Die Auswärts-Eins, das Vista Copas oder seit gestern auch einfach nur die so called „Schabernack 1“
Professor Doktor Count van Lezz lädt an der internationalen Sporting-Universität mal wieder ein zu seinen Vorträgen über die allgemeine Setzlogik des Homo copamundialus. Legendär ist mittlerweile auch sein Vortrag über die Auswärts-Drei geworden. Vor Allem erst in der englischen Version, denn Englisch wird die Arbeitssprache. Jeder, egal ob er Facharbeiter an der Werkmaschine ist, ob er Geschäftsführer ist, ob er Zahlen oder Anleitungen lesen muss...dass jeder Englisch verstehen und sprechen können muss! Zum Glück ist sein Vortrag über die „Schabernack 1“ erstmal nur auf Deutsch.
Äktschn, ähh, Äddänschn plies. Ich weiß, dass das Copamester gerade erst angefangen hat. Und Sie wollen sich sicherlich alle austauschen, bei welcher Ersti-Party man das knackigste Frischgemüse ernten kann. Mein Tipp am Rande: Die Sozialpädagogik-Studentinnen sind frühreif, aber umso beißfester. Hehe. Nun aber zurück zum Thema des heutigen Vortrags. Der ist nämlich von einem ganz anderen Kaliber. Die Auswärts-Eins, wer kennt sie nicht.
Sie ist die uncoole Version der Auswärts-Zwei. Die Auswärts-Zwei ist Windows 7, die Auswärts-Eins Vista. Sie entfaltet ihre taktische Reife nur im taktischen Totalversagen Anderer. Wer mit einer Heim-Null rechnen kann (der Doofy des Copas), setzt eine A1. Meist ist dies durch einen NMR, also die Zoidberg-Null, oder durch die simple, bescheuerte Heim-Null bedingt. So verkommt die Auswärts-Eins also zu einem neuen Film von James Cameron. Grafisch, visuell und das ganze Optik-Gedöns
Eins Plus mit Dreifachsternchen, der Rest dahinter, darauf wo’s halt ankommt, totale Grütze.
Genauso verhält es sich doch mit der Auswärts-Eins. Sie ist der pickelige, dicke, uncoole Computer-Nerd und Bruder des geilen Aufreißers, der Auswärts-Zwei. Die megacoole A2 liegt die geilen Bräute flach, nicht die schüchterne A1 mit dem Bausparvertrag.
Und wenn dann noch psychologische Belange hinter der A1 dahinter stecken wie „Alter, der wird vielleicht mit ‘ner Wahrscheinlichkeit von 30 % ne 1 setzen. Is zwar verdammt wenig, aber ich versuch’s einfach mal“ ist sie eh zum Scheitern verdammt. Da hilft die lächerliche „Schabernack 1“, wie das James Cameron Portugals, die A Bola sie letzt tituliert hat, rein gar nix. Nix, rien, niente, nada, Pasta. Wer wirklich Schabernack treiben will, der setzt eine A2 oder gleich die A6. Muss aber dann halt, wenn er die A6 in der Hinrunde setzt, mit einem Racheakt in der Rückrunde rechnen.
Die Auswärts-Eins ist darüber hinaus ein beliebtes taktisches Mittel aller Copa-Spastiker mit Tourette-Syndrom. Sie gesellt sich in die Reihe der superdämlichen, hirnkranken Auswärts-Drei, der Zoidberg-Null und der Heim-Null. Was der Unterschied zwischen beiden Null-Varianten ist, werde ich ihnen in der nächsten Vorlesung referieren. Das war’s auch wieder für heute. So und nun lesen sie bitte die Seiten 33 bis 547 der Autobiografie von Semon Lehtola, „Mein Krampf – Oder wie ich in einem Anflug von Masochismus Copa lieben lernte…“. Sänk ju for jor kaint Äddänschn. Guten Abend.
Obwohl der Spielbetrieb in der heimischen Liga ruht, fiebern die Menschen in Pori, Helsinki, Wasa und Uusikaupanki dem so betitelten Nokia-Duell in der portugiesischen Superliga entgegen. Schließlich geht es hier um so gut wie Alles: Ehre, Ruhm, Geld, Macht, Sex und die Vorherrschaftsstellung der beiden einstigen finnischen Meistertrainer in Portugal.
In der letzten Saison konnte Count van Lezz seinem verhassten Lieblings-Co-Saunisten zweimal klar in die Schranken weisen. Das Hinspiel gewann er am 17. Spieltag 3:2 daheim und das Auswärtsspiel am 34. Spieltag ging knapp 6:6 aus. Wenn jemals ein 6:6 zugunsten jemandes ausgehen kann, dann wohl in diesem Spiel zugunsten des Counts.
Dementsprechend wird
das Nokia-Duell in dieser Saison wieder mit viel Spannung erwartet. Es ist wieder mal zu erwarten, dass der Ex-Trainer von HJK Helsinki auswärts Alles in die Waagschale werfen wird um so den Ex-Trainer vom FC Jazz im Rückspiel unter Druck stehen zu lassen. Es ist durchaus aber auch wahrscheinlich, dass er die Kräfte für das Rückspiel bündelt um dort dann fuxxig das Duell für sich zu entscheiden.
Wie das Duell auch ausgeht, eines ist klar: Beide Trainer werden auch diese Saison wieder ihr eigenes, interkulturelles Süppchen kochen und außerhalb des Superliga-Geschehens agieren. Meister werden in Portugal Andere. Capo, Paulo und Jähnig, ne eigentlich nur die beiden Genannten...
Warum Paulo die inoffizielle Paulo-Vlad-Wertung doch nicht gewonnen hat…
Die 27. Saison war nicht nur ein kompletter Neuanfang und das Ende der zum Glück recht kurzen Gerd-Ära sie war auch eine Saison voller direkter Duelle, die bedingt durch die Ligenreduzierung manchmal unweigerlich waren. Besonders hervorstach hier die inoffizielle Paulo-Vlad-Wertung, die Spielraum für die Rivalität der beiden Protagonisten gab. Eine copamundiale Hassliebe entstand zwischen beiden Trainern im Laufe zig Balkanpokals, Pausenligen usw. Umso besser, dass sich beide in der ersten Saison seit dem Müllerschen Burnout in sämtlichen Ligen gegenüber standen. Argentinien, Südafrika waren schon in der 26. Saison gemeinsame Ligen, Australien und Portugal kamen durch Wechsel Vlads dazu. Die inoffizielle Paulo-Vlad-Wertung wurde ausgerufen. Eine Saison später behauptete Paulo selbige gewonnen zu haben. Wir widerlegen dies in diesem Artikel.
Portugal
Sporting Lissabon : Estrela Amadora ( 0 : 5 ) 5 : 5 Argentinien
Newell’s Old Boys : CA Independiente ( 0 : 5 ) 6 : 3 Südafrika
Super Sport United FC : Arcadia Shepherds FC ( 0 : 5 ) 2 : 0 Australien
Oakleigh Cannons : Manly United FC ( 0 : 4 ) 3 : 0
Auf den ersten, ungetrübten Blick scheint Paulo die Wertung gewonnen zu haben. Schließlich hat er mit 27 zu 16 Toren und 13 zu 10
Punkten die Bilanz gewonnen. Mit A-Bola-Logik wäre das schon ein klarer Entscheid. Aber wir sind hier nicht irgendein Käsblatt, wir analysieren tiefer und finden den wahren Sieger der inoffiziellen Paulo-Vlad-Wertung heraus.
Richten wir mal zuerst den Blick auf die Fuxx-/Schaf-Wertung. Ziel eines jeden Copatador sollte es sein, möglichst viele Spiele fuxxig zu gewinnen und nebenbei noch Titel zu holen. Besonders fuxxig ist man wenn man mit einem Tor Unterschied gewinnt. Ergo ist ein niedriger Wert umso besser. Wer war also der größere Fuxx in den direkten Duellen?
Vlad gewinnt also. Wie schaut es mit der TK-Effizienz-Rechnung aus? Welcher Spieler setzte sein TK am gewinnbringendsten ein und holte die Punkte mit geringstmöglichem Einsatz?
Paulo: 1,61 TK / Spiel ((19*0,6+8*1,2) / 13)
Vlad: 1,12 TK / Spiel ((8*0,6+8*0,8) / 10)
Und Vlad gewinnt wieder die Kategorie. Sowohl in Sachen Gewitztheit als auch in der Wirtschaftlichkeit konnte Vlad Paulo klar und deutlich in die Schranken weisen. Paulo gewinnt zwar auf den ersten Blick, aber auf den zweiten Blick zeigt Vlad eindeutig und gut belegbar, warum er der wahre Sieger des Duells ist. Paulo ist in der inoffiziellen Paulo-Vlad-Wertung hinter Vlad. Wenn auch nur dort…
Oakle..., ähh, Melbou..., äh Lissabon. De Käs isch gfresse. Kurz vorm Saisonende hat sich das frivol-lustige Redaktionsteam der Knights-News dazu veranlasst gesehen, auch über das ebenso erfolglose Europa-Äquivalent San Bangos, Count van Lezz, zu berichten.
Und wie sollte es auch anders sein, tummelt sich das von Count van Lezz traini..., ähh malträtierte Team Sporting Lissabon in ähnlichen Tabellenregionen wie die Oakleigh Cannons. Und wer is
schuld dran? Ganz klar CvL, wie er sich (als einziger) immer liebevoll abkürzt, der gut und gerne auf die bescheuerte 1-4-1-Variante hätte verzichten können und einfach 5-0-3 zu setzen. Aber mei, der van Lezz is ja so geil und so mutig und so tapfer. En alte Pappestiel is er...
Auf die sportliche Zusammenfassung pfeifen wir jetzt, CvL ist schon genug angefressen. Selbst das Nokia-Duell oder der Paulo-Vlad-Schwanzlängenvergleich verkümmern zu unbedeutenden Randnotizen.
Während sich die halbe Superliga den Favoritenschuh anzieht, ihn wieder auszieht und ihn danach an den Nächstbesten weiterreicht ohne sich zuvor die Füße gewaschen zu haben, kochte Count van Lezz sein eigenes "Siebte Wolke"-Süppchen. Das dachte zumindest jeder. Mitnichten! Die ganze Zeit saß van Lezz in seinem dunklen
Hinterstübchen und feilte an der ultimativen Meistertaktik. Und er fand sie! Mit dieser genialen fast schon perfiden Taktik wird CvL die restlichen sechs Spiele gewinnen und mit so wenigen Punkten wie noch nie Meister werden. WORD!
Als erste Tat hat er dem aktuellen Schuh-Träger den Schuh mit einem genialen Plan entwendet ("Hey Cafu, schau mal, da sind fliegende Cookies!" "Wo?... Hey, DAS ist mein Schuh!"...)...
Trainer-Altstar und finnischer Meister der alten Garde, Count van Lezz, fiebert schon dem Duell mit seinem Kollegen aus alten Tagen, Semon Lehtola, entgegen.
"Die Saison kann noch so scheiße verlaufen. Der Paulo kann mit seinem Amarena-Gesöff Meister werden und ich verpass als Siebter das internationale Geschäft, das wäre mir alles scheißegal. Hauptsache ist doch, dass Sporting Lissabon die Saison
vor Vitória Guimaraes beendet. Das ist Alles, was zählt. Da kann der Paulo mit seinem Vendetta-Gefasel mir so viele Sechsen, wie er nur will reindrücken (wird er so oder so)...", sprach der einstige finnische Altmeistertrainer Count van Lezz und verschwand singend von der PK vor verdutzten Journalistengesichtern und sang "Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hole ich dem Lehtola sein Kind...".
Sporting Lissabons Saisonverlauf lässt sich anhand des männlichen Geschlechtsorgans beschreiben. Am Anfang is es ganz klein, hässlich und einfach noch nicht richtig angekommen bzw. ausgepackt. Doch wenn die Party erst richtig losgeht, geht die Luzi ab. Schneller als der DAX fallen kann, stieg der Kurs Sportings gegen orgastische Höhepunkte. Doch auch wie es im wahren Leben mal kurze Durststrecken gibt, hielt es sich so mit Sporting (Spieltag 10 - 15).
Danach kam der letzte große Andrang und das Wachstum schien seinen Höhepunkt erreicht zu haben.
Doch was bleibt am Ende? Wird Sporting weiter wachsen oder ist die Sauerei schon zu groß als dass noch ein Wachsen möglich ist? Schrumpft es wieder auf Sporting-Dödel-Maße zurück?
Und was ist eigentlich Estrela Fleischadora, die nahezu ständig aufgedunsen sind? Und warum um Himmels willen gibt es diesen strunzdämlichen Artikel?
Beim großen alljährlichen, vorweihnachtlichen Familientreffen des Vlad-Clans, das dieses Mal in Lissabon ausgetragen worden ist, war ein Mann im Fokus sämtlicher Diskussionen.
Schließlich spielt Paulo aka Petzlaunante, Mandarine usw nun mit jedem Mitglied des Clans, das als Beruf Trainer ist, in der gleichen Liga. Von spielen kann aber definitiv keine Rede sein. Eher von destruktiver
Laplace-Verwendung oder der Anwendung verkorkster Setzstrategien, die nahezu magnetisch Auswärts-Sechsen anziehen. Gerade deshalb hat es sich der Vlad-Clan zur Aufgabe gemacht, im Sinne eines jeden intelligent spielenden Copatadores, die Meisterschaft eines sämtlichen Paulo-Vertreters zu verhindern.
Obs klappt, sei dahingestellt. Ob die Vlad-Clique zu den intelligent spielenden Copatadores dazugehört, ebenfalls.
Was gibt es Geileres als eine Bad-Taste-Party? Genau. Gar nichts.
So dachte es sich Count van Lezz als er widerwillig die Einladung zu Semons fiktiver Geburtstagsparty annahm. "Dabei hatte der doch schon", dachte sich van Lezz und setze sich in einen A6 und nahm Kurs gen Italien in der Superligatabelle. Es gibt doch nichts Besseres als zu wissen, dass der Eunuch aus Helsi, ähh, aus Guimares chancenlos hinter einem steht.
Angekommen musste er sich schon sehr
wundern. Der Begriff des "schlechten Geschmacks" wurde bei dieser Party in dieser Location neu definiert. In orangenen Bermuda-Shorts und grünem Rollkragenpulli - getreu dem Motto "Seventie-Styling" - empfang der Gastgeber den miesmutigen Count und stellte ihm die ganze, schlecht gekleidete Partygesellschaft vor. Das Essen war auch schlecht, das Trinken ebenso (dieser Artikel genauso). Doch das war egal, schließlich gab es hier Cafus legendäre Cookies für umme. Geil.
Last Christmas I gave you my TK,
but the very next ZAT you gave it away...
Es weihnachtet in der Superliga. Und genau deswegen fanden sich die Trainer der 18 Copa-Vereine der Superliga plus Capo zusammen um eine gemeinsame Weihnachtsfeier zu halten. Gefeiert wurde im 200 qm großen Partyraum der Villa del Amadora. Der übrigens brechend voll war. Der gleiche Zustand hatte auch Horst Manson, nachdem er zuviel von den selbst gemachten Cookies von LP-Startrainer cafu verköstigt hatte. Picknick, der Kolumnist des Schundblättchen aus Portimonense, hatte dagegen wenig Grund zum Feiern, da er aufgrund mehrerer Stürze beim Ski-Fahren in Gröden kaum noch bewegungsfähig ist.
Es steht endlich an. Die halbe, inaktive Veikkausliiga hat sehnsüchtigst darauf gewartet. Schließlich treffen am 17. Spieltag die beiden Heroen finnischer, alter Zeiten sich gegenüber im José-Alvalade-Stadion.
Wenn man dem Gedächtnis des Counts noch traufen darf (und davon ist schließlich auszugehen), gewann der Count bislang alle - sechs an der Zahl - Vergleiche gegen den Lafo-Abklatsch Finnlands, Semon Lehntola. Von demher ist es nahezu selbstverständlich, dass Sporting mit breiter Brust in das Duell der beiden Nokia-Titanen, der Wasch-Lappen-Vagabunde, der passionierten Saunagänger, Veikkausligalgiker geht. Aber es steht viel auf dem Spiel. Nichts weiter als Ehre und Würde werden um 19 Uhr ausgespielt...
Auf die Schnelle mal eben 0,3 TK sich aus den Ärmeln zu schütteln ist gar nicht so einfach. Man bedenke ja, dass dies eine nahrhafte Ernährung darstellen soll, die zugleich lecker ist als auch sättigend wirkt. Dies ist bekanntlich gar nicht so einfach. Cheeseburger sind beispielsweise lecker, sättigen dafür aber nicht und sind kaum nahrhaft. Suppe macht satt, ist aber aus der Tüte
auch nicht gerade nahrhaft und leckere Sachen gibt es allemal.
Also was gibt es besseres als den Fünfminutenartikel? Sättigend ist er nicht wirklich, lecker auch nicht immer und alles andere als nahrhaft. Aber hey, immerhin geht's so wahnsinnig schnell. Wasser erhitzen, Deckel abziehen, Wasser rein, gelegentlich umrühren, essen. Genauso wird auch der ZAT verlaufen. Einfach mal probieren...
Willst du Guimaraes oben sehn, musst du die Tabelle drehn!
Höhöhöhö. Wie immer befindet sich Semon Lehntola in der Tabelle, wo er immer ist: HINTER Count van Lezz.
Natürlich ist dies aber nur eine kleine, unbedeutende Randnotiz wert. Und hat rein gar nichts mit der eigentlichen Intention dieses Artikels gemeinsam.
Viel signifikant bedeutsamer und eminent wichtig obendrein ist dann schon eher die Meldung aus Lissabon, die soeben ins neoliberalistische Redaktionsbüro des hiesigen Sporting-Lissabon-Vereinsheftchen hereingeflattert ist.
Gegen Count van Lezz wird Anklage erhoben, da er
unrechtsmäßig einen akademischen Grad als Bestandteil seines Namens genannt hat in einer Vorlesung an der Sporting University of Modern Copa. Einer von den 231 Studenten, die nicht geschlafen, gegessen oder herumgemacht haben, ist dies aufgefallen und hat dies weitergegeben an die deutsch-portugiesische Behörde zur Überprüfung der Rechtsmäßigkeit der Benutzung akademischer Grade.
So darf sich CvL nun auf eine Anklage selbiger Behörde gefasst machen und muss in einem Amtsenthebungsverfahren um seinen lukrativen Zweitjob als Gastdozent in Setzlogik bangen.
Der Heimsieg mit dem besonderen Wohlfühlfaktor (2)
„Herzlich willkommen zu Setzlogik bei Copamundial.eu Modul I. Mein Name ist Professor Doktor Count van Lezz und ich werde Ihnen heute in meinem Vortrag den simpelsten aller Heimsiege vorstellen: Das 4:0.
Wie wir in der vorletzten Vorlesung in Erfahrung bringen konnten, gibt es wahrlich nichts Dümmeres, nichts Obsoleteres, nichts Beknackteres, nichts Schwedischeres (Anm. d. Red.: Pfui, Pippo, pfui!) als eine Auswärts-Drei. Wer der allgemeinen Setzlogik folgend den gegnerischen Homo copamundialus oeconomicus ausreichend analysiert hat, wird zum dem Schluss kommen, dass eine Drei genauso absurd wie der neuliche Outing-Minister ist.
Doch wer eine Auswärts-Drei befürchten muss und einen fuxxigen Heimsieg einfahren will, muss eine Heim-Vier setzen. Soweit so gut. Doch wie schon erwähnt, sollte dies von der reinen Setzlogik her auszuschließen sein. Aber es gibt nun mal immer wieder ein paar Flachzangen, die das Spielprinzip nicht verstanden haben. Wie zum Beispiel Setubaler Trainer… Aber auch gegen Auswärts-Zweien und Jähnig-Vieren macht eine Heim-Vier durchaus Sinn. In beiden Fällen ist zumindest ein Pünktchen drin, komme was wolle. Man sichert sich in diesem Falle gegen 5 (0, 1, 2, 3, 4) von 7 (0-6) möglichen Auswärtstoren ab. Der Trainer tut sich die Analyse leichter, wenn er eine Vier setzt. Man mag ihn auch als
analysefaul bezeichnen, was allerdings den Sinn verfremdet. Er geht lediglich auf Nummer sicher.
Dass übrigens eine Heimvier meist als Konterpart eine Auswärtsnull hat, kommt nicht von ungefähr. Eine Heimeins wäre genauso drin gewesen; denn nicht umsonst ist die Heimvier auch als Schwippschwager der Heimeins bekannt...
Verliert man dann doch mal das Heimspiel, hat der Verlierer des Heimspiels dann den psychologischen Vorteil, dass er alle Schuld auf den Gegner abwälzen kann á la „Der Bekloppte haut doch nur wieder das TK für die Herbstmeisterschaft raus!“ oder „Der unintegrative Lehntola schiebt doch nur wieder Frust!“. Je höher die Auswärtstore bei einer Heim-Vier sind, desto höher ist der Sympathiebonus auch allgemein als Mitleid bekannt für den Heimverlierer. Dies ist auch als Lezz’sches Axiom der absurden Kognition bekannt. Wer darüber hinaus vier oder mehr Tore setzt, muss einen enormen TK-Kostenaufwand vollbringen, was den copamundialen Break-Even-Point weit nach hinten verlagert. Warum dies Alles andere als gut ist, erzähle ich Ihnen in der nächsten Vorlesungseinheit zum Thema „Die copamundiale Voll-, Teil- und Gar-Nicht-Kostenrechnung“. Lesen Sie bis dahin bitte Seite 200 bis Seite 421 vom Buch „The Joy of cooking Cookies“ von C. Afu. Guten Abend.“
"Herzlich willkommen zu Setzlogik bei Copamundial.eu Modul I. Mein Name ist Professor Doktor Count van Lezz und ich werde Ihnen heute in meinem Vortrag über die Unsinnigkeit einer Auswärts-Drei referieren...
Die Intention des gewöhnlichen Durchschnittstipper bei Copamundial.eu ist möglich effizient zu setzen um durch das Anwenden eines ökonomischen Prinzips einen bekannten oder unbekannten Punkte-Output zu erreichen. Der Homo copamundialus oeconomicus strebt ein effektives TK-Punkte-Verhältnis an, sodass am Ende der Saison ein Saisonziel erreicht werden kann.
Durch die TK-differenzierte Untergliederung in Heim- und Auswärtsspiel bekommen Spiele auf eigenem Grund eine besondere Bedeutung. Wer mit dem Einsatz von einem Tor gewinnt, spart daheim 0,3 TK mehr ein als auswärts. Die Heimspiele müssen als besonders leichte, kostensparende Siege angegangen werden um folglich für Auswärtssiege TK sparen zu können.
Daraus resultiert, dass es der Ansatz eines jeden Spielers sein sollte, möglichst mit einem Heimtor einen Sieg landen zu können um Rücklagen für Auswärtsspiele oder für Rückserienbomber (darauf wird im Modul der nächsten Vorlesungseinheit näher draufeingegangen) bilden zu können. Da dies aber zu einfach wäre, spekulieren viele Taktiker darauf und setzen wiederum eine Auswärts-Zwei in der vagen Hoffnung einen sparenden Kontrahenten zu erwischen. Dies wiederum kann der Taktiker des
Heimspiels denken und eine Heim-Drei als vorteilhaft ansehen, usw. Dieser Effekt kann sich heraufschaukeln bis zum ominösen 6:6 (darauf wird ebenfalls in einer nächsten Vorlesung näher drauf eingegangen).
Bedenkt man also, dass jeder Spieler siegesorientiert und kostensparend agiert, muss man sich doch fragen, warum man ausgerechnet eine Auswärtsdrei setzt?
Schließlich muss man in diesem Falle von einer gesetzen Heim-Zwei ausgehen, und diese wiederum basiert auf der Annahme einer bevorstehenden Auswärts-Eins. Die Auswärts-Eins ist die Auswärts-Zwei der kleinen Opportunistenschweine, die sich zu gut für eine Null und zu feige für eine Zwei sind. Man kann's ja mal versuchen oder so... Doch wenn jemand schon eine Heim-Zwei setzt, kann er genauso gut eine Heim-Drei setzen, oder? Der Heim-Taktiker geht ja nicht immer davon aus, dass ein Kontrahent zu feige für eine Auswärts-Zwei ist...
Wir kennen also den Antrieb für so eine unsinnige Zugabgabe nicht, vielleicht ist dies auf geistige Umnachtung, voranschreitende Senilität, paranoider Hochmut, Nichtverständnis der Regeln oder des Copa-Spiels im Allgemeinen oder einfach Idiotie zurückzuführen. Eine andere Erklärung gibt es nicht. Eine Auswärtsdrei ist so zumindest das DÜMMSTE, was es bei Copa gibt!
Wir sehen uns also bei der nächsten Vorlesungseinheit "TK-Zwangssparen als Folge einer inflatorischen TK-Lücke". Guten Abend."
Count van Lezz ist zwar erst seit Kurzem in Portugal, doch ist er der Trainer, über den zurzeit am meisten diskutiert wird. Er polarisiert, beziehungsweise hätte es gerne so...
Doch es ist still in Lissabon um den Count geworden. Beunruhigend still. Das Derby steht an, da müsse man sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, so ein Sprecher von Sporting Lissabon. Es gäbe kein Spiel in Portugal, das mehr im Fokus stände als das Derby. Alles Andere als ein Auswärtssieg wäre eine herbe Enttäuschung angesichts der hohen Erwartungen der Fans. Wie das wohl zu machen ist?
Der Count bleibt auf jeden Fall weiter unauffindbar. Das letzte Mal sah man ihn mehrere Tage hintereinander vor der Wahlkabine der A Bola. Florida, wir kommen!