Die angekündigte journalistische Großoffensive des AC Oulu verpuffte wie Klöckners Chancen auf das Ministerpräsidentenamt. Der umstrittene von Count van Lezz betriebene Redaktor Oulu I bleibt somit vom Netz und die Artikelenergie bleibt auf Stand-by. 500 'Mega-Zeichen, mehr nicht.
Ein bisschen schade: Oulu I hätte den finnischen Artikelsee füllen
können mit exzellenter Energie; aber so ist es nun mal. Schließlich will Count van Lezz sich nicht noch die letzte Chancen auf einen möglichen Wahlsieg nehmen lassen. Da muss man dann auch als bekennder Artikellobbyist einfach die Fr... halten und zur Meinung stehen. Aber sowas geht nur bei Copa.
@ Archie: Wer hat als letztes den Titel verteidigt? Richtig, du. Siehe Saison 26/27. 31?
Die Überschrift ist ein Knaller, oder? Zumindest wer den Hauch von Metrosexualität verspürt, fühlt sich sofort angesprochen. Bei einem Pbem, das sich mit dem Setzen von Toren in einem Fußballmanagerspiel befasst, liegt dieser Anteil jedoch im Promillebereich. Außer unserem Ex-Kolumnisten fällt mir da niemand ein, der sich hier angesprochen werden fühlen sollte haben
müsste geworden sein.
Achja. Und der Rest des Artikels ist wirklich nicht lesenswert. Nur der Artikel. Sorry. Aber nicht jeder kann so viel Kohle sich einen Ghostwriter leisten. Unsere rumänische Presseabteilung hat ja bekanntlich auch keine gute Arbeit geleistet. Also wieder selbst. Oder irgendwelche Artikel kopieren. Aber das meine lieben Kinder, passiert dann erst beim nächsten Artikel. Versprochen.
Normalerweise wäre Finnland klar weitergekommen. Wenn nicht sogar als Gruppenerster. Wären nicht die Peruaner gewesen. Und die Australier. Und erst recht die Sambier. Die Taktik der Finnen war bombensicher. Nur die der Gegner sei Stuss gewesen, so ist sich die finnische Trainerkoryphäe Count van Lezz sicher.
„Fehler machen doch eh immer nur die Anderen!“, so das banale Pauschalurteil des Nationaltrainers. „Somit haben wir unseren Anteil an der
Entwicklungshilfe geleistet und rückständigen Nationen subventioniert sowie wertvolle Erfahrungen mitgegeben. Ist das nicht das Einzige, was zählt? Wer will schon weiterkommen? Weltmeister wird doch eh Algerien…“
Nun gilt es wieder die gesamte Konzentration auf den Ligaalttag zu richten. Fünf Punkte von der Eins entfernt und sechs Punkte von Platz Sieben. Nach oben darf gerne mehr gehen, nach unten bitte nicht. Wenn doch, waren wieder die taktikfremden Anderen schuld.
Am Ende haben Kleinigkeiten über Weiterkommen und KO entschieden. Finnland ist nach der 3-4 Niederlage gegen Australien so gut wie ausgeschieden und könnte nur noch durch grobe Fahrlässigkeit der Australier weiterkommen. Dennoch ist Count van Lezz zufrieden…
„So souverän wie es der Anschein hat, war’s am Ende dann doch nicht. Hätte Peru seine vier Tore gegen Australien im letzten Gruppenspiel aufgehoben oder hätte weltkickers erster Artikel gezählt (dann hätte Finnland auf 4,0 TK im zweiten Gruppenspiel kommen können), ja dann hätte die Welt schon wieder ganz anders ausgesehen. Auch möchte ich festhalten, dass das 4-4 gegen Peru keineswegs so dumm war, wie einige Ignoranten behauptet haben. Die anderen Umstände waren
einfach zu schlecht oder zu unglücklich. Ich könnte mir vorstellen, dass dies sogar unter anderen Sternen ein kleiner Vorteil zum Weiterkommen gewesen wäre. Dennoch möchte ich mich bedanken für die tolle Unterstützung meiner Landsmannen! 2x 5 Zeitungsartikel sind wahrhaft weltmeisterlich. Da kann nicht mal Australien mithalten. Auch möchte ich mich bei meinen Kollegen bro_Tiger und Pippo bedanken! Super Teamwork! Und letztendlich auch Archiebald Mor, dass ich an seiner Stelle für Finnland nach Namibia fahren durfte. Er hat ja Alles richtig gemacht. Genauso wie Andi von Hideta! Viel Glück euch Beiden! Vielen Dank, dass ich Finnlands Farben vertreten durfte! Nun gilt es zum Abschluss einen Sieg gegen Sambia anzupeilen“, so der sichtbar mit sich kämpfende Count van Lezz.
