam geht es an die Substanz:

Neulich in Niksic, Samstag, irgendwann zwischen 1 und 5 Uhr: Olschara kommt nach einem feuchtfröhlichen Blow Bowlingabend mit den Vereinsmasseusen nach Hause. Schwankend torkelt er wie gewohnt in die Küche. „Isch haab Hunga!“ Erst mal was essen. Kochen kann er gut, aber vier bis fünf mit Ketchup und Käse belegte Weißbrotscheiben aufeinandergestapelt tun’s auch. Am Küchentisch beißt er herzhaft in seinen „McSutjeska“ , das Ketchup quillt an allen Seiten heraus und tropft auf die vor ihm liegende Zeitung. Vorher nur als Platzset dienend hatte er den Sportteil der Copa-Award prämierten Zeitung kaum Beachtung geschenkt. Doch nun fiel sein Blick auf die Überschrift eines Artikel, die seine Neugier weckte: „Der Copa-BIER machts möglich…“ Olschara lacht

laut auf. Mit 2,0 atü im Kessel neigt er zwar nicht mehr dazu, logopädische Höchstleistungen zu vollbringen, aber an dem Satz hat er blitzschnell den Fehler gefunden „Das heißt doch: DEM Copa-BIER machts möglich… Flaschen!“ Er gluckste glücklich und fand seinen Witz echt gelungen. Nur schade, dass ihn niemand gehört hat… Noch ein beherzter Biss in das „Sandwich des Grauens“ und dann liest er den Artikel weiter. „Java Gin Jim in der SM? Was hat der schwedische Bunkerboy hier verloren? BIER und OUZO? Scheiß-Mischung! Warum kein ABSOLUT LULU? … Boah, hab isch nen Duast!“ Er nimmt noch schnell zwei Slibovitz und schaut auf die Uhr. „Mist, in zwei Stunden is Trääning“ Dann wird’s dunkel.
Etwas später wachte er auf als drüben im Schlafzimmer der Wecker klingelt. Schon wieder eine Nacht in der Küche! Doch das erste mal wachte er mit den Buchstaben REIB auf der Stirn auf. Ärgerlich, dass er keine Zeit mehr hatte in den Spiegel zu schauen, bevor er das Haus Richtung Trainingsgelände verließ…
03.03.2010 16:51 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)
Sind billige Siege Sachleistungen?
Nette Gesten für Fenris, dem Lebensgefährten der Schlammlochgöttin? „Was kann man da denn spenden?“ fragte man sich da im Präserv… Präsidium des FK Sutjeska. Dessous und verstaubte Brettspiele hatte er ja schon aus Stankom erhalten. FKK-Trainingseinheiten beim Streichholzsetzcomputer sogar auch schon…
Die Antwort war nach kurzem Grübeln recht einfach: PUNKTE! Man hat’s ja... Über billige Siege freuen sich doch die meisten

Trainer, genauso wie Frauen über neue Schuhe. Kurzerhand wurde die Mannschaftsaufstellung hin und her gerechnet, erfahrene Spieler gegen die B-Elf ausgetauscht, und kurz vor dem Spiel gegen Borac Cacak gab Olschara ne Riesen-Eisbombe aus. Und siehe da! 1:0-Sieg! Wie schön! Man hilft doch gerne!
Ähnlich spendabel wird Hadschi gewesen sein – erlaubte er dem Fenris doch ein 2:1-Auswärtserfolg. Was der wohl seinen Spielern kurz vor dem Anpfiff spendiert hat?
26.02.2010 09:30 - Olschara - FK Sutjeska (Archiv)


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