Hahahaha, das war endlich mal eine lustige Kolumne. Vielleicht sogar die lustigste Kolumne, seitdem es den Slätterkarl in Finnland gibt. Muss man schon sagen. Selten so über eine finnische Kolumne gelacht. Zwei Copa Awards Nominierungen für die beste Kolumne der Saison – tja, wir Finnen halten eben zusammen. Selbst ein Coach würde bei uns dafür nominiert werden. Wenn er die Eier dazu hätte nach Finnland zu kommen. Apropos Eier: Wo hat der Ex-Kolumnist diese gelassen, als er in eine ZWEITE Liga gewechselt ist und nur dank Massen-NMRs und zweifelhafter Patenzüge aufgestiegen ist? Wer
sie gefunden hat, kann sie gerne an Dioxin-Anreicherungsanstalt in der Poriner Vodka-Destillerie schicken. Back to topic, dass Fakten schlecht recherchiert sind, ja, daran hat man sich ja auch schon längst gewohnt. Sich über einen Peter Planlos lustig zu machen oder bei der Auflistung der finnischen Toptrainer einen Count van Lezz zu unterschlagen, tja, was soll man sagen. Man ist’s gewohnt. Zum ersteren: Peter Planlos aka Tojini ist Count van Lezz schon seit Längerem ein Begriff und keineswegs ist dort der Name Programm. Aber einem Lutscher muss man das ja nicht klar machen. Zum letzteren: Deine Mudder.
Eigentlich sollten diese Gegner mit einem Freilos in die nächste Runde verbunden sein. Schwachbrüstige Gegner mit großen Egos. Aber böse Überraschungen kann es immer geben. Davor ist wirklich niemand gefeit. Selbst wenn die Gegner dieses Mal nicht besonders dolle sind. Dennoch brauchen wir schon jetzt deine Unterstützung. Jeder Zeitungsartikel bedeutet 0,1 TK, das sich als wichtig für spätere Runden erweisen könnte. Wer also seinem Lieblingsland einen Dienst erweisen will, der sollte einen WM-Zeitungsartikel schreiben. Wir brauchen eure Hilfe!
I'm calling out to you from the basement
I got a need to feel so I Shake! Shake!
(Subways – Shake! Shake!)
Während dem Neuling der Saison an der Spitze langsam aber sicher das Pulver auszugehen scheint, dreht der AC Oulu unter Count van Lezz gemütlich die Runden im schönen dunkelgrünen Bereich, den Europapokalplätzen. Damit gibt man sich in Oulu eigentlich zufrieden. Die letzte Saison war zu mies, als dass man jetzt noch Ansprüche stellen dürfte. Europa League? Gerne, ja!
Struckturelle Aenderungen in Oulu: Die Presse-Abteilung wird outgesourct.
Auch der hießige Fussball-Verein aus Oulu, der AC Oulu, issssssssssst nicht vor Razionalisierungsmaß-Nahmen gefeit. Kosten müssten gesengt werden da im etat des Spitzenvereins aus dem hohen Norden ein,
hohes Loch klafft, so berichteten Insider. Doch dafür gibt es ja gibt es ja gibt es ja gibt es ja gibt es ja Count van
Lezz, der Felix Magath des AC Oulu kurzer Hand hat er die Presse-Abteilung.
Die fuer die Vereinszeitung und die Presse-Arbeit zustaendig ist, nach Rumaenien outgesourct und durch dort arbeitende Fach-Kraefte ersaetzt. Die Ergebniße duerfen Sie schon in der heutigen Ausgabe kennen lernen. Wir
sind der Meinung, daß dies fuer Sie nur ein Sprung nach vorne verbunden mit mehr Qualitaet mit weniger Kosten sein kann sein kann..
Kopf schüttelnd analysierte Count van Lezz die Ergebnisse im Europapokal. Die Ergebnisse kurz im bekannt zynischen CvL-Ton zusammen gefasst:
Europa League
Gruppe A: Ja gut. Wäre der Schwede nicht gewesen, wäre MyPa raus gewesen. Aber davon muss man ausgehen. Vor Allem wenn der Schwede Markert heißt. Glücklich weiter gekommen. Gruppe B: Souverän ist was anderes. Aber weitergekommen. Und das zählt. Da hat einer auf den pod
gehauen. Gruppe C: Totalausfall. Große Töne, aber keine Leistung. Mit drei naiven Heimeinsen kommt man in 99% aller Fälle nicht weiter. Gruppe L: Keine Worte. Lehntola halt. Der Klotz am Bein des finnischen Europaerfolgs. Wie immer.
Champions League
Gruppe C: National pfui, international hui. Gut gemacht, Pippo! Melde dich mal, wenn du wieder Meister werden willst. Aber obwohl… So eine Seele lässt sich nur einmal verkaufen…
Wir erinnern uns zurück. Mitte Juli, also mitten im Sommerloch, kam die Meldung aus Vaasa, dass Niemand Geringeres als Ingmar Thorwaldson ein Probetraining beim Meister absolviert. Doch dies entpuppte sich schnell als lahme Zeitungsente. Der finnische Stürmerstar ließ sich zu einem einjährigen Gastspiel in der USA hinreißen und ließ dort seine Karriere ausklingen.
Dort, wo das Geld für Profifußballer im gestandenen Alter anscheinend nur so fließen mag, blühte der 36jährige nochmal kurz auf und schoss in 26 Spielen 18 Tore für Real Salt Lake. Umso erstaunlicher und irgendwie auch traurig, dass der fünfmalige finnische Fußballer in Folge daraufhin
die Schuhe an den Nagel gehängt hat. Danach fand er den Weg wieder zurück in seine Heimat. Doch nach ein paar Wochen wurde es Ingmar Thorwaldson klar: Er ist immer noch fit und brennt. Der mittlerweile 38jährige kontaktierte kurzerhand seinen größten Förderer, Count van Lezz, und bat abermals um einen Profivertrag unter ihm. Dies ließ sich der Count nicht zweimal sagen und verpflichtete den Fußballer im Ruhestand auf zwei Jahre auf Basis eines stark leistungsbezogenen Vertrags. Thorwaldson sei begeistert über seine Rolle die er in dem sehr jungen Team spielen wird. Nach Vaasa, Pori, Bolton, Manchester, Barcelona, Salt Lake City nun also Oulu.
Kapitel 1. … ist tot. Der einzige Freund von Count Vanlezzer Scrooge. Mit ihm feierte der verbitterte, finnische Vodkamagnat jedes Jahr gemeinsam Weihnachten. Zusammen kauften sie die Vodka-Destillerie in Pori und machten sie zur Nummer Eins und zu einer wahren Hausmarke des finnischen Vodkas. Dabei gingen beide über Leichen und zogen mit fragwürdigen Methoden einen multinationalen Konzern auf. Letztlich war aber jeder allein. So auch Scrooge an jenem besagten Heiligabend. Vor dem Kamin sitzend schlummert er mit der Flasche Vodka in der Hand, ehe er ein Klopfen an der Tür hört. Wer mag das sein? Niemand Geringeres als sein verstorbener Freund steht auf der Türmatte. Scrooge versucht ihm gleich an die Gurgel zu gehen und will einen geliehenen Fünfeuro-Schein zurück. Dumm nur, dass er ein Geist ist. Er fällt durch ihn hindurch. Der ist erzürnt und warnt ihn davor, dass drei Geister ihn heimsuchen werden und ihm die wahre Bedeutung von Weihnachten zeigen werden. Vanlezzer sucht gerade nach seinem Revolver, doch da verschwindet schon der Geist.
Kapitel 2. Der Count lacht und glaubt nicht an Geister. Er geht ins Bett, trifft seine Vorkehrungen und schläft schnell ein. Denkt an den schönen Zaster. Und
seinen Geldspeicher, der im Bau ist. Doch er weckt plötzlich auf. Irgendwas Helles. Ein Geist steht vor ihm. Ein sehr komisches Wesen, das aussieht als wäre es Kind und Greis zugleich. Es spricht mit gruseliger, verzerrter Stimme. „Ich bin heute gekommen, um…“ Doch der Geist wird unterbrochen. Vanlezzer hat auf seinem Handy die Notfalltaste betätigt. Sofort stürmen drei weiß gekleidete Männer ein. Sie haben komische Staubsauger auf ihren Rücken. Eine Musik ertönt von irgendwoher „Who you gonna call? Ghostbusters!” Sie machen ihren Staubsauger an und saugen den Geist auf.
Kapitel 3 und 4. Dies wiederholt sich noch zweimal in der Nacht nach dem gleichen Schema.
. Kapitel 5. Nach dem dritten Geist gibt der Count jedem Ghostbuster den Sold bemessen nach dem Branchenmindestlohn, schickt sie raus und schläft wieder ein. Er träumt wieder mit einem Grinsen auf seinem Gesicht von seinem großen Geldspeicher, von einem See aus Vodka und von der Meisterschaft mit Oulu. Irgendwie tun ihm ja die Geister leid. Aber es sollte doch eigentlich klar sein, dass Count Vanlezzer Scrooge beratungsresistent und alles Andere als barmherzig ist.
So Manch Einer mag behaupten, es sei viel zu frivol und zu billig einen Satz mit 500 Zeichen zu schreiben und allein schon der Versuch sei ein Zeichen von Überheblichkeit, aber wer das behauptet hat, hat noch nicht Count van Lezz, die Personifikation jeglicher Überheblichkeit, der Trainer des ungeschlagenen Spitzenreiters der finnischen ersten Liga, der Veikkausliiga und eben nicht Finnish Premier League, AC Oulu und zugleich auch Nationaltrainer des finnischen WM-Teams in der 31. Saison, getroffen.
Das hatte er sich vor der Saison eigentlich anders vorgestellt. Und wenn er anders meint, meint er verflucht, komplett, ganz anders! Eine Saison wie ein böser Albtraum. Steigbügelhalter darf er sich jetzt schimpfen lassen...
Es sollte der Anbeginn einer neuen Ära sein. Am Ende versank er in einem Sumpf voll Gegentore, Feindseligkeiten, Rachegelüsten, Stillschweigeversprechen im Abstiegskampf der Veikkausliiga. Der große AC Oulu ein Absteiger? Irgendwie ungerecht, dabei war er doch so nett. Hat sich brav an das Versprechen mit Pippo erinnert, dass Vantaa in Saison 30 Meister wird und Oulu dann in 31. So soll’s sein. Aber das wird etwas schwierig, wenn man dann in der Ykkönen spielt.
… den kennt der Count überhaupt nicht. Braucht er aber auch nicht, denn fürs Jammern, Lamentieren und einfach nur sinnlos Rummeckern braucht er keinen Grund. Und für seine Schmäh muss er sich eh nie rechtfertigen gemäß dem eigenen Selbstverständnis. Es ist nämlich ein Unterschied ob man 22 oder 60 Gegentore bekommt. Ganz einfach. Daran liegt's. Nur daran. Da kann das Lehntölchen so toben wie es will, es ist einfach so. Und wenn man trotz 20 Gegentore weniger nur 6 Punkte vor Oulu liegt, ja gut, dann macht man wohl irgendwas falsch, laut dem Count. Jetzt gehe es nur noch ums Wunden lecken. Die nächste Saison ist nicht mehr lange hin. Die Saison ist eh zum Vergessen. Vor Allem in Sachen Meisterschaft…
Eigentlich wollte man ja den Artikel so stehen lassen. Aber das TK braucht man dann doch irgendwie. Wofür eigentlich? Für Oulu geht es bekanntlich um nichts mehr. Aber für so manche verrückte Zugabgabe wäre zusätzliches TK schon gut. Nach dem 6:5 in Helsinki, was sich Count van Lezz noch lange auf der Zunge zergehen lässt, sind eigentlich schon alle Überraschungsmomente verbraucht. Aber das ist irgendwie auch okay. Letzte Saison durfte Oulu unter Anderem dank dem HJK nicht Meister werden, jetzt darf es der Lehntola nicht. Klingt irgendwie fair. Und wenn der Count endlich mal mit diesen Kinderspielchen aufhört, könnte es vielleicht sogar auch endlich mal wieder für eine Spitzenplatzierung langen. Aber nein, es ist ja der Count...
Der einsame Mann in der dunklen Ecke einer abgeschiedenen, fast schon heruntergekommenen aber darum umso heimeligeren Bar in Limingatulli schaut auf. War was? Hat er was gehört? Nein, war sicherlich nichts. Er denkt an die alten Zeiten, an die goldenen Zeiten. Als in Pori noch Milch und Honig flossen. Als er noch glücklich war. Als er der B-Promi unter den C-Promis war. Doch die Zeiten sind vorbei. Andere haben das Sagen übernommen, er ist zu einer Randfigur verkommen. Und kann sich immer noch nicht damit abfinden. Trübsal blasend widmet er sich wieder seiner Beschäftigung, trinkt das Glas Bier leer und ordert sich eine Flasche klaren Pori für den langen, düsteren, kalten, beschwerlichen Heimweg, der er alleine auf sich nehmen muss